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Für meinen Freund Stefan, nicht in "Z" sondern in Spurweite 1.435 mm Die Weiche Nr.

(ID 248834)



Für meinen Freund Stefan, nicht in  Z  sondern in Spurweite 1.435 mm Die Weiche Nr. 80 mit elektr. Stellantrieb im Bahnhofsvorfeld von Betzdorf/Sieg (09.02.2013).

Für meinen Freund Stefan, nicht in "Z" sondern in Spurweite 1.435 mm Die Weiche Nr. 80 mit elektr. Stellantrieb im Bahnhofsvorfeld von Betzdorf/Sieg (09.02.2013).

Armin Schwarz 09.02.2013, 363 Aufrufe, 3 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Datum 2013:02:09 14:52:47, Belichtungsdauer: 0.008 s (1/125) (1/125), Blende: f/10.0, ISO100, Brennweite: 40.00 (40/1)

3 Kommentare, Alle Kommentare
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Stefan Wohlfahrt 10.02.2013 14:15

Danke Armin, wenn ich dann meine Farbkessel redimensionert habe, werde ich mich mal mit dem Thema DB-"Z"Weichenantrieb-Attrapen beschäftigen...
Gruss Stefan

Hans und Jeanny De Rond 11.02.2013 13:18

Hallo Armin,
obwohl diese Aufnahme hauptsächlich der Dokumentation dient, so gefällt sie mir aber sehr gut.
Ein Beweis dafür, dass man auch banale Dinge, wie eine Weiche, toll in Szene setzen kann.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny

Armin Schwarz 11.02.2013 16:44

Hallo Stefan,
ich hoffe dass ich Dir hiermit weiterhelfen konnte, solltest Du noch Details brauchen so werden auch diese Wünsche erfüllt.

Hallo Jeanny,
danke für Sein Lob welches mich sehr freut.

Liebe Grüße
Armin


Es hat schon seinen Grund warum das Gleis der Hellertalbahn (KBS 462) zwischen Herdorf und Neunkirchen erneuert wird:
Eine alte 1936 von Hoesch hergestellt Stahlschwelle mit aufgeschweißter Rippenplatte (Trogschwelle), am 14.10.2020 im Bahnhof Herdorf.

Vor dem Aufkommen der Spannbetonschwellen wurden häufig auch Stahlschwellen verwendet. Sie sind mit einer Liegedauer von ca. 70 bis 100 Jahren deutlich langlebiger als Holzschwellen und müssen nicht mit Steinkohlenteeröl imprägniert werden. Durch den (mit Schotter gefüllten) Trog bieten sie trotz ihrer geringeren Masse eine bessere Gleislagestabilität. Es gab und gibt unterschiedliche, auf die Stahlschwellen angepasste Schienenbefestigungen, doch hat sich zumindest im deutschsprachigen Raum seit den 1930er Jahren auch hier die Oberbauart K und zuletzt Ks mit auf die Trogschwelle aufgeschweißten Rippenplatten durchgesetzt. 

Die herkömmliche, trogförmige Stahlschwellenbauart wird heute kaum noch eingesetzt, da ihr Einbau mit Schnellumbaumaschinen Schwierigkeiten bereitet. Zusätzlich ist das mechanisierte Stopfen erschwert, da die Tröge von unten mit Schotter gefüllt werden müssen. Damit verlegte Gleise sind sehr lagestabil. Wegen dem personellen Aufwand werden sie heute kaum noch eingesetzt. Aufgrund ihrer geringen Bauhöhe werden sie aber beispielsweise noch auf und unter Brücken verlegt, da damit auch bei begrenztem Raum noch eine ausreichende Bettungsstärke zu erzielen ist. 
Aber auch hier auf der Hellertalbahn werden sie wieder verbaut.

Auf dem Bild kann man auch sehen wieviel Kleineinsen bei der Zerlegung von den alten Gleisstücken anfällt.
Es hat schon seinen Grund warum das Gleis der Hellertalbahn (KBS 462) zwischen Herdorf und Neunkirchen erneuert wird: Eine alte 1936 von Hoesch hergestellt Stahlschwelle mit aufgeschweißter Rippenplatte (Trogschwelle), am 14.10.2020 im Bahnhof Herdorf. Vor dem Aufkommen der Spannbetonschwellen wurden häufig auch Stahlschwellen verwendet. Sie sind mit einer Liegedauer von ca. 70 bis 100 Jahren deutlich langlebiger als Holzschwellen und müssen nicht mit Steinkohlenteeröl imprägniert werden. Durch den (mit Schotter gefüllten) Trog bieten sie trotz ihrer geringeren Masse eine bessere Gleislagestabilität. Es gab und gibt unterschiedliche, auf die Stahlschwellen angepasste Schienenbefestigungen, doch hat sich zumindest im deutschsprachigen Raum seit den 1930er Jahren auch hier die Oberbauart K und zuletzt Ks mit auf die Trogschwelle aufgeschweißten Rippenplatten durchgesetzt. Die herkömmliche, trogförmige Stahlschwellenbauart wird heute kaum noch eingesetzt, da ihr Einbau mit Schnellumbaumaschinen Schwierigkeiten bereitet. Zusätzlich ist das mechanisierte Stopfen erschwert, da die Tröge von unten mit Schotter gefüllt werden müssen. Damit verlegte Gleise sind sehr lagestabil. Wegen dem personellen Aufwand werden sie heute kaum noch eingesetzt. Aufgrund ihrer geringen Bauhöhe werden sie aber beispielsweise noch auf und unter Brücken verlegt, da damit auch bei begrenztem Raum noch eine ausreichende Bettungsstärke zu erzielen ist. Aber auch hier auf der Hellertalbahn werden sie wieder verbaut. Auf dem Bild kann man auch sehen wieviel Kleineinsen bei der Zerlegung von den alten Gleisstücken anfällt.
Armin Schwarz


Es hat schon seinen Grund warum das Gleis der Hellertalbahn (KBS 462) zwischen Herdorf und Neunkirchen erneuert wird:
Eine alte S 49 Schiene von 1932 gewalzt von der ehemaligen GHH (Gutehoffnungshütte, Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb in Oberhausen), am 14.10.2020 im Bahnhof Herdorf.
Es hat schon seinen Grund warum das Gleis der Hellertalbahn (KBS 462) zwischen Herdorf und Neunkirchen erneuert wird: Eine alte S 49 Schiene von 1932 gewalzt von der ehemaligen GHH (Gutehoffnungshütte, Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb in Oberhausen), am 14.10.2020 im Bahnhof Herdorf.
Armin Schwarz


Schienen-Walzzeichen, fotografiert am 23.05.2020 in Siegen-Eiserfeld an der Siegstrecke (KBS 460).

Anhand des Walzzeichens sieht man:
Den Hersteller: TSTD =Thyssen Schienen Technik GmbH, Duisburg (vormals ATH August Thyssen-Hütte), war bis 2013 das letzte verbliebene Schienenwalzwerk in Deutschland.

Die Werkstoffgüte: ein kurzer über einem langen Strich = Stahlgüte EN 13674-1 R260 (alte Güte = verschleißfeste Qualität 900A) Werkstof-Nr. 1.0623, Mindestzugfestigkeit 880N/mm², Brinell BHN Härtegrad min. 260 bis 399 (entspr. ca. 27 HRC). 
Es handelt sich um einen Kohlenstoff-Mangan-Stahl (C-Mn), 0,62 bis 0,80 % Kohlenstoff, 0,70 bis 1,20 % Mangan, 0,15 bis 0,58 % Silizium und bis zu 0,15 % Chrom.

Das Herstellungsjahr: 08 = 2008

Das Schienenprofil und das ungefähre Metergewicht: 54 E3 (Profil alt = S 54), Schienengewicht  54,54 kg/m, Höhe 154 mm, Fußbreite 125 mm, Schienenkopfbreite 67 mm, Stegstärke 16 mm, Wiederstandsmoment (Wx) 262 cm³
Schienen-Walzzeichen, fotografiert am 23.05.2020 in Siegen-Eiserfeld an der Siegstrecke (KBS 460). Anhand des Walzzeichens sieht man: Den Hersteller: TSTD =Thyssen Schienen Technik GmbH, Duisburg (vormals ATH August Thyssen-Hütte), war bis 2013 das letzte verbliebene Schienenwalzwerk in Deutschland. Die Werkstoffgüte: ein kurzer über einem langen Strich = Stahlgüte EN 13674-1 R260 (alte Güte = verschleißfeste Qualität 900A) Werkstof-Nr. 1.0623, Mindestzugfestigkeit 880N/mm², Brinell BHN Härtegrad min. 260 bis 399 (entspr. ca. 27 HRC). Es handelt sich um einen Kohlenstoff-Mangan-Stahl (C-Mn), 0,62 bis 0,80 % Kohlenstoff, 0,70 bis 1,20 % Mangan, 0,15 bis 0,58 % Silizium und bis zu 0,15 % Chrom. Das Herstellungsjahr: 08 = 2008 Das Schienenprofil und das ungefähre Metergewicht: 54 E3 (Profil alt = S 54), Schienengewicht 54,54 kg/m, Höhe 154 mm, Fußbreite 125 mm, Schienenkopfbreite 67 mm, Stegstärke 16 mm, Wiederstandsmoment (Wx) 262 cm³
Armin Schwarz


Altes Schienen-Walzzeichen, fotografiert am 24.05.2020 im dem stillgelten Bereich des Rbf. Betzdorf (Sieg).

Anhand des Walzzeichens sieht man:
Den Hersteller:
HWR = Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG, es war eine Gesellschaft innerhalb des kruppschen Firmenimperiums. Am 3. Dezember 1982 gab die Krupp Stahl AG die Schließung ihres Walzwerks in Duisburg-Rheinhausen bekannt. 1987 erhielt Rheinhausen durch den Widerstand gegen die Schließung des damals vorhandenen Stahlwerks große Medienpräsenz.

Das Herstellungsjahr: 1958

Das Schienenprofil (und das ungefähre Metergewicht): 
S 49 Schiene 49,43 kg/m, Höhe 149mm, Fußbreite 125 mm, Schienenkopfbreite 67 mm, Stegstärke 14 mm, Wiederstandsmoment (Wx) 240 cm³

Das Stahl-Herstellungsverfahren: S = Siemens-Martin-Stahl
Ein Kennzeichen für die genaue Stahlqualität gibt es nach den alten Walzzeichen nicht.
Altes Schienen-Walzzeichen, fotografiert am 24.05.2020 im dem stillgelten Bereich des Rbf. Betzdorf (Sieg). Anhand des Walzzeichens sieht man: Den Hersteller: HWR = Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG, es war eine Gesellschaft innerhalb des kruppschen Firmenimperiums. Am 3. Dezember 1982 gab die Krupp Stahl AG die Schließung ihres Walzwerks in Duisburg-Rheinhausen bekannt. 1987 erhielt Rheinhausen durch den Widerstand gegen die Schließung des damals vorhandenen Stahlwerks große Medienpräsenz. Das Herstellungsjahr: 1958 Das Schienenprofil (und das ungefähre Metergewicht): S 49 Schiene 49,43 kg/m, Höhe 149mm, Fußbreite 125 mm, Schienenkopfbreite 67 mm, Stegstärke 14 mm, Wiederstandsmoment (Wx) 240 cm³ Das Stahl-Herstellungsverfahren: S = Siemens-Martin-Stahl Ein Kennzeichen für die genaue Stahlqualität gibt es nach den alten Walzzeichen nicht.
Armin Schwarz






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