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Von Fond de Gras aus führt die Schmalspurgrubenbahn (700 mm) "Minièresbunn Doihl" auf einem Schienenstrang von 4 Kilometer durch einen Bergwerkstollen von 1,4 Kilometern nach Lasauvage und endet in

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Von Fond de Gras aus führt die Schmalspurgrubenbahn (700 mm)  Minièresbunn Doihl  auf einem Schienenstrang von 4 Kilometer durch einen Bergwerkstollen von 1,4 Kilometern nach Lasauvage und endet in der Stadt Saulnes in Frankreich. Am 16.06.2013 war es die Batiruhr Grubendiesellok N° 10, welche die Fahrgäste mit original Grubenwagen beförderte. Hier steht sie vor einer der Verladerampenin Fond de Gras, wo die mit Eisenerz beladenen Loren (Buggis) der Grubenbahnen oben warteten, um ihren Inhalt in die unten stehenden Güterwagen zu kippen. Das Erz wurde nach Pétange transportiert und von dort in die umliegenden Hütten zur Weiterverarbeitung gebracht. (Hans)

Noch einige Information zu der Lok N° 10 (Batiruhr Typ 26 110 BED15):


Hersteller: Batignolles-Châtillon-Ruhrthaler (Batiruhr)
Modell: 26.110 BED 15
Baujahr: 1959
Gewicht: 15t
Leistung: 96kW/130PS
Antrieb: 6-Zylinder-Dieselmotor, Voith 'Diwabus'-Getriebe (hydraulischer Wandler) dann über Stangen auf beide Achsen
Original-Spurweite: 740mm
Sonstiges:  Die Lokomotive war mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet

Diese Lok war auf der Strecke von der Grube Saulnes-Sud nach Longlaville eingesetzt gewesen. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke bis zum Pont des Vauziers in Saulnes.

1989 konnte die Lok von der Minièresbunn erworben werden und wurde so vor der Verschrottung (wie ihre Schwestermaschinen) gerettet. Von diesem Loktyp wurden nur drei Maschinen gebaut. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auf 700mm Spurweite umgespurt.

Von Fond de Gras aus führt die Schmalspurgrubenbahn (700 mm) "Minièresbunn Doihl" auf einem Schienenstrang von 4 Kilometer durch einen Bergwerkstollen von 1,4 Kilometern nach Lasauvage und endet in der Stadt Saulnes in Frankreich. Am 16.06.2013 war es die Batiruhr Grubendiesellok N° 10, welche die Fahrgäste mit original Grubenwagen beförderte. Hier steht sie vor einer der Verladerampenin Fond de Gras, wo die mit Eisenerz beladenen Loren (Buggis) der Grubenbahnen oben warteten, um ihren Inhalt in die unten stehenden Güterwagen zu kippen. Das Erz wurde nach Pétange transportiert und von dort in die umliegenden Hütten zur Weiterverarbeitung gebracht. (Hans)

Noch einige Information zu der Lok N° 10 (Batiruhr Typ 26 110 BED15):

Hersteller: Batignolles-Châtillon-Ruhrthaler (Batiruhr)
Modell: 26.110 BED 15
Baujahr: 1959
Gewicht: 15t
Leistung: 96kW/130PS
Antrieb: 6-Zylinder-Dieselmotor, Voith 'Diwabus'-Getriebe (hydraulischer Wandler) dann über Stangen auf beide Achsen
Original-Spurweite: 740mm
Sonstiges: Die Lokomotive war mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet

Diese Lok war auf der Strecke von der Grube Saulnes-Sud nach Longlaville eingesetzt gewesen. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke bis zum Pont des Vauziers in Saulnes.

1989 konnte die Lok von der Minièresbunn erworben werden und wurde so vor der Verschrottung (wie ihre Schwestermaschinen) gerettet. Von diesem Loktyp wurden nur drei Maschinen gebaut. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auf 700mm Spurweite umgespurt.

Hans und Jeanny De Rond 10.07.2013, 742 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Panasonic DMC-FZ150, Datum 2013:06:16 14:44:00, Belichtungsdauer: 0.001 s (10/8000) (1/800), Blende: f/4.0, ISO100, Brennweite: 18.60 (186/10)

2 Kommentare, Alle Kommentare
Armin Schwarz 11.07.2013 08:43

Hallo Hans,
ein wunsderschönes Bild von dem Zug mit einer ganz tollen Beschreibung, beides ist genau nach meinem Geschmack.
Gruß Armin

Hans und Jeanny De Rond 15.07.2013 22:32

Vielen Dank Armin.
Es freut mich sehr, dass das Erinnerungsbild an unseren gemeinsamen Ausflug nach Fond de Gras Anklang findet.
Gruß Hans

Die älteste erhaltene luxemburgische Dampflok, die 700 mm Schmalspur Dampflok Krauss 4 der Grubenbahn Minièresbunn Doihl hat am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Doihl kommend den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras erreicht.
Die älteste erhaltene luxemburgische Dampflok, die 700 mm Schmalspur Dampflok Krauss 4 der Grubenbahn Minièresbunn Doihl hat am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Doihl kommend den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras erreicht.
Armin Schwarz

Die älteste erhaltene luxemburgische Dampflok, die 700 mm Schmalspur Dampflok Krauss 4 der Grubenbahn Minièresbunn Doihl hat am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Doihl kommend den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras erreicht. 

Die kleine Lok vom Typ Krauss XXVII uu wurde 1895 von Krauss & Co in München unter der Fabriknummer 3175 gebaut und an das luxemburgische Steinforter Hüttenwerk (D'Stengeforter Schmelz auch Stengefort Hüttenwerk Al Schmelz) geliefert. Die Eisenhütte Steinfort schloss 1937, so kam die Lok 1941 zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg, wo sie auf 800 mm Spurweite umgebaut wurde. 1961 wurde die Lok durch einen Privatmann von einem Schrotthändler werden und so vor der Verschrottung gerettet werden. Im Jahr 2001 erwarb das Luxemburger Denkmalamt die Lok und sie wurde einer Hauptuntersuchung in Meiningen unterzogen. Dort wurde sie auch wieder auf 700 mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn. Im Jahr 2025 feierte die Lok ihr 130-jähriges Jubiläum - Nostalgie auf Schienen.

Während Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte, verließ in München eine kleine, aber bemerkenswerte Dampflokomotive die Werkshallen der Firma Krauss. Heute, 130 Jahre später, dampft sie immer noch durch den Minett Park Fond-de-Gras und begeistert Eisenbahnliebhaber und Nostalgiker gleichermaßen.

Die von den Mitgliedern des Vereins Minièresbunn Doihl liebevoll gepflegte Lokomotive mit der Nummer 4 ist eine echte Rarität und besitzt eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich diente sie in der Schmelz von Steinfort, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs in einer Lederfabrik in Wiltz eingesetzt wurde. Später landete sie beinahe auf dem Schrottplatz – doch ein passionierter Eisenbahnfreund, rettete sie. In seinem Garten, unweit des Boulevard Royal in Luxemburg Stadt, stellte er die kleine Lok einmal im Monat sonntags den vorbeigehenden Passanten vergnügt zur Schau – eine Vorstellung, die heute ein Schmunzeln hervorruft. Nach seinem Tod kam sie schließlich in den Besitz des Service des sites et monuments nationaux (heute: Institut national pour le patrimoine architectural) und fand ihren Weg in den Minett Park, wo sie heute eine echte Attraktion ist.

Trotz ihrer bescheidenen 40 PS – zum Vergleich: modernere Elektrolokomotiven des Vereins haben rund 160 PS – hat die Lok ihre eigene Stärke. Da ihr Feuerkasten im Verhältnis zum Kessel größer ist als bei anderen Dampfloks, kommt sie besonders schnell auf Temperatur. Nach rund vier Stunden ist sie betriebsbereit – schließlich will das Wasser im Kessel dennoch langsam und materialschonend erhitzt werden. Dank des geringen Rollwiderstands von Eisenbahnen kann sie trotz ihres Alters noch so manche Last ziehen.

Auch ihre Vergangenheit ist noch sichtbar: Während einer aufwendigen Restaurierung im Jahr 2002 im Dampflokwerk Meiningen entschied man sich bewusst, Einschusslöcher in der Führerkabine nicht zu entfernen. Diese Spuren, Zeugen der turbulenten Kriegsjahre, verstärken noch den einzigartigen Charakter der Krauss 4.

Heute tuckert die kleine Lok durch die malerische Landschaft zwischen Fond-de-Gras und Doihl, und lässt Besucher in die Zeit des luxemburgischen Eisenerzabbaus des letzten Jahrhunderts eintauchen. Wer sie aus nächster Nähe erleben will, sollte sich eine Fahrt nicht entgehen lassen – schließlich wird man nicht jeden Tag von einer 130-jährigen Lok in die Vergangenheit entführt.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Krauss München
Typ: XXVII uu
Baujahr: 1895
Spurweite: 700 mm
Achsfolge: B
Gewicht: 7,5 t
Leistung: 29,4 kW / 40 PS
Die älteste erhaltene luxemburgische Dampflok, die 700 mm Schmalspur Dampflok Krauss 4 der Grubenbahn Minièresbunn Doihl hat am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Doihl kommend den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras erreicht. Die kleine Lok vom Typ Krauss XXVII uu wurde 1895 von Krauss & Co in München unter der Fabriknummer 3175 gebaut und an das luxemburgische Steinforter Hüttenwerk (D'Stengeforter Schmelz auch Stengefort Hüttenwerk Al Schmelz) geliefert. Die Eisenhütte Steinfort schloss 1937, so kam die Lok 1941 zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg, wo sie auf 800 mm Spurweite umgebaut wurde. 1961 wurde die Lok durch einen Privatmann von einem Schrotthändler werden und so vor der Verschrottung gerettet werden. Im Jahr 2001 erwarb das Luxemburger Denkmalamt die Lok und sie wurde einer Hauptuntersuchung in Meiningen unterzogen. Dort wurde sie auch wieder auf 700 mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn. Im Jahr 2025 feierte die Lok ihr 130-jähriges Jubiläum - Nostalgie auf Schienen. Während Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte, verließ in München eine kleine, aber bemerkenswerte Dampflokomotive die Werkshallen der Firma Krauss. Heute, 130 Jahre später, dampft sie immer noch durch den Minett Park Fond-de-Gras und begeistert Eisenbahnliebhaber und Nostalgiker gleichermaßen. Die von den Mitgliedern des Vereins Minièresbunn Doihl liebevoll gepflegte Lokomotive mit der Nummer 4 ist eine echte Rarität und besitzt eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich diente sie in der Schmelz von Steinfort, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs in einer Lederfabrik in Wiltz eingesetzt wurde. Später landete sie beinahe auf dem Schrottplatz – doch ein passionierter Eisenbahnfreund, rettete sie. In seinem Garten, unweit des Boulevard Royal in Luxemburg Stadt, stellte er die kleine Lok einmal im Monat sonntags den vorbeigehenden Passanten vergnügt zur Schau – eine Vorstellung, die heute ein Schmunzeln hervorruft. Nach seinem Tod kam sie schließlich in den Besitz des Service des sites et monuments nationaux (heute: Institut national pour le patrimoine architectural) und fand ihren Weg in den Minett Park, wo sie heute eine echte Attraktion ist. Trotz ihrer bescheidenen 40 PS – zum Vergleich: modernere Elektrolokomotiven des Vereins haben rund 160 PS – hat die Lok ihre eigene Stärke. Da ihr Feuerkasten im Verhältnis zum Kessel größer ist als bei anderen Dampfloks, kommt sie besonders schnell auf Temperatur. Nach rund vier Stunden ist sie betriebsbereit – schließlich will das Wasser im Kessel dennoch langsam und materialschonend erhitzt werden. Dank des geringen Rollwiderstands von Eisenbahnen kann sie trotz ihres Alters noch so manche Last ziehen. Auch ihre Vergangenheit ist noch sichtbar: Während einer aufwendigen Restaurierung im Jahr 2002 im Dampflokwerk Meiningen entschied man sich bewusst, Einschusslöcher in der Führerkabine nicht zu entfernen. Diese Spuren, Zeugen der turbulenten Kriegsjahre, verstärken noch den einzigartigen Charakter der Krauss 4. Heute tuckert die kleine Lok durch die malerische Landschaft zwischen Fond-de-Gras und Doihl, und lässt Besucher in die Zeit des luxemburgischen Eisenerzabbaus des letzten Jahrhunderts eintauchen. Wer sie aus nächster Nähe erleben will, sollte sich eine Fahrt nicht entgehen lassen – schließlich wird man nicht jeden Tag von einer 130-jährigen Lok in die Vergangenheit entführt. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Krauss München Typ: XXVII uu Baujahr: 1895 Spurweite: 700 mm Achsfolge: B Gewicht: 7,5 t Leistung: 29,4 kW / 40 PS
Armin Schwarz

Die älteste erhaltene luxemburgische Dampflok, die 700 mm Schmalspur Dampflok Krauss 4 der Grubenbahn Minièresbunn Doihl hat am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Doihl kommend den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras erreicht. 

Die kleine Lok vom Typ Krauss XXVII uu wurde 1895 von Krauss & Co in München unter der Fabriknummer 3175 gebaut und an das luxemburgische Steinforter Hüttenwerk (D'Stengeforter Schmelz auch Stengefort Hüttenwerk Al Schmelz) geliefert. Die Eisenhütte Steinfort schloss 1937, so kam die Lok 1941 zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg, wo sie auf 800 mm Spurweite umgebaut wurde. 1961 wurde die Lok durch einen Privatmann von einem Schrotthändler werden und so vor der Verschrottung gerettet werden. Im Jahr 2001 erwarb das Luxemburger Denkmalamt die Lok und sie wurde einer Hauptuntersuchung in Meiningen unterzogen. Dort wurde sie auch wieder auf 700 mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn. Im Jahr 2025 feierte die Lok ihr 130-jähriges Jubiläum - Nostalgie auf Schienen.

Während Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte, verließ in München eine kleine, aber bemerkenswerte Dampflokomotive die Werkshallen der Firma Krauss. Heute, 130 Jahre später, dampft sie immer noch durch den Minett Park Fond-de-Gras und begeistert Eisenbahnliebhaber und Nostalgiker gleichermaßen.

Die von den Mitgliedern des Vereins Minièresbunn Doihl liebevoll gepflegte Lokomotive mit der Nummer 4 ist eine echte Rarität und besitzt eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich diente sie in der Schmelz von Steinfort, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs in einer Lederfabrik in Wiltz eingesetzt wurde. Später landete sie beinahe auf dem Schrottplatz – doch ein passionierter Eisenbahnfreund, rettete sie. In seinem Garten, unweit des Boulevard Royal in Luxemburg Stadt, stellte er die kleine Lok einmal im Monat sonntags den vorbeigehenden Passanten vergnügt zur Schau – eine Vorstellung, die heute ein Schmunzeln hervorruft. Nach seinem Tod kam sie schließlich in den Besitz des Service des sites et monuments nationaux (heute: Institut national pour le patrimoine architectural) und fand ihren Weg in den Minett Park, wo sie heute eine echte Attraktion ist.

Trotz ihrer bescheidenen 40 PS – zum Vergleich: modernere Elektrolokomotiven des Vereins haben rund 160 PS – hat die Lok ihre eigene Stärke. Da ihr Feuerkasten im Verhältnis zum Kessel größer ist als bei anderen Dampfloks, kommt sie besonders schnell auf Temperatur. Nach rund vier Stunden ist sie betriebsbereit – schließlich will das Wasser im Kessel dennoch langsam und materialschonend erhitzt werden. Dank des geringen Rollwiderstands von Eisenbahnen kann sie trotz ihres Alters noch so manche Last ziehen.

Auch ihre Vergangenheit ist noch sichtbar: Während einer aufwendigen Restaurierung im Jahr 2002 im Dampflokwerk Meiningen entschied man sich bewusst, Einschusslöcher in der Führerkabine nicht zu entfernen. Diese Spuren, Zeugen der turbulenten Kriegsjahre, verstärken noch den einzigartigen Charakter der Krauss 4.

Heute tuckert die kleine Lok durch die malerische Landschaft zwischen Fond-de-Gras und Doihl, und lässt Besucher in die Zeit des luxemburgischen Eisenerzabbaus des letzten Jahrhunderts eintauchen. Wer sie aus nächster Nähe erleben will, sollte sich eine Fahrt nicht entgehen lassen – schließlich wird man nicht jeden Tag von einer 130-jährigen Lok in die Vergangenheit entführt.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Krauss München
Typ: XXVII uu
Baujahr: 1895
Spurweite: 700 mm
Achsfolge: B
Gewicht: 7,5 t
Leistung: 29,4 kW / 40 PS
Die älteste erhaltene luxemburgische Dampflok, die 700 mm Schmalspur Dampflok Krauss 4 der Grubenbahn Minièresbunn Doihl hat am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Doihl kommend den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras erreicht. Die kleine Lok vom Typ Krauss XXVII uu wurde 1895 von Krauss & Co in München unter der Fabriknummer 3175 gebaut und an das luxemburgische Steinforter Hüttenwerk (D'Stengeforter Schmelz auch Stengefort Hüttenwerk Al Schmelz) geliefert. Die Eisenhütte Steinfort schloss 1937, so kam die Lok 1941 zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg, wo sie auf 800 mm Spurweite umgebaut wurde. 1961 wurde die Lok durch einen Privatmann von einem Schrotthändler werden und so vor der Verschrottung gerettet werden. Im Jahr 2001 erwarb das Luxemburger Denkmalamt die Lok und sie wurde einer Hauptuntersuchung in Meiningen unterzogen. Dort wurde sie auch wieder auf 700 mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn. Im Jahr 2025 feierte die Lok ihr 130-jähriges Jubiläum - Nostalgie auf Schienen. Während Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte, verließ in München eine kleine, aber bemerkenswerte Dampflokomotive die Werkshallen der Firma Krauss. Heute, 130 Jahre später, dampft sie immer noch durch den Minett Park Fond-de-Gras und begeistert Eisenbahnliebhaber und Nostalgiker gleichermaßen. Die von den Mitgliedern des Vereins Minièresbunn Doihl liebevoll gepflegte Lokomotive mit der Nummer 4 ist eine echte Rarität und besitzt eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich diente sie in der Schmelz von Steinfort, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs in einer Lederfabrik in Wiltz eingesetzt wurde. Später landete sie beinahe auf dem Schrottplatz – doch ein passionierter Eisenbahnfreund, rettete sie. In seinem Garten, unweit des Boulevard Royal in Luxemburg Stadt, stellte er die kleine Lok einmal im Monat sonntags den vorbeigehenden Passanten vergnügt zur Schau – eine Vorstellung, die heute ein Schmunzeln hervorruft. Nach seinem Tod kam sie schließlich in den Besitz des Service des sites et monuments nationaux (heute: Institut national pour le patrimoine architectural) und fand ihren Weg in den Minett Park, wo sie heute eine echte Attraktion ist. Trotz ihrer bescheidenen 40 PS – zum Vergleich: modernere Elektrolokomotiven des Vereins haben rund 160 PS – hat die Lok ihre eigene Stärke. Da ihr Feuerkasten im Verhältnis zum Kessel größer ist als bei anderen Dampfloks, kommt sie besonders schnell auf Temperatur. Nach rund vier Stunden ist sie betriebsbereit – schließlich will das Wasser im Kessel dennoch langsam und materialschonend erhitzt werden. Dank des geringen Rollwiderstands von Eisenbahnen kann sie trotz ihres Alters noch so manche Last ziehen. Auch ihre Vergangenheit ist noch sichtbar: Während einer aufwendigen Restaurierung im Jahr 2002 im Dampflokwerk Meiningen entschied man sich bewusst, Einschusslöcher in der Führerkabine nicht zu entfernen. Diese Spuren, Zeugen der turbulenten Kriegsjahre, verstärken noch den einzigartigen Charakter der Krauss 4. Heute tuckert die kleine Lok durch die malerische Landschaft zwischen Fond-de-Gras und Doihl, und lässt Besucher in die Zeit des luxemburgischen Eisenerzabbaus des letzten Jahrhunderts eintauchen. Wer sie aus nächster Nähe erleben will, sollte sich eine Fahrt nicht entgehen lassen – schließlich wird man nicht jeden Tag von einer 130-jährigen Lok in die Vergangenheit entführt. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Krauss München Typ: XXVII uu Baujahr: 1895 Spurweite: 700 mm Achsfolge: B Gewicht: 7,5 t Leistung: 29,4 kW / 40 PS
Armin Schwarz

Die älteste erhaltene luxemburgische Dampflok, die 700 mm Schmalspur Dampflok Krauss 4 der Grubenbahn Minièresbunn Doihl hat am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Doihl kommend den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras erreicht. 

Die kleine Lok vom Typ Krauss XXVII uu wurde 1895 von Krauss & Co in München unter der Fabriknummer 3175 gebaut und an das luxemburgische Steinforter Hüttenwerk (D'Stengeforter Schmelz auch Stengefort Hüttenwerk Al Schmelz) geliefert. Die Eisenhütte Steinfort schloss 1937, so kam die Lok 1941 zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg, wo sie auf 800 mm Spurweite umgebaut wurde. 1961 wurde die Lok durch einen Privatmann von einem Schrotthändler werden und so vor der Verschrottung gerettet werden. Im Jahr 2001 erwarb das Luxemburger Denkmalamt die Lok und sie wurde einer Hauptuntersuchung in Meiningen unterzogen. Dort wurde sie auch wieder auf 700 mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn. Im Jahr 2025 feierte die Lok ihr 130-jähriges Jubiläum - Nostalgie auf Schienen.

Während Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte, verließ in München eine kleine, aber bemerkenswerte Dampflokomotive die Werkshallen der Firma Krauss. Heute, 130 Jahre später, dampft sie immer noch durch den Minett Park Fond-de-Gras und begeistert Eisenbahnliebhaber und Nostalgiker gleichermaßen.

Die von den Mitgliedern des Vereins Minièresbunn Doihl liebevoll gepflegte Lokomotive mit der Nummer 4 ist eine echte Rarität und besitzt eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich diente sie in der Schmelz von Steinfort, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs in einer Lederfabrik in Wiltz eingesetzt wurde. Später landete sie beinahe auf dem Schrottplatz – doch ein passionierter Eisenbahnfreund, rettete sie. In seinem Garten, unweit des Boulevard Royal in Luxemburg Stadt, stellte er die kleine Lok einmal im Monat sonntags den vorbeigehenden Passanten vergnügt zur Schau – eine Vorstellung, die heute ein Schmunzeln hervorruft. Nach seinem Tod kam sie schließlich in den Besitz des Service des sites et monuments nationaux (heute: Institut national pour le patrimoine architectural) und fand ihren Weg in den Minett Park, wo sie heute eine echte Attraktion ist.

Trotz ihrer bescheidenen 40 PS – zum Vergleich: modernere Elektrolokomotiven des Vereins haben rund 160 PS – hat die Lok ihre eigene Stärke. Da ihr Feuerkasten im Verhältnis zum Kessel größer ist als bei anderen Dampfloks, kommt sie besonders schnell auf Temperatur. Nach rund vier Stunden ist sie betriebsbereit – schließlich will das Wasser im Kessel dennoch langsam und materialschonend erhitzt werden. Dank des geringen Rollwiderstands von Eisenbahnen kann sie trotz ihres Alters noch so manche Last ziehen.

Auch ihre Vergangenheit ist noch sichtbar: Während einer aufwendigen Restaurierung im Jahr 2002 im Dampflokwerk Meiningen entschied man sich bewusst, Einschusslöcher in der Führerkabine nicht zu entfernen. Diese Spuren, Zeugen der turbulenten Kriegsjahre, verstärken noch den einzigartigen Charakter der Krauss 4.

Heute tuckert die kleine Lok durch die malerische Landschaft zwischen Fond-de-Gras und Doihl, und lässt Besucher in die Zeit des luxemburgischen Eisenerzabbaus des letzten Jahrhunderts eintauchen. Wer sie aus nächster Nähe erleben will, sollte sich eine Fahrt nicht entgehen lassen – schließlich wird man nicht jeden Tag von einer 130-jährigen Lok in die Vergangenheit entführt.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Krauss München
Typ: XXVII uu
Baujahr: 1895
Spurweite: 700 mm
Achsfolge: B
Gewicht: 7,5 t
Leistung: 29,4 kW / 40 PS
Die älteste erhaltene luxemburgische Dampflok, die 700 mm Schmalspur Dampflok Krauss 4 der Grubenbahn Minièresbunn Doihl hat am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Doihl kommend den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras erreicht. Die kleine Lok vom Typ Krauss XXVII uu wurde 1895 von Krauss & Co in München unter der Fabriknummer 3175 gebaut und an das luxemburgische Steinforter Hüttenwerk (D'Stengeforter Schmelz auch Stengefort Hüttenwerk Al Schmelz) geliefert. Die Eisenhütte Steinfort schloss 1937, so kam die Lok 1941 zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg, wo sie auf 800 mm Spurweite umgebaut wurde. 1961 wurde die Lok durch einen Privatmann von einem Schrotthändler werden und so vor der Verschrottung gerettet werden. Im Jahr 2001 erwarb das Luxemburger Denkmalamt die Lok und sie wurde einer Hauptuntersuchung in Meiningen unterzogen. Dort wurde sie auch wieder auf 700 mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn. Im Jahr 2025 feierte die Lok ihr 130-jähriges Jubiläum - Nostalgie auf Schienen. Während Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte, verließ in München eine kleine, aber bemerkenswerte Dampflokomotive die Werkshallen der Firma Krauss. Heute, 130 Jahre später, dampft sie immer noch durch den Minett Park Fond-de-Gras und begeistert Eisenbahnliebhaber und Nostalgiker gleichermaßen. Die von den Mitgliedern des Vereins Minièresbunn Doihl liebevoll gepflegte Lokomotive mit der Nummer 4 ist eine echte Rarität und besitzt eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich diente sie in der Schmelz von Steinfort, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs in einer Lederfabrik in Wiltz eingesetzt wurde. Später landete sie beinahe auf dem Schrottplatz – doch ein passionierter Eisenbahnfreund, rettete sie. In seinem Garten, unweit des Boulevard Royal in Luxemburg Stadt, stellte er die kleine Lok einmal im Monat sonntags den vorbeigehenden Passanten vergnügt zur Schau – eine Vorstellung, die heute ein Schmunzeln hervorruft. Nach seinem Tod kam sie schließlich in den Besitz des Service des sites et monuments nationaux (heute: Institut national pour le patrimoine architectural) und fand ihren Weg in den Minett Park, wo sie heute eine echte Attraktion ist. Trotz ihrer bescheidenen 40 PS – zum Vergleich: modernere Elektrolokomotiven des Vereins haben rund 160 PS – hat die Lok ihre eigene Stärke. Da ihr Feuerkasten im Verhältnis zum Kessel größer ist als bei anderen Dampfloks, kommt sie besonders schnell auf Temperatur. Nach rund vier Stunden ist sie betriebsbereit – schließlich will das Wasser im Kessel dennoch langsam und materialschonend erhitzt werden. Dank des geringen Rollwiderstands von Eisenbahnen kann sie trotz ihres Alters noch so manche Last ziehen. Auch ihre Vergangenheit ist noch sichtbar: Während einer aufwendigen Restaurierung im Jahr 2002 im Dampflokwerk Meiningen entschied man sich bewusst, Einschusslöcher in der Führerkabine nicht zu entfernen. Diese Spuren, Zeugen der turbulenten Kriegsjahre, verstärken noch den einzigartigen Charakter der Krauss 4. Heute tuckert die kleine Lok durch die malerische Landschaft zwischen Fond-de-Gras und Doihl, und lässt Besucher in die Zeit des luxemburgischen Eisenerzabbaus des letzten Jahrhunderts eintauchen. Wer sie aus nächster Nähe erleben will, sollte sich eine Fahrt nicht entgehen lassen – schließlich wird man nicht jeden Tag von einer 130-jährigen Lok in die Vergangenheit entführt. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Krauss München Typ: XXVII uu Baujahr: 1895 Spurweite: 700 mm Achsfolge: B Gewicht: 7,5 t Leistung: 29,4 kW / 40 PS
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