hellertal.startbilder.de
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt. Einloggen | Account anmelden  | Eigene Seite eröffnen 
Forum   Impressum

Im Süden von Luxemburg führt von Fond de Gras die Schmalspurgrubenbahn (700 mm) "Minièresbunn Doihl" auf einem Schienenstrang von 4 Kilometer durch einen Bergwerkstollen von 1,4 Kilometern nach

(ID 180630)



Im Süden von Luxemburg führt von Fond de Gras die Schmalspurgrubenbahn (700 mm)  Minièresbunn Doihl  auf einem Schienenstrang von 4 Kilometer durch einen Bergwerkstollen von 1,4 Kilometern nach Lasauvage und endet in der Stadt Saulnes in Frankreich. 

Am 11.07.2010 setzt die Dampflok N° 4 der Grubenhahn in Fond de Gras um. Diese Lok wurde 1895 von Krauss in München für die Eisenhütte Steinfort gebaut. Um 1940 kam die Lok zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg. Dort wurde sie auf 800mm Spurweite umgebaut. Später kam die Maschine auf den Schrott, konnte jedoch von H. Baldauff (privat) erworben und so vor der Verschrottung gerettet werden. 2001 hat das Luxemburger Denkmalamt die Lok gekauft und sie kam zur Revision nach Meiningen. Dort wurde sie wieder auf 700mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn Doihl. (Hans)

Die technischen Daten der Lok: 
Hersteller: Krauss München
Fabrik-Nr/Modell: 3175
Baujahr: 1895
Gewicht: 7,5t
Leistung: 29,4kW/40PS
Antrieb: Nassdampf
Original-Spurweite: 700mm
Sonstiges: Lok lief zeitweise auf 800mm Spurweite
Kesselinhalt: 300l bei 12bar Betriebsdruck
Vorrat: ca. 500l Wasser/70kg Kohlen

Im Süden von Luxemburg führt von Fond de Gras die Schmalspurgrubenbahn (700 mm) "Minièresbunn Doihl" auf einem Schienenstrang von 4 Kilometer durch einen Bergwerkstollen von 1,4 Kilometern nach Lasauvage und endet in der Stadt Saulnes in Frankreich.

Am 11.07.2010 setzt die Dampflok N° 4 der Grubenhahn in Fond de Gras um. Diese Lok wurde 1895 von Krauss in München für die Eisenhütte Steinfort gebaut. Um 1940 kam die Lok zur Lederfabrik Ideal nach Wiltz im Norden von Luxemburg. Dort wurde sie auf 800mm Spurweite umgebaut. Später kam die Maschine auf den Schrott, konnte jedoch von H. Baldauff (privat) erworben und so vor der Verschrottung gerettet werden. 2001 hat das Luxemburger Denkmalamt die Lok gekauft und sie kam zur Revision nach Meiningen. Dort wurde sie wieder auf 700mm umgespurt und bekam einen neuen Kessel. Seit 2004 ist die Maschine im Betrieb bei der Minièresbunn Doihl. (Hans)

Die technischen Daten der Lok:
Hersteller: Krauss München
Fabrik-Nr/Modell: 3175
Baujahr: 1895
Gewicht: 7,5t
Leistung: 29,4kW/40PS
Antrieb: Nassdampf
Original-Spurweite: 700mm
Sonstiges: Lok lief zeitweise auf 800mm Spurweite
Kesselinhalt: 300l bei 12bar Betriebsdruck
Vorrat: ca. 500l Wasser/70kg Kohlen

Hans und Jeanny De Rond 15.02.2012, 666 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Panasonic DMC-FZ8, Datum 2010:07:11 17:28:48, Belichtungsdauer: 0.002 s (1/640) (1/640), Blende: f/3.2, ISO100, Brennweite: 7.80 (39/5)

2 Kommentare, Alle Kommentare
Kommentar verfassen
Armin Schwarz 15.02.2012 18:53

Schöne kleine Dampflok, da können wir alle nur froh sein das sie vor der Verschrottung gerettet wurde. Danke auch für die super Bildbeschreibung, Hans.
Gruß Armin

Hans und Jeanny De Rond 16.02.2012 20:35

Merci Armin.
Mir gefällt die kleine Dampflok auch sehr gut, deshalb freut es mich besonders, dass sie Dir auch gefällt.
Gruß Hans

Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras.

Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt.

Grubenbahn  Minièresbunn  ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden  Minièresbunn  auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird.

Die Information zur Lok:
Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes.

Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt.

So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt.

Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. 

Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris)
Typ: 26.110 BED 15
Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen)
Achsabstand: 1.400 mm
Gewicht: 15 t
Leistung: 96 kW (130 PS)
Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras. Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt. Grubenbahn "Minièresbunn" ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden "Minièresbunn" auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird. Die Information zur Lok: Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes. Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt. So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt. Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris) Typ: 26.110 BED 15 Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm) Achsfolge: B Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen) Achsabstand: 1.400 mm Gewicht: 15 t Leistung: 96 kW (130 PS)
Armin Schwarz

Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras.

Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt.

Grubenbahn  Minièresbunn  ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden  Minièresbunn  auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird.

Die Information zur Lok:
Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes.

Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt.

So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt.

Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. 

Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris)
Typ: 26.110 BED 15
Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen)
Achsabstand: 1.400 mm
Gewicht: 15 t
Leistung: 96 kW (130 PS)
Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras. Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt. Grubenbahn "Minièresbunn" ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden "Minièresbunn" auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird. Die Information zur Lok: Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes. Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt. So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt. Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris) Typ: 26.110 BED 15 Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm) Achsfolge: B Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen) Achsabstand: 1.400 mm Gewicht: 15 t Leistung: 96 kW (130 PS)
Armin Schwarz

Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras.

Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt.

Grubenbahn  Minièresbunn  ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden  Minièresbunn  auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird.

Die Information zur Lok:
Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes.

Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt.

So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt.

Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. 

Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris)
Typ: 26.110 BED 15
Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen)
Achsabstand: 1.400 mm
Gewicht: 15 t
Leistung: 96 kW (130 PS)
Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras. Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt. Grubenbahn "Minièresbunn" ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden "Minièresbunn" auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird. Die Information zur Lok: Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes. Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt. So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt. Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris) Typ: 26.110 BED 15 Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm) Achsfolge: B Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen) Achsabstand: 1.400 mm Gewicht: 15 t Leistung: 96 kW (130 PS)
Armin Schwarz

Diese kleine Lok   LKM Ns2H Babelsberger  stand am 09.09.2018 im Bahnhofsbereich in Fond-de-Gras. (Hans)
Gebaut 1959 unter der Fabrik Nr. 262093 von der VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg.  Modell: Ns2h; Gewicht 7 t;  2 Zylinder Schönbeck –Dieselmotor mit einer Leistung von 27 PS.                                                                Die Lok war von 1959 bis 1991 im  VEB Ziegelwerk Magdeburg  im Einsatz, seitdem ist sie im Besitz der Miniersbunn, wurde hier von 600 auf 700 mm umgespurt.          Infos  im Netz unter http://www.minieresbunn.lu/index.php/de/lokomotiven/
Diese kleine Lok "LKM Ns2H Babelsberger" stand am 09.09.2018 im Bahnhofsbereich in Fond-de-Gras. (Hans) Gebaut 1959 unter der Fabrik Nr. 262093 von der VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg. Modell: Ns2h; Gewicht 7 t; 2 Zylinder Schönbeck –Dieselmotor mit einer Leistung von 27 PS. Die Lok war von 1959 bis 1991 im "VEB Ziegelwerk Magdeburg" im Einsatz, seitdem ist sie im Besitz der Miniersbunn, wurde hier von 600 auf 700 mm umgespurt. Infos im Netz unter http://www.minieresbunn.lu/index.php/de/lokomotiven/
Hans und Jeanny De Rond

Bilder aus der Umgebung

Lëtzebuerg > Canton Esch-sur-Alzette > Differdange
(C) OpenStreetMap-Mitwirkende






Statistik Statistik
 
Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Sie können zwischen personalisierter und nicht-personalisierter Werbung wählen.
Mit der Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.