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(ID 410805)
. Die imposante Halle des Frankfurter Hauptbahnhofs. 28.02.2015 (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond 04.03.2015, 902 Aufrufe, 0 Kommentare
EXIF: Panasonic DMC-FZ200, Datum 2015:02:28 11:53:39, Belichtungsdauer: 0.001 s (10/10000) (1/1000), Blende: f/4.0, ISO100, Brennweite: 4.50 (45/10)
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Der zwölfteilige ICE 4 „Zürichsee“ (Triebzug 9026) der Baureihe 412.0, Deutschlands schnellster Klimaschützer, fährt als ICE 694 von Stuttgart Hbf über Mannheim, Frankfurt(M)Hbf, Erfurt, Leipzig Hbf, Berlin Hbf nach Berlin-Gesundbrunnen, am 11 Juni 2022 in den Hauptbahnhof Frankfurt am Main ein. Wir fahren mit Ihm bis Leipzig.
Der ICE wurde 2018 von Siemens Mobility mit einem Zulieferanteil von etwa 30% Bombardier gebaut.
Die Konfiguration (Zugbildung) ist wie folgt:
Bpmdzf als Wagen 1, Steuerwagen der BR 5812.0
Bpmz als Wagen 2, Traktionswagen (Powercar) der BR 2412.8
Bpmz als Wagen 3, Traktionswagen (Powercar) der BR 2412.5
Bpmz als Wagen 4, Mittelwagen mit Stromabnehmer der BR 4812.0
Bpmz als Wagen 5, Traktionswagen (Powercar) der BR 2412.3
Bpmz als Wagen 6, Traktionswagen (Powercar) der BR 2412.0
Bpmz als Wagen 7, Mittelwagen der BR 9812.0
Bpmbsz als Wagen 9, Traktions- u. Servicewagen mit Stromabnehmer der BR 6412.0
ARmz als Wagen 10, Mittelwagen/Bordrestaurant der BR 8812.0
Apmz als Wagen 11, Traktionswagen (Powercar) der BR 1412.0
Apmz als Wagen 12, Mittelwagen der BR 1812.0
Apmzf als Wagen 14, Steuerwagen der BR 0812.0
Die Triebzüge haben keine Triebköpfe wie die ersten beiden ICE-Baureihen, sondern besitzen mehrere eigenständige angetriebene Wagen (sogenannte „Powercars“), die über die Zuglänge verteilt sind. Dabei hat ein 12-teiliger Zug sechs angetriebene Wagen („Powercars“). Jeder Traktionswagen (Powercar) hat jeweils zwei angetriebene Drehgestelle mit je 37,5 kN Zugkraft und 825 kW Dauerleistung. Die Traktionswagen verfügen jeweils über von anderen Wagen unabhängige Motoren, die unterhalb des Wagenkastens (in den Drehgestellen) angeordnet sind. Weil damit auch in den Endwagen Raum für Fahrgäste ist, können im ICE 4 besonders viele Sitzplätze angeboten werden, es sind 830 im ICE 4. Die um rund zwei Meter längeren Einzelwagen machen den ICE 4 zu einem Nutzflächenweltmeister, bei gleichbleibender Beinfreiheit. Die Sitzplätze verteilen sich auf 205 in der 1. und 625 Plätze in der 2. Klasse. Unterschied zu allen bisherigen ICE-Zügen werden die mit rund 28 Metern längeren Wagenkästen der ICE-4-Flotte aus Stahl gefertigt. Dabei wird, erstmals im Stahl-Schienenfahrzeugbau, die Laserschweißtechnik verwendet. Damit die 12- teiligen ICE 4 „etwas“ pünktlicher unterwegs sind, wurde ihre Höchstgeschwindigkeit von 250 auf 265 km/h erhöht.
TECHNISCHE DATEN (12-Teiler / BR 412.0):
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2’2’+Bo’Bo’+Bo’Bo’+2’2’+Bo’Bo’+Bo’Bo’+2’2’+Bo’Bo’+2’2’+Bo’Bo’+2’2’+2’2’
Länge über Kupplung (Zug): 345,71 m
Länge über Puffer (Steuerwagen): 29.106 mm (2 x)
Länge über Puffer (Mittelwagen): 28.750 mm (10 x)
Drehzapfenabstand: 18.500 mm
Achsabstand im Triebdrehgestell: 2.300 mm
Achsabstand im Laufdrehgestell: 2.600 mm
Treibraddurchmesser: 920/840 mm (neu/abgenutzt)
Laufraddurchmesser: 825/750 mm (neu/abgenutzt)
Leergewicht: 675 t
Höchstgeschwindigkeit: 265 km/h (ursprünglich 250 km/h)
Anzahl Powercars: 6
Traktionsleistung: 9.900 kW (kurzzeitig 13.500 kW)
Anzahl Achsen:48 (davon 24 angetrieben)
Radsatzlast: ca. 18 t
Spannung: 15 kV / 16,67 Hz
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Der Trenitalia "Frecciargento“ ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als EC 151.
Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Der Trenitalia "Frecciargento“ ETR 610.3 (von italienisch ElettroTreno Rapido 610) der 1. Serie (93 85 5 610 103-9 CH-TI / 93 85 5 610 003-1 CH-TI), steht am 11 Juni 2022, als ECE 151 nach Milano Porta Garibaldi, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zur Abfahrt bereit. Er fährt von Frankfurt über Basel und Lugano nach Mailand. In Deutschland wird er als ECE 151 geführt und ab Basel als EC 151.
Die für 250 km/h zugelassenen Dreisystem Hochgeschwindigkeitstriebzüge haben die Zulassungen für die Schweiz, Italien und Deutschland. Eingestellt sind sie alle in der Schweiz. Seit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die ETR 610 und die RABe 503 (2. Serie) in Deutschland im Rahmen der neuen Zuggattung EuroCity-Express (ECE) auf der Strecke Frankfurt am Main–Mailand eingesetzt. Seit Dezember 2020 verkehren die ETR 610 auch, auf der nun vollständig elektrifizierten Strecke, von Zürich über Lindau und Memmingen nach München und zurück.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Der ICE 1 – Tz 120 „Lüneburg“, geführt von dem Triebkopf 401 019-5 (93 80 5401 019-5 D-DB) und hier am Zugschluss 401 520-2 (93 80 5401 520-2D-DB) verlässt am 11 Juni 2022 den Hauptbahnhof Frankfurt am Main.
Im Hintergrund das ehemalige Frankfurt (Main) Hbf Fpf, auch als U-Boot bekannt. Bei der Inbetriebnahme 1957 war das Stellwerk Fpf im Frankfurter Hauptbahnhof absolute Spitzentechnologie im Stellwerksbau mit Fernsteuerung der umliegenden Betriebsstellen, Zugnummernmeldeanlage und automatischer Zugsteuerung. Wegen veralteter Technik und altersbedingter Materialersprödungen der Kabel wurde die Anlage 2005 nach fast fünf Jahrzehnten abgeschaltet. Die Steuerung erfolgt seither über moderne Elektronische Stellwerke (ESTW).
Armin Schwarz
Armin Schwarz