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Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013

(ID 912520)



Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras.

Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt.

Grubenbahn  Minièresbunn  ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden  Minièresbunn  auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird.

Die Information zur Lok:
Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes.

Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt.

So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt.

Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. 

Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris)
Typ: 26.110 BED 15
Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen)
Achsabstand: 1.400 mm
Gewicht: 15 t
Leistung: 96 kW (130 PS)

Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras.

Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt.

Grubenbahn "Minièresbunn" ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden "Minièresbunn" auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird.

Die Information zur Lok:
Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes.

Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt.

So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt.

Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert.

Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris)
Typ: 26.110 BED 15
Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen)
Achsabstand: 1.400 mm
Gewicht: 15 t
Leistung: 96 kW (130 PS)

Armin Schwarz 03.04.2026, 4 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Belichtungsdauer: 1/125, Blende: 8/1, ISO100, Brennweite: 40/1

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Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras.

Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt.

Grubenbahn  Minièresbunn  ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden  Minièresbunn  auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird.

Die Information zur Lok:
Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes.

Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt.

So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt.

Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. 

Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris)
Typ: 26.110 BED 15
Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen)
Achsabstand: 1.400 mm
Gewicht: 15 t
Leistung: 96 kW (130 PS)
Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras. Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt. Grubenbahn "Minièresbunn" ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden "Minièresbunn" auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird. Die Information zur Lok: Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes. Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt. So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt. Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris) Typ: 26.110 BED 15 Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm) Achsfolge: B Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen) Achsabstand: 1.400 mm Gewicht: 15 t Leistung: 96 kW (130 PS)
Armin Schwarz

Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras.

Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt.

Grubenbahn  Minièresbunn  ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden  Minièresbunn  auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird.

Die Information zur Lok:
Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes.

Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt.

So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt.

Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. 

Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris)
Typ: 26.110 BED 15
Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen)
Achsabstand: 1.400 mm
Gewicht: 15 t
Leistung: 96 kW (130 PS)
Die 700 mm Schmalspur-Grubendiesellok Batiruhr 10 „Albert“, eine Batiruhr 26.110 BED 15, der Museumsgrubenbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l) am 16 Juni 2013 mit einem Personenzug im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras. Neben der Museumsbahn „Train 1900“ endet von der anderen Seite hier die Grubenbahn „Minièresbunn“. Die Umladestation Fond-de-Gras wurde früher durch eine Grubenbahn mit Eisenerz aus dem angrenzenden Bergwerk versorgt. Diese verkehrte auf einem 700 mm Schmalspurnetz, das heute noch größtenteils erhalten ist oder bereits restauriert wurde. Seit den 1990er-Jahren dient die Strecke dem Betrieb der Museumsbahn Minièresbunn (Minièresbunn Doihl-Rodange a.s.b.l), die Fond-de-Gras mit dem französischen Dorf Saulnes verbindet. Die Fahrt auf der fast 4 km langen Strecke ist in mehrere Etappen unterteilt. Grubenbahn "Minièresbunn" ist eine kleine Zeitreise durch die Galerien des Fond-de-Gras. Die Grubenbahn entführt einen auf eine fesselnde Reise zwischen Fond-de-Gras und Lasauvage. Man erlebt die Geschichte des Eisenerzabbaus, während man von der beeindruckenden "Minièresbunn" auf einer nostalgischen Schmalspurbahn durch die Landschaft befördert wird. Die Information zur Lok: Diese Lok war eher für den Übertageverkehr, meist lief die Lokomotive in Doppeltraktion mit einer ihrer Schwestern, dafür waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. Diese Lok war auf der Strecke von der Eisenerz-Grube Saulnes-Sud nach Longlaville im Einsatz und hatte ursprünglich eine Spurweite von 740 mm. Die Strecke der Minièresbunn nach Saulnes benutzt das Gleisbett dieser Strecke (jedoch in der Spurweite 700 mm) bis zum Pont des Vauziers in Saulnes. Aus der Joint-Venture zwischen der deutschen Ruhrthaler-Maschinenfabrik (Mülheim an der Ruhr) und der französischen LBC - Batignolles-Châtillon (Nantes) entstand 1959 Firma Batiruhr (Batignolles-Ruhrthaler) mit Firmensitz in Paris gegründet, die das Grubenlokomotiven-Geschäft übernimmt. So wurde die Lok vom Typ Batiruhr 26.110 BED 15 im Jahr 1959 gebaut und an die Grube Saulnes-Sud geliefert. Von diesem Loktype wurden nur drei Maschinen gebaut, sie alle an die Grube Saulnes-Sud gingen, ein Exemplar überlebte (dieses hier). 1989 konnte die Lok vom Service des sites et monuments erworben werden und wurde so vor der Verschrottung gerettet. Mit Hilfe des Amts für Denkmalpflege konnte die Lokomotive wieder funktionsfähig restauriert werden. In diesem Zuge wurde sie auch auf 700 mm Spurweite umgespurt. Die Lok hat einen 6-Zylinder-Reihendieselmotor von Hispano-Suiza / Bugatti dieser treibt ein Voith DIWABUS-Getriebe an. Das Differentialwandlergetriebe (DIWABUS) ist ein hydromechanisches vollautomatisch schaltbares Getriebe, das vor allem bei Stadtomnibussen und Verbrennungstriebwagen bei geringerer Belastung verwendet wird. Mit ihm werden die Vorteile des hydraulischen Getriebes für den Anfahrbereich und des mechanischen Getriebes für den Dauerfahrbereich vereinigt, indem man ein Differential mit einem Strömungswandler kombiniert. Das Getriebe treibt eine hinten liegende Blindwelle an, die über Kurbeln, Treib- und Kuppelstangen beide Achsen antreibt. Da diese Loks meist in Doppeltraktion liefen, waren sie mit einer pressluftbetriebenen Vielfachsteuerung ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Batignolles – Châtillon - Ruhrthaler (Batiruhr, Paris) Typ: 26.110 BED 15 Spurweite; 700 mm (urspr. 740 mm) Achsfolge: B Länge über Puffer: 5.530 mm (4.766 mm ohne Lokrahmen) Achsabstand: 1.400 mm Gewicht: 15 t Leistung: 96 kW (130 PS)
Armin Schwarz

Diese kleine Lok   LKM Ns2H Babelsberger  stand am 09.09.2018 im Bahnhofsbereich in Fond-de-Gras. (Hans)
Gebaut 1959 unter der Fabrik Nr. 262093 von der VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg.  Modell: Ns2h; Gewicht 7 t;  2 Zylinder Schönbeck –Dieselmotor mit einer Leistung von 27 PS.                                                                Die Lok war von 1959 bis 1991 im  VEB Ziegelwerk Magdeburg  im Einsatz, seitdem ist sie im Besitz der Miniersbunn, wurde hier von 600 auf 700 mm umgespurt.          Infos  im Netz unter http://www.minieresbunn.lu/index.php/de/lokomotiven/
Diese kleine Lok "LKM Ns2H Babelsberger" stand am 09.09.2018 im Bahnhofsbereich in Fond-de-Gras. (Hans) Gebaut 1959 unter der Fabrik Nr. 262093 von der VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg. Modell: Ns2h; Gewicht 7 t; 2 Zylinder Schönbeck –Dieselmotor mit einer Leistung von 27 PS. Die Lok war von 1959 bis 1991 im "VEB Ziegelwerk Magdeburg" im Einsatz, seitdem ist sie im Besitz der Miniersbunn, wurde hier von 600 auf 700 mm umgespurt. Infos im Netz unter http://www.minieresbunn.lu/index.php/de/lokomotiven/
Hans und Jeanny De Rond

Die Lok „Orenstein & Koppel , gesehen am 09.09.2018 am Tag der offenen Tür in Fond-de-Gras. (Hans)
Gebaut 1979 unter der Nr 26953, Modell MB 170 S, 6 Zyl. Dieselmotor mit einer Leistung 170 PS.
Die Lok „Orenstein & Koppel", gesehen am 09.09.2018 am Tag der offenen Tür in Fond-de-Gras. (Hans) Gebaut 1979 unter der Nr 26953, Modell MB 170 S, 6 Zyl. Dieselmotor mit einer Leistung 170 PS.
Hans und Jeanny De Rond






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