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Kommentare zu Bildern von Armin Schwarz, Seite 53



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Die E 94 080, ex DB 194 080-8, am 30.04.2017 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Das Deutsche Krokodil wurde 1942 von der AEG (Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft) in Hennigsdorf bei Berlin unter der Fabriknummer 5484 gebaut und im Januar 1943 an die Deutsche Reichsbahn geliefert. Bezeichnungen und Eigentümer: 1943 bis 1949 als E 94 080 der DRB 1949 bis 1968 als E 94 080 der DB 1968 bis 1987als 194 080-8 der DB 1988 bis 1991 als Denkmallok 194 080-8 der VEW (Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen) seit 1991 als E 94 080 (DGEG - Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen) Die Baureihe E 94 (spätere DB-Baureihe 194, DR-Baureihe 254, ÖBB Reihe 1020) mit dem Spitznamen „Deutsches Krokodil“ bezeichnet eine Baureihe sechsachsiger schwerer Elektrolokomotiven der Deutschen Reichsbahn, die für den Güterzugdienst konzipiert waren. Außerdem sollten sie die Durchlassfähigkeit schwieriger Rampenstrecken, wie zum Beispiel der Geislinger Steige, der Frankenwaldbahn, der Arlbergbahn und der Tauernbahn erhöhen. Die Co’Co’-Loks stellten eine direkte Weiterentwicklung der Baureihe E 93 dar, von der sich die E 94 äußerlich auf Anhieb durch die fischbauchförmigen und gelochten Langträger des Brückenrahmens sowie durch die andere Anordnung der seitlichen Fenster und Lüftungsgitter unterscheiden lässt. Die AEG lieferte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 146 dieser auch KEL 2 (Kriegsellok) genannten Maschinen mit den Betriebsnummern E 94 001 bis 136, 145 und 151 bis 159. Beim Fahrzeugbau wurden zunehmend sogenannte Heimstoffe verwendet. Als Kriegslok hatte ihr Bau Priorität. Die Loks waren für 90 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen. Die Loks der Reihe E 94 waren in der Lage, Güterzüge mit 2.000 Tonnen in der Ebene mit 85 km/h, 1600 Tonnen über 10 Promille Steigung mit 40 km/h, 1000 Tonnen über 16 Promille mit 50 km/h und 600 Tonnen über 25 Promille mit 50 km/h zu ziehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieben die meisten Loks bei der Deutschen Bundesbahn (DB). Aus vorhandenen Teilen wurden auch nach Kriegsende noch Lokomotiven fertiggestellt und bei der DB und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in Betrieb genommen. Die DB ließ zwischen 1954 und 1956 weitere Lokomotiven mit den Nummern E 94 178 bis 196 und E 94 262 bis 285 nachbauen und erwarb vier weitere von der Deutschen Reichsbahn, so dass sie insgesamt 124 Fahrzeuge im Bestand hatte. 1968 zeichnete die DB die E 94 gemäß ihrem Baureihenschema in die UIC-Baureihenbezeichnung 194 um. Der Einsatz der Baureihe 194 bei der Bundesbahn beschränkte sich ausschließlich auf den süddeutschen Raum. Neben der Beförderung von Güterzügen waren sie als Schiebelokomotiven auf der Geislinger Steige und der Spessartrampe im Einsatz. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Co’Co’ Länge über Puffer: 18.600 mm Drehzapfenabstand: 10.000 mm Drehgestellachsstand: 4.600 mm Gesamtradstand: 13.700 mm Dienstgewicht: 118,7 t Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Stundenleistung: 3.300 kW Dauerleistung: 3.000 kW Anfahrzugkraft: 363 kN Treibraddurchmesser: 1.250 mm Stromsystem: 15 kV 16⅔ Hz Anzahl der Fahrmotoren: 6 Antrieb: Tatzlager (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 25.5.2017 10:42
Auch wenn "nur" ausgestellt, ein wunderschönes Bild, Armin. Und wie immer ein sehr informativer Begleittext.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 26.5.2017 18:03
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass Dir das Bild und der Text gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Die SBB Cargo Re 482 041-1 (91 85 4482 041-1 CH-SBBC) kommt, am 06.05.2017 mit einem Getriedesilozug, aus Richtung Stendal und biegt nun in Magdeburg in Richtung Berlin ab. Die TRAXX F140 AC2 wurde 2006 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 34100 gebaut, z.Z. ist sie an die HSL Logistik GmbH (Hamburg) vermietet. Nochmals einen netten Gruß an den freundlichen Lokführer zurück. Aktuell ist die Lok seit 2020 an die Nordic Re-finance AB (Schweden) verkauft. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 8.5.2017 19:03
Hallo Armin,
dein Bild der SBB Re 482 gefällt mir sehr gut.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 22.5.2017 18:18
Hallo Stefan,
danke es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Zwei gekuppelte dreiteilige Bombardier Talent 2 der DB Regio (BR 1 442) haben gerade (am 06.05.2017) die Elbe, über die Herrenkrug-Eisenbahnbrücke, überquert und erreichen bald die Bahnhof Magdeburg Neustadt. (zum Bild)

J.L. 16.5.2017 20:34
Hallo Armin,
diese Aufnahme der beiden 442 gefällt mir ausgezeichnet!
LG Jonas

Armin Schwarz 17.5.2017 18:23
Danke Jonas,
es freut mich sehr dass es Dir so gut gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Das formschöne Paradepferd in den TEE-Farben purpurrot/elfenbein, die stärkste einteilige Drehgestell-Lokomotiv-Baureihe der Welt und die stärkste deutsche Lok – Baureihe.... Die 103 226-7 (91 80 6103 226-7 D-DB) wird am 23.04.2017 im Südwestfälischen Eisenbahnmuseums in Siegen präsentiert. Mit einer Kurzzeitleistung von 10.400 kW (14.140 PS) bzw. einer Dauerleistung von 7.440 kW (10.115 PS) sind sie immer noch die stärksten. Derzeit ist sie im Ringlokschuppen in Siegen abgestellt. Die 103.1 wurde 1973 von Krauss-Maffei unter der Fabriknummer 19639 gebaut, der elektrische Teil ist von Siemens. 2012 wurde die Lok ausgemustert und seit Anfang 2013 im Besitz des DB Museums sie ging als Dauerleihgabe an den Lokomotiv-Club 103. Die Lok ist betriebsfähig, darf aber gemäß Vertrag mit der DB keine Sonderzüge ziehen. Technische Daten: Achsfolge: Co´Co´ Spurweite: 1.435 mm Drehgestellmittenabstand: 9.600 mm Achsstand im Drehgestell: 2 x 2.250 mm Gesamtachsstand: 14.100 mm Länge über Puffer: 20.200 mm (ab 103 216) größte Breite: 3.090 mm größte Höhe ü. SO.: 4.492 mm Dienstgewicht: 116 t Achslast: 19,3 t Gewicht Drehgestell: 31.000 kg Kleinster Befahrbarer Radius: 140 m Antriebsart: Siemens-Gummiring-Kardan-Hohlwellenantrieb mit einseitigem Stirnradgetriebe Bremse: Druckluft-Klotzbremse KE - GPR - E mZ Elektrische Bremse: 2 x fahrleitungsunabhängige (eigenerregte) Gleichstrom-Widerstandsbremse Stromsystem: 15 kV, 16 2/3 Hz Stromabnehmer: Anfangs 2 x Scherenstromabnehmer DBS 54 a, später Umbau mit 2 x Einholmstromabnehmer SBS 65 Fahrmotoren: 6 x zwölfpoliger Wechselstrom-Reihenschlußmotor, Typ: WB 368/17f (SSW) Höchstdrehzahl: 1 525 U/min. Dauerleistung: 1.180 kW Motorgewicht: 3.500 kg Zahl der Fahrstufen: 39 Fahrleistungen: Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Kurzzeitleistung: 10.400 kW, auf 9.000 kW begrenzt Stundenleistung: 7.780 kW Dauerleistung: 7.440 kW Anfahrzugkraft: 312 kN (zum Bild)

Hans-Gerd Seeliger 29.4.2017 13:52
Hallo Armin,
ein Paradefoto dieser tollen Lokomotive!
Viele Grüße
Hans-Gerd

Armin Schwarz 29.4.2017 15:58
Hallo Hans-Gerd,
danke, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Der RhB Triebwagen ABe 4/4 II 47 und der Diensttriebwagen Xe 4/4 27201, (ex Xe 4/4 23202, ex ABe 4/4 II 49), mit einem Güterwagen und dem historischen Schneepflug RhB R 3 (Rh.B R.3), ex RhB X 9103 (1954 bis 2017) am 20.02.2017 im Bahnhof Alp Grüm (2.091 m ü. M.). Als ABe 4/4 II werden bei der Rhätischen Bahn (RhB) die auf der Berninabahn eingesetzten Elektrotriebwagen mit den Betriebsnummern 41 bis 49 (motrice quaranta) bezeichnet. Die RhB Elektrotriebwagen ABe 4/4 II wurden in zwei Serien gebaut und geliefert, die Nummern 41 bis 46 in den Jahren 1964/1965 und die drei restlichen (47 – 49) im Jahr 1972. Für den mechanischen Teil zeichnete die SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) verantwortlich. Die elektrische Ausrüstung von SAAS und BBC entspricht der bei Gleichstrombahnen jahrzehntelang üblichen Technik, Schützensteuerung und Reihenschlussmotoren. Diese Triebwagen waren die ersten neuen Triebfahrzeuge, die die RhB seit der Fusion 1943 mit der Berninabahn für diese mit Gleichstrom elektrifizierte Strecke beschafft hatte. Die Triebwagen sind 65 km/h schnell, 41 bis 43 Tonnen schwer und leisten 680 kW. Die Anhängelast beträgt 70 t, womit zwei Triebwagen zusammen die maximale Zughakenlast befördern können. Die Nachserie 47–49 unterscheidet sich lediglich durch die um 35 cm größere Länge und eine andere Drehgestellbauart. Seit ihrer Indienststellung erfuhren die rot gestrichenen Fahrzeuge keine wesentlichen Änderungen. Sie weisen 12 Sitzplätze in der ersten und 24 in der zweiten Klasse auf. Die Klemmenspannung der Motoren beträgt 500 Volt. Je zwei Fahrmotoren sind normalerweise dauernd in Serie geschaltet, beim Anfahren sind alle vier Motoren in Serie. Die eingebaute Vielfachsteuerung ermöglichte Doppeltraktion untereinander, mit den Zweikraftloks Gem 4/4 801–802 und auch mit den jüngeren Umrichter-Triebwagen ABe 4/4 III 51–56. Außerdem können die Triebwagen beim gemeinsamen Einsatz mit einer elektrischen Schneeschleuder Xrotet 9218–19 vom Führerstand der Schleuder aus fernbedient werden. Nach Ende der Sommersaison 2010 und der Ablieferung von acht Allegra-Triebzügen stellte die RhB die ABe 4/4 II ab. 41, 42 und 45 wurden Anfang November 2010 zum Abbruch überführt, 43 und 44 folgten Mitte Dezember. Zwei Fahrzeuge der zweiten Serie werden hingegen als Diensttriebwagen (anstelle der Xe 4/4 9922–24) weiter verwendet. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 9 (Nummerierung 41 – 49) Achsformel: Bo′Bo′ Spurweite: 1.000 mm Länge über Puffer: 16.540 mm (41 – 46) / 16.886 mm (47 – 49) Breite: 2.650 mm Dienstgewicht: 41 t (41 – 46) / 43 t (47 – 49) Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h Dauerleistung: 680 kW Stromsystem: 1 kV DC (Gleichstrom) Stromübertragung: 2 Einholmstromabnehmer Sitzplätze: 1. Klasse: 12 / 2. Klasse: 24 (zum Bild)

Hans-Gerd Seeliger 25.4.2017 10:56
Hallo Armin,
eine interessante Zugkomposition hast du da im Bahnhof Alp Grüm erwischt. Der vordere Triebwagen ist schön "beleuchtet".
Viele Grüße
Hans-Gerd

Armin Schwarz 26.4.2017 17:14
Hallo Hans-Gerd,
danke, es freut mich sehr daß es Dir gefällt.
Wir hatten Glück und konnten viele interessante Fahrzeuge sehen.
Liebe Grüße
Armin

Der Dieseltriebzug 928 235 / 628 235 (95 80 0928 235-0 D-DB / 95 80 0628 235-3 D-DB) der Kurhessenbahn (DB Regio) fährt am 13.08.2014, als RB 43 "Obere Lahntalbahn" die Verbindung Marburg an der Lahn (Hbf) - Bad Laasphe. Hier bei Lahntal-Brungershausen, km 75,0 auf der KBS 623 (Obere Lahntalbahn). Der Triebzug wurde 1988 von der DUEWAG (Düsseldorfer Waggonfabrik AG) unter den Fabriknummern 88699 bzw. 88698 gebaut. (zum Bild)

Nikola 17.4.2017 20:03
Hallo Armin,
eine wunderbare Aufnahme von dem Triebwagen, gefällt mir sehr gut.
Gruß Nikola

Mit gut 10 Minuten Verspätung fährt der ICE 3 - Tz 302 "Hansestadt Lübeck" (BR 403), als ICE 755 (Dortmund Hbf - Köln Messe/Deutz - Frankfurt(M) Flughafen Fernbf - Nürnberg Hbf) am 25.03.2017 in den Bahnhof Montabaur ein. Dieser ICE hält an allen drei Zwischenbahnhöfen der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main, d.h. in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg/Süd. Dieser ICE 3 Triebzug der 1. Bauserie (Redesign Januar 2017) setzt sich aus acht Wagen gebildet, es sind dies 403 002-9, 403 102-7, 403 202-5, 403 302-3, 403 802-2, 403 702-4, 403 602-6 und 403 502-8. (zum Bild)

J.L. 6.4.2017 20:29
Hallo Armin,
zwei tolle Bilder des ICE 3 aus Montabaur.
LG Jonas

Armin Schwarz 8.4.2017 7:54
Danke Jonas,
es freut mich sehr dass sie Dir gefallen.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 12.4.2017 7:47
Hallo Armin,
auch mir gefällt dieses Bild ausgezeichnet.
einen lieben Gruss
Stefan

Ein RhB Regional-Zug erreicht am 19.02.2017 Tirano, hier kommt gerade der ALLEGRA-Zweispannungstriebzug (RhB ABe 8/12) 3506 " Anna von Planta" zwischen den Häusern zum Vorschein. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 5.3.2017 14:32
Gefällt mir ausgezeichnet (und war trotzdem nicht der Grund dass ich ein ähnliches Bild hochgeladen habe).
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 1.4.2017 9:54
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Centovallibahn - Der FART Gelenk-Triebwagen ABe 4/6 54 verlässt am 22.06.2016 das Isorno Viadukt und erreicht nun bald den Bahnhof Intraga. Eigentlich hatte ich mir weiter hinten die Fotostelle gedacht, war aber leider zu langsam und die Schranke war schon zu. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 24.3.2017 16:40
Hallo Armin, auch von dieser Seite her hat die Isorno Brücke ihren Reiz.
einen lieben Gruss
Stefan

Der dreiteilige Ale 582 018 (ALe.582 018 /Le.763 1xx /Le.562 040) der Trenord steht am Abend des 18.02.2017 im Bahnhof Tirano, als Regionalzug nach Sondrio (dt. Sünders), bereit. Diese Elektrische Triebzüge wurden nach dem Vorbild der ALe 724 zwischen 1987 und 1991 gebaut. TECHNISCHE DATEN: Triebwagen ALe 582 Nummerierung: ALe 582 001-090 Gebaute Einheiten: 90 Baujahre: 1987 - 1989 Hersteller: Breda Pt - Marelli, Fiore - Ansaldo, Fiore – Lucana Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo 'Bo' Länge über Puffer: 26.115 mm Drehzapfenabstand: 18.640 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.560 mm Raddurchmesser: 860 mm Eigengewicht: 54 t Anzahl der Motoren: 4 Motortyp: 4 EXH 4046 Übersetzungsverhältnis: 30/75 Stundenleistung: 4 x 315 kW = 1.260 kW Dauerleistung: 4 x 280 kW = 1.120 kW Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Stromsystem: 3 kV DC Sitzplätze: 17 (1.Klasse) - 41 (2. Klasse) Mittelwagen Le 763 Nummerierung: Le 763.101 – 163 Gebaute Einheiten: 163 Baujahre: 1987 – 1991 Hersteller: Fiore, Stanga Achsfolge: 2' 2' Länge über Puffer: 25.780 mm Drehzapfenabstand: 18.640 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.560 mm Raddurchmesser: 860 mm Eigengewicht: 30 t Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Sitzplätze: 76 in der 2.Klasse Steuerwagen Le 562 Nummerierung: Le 562.001 - 068 Gebaute Einheiten: 68 Baujahre: 1987 – 1989 Hersteller: OMS - Ansaldo, Fiore - Ansaldo Achsfolge: 2' 2' Länge über Puffer: 26.115 mm Drehzapfenabstand: 18.640 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.560 mm Raddurchmesser: 860 mm Eigengewicht: 30 t Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Sitzplätze: 56 in der 2.Klasse (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 11.3.2017 19:43
Hallo Armin,
ein wunderschönes Abendbild dieses Triebzuges, ich bin überrascht, dass diese Züge erst zwischen 1987 und 1991 gebaut wurden.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 12.3.2017 10:51
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Ja, sie wurden zwischen 1987 und 1991 gebaut.
Liebe Grüße
Armin

Zwei gekuppelte JAZZ der Trenord, der fünfteilige ETR 425 040 und der sechsteilige ETR 526 008, stehen am 19.02.2017 im FS Bahnhof Tirano. Die Baureihen ETR.324, ETR.425 und ETR.526 werden bei der italienischen Trenitalia (100-prozentige Tochtergesellschaft der Ferrovie dello Stato Italiane - FS) als „Jazz“ bezeichnet. Diese elektrischen Triebzüge basieren auf der Plattform des Alstom Coradia Meridian.Die Züge kommen bei der Trenitalia und dem Bahnunternehmen Trenord zum Einsatz. Alle Baureihen sind im Wesentlichen baugleich und unterscheiden sich lediglich in ihrer Anzahl an Wagen. Der ETR.324 ist ein vierteiliger, der ETR.425 ist ein fünfteiliger und er ETR.526 ein sechsteiliger Treibzug. Der Jazz ist Nachfolger des Minuetto (ALe 501-502), einem Nahverkehrstriebzug, der in hoher Stückzahl für die Trenitalia und weitere italienische Eisenbahnverkehrsunternehmen gebaut wurde. Auch die später entwickelte Baureihe ETR.245, die ausschließlich als Malpensa Express eingesetzt wird, ist stark mit dem Jazz verwandt. Die Produktion des Jazz endete im Juli 2019 mit der Auslieferung des 136. Triebzuges für die Trenitalia. Nachfolger ist der Alstom Coradia Stream. Wie die Vorgängerbaureihen wurde der „Jazz“ von Alstom an den Standorten Savigliano, Sesto San Giovanni und Bologna gebaut. Die Einstiegsbereiche sind niederflurig gehalten und verfügen über einen Mehrzweckbereich für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, Fahrradstellplätze und einem behindertengerechten WC. Alle Außentüren sind mit einer ausfahrbaren Spaltüberbrückung versehen. Der Fahrgastraum ist mit einer Videoüberwachungsanlage ausgestattet, die Fahrgastinformation erfolgt visuell über Monitore, die im Wechsel Fahrtverlauf, nächsten Halt und Livebilder des Innenraums anzeigen. Der Fahrgastraum ist im aktuellen Trenitalia-Farbschema dunkelblau/orange/grau gehalten, die Beleuchtung erfolgt durch LEDs. Alle Sitzplätze verfügen über 230-Volt-Steckdosen.. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Einheiten: 136 Baujahre: 2014–2019 Hersteller: Alstom Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: ETR.324 - Bo'2'2'2'Bo' / ETR.425 - Bo'2'2'2'2'Bo' / ETR.526 - Bo'2'2'2'2'2'Bo' Länge über Puffer: 67,6 m (ETR.324) / 82,2 m (ETR.425) / 96,9 m (ETR.526) Höchstgeschwindigkeit: 160 km Beschleunigung: 0,85 m/s² (3 kV) / 0,81 m/s² (1,5 kV) Stromsystem: 1,5 kV DC und 3 kV DC (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 8.3.2017 12:44
Hallo Armin,
dein schönes Bild hat Erinnerungen an meine letzten Aufenthalt in Tirano geweckt und mich veranlast, das Bild des damals dort präsentierten ETR 245 hochzuladen.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 8.3.2017 17:13
Hallo Stefan,
danke, es freut mich dass es Dir gefällt. Mit Deinem Bild von dem ETR 245, das hatte ich mir gleich gedacht.
Eigentlich glaubte ich es seien hier zwei gekoppelte ETR 425er, aber bei der Durchsicht meiner Bilder viel mir dann auf, daß der hintere ein ETR 526 war. Der ETR 425 ist halt 5-teilig und der ETR 526 ist 6-teilig und entsprechend länger, ansonsten haben sie die gleichen Technische Daten (beide haben nur 2 Antriebsdrehgestelle und die gleiche Leistung).
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 11.3.2017 19:41
Hallo Armin, danke für deine Erklärung, heute habe ich in Domodossola eine fünfteiligen gesehen, (aber nicht fotografiert).
einen lieben Gruss
Stefan

Die 111 104-6 (91 80 6111 104-6 D-DB) am 30.08.2016 mit einem Regionalzug (N-Wagen) im Hbf Heidelberg. Die 111er wurde 1978 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 32157 gebaut. Die Baureihe 111 ist die Nachfolgerin der Schnellzuglok-Baureihe 110. Weil nach Ende der 110er-Produktion noch immer Bedarf an weiteren schnellfahrenden E-Loks bestand, wurde Anfang der 1970er Jahre von der damaligen Deutschen Bundesbahn entschieden, auf Basis bewährter Teile der Baureihe 110 die Nachfolgereihe 111 zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Verbesserung der Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten durch neue Drehgestelle und verbesserte Arbeitsbedingungen für den Lokführer. Hierzu wurde vom Bundesbahn-Zentralamt in München und dem Hersteller Krauss-Maffei der DB-Einheitsführerstand entwickelt, der nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet wurde und bis heute bei den meisten Neubau-Lokomotiven und Steuerwagen zum Einsatz kommt. Die Konstruktion der Baureihe 111 lehnt sich im wesentlich an die der Baureihe 110 an, wurde jedoch in Teilen entscheidend verbessert bzw. erweitert. Im mechanischen Teil ist dabei insbesondere auf die neuartigen Drehgestelle zu verweisen; die Radsätze werden hierin über Lemniskatenlenker geführt. Für die Abstützung des Lokkastens kommen Flexicoilfedern zum Einsatz. Im elektrischen Teil der Baureihe 111 wurden die Fahrmotoren WB 372 der Baureihen 110 und 140 und deren Transformator weiterverwendet. Nachdem die Antriebskräfte ursprünglich über einen Gummiring-Kardanantrieb ähnlich dem der Baureihe 103 übertragen werden sollten, blieb man nach Versuchen mit der dazu umgebauten 110 466 beim bewährten Gummiringfederantrieb der Baureihe 110, da der Antrieb der Baureihe 103 erst jenseits von 160 km/h wesentliche Vorteile hatte. Auf dem Dach waren die neuen Einholm-Stromabnehmer Bauart SBS 65 vorgesehen, welche jedoch bei den Maschinen der ersten bis dritten Serie (111 001–146) nur zum Teil verwendet wurden und kurz darauf wieder abgebaut und gegen Scherenstromabnehmer der Bauart DBS 54 ausgetauscht wurden, da die Einholmstromabnehmer für die Baureihe 103 benötigt wurden. Deshalb fahren Loks der ersten Serien teilweise bis heute mit Scheren-Stromabnehmern DBS 54a. Ab 111 147 wurde dann ausnahmslos der SBS 65 verwendet, ab der fünften Bauserie (ab 111 179) dessen Weiterentwicklung SBS 81. Bei den vier Maschinen 111 103–105 und 109 wurde Anfang der 1980er Jahre mit dem WBL 79 ein neuer Stromabnehmer getestet, der entgegen aller bis dahin verwendeten Einholmstromabnehmer sein Gelenk zur Lokmitte hin gerichtet hatte. Die Platzierung des Trafos aufrecht in der Mitte des Maschinenraums wurde beibehalten, die Aufteilung des Maschinenraums jedoch so modifiziert, dass es vor und hinter dem Transformator nur einen mittigen Maschinenraumgang gibt. Die Schaltung der Fahrmotoren erfolgt in bewährter Manier hochspannungsseitig mittels elektromotorisch betriebenen Schaltwerk in 28 Fahrstufen über Thyristor-Lastschalter. Die Motoren können als elektrische Bremse genutzt werden, sie arbeiten dann jeder auf einen eigenen Bremswiderstand. Bremsleistung und Bremskraft konnten im Vergleich zur Baureihe 110 gesteigert werden. Die entstehende Wärme wird über Dachlüfter abgeführt, welche nun vom Bremsstrom angetrieben werden. Geregelt wird die Bremse über einen Hallgenerator, wie er bereits bei der letzten 110er-Serie zum Einsatz kam. Neben der elektrischen Bremse sind auch eine mehrlösige Druckluftbremse, eine pneumatische, direkt wirkende Zusatzbremse sowie je Drehgestell eine Spindelhandbremse vorhanden. Bei Betriebsbremsungen werden über das Führerbremsventil die indirekte und über den gekuppelt mitgeführten Bremssteller die elektrische Bremse angesteuert, mit deren Wirksamkeit die indirekte Druckluftbremse der Lok deaktiviert wird. Lediglich bei Schnellbremsungen wirken sowohl Druckluft- wie auch die elektrische Bremse. Fällt die Elektrische Bremse aus, steht sofort in vollem Umfang die indirekte Druckluftbremse zur Verfügung. Gegenwärtig wird bei den 111ern ein elektronischer Gleitschutz nachgerüstet, welcher sowohl auf die Druckluft- wie auch die Elektrische Bremse wirkt, nachdem die 111 in den Herbstmonaten stets zur Flachstellenbildung neigte. Von den Loks der Baureihe 111 wurden zwischen 1974 bis 1984 insgesamt 227 Stück von verschiedenen Herstellern (AEG, BBC, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens) gebaut, 222 Stück sind noch im Bestand der DB. Eingesetzt werden die 160 km/h schnellen Lokomotiven heute vorwiegend im Regional- und Nahverkehr, während bei der Indienststellung auch der leichte Personen-Fernverkehr zu ihrem Aufgabengebiet gehörte. Technische Daten: Spurweite: 1.435 mm Achsformel: Bo'Bo' Länge über Puffer: 16.750 mm Höhe: 4.489 mm Breite: 3.130 mm Drehzapfenabstand: 7.900 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.400 mm Dienstgewicht: 83,0 t Stundenleistung: 4×925 kW = 3.700 kW Dauerleistung: 4×905 kW = 3.620 kW Dienstgewicht: 83 t Anfahrzugkraft: 274 kN Dauerleistung der elektrischen Bremse: 3.600 kW Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (zum Bild)

J.L. 5.3.2017 21:32
Hallo Armin,
schöne Aufnahme aus Heidelberg und ein wirklich informativer, toller Text wie immer.
LG Jonas

Armin Schwarz 8.3.2017 17:14
Danke Jonas,
es freut mich sehr dass Dir das Bild und die Beschreibung gefällt.
Liebe Grüße
Armin

 
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