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Die Dampfspeicherlokomotive, ex MRW - Mannesmannröhren-Werke AG Nr.

(ID 906066)



Die Dampfspeicherlokomotive, ex MRW - Mannesmannröhren-Werke AG Nr. 2, am 05 Juni 2011 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen. Im Hintergrund der Hochofen 3 der ehem. Henrichshütte.

Diese Lok wurde 1938 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 24370, da war sie aber noch eine Kohle befeuerte Dampflok vom Henschel Typ Minister Stein. Sie wurde an die Mannesmannröhren-Werke AG ausgeliefert ging zum Einsatz an die Zeche Consolidation in Gelsenkirchen, dessen Eigentümer die MRW war. Im 1958 ging die Lok zum Umbau an die Henschel-Werke GmbH in Kassel, wo sie dann in eine Dampfspeicherlok (System Gilli) umgebaut wurde. Den neuen Kessel stellten die Mannesmannwerke (Fabriknummer 68957-2 / Bj. 1958) bei. Nach dem Umbau ging es wieder zurück an die Mannesmann AG, bis sie 1970 zur RAG - Ruhrkohle AG (BAG Gelsenkirchen) kam und als D-502 bezeichnet wurde. 1974 wurde sie an die Rütgers-Werke AG in Castrop-Rauxel verkauft, wo sie noch bis 1993 lief. Im Jahr 1997 ging an das WIM - Westfälisches Industriemuseum (Henrichshütte in Hattingen), seit 2007 LWL Industriemuseum Westf. Landesmuseum für Industriekultur.

Dampfspeicherlokomotiven:
Die feuerlose Lokomotive behielt lediglich das Fahrwerk. Die Aufbauten wurden gedreht, das Führerhaus wurde über den Zylindern und der Kessel davor aufgebaut. Technisch war es eine Hochdruckspeicherlokomotive mit einem Dampfdruck von 50 bar (50 kg/cm²) im Kessel. Entworfen war dieses System nach Prof. Gilli. Die Dampfspeicherlok wird zu 2/3 (hier 12,51 m³) mit siedendem Wasser gefüllt und dann mit hohem Dampfdruck beaufschlagt. Durch das druckdichte System überhitzt der Dampf das Wasser (bei 25 bar Dampfdruck beträgt die Wassertemperatur 224°C). Im Betrieb wird zunächst der zugeführte Dampf verbraucht. Da das Wasser aber überhitzt ist, wird stetig neuer Dampf erzeugt. Der aus dem Hochdruck entnommene Dampf wird auf den Betriebsdruck von 13 bar reduziert und dann der Dampfmaschine (den beiden Zylindern) zugeführt.

In einer 8h-Schicht brauchte die Lok drei Füllungen. Höchstleistung mit einer Füllung waren so 354 t auf 12,2 km. 

TECHNISCHE DATEN nach Umbau:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gesamtradstand 3.100 mm
Treibrad-Ø: 1.100 mm (neu)
Zylinder-Ø: 540 mm
Wasserraum: 12,51 m³
Dampfraum: 1,4 m³
Speicherdruck: 50 kg/cm
Arbeitsdruck: 13 kg/cm
Zugkraft: 14.250 kg
Leergewicht: 46.620 kg
Dienstgewicht: 56.215 kg

Die Dampfspeicherlokomotive, ex MRW - Mannesmannröhren-Werke AG Nr. 2, am 05 Juni 2011 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen. Im Hintergrund der Hochofen 3 der ehem. Henrichshütte.

Diese Lok wurde 1938 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 24370, da war sie aber noch eine Kohle befeuerte Dampflok vom Henschel Typ Minister Stein. Sie wurde an die Mannesmannröhren-Werke AG ausgeliefert ging zum Einsatz an die Zeche Consolidation in Gelsenkirchen, dessen Eigentümer die MRW war. Im 1958 ging die Lok zum Umbau an die Henschel-Werke GmbH in Kassel, wo sie dann in eine Dampfspeicherlok (System Gilli) umgebaut wurde. Den neuen Kessel stellten die Mannesmannwerke (Fabriknummer 68957-2 / Bj. 1958) bei. Nach dem Umbau ging es wieder zurück an die Mannesmann AG, bis sie 1970 zur RAG - Ruhrkohle AG (BAG Gelsenkirchen) kam und als D-502 bezeichnet wurde. 1974 wurde sie an die Rütgers-Werke AG in Castrop-Rauxel verkauft, wo sie noch bis 1993 lief. Im Jahr 1997 ging an das WIM - Westfälisches Industriemuseum (Henrichshütte in Hattingen), seit 2007 LWL Industriemuseum Westf. Landesmuseum für Industriekultur.

Dampfspeicherlokomotiven:
Die feuerlose Lokomotive behielt lediglich das Fahrwerk. Die Aufbauten wurden gedreht, das Führerhaus wurde über den Zylindern und der Kessel davor aufgebaut. Technisch war es eine Hochdruckspeicherlokomotive mit einem Dampfdruck von 50 bar (50 kg/cm²) im Kessel. Entworfen war dieses System nach Prof. Gilli. Die Dampfspeicherlok wird zu 2/3 (hier 12,51 m³) mit siedendem Wasser gefüllt und dann mit hohem Dampfdruck beaufschlagt. Durch das druckdichte System überhitzt der Dampf das Wasser (bei 25 bar Dampfdruck beträgt die Wassertemperatur 224°C). Im Betrieb wird zunächst der zugeführte Dampf verbraucht. Da das Wasser aber überhitzt ist, wird stetig neuer Dampf erzeugt. Der aus dem Hochdruck entnommene Dampf wird auf den Betriebsdruck von 13 bar reduziert und dann der Dampfmaschine (den beiden Zylindern) zugeführt.

In einer 8h-Schicht brauchte die Lok drei Füllungen. Höchstleistung mit einer Füllung waren so 354 t auf 12,2 km.

TECHNISCHE DATEN nach Umbau:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gesamtradstand 3.100 mm
Treibrad-Ø: 1.100 mm (neu)
Zylinder-Ø: 540 mm
Wasserraum: 12,51 m³
Dampfraum: 1,4 m³
Speicherdruck: 50 kg/cm
Arbeitsdruck: 13 kg/cm
Zugkraft: 14.250 kg
Leergewicht: 46.620 kg
Dienstgewicht: 56.215 kg

Armin Schwarz 14.01.2026, 7 Aufrufe, 0 Kommentare

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Die Dampfspeicherlokomotive, ex MRW - Mannesmannröhren-Werke AG Nr. 2, am 05 Juni 2011 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen.

Diese Lok wurde 1938 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 24370, da war sie aber noch eine Kohle befeuerte Dampflok vom Henschel Typ Minister Stein. Sie wurde an die Mannesmannröhren-Werke AG ausgeliefert ging zum Einsatz an die Zeche Consolidation in Gelsenkirchen, dessen Eigentümer die MRW war. Im 1958 ging die Lok zum Umbau an die Henschel-Werke GmbH in Kassel, wo sie dann in eine Dampfspeicherlok (System Gilli) umgebaut wurde. Den neuen Kessel stellten die Mannesmannwerke (Fabriknummer 68957-2 / Bj. 1958) bei. Nach dem Umbau ging es wieder zurück an die Mannesmann AG, bis sie 1970 zur RAG - Ruhrkohle AG (BAG Gelsenkirchen) kam und als D-502 bezeichnet wurde. 1974 wurde sie an die Rütgers-Werke AG in Castrop-Rauxel verkauft, wo sie noch bis 1993 lief. Im Jahr 1997 ging an das WIM - Westfälisches Industriemuseum (Henrichshütte in Hattingen), seit 2007 LWL Industriemuseum Westf. Landesmuseum für Industriekultur.

Dampfspeicherlokomotiven:
Die feuerlose Lokomotive behielt lediglich das Fahrwerk. Die Aufbauten wurden gedreht, das Führerhaus wurde über den Zylindern und der Kessel davor aufgebaut. Technisch war es eine Hochdruckspeicherlokomotive mit einem Dampfdruck von 50 bar (50 kg/cm²) im Kessel. Entworfen war dieses System nach Prof. Gilli. Die Dampfspeicherlok wird zu 2/3 (hier 12,51 m³) mit siedendem Wasser gefüllt und dann mit hohem Dampfdruck beaufschlagt. Durch das druckdichte System überhitzt der Dampf das Wasser (bei 25 bar Dampfdruck beträgt die Wassertemperatur 224°C). Im Betrieb wird zunächst der zugeführte Dampf verbraucht. Da das Wasser aber überhitzt ist, wird stetig neuer Dampf erzeugt. Der aus dem Hochdruck entnommene Dampf wird auf den Betriebsdruck von 13 bar reduziert und dann der Dampfmaschine (den beiden Zylindern) zugeführt.

In einer 8h-Schicht brauchte die Lok drei Füllungen. Höchstleistung mit einer Füllung waren so 354 t auf 12,2 km. 

TECHNISCHE DATEN nach Umbau:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gesamtradstand 3.100 mm
Treibrad-Ø: 1.100 mm (neu)
Zylinder-Ø: 540 mm
Wasserraum: 12,51 m³
Dampfraum: 1,4 m³
Speicherdruck: 50 kg/cm
Arbeitsdruck: 13 kg/cm
Zugkraft: 14.250 kg
Leergewicht: 46.620 kg
Dienstgewicht: 56.215 kg
Die Dampfspeicherlokomotive, ex MRW - Mannesmannröhren-Werke AG Nr. 2, am 05 Juni 2011 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen. Diese Lok wurde 1938 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 24370, da war sie aber noch eine Kohle befeuerte Dampflok vom Henschel Typ Minister Stein. Sie wurde an die Mannesmannröhren-Werke AG ausgeliefert ging zum Einsatz an die Zeche Consolidation in Gelsenkirchen, dessen Eigentümer die MRW war. Im 1958 ging die Lok zum Umbau an die Henschel-Werke GmbH in Kassel, wo sie dann in eine Dampfspeicherlok (System Gilli) umgebaut wurde. Den neuen Kessel stellten die Mannesmannwerke (Fabriknummer 68957-2 / Bj. 1958) bei. Nach dem Umbau ging es wieder zurück an die Mannesmann AG, bis sie 1970 zur RAG - Ruhrkohle AG (BAG Gelsenkirchen) kam und als D-502 bezeichnet wurde. 1974 wurde sie an die Rütgers-Werke AG in Castrop-Rauxel verkauft, wo sie noch bis 1993 lief. Im Jahr 1997 ging an das WIM - Westfälisches Industriemuseum (Henrichshütte in Hattingen), seit 2007 LWL Industriemuseum Westf. Landesmuseum für Industriekultur. Dampfspeicherlokomotiven: Die feuerlose Lokomotive behielt lediglich das Fahrwerk. Die Aufbauten wurden gedreht, das Führerhaus wurde über den Zylindern und der Kessel davor aufgebaut. Technisch war es eine Hochdruckspeicherlokomotive mit einem Dampfdruck von 50 bar (50 kg/cm²) im Kessel. Entworfen war dieses System nach Prof. Gilli. Die Dampfspeicherlok wird zu 2/3 (hier 12,51 m³) mit siedendem Wasser gefüllt und dann mit hohem Dampfdruck beaufschlagt. Durch das druckdichte System überhitzt der Dampf das Wasser (bei 25 bar Dampfdruck beträgt die Wassertemperatur 224°C). Im Betrieb wird zunächst der zugeführte Dampf verbraucht. Da das Wasser aber überhitzt ist, wird stetig neuer Dampf erzeugt. Der aus dem Hochdruck entnommene Dampf wird auf den Betriebsdruck von 13 bar reduziert und dann der Dampfmaschine (den beiden Zylindern) zugeführt. In einer 8h-Schicht brauchte die Lok drei Füllungen. Höchstleistung mit einer Füllung waren so 354 t auf 12,2 km. TECHNISCHE DATEN nach Umbau: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Gesamtradstand 3.100 mm Treibrad-Ø: 1.100 mm (neu) Zylinder-Ø: 540 mm Wasserraum: 12,51 m³ Dampfraum: 1,4 m³ Speicherdruck: 50 kg/cm Arbeitsdruck: 13 kg/cm Zugkraft: 14.250 kg Leergewicht: 46.620 kg Dienstgewicht: 56.215 kg
Armin Schwarz

Die Dampfspeicherlokomotive, ex MRW - Mannesmannröhren-Werke AG Nr. 2, am 05 Juni 2011 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen.

Diese Lok wurde 1938 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 24370, da war sie aber noch eine Kohle befeuerte Dampflok vom Henschel Typ Minister Stein. Sie wurde an die Mannesmannröhren-Werke AG ausgeliefert ging zum Einsatz an die Zeche Consolidation in Gelsenkirchen, dessen Eigentümer die MRW war. Im 1958 ging die Lok zum Umbau an die Henschel-Werke GmbH in Kassel, wo sie dann in eine Dampfspeicherlok (System Gilli) umgebaut wurde. Den neuen Kessel stellten die Mannesmannwerke (Fabriknummer 68957-2 / Bj. 1958) bei. Nach dem Umbau ging es wieder zurück an die Mannesmann AG, bis sie 1970 zur RAG - Ruhrkohle AG (BAG Gelsenkirchen) kam und als D-502 bezeichnet wurde. 1974 wurde sie an die Rütgers-Werke AG in Castrop-Rauxel verkauft, wo sie noch bis 1993 lief. Im Jahr 1997 ging an das WIM - Westfälisches Industriemuseum (Henrichshütte in Hattingen), seit 2007 LWL Industriemuseum Westf. Landesmuseum für Industriekultur.

Dampfspeicherlokomotiven:
Die feuerlose Lokomotive behielt lediglich das Fahrwerk. Die Aufbauten wurden gedreht, das Führerhaus wurde über den Zylindern und der Kessel davor aufgebaut. Technisch war es eine Hochdruckspeicherlokomotive mit einem Dampfdruck von 50 bar (50 kg/cm²) im Kessel. Entworfen war dieses System nach Prof. Gilli. Die Dampfspeicherlok wird zu 2/3 (hier 12,51 m³) mit siedendem Wasser gefüllt und dann mit hohem Dampfdruck beaufschlagt. Durch das druckdichte System überhitzt der Dampf das Wasser (bei 25 bar Dampfdruck beträgt die Wassertemperatur 224°C). Im Betrieb wird zunächst der zugeführte Dampf verbraucht. Da das Wasser aber überhitzt ist, wird stetig neuer Dampf erzeugt. Der aus dem Hochdruck entnommene Dampf wird auf den Betriebsdruck von 13 bar reduziert und dann der Dampfmaschine (den beiden Zylindern) zugeführt.

In einer 8h-Schicht brauchte die Lok drei Füllungen. Höchstleistung mit einer Füllung waren so 354 t auf 12,2 km. 

TECHNISCHE DATEN nach Umbau:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Gesamtradstand 3.100 mm
Treibrad-Ø: 1.100 mm (neu)
Zylinder-Ø: 540 mm
Wasserraum: 12,51 m³
Dampfraum: 1,4 m³
Speicherdruck: 50 kg/cm
Arbeitsdruck: 13 kg/cm
Zugkraft: 14.250 kg
Leergewicht: 46.620 kg
Dienstgewicht: 56.215 kg
Die Dampfspeicherlokomotive, ex MRW - Mannesmannröhren-Werke AG Nr. 2, am 05 Juni 2011 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen. Diese Lok wurde 1938 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 24370, da war sie aber noch eine Kohle befeuerte Dampflok vom Henschel Typ Minister Stein. Sie wurde an die Mannesmannröhren-Werke AG ausgeliefert ging zum Einsatz an die Zeche Consolidation in Gelsenkirchen, dessen Eigentümer die MRW war. Im 1958 ging die Lok zum Umbau an die Henschel-Werke GmbH in Kassel, wo sie dann in eine Dampfspeicherlok (System Gilli) umgebaut wurde. Den neuen Kessel stellten die Mannesmannwerke (Fabriknummer 68957-2 / Bj. 1958) bei. Nach dem Umbau ging es wieder zurück an die Mannesmann AG, bis sie 1970 zur RAG - Ruhrkohle AG (BAG Gelsenkirchen) kam und als D-502 bezeichnet wurde. 1974 wurde sie an die Rütgers-Werke AG in Castrop-Rauxel verkauft, wo sie noch bis 1993 lief. Im Jahr 1997 ging an das WIM - Westfälisches Industriemuseum (Henrichshütte in Hattingen), seit 2007 LWL Industriemuseum Westf. Landesmuseum für Industriekultur. Dampfspeicherlokomotiven: Die feuerlose Lokomotive behielt lediglich das Fahrwerk. Die Aufbauten wurden gedreht, das Führerhaus wurde über den Zylindern und der Kessel davor aufgebaut. Technisch war es eine Hochdruckspeicherlokomotive mit einem Dampfdruck von 50 bar (50 kg/cm²) im Kessel. Entworfen war dieses System nach Prof. Gilli. Die Dampfspeicherlok wird zu 2/3 (hier 12,51 m³) mit siedendem Wasser gefüllt und dann mit hohem Dampfdruck beaufschlagt. Durch das druckdichte System überhitzt der Dampf das Wasser (bei 25 bar Dampfdruck beträgt die Wassertemperatur 224°C). Im Betrieb wird zunächst der zugeführte Dampf verbraucht. Da das Wasser aber überhitzt ist, wird stetig neuer Dampf erzeugt. Der aus dem Hochdruck entnommene Dampf wird auf den Betriebsdruck von 13 bar reduziert und dann der Dampfmaschine (den beiden Zylindern) zugeführt. In einer 8h-Schicht brauchte die Lok drei Füllungen. Höchstleistung mit einer Füllung waren so 354 t auf 12,2 km. TECHNISCHE DATEN nach Umbau: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Gesamtradstand 3.100 mm Treibrad-Ø: 1.100 mm (neu) Zylinder-Ø: 540 mm Wasserraum: 12,51 m³ Dampfraum: 1,4 m³ Speicherdruck: 50 kg/cm Arbeitsdruck: 13 kg/cm Zugkraft: 14.250 kg Leergewicht: 46.620 kg Dienstgewicht: 56.215 kg
Armin Schwarz

Die damalige V3 der Hespertalbahn e. V., ex 51 der Mannesmann Hüttenwerke AG in Duisburg-Huckingen, eine O&K MV 9b, am 18 Juli 2015 abgestellt vor dem alten Bahnhof in Essen-Kupferdreh.

Die Lok wurde 1956 von Orenstein & Koppel in Dortmund-Dorstfeld unter der Fabriknummer 25710 und an die Mannesmann Hüttenwerke AG in Duisburg-Huckingen (als Lok 51, später Lok 21) geliefert. Dort fuhr sie bis 1979. Von 1986 bis 2003 war sie bei Zanders Feinpapier GmbH in Bergisch Gladbach. Dann kam sie wieder zur WLH - Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling als Nr. WLH 19 bis sie 2010 als V3 zur Hespertalbahn kam. Im April 2022 wurde sie nach Fristablauf abgestellt und im August 2023 wurde die Lok nach Frankreich verkauft und überführt. 

Die 2. Dortmunder Nachkriegs-Generation, zu der auch die MV 9 gehört, zeigt sich wesentlich einheitlicher in der Konstruktion. Sie umfasste ausschließlich kettengetriebene zweiachsige Fahrzeuge mittlerer Leistungsklassen. Neben der Kraftübertragung entsprach auch der geschweißte Rahmen mit blattgefederten Achslagern weitgehend den damalig aktuellen Konstruktionsprinzipien des (Einheits-)Kleinlok-Baus.

Die Typenbezeichnung setzt sich wie bisher zusammen aus der Antriebsart (M - Motorlokomotive), der Kraftübertragung (V - Kettenantrieb) und 1/20 der Leistung. Danach folgten kleine Kennbuchstaben, um Varianten zu kennzeichnen.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 22
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Dienstgewicht: 28 t
Länge über Puffer: 7.300 mm
Fester Radstand: 2.500 mm
Breite: 3.000 mm
Höhe: 3.600 mm
Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
Dieselmotor: wassergekühlter 8 Zyl. V-Motor
Leistung: 210 PS bei 1600 U/min
Die damalige V3 der Hespertalbahn e. V., ex 51 der Mannesmann Hüttenwerke AG in Duisburg-Huckingen, eine O&K MV 9b, am 18 Juli 2015 abgestellt vor dem alten Bahnhof in Essen-Kupferdreh. Die Lok wurde 1956 von Orenstein & Koppel in Dortmund-Dorstfeld unter der Fabriknummer 25710 und an die Mannesmann Hüttenwerke AG in Duisburg-Huckingen (als Lok 51, später Lok 21) geliefert. Dort fuhr sie bis 1979. Von 1986 bis 2003 war sie bei Zanders Feinpapier GmbH in Bergisch Gladbach. Dann kam sie wieder zur WLH - Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling als Nr. WLH 19 bis sie 2010 als V3 zur Hespertalbahn kam. Im April 2022 wurde sie nach Fristablauf abgestellt und im August 2023 wurde die Lok nach Frankreich verkauft und überführt. Die 2. Dortmunder Nachkriegs-Generation, zu der auch die MV 9 gehört, zeigt sich wesentlich einheitlicher in der Konstruktion. Sie umfasste ausschließlich kettengetriebene zweiachsige Fahrzeuge mittlerer Leistungsklassen. Neben der Kraftübertragung entsprach auch der geschweißte Rahmen mit blattgefederten Achslagern weitgehend den damalig aktuellen Konstruktionsprinzipien des (Einheits-)Kleinlok-Baus. Die Typenbezeichnung setzt sich wie bisher zusammen aus der Antriebsart (M - Motorlokomotive), der Kraftübertragung (V - Kettenantrieb) und 1/20 der Leistung. Danach folgten kleine Kennbuchstaben, um Varianten zu kennzeichnen. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 22 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B Dienstgewicht: 28 t Länge über Puffer: 7.300 mm Fester Radstand: 2.500 mm Breite: 3.000 mm Höhe: 3.600 mm Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h Dieselmotor: wassergekühlter 8 Zyl. V-Motor Leistung: 210 PS bei 1600 U/min
Armin Schwarz

Der 2-achsige Personenwagen 1002 der Hespertalbahn e. V., ex Essener Steinkohle AG für werksinternen Personenverkehr der Zeche Poertingssiepen Umzeichnung in Zeche ver. Poertingssiepen №2 (ab 1955 in den Besitz der Mannesmann AG), abgestellt am 18 Juli 2015 vor dem alten Bahnhof in Essen-Kupferdreh.

Bei diesem Personenwagen handelt es sich um einen 2-achsigen Personenwagen für Industriebahnen mit 5 Fenstern, Großraumwagen mit Sitzplatzteilung 2+3, offenen Plattformen und Wagenübergängen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich zudem um ein Originalfahrzeug der Hespertalbahn. Dieser Personenwagen war von 1927 bis zur Stilllegung der Zeche Poertingssiepen im Jahre 1973 für die Bergleute in einem nicht öffentlichen Personenverkehr im Einsatz.

Der Wagen wurde 1910 von der Firma Kuenstler & Co. in Holzwickede für eine nicht bekannt Bahn gebaut. 1927 ging er dann an die Essener Steinkohle AG für werksinternen Personenverkehr der Zeche Poertingssiepen Umzeichnung in Zeche ver. Poertingssiepen №2. Ende der 1930er Jahre erfolgte ein Umbau mit vereinheitlichen Wagenkasten, hier mit 5 Fenstern, in der Werkstatt der Zeche Prinz-Friedrich in Essen-Kupferdreh. Die Förderung auf Pörtingssiepen II wurde am 30. Dezember 1972 eingestellt, die restliche Förderung wurde auf Carl Funke gehoben und aufbereitet. Am 30. April 1973 wurde das Verbundbergwerk Pörtingssiepen/Carl Funke komplett stillgelegt. So ging der Wagen 1973 an die DEW -Dampfeisenbahn Weserbergland e.V. (DEW) in Bad Eilsen, der Wagen wurde als DEW 22 bezeichnet. 1977 ging er an die MEM - Museumseisenbahn Minden (MEM) und wurde als MEM 102 geführt. Im Jahr 2005 konnte der Verein zur Erhaltung der Hespertalbahn e. V., auf seine alte Stammstrecke der Hespertalbahn nach Essen-Kupferdreh zurückholen, wo er nun als 1002 bezeichnet wird und im regulären Museumszug im Einsatz ist. Äußerlich und innerlich ist er auch wieder im alten Erscheinungsbild.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 2
Gattung: C2i
Länge über Puffer: 10.750 mm
Achsabstand: 5.000 mm
Gewicht: 10.800 kg
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
Einstiegstüren: 2 über offenen Plattformen
Sitzplätze: 50 in 3. Klasse im Großraumabteil mit Sitzplatzteilung 2+3
Toilette: keine 
Betriebsbereitschaft: betriebsbereit
Besonderheit: Originalfahrzeug der Hespertalbahn
Der 2-achsige Personenwagen 1002 der Hespertalbahn e. V., ex Essener Steinkohle AG für werksinternen Personenverkehr der Zeche Poertingssiepen Umzeichnung in Zeche ver. Poertingssiepen №2 (ab 1955 in den Besitz der Mannesmann AG), abgestellt am 18 Juli 2015 vor dem alten Bahnhof in Essen-Kupferdreh. Bei diesem Personenwagen handelt es sich um einen 2-achsigen Personenwagen für Industriebahnen mit 5 Fenstern, Großraumwagen mit Sitzplatzteilung 2+3, offenen Plattformen und Wagenübergängen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich zudem um ein Originalfahrzeug der Hespertalbahn. Dieser Personenwagen war von 1927 bis zur Stilllegung der Zeche Poertingssiepen im Jahre 1973 für die Bergleute in einem nicht öffentlichen Personenverkehr im Einsatz. Der Wagen wurde 1910 von der Firma Kuenstler & Co. in Holzwickede für eine nicht bekannt Bahn gebaut. 1927 ging er dann an die Essener Steinkohle AG für werksinternen Personenverkehr der Zeche Poertingssiepen Umzeichnung in Zeche ver. Poertingssiepen №2. Ende der 1930er Jahre erfolgte ein Umbau mit vereinheitlichen Wagenkasten, hier mit 5 Fenstern, in der Werkstatt der Zeche Prinz-Friedrich in Essen-Kupferdreh. Die Förderung auf Pörtingssiepen II wurde am 30. Dezember 1972 eingestellt, die restliche Förderung wurde auf Carl Funke gehoben und aufbereitet. Am 30. April 1973 wurde das Verbundbergwerk Pörtingssiepen/Carl Funke komplett stillgelegt. So ging der Wagen 1973 an die DEW -Dampfeisenbahn Weserbergland e.V. (DEW) in Bad Eilsen, der Wagen wurde als DEW 22 bezeichnet. 1977 ging er an die MEM - Museumseisenbahn Minden (MEM) und wurde als MEM 102 geführt. Im Jahr 2005 konnte der Verein zur Erhaltung der Hespertalbahn e. V., auf seine alte Stammstrecke der Hespertalbahn nach Essen-Kupferdreh zurückholen, wo er nun als 1002 bezeichnet wird und im regulären Museumszug im Einsatz ist. Äußerlich und innerlich ist er auch wieder im alten Erscheinungsbild. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsanzahl: 2 Gattung: C2i Länge über Puffer: 10.750 mm Achsabstand: 5.000 mm Gewicht: 10.800 kg Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h Einstiegstüren: 2 über offenen Plattformen Sitzplätze: 50 in 3. Klasse im Großraumabteil mit Sitzplatzteilung 2+3 Toilette: keine Betriebsbereitschaft: betriebsbereit Besonderheit: Originalfahrzeug der Hespertalbahn
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