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Der Triebwagen VBBr 174 der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH, ein modernisierter vierachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ Tatra KT4D-MC (ex Tatra KT4DM), auf Sonderfahrt

(ID 724192)


Der Triebwagen VBBr 174 der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH, ein modernisierter vierachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ Tatra KT4D-MC (ex Tatra KT4DM), auf Sonderfahrt (verm. Dienstfahrt), fährt am 19.09.2018 auf der Jahrtausendbrücke in Richtung Hauptbahnhof.  Die Jahrtausendbrücke über die Havel in Brandenburg an der Havel verbindet die Altstadt mit der Neustadt. Die Brücke erhielt ihren Namen, als der Brückenneubau im Jahr 1929 anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt eingeweiht wurde.

Der Triebwagen wurde 1981 von ČKD Tatra in Prag unter der Fabriknummer 170 952 gebaut, 1993 im RAW Schöneweide modernisiert und 2003 von der VBBr auf Choppersteuerung umgebaut. Er wurde aber noch nicht, wie so viele Tatra KT4D, mit Niederflur-Mittelteil zu KTNF6 verlängert und dient der VBBr als Reseve.

Zwischen 1975 und 1997 wurden insgesamt 1801 Fahrzeuge von ČKD gebaut, welche in damals in vier Staaten zum Einsatz kamen. KT4 steht für kloubová tramvaj (Gelenkstraßenbahn) mit vier Achsen. Einen ausschlaggebenden Anstoß zur Entwicklung der Fahrzeuge gab die ehemalige DDR, die ihre eigene Straßenbahnproduktion Mitte der sechziger Jahre aufgrund von Absprachen im Rahmen des RGW zugunsten von Tatra aufgeben musste und nun die Entwicklung eines Fahrzeugtyps forderte, der auf den Strecken der DDR-Städte mit zum Teil komplizierten Kurven- und Steigungsverhältnissen einsetzbar war. Dabei bot sich die Entwicklung eines Gelenkwagens an. Der besondere Aufbau des Kurzgelenkes ermöglichte es, auf gerader Strecke beide Wagenteile immer in gleicher Lage zu halten. Nach kurzem Probebetrieb in Prag kamen die ersten beiden Prototypen des späteren Kurzgelenktriebwagens KT4 nach Potsdam, wo sie nach Abschluss der Erprobungen verblieben. 1974 begann die Serienproduktion dieser Wagen. 

Die KT4 können einzeln sowie in Doppel- oder Dreifachtraktion eingesetzt werden. Dreifachtraktionen im Planbetrieb gab es jedoch nur in Erfurt und wenige Monate in Cottbus. 

Die Wagen befinden sich heute noch in fast allen Städten, in die sie geliefert wurden, im aktiven Planeinsatz. Während sie vor allem bei kleineren Betrieben noch länger zum Alltag gehören werden, sind sie in den größeren Städten teilweise durch Niederflurfahrzeuge ersetzt worden und aus dem Dienst ausgeschieden. Gleichzeitig führten bei einigen Betrieben Probleme bei der Abnahme der Niederflurfahrzeuge zu weitaus längeren Einsatzzeiten der KT4DM als zunächst vorgesehen, so zum Beispiel in Potsdam. Viele dieser Fahrzeuge haben in Osteuropa eine neue Heimat gefunden und werden dort noch länger das Stadtbild prägen.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Kupplung: 19.015 mm
Wagenkastenlänge: 18.110 mm  
Wagenkastenbreite : 2.200 mm
Höhe: 3.100 mm 
Drehzapfenabstand: 8.900 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.900 mm
Treibraddurchmesser: 700 mm (neu) / 590 (abgenutzt)
Fußbodenhöhe: 900mm
Sitzplätze: 34
Stehplätze: 107 (4 Pers/m²)
Netzspannung:  600 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 40 kW (54 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Eigengewicht: 20.300 kg
Anzahl und Art der Fahrmotoren: 4 längsliegende DC-Halbspannungs-
Reihenschlussmotoren vom Typ TE 022 H

Der Triebwagen VBBr 174 der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH, ein modernisierter vierachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ Tatra KT4D-MC (ex Tatra KT4DM), auf Sonderfahrt (verm. Dienstfahrt), fährt am 19.09.2018 auf der Jahrtausendbrücke in Richtung Hauptbahnhof. Die Jahrtausendbrücke über die Havel in Brandenburg an der Havel verbindet die Altstadt mit der Neustadt. Die Brücke erhielt ihren Namen, als der Brückenneubau im Jahr 1929 anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt eingeweiht wurde.

Der Triebwagen wurde 1981 von ČKD Tatra in Prag unter der Fabriknummer 170 952 gebaut, 1993 im RAW Schöneweide modernisiert und 2003 von der VBBr auf Choppersteuerung umgebaut. Er wurde aber noch nicht, wie so viele Tatra KT4D, mit Niederflur-Mittelteil zu KTNF6 verlängert und dient der VBBr als Reseve.

Zwischen 1975 und 1997 wurden insgesamt 1801 Fahrzeuge von ČKD gebaut, welche in damals in vier Staaten zum Einsatz kamen. KT4 steht für kloubová tramvaj (Gelenkstraßenbahn) mit vier Achsen. Einen ausschlaggebenden Anstoß zur Entwicklung der Fahrzeuge gab die ehemalige DDR, die ihre eigene Straßenbahnproduktion Mitte der sechziger Jahre aufgrund von Absprachen im Rahmen des RGW zugunsten von Tatra aufgeben musste und nun die Entwicklung eines Fahrzeugtyps forderte, der auf den Strecken der DDR-Städte mit zum Teil komplizierten Kurven- und Steigungsverhältnissen einsetzbar war. Dabei bot sich die Entwicklung eines Gelenkwagens an. Der besondere Aufbau des Kurzgelenkes ermöglichte es, auf gerader Strecke beide Wagenteile immer in gleicher Lage zu halten. Nach kurzem Probebetrieb in Prag kamen die ersten beiden Prototypen des späteren Kurzgelenktriebwagens KT4 nach Potsdam, wo sie nach Abschluss der Erprobungen verblieben. 1974 begann die Serienproduktion dieser Wagen.

Die KT4 können einzeln sowie in Doppel- oder Dreifachtraktion eingesetzt werden. Dreifachtraktionen im Planbetrieb gab es jedoch nur in Erfurt und wenige Monate in Cottbus.

Die Wagen befinden sich heute noch in fast allen Städten, in die sie geliefert wurden, im aktiven Planeinsatz. Während sie vor allem bei kleineren Betrieben noch länger zum Alltag gehören werden, sind sie in den größeren Städten teilweise durch Niederflurfahrzeuge ersetzt worden und aus dem Dienst ausgeschieden. Gleichzeitig führten bei einigen Betrieben Probleme bei der Abnahme der Niederflurfahrzeuge zu weitaus längeren Einsatzzeiten der KT4DM als zunächst vorgesehen, so zum Beispiel in Potsdam. Viele dieser Fahrzeuge haben in Osteuropa eine neue Heimat gefunden und werden dort noch länger das Stadtbild prägen.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Kupplung: 19.015 mm
Wagenkastenlänge: 18.110 mm
Wagenkastenbreite : 2.200 mm
Höhe: 3.100 mm
Drehzapfenabstand: 8.900 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.900 mm
Treibraddurchmesser: 700 mm (neu) / 590 (abgenutzt)
Fußbodenhöhe: 900mm
Sitzplätze: 34
Stehplätze: 107 (4 Pers/m²)
Netzspannung: 600 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 40 kW (54 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Eigengewicht: 20.300 kg
Anzahl und Art der Fahrmotoren: 4 längsliegende DC-Halbspannungs-
Reihenschlussmotoren vom Typ TE 022 H

Armin Schwarz 20.01.2021, 647 Aufrufe, 0 Kommentare

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Der neue Triebwagen VBBr 112, ein Niederflur-Einrichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ ¦koda ForCity Plus 48T, der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 23 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit. 

Die Fahrzeuge werden auch als ¦koda ForCity Plus FCB bezeichnet. Hinter dem Abkürzung FCB verbergen sich drei Städte im Bundesland Brandenburg, die sich für eine gemeinsame Ausschreibung entschieden haben: Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel. Aber sie unterscheiden sich doch etwas untereinander, für Frankfurt (Oder) ist es der Typ 46T (13 Stück), für Cottbus der Typ 47T (22 Stück) und für Brandenburg an der Havel der Typ 48 T (4 Stück, sowie 4 Weitere bestellt). 

Als ForCity Plus FCB fasst der Hersteller ¦koda die drei niederflurigen Straßenbahn-Fahrzeugtypen 46T, 47T und 48T zusammen. Diese wurden im Februar 2021 gemeinsam für die Straßenbahnen Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel bestellt. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und kurzem Mittelteil, wie ¦koda sie allgemein als ForCity Plus vermarktet. Alle drei Typen sind als Einrichtungswagen und für meterspurige Infrastruktur ausgeführt. Wesentliche Unterschiede bestehen nur in der Wagenbreite, der Sitzanordnung und der Lackierung.

Die Wagenbreite beträgt bei den Typen 46T und 48T (Frankfurt und Brandenburg) 2300 mm, beim 47T (Cottbus) dagegen 2400 mm. Aufgrund der geringeren Breite wurde beim 46T und 48T die Anordnung von Doppelsitzen beidseits des Gangs vermieden. Der Abstand zwischen den Drehpunkten der Enddrehgestelle und der Gelenke beträgt 6.965 mm. Derjenige zwischen den beiden Gelenkdrehpunkten des Mittelteils ist mit 6 Metern ungewöhnlich lang für diese Gelenkwagenbauform. So sind die Fahrzeuge insgesamt nur ungefähr drei Meter kürzer als die fünfteiligen ForCity-Plus-Varianten für Bratislava und Prag. Das Leergewicht der Fahrzeuge liegt, bezogen auf die Grundfläche, zwischen den typischen Werten von Multigelenk- und Drehgestellwagen.

Die beiden Endwagenteile laufen auf je einem Triebdrehgestell, welches um 15° gegenüber dem Wagenkasten ausdrehbar ist. Das Laufdrehgestell unter dem Mittelteil ist dagegen nur um 3° ausdrehbar. Um trotz des Einrichtungsbetriebs eine möglichst gleichmäßige Abnutzung erreichen zu können, können die Drehgestelle in der Werkstatt um 180° gedreht werden. Die Drehgestellrahmen bestehen aus verschweißten Gussstahlteilen. Für die Primärfederung zwischen Radsatz und Drehgestellrahmen werden Gummimetallelemente verwendet, für die Sekundärfederung zwischen Rahmen und Wagenkasten Schraubenfedern aus Stahl. Jeder Radsatz besteht aus einer durchgehenden Radsatzwelle mit aufgepressten gummigefederten Rädern.

Die vollständig abgefederten Antriebe sind längs an den Seiten der Triebdrehgestelle angeordnet. Jede der vier luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmaschinen treibt einen Radsatz an. Es werden jeweils die beiden Motoren eines Triebdrehgestells von einem Wechselrichter gespeist.

Die rund 29 Meter langen, dreiteiligen Einrichtungsfahrzeuge bieten Platz für bis zu 151 Fahrgäste. Breite Türen, niedrige Einstiegshöhen und großzügige Mehrzweckbereiche erleichtern die Nutzung für mobilitätseingeschränkte Menschen sowie für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern. Klimatisierte Fahrgasträume, moderne Fahrgastinformationssysteme und ein heller, übersichtlich gestalteter Innenraum sorgen für einen hohen Reisekomfort.

Die ForCity-Plus-Plattform verbindet eine moderne Niederflurkonstruktion mit drehbaren Fahrwerken an den Fahrzeugenden. Diese Konstruktion reduziert insbesondere in engen Bögen den Verschleiß von Rädern und Gleisen und eignet sich damit besonders für historisch gewachsene Straßenbahnnetze. Zugleich wurden bei der Entwicklung eine hohe Energieeffizienz, zuverlässige Verfügbarkeit und wirtschaftliche Lebenszykluskosten berücksichtigt.

Die Beschaffung ist Teil der gemeinsamen Initiative der Verkehrsunternehmen aus Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder). Durch die koordinierte Bestellung konnten technische Synergien genutzt, Entwicklungsaufwendungen gebündelt und wirtschaftliche Vorteile für die beteiligten kommunalen Unternehmen erzielt werden.

TECHNISCHE DATEN ¦koda ForCity Plus 48T (Brandenburg):
Anzahl in Brandenburg an der Havel: 8
Bauart: Einrichtungsfahrzeug
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsfolge: Bo’(2’)Bo’
Länge: 28.960 mm 	
Wagenkastenbreite: 2.300 mm
Höhe über den Stromabnehmer: 3.800 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 600 mm (neu) / 520 (abgenutzt)
Fußbodenhöhe beim Einstieg Doppeltüren: 300 mm
Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm
Fußbodenhöhe beim Durchgang über mittlerem Fahrwerk: 500 mm
Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 786 mm
Sitzplätze: 50 und 6 Klappsitze
Stehplätze: 101 (4 Pers/m²)
Netzspannung: 600 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 100 kW 
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Eigengewicht: ca. 37 t
Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen
Niederfluranteil: 71 %
Fahrwerke: drei zweiachsige; die äußeren drehbar und angetrieben, das mittlere starr und nicht angetrieben

Quellen: ¦koda und Wikipedia
Stand: September 2026
Der neue Triebwagen VBBr 112, ein Niederflur-Einrichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ ¦koda ForCity Plus 48T, der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 23 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit. Die Fahrzeuge werden auch als ¦koda ForCity Plus FCB bezeichnet. Hinter dem Abkürzung FCB verbergen sich drei Städte im Bundesland Brandenburg, die sich für eine gemeinsame Ausschreibung entschieden haben: Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel. Aber sie unterscheiden sich doch etwas untereinander, für Frankfurt (Oder) ist es der Typ 46T (13 Stück), für Cottbus der Typ 47T (22 Stück) und für Brandenburg an der Havel der Typ 48 T (4 Stück, sowie 4 Weitere bestellt). Als ForCity Plus FCB fasst der Hersteller ¦koda die drei niederflurigen Straßenbahn-Fahrzeugtypen 46T, 47T und 48T zusammen. Diese wurden im Februar 2021 gemeinsam für die Straßenbahnen Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel bestellt. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und kurzem Mittelteil, wie ¦koda sie allgemein als ForCity Plus vermarktet. Alle drei Typen sind als Einrichtungswagen und für meterspurige Infrastruktur ausgeführt. Wesentliche Unterschiede bestehen nur in der Wagenbreite, der Sitzanordnung und der Lackierung. Die Wagenbreite beträgt bei den Typen 46T und 48T (Frankfurt und Brandenburg) 2300 mm, beim 47T (Cottbus) dagegen 2400 mm. Aufgrund der geringeren Breite wurde beim 46T und 48T die Anordnung von Doppelsitzen beidseits des Gangs vermieden. Der Abstand zwischen den Drehpunkten der Enddrehgestelle und der Gelenke beträgt 6.965 mm. Derjenige zwischen den beiden Gelenkdrehpunkten des Mittelteils ist mit 6 Metern ungewöhnlich lang für diese Gelenkwagenbauform. So sind die Fahrzeuge insgesamt nur ungefähr drei Meter kürzer als die fünfteiligen ForCity-Plus-Varianten für Bratislava und Prag. Das Leergewicht der Fahrzeuge liegt, bezogen auf die Grundfläche, zwischen den typischen Werten von Multigelenk- und Drehgestellwagen. Die beiden Endwagenteile laufen auf je einem Triebdrehgestell, welches um 15° gegenüber dem Wagenkasten ausdrehbar ist. Das Laufdrehgestell unter dem Mittelteil ist dagegen nur um 3° ausdrehbar. Um trotz des Einrichtungsbetriebs eine möglichst gleichmäßige Abnutzung erreichen zu können, können die Drehgestelle in der Werkstatt um 180° gedreht werden. Die Drehgestellrahmen bestehen aus verschweißten Gussstahlteilen. Für die Primärfederung zwischen Radsatz und Drehgestellrahmen werden Gummimetallelemente verwendet, für die Sekundärfederung zwischen Rahmen und Wagenkasten Schraubenfedern aus Stahl. Jeder Radsatz besteht aus einer durchgehenden Radsatzwelle mit aufgepressten gummigefederten Rädern. Die vollständig abgefederten Antriebe sind längs an den Seiten der Triebdrehgestelle angeordnet. Jede der vier luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmaschinen treibt einen Radsatz an. Es werden jeweils die beiden Motoren eines Triebdrehgestells von einem Wechselrichter gespeist. Die rund 29 Meter langen, dreiteiligen Einrichtungsfahrzeuge bieten Platz für bis zu 151 Fahrgäste. Breite Türen, niedrige Einstiegshöhen und großzügige Mehrzweckbereiche erleichtern die Nutzung für mobilitätseingeschränkte Menschen sowie für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern. Klimatisierte Fahrgasträume, moderne Fahrgastinformationssysteme und ein heller, übersichtlich gestalteter Innenraum sorgen für einen hohen Reisekomfort. Die ForCity-Plus-Plattform verbindet eine moderne Niederflurkonstruktion mit drehbaren Fahrwerken an den Fahrzeugenden. Diese Konstruktion reduziert insbesondere in engen Bögen den Verschleiß von Rädern und Gleisen und eignet sich damit besonders für historisch gewachsene Straßenbahnnetze. Zugleich wurden bei der Entwicklung eine hohe Energieeffizienz, zuverlässige Verfügbarkeit und wirtschaftliche Lebenszykluskosten berücksichtigt. Die Beschaffung ist Teil der gemeinsamen Initiative der Verkehrsunternehmen aus Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder). Durch die koordinierte Bestellung konnten technische Synergien genutzt, Entwicklungsaufwendungen gebündelt und wirtschaftliche Vorteile für die beteiligten kommunalen Unternehmen erzielt werden. TECHNISCHE DATEN ¦koda ForCity Plus 48T (Brandenburg): Anzahl in Brandenburg an der Havel: 8 Bauart: Einrichtungsfahrzeug Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsfolge: Bo’(2’)Bo’ Länge: 28.960 mm Wagenkastenbreite: 2.300 mm Höhe über den Stromabnehmer: 3.800 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 600 mm (neu) / 520 (abgenutzt) Fußbodenhöhe beim Einstieg Doppeltüren: 300 mm Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm Fußbodenhöhe beim Durchgang über mittlerem Fahrwerk: 500 mm Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 786 mm Sitzplätze: 50 und 6 Klappsitze Stehplätze: 101 (4 Pers/m²) Netzspannung: 600 V DC Oberleitung Leistung: 4 x 100 kW Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Eigengewicht: ca. 37 t Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen Niederfluranteil: 71 % Fahrwerke: drei zweiachsige; die äußeren drehbar und angetrieben, das mittlere starr und nicht angetrieben Quellen: ¦koda und Wikipedia Stand: September 2026
Armin Schwarz

Der Triebwagen VBBr 104 ein DUEWAG-Niederflur-Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ MGT6D  Bochum  der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 22 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit.

Der dreiteilige und sechsachsige Triebwagen wurde 1992 von der DUEWAG (Düsseldorfer Waggonfabrik AG) gebaut, die elektrische Ausrüstung ist von SIEMENS, er wurde der Bochumer Serie entnommen und als TW 500 an die Straßenbahn Halle (Saale) geliefert. Im März 2014 die beiden Einzelgänger aus Halle (Saale), die technisch nicht mit den dortigen Serienfahrzeugen kompatibel sind, an die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH abgegeben.

Der MGT6D (Meterspur-Gelenk-Triebwagen mit sechs Radsätzen und Drehstromantrieb) ist ein von 1992 bis 2001 gebauter, niederfluriger Straßenbahn-Fahrzeugtyp des Herstellers Duewag. Er basiert auf dem zuvor für die Straßenbahn Kassel entwickelten NGT6C. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und einem langen Mittelteil, das auf zwei Einzelrad-Einzelfahrwerken (EEF) läuft. Der Niederfluranteil beträgt ungefähr 63 bis 70 Prozent. MGT6D wurden für die Straßenbahnen Bochum/Gelsenkirchen, Brandenburg an der Havel, Erfurt, Halle (Saale), Heidelberg und Mülheim/Oberhausen gebaut. 

Allgemeines
Der grundsätzliche Aufbau der MGT6D entspricht dem ab 1988 für die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft entwickelten NGT6C. Das Fahrzeug besteht aus einem Mittelteil mit zwei Einzelrad-Einzelfahrwerken und zwei darauf aufgesattelten Endteilen mit je einem zweiachsigen Triebdrehgestell. Während die Kasseler Fahrzeuge noch einen klassischen Gleichstrom-Tandemantrieb mit Chopper-Steuerung erhielten, wurden die MGT6D mit Drehstromantrieb ausgeführt. Durch den geringeren Platzbedarf der Drehstrommotoren konnte damit der Fußboden über den Triebdrehgestellen niedriger (560 mm) ausgeführt werden als für Kassel und es gibt jeweils nur eine statt zwei Stufen zwischen Nieder- und Hochflurbereich. Die Fußbodenhöhe im Niederflurbereich beträgt 350 mm. Die Fahrzeuge sind stets 2,3 Meter breit und ungefähr 29 Meter lang. Die Wagenkästen sind geschweißt und bestehen aus nichtrostendem Stahl.

Die Triebdrehgestelle haben eine Gummi-/Metall-Primärfederung und Schraubenfedern als Sekundärfederung. Die Radsätze werden von jeweils einem abgefederten, quer angeordneten Motor angetrieben. Im Gegensatz zu den NGT6C erhielten die Einzelrad-Einzelfahrwerke der MGT6D von Anfang eine Primärfederung und die Bremsscheiben sind auch bei Betriebsbremsungen aktiv. Bei den Einzelrad-Einzelfahrwerken tritt prinzipbedingt beim Befahren von Gleisbögen eine Verengung des Rückflächenabstandes der Radscheiben auf. Die Herzstück- und Radlenkerbereiche einiger Weichen mussten deshalb leicht angepasst werden, um den Einsatz von MGT6D zu ermöglichen.

Der Typ  Bochum 
Die erste und am weitesten verbreitete MGT6D-Variante, zuerst von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra) bestellt, ist als Zweirichtungswagen ausgeführt. Der Achsstand zwischen den beiden Einzelradfahrwerken beträgt 6.200 mm. Der mittlere Wagenteil ist 9.100 mm lang. In jedem Wagenteil ist beidseitig eine zweiflüglige Schwenkschiebetür mit einer lichten Weite von etwa 1.250 mm angeordnet, die direkt in den Niederflurbereich führt. Die Einstiegshöhe beträgt 290 mm. Über den Triebdrehgestellen verbleibt auf Bodenhöhe eine Gangbreite von lediglich 380 mm, in Sitzhöhe 530 mm. Die elektrische Ausrüstung, deren Wechselrichter mit GTO-Thyristoren arbeiten, wurde von Siemens geliefert. Beide Motoren eines Drehgestells werden dabei von einem Wechselrichter gespeist. Jeder der luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmotoren hat eine Dauerleistung von 105 kW. Die Fahrzeuge verfügen über eine Vielfachsteuerung. Die Fahrzeuge sind mit einer Spurkranzschmierung ausgestattet.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur(
Achsfolge: Bo’(1’1’)Bo’
Wagenkastenlänge: 28.620 mm 	
Wagenkastenbreite: 2.300 mm
Höhe: 3.377 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 575 mm (neu) 
Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm
Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 560 mm
Sitzplätze: 68
Stehplätze: 98 (4 Pers/m²)
Netzspannung: 600 V DC Oberleitung
Leistung: 4 x 105 kW 
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Eigengewicht: ca. 32 t
Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen
Niederfluranteil: ca. 63–70 %
Der Triebwagen VBBr 104 ein DUEWAG-Niederflur-Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ MGT6D "Bochum" der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH steht am 22 September 2026, als Linie 1 zur Anton-Saefkow-Allee, an der Haltestelle Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit. Der dreiteilige und sechsachsige Triebwagen wurde 1992 von der DUEWAG (Düsseldorfer Waggonfabrik AG) gebaut, die elektrische Ausrüstung ist von SIEMENS, er wurde der Bochumer Serie entnommen und als TW 500 an die Straßenbahn Halle (Saale) geliefert. Im März 2014 die beiden Einzelgänger aus Halle (Saale), die technisch nicht mit den dortigen Serienfahrzeugen kompatibel sind, an die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH abgegeben. Der MGT6D (Meterspur-Gelenk-Triebwagen mit sechs Radsätzen und Drehstromantrieb) ist ein von 1992 bis 2001 gebauter, niederfluriger Straßenbahn-Fahrzeugtyp des Herstellers Duewag. Er basiert auf dem zuvor für die Straßenbahn Kassel entwickelten NGT6C. Es handelt sich um dreiteilige Gelenkwagen mit aufgesattelten Endwagen und einem langen Mittelteil, das auf zwei Einzelrad-Einzelfahrwerken (EEF) läuft. Der Niederfluranteil beträgt ungefähr 63 bis 70 Prozent. MGT6D wurden für die Straßenbahnen Bochum/Gelsenkirchen, Brandenburg an der Havel, Erfurt, Halle (Saale), Heidelberg und Mülheim/Oberhausen gebaut. Allgemeines Der grundsätzliche Aufbau der MGT6D entspricht dem ab 1988 für die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft entwickelten NGT6C. Das Fahrzeug besteht aus einem Mittelteil mit zwei Einzelrad-Einzelfahrwerken und zwei darauf aufgesattelten Endteilen mit je einem zweiachsigen Triebdrehgestell. Während die Kasseler Fahrzeuge noch einen klassischen Gleichstrom-Tandemantrieb mit Chopper-Steuerung erhielten, wurden die MGT6D mit Drehstromantrieb ausgeführt. Durch den geringeren Platzbedarf der Drehstrommotoren konnte damit der Fußboden über den Triebdrehgestellen niedriger (560 mm) ausgeführt werden als für Kassel und es gibt jeweils nur eine statt zwei Stufen zwischen Nieder- und Hochflurbereich. Die Fußbodenhöhe im Niederflurbereich beträgt 350 mm. Die Fahrzeuge sind stets 2,3 Meter breit und ungefähr 29 Meter lang. Die Wagenkästen sind geschweißt und bestehen aus nichtrostendem Stahl. Die Triebdrehgestelle haben eine Gummi-/Metall-Primärfederung und Schraubenfedern als Sekundärfederung. Die Radsätze werden von jeweils einem abgefederten, quer angeordneten Motor angetrieben. Im Gegensatz zu den NGT6C erhielten die Einzelrad-Einzelfahrwerke der MGT6D von Anfang eine Primärfederung und die Bremsscheiben sind auch bei Betriebsbremsungen aktiv. Bei den Einzelrad-Einzelfahrwerken tritt prinzipbedingt beim Befahren von Gleisbögen eine Verengung des Rückflächenabstandes der Radscheiben auf. Die Herzstück- und Radlenkerbereiche einiger Weichen mussten deshalb leicht angepasst werden, um den Einsatz von MGT6D zu ermöglichen. Der Typ "Bochum" Die erste und am weitesten verbreitete MGT6D-Variante, zuerst von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra) bestellt, ist als Zweirichtungswagen ausgeführt. Der Achsstand zwischen den beiden Einzelradfahrwerken beträgt 6.200 mm. Der mittlere Wagenteil ist 9.100 mm lang. In jedem Wagenteil ist beidseitig eine zweiflüglige Schwenkschiebetür mit einer lichten Weite von etwa 1.250 mm angeordnet, die direkt in den Niederflurbereich führt. Die Einstiegshöhe beträgt 290 mm. Über den Triebdrehgestellen verbleibt auf Bodenhöhe eine Gangbreite von lediglich 380 mm, in Sitzhöhe 530 mm. Die elektrische Ausrüstung, deren Wechselrichter mit GTO-Thyristoren arbeiten, wurde von Siemens geliefert. Beide Motoren eines Drehgestells werden dabei von einem Wechselrichter gespeist. Jeder der luftgekühlten Drehstrom-Asynchronmotoren hat eine Dauerleistung von 105 kW. Die Fahrzeuge verfügen über eine Vielfachsteuerung. Die Fahrzeuge sind mit einer Spurkranzschmierung ausgestattet. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm (Meterspur( Achsfolge: Bo’(1’1’)Bo’ Wagenkastenlänge: 28.620 mm Wagenkastenbreite: 2.300 mm Höhe: 3.377 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 575 mm (neu) Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 350 mm Fußbodenhöhe im Hochflurbereich: 560 mm Sitzplätze: 68 Stehplätze: 98 (4 Pers/m²) Netzspannung: 600 V DC Oberleitung Leistung: 4 x 105 kW Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Eigengewicht: ca. 32 t Art der Fahrmotoren: Drehstrom-Asynchronmaschinen Niederfluranteil: ca. 63–70 %
Armin Schwarz

Der Innenraum vom Straßenbahntriebwagen VBBr 104, ein DUEWAG-Niederflur-Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ MGT6D  Bochum , der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH am 22 September 2026 an der Haltestelle Hauptbahnhof.
Der Innenraum vom Straßenbahntriebwagen VBBr 104, ein DUEWAG-Niederflur-Zweirichtungs-Gelenktriebwagen vom Typ MGT6D "Bochum", der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH am 22 September 2026 an der Haltestelle Hauptbahnhof.
Armin Schwarz

Der Triebwagen 184 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ Tatra KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), erreicht am 20 September 2018, als Linie 6 zum Hauptbahnhof, die Station Nicolaiplatz.
Der Triebwagen 184 der VBBr (Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH), ein sechsachsiger Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen vom Typ Tatra KTNF6 (modernisierter und verlängerter Tatra KT4D), erreicht am 20 September 2018, als Linie 6 zum Hauptbahnhof, die Station Nicolaiplatz.
Armin Schwarz