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Blick von der Staumauer der Listertalsperre am 02 Februar 2014 auf den Biggesee und die Doppelstockbrücke Listertal.

(ID 905803)


Blick von der Staumauer der Listertalsperre am 02 Februar 2014 auf den Biggesee und die Doppelstockbrücke Listertal. Auf der Doppelstockbrücke überquert gerade der HLB VT 270 ein Alstom Coradia LINT 41 der Hessischen Landesbahn, als RB 92  Biggesee-Express  in Richtung Olpe. 

Es war ungewöhnlich, dass die HLB bereits auf dieser Strecke anzutreffen war, denn eigentlich fuhr im Jahr 2014 (bis Dezember) noch die 3-Länder-Bahn der DB Regio. Grund war wohl eine GPSinfradat-Fahrt, evtl. für spätere Interaktive Schulung der Fahrzeugführer der HLB auf der Strecke, da die HLB zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 das gesamte Dieselnetz in der Region (Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg) bedient. 

Die Doppelstockbrücke Listertal über die Biggetalsperre, oben Straßenbrücke und unten die Bahnstrecke KBS 442  Biggetalbahn  (Finnentrop - Olpe – [Freudenberg]), ca. km 14,5. Die KBS 442 (Finnentrop–Olpe) ist eine 23,6 km lange eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn, die bis 1983 noch 20 km weiter bis Freudenberg (Kr. Siegen) ging, mit weiterem Anschluss über die auch stillgelegte Asdorftalbahn nach Betzdorf.

1956 begannen die Planungsarbeiten für die Biggetalsperre. Die Bauarbeiten begannen 1958. Dadurch bedingt war eine  Neubaustrecke  notwendig, da die alte Strecke mehrere Meter unter Wasser stehen würde. So entstanden auch die beiden Doppelstockbrücken Dumicketal und Listertal über die Biggetalsperre, jeweils oberen Ebene Straße und auf der darunter liegenden Ebene die eingleisige Bahnstrecke. Die beiden Doppelstockbrücken, Dumicketal und Listertal, sind baugleich und unterseiden sich in ihrer Länge.

Im Zuge des Ausbaus der Landesstraße 512 und der Eisenbahnstrecke Attendorn – Olpe wurde 1963 bei Attendorn eine 314 Meter lange Talbrücke über die Lister (vor Staubeginn der Biggetalsperre, noch ein Flüsschen und Zufluss der Bigge), errichtet. Auf der „Doppelstockbrücke“ werden auf der oberen Ebene die Landesstraße und auf der darunter liegenden Ebene die eingleisige Bahnstrecke geführt, deren Schienen unmittelbar vor und nach der Brücke in einen Tunnel münden. Die Stützweiten der zehnfeldrigen Brücke betragen einheitlich etwa 31,40 Meter, die Gesamtbreite der Straßenbrücke beträgt etwa 14 Meter.

Blick von der Staumauer der Listertalsperre am 02 Februar 2014 auf den Biggesee und die Doppelstockbrücke Listertal. Auf der Doppelstockbrücke überquert gerade der HLB VT 270 ein Alstom Coradia LINT 41 der Hessischen Landesbahn, als RB 92 "Biggesee-Express" in Richtung Olpe.

Es war ungewöhnlich, dass die HLB bereits auf dieser Strecke anzutreffen war, denn eigentlich fuhr im Jahr 2014 (bis Dezember) noch die 3-Länder-Bahn der DB Regio. Grund war wohl eine GPSinfradat-Fahrt, evtl. für spätere Interaktive Schulung der Fahrzeugführer der HLB auf der Strecke, da die HLB zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 das gesamte Dieselnetz in der Region (Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg) bedient.

Die Doppelstockbrücke Listertal über die Biggetalsperre, oben Straßenbrücke und unten die Bahnstrecke KBS 442 "Biggetalbahn" (Finnentrop - Olpe – [Freudenberg]), ca. km 14,5. Die KBS 442 (Finnentrop–Olpe) ist eine 23,6 km lange eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn, die bis 1983 noch 20 km weiter bis Freudenberg (Kr. Siegen) ging, mit weiterem Anschluss über die auch stillgelegte Asdorftalbahn nach Betzdorf.

1956 begannen die Planungsarbeiten für die Biggetalsperre. Die Bauarbeiten begannen 1958. Dadurch bedingt war eine "Neubaustrecke" notwendig, da die alte Strecke mehrere Meter unter Wasser stehen würde. So entstanden auch die beiden Doppelstockbrücken Dumicketal und Listertal über die Biggetalsperre, jeweils oberen Ebene Straße und auf der darunter liegenden Ebene die eingleisige Bahnstrecke. Die beiden Doppelstockbrücken, Dumicketal und Listertal, sind baugleich und unterseiden sich in ihrer Länge.

Im Zuge des Ausbaus der Landesstraße 512 und der Eisenbahnstrecke Attendorn – Olpe wurde 1963 bei Attendorn eine 314 Meter lange Talbrücke über die Lister (vor Staubeginn der Biggetalsperre, noch ein Flüsschen und Zufluss der Bigge), errichtet. Auf der „Doppelstockbrücke“ werden auf der oberen Ebene die Landesstraße und auf der darunter liegenden Ebene die eingleisige Bahnstrecke geführt, deren Schienen unmittelbar vor und nach der Brücke in einen Tunnel münden. Die Stützweiten der zehnfeldrigen Brücke betragen einheitlich etwa 31,40 Meter, die Gesamtbreite der Straßenbrücke beträgt etwa 14 Meter.

Armin Schwarz 09.01.2026, 334 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Belichtungsdauer: 1/500, Blende: 8/1, ISO200, Brennweite: 40/1

2 Kommentare, Alle Kommentare
Stefan Wohlfahrt 10.1.2026 8:01

Hallo Armin,
Schöne Bilder aus alten Tagen, bei welchen neben der Bahn auch die herrliche Landschaft begeistert.
Einen lieben Gruß
Stefan

Armin Schwarz 10.1.2026 14:26

Hallo Stefan,
Dankeschön, es freut mich sehr, dass die Bilder gefallen.
Bedingt durch die derzeitige Wetterlage, bin ich nochmal ins Archiv gegangen und durch die in der heutigen Zeit möglichen höherer Auflösung habe ich auch Bilder neu bearbeitet. Aber im Archiv sind zudem noch viele Bilder liegengeblieben und warteten auf eine Bearbeitung.
Liebe Grüße
Armin

Der VT 257 (95 80 0648 157-5 D-HEB / 95 80 0648 657-4 D-HEB) ein Dieseltriebzug vom Typ Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn), ex Vectus VT 257, fährt am 16 Oktober 2026, als RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  (Siegen - Betzdorf/Sieg - Au/Sieg - Altenkirchen/Westerwald – Limburg/Lahn), vom Bahnhof Kirchen/Sieg weiter in Richtung Betzdorf.

Der LINT 41 wurde 2004 von Alstom (LHB) in Salzgitter –Watenstedt unter der Fabriknummer 1188-007 für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH gebaut, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB.
Der VT 257 (95 80 0648 157-5 D-HEB / 95 80 0648 657-4 D-HEB) ein Dieseltriebzug vom Typ Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn), ex Vectus VT 257, fährt am 16 Oktober 2026, als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" (Siegen - Betzdorf/Sieg - Au/Sieg - Altenkirchen/Westerwald – Limburg/Lahn), vom Bahnhof Kirchen/Sieg weiter in Richtung Betzdorf. Der LINT 41 wurde 2004 von Alstom (LHB) in Salzgitter –Watenstedt unter der Fabriknummer 1188-007 für die vectus Verkehrsgesellschaft mbH gebaut, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB.
Armin Schwarz

Bahnalltag in Deutschland:
Wir wollten auf die InnoTrans 2026 in Berlin, eine Unterkunft hatten wir in Brandenburg an der Havel gefunden, so ging es am 22 September 2026 frühmorgens los. Eigentlich sollte unsere Reise von Betzdorf über Siegen, Dortmund und Berlin nach Brandenburg gehen. Doch bereits am 16. September 2026 bekamen wir die Nachricht: Dass die Fahrt über Dortmund nicht möglich sei (Ruhr-Sieg-Strecke war noch weiter gesperrt). Wir hatten Sparpreis mit Zugbindung, diese war nun aufgehoben und so wählten wir die Route über Frankfurt und Berlin nach Brandenburg.

Um 4:24 Uhr fuhren wir mit der RB 90 in Betzdorf/Sieg los, im Hbf Siegen ging es um 04:58 mit dem RE 99 Siegen Hbf los, der eigentlich um 6:40 Uhr in Frankfurt (Main)Hbf ankommen sollte. Bis kurz vor Ehringshausen (Kr Wetzlar) lief alles normal, dann kam die Durchsage vom Lokführer: „Es gibt Probleme an der Strecke, so würde es etwas dauern“. Ca. 20 Minuten später kam dann die Durchsage: „Wegen einem Defekt an einer Weiche kann ich nicht weiterfahren, wann ist auch noch ungewiss. Steigen Sie bitte aus und gehen auf gegenüberliegende Gleis, aber nicht über die Gleise, dort kommt gleich der RB 40, mit ihm kommen sie dann nach Frankfurt. So wir nun über die sehr komplizierte und lange Unterführung zum anderen Gleis. Wo wir dann lange in der kälte standen und auf den RB 40 warteten. Dann kam über den Außenlautsprecher die Durchsage: Entschuldigung, mit dem RB 40 wird es noch was dauern, der rückwertige Fahrdienstleiter hat den Zug auf unserem Gleis weiterfahren lassen, ist uns aufgelaufen und nun muss der Zug erstmal wieder zurücksetzen. Sie können aber gerne in unseren Zug zurückkommen um sich aufzuwärmen.“ Alles blieb erst noch hier am anderen Bahnsteig in der Kälte. Später machte der Lokführer die Durchsage über den Außenlautsprecher: „Kommen sie wieder rüber in unseren Zug und wärmen sich auf, wenn der andere Zug kommt, dann halte ich den solange auf bis sie drin sind. Außerdem arbeitet nun ein Techniker an der Behebung der Störung“ Den RB 40 konnten wir nicht sehen, aber nach eineinhalb Stunden um 7:10 Uhr ging es dann mit dem RE 99 weiter. Der Lokführer teilte uns mit das der Defekt behoben sei und wir so weiterfahren könnten, er wüsste aber noch nicht wie weit. Später sagte er dann durch das er die Anweisung von der HLB Leitstelle bekommen hätte den Zug nur bis Friedberg (Hessen) zufahren, wo dann unsere Zug endete (gebrochen würde). Von dort müssten wir dann mit einem anderen Zug nach Frankfurt fahren. Um 7:57 erreichten wir denn so Friedberg. Um 8:10 Uhr ging es dann von Friedberg, mit dem HLB ET 264 als RB 41, weiter nach Frankfurt am Main Hbf, wo wir dann mit 2 Stunden Verspätung, um 8:40 Uhr endgültig ankamen.

Eine entsprechende alternative ICE-Verbindung nach Berlin hatten wir dann schnell gefunden, aber vorher war noch etwas Zeit für einen Kaffee. 

Das Bild zeigt zwei gekuppelte Stadler Flirt (BR 427) der HLB als RE 99 „Main-Sieg-Express“ nach Frankfurt(Main)Hbf am 22 September 2026 im Bahnhof Ehringshausen (Kr Wetzlar). Die HLB trug aber keine Schuld an der Verspätung.
Bahnalltag in Deutschland: Wir wollten auf die InnoTrans 2026 in Berlin, eine Unterkunft hatten wir in Brandenburg an der Havel gefunden, so ging es am 22 September 2026 frühmorgens los. Eigentlich sollte unsere Reise von Betzdorf über Siegen, Dortmund und Berlin nach Brandenburg gehen. Doch bereits am 16. September 2026 bekamen wir die Nachricht: Dass die Fahrt über Dortmund nicht möglich sei (Ruhr-Sieg-Strecke war noch weiter gesperrt). Wir hatten Sparpreis mit Zugbindung, diese war nun aufgehoben und so wählten wir die Route über Frankfurt und Berlin nach Brandenburg. Um 4:24 Uhr fuhren wir mit der RB 90 in Betzdorf/Sieg los, im Hbf Siegen ging es um 04:58 mit dem RE 99 Siegen Hbf los, der eigentlich um 6:40 Uhr in Frankfurt (Main)Hbf ankommen sollte. Bis kurz vor Ehringshausen (Kr Wetzlar) lief alles normal, dann kam die Durchsage vom Lokführer: „Es gibt Probleme an der Strecke, so würde es etwas dauern“. Ca. 20 Minuten später kam dann die Durchsage: „Wegen einem Defekt an einer Weiche kann ich nicht weiterfahren, wann ist auch noch ungewiss. Steigen Sie bitte aus und gehen auf gegenüberliegende Gleis, aber nicht über die Gleise, dort kommt gleich der RB 40, mit ihm kommen sie dann nach Frankfurt. So wir nun über die sehr komplizierte und lange Unterführung zum anderen Gleis. Wo wir dann lange in der kälte standen und auf den RB 40 warteten. Dann kam über den Außenlautsprecher die Durchsage: Entschuldigung, mit dem RB 40 wird es noch was dauern, der rückwertige Fahrdienstleiter hat den Zug auf unserem Gleis weiterfahren lassen, ist uns aufgelaufen und nun muss der Zug erstmal wieder zurücksetzen. Sie können aber gerne in unseren Zug zurückkommen um sich aufzuwärmen.“ Alles blieb erst noch hier am anderen Bahnsteig in der Kälte. Später machte der Lokführer die Durchsage über den Außenlautsprecher: „Kommen sie wieder rüber in unseren Zug und wärmen sich auf, wenn der andere Zug kommt, dann halte ich den solange auf bis sie drin sind. Außerdem arbeitet nun ein Techniker an der Behebung der Störung“ Den RB 40 konnten wir nicht sehen, aber nach eineinhalb Stunden um 7:10 Uhr ging es dann mit dem RE 99 weiter. Der Lokführer teilte uns mit das der Defekt behoben sei und wir so weiterfahren könnten, er wüsste aber noch nicht wie weit. Später sagte er dann durch das er die Anweisung von der HLB Leitstelle bekommen hätte den Zug nur bis Friedberg (Hessen) zufahren, wo dann unsere Zug endete (gebrochen würde). Von dort müssten wir dann mit einem anderen Zug nach Frankfurt fahren. Um 7:57 erreichten wir denn so Friedberg. Um 8:10 Uhr ging es dann von Friedberg, mit dem HLB ET 264 als RB 41, weiter nach Frankfurt am Main Hbf, wo wir dann mit 2 Stunden Verspätung, um 8:40 Uhr endgültig ankamen. Eine entsprechende alternative ICE-Verbindung nach Berlin hatten wir dann schnell gefunden, aber vorher war noch etwas Zeit für einen Kaffee. Das Bild zeigt zwei gekuppelte Stadler Flirt (BR 427) der HLB als RE 99 „Main-Sieg-Express“ nach Frankfurt(Main)Hbf am 22 September 2026 im Bahnhof Ehringshausen (Kr Wetzlar). Die HLB trug aber keine Schuld an der Verspätung.
Armin Schwarz

Der zweiteilige Hybridtriebzug (E/Akku) HLB 563 901 / 563 801 (94 80 0563 901-8 D-HEB / 94 80 0563 801-0 D-HEB) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), als RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  nach Limburg/Lahn (Siegen - Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald – Westerburg - Limburg/Lahn), am 25. August 2026 beim Halt im Bahnhof Kirchen (Sieg).
Der zweiteilige Hybridtriebzug (E/Akku) HLB 563 901 / 563 801 (94 80 0563 901-8 D-HEB / 94 80 0563 801-0 D-HEB) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" nach Limburg/Lahn (Siegen - Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald – Westerburg - Limburg/Lahn), am 25. August 2026 beim Halt im Bahnhof Kirchen (Sieg).
Armin Schwarz

Der zweiteilige Hybridtriebzug (E/Akku) HLB 563 901 / 563 801 (94 80 0563 901-8 D-HEB / 94 80 0563 801-0 D-HEB) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), als RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  nach Limburg/Lahn (Siegen - Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald – Westerburg - Limburg/Lahn), am 25. August 2026 beim Halt im Bahnhof Kirchen (Sieg).
Der zweiteilige Hybridtriebzug (E/Akku) HLB 563 901 / 563 801 (94 80 0563 901-8 D-HEB / 94 80 0563 801-0 D-HEB) vom Typ SIEMENS Mireo Plus B der HLB (Hessische Landesbahn GmbH), als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" nach Limburg/Lahn (Siegen - Au/Sieg, Altenkirchen/Westerwald – Westerburg - Limburg/Lahn), am 25. August 2026 beim Halt im Bahnhof Kirchen (Sieg).
Armin Schwarz