hellertal.startbilder.de
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt. Einloggen | Account anmelden  | Eigene Seite eröffnen 
Forum   Impressum

Der neue Triebwagen VBBr 112, ein Niederflur-Einrichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ ¦koda ForCity Plus 48T, der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 23 September 2026, als Linie 1

(ID 926988)


Der neue Triebwagen VBBr 112, ein Niederflur-Einrichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ ¦koda ForCity Plus 48T, der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 23 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit. 

Die Fahrzeuge werden auch als ¦koda ForCity Plus FCB bezeichnet. Hinter dem Abkürzung FCB verbergen sich drei Städte im Bundesland Brandenburg, die sich für eine gemeinsame Ausschreibung entschieden haben: Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel. Aber sie unterscheiden sich doch etwas untereinander, für Frankfurt (Oder) ist es der Typ 46T (13 Stück), für Cottbus der Typ 47T (22 Stück) und für Brandenburg an der Havel der Typ 48 T (4 Stück, sowie 4 Weitere bestellt). 

Als ForCity Plus FCB fasst der Hersteller ¦koda die drei niederflurigen Straßenbahn-Fahrzeugtypen 46T, 47T und 48T zusammen. Diese wurden im Februar 2021 gemeinsam für die Straßenbahnen Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel bestellt. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und kurzem Mittelteil, wie ¦koda sie allgemein als ForCity Plus vermarktet. Alle drei Typen sind als Einrichtungswagen und für meterspurige Infrastruktur ausgeführt. Wesentliche Unterschiede bestehen nur in der Wagenbreite, der Sitzanordnung und der Lackierung.

Die Wagenbreite beträgt bei den Typen 46T und 48T (Frankfurt und Brandenburg) 2300 mm, beim 47T (Cottbus) dagegen 2400 mm. Aufgrund der geringeren Breite wurde beim 46T und 48T die Anordnung von Doppelsitzen beidseits des Gangs vermieden. Der Abstand zwischen den Drehpunkten der Enddrehgestelle und der Gelenke beträgt 6.965 mm. Derjenige zwischen den beiden Gelenkdrehpunkten des Mittelteils ist mit 6 Metern ungewöhnlich lang für diese Gelenkwagenbauform. So sind die Fahrzeuge insgesamt nur ungefähr drei Meter kürzer als die fünfteiligen ForCity-Plus-Varianten für Bratislava und Prag. Das Leergewicht der Fahrzeuge liegt, bezogen auf die Grundfläche, zwischen den typischen Werten von Multigelenk- und Drehgestellwagen.

Die beiden Endwagenteile laufen auf je einem Triebdrehgestell, welches um 15° gegenüber dem Wagenkasten ausdrehbar ist. Das Laufdrehgestell unter dem Mittelteil ist dagegen nur um 3° ausdrehbar. Um trotz des Einrichtungsbetriebs eine möglichst gleichmäßige Abnutzung erreichen zu können, können die Drehgestelle in der Werkstatt um 180° gedreht werden. Die Drehgestellrahmen bestehen aus verschweißten Gussstahlteilen. Für die Primärfederung zwischen Radsatz und Drehgestellrahmen werden Gummimetallelemente verwendet, für die Sekundärfederung zwischen Rahmen und Wagenkasten Schraubenfedern aus Stahl. Jeder Radsatz besteht aus einer durchgehenden Radsatzwelle mit aufgepressten gummigefederten Rädern.

Die vollständig abgefederten Antriebe sind längs an den Seiten der Triebdrehgestelle angeordnet. Jede der vier luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmaschinen treibt einen Radsatz an. Es werden jeweils die beiden Motoren eines Triebdrehgestells von einem Wechselrichter gespeist.

Die rund 29 Meter langen, dreiteiligen Einrichtungsfahrzeuge bieten Platz für bis zu 151 Fahrgäste. Breite Türen, niedrige Einstiegshöhen und großzügige Mehrzweckbereiche erleichtern die Nutzung für mobilitätseingeschränkte Menschen sowie für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern. Klimatisierte Fahrgasträume, moderne Fahrgastinformationssysteme und ein heller, übersichtlich gestalteter Innenraum sorgen für einen hohen Reisekomfort.

Die ForCity-Plus-Plattform verbindet eine moderne Niederflurkonstruktion mit drehbaren Fahrwerken an den Fahrzeugenden. Diese Konstruktion reduziert insbesondere in engen Bögen den Verschleiß von Rädern und Gleisen und eignet sich damit besonders für historisch gewachsene Straßenbahnnetze. Zugleich wurden bei der Entwicklung eine hohe Energieeffizienz, zuverlässige Verfügbarkeit und wirtschaftliche Lebenszykluskosten berücksichtigt.

Die Beschaffung ist Teil der gemeinsamen Initiative der Verkehrsunternehmen aus Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder). Durch die koordinierte Bestellung konnten technische Synergien genutzt, Entwicklungsaufwendungen gebündelt und wirtschaftliche Vorteile für die beteiligten kommunalen Unternehmen erzielt werden.

TECHNISCHE DATEN ¦koda ForCity Plus 48T (Brandenburg):
Anzahl in Brandenburg an der Havel: 8
Bauart: Einrichtungsfahrzeug
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsfolge: Bo’(2’)Bo’
Länge: 28.960 mm 	
Wagenkastenbreite: 2.300 mm
Höhe über den Stromabnehmer: 3.800 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 600 mm (neu) / 520 (abgenutzt)
Fußbodenhöhe beim Einstieg Doppeltüren: 300 mm
Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm
Fußbodenhöhe beim Durchgang über mittlerem Fahrwerk: 500 mm
Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 786 mm
Sitzplätze: 50 und 6 Klappsitze
Stehplätze: 101 (4 Pers/m²)
Netzspannung: 600 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 100 kW 
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Eigengewicht: ca. 37 t
Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen
Niederfluranteil: 71 %
Fahrwerke: drei zweiachsige; die äußeren drehbar und angetrieben, das mittlere starr und nicht angetrieben

Quellen: ¦koda und Wikipedia
Stand: September 2026

Der neue Triebwagen VBBr 112, ein Niederflur-Einrichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ ¦koda ForCity Plus 48T, der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 23 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit.

Die Fahrzeuge werden auch als ¦koda ForCity Plus FCB bezeichnet. Hinter dem Abkürzung FCB verbergen sich drei Städte im Bundesland Brandenburg, die sich für eine gemeinsame Ausschreibung entschieden haben: Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel. Aber sie unterscheiden sich doch etwas untereinander, für Frankfurt (Oder) ist es der Typ 46T (13 Stück), für Cottbus der Typ 47T (22 Stück) und für Brandenburg an der Havel der Typ 48 T (4 Stück, sowie 4 Weitere bestellt).

Als ForCity Plus FCB fasst der Hersteller ¦koda die drei niederflurigen Straßenbahn-Fahrzeugtypen 46T, 47T und 48T zusammen. Diese wurden im Februar 2021 gemeinsam für die Straßenbahnen Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel bestellt. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und kurzem Mittelteil, wie ¦koda sie allgemein als ForCity Plus vermarktet. Alle drei Typen sind als Einrichtungswagen und für meterspurige Infrastruktur ausgeführt. Wesentliche Unterschiede bestehen nur in der Wagenbreite, der Sitzanordnung und der Lackierung.

Die Wagenbreite beträgt bei den Typen 46T und 48T (Frankfurt und Brandenburg) 2300 mm, beim 47T (Cottbus) dagegen 2400 mm. Aufgrund der geringeren Breite wurde beim 46T und 48T die Anordnung von Doppelsitzen beidseits des Gangs vermieden. Der Abstand zwischen den Drehpunkten der Enddrehgestelle und der Gelenke beträgt 6.965 mm. Derjenige zwischen den beiden Gelenkdrehpunkten des Mittelteils ist mit 6 Metern ungewöhnlich lang für diese Gelenkwagenbauform. So sind die Fahrzeuge insgesamt nur ungefähr drei Meter kürzer als die fünfteiligen ForCity-Plus-Varianten für Bratislava und Prag. Das Leergewicht der Fahrzeuge liegt, bezogen auf die Grundfläche, zwischen den typischen Werten von Multigelenk- und Drehgestellwagen.

Die beiden Endwagenteile laufen auf je einem Triebdrehgestell, welches um 15° gegenüber dem Wagenkasten ausdrehbar ist. Das Laufdrehgestell unter dem Mittelteil ist dagegen nur um 3° ausdrehbar. Um trotz des Einrichtungsbetriebs eine möglichst gleichmäßige Abnutzung erreichen zu können, können die Drehgestelle in der Werkstatt um 180° gedreht werden. Die Drehgestellrahmen bestehen aus verschweißten Gussstahlteilen. Für die Primärfederung zwischen Radsatz und Drehgestellrahmen werden Gummimetallelemente verwendet, für die Sekundärfederung zwischen Rahmen und Wagenkasten Schraubenfedern aus Stahl. Jeder Radsatz besteht aus einer durchgehenden Radsatzwelle mit aufgepressten gummigefederten Rädern.

Die vollständig abgefederten Antriebe sind längs an den Seiten der Triebdrehgestelle angeordnet. Jede der vier luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmaschinen treibt einen Radsatz an. Es werden jeweils die beiden Motoren eines Triebdrehgestells von einem Wechselrichter gespeist.

Die rund 29 Meter langen, dreiteiligen Einrichtungsfahrzeuge bieten Platz für bis zu 151 Fahrgäste. Breite Türen, niedrige Einstiegshöhen und großzügige Mehrzweckbereiche erleichtern die Nutzung für mobilitätseingeschränkte Menschen sowie für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern. Klimatisierte Fahrgasträume, moderne Fahrgastinformationssysteme und ein heller, übersichtlich gestalteter Innenraum sorgen für einen hohen Reisekomfort.

Die ForCity-Plus-Plattform verbindet eine moderne Niederflurkonstruktion mit drehbaren Fahrwerken an den Fahrzeugenden. Diese Konstruktion reduziert insbesondere in engen Bögen den Verschleiß von Rädern und Gleisen und eignet sich damit besonders für historisch gewachsene Straßenbahnnetze. Zugleich wurden bei der Entwicklung eine hohe Energieeffizienz, zuverlässige Verfügbarkeit und wirtschaftliche Lebenszykluskosten berücksichtigt.

Die Beschaffung ist Teil der gemeinsamen Initiative der Verkehrsunternehmen aus Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder). Durch die koordinierte Bestellung konnten technische Synergien genutzt, Entwicklungsaufwendungen gebündelt und wirtschaftliche Vorteile für die beteiligten kommunalen Unternehmen erzielt werden.

TECHNISCHE DATEN ¦koda ForCity Plus 48T (Brandenburg):
Anzahl in Brandenburg an der Havel: 8
Bauart: Einrichtungsfahrzeug
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsfolge: Bo’(2’)Bo’
Länge: 28.960 mm
Wagenkastenbreite: 2.300 mm
Höhe über den Stromabnehmer: 3.800 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 600 mm (neu) / 520 (abgenutzt)
Fußbodenhöhe beim Einstieg Doppeltüren: 300 mm
Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm
Fußbodenhöhe beim Durchgang über mittlerem Fahrwerk: 500 mm
Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 786 mm
Sitzplätze: 50 und 6 Klappsitze
Stehplätze: 101 (4 Pers/m²)
Netzspannung: 600 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 100 kW
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Eigengewicht: ca. 37 t
Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen
Niederfluranteil: 71 %
Fahrwerke: drei zweiachsige; die äußeren drehbar und angetrieben, das mittlere starr und nicht angetrieben

Quellen: ¦koda und Wikipedia
Stand: September 2026

Armin Schwarz 30.09.2026, 1 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/80, Blende: 10/1, ISO100, Brennweite: 40/1

0 Kommentare, Alle Kommentare
Der Triebwagen VBBr 104 ein DUEWAG-Niederflur-Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ MGT6D  Bochum  der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 22 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit.

Der dreiteilige und sechsachsige Triebwagen wurde 1992 von der DUEWAG (Düsseldorfer Waggonfabrik AG) gebaut, die elektrische Ausrüstung ist von SIEMENS, er wurde der Bochumer Serie entnommen und als TW 500 an die Straßenbahn Halle (Saale) geliefert. Im März 2014 die beiden Einzelgänger aus Halle (Saale), die technisch nicht mit den dortigen Serienfahrzeugen kompatibel sind, an die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH abgegeben.

Der MGT6D (Meterspur-Gelenk-Triebwagen mit sechs Radsätzen und Drehstromantrieb) ist ein von 1992 bis 2001 gebauter, niederfluriger Straßenbahn-Fahrzeugtyp des Herstellers Duewag. Er basiert auf dem zuvor für die Straßenbahn Kassel entwickelten NGT6C. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und einem langen Mittelteil, das auf zwei Einzelrad-Einzelfahrwerken (EEF) läuft. Der Niederfluranteil beträgt ungefähr 63 bis 70 Prozent. MGT6D wurden für die Straßenbahnen Bochum/Gelsenkirchen, Brandenburg an der Havel, Erfurt, Halle (Saale), Heidelberg und Mülheim/Oberhausen gebaut. 

Allgemeines
Der grundsätzliche Aufbau der MGT6D entspricht dem ab 1988 für die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft entwickelten NGT6C. Das Fahrzeug besteht aus einem Mittelteil mit zwei Einzelrad-Einzelfahrwerken und zwei darauf aufgesattelten Endteilen mit je einem zweiachsigen Triebdrehgestell. Während die Kasseler Fahrzeuge noch einen klassischen Gleichstrom-Tandemantrieb mit Chopper-Steuerung erhielten, wurden die MGT6D mit Drehstromantrieb ausgeführt. Durch den geringeren Platzbedarf der Drehstrommotoren konnte damit der Fußboden über den Triebdrehgestellen niedriger (560 mm) ausgeführt werden als für Kassel und es gibt jeweils nur eine statt zwei Stufen zwischen Nieder- und Hochflurbereich. Die Fußbodenhöhe im Niederflurbereich beträgt 350 mm. Die Fahrzeuge sind stets 2,3 Meter breit und ungefähr 29 Meter lang. Die Wagenkästen sind geschweißt und bestehen aus nichtrostendem Stahl.

Die Triebdrehgestelle haben eine Gummi-/Metall-Primärfederung und Schraubenfedern als Sekundärfederung. Die Radsätze werden von jeweils einem abgefederten, quer angeordneten Motor angetrieben. Im Gegensatz zu den NGT6C erhielten die Einzelrad-Einzelfahrwerke der MGT6D von Anfang eine Primärfederung und die Bremsscheiben sind auch bei Betriebsbremsungen aktiv. Bei den Einzelrad-Einzelfahrwerken tritt prinzipbedingt beim Befahren von Gleisbögen eine Verengung des Rückflächenabstandes der Radscheiben auf. Die Herzstück- und Radlenkerbereiche einiger Weichen mussten deshalb leicht angepasst werden, um den Einsatz von MGT6D zu ermöglichen.

Der Typ  Bochum 
Die erste und am weitesten verbreitete MGT6D-Variante, zuerst von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra) bestellt, ist als Zweirichtungswagen ausgeführt. Der Achsstand zwischen den beiden Einzelradfahrwerken beträgt 6.200 mm. Der mittlere Wagenteil ist 9.100 mm lang. In jedem Wagenteil ist beidseitig eine zweiflüglige Schwenkschiebetür mit einer lichten Weite von etwa 1.250 mm angeordnet, die direkt in den Niederflurbereich führt. Die Einstiegshöhe beträgt 290 mm. Über den Triebdrehgestellen verbleibt auf Bodenhöhe eine Gangbreite von lediglich 380 mm, in Sitzhöhe 530 mm. Die elektrische Ausrüstung, deren Wechselrichter mit GTO-Thyristoren arbeiten, wurde von Siemens geliefert. Beide Motoren eines Drehgestells werden dabei von einem Wechselrichter gespeist. Jeder der luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmotoren hat eine Dauerleistung von 105 kW. Die Fahrzeuge verfügen über eine Vielfachsteuerung. Die Fahrzeuge sind mit einer Spurkranzschmierung ausgestattet.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur(
Achsfolge: Bo’(1’1’)Bo’
Wagenkastenlänge: 28.620 mm 	
Wagenkastenbreite: 2.300 mm
Höhe: 3.377 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 575 mm (neu) 
Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm
Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 560 mm
Sitzplätze: 68
Stehplätze: 98 (4 Pers/m²)
Netzspannung: 600 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 105 kW 
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Eigengewicht: ca. 32 t
Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen
Niederfluranteil: ca. 63–70 %
Der Triebwagen VBBr 104 ein DUEWAG-Niederflur-Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ MGT6D "Bochum" der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 22 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit. Der dreiteilige und sechsachsige Triebwagen wurde 1992 von der DUEWAG (Düsseldorfer Waggonfabrik AG) gebaut, die elektrische Ausrüstung ist von SIEMENS, er wurde der Bochumer Serie entnommen und als TW 500 an die Straßenbahn Halle (Saale) geliefert. Im März 2014 die beiden Einzelgänger aus Halle (Saale), die technisch nicht mit den dortigen Serienfahrzeugen kompatibel sind, an die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH abgegeben. Der MGT6D (Meterspur-Gelenk-Triebwagen mit sechs Radsätzen und Drehstromantrieb) ist ein von 1992 bis 2001 gebauter, niederfluriger Straßenbahn-Fahrzeugtyp des Herstellers Duewag. Er basiert auf dem zuvor für die Straßenbahn Kassel entwickelten NGT6C. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und einem langen Mittelteil, das auf zwei Einzelrad-Einzelfahrwerken (EEF) läuft. Der Niederfluranteil beträgt ungefähr 63 bis 70 Prozent. MGT6D wurden für die Straßenbahnen Bochum/Gelsenkirchen, Brandenburg an der Havel, Erfurt, Halle (Saale), Heidelberg und Mülheim/Oberhausen gebaut. Allgemeines Der grundsätzliche Aufbau der MGT6D entspricht dem ab 1988 für die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft entwickelten NGT6C. Das Fahrzeug besteht aus einem Mittelteil mit zwei Einzelrad-Einzelfahrwerken und zwei darauf aufgesattelten Endteilen mit je einem zweiachsigen Triebdrehgestell. Während die Kasseler Fahrzeuge noch einen klassischen Gleichstrom-Tandemantrieb mit Chopper-Steuerung erhielten, wurden die MGT6D mit Drehstromantrieb ausgeführt. Durch den geringeren Platzbedarf der Drehstrommotoren konnte damit der Fußboden über den Triebdrehgestellen niedriger (560 mm) ausgeführt werden als für Kassel und es gibt jeweils nur eine statt zwei Stufen zwischen Nieder- und Hochflurbereich. Die Fußbodenhöhe im Niederflurbereich beträgt 350 mm. Die Fahrzeuge sind stets 2,3 Meter breit und ungefähr 29 Meter lang. Die Wagenkästen sind geschweißt und bestehen aus nichtrostendem Stahl. Die Triebdrehgestelle haben eine Gummi-/Metall-Primärfederung und Schraubenfedern als Sekundärfederung. Die Radsätze werden von jeweils einem abgefederten, quer angeordneten Motor angetrieben. Im Gegensatz zu den NGT6C erhielten die Einzelrad-Einzelfahrwerke der MGT6D von Anfang eine Primärfederung und die Bremsscheiben sind auch bei Betriebsbremsungen aktiv. Bei den Einzelrad-Einzelfahrwerken tritt prinzipbedingt beim Befahren von Gleisbögen eine Verengung des Rückflächenabstandes der Radscheiben auf. Die Herzstück- und Radlenkerbereiche einiger Weichen mussten deshalb leicht angepasst werden, um den Einsatz von MGT6D zu ermöglichen. Der Typ "Bochum" Die erste und am weitesten verbreitete MGT6D-Variante, zuerst von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra) bestellt, ist als Zweirichtungswagen ausgeführt. Der Achsstand zwischen den beiden Einzelradfahrwerken beträgt 6.200 mm. Der mittlere Wagenteil ist 9.100 mm lang. In jedem Wagenteil ist beidseitig eine zweiflüglige Schwenkschiebetür mit einer lichten Weite von etwa 1.250 mm angeordnet, die direkt in den Niederflurbereich führt. Die Einstiegshöhe beträgt 290 mm. Über den Triebdrehgestellen verbleibt auf Bodenhöhe eine Gangbreite von lediglich 380 mm, in Sitzhöhe 530 mm. Die elektrische Ausrüstung, deren Wechselrichter mit GTO-Thyristoren arbeiten, wurde von Siemens geliefert. Beide Motoren eines Drehgestells werden dabei von einem Wechselrichter gespeist. Jeder der luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmotoren hat eine Dauerleistung von 105 kW. Die Fahrzeuge verfügen über eine Vielfachsteuerung. Die Fahrzeuge sind mit einer Spurkranzschmierung ausgestattet. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm (Meterspur( Achsfolge: Bo’(1’1’)Bo’ Wagenkastenlänge: 28.620 mm Wagenkastenbreite: 2.300 mm Höhe: 3.377 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 575 mm (neu) Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 560 mm Sitzplätze: 68 Stehplätze: 98 (4 Pers/m²) Netzspannung: 600 V DC Oberleitung Leistung: 4 x 105 kW Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Eigengewicht: ca. 32 t Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen Niederfluranteil: ca. 63–70 %
Armin Schwarz

Der Innenraum vom Straßenbahntriebwagen VBBr 104, ein DUEWAG-Niederflur-Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ MGT6D  Bochum , der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH am 22 September 2026 an der Haltestelle Hauptbahnhof.
Der Innenraum vom Straßenbahntriebwagen VBBr 104, ein DUEWAG-Niederflur-Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ MGT6D "Bochum", der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH am 22 September 2026 an der Haltestelle Hauptbahnhof.
Armin Schwarz

Der Triebwagen 184 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ Tatra KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), erreicht am 20 September 2018, als Linie 6 zum Hauptbahnhof, die Station Nicolaiplatz.
Der Triebwagen 184 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ Tatra KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), erreicht am 20 September 2018, als Linie 6 zum Hauptbahnhof, die Station Nicolaiplatz.
Armin Schwarz

Der Triebwagen 172 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ Tatra KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), als Linie 2 zur Quenzbrücke, am 20 September 2018 an der Station Nicolaiplatz. Die Linie 2 ist seit dem 6. Dezember 2019 aufgrund einer Brückensperrung eingestellt. 

Im Hintergrund der Plauer Torturm, ein Turm der Altstädter Stadtmauer. Er gehört zu den ehemals acht, heute noch vier verbliebenen Tortürmen und ist ein Teil der mittelalterlichen Wehranlage, die insgesamt zehn Tore umfasste.

Die Straßenbahn Brandenburg an der Havel verkehrt seit dem 1. April 1911 elektrisch in der Stadt Brandenburg an der Havel. Derzeit existieren nur zwei Linien, das Netz ist meterspurig, Stromsystem 600 V DC und hat eine Streckenlänge von 16,3 Kilometern. Betreiberin ist die im städtischen Besitz befindliche Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH.

Einige der modernisierten KT4D-Einheiten in Brandenburg und Cottbus wurden mit einem Niederflurmittelteil versehen, der zwischen den beiden Wagenhälften eingefügt wurde und die Fahrzeuge um acht Meter verlängerte. Die Gelenke mussten ebenfalls umgebaut werden, da sie einen zusätzlichen Freiheitsgrad um die Querachse benötigen. Das Dachgelenk entfiel dabei. Tallinn ließ ebenfalls einige Wagen mit Niederflurmittelteilen versehen. Da die Fahrzeuge durch den Umbau etwa zehn Tonnen schwerer geworden waren, wurden bei allen Wagen die Anker der Fahrmotoren neu gewickelt (höhere Wicklungszahl bei geringerem Querschnitt), sodass die Motorleistung von 45 auf 50 bis 54 Kilowatt stieg. In Tallinn erhielten die Umbauwagen die Typenbezeichnung KT6T. Die Tallinner Niederflur-KT6T behielten im Gegensatz zu den Brandenburger und Cottbuser Wagen die Falttüren, lediglich die Tür im Niederflurmittelteil ist eine Außenschwenktür. Gegenüber einer teureren Neubeschaffung von Niederflurfahrzeugen war diese Option besonders attraktiv, da die zum damaligen Zeitpunkt noch nicht ausmusterungswürdigen Fahrzeuge weiterverwendet und durch den Niederfluranteil dennoch die Fahrgastfreundlichkeit gesteigert werden konnte. Das Mittelteil des KTNF6 besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff, einer Entwicklung von Schindler-Waggon. Die gelenkten, u-förmig gekröpfen Achsen mit Losrädern sind eine Entwicklung von FIAT-SIG. Die Mittelteile wurden beim Gerätebau Mittenwalde komplettiert und in die KT4D eingefügt. Sie bieten 17 Sitzplätze und Raum für Rollstühle, Kinderwagen, Fahrräder und Gepäck.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: Bo'+1'1'+Bo'
Gesamtlänge: 27.714 mm 	
Wagenkastenbreite: 2.200 mm
Sitzplätze: 51
Stehplätze: 141 (4 Pers/m²)
Netzspannung: 	600 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 40 kW (54 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Fußbodenhöhe: 900 mm (NF 350 mm)
Achsabstand im Drehgestell: 1.900 mm
Treibraddurchmesser: 700 mm (neu) / 590 (abgenutzt)
Laufraddurchmesser: 580 mm (neu) / 520 (abgenutzt)
Eigengewicht: 31.100 kg
Anzahl und Art der Fahrmotoren: 4 längsliegende DC-Halbspannungs-
Reihenschlussmotoren vom Typ TE 022
Der Triebwagen 172 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ Tatra KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), als Linie 2 zur Quenzbrücke, am 20 September 2018 an der Station Nicolaiplatz. Die Linie 2 ist seit dem 6. Dezember 2019 aufgrund einer Brückensperrung eingestellt. Im Hintergrund der Plauer Torturm, ein Turm der Altstädter Stadtmauer. Er gehört zu den ehemals acht, heute noch vier verbliebenen Tortürmen und ist ein Teil der mittelalterlichen Wehranlage, die insgesamt zehn Tore umfasste. Die Straßenbahn Brandenburg an der Havel verkehrt seit dem 1. April 1911 elektrisch in der Stadt Brandenburg an der Havel. Derzeit existieren nur zwei Linien, das Netz ist meterspurig, Stromsystem 600 V DC und hat eine Streckenlänge von 16,3 Kilometern. Betreiberin ist die im städtischen Besitz befindliche Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH. Einige der modernisierten KT4D-Einheiten in Brandenburg und Cottbus wurden mit einem Niederflurmittelteil versehen, der zwischen den beiden Wagenhälften eingefügt wurde und die Fahrzeuge um acht Meter verlängerte. Die Gelenke mussten ebenfalls umgebaut werden, da sie einen zusätzlichen Freiheitsgrad um die Querachse benötigen. Das Dachgelenk entfiel dabei. Tallinn ließ ebenfalls einige Wagen mit Niederflurmittelteilen versehen. Da die Fahrzeuge durch den Umbau etwa zehn Tonnen schwerer geworden waren, wurden bei allen Wagen die Anker der Fahrmotoren neu gewickelt (höhere Wicklungszahl bei geringerem Querschnitt), sodass die Motorleistung von 45 auf 50 bis 54 Kilowatt stieg. In Tallinn erhielten die Umbauwagen die Typenbezeichnung KT6T. Die Tallinner Niederflur-KT6T behielten im Gegensatz zu den Brandenburger und Cottbuser Wagen die Falttüren, lediglich die Tür im Niederflurmittelteil ist eine Außenschwenktür. Gegenüber einer teureren Neubeschaffung von Niederflurfahrzeugen war diese Option besonders attraktiv, da die zum damaligen Zeitpunkt noch nicht ausmusterungswürdigen Fahrzeuge weiterverwendet und durch den Niederfluranteil dennoch die Fahrgastfreundlichkeit gesteigert werden konnte. Das Mittelteil des KTNF6 besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff, einer Entwicklung von Schindler-Waggon. Die gelenkten, u-förmig gekröpfen Achsen mit Losrädern sind eine Entwicklung von FIAT-SIG. Die Mittelteile wurden beim Gerätebau Mittenwalde komplettiert und in die KT4D eingefügt. Sie bieten 17 Sitzplätze und Raum für Rollstühle, Kinderwagen, Fahrräder und Gepäck. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Achsfolge: Bo'+1'1'+Bo' Gesamtlänge: 27.714 mm Wagenkastenbreite: 2.200 mm Sitzplätze: 51 Stehplätze: 141 (4 Pers/m²) Netzspannung: 600 V DC Oberleitung Leistung: 4 x 40 kW (54 PS) Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h Fußbodenhöhe: 900 mm (NF 350 mm) Achsabstand im Drehgestell: 1.900 mm Treibraddurchmesser: 700 mm (neu) / 590 (abgenutzt) Laufraddurchmesser: 580 mm (neu) / 520 (abgenutzt) Eigengewicht: 31.100 kg Anzahl und Art der Fahrmotoren: 4 längsliegende DC-Halbspannungs- Reihenschlussmotoren vom Typ TE 022
Armin Schwarz