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¦koda ForCity Plus Fotos

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Der neue Triebwagen VBBr 112, ein Niederflur-Einrichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ ¦koda ForCity Plus 48T, der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 23 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit. 

Die Fahrzeuge werden auch als ¦koda ForCity Plus FCB bezeichnet. Hinter dem Abkürzung FCB verbergen sich drei Städte im Bundesland Brandenburg, die sich für eine gemeinsame Ausschreibung entschieden haben: Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel. Aber sie unterscheiden sich doch etwas untereinander, für Frankfurt (Oder) ist es der Typ 46T (13 Stück), für Cottbus der Typ 47T (22 Stück) und für Brandenburg an der Havel der Typ 48 T (4 Stück, sowie 4 Weitere bestellt). 

Als ForCity Plus FCB fasst der Hersteller ¦koda die drei niederflurigen Straßenbahn-Fahrzeugtypen 46T, 47T und 48T zusammen. Diese wurden im Februar 2021 gemeinsam für die Straßenbahnen Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel bestellt. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und kurzem Mittelteil, wie ¦koda sie allgemein als ForCity Plus vermarktet. Alle drei Typen sind als Einrichtungswagen und für meterspurige Infrastruktur ausgeführt. Wesentliche Unterschiede bestehen nur in der Wagenbreite, der Sitzanordnung und der Lackierung.

Die Wagenbreite beträgt bei den Typen 46T und 48T (Frankfurt und Brandenburg) 2300 mm, beim 47T (Cottbus) dagegen 2400 mm. Aufgrund der geringeren Breite wurde beim 46T und 48T die Anordnung von Doppelsitzen beidseits des Gangs vermieden. Der Abstand zwischen den Drehpunkten der Enddrehgestelle und der Gelenke beträgt 6.965 mm. Derjenige zwischen den beiden Gelenkdrehpunkten des Mittelteils ist mit 6 Metern ungewöhnlich lang für diese Gelenkwagenbauform. So sind die Fahrzeuge insgesamt nur ungefähr drei Meter kürzer als die fünfteiligen ForCity-Plus-Varianten für Bratislava und Prag. Das Leergewicht der Fahrzeuge liegt, bezogen auf die Grundfläche, zwischen den typischen Werten von Multigelenk- und Drehgestellwagen.

Die beiden Endwagenteile laufen auf je einem Triebdrehgestell, welches um 15° gegenüber dem Wagenkasten ausdrehbar ist. Das Laufdrehgestell unter dem Mittelteil ist dagegen nur um 3° ausdrehbar. Um trotz des Einrichtungsbetriebs eine möglichst gleichmäßige Abnutzung erreichen zu können, können die Drehgestelle in der Werkstatt um 180° gedreht werden. Die Drehgestellrahmen bestehen aus verschweißten Gussstahlteilen. Für die Primärfederung zwischen Radsatz und Drehgestellrahmen werden Gummimetallelemente verwendet, für die Sekundärfederung zwischen Rahmen und Wagenkasten Schraubenfedern aus Stahl. Jeder Radsatz besteht aus einer durchgehenden Radsatzwelle mit aufgepressten gummigefederten Rädern.

Die vollständig abgefederten Antriebe sind längs an den Seiten der Triebdrehgestelle angeordnet. Jede der vier luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmaschinen treibt einen Radsatz an. Es werden jeweils die beiden Motoren eines Triebdrehgestells von einem Wechselrichter gespeist.

Die rund 29 Meter langen, dreiteiligen Einrichtungsfahrzeuge bieten Platz für bis zu 151 Fahrgäste. Breite Türen, niedrige Einstiegshöhen und großzügige Mehrzweckbereiche erleichtern die Nutzung für mobilitätseingeschränkte Menschen sowie für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern. Klimatisierte Fahrgasträume, moderne Fahrgastinformationssysteme und ein heller, übersichtlich gestalteter Innenraum sorgen für einen hohen Reisekomfort.

Die ForCity-Plus-Plattform verbindet eine moderne Niederflurkonstruktion mit drehbaren Fahrwerken an den Fahrzeugenden. Diese Konstruktion reduziert insbesondere in engen Bögen den Verschleiß von Rädern und Gleisen und eignet sich damit besonders für historisch gewachsene Straßenbahnnetze. Zugleich wurden bei der Entwicklung eine hohe Energieeffizienz, zuverlässige Verfügbarkeit und wirtschaftliche Lebenszykluskosten berücksichtigt.

Die Beschaffung ist Teil der gemeinsamen Initiative der Verkehrsunternehmen aus Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder). Durch die koordinierte Bestellung konnten technische Synergien genutzt, Entwicklungsaufwendungen gebündelt und wirtschaftliche Vorteile für die beteiligten kommunalen Unternehmen erzielt werden.

TECHNISCHE DATEN ¦koda ForCity Plus 48T (Brandenburg):
Anzahl in Brandenburg an der Havel: 8
Bauart: Einrichtungsfahrzeug
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsfolge: Bo’(2’)Bo’
Länge: 28.960 mm 	
Wagenkastenbreite: 2.300 mm
Höhe über den Stromabnehmer: 3.800 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 600 mm (neu) / 520 (abgenutzt)
Fußbodenhöhe beim Einstieg Doppeltüren: 300 mm
Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm
Fußbodenhöhe beim Durchgang über mittlerem Fahrwerk: 500 mm
Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 786 mm
Sitzplätze: 50 und 6 Klappsitze
Stehplätze: 101 (4 Pers/m²)
Netzspannung: 600 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 100 kW 
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Eigengewicht: ca. 37 t
Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen
Niederfluranteil: 71 %
Fahrwerke: drei zweiachsige; die äußeren drehbar und angetrieben, das mittlere starr und nicht angetrieben

Quellen: ¦koda und Wikipedia
Stand: September 2026
Der neue Triebwagen VBBr 112, ein Niederflur-Einrichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ ¦koda ForCity Plus 48T, der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 23 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit. Die Fahrzeuge werden auch als ¦koda ForCity Plus FCB bezeichnet. Hinter dem Abkürzung FCB verbergen sich drei Städte im Bundesland Brandenburg, die sich für eine gemeinsame Ausschreibung entschieden haben: Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel. Aber sie unterscheiden sich doch etwas untereinander, für Frankfurt (Oder) ist es der Typ 46T (13 Stück), für Cottbus der Typ 47T (22 Stück) und für Brandenburg an der Havel der Typ 48 T (4 Stück, sowie 4 Weitere bestellt). Als ForCity Plus FCB fasst der Hersteller ¦koda die drei niederflurigen Straßenbahn-Fahrzeugtypen 46T, 47T und 48T zusammen. Diese wurden im Februar 2021 gemeinsam für die Straßenbahnen Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel bestellt. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und kurzem Mittelteil, wie ¦koda sie allgemein als ForCity Plus vermarktet. Alle drei Typen sind als Einrichtungswagen und für meterspurige Infrastruktur ausgeführt. Wesentliche Unterschiede bestehen nur in der Wagenbreite, der Sitzanordnung und der Lackierung. Die Wagenbreite beträgt bei den Typen 46T und 48T (Frankfurt und Brandenburg) 2300 mm, beim 47T (Cottbus) dagegen 2400 mm. Aufgrund der geringeren Breite wurde beim 46T und 48T die Anordnung von Doppelsitzen beidseits des Gangs vermieden. Der Abstand zwischen den Drehpunkten der Enddrehgestelle und der Gelenke beträgt 6.965 mm. Derjenige zwischen den beiden Gelenkdrehpunkten des Mittelteils ist mit 6 Metern ungewöhnlich lang für diese Gelenkwagenbauform. So sind die Fahrzeuge insgesamt nur ungefähr drei Meter kürzer als die fünfteiligen ForCity-Plus-Varianten für Bratislava und Prag. Das Leergewicht der Fahrzeuge liegt, bezogen auf die Grundfläche, zwischen den typischen Werten von Multigelenk- und Drehgestellwagen. Die beiden Endwagenteile laufen auf je einem Triebdrehgestell, welches um 15° gegenüber dem Wagenkasten ausdrehbar ist. Das Laufdrehgestell unter dem Mittelteil ist dagegen nur um 3° ausdrehbar. Um trotz des Einrichtungsbetriebs eine möglichst gleichmäßige Abnutzung erreichen zu können, können die Drehgestelle in der Werkstatt um 180° gedreht werden. Die Drehgestellrahmen bestehen aus verschweißten Gussstahlteilen. Für die Primärfederung zwischen Radsatz und Drehgestellrahmen werden Gummimetallelemente verwendet, für die Sekundärfederung zwischen Rahmen und Wagenkasten Schraubenfedern aus Stahl. Jeder Radsatz besteht aus einer durchgehenden Radsatzwelle mit aufgepressten gummigefederten Rädern. Die vollständig abgefederten Antriebe sind längs an den Seiten der Triebdrehgestelle angeordnet. Jede der vier luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmaschinen treibt einen Radsatz an. Es werden jeweils die beiden Motoren eines Triebdrehgestells von einem Wechselrichter gespeist. Die rund 29 Meter langen, dreiteiligen Einrichtungsfahrzeuge bieten Platz für bis zu 151 Fahrgäste. Breite Türen, niedrige Einstiegshöhen und großzügige Mehrzweckbereiche erleichtern die Nutzung für mobilitätseingeschränkte Menschen sowie für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern. Klimatisierte Fahrgasträume, moderne Fahrgastinformationssysteme und ein heller, übersichtlich gestalteter Innenraum sorgen für einen hohen Reisekomfort. Die ForCity-Plus-Plattform verbindet eine moderne Niederflurkonstruktion mit drehbaren Fahrwerken an den Fahrzeugenden. Diese Konstruktion reduziert insbesondere in engen Bögen den Verschleiß von Rädern und Gleisen und eignet sich damit besonders für historisch gewachsene Straßenbahnnetze. Zugleich wurden bei der Entwicklung eine hohe Energieeffizienz, zuverlässige Verfügbarkeit und wirtschaftliche Lebenszykluskosten berücksichtigt. Die Beschaffung ist Teil der gemeinsamen Initiative der Verkehrsunternehmen aus Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder). Durch die koordinierte Bestellung konnten technische Synergien genutzt, Entwicklungsaufwendungen gebündelt und wirtschaftliche Vorteile für die beteiligten kommunalen Unternehmen erzielt werden. TECHNISCHE DATEN ¦koda ForCity Plus 48T (Brandenburg): Anzahl in Brandenburg an der Havel: 8 Bauart: Einrichtungsfahrzeug Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsfolge: Bo’(2’)Bo’ Länge: 28.960 mm Wagenkastenbreite: 2.300 mm Höhe über den Stromabnehmer: 3.800 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 600 mm (neu) / 520 (abgenutzt) Fußbodenhöhe beim Einstieg Doppeltüren: 300 mm Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm Fußbodenhöhe beim Durchgang über mittlerem Fahrwerk: 500 mm Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 786 mm Sitzplätze: 50 und 6 Klappsitze Stehplätze: 101 (4 Pers/m²) Netzspannung: 600 V DC Oberleitung Leistung: 4 x 100 kW Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Eigengewicht: ca. 37 t Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen Niederfluranteil: 71 % Fahrwerke: drei zweiachsige; die äußeren drehbar und angetrieben, das mittlere starr und nicht angetrieben Quellen: ¦koda und Wikipedia Stand: September 2026
Armin Schwarz