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BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. Fotos

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Der Klv 50-8491– Kraftrottenzugwagen (der seltenen Bauart 502 mit Behelfsladekran) der Butzbach-Licher Eisenbahn (BLE), ex DB Klv 50-8491, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Der Gleis-Kraftrottenzugwagen mit Behelfsladekran Klv 50 (BA 502) wurde 1959 von der Sollinger Hütte GmbH in Uslar der Fabriknummer  K 1060 (Herstellertyp Rz 75), ursprünglich BA 501 (ohne Kran), gebaut und als Klv 50-849 an die DB geliefert.    
Weiterer Lebenslauf:
1965 Umbau durch Betriebswerk Friedberg (Hessen) in BA 502 (mit Behelfskran)
1970 Ausmusterung  bei der DB
1977 an Städtisches Tiefbauamt Freiburg i. Br., Nr. 350
2000 	an EBN - Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz
2010 	 Einstellung bei ELS - Eisenbahn-Logistik und Service GmbH als 50 849

Als Weiterentwicklung der 1953 gebauten Rottenkraftwagen der Baureihen Klv 40 (ohne Ladekran) und Klv 41 (mit Ladekran) wurde ab 1955 der Klv 50 bei der Deutschen Bundesbahn (DB) eingeführt. Klv steht für Kleinwagen mit Verbrennungsmotor.

Trotz der stetigen Auslieferung von Neubaufahrzeugen bestand zu Anfang der 1960er Jahre noch bei vielen DB-Dienststellen akuter Mangel an Bahndienstfahrzeugen mit Ladekran. Um ihren eigenen Bedarf mit einfachen Mitteln zu lindern baute 1963 die Signalmeisterei Frankfurt (Main) auf ihren Rottenkraftwagen Klv 40-8019 einen mechanischen Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775 auf.
Der Behelfskran soll, wie sein Name schon sagt, ein Behelf und kein vollwertiger Ersatz für den hydraulischen Ladekran sein. Dennoch lassen sich damit viele Arbeiten erledigen, die sonst einen weit größeren Aufwand erfordern: Signalmasten bis 8 m Länge können mit ihm aufgestellt bzw. umgelegt, oder ca. 600 kg schwere Propanfässer für die Weichenheizungen ausgewechselt werden.
Der Behelfskran der Signalmeisterei Frankfurt (Main) fand so großes Interesse, daß 1965 für jede Bundesbahndirektion probeweise ein Klv 50 mit diesem Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775 aufgerüstet werden sollte. Diese umgebauten Klv 50 behielten ihre alte Betriebsnummer, jedoch änderte sich ihre Bauart (BA) von 501 in 502.
Eine weitere Ausrüstung von Klv 50 mit Behelfskranen unterblieb aber, vielleicht auch weil der Bedarf mit den 1964 bis 1967 nachträglich in den Ausbesserungswerken Bremen und Karlsruhe mit hydraulischen Atlas-Ladekränen AK 1400 DB oder AK 3001 DB ausgestatteten Klv 50 gedeckt war. Anders als die mit Behelfskran ausgestatteten Klv 50 wurden diese umgebauten Fahrzeuge in Klv 51 mit neuer Ordnungsnummer umgezeichnet.
Von den umgebauten Klv 50 der Bauart 502 waren mit Stand vom 31.12.1974 noch 8 Stück bei der DB aufgelistet. Heute ist dieser  Klv 50-8491 der einzige erhaltene dieser seltenen Bauart 502.

Der Gleis-Kraftrottenzugwagen ist besonders geeignet zum Befördern von Schienen, Weichenteilen, Kleineisenzeug, Schotter, Schwellen, von Arbeitsmannschaften und zum Ziehen von Anhängewagen. Seine hohe Geschwindigkeit und große Zugkraft machen ihn bei Gleisbauarbeiten zu einem zeit- und kostensparenden Hilfsmittel.
Der aufgesetzte, motorisch angetriebene Kran erleichtert das Auf- und Abladen größerer Lasten.

Fahrzeugbeschreibung
Der aus Formstählen zusammengeschweißte Fahrzeugrahmen stützt sich über Blattfedern auf die Achslagergehäuse der in Rollenlagern laufenden Treibradsätze. lm Fahrzeugrahmen ist der luftgekühlte Vierzylinder-Viertakt-Dieselmotor elastisch gelagert und mit einer zu öffnenden Stahlblechhaube abgedeckt. Die Motorleistung wird über eine Einscheibentrockenkupplung und ein Viergang-Schaltgetriebe mit Rückwärtsgang, die beide mit dem Motor zusammengebaut sind, weiter mit Gelenkwellen über ein Wendegetriebe und die Kegelräder-Achsgetriebe auf die beiden Treibradsätze übertragen.

Die Bremsanlage ist wie in Kraftwagen ausgeführt. Die Fußbremse ist eine Öldruckbremse, die auf vier an den Achsrohren angebauten Innenbackbremsen wirkt. Die feststellbare Handbremse wirkt nur auf die Räder einer Achse. Für die Speisung der Anhänger-Bremsanlage und einer Druckluft-Signalanlage ist ein Luftkompressor eingebaut. Das Auslösen der Anhänger-Bremsanlage wird durch ein mit der fußbetätigten hydraulischen Bremsanlage des Zugfahrzeuges gekoppeltes Luftventil bewirkt.

In dem als Stahlblech gefertigten Fahrerhaus sitzt der Fahrer quer zur Fahrtrichtung, braucht also bei Fahrtrichtungsänderung seinen Platz nicht wechseln. Er hat infolge der hohen Lage des Sitzes freie ungehinderte Sicht auf die Strecke, auch über die Wagenplane hinweg.

An den Stirnseiten des Fahrzeugrahmens sind dreifach unterteilte Schienen-Auflaufrollen, die durch Exzenterwellen hoch- oder tiefgestellt werden können, sowie selbsttätige Anhänger-Kupplungen angebracht. Vorhanden sind außerdem Aufstiegstritte, Bahnräumer und Fangbügel unter den Gelenkwellen. Die Plattform ist holzbelegt. Die Bordwände können in die am Fahrzeugrahmen angebrachten Rungentaschen eingesteckt werden. Mit den Stirnbordwänden lassen sich die Seitenbordwände verlängern. In die Plattform sind zwei allseits geschlossene Unterkästen eingebaut, deren Deckel bei Personenbeförderung als Sitzlehnen eingesteckt werden können. Die Wagenplane lässt sich zusammen mit den zerlegbaren Stahlrohrspriegeln in den Unterkästen ohne Behinderung der Fußfreiheit der sitzenden Arbeitsmannschaft unterbringen

TECHNISCHE DATEN des hier gezeigten Klv 50-8491:
DB-Bauart (BA):  502
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Länge über Puffer: 6.370 mm
Achsabstand: 3.750 mm
Breite:  2.600 mm
Eigengewicht: 5.500 kg
Nutzlast: 8.000 kg
Höchstgeschwindigkeit : 50 km/h
zulässige Anhängelast:  40 t bis 7 ‰
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 2
Motor: luftgekühlter 4-Zylinder 4-Takt-Dieselmotor, Typ KHD F4L 514
Hubraum:  5.322 ccm
Leistung:   53 kW (72 PS)
Schaltgetriebe:  ZF Kb 40 D, 4-Gang
Wendegetriebe:  Prometheus VWG 1-150
Bremse:  Trommelbremse, an allen 4 Rädern
Betriebsbremse:  Fußbremse, hydraulisch, auf alle 4 Räder wirkend
Feststellbremse:  Handhebel, mechanisch, auf die 2 Hinterräder wirkend
Tankinhalt:  100 l
Ladekran:  mechanischer Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775, Tragfähigkeit 750 kg und 1,5 m Ausladung.
Der Klv 50-8491– Kraftrottenzugwagen (der seltenen Bauart 502 mit Behelfsladekran) der Butzbach-Licher Eisenbahn (BLE), ex DB Klv 50-8491, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Der Gleis-Kraftrottenzugwagen mit Behelfsladekran Klv 50 (BA 502) wurde 1959 von der Sollinger Hütte GmbH in Uslar der Fabriknummer K 1060 (Herstellertyp Rz 75), ursprünglich BA 501 (ohne Kran), gebaut und als Klv 50-849 an die DB geliefert. Weiterer Lebenslauf: 1965 Umbau durch Betriebswerk Friedberg (Hessen) in BA 502 (mit Behelfskran) 1970 Ausmusterung bei der DB 1977 an Städtisches Tiefbauamt Freiburg i. Br., Nr. 350 2000 an EBN - Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz 2010 Einstellung bei ELS - Eisenbahn-Logistik und Service GmbH als 50 849 Als Weiterentwicklung der 1953 gebauten Rottenkraftwagen der Baureihen Klv 40 (ohne Ladekran) und Klv 41 (mit Ladekran) wurde ab 1955 der Klv 50 bei der Deutschen Bundesbahn (DB) eingeführt. Klv steht für Kleinwagen mit Verbrennungsmotor. Trotz der stetigen Auslieferung von Neubaufahrzeugen bestand zu Anfang der 1960er Jahre noch bei vielen DB-Dienststellen akuter Mangel an Bahndienstfahrzeugen mit Ladekran. Um ihren eigenen Bedarf mit einfachen Mitteln zu lindern baute 1963 die Signalmeisterei Frankfurt (Main) auf ihren Rottenkraftwagen Klv 40-8019 einen mechanischen Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775 auf. Der Behelfskran soll, wie sein Name schon sagt, ein Behelf und kein vollwertiger Ersatz für den hydraulischen Ladekran sein. Dennoch lassen sich damit viele Arbeiten erledigen, die sonst einen weit größeren Aufwand erfordern: Signalmasten bis 8 m Länge können mit ihm aufgestellt bzw. umgelegt, oder ca. 600 kg schwere Propanfässer für die Weichenheizungen ausgewechselt werden. Der Behelfskran der Signalmeisterei Frankfurt (Main) fand so großes Interesse, daß 1965 für jede Bundesbahndirektion probeweise ein Klv 50 mit diesem Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775 aufgerüstet werden sollte. Diese umgebauten Klv 50 behielten ihre alte Betriebsnummer, jedoch änderte sich ihre Bauart (BA) von 501 in 502. Eine weitere Ausrüstung von Klv 50 mit Behelfskranen unterblieb aber, vielleicht auch weil der Bedarf mit den 1964 bis 1967 nachträglich in den Ausbesserungswerken Bremen und Karlsruhe mit hydraulischen Atlas-Ladekränen AK 1400 DB oder AK 3001 DB ausgestatteten Klv 50 gedeckt war. Anders als die mit Behelfskran ausgestatteten Klv 50 wurden diese umgebauten Fahrzeuge in Klv 51 mit neuer Ordnungsnummer umgezeichnet. Von den umgebauten Klv 50 der Bauart 502 waren mit Stand vom 31.12.1974 noch 8 Stück bei der DB aufgelistet. Heute ist dieser Klv 50-8491 der einzige erhaltene dieser seltenen Bauart 502. Der Gleis-Kraftrottenzugwagen ist besonders geeignet zum Befördern von Schienen, Weichenteilen, Kleineisenzeug, Schotter, Schwellen, von Arbeitsmannschaften und zum Ziehen von Anhängewagen. Seine hohe Geschwindigkeit und große Zugkraft machen ihn bei Gleisbauarbeiten zu einem zeit- und kostensparenden Hilfsmittel. Der aufgesetzte, motorisch angetriebene Kran erleichtert das Auf- und Abladen größerer Lasten. Fahrzeugbeschreibung Der aus Formstählen zusammengeschweißte Fahrzeugrahmen stützt sich über Blattfedern auf die Achslagergehäuse der in Rollenlagern laufenden Treibradsätze. lm Fahrzeugrahmen ist der luftgekühlte Vierzylinder-Viertakt-Dieselmotor elastisch gelagert und mit einer zu öffnenden Stahlblechhaube abgedeckt. Die Motorleistung wird über eine Einscheibentrockenkupplung und ein Viergang-Schaltgetriebe mit Rückwärtsgang, die beide mit dem Motor zusammengebaut sind, weiter mit Gelenkwellen über ein Wendegetriebe und die Kegelräder-Achsgetriebe auf die beiden Treibradsätze übertragen. Die Bremsanlage ist wie in Kraftwagen ausgeführt. Die Fußbremse ist eine Öldruckbremse, die auf vier an den Achsrohren angebauten Innenbackbremsen wirkt. Die feststellbare Handbremse wirkt nur auf die Räder einer Achse. Für die Speisung der Anhänger-Bremsanlage und einer Druckluft-Signalanlage ist ein Luftkompressor eingebaut. Das Auslösen der Anhänger-Bremsanlage wird durch ein mit der fußbetätigten hydraulischen Bremsanlage des Zugfahrzeuges gekoppeltes Luftventil bewirkt. In dem als Stahlblech gefertigten Fahrerhaus sitzt der Fahrer quer zur Fahrtrichtung, braucht also bei Fahrtrichtungsänderung seinen Platz nicht wechseln. Er hat infolge der hohen Lage des Sitzes freie ungehinderte Sicht auf die Strecke, auch über die Wagenplane hinweg. An den Stirnseiten des Fahrzeugrahmens sind dreifach unterteilte Schienen-Auflaufrollen, die durch Exzenterwellen hoch- oder tiefgestellt werden können, sowie selbsttätige Anhänger-Kupplungen angebracht. Vorhanden sind außerdem Aufstiegstritte, Bahnräumer und Fangbügel unter den Gelenkwellen. Die Plattform ist holzbelegt. Die Bordwände können in die am Fahrzeugrahmen angebrachten Rungentaschen eingesteckt werden. Mit den Stirnbordwänden lassen sich die Seitenbordwände verlängern. In die Plattform sind zwei allseits geschlossene Unterkästen eingebaut, deren Deckel bei Personenbeförderung als Sitzlehnen eingesteckt werden können. Die Wagenplane lässt sich zusammen mit den zerlegbaren Stahlrohrspriegeln in den Unterkästen ohne Behinderung der Fußfreiheit der sitzenden Arbeitsmannschaft unterbringen TECHNISCHE DATEN des hier gezeigten Klv 50-8491: DB-Bauart (BA): 502 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B Länge über Puffer: 6.370 mm Achsabstand: 3.750 mm Breite: 2.600 mm Eigengewicht: 5.500 kg Nutzlast: 8.000 kg Höchstgeschwindigkeit : 50 km/h zulässige Anhängelast: 40 t bis 7 ‰ Zur Mitfahrt zugel. Personen: 2 Motor: luftgekühlter 4-Zylinder 4-Takt-Dieselmotor, Typ KHD F4L 514 Hubraum: 5.322 ccm Leistung: 53 kW (72 PS) Schaltgetriebe: ZF Kb 40 D, 4-Gang Wendegetriebe: Prometheus VWG 1-150 Bremse: Trommelbremse, an allen 4 Rädern Betriebsbremse: Fußbremse, hydraulisch, auf alle 4 Räder wirkend Feststellbremse: Handhebel, mechanisch, auf die 2 Hinterräder wirkend Tankinhalt: 100 l Ladekran: mechanischer Sollinger Hütte-Behelfskran SK 775, Tragfähigkeit 750 kg und 1,5 m Ausladung.
Armin Schwarz


Klv 51 - Schwerer Rottenkraftwagen mit Kran

Der Klv 51 – Kraftrottenzugwagen  501 der Butzbach-Licher Eisenbahn (BLE), ex DB Klv 51-8806, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Der Gleis-Kraftrottenzugwagen mit Kran Klv 51 wurde 1958 von Robel & Co. in München unter der Fabriknummer 21.11-RB-1 (Herstellertyp R11) gebaut und als Klv 51-8806 (später 51.8806) an die DB geliefert,            
Weiterer Lebenslauf:
30.03.1982 Ausmusterung  bei der DB
1982 an BLE - Butzbach-Licher Eisenbahn AG, als BLE 50
1991 	an KNE - Kassel-Naumburger Eisenbahn AG, als 501
1992 	an HC - Hessencourier e. V., Kassel-Wilhelmshöhe, Klv 51-8806 
1998 	an DDS - Deutsche Draisinen Sammlung, Bad Nauheim , 83
2009 	an EBN - Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz, 501 und Einsatz in Butzbach-Nord, bei BLE - Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V.

Als Weiterentwicklung der 1953 gebauten Rottenkraftwagen der Baureihen Klv 40 (ohne Ladekran) und Klv 41 (mit Ladekran) wurde ab 1955 der Klv 50 bei der Deutschen Bundesbahn (DB) eingeführt. Mit einem Kran ausgerüstet wurden die Fahrzeuge als Klv 51 - Schwerer Rottenkraftwagen mit Kran (Kraftrottenzugwagen) geführt. Klv steht für Kleinwagen mit Verbrennungsmotor.

Von 1955 bis 1960 wurden von den Herstellern Draisinenbau Hamburg Dr. Alpers (DH), Frankfurter Karosserie-Fabrik Friedrich Schmitt (FKF) und Robel insgesamt 238 Stück der Klv 51 mit Robel-Ladekran (Bauart 511)  gebaut. Sie erhielten bei der DB die Betriebsnummern Klv 51-8701 bis Klv 51-8938. Aus diesen Lieferungen stammt der 1958 von Robel gebaute Klv 51-8806. Er war bis zu seiner Ausmusterung am 30.03.1982 im Bahnbetriebswerk (Bw) Friedberg (Hessen) beheimatet und bei verschiedenen Dienststellen im Raum Darmstadt im Einsatz.

Der Gleis-Kraftrottenzugwagen ist besonders geeignet zum Befördern von Schienen, Weichenteilen, Kleineisenzeug, Schotter, Schwellen, von Arbeitsmannschaften und zum Ziehen von Anhängewagen. Seine hohe Geschwindigkeit und große Zugkraft machen ihn bei Gleisbauarbeiten zu einem zeit- und kostensparenden Hilfsmittel.
Der aufgesetzte, motorisch angetriebene Kran erleichtert das Auf- und Abladen größerer Lasten.

Fahrzeugbeschreibung
Der aus Formstählen zusammengeschweißte Fahrzeugrahmen stützt sich über Blattfedern auf die Achslagergehäuse der in Rollenlagern laufenden Treibradsätze. lm Fahrzeugrahmen ist der luftgekühlte Vierzylinder-Viertakt-Dieselmotor elastisch gelagert und mit einer zu öffnenden Stahlblechhaube abgedeckt. Die Motorleistung wird über eine Einscheibentrockenkupplung und ein Viergang-Schaltgetriebe mit Rückwärtsgang, die beide mit dem Motor zusammengebaut sind, weiter mit Gelenkwellen über ein Wendegetriebe und die Kegelräder-Achsgetriebe auf die beiden Treibradsätze übertragen.

Die Bremsanlage ist wie in Kraftwagen ausgeführt. Die Fußbremse ist eine Öldruckbremse, die auf vier an den Achsrohren angebauten Innenbackbremsen wirkt. Die feststellbare Handbremse wirkt nur auf die Räder einer Achse. Für die Speisung der Anhänger-Bremsanlage und einer Druckluft-Signalanlage ist ein Luftkompressor eingebaut. Das Auslösen der Anhänger-Bremsanlage wird durch ein mit der fußbetätigten hydraulischen Bremsanlage des Zugfahrzeuges gekoppeltes Luftventil bewirkt.

In dem als Stahlblech gefertigten Fahrerhaus sitzt der Fahrer quer zur Fahrtrichtung, braucht also bei Fahrtrichtungsänderung seinen Platz nicht wechseln. Er hat infolge der hohen Lage des Sitzes freie ungehinderte Sicht auf die Strecke, auch über die Wagenplane hinweg.

An den Stirnseiten des Fahrzeugrahmens sind dreifach unterteilte Schienen-Auflaufrollen, die durch Exzenterwellen hoch- oder tiefgestellt werden können, sowie selbsttätige Anhänger-Kupplungen angebracht. Vorhanden sind außerdem Aufstiegstritte, Bahnräumer und Fangbügel unter den Gelenkwellen. Die Plattform ist holzbelegt. Die Bordwände können in die am Fahrzeugrahmen angebrachten Rungentaschen eingesteckt werden. Mit den Stirnbordwänden lassen sich die Seitenbordwände verlängern. In die Plattform sind zwei allseits geschlossene Unterkästen eingebaut, deren Deckel bei Personenbeförderung als Sitzlehnen eingesteckt werden können. Die Wagenplane lässt sich zusammen mit den zerlegbaren Stahlrohrspriegeln in den Unterkästen ohne Behinderung der Fußfreiheit der sitzenden Arbeitsmannschaft unterbringen. Es waren mehrere Ausführungen von Ladekranen im Gebrauch:
Bauart 511 (1955 – 1960)   -  mit Robel-Ladekran 2,2 t (1955 – 1960)  
Bauart 510 (1961 – 1962)   -  mit Steinbock-Ladekran LD 2/B
Bauart 512 (1963 – 1964)    -  mit Atlas-Ladekran AK 1400 DB
Bauart 514 (1965 – 1968)     -  mit Atlas-Ladekran AK 1400 DB (nachträgliche Umbauten aus Klv 50 und Klv 51 der Bauart 511)
Bauart 515  -  mit Atlas-Ladekran AK 1400 DB (nachträgliche Umbauten aus Klv 51 der Bauart 510)
Bauart 516  -  mit Atlas-Ladekran AK 3001 DB (nachträgliche Umbauten aus Klv 51 der Bauarten 512 und 514)

Bei den Kranen der Bauart Robel erfolgt das Schwenken des in allen Schwenklagen feststellbaren, als Gitterträger ausgeführten Krans von Hand. Der Kranausleger kann im Drehturm in 2 Stellungen eingehängt werden. Die Ladekranseilwinde für die Hakenflasche wird über eine vom Fahrerhaus aus schaltbare Mehrzahnkupplung vom Wendegetriebe des Wagens aus angetrieben. Durch eine zwischengeschaltete Rutschkupplung wird eine Überlastung des Krans vermieden. Eine Verriegelungsvorrichtung verhindert den Betrieb des Ladekrans während der Fahrt. 
Der bei einem Teil der Kraftrottenzugwagen verwendete ,,Steinbock -Ladekran arbeitet mit einem hydraulisch heb- und senkbaren sowie in seiner Länge verstellbaren Kranausleger und daran angehängten Haken ohne Kranseilwinde. Auch das Schwenken des Krans erfolgt hydraulisch. Die Druckölpumpe für die Hydraulik ist am Getriebe angeflanscht. Die Regelung der Auslegerhubgeschwindigkeit erfolgt durch Änderung der Motordrehzahl.

TECHNISCHE DATEN des hier gezeigten Klv 51-8806.
DB-Bauart (BA):  511
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Länge über Puffer: 6.370 mm
Achsabstand: 3.750 mm
Breite:  2.500 mm
Höhe:  2.600 mm
Eigengewicht: 6.150 kg
Nutzlast: 5.000 kg
Höchstgeschwindigkeit : 50 km/h
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 12 (in Sitzmulden)  + Fahrer
Motor: luftgekühlter 4-Zylinder 4-Takt-Dieselmotor, Typ KHD F4L 514
Hubraum:  5.322 ccm
Leistung:   53 kW (72 PS)
Schaltgetriebe:  ZF Kb 40 D, 4-Gang
Bremse:  Trommelbremse, an allen 4 Rädern
Betriebsbremse:  Fußpedalbremse (ATE-Öldruckbremse), hydraulisch, auf alle 4 Räder wirkend, Westinghouse, pneumatisch, auf die Druckluftleitung wirkend
Feststellbremse:  Handhebel, mechanisch, auf die 2 Hinterräder wirkend
Tankinhalt:  100 l
Ladekran:  mechanischer Robel-Säulen-Schwenkkran mit Seilwinde, 2,2 t Hubkraft, Ausladung 2,0 m und Hubhöhe 4,5 m.
Klv 51 - Schwerer Rottenkraftwagen mit Kran Der Klv 51 – Kraftrottenzugwagen 501 der Butzbach-Licher Eisenbahn (BLE), ex DB Klv 51-8806, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Der Gleis-Kraftrottenzugwagen mit Kran Klv 51 wurde 1958 von Robel & Co. in München unter der Fabriknummer 21.11-RB-1 (Herstellertyp R11) gebaut und als Klv 51-8806 (später 51.8806) an die DB geliefert, Weiterer Lebenslauf: 30.03.1982 Ausmusterung bei der DB 1982 an BLE - Butzbach-Licher Eisenbahn AG, als BLE 50 1991 an KNE - Kassel-Naumburger Eisenbahn AG, als 501 1992 an HC - Hessencourier e. V., Kassel-Wilhelmshöhe, Klv 51-8806" 1998 an DDS - Deutsche Draisinen Sammlung, Bad Nauheim , 83 2009 an EBN - Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz, 501 und Einsatz in Butzbach-Nord, bei BLE - Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. Als Weiterentwicklung der 1953 gebauten Rottenkraftwagen der Baureihen Klv 40 (ohne Ladekran) und Klv 41 (mit Ladekran) wurde ab 1955 der Klv 50 bei der Deutschen Bundesbahn (DB) eingeführt. Mit einem Kran ausgerüstet wurden die Fahrzeuge als Klv 51 - Schwerer Rottenkraftwagen mit Kran (Kraftrottenzugwagen) geführt. Klv steht für Kleinwagen mit Verbrennungsmotor. Von 1955 bis 1960 wurden von den Herstellern Draisinenbau Hamburg Dr. Alpers (DH), Frankfurter Karosserie-Fabrik Friedrich Schmitt (FKF) und Robel insgesamt 238 Stück der Klv 51 mit Robel-Ladekran (Bauart 511) gebaut. Sie erhielten bei der DB die Betriebsnummern Klv 51-8701 bis Klv 51-8938. Aus diesen Lieferungen stammt der 1958 von Robel gebaute Klv 51-8806. Er war bis zu seiner Ausmusterung am 30.03.1982 im Bahnbetriebswerk (Bw) Friedberg (Hessen) beheimatet und bei verschiedenen Dienststellen im Raum Darmstadt im Einsatz. Der Gleis-Kraftrottenzugwagen ist besonders geeignet zum Befördern von Schienen, Weichenteilen, Kleineisenzeug, Schotter, Schwellen, von Arbeitsmannschaften und zum Ziehen von Anhängewagen. Seine hohe Geschwindigkeit und große Zugkraft machen ihn bei Gleisbauarbeiten zu einem zeit- und kostensparenden Hilfsmittel. Der aufgesetzte, motorisch angetriebene Kran erleichtert das Auf- und Abladen größerer Lasten. Fahrzeugbeschreibung Der aus Formstählen zusammengeschweißte Fahrzeugrahmen stützt sich über Blattfedern auf die Achslagergehäuse der in Rollenlagern laufenden Treibradsätze. lm Fahrzeugrahmen ist der luftgekühlte Vierzylinder-Viertakt-Dieselmotor elastisch gelagert und mit einer zu öffnenden Stahlblechhaube abgedeckt. Die Motorleistung wird über eine Einscheibentrockenkupplung und ein Viergang-Schaltgetriebe mit Rückwärtsgang, die beide mit dem Motor zusammengebaut sind, weiter mit Gelenkwellen über ein Wendegetriebe und die Kegelräder-Achsgetriebe auf die beiden Treibradsätze übertragen. Die Bremsanlage ist wie in Kraftwagen ausgeführt. Die Fußbremse ist eine Öldruckbremse, die auf vier an den Achsrohren angebauten Innenbackbremsen wirkt. Die feststellbare Handbremse wirkt nur auf die Räder einer Achse. Für die Speisung der Anhänger-Bremsanlage und einer Druckluft-Signalanlage ist ein Luftkompressor eingebaut. Das Auslösen der Anhänger-Bremsanlage wird durch ein mit der fußbetätigten hydraulischen Bremsanlage des Zugfahrzeuges gekoppeltes Luftventil bewirkt. In dem als Stahlblech gefertigten Fahrerhaus sitzt der Fahrer quer zur Fahrtrichtung, braucht also bei Fahrtrichtungsänderung seinen Platz nicht wechseln. Er hat infolge der hohen Lage des Sitzes freie ungehinderte Sicht auf die Strecke, auch über die Wagenplane hinweg. An den Stirnseiten des Fahrzeugrahmens sind dreifach unterteilte Schienen-Auflaufrollen, die durch Exzenterwellen hoch- oder tiefgestellt werden können, sowie selbsttätige Anhänger-Kupplungen angebracht. Vorhanden sind außerdem Aufstiegstritte, Bahnräumer und Fangbügel unter den Gelenkwellen. Die Plattform ist holzbelegt. Die Bordwände können in die am Fahrzeugrahmen angebrachten Rungentaschen eingesteckt werden. Mit den Stirnbordwänden lassen sich die Seitenbordwände verlängern. In die Plattform sind zwei allseits geschlossene Unterkästen eingebaut, deren Deckel bei Personenbeförderung als Sitzlehnen eingesteckt werden können. Die Wagenplane lässt sich zusammen mit den zerlegbaren Stahlrohrspriegeln in den Unterkästen ohne Behinderung der Fußfreiheit der sitzenden Arbeitsmannschaft unterbringen. Es waren mehrere Ausführungen von Ladekranen im Gebrauch: Bauart 511 (1955 – 1960) - mit Robel-Ladekran 2,2 t (1955 – 1960) Bauart 510 (1961 – 1962) - mit Steinbock-Ladekran LD 2/B Bauart 512 (1963 – 1964) - mit Atlas-Ladekran AK 1400 DB Bauart 514 (1965 – 1968) - mit Atlas-Ladekran AK 1400 DB (nachträgliche Umbauten aus Klv 50 und Klv 51 der Bauart 511) Bauart 515 - mit Atlas-Ladekran AK 1400 DB (nachträgliche Umbauten aus Klv 51 der Bauart 510) Bauart 516 - mit Atlas-Ladekran AK 3001 DB (nachträgliche Umbauten aus Klv 51 der Bauarten 512 und 514) Bei den Kranen der Bauart Robel erfolgt das Schwenken des in allen Schwenklagen feststellbaren, als Gitterträger ausgeführten Krans von Hand. Der Kranausleger kann im Drehturm in 2 Stellungen eingehängt werden. Die Ladekranseilwinde für die Hakenflasche wird über eine vom Fahrerhaus aus schaltbare Mehrzahnkupplung vom Wendegetriebe des Wagens aus angetrieben. Durch eine zwischengeschaltete Rutschkupplung wird eine Überlastung des Krans vermieden. Eine Verriegelungsvorrichtung verhindert den Betrieb des Ladekrans während der Fahrt. Der bei einem Teil der Kraftrottenzugwagen verwendete ,,Steinbock"-Ladekran arbeitet mit einem hydraulisch heb- und senkbaren sowie in seiner Länge verstellbaren Kranausleger und daran angehängten Haken ohne Kranseilwinde. Auch das Schwenken des Krans erfolgt hydraulisch. Die Druckölpumpe für die Hydraulik ist am Getriebe angeflanscht. Die Regelung der Auslegerhubgeschwindigkeit erfolgt durch Änderung der Motordrehzahl. TECHNISCHE DATEN des hier gezeigten Klv 51-8806. DB-Bauart (BA): 511 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B Länge über Puffer: 6.370 mm Achsabstand: 3.750 mm Breite: 2.500 mm Höhe: 2.600 mm Eigengewicht: 6.150 kg Nutzlast: 5.000 kg Höchstgeschwindigkeit : 50 km/h Zur Mitfahrt zugel. Personen: 12 (in Sitzmulden) + Fahrer Motor: luftgekühlter 4-Zylinder 4-Takt-Dieselmotor, Typ KHD F4L 514 Hubraum: 5.322 ccm Leistung: 53 kW (72 PS) Schaltgetriebe: ZF Kb 40 D, 4-Gang Bremse: Trommelbremse, an allen 4 Rädern Betriebsbremse: Fußpedalbremse (ATE-Öldruckbremse), hydraulisch, auf alle 4 Räder wirkend, Westinghouse, pneumatisch, auf die Druckluftleitung wirkend Feststellbremse: Handhebel, mechanisch, auf die 2 Hinterräder wirkend Tankinhalt: 100 l Ladekran: mechanischer Robel-Säulen-Schwenkkran mit Seilwinde, 2,2 t Hubkraft, Ausladung 2,0 m und Hubhöhe 4,5 m.
Armin Schwarz


O&K MH-S Zweiwegebagger, Kleinwagen Nr. 97 51 69 524 60-3, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Zweiwegefahrzeuge sind Fahrzeuge, die sowohl auf der Straße, als auch auf Gleisen fahren können. Fahrzeuge dieser Art sind zumeist Baumaschinen, Wartungsfahrzeuge oder Fahrzeuge für den Rangierdienst. Man unterscheidet die Zweiwegefahrzeuge nach ihrem Antrieb während des Gleisbetriebs: Fahrzeuge mit Schienenfahreinrichtungen und die deutlich stärker verbreitete Bauart, Fahrzeuge mit Schienenführeinrichtungen.

Hintergrundinformationen
Der von der Firma Orenstein & Koppel gebaute Bagger vom Typ MH-S wurde Ende der 80er Jahre im Werk Berlin Spandau produziert. Dieser Bagger ist die Zweiwegeausführung des Baggertyps MH-City aus dieser Zeit, wobei das S in seiner Typenbezeichnung für Schiene steht. Auch der größere Typ MH-5 wurde als Zweiwegebagger angeboten und trug dann den Namen MH-5S. Der MH-S zählt zu den Fahrzeugen mit Schienenführeinrichtungen, d.h. die für das Befahren der Straße vorhandenen Gummireifen dienen auch der Fahrt auf den Schienen, jedoch sind zur Spurhaltung zusätzlich separate Führungsrollen vorhanden. Der Antrieb erfolgt auf Gleisen, ebenso wie auf der Straße, über die Gummireifen. 

Der Zweiwegebagger verfügt über einen leistungsstraken Direkteinspritzer Saugdiesel des Herstellers KHD mit dem auch Anbaugeräte wie Schlagwerke betrieben werden können. 
Ausgeliefert wurde der Bagger an die Firma Heitkamp Rail (heute Eiffage Rail) in Herne wo er auch bis zuletzt eingesetzt war. 

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Orenstein und Koppel
Eigengewicht: 16,5 t
Zulässige Anhängelast: 40t
Höchstgeschwindigkeit: 20km/h auf Straße und Schiene
Motor: KHD F4 L 913 (4-Zylinder-Reihen-) 
Hubraum: 4,086 l
Leistung: 72 PS bei 2150 U/min
Treibstoffvorrat: 190l
Treibstoffverbrauch: 8-10 l/h

Hydraulisches System:
3 Axialkolbenpumpen mit variabler Fördermenge
Hydraulische Leistung Pumpe 1: 56 PS 
Hydraulische Leistung Pumpe 2: 56 PS 
Hydraulische Leistung Pumpe 3: 34 PS 
Gesamtfördermenge: 300 l/min
Druck: 320/360 bar
O&K MH-S Zweiwegebagger, Kleinwagen Nr. 97 51 69 524 60-3, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Zweiwegefahrzeuge sind Fahrzeuge, die sowohl auf der Straße, als auch auf Gleisen fahren können. Fahrzeuge dieser Art sind zumeist Baumaschinen, Wartungsfahrzeuge oder Fahrzeuge für den Rangierdienst. Man unterscheidet die Zweiwegefahrzeuge nach ihrem Antrieb während des Gleisbetriebs: Fahrzeuge mit Schienenfahreinrichtungen und die deutlich stärker verbreitete Bauart, Fahrzeuge mit Schienenführeinrichtungen. Hintergrundinformationen Der von der Firma Orenstein & Koppel gebaute Bagger vom Typ MH-S wurde Ende der 80er Jahre im Werk Berlin Spandau produziert. Dieser Bagger ist die Zweiwegeausführung des Baggertyps MH-City aus dieser Zeit, wobei das S in seiner Typenbezeichnung für Schiene steht. Auch der größere Typ MH-5 wurde als Zweiwegebagger angeboten und trug dann den Namen MH-5S. Der MH-S zählt zu den Fahrzeugen mit Schienenführeinrichtungen, d.h. die für das Befahren der Straße vorhandenen Gummireifen dienen auch der Fahrt auf den Schienen, jedoch sind zur Spurhaltung zusätzlich separate Führungsrollen vorhanden. Der Antrieb erfolgt auf Gleisen, ebenso wie auf der Straße, über die Gummireifen. Der Zweiwegebagger verfügt über einen leistungsstraken Direkteinspritzer Saugdiesel des Herstellers KHD mit dem auch Anbaugeräte wie Schlagwerke betrieben werden können. Ausgeliefert wurde der Bagger an die Firma Heitkamp Rail (heute Eiffage Rail) in Herne wo er auch bis zuletzt eingesetzt war. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Orenstein und Koppel Eigengewicht: 16,5 t Zulässige Anhängelast: 40t Höchstgeschwindigkeit: 20km/h auf Straße und Schiene Motor: KHD F4 L 913 (4-Zylinder-Reihen-) Hubraum: 4,086 l Leistung: 72 PS bei 2150 U/min Treibstoffvorrat: 190l Treibstoffverbrauch: 8-10 l/h Hydraulisches System: 3 Axialkolbenpumpen mit variabler Fördermenge Hydraulische Leistung Pumpe 1: 56 PS Hydraulische Leistung Pumpe 2: 56 PS Hydraulische Leistung Pumpe 3: 34 PS Gesamtfördermenge: 300 l/min Druck: 320/360 bar
Armin Schwarz


Ehemaliger Wohnschlafwagen 430 (Bauart 430) 60 80 99-25 908-7 der GB Bahnbau, seit 2008 Eigentum von Eisenbahnbedarf Bad Nauheim (EBN), ab 2009 NVR-Nummer 75 80 2329 114-2 D-EBN, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Entstanden sind diese Wagen durch Umbauten aus 3-achsigen DB-Umbau-Wagen der Bauart 3yg, welche 1954 bis 1960 aus alten Fahrgestellen von Reisezugwagen der Länderbahnen (Vorkriegswagen) und neuen Wagenkastenaufbauten entstanden sind. In den 1980er-Jahren erfolgte dann der Umbau zum BA 430.

TECHNISCHE DATEN:
DB-Bauart (BA):  430
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achsen: 3
Länge über Puffer: 13.300 mm 
Achsabstand:  2 x 3.750 mm = 7.500 mm
Breite:  3.090 mm
Höhe :  4.045 mm
Eigengewicht: 18.100 kg 
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Bremse:  Klotzbremse, auf die Räder der 1. und 3. Achse wirkend
Druckluftbremse:  Kk-GP  (Kunze-Knorr)
Bremsgewicht: 11 t (G)  /  14 t (P)
Handbremse:   ja (Bremsgewicht 8 t)
Ehemaliger Wohnschlafwagen 430 (Bauart 430) 60 80 99-25 908-7 der GB Bahnbau, seit 2008 Eigentum von Eisenbahnbedarf Bad Nauheim (EBN), ab 2009 NVR-Nummer 75 80 2329 114-2 D-EBN, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Entstanden sind diese Wagen durch Umbauten aus 3-achsigen DB-Umbau-Wagen der Bauart 3yg, welche 1954 bis 1960 aus alten Fahrgestellen von Reisezugwagen der Länderbahnen (Vorkriegswagen) und neuen Wagenkastenaufbauten entstanden sind. In den 1980er-Jahren erfolgte dann der Umbau zum BA 430. TECHNISCHE DATEN: DB-Bauart (BA): 430 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achsen: 3 Länge über Puffer: 13.300 mm Achsabstand: 2 x 3.750 mm = 7.500 mm Breite: 3.090 mm Höhe : 4.045 mm Eigengewicht: 18.100 kg Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Bremse: Klotzbremse, auf die Räder der 1. und 3. Achse wirkend Druckluftbremse: Kk-GP (Kunze-Knorr) Bremsgewicht: 11 t (G) / 14 t (P) Handbremse: ja (Bremsgewicht 8 t)
Armin Schwarz


Die V 13 (98 80 3942 024-1 D-EBN), eine Jung R 42 C von Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz am 02.10.2016, ex BLE V13 (Butzbach-Licher Eisenbahn), ex SK 13 (Siegener Kreisbahn), ex KWD 13 (Kleinbahn Weidenau-Deuz), beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Lok vom Typ R 42 C wurde 1961 von Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Siegunter der Fabriknummer 13406 gebaut und an die Kleinbahn Weidenau-Deuz als KWD 13 ausgeliefert. Die Kleinbahn Weidenau-Deuz erhielt ebenso wie die Siegener Kreisbahn vier Lokomotiven und die Freien Grunder Eisenbahn eine, so dass nach der Fusion als Siegener Kreisbahn 1970 dort neun Lokomotiven verkehrten.

Lebenslauf:
1961 Kleinbahn Weidenau-Deuz KWD 13
1970 Siegener Kreisbahn SK 13
1996 Butzbach-Licher Eisenbahn BLE 13, später V 13
2006 Eisenbahnbedarf Bad Nauheim EBN V 13, 2009 vergabe der NVR-Nummer 98 80 3942 024-1 D-EBN


Die Lok ist eine dieselhydraulische Lokomotive von der 32 Exemplaren von Arnold Jung Lokomotivfabrik in Jungenthal bei Kirchen/Sieg gebaut wurden. Sie war vor allem für den Rangiereinsatz im Werksdienst vorgesehen, ab 1955 wurde die R 42 C angeboten

Die Achsfolge ist C, als Antrieb dient ein aufgeladener MAN-Motor W8V 17,5/22A (wassergekühlter 8 Zyl. Reihenmotor) mit einer Leistung von 440 PS bei 1100 U/min, dieser überträgt seine Leistung auf ein hydraulisches Voith-Turbo-Getriebe L 37 Ab, dieses wiederum auf eine hinten liegende Blindwelle, die die drei Achsen über Kuppelstangen antreibt. Diese Leistungssteigerung von 40 PS,  gegenüber der R 40 C, machte den Einbau eines größeren Lüfters notwendig. Dieser ist am Lüftergitter auf dem Aufbau der dem Motor abgewandten Vorbau zu erkennen. Die Maschinen verfügen bei vergrößertem Raddurchmesser über einen verkürzten Radstand gegenüber der R 40 C.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge:  C     
Länge über Puffer: 9.285 mm
Achsstand: 2 x 1.700 mm = 3.400 mm
Breite:  3.120 mm
Höhe: 3.975 mm
Eigengewicht:  43.500 kg
Dienstgewicht: 45.000 kg
Motor: wassergekühlter 8-Zylinder 4-Takt MAN-Diesel-Motor W 8 V 17,5/22 A mit Aufladung
Hubraum: 42.320 ccm
Leistung:  324 kW (440 PS)
Höchstgeschwindigkeit:  60 km/h
Schaltgetriebe:  Voith L37Ab
Wendegetriebe: Jung 420G
Bremse: Klotzbremse, an allen 6 Rädern
Betriebsbremse: K-GPmZ (einlösige Knorr-Bremse mit Zusatzbremse), pneumatisch, auf alle 6 Räder wirkend
Bremsgewicht: 40 t (P); 29 t (G)
Feststellbremse: Handrad, mechanisch,auf alle 6 Räder wirkend, 
Tankinhalt:  820 l
Sonstiges: Läutewerk, Sicherheitsfahrschaltung
Die V 13 (98 80 3942 024-1 D-EBN), eine Jung R 42 C von Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz am 02.10.2016, ex BLE V13 (Butzbach-Licher Eisenbahn), ex SK 13 (Siegener Kreisbahn), ex KWD 13 (Kleinbahn Weidenau-Deuz), beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Lok vom Typ R 42 C wurde 1961 von Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Siegunter der Fabriknummer 13406 gebaut und an die Kleinbahn Weidenau-Deuz als KWD 13 ausgeliefert. Die Kleinbahn Weidenau-Deuz erhielt ebenso wie die Siegener Kreisbahn vier Lokomotiven und die Freien Grunder Eisenbahn eine, so dass nach der Fusion als Siegener Kreisbahn 1970 dort neun Lokomotiven verkehrten. Lebenslauf: 1961 Kleinbahn Weidenau-Deuz KWD 13 1970 Siegener Kreisbahn SK 13 1996 Butzbach-Licher Eisenbahn BLE 13, später V 13 2006 Eisenbahnbedarf Bad Nauheim EBN V 13, 2009 vergabe der NVR-Nummer 98 80 3942 024-1 D-EBN Die Lok ist eine dieselhydraulische Lokomotive von der 32 Exemplaren von Arnold Jung Lokomotivfabrik in Jungenthal bei Kirchen/Sieg gebaut wurden. Sie war vor allem für den Rangiereinsatz im Werksdienst vorgesehen, ab 1955 wurde die R 42 C angeboten Die Achsfolge ist C, als Antrieb dient ein aufgeladener MAN-Motor W8V 17,5/22A (wassergekühlter 8 Zyl. Reihenmotor) mit einer Leistung von 440 PS bei 1100 U/min, dieser überträgt seine Leistung auf ein hydraulisches Voith-Turbo-Getriebe L 37 Ab, dieses wiederum auf eine hinten liegende Blindwelle, die die drei Achsen über Kuppelstangen antreibt. Diese Leistungssteigerung von 40 PS, gegenüber der R 40 C, machte den Einbau eines größeren Lüfters notwendig. Dieser ist am Lüftergitter auf dem Aufbau der dem Motor abgewandten Vorbau zu erkennen. Die Maschinen verfügen bei vergrößertem Raddurchmesser über einen verkürzten Radstand gegenüber der R 40 C. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsfolge: C Länge über Puffer: 9.285 mm Achsstand: 2 x 1.700 mm = 3.400 mm Breite: 3.120 mm Höhe: 3.975 mm Eigengewicht: 43.500 kg Dienstgewicht: 45.000 kg Motor: wassergekühlter 8-Zylinder 4-Takt MAN-Diesel-Motor W 8 V 17,5/22 A mit Aufladung Hubraum: 42.320 ccm Leistung: 324 kW (440 PS) Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h Schaltgetriebe: Voith L37Ab Wendegetriebe: Jung 420G Bremse: Klotzbremse, an allen 6 Rädern Betriebsbremse: K-GPmZ (einlösige Knorr-Bremse mit Zusatzbremse), pneumatisch, auf alle 6 Räder wirkend Bremsgewicht: 40 t (P); 29 t (G) Feststellbremse: Handrad, mechanisch,auf alle 6 Räder wirkend, Tankinhalt: 820 l Sonstiges: Läutewerk, Sicherheitsfahrschaltung
Armin Schwarz


Der Esslinger-Triebwagen-Beiwagen VB 65 (95 80 0303 021-9 D-EBN) von Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Gebaut wurde der Esslinger jedoch als VT (Dieseltriebwagen) 1953 unter Fabriknummer 23606 von Maschinenfabrik Esslingen (ME) in Esslingen am Neckar für die Butzbach-Licher Eisenbahn (BLE) als VT 1, bereits 1954 wurde er umgezeichnet in VT 65 und fuhr so bis 1975 dort.
Weiterer Lebenslauf:
1975 Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE) als VT 65
1980 Südwestdeutsche Eisenbahnen (SWEG)  als VT 65, 1983 umbau zum Beiwagen VB 237
1994 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG)  als VB 476                                                                           1997 Deutscher Eisenbahn-Verein (DEV)  als VB 476, 1994 als TA 5
2001  Eisenbahnbedarf Bad Orb (EBO) als TA 5
2004  Eisenbahnbedarf Bad Nauheim (EBN)  als VB 65 nun wieder in Butzbach, 2009 vergabe der NVR-Nummer 95 80 0303 021-9 D-EBN.

Der Esslinger Triebwagen, kurz „Esslinger“, wurde Anfang der 1950er Jahre von der Maschinenfabrik Esslingen für Klein- und Privatbahnen entwickelt. In zwei Bauserien entstanden insgesamt 31 Triebwagen (VT), hinzu kamen acht Beiwagen (VB) und elf Steuerwagen (VS).

Die erste Serie wurde von 1951 bis 1957 gebaut. Diese Fahrzeuge hatten die Fensterteilung 3–5–3, bis 1954 drei Stirnfenster und wirkten insgesamt etwas runder. Die zweite Serie wurde ab 1958 gefertigt. Deren Fahrzeuge waren 1,5 Meter länger, die Fensterteilung war 4–4–4. Neben den zwei Stirnfenstern hatten sie auch je ein Fenster in der Ecke und eine tiefere Schürze.

Die Fahrzeuge wiesen herkömmliche Zug- und Stoßeinrichtungen (Kupplungen und Puffer) auf, gegebenenfalls konnten die Triebwagen wie Schlepptriebwagen auch Güterwagen mitführen. Die Wagenkästen waren aus Profilen und Blechen geschweißt.

Zwischen den Abteilen waren jeweils zwei Doppeltüren angebracht, wobei der Anschlag meist mittig des Einstieges war, nicht an den Außenseiten. Die Führerräume waren durch eine Zwischenwand von den Abteilen abgetrennt, die im oberen Teil verglast war. Einige Triebwagen hatten eine Toilette. In der Regel waren die Fenster als Senkfenster mit Metallrahmen ausgeführt. Die Sitzteilung war 2+2 in der ersten und 3+2 in der 2. Klasse.

Die meisten Fahrzeuge waren zweimotorig, die jeweils innere Achse des Drehgestells wurde über Flüssigkeitskupplung, Getriebe und Wendegetriebe angetrieben.

TECHNISCHE DATEN als VT:
Spurweite: 1.435 mm
Achsfolge:  (1A)´(A1)´  
Länge über Puffer:   23.530 mm
Drehzapfenabstand: 15.800 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Breite:  2.930 mm
Höhe :  3.900 mm
Eigengewicht:  31.200 kg    
Motor :  zwei luftgekühlte 8-Zylinder 4-Takt KHD-Diesel-Motor A8L 614
Leistung:  2 x 107 kW (2 x 145 PS)
Schaltgetriebe: ZF 6M50, 6-Gang
Höchstgeschwindigkeit:  90 km/h
Bremse: Klotzbremse, auf alle Räder wirkend
Druckluftbremse: W-P (Westinghouse)  
Sitzplätze: 102   
          
TECHNISCHE DATEN als VB nach umbau:
Achsfolge:  (1A)´(A1)´  
Eigengewicht:  26.700 kg 
Höchstgeschwindigkeit:  85 km/h 
Bremse: KE-P (Knorr-Einheitsbauart) 
Sitzplätze:  105
Der Esslinger-Triebwagen-Beiwagen VB 65 (95 80 0303 021-9 D-EBN) von Eisenbahnbedarf Bad Nauheim Mathias Bootz am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Gebaut wurde der Esslinger jedoch als VT (Dieseltriebwagen) 1953 unter Fabriknummer 23606 von Maschinenfabrik Esslingen (ME) in Esslingen am Neckar für die Butzbach-Licher Eisenbahn (BLE) als VT 1, bereits 1954 wurde er umgezeichnet in VT 65 und fuhr so bis 1975 dort. Weiterer Lebenslauf: 1975 Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE) als VT 65 1980 Südwestdeutsche Eisenbahnen (SWEG) als VT 65, 1983 umbau zum Beiwagen VB 237 1994 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) als VB 476 1997 Deutscher Eisenbahn-Verein (DEV) als VB 476, 1994 als TA 5 2001 Eisenbahnbedarf Bad Orb (EBO) als TA 5 2004 Eisenbahnbedarf Bad Nauheim (EBN) als VB 65 nun wieder in Butzbach, 2009 vergabe der NVR-Nummer 95 80 0303 021-9 D-EBN. Der Esslinger Triebwagen, kurz „Esslinger“, wurde Anfang der 1950er Jahre von der Maschinenfabrik Esslingen für Klein- und Privatbahnen entwickelt. In zwei Bauserien entstanden insgesamt 31 Triebwagen (VT), hinzu kamen acht Beiwagen (VB) und elf Steuerwagen (VS). Die erste Serie wurde von 1951 bis 1957 gebaut. Diese Fahrzeuge hatten die Fensterteilung 3–5–3, bis 1954 drei Stirnfenster und wirkten insgesamt etwas runder. Die zweite Serie wurde ab 1958 gefertigt. Deren Fahrzeuge waren 1,5 Meter länger, die Fensterteilung war 4–4–4. Neben den zwei Stirnfenstern hatten sie auch je ein Fenster in der Ecke und eine tiefere Schürze. Die Fahrzeuge wiesen herkömmliche Zug- und Stoßeinrichtungen (Kupplungen und Puffer) auf, gegebenenfalls konnten die Triebwagen wie Schlepptriebwagen auch Güterwagen mitführen. Die Wagenkästen waren aus Profilen und Blechen geschweißt. Zwischen den Abteilen waren jeweils zwei Doppeltüren angebracht, wobei der Anschlag meist mittig des Einstieges war, nicht an den Außenseiten. Die Führerräume waren durch eine Zwischenwand von den Abteilen abgetrennt, die im oberen Teil verglast war. Einige Triebwagen hatten eine Toilette. In der Regel waren die Fenster als Senkfenster mit Metallrahmen ausgeführt. Die Sitzteilung war 2+2 in der ersten und 3+2 in der 2. Klasse. Die meisten Fahrzeuge waren zweimotorig, die jeweils innere Achse des Drehgestells wurde über Flüssigkeitskupplung, Getriebe und Wendegetriebe angetrieben. TECHNISCHE DATEN als VT: Spurweite: 1.435 mm Achsfolge: (1A)´(A1)´ Länge über Puffer: 23.530 mm Drehzapfenabstand: 15.800 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Breite: 2.930 mm Höhe : 3.900 mm Eigengewicht: 31.200 kg Motor : zwei luftgekühlte 8-Zylinder 4-Takt KHD-Diesel-Motor A8L 614 Leistung: 2 x 107 kW (2 x 145 PS) Schaltgetriebe: ZF 6M50, 6-Gang Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Bremse: Klotzbremse, auf alle Räder wirkend Druckluftbremse: W-P (Westinghouse) Sitzplätze: 102 TECHNISCHE DATEN als VB nach umbau: Achsfolge: (1A)´(A1)´ Eigengewicht: 26.700 kg Höchstgeschwindigkeit: 85 km/h Bremse: KE-P (Knorr-Einheitsbauart) Sitzplätze: 105
Armin Schwarz


Ehemaliger Werkstatt-Gerätewagen 469 (Bauart 469) 60 80 99-24 277-8 der GB Bahnbau, BFOKarlsruhe, zum Kranzug EDK 822 (97 82 45 004 17-8, ex 80 80 979 0 002-7), seit 2008 Eigentum von Eisenbahnbedarf Bad Nauheim (EBN), ab 2009 NVR-Nummer 75 80 2429 291-7 D-EBN, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Der ursprüngliche Wagen wurde 1944 von der Waggonfabrik Steinfurt in Königsberg (Preußen) als MCi-43 (Behelfspersonenwagen) Stuttgart 8374 für die DR gebaut. Nach dem Krieg verblieb er im Westen und wurde 1954 zum Waschwagen BA 486 umgebaut, ab 1964 erhielt er die Betriebs-Nr. 60 80 99-29 210-4. 1975 erfolgte der Umbau zum Werkstatt-Gerätewagen BA 469 und der Wagen kam zum Gleisbauhof Karlsruhe (DB), wo er als Gerätewagen zum 32 t-Kranzug 822 (EDK 822) Verwendung fand, bis er 2008 ausgemustert wurde.

TECHNISCHE DATEN als BA 469:
Spurweite: 1.435 mm
Anzahl der Achsen: 2
Länge über Puffer : 12.800 mm
Achsabstand: 8.000 mm
Eigengewicht: 13.240 kg
Höchstgeschwindigkeit :100 km/h (ursprünglich 75 km/h, 1970-75  90 km/h)
Betriebsbremse: Hik-GP (Hildebrand-Knorr), pneumatisch, einlösig
Bremsgewicht:  13 t (G) / 14 t (P) 
Sonstiges:   5 kW-Stromaggregat
Ehemaliger Werkstatt-Gerätewagen 469 (Bauart 469) 60 80 99-24 277-8 der GB Bahnbau, BFOKarlsruhe, zum Kranzug EDK 822 (97 82 45 004 17-8, ex 80 80 979 0 002-7), seit 2008 Eigentum von Eisenbahnbedarf Bad Nauheim (EBN), ab 2009 NVR-Nummer 75 80 2429 291-7 D-EBN, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Der ursprüngliche Wagen wurde 1944 von der Waggonfabrik Steinfurt in Königsberg (Preußen) als MCi-43 (Behelfspersonenwagen) Stuttgart 8374 für die DR gebaut. Nach dem Krieg verblieb er im Westen und wurde 1954 zum Waschwagen BA 486 umgebaut, ab 1964 erhielt er die Betriebs-Nr. 60 80 99-29 210-4. 1975 erfolgte der Umbau zum Werkstatt-Gerätewagen BA 469 und der Wagen kam zum Gleisbauhof Karlsruhe (DB), wo er als Gerätewagen zum 32 t-Kranzug 822 (EDK 822) Verwendung fand, bis er 2008 ausgemustert wurde. TECHNISCHE DATEN als BA 469: Spurweite: 1.435 mm Anzahl der Achsen: 2 Länge über Puffer : 12.800 mm Achsabstand: 8.000 mm Eigengewicht: 13.240 kg Höchstgeschwindigkeit :100 km/h (ursprünglich 75 km/h, 1970-75 90 km/h) Betriebsbremse: Hik-GP (Hildebrand-Knorr), pneumatisch, einlösig Bremsgewicht: 13 t (G) / 14 t (P) Sonstiges: 5 kW-Stromaggregat
Armin Schwarz


Die ex KBL V21 der Kleinbahn Leeste e. V, ex DB 332 032-2, ex DB Köf 11 032, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Köf III (Köf 11) wurde 1963 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13574 gebaut und als Köf 11 032 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in DB 332 032-2 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1999 (BW Gießen). Im Jahr 200n ging sie an die Firma Hartsteinwerk Johannes Düro GmbH in Taben-Rodt (Saar).  Im Jahre 2006 ging sie dann an die KBL - Kleinbahn Leeste e. V., Weyhe-Leeste  als V 21 und beireits 2008 an die Eisenbahnbedarf Bad Nauheim.

Die Firma Gmeinder entwickelte und lieferte 1959 und 1960 acht Prototypen diese erhielten die vorläufigen Bezeichnungen Köf 10 (Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) und Köf 11 (Höchstgeschwindigkeit 45 km/h). Köf steht für Kleinlok mit Öl-(Diesel-)Motor und Flüssigkeitsgetriebe - vor dem Krieg gab es in den Leistungsgruppen I und II. Die Prototypen der Leistungsgruppe III unterschieden sich zu Vergleichszwecken in ihren Motoren und Getrieben und wurden von der Bundesbahn ausgiebig getestet.
Für die Serienloks mit der Bezeichnung Köf 11 entschied man sich für den Dieselmotor RHS 518A der Motorenwerke Mannheim mit einer Nennleistung von 177 kW (240 PS) und das hydraulische Wendegetriebe L213U von Voith. Hinter dem Wendegetriebe erfolgte die Kraftübertragung auf die Räder mit Hilfe von Rollenketten. Insgesamt 317 Loks dieser Ausführung erhielten bei der Umstellung auf ein computergerechtes Nummernsystem 1968 die Baureihenbezeichnung 332, die drei langsameren Prototypen der Baureihe Köf 10 erhielten die Baureihenbezeichnung 331. 

Noch während der laufenden Produktion der Köf 11 entwickelte Gmeinder die Kleinloks der Lg III weiter. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der 1965 vorgestellten Köf 12 001 war der erstmals bei einer Kleinlok verwendete Gelenkwellenantrieb (anstelle der Rollenkette), der verschiedene Vorteile bei der Kraftübertragung bot – äußerlich blieb die Konstruktion unverändert. Die Köf 12  wurde 1968 zur Baureihe 333.

Technische Daten:
Achsformel : B 
Spurweite: 1435 mm
Länge über Puffer: 7.830 mm
Achsabstand: 2.800 mm
Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t 
Dieselkraftstoff: 300 l
Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A
Leistung:  177 kW (240 PS)
Getriebe: Voith  L213U
Kraftübertragung: Rollenketten (Vom Getriebe auf die Räder)
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h 
Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Die ex KBL V21 der Kleinbahn Leeste e. V, ex DB 332 032-2, ex DB Köf 11 032, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Köf III (Köf 11) wurde 1963 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13574 gebaut und als Köf 11 032 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in DB 332 032-2 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1999 (BW Gießen). Im Jahr 200n ging sie an die Firma Hartsteinwerk Johannes Düro GmbH in Taben-Rodt (Saar). Im Jahre 2006 ging sie dann an die KBL - Kleinbahn Leeste e. V., Weyhe-Leeste als V 21 und beireits 2008 an die Eisenbahnbedarf Bad Nauheim. Die Firma Gmeinder entwickelte und lieferte 1959 und 1960 acht Prototypen diese erhielten die vorläufigen Bezeichnungen Köf 10 (Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) und Köf 11 (Höchstgeschwindigkeit 45 km/h). Köf steht für Kleinlok mit Öl-(Diesel-)Motor und Flüssigkeitsgetriebe - vor dem Krieg gab es in den Leistungsgruppen I und II. Die Prototypen der Leistungsgruppe III unterschieden sich zu Vergleichszwecken in ihren Motoren und Getrieben und wurden von der Bundesbahn ausgiebig getestet. Für die Serienloks mit der Bezeichnung Köf 11 entschied man sich für den Dieselmotor RHS 518A der Motorenwerke Mannheim mit einer Nennleistung von 177 kW (240 PS) und das hydraulische Wendegetriebe L213U von Voith. Hinter dem Wendegetriebe erfolgte die Kraftübertragung auf die Räder mit Hilfe von Rollenketten. Insgesamt 317 Loks dieser Ausführung erhielten bei der Umstellung auf ein computergerechtes Nummernsystem 1968 die Baureihenbezeichnung 332, die drei langsameren Prototypen der Baureihe Köf 10 erhielten die Baureihenbezeichnung 331. Noch während der laufenden Produktion der Köf 11 entwickelte Gmeinder die Kleinloks der Lg III weiter. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der 1965 vorgestellten Köf 12 001 war der erstmals bei einer Kleinlok verwendete Gelenkwellenantrieb (anstelle der Rollenkette), der verschiedene Vorteile bei der Kraftübertragung bot – äußerlich blieb die Konstruktion unverändert. Die Köf 12 wurde 1968 zur Baureihe 333. Technische Daten: Achsformel : B Spurweite: 1435 mm Länge über Puffer: 7.830 mm Achsabstand: 2.800 mm Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t Dieselkraftstoff: 300 l Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A Leistung: 177 kW (240 PS) Getriebe: Voith L213U Kraftübertragung: Rollenketten (Vom Getriebe auf die Räder) Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Armin Schwarz


Die ex KBL V21 der Kleinbahn Leeste e. V, ex DB 332 032-2, ex DB Köf 11 032, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Köf III (Köf 11) wurde 1963 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13574 gebaut und als Köf 11 032 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in DB 332 032-2 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1999 (BW Gießen). Im Jahr 200n ging sie an die Firma Hartsteinwerk Johannes Düro GmbH in Taben-Rodt (Saar).  Im Jahre 2006 ging sie dann an die KBL - Kleinbahn Leeste e. V., Weyhe-Leeste  als V 21 und beireits 2008 an die Eisenbahnbedarf Bad Nauheim.
Die ex KBL V21 der Kleinbahn Leeste e. V, ex DB 332 032-2, ex DB Köf 11 032, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Köf III (Köf 11) wurde 1963 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13574 gebaut und als Köf 11 032 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in DB 332 032-2 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1999 (BW Gießen). Im Jahr 200n ging sie an die Firma Hartsteinwerk Johannes Düro GmbH in Taben-Rodt (Saar). Im Jahre 2006 ging sie dann an die KBL - Kleinbahn Leeste e. V., Weyhe-Leeste als V 21 und beireits 2008 an die Eisenbahnbedarf Bad Nauheim.
Armin Schwarz


Die Deutz Dieselhydraulische Rangierlokomotive KG 230 B (Deutz 57813), ex DWK 1 (Drahtwerk Köln GmbH), am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Lok wurde 1964 bei Deutz unter der Fabriknummer 57813, für F&G - Felten & Guilleaume Carlswerk Eisen und Stahl GmbH in Köln-Mülheim gebaut. F&G fimierte später als ARBED-F&G Drahtwerke Köln GmbH, dann als TrefilEUROPE Drahtwerk Köln GmbH und seit 1995 als DWK Drahtwerk Köln GmbH (zur Saarstahl Gruppe). Im Jahr 2011 wurde sie bei der DWK ausgemustert und ging an den Händler EBO - Eisenbahnbedarf Bad Orb Stephan Karkowski.

Technische Daten:
Typ: KG 230 B
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Leistung: 170 kW (230 PS)
Achsanzahl: zwei (B-dh)
Motor: KHD A12L714
Getriebe: Voith L33y
Antriebübertragung: Der Antrieb der Achsen erfolgt über Gelenkwelle
Dienstgewicht: 32 t
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Länge über Puffer: 8.030 mm 

Typ KG 230 B = Kleinlok mit Gelenkwelle 230 PS und zwei Achsen
Die Deutz Dieselhydraulische Rangierlokomotive KG 230 B (Deutz 57813), ex DWK 1 (Drahtwerk Köln GmbH), am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Lok wurde 1964 bei Deutz unter der Fabriknummer 57813, für F&G - Felten & Guilleaume Carlswerk Eisen und Stahl GmbH in Köln-Mülheim gebaut. F&G fimierte später als ARBED-F&G Drahtwerke Köln GmbH, dann als TrefilEUROPE Drahtwerk Köln GmbH und seit 1995 als DWK Drahtwerk Köln GmbH (zur Saarstahl Gruppe). Im Jahr 2011 wurde sie bei der DWK ausgemustert und ging an den Händler EBO - Eisenbahnbedarf Bad Orb Stephan Karkowski. Technische Daten: Typ: KG 230 B Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Leistung: 170 kW (230 PS) Achsanzahl: zwei (B-dh) Motor: KHD A12L714 Getriebe: Voith L33y Antriebübertragung: Der Antrieb der Achsen erfolgt über Gelenkwelle Dienstgewicht: 32 t Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h Länge über Puffer: 8.030 mm Typ KG 230 B = Kleinlok mit Gelenkwelle 230 PS und zwei Achsen
Armin Schwarz


Von der anderen Seite....
Die Deutz Dieselhydraulische Rangierlokomotive KG 230 B (Deutz 57813), ex DWK 1 (Drahtwerk Köln GmbH), am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Lok wurde 1964 bei Deutz unter der Fabriknummer 57813, für F&G - Felten & Guilleaume Carlswerk Eisen und Stahl GmbH in Köln-Mülheim gebaut. F&G fimierte später als ARBED-F&G Drahtwerke Köln GmbH, dann als TrefilEUROPE Drahtwerk Köln GmbH und seit 1995 als DWK Drahtwerk Köln GmbH (zur Saarstahl Gruppe). Im Jahr 2011 wurde sie bei der DWK ausgemustert und ging an den Händler EBO - Eisenbahnbedarf Bad Orb Stephan Karkowski.

Technische Daten:
Typ: KG 230 B
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Leistung: 170 kW (230 PS)
Achsanzahl: zwei (B-dh)
Motor: KHD A12L714
Getriebe: Voith L33y
Antriebübertragung: Der Antrieb der Achsen erfolgt über Gelenkwelle
Dienstgewicht: 32 t
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Länge über Puffer: 8.030 mm 

Typ KG 230 B = Kleinlok mit Gelenkwelle 230 PS und zwei Achsen
Von der anderen Seite.... Die Deutz Dieselhydraulische Rangierlokomotive KG 230 B (Deutz 57813), ex DWK 1 (Drahtwerk Köln GmbH), am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Lok wurde 1964 bei Deutz unter der Fabriknummer 57813, für F&G - Felten & Guilleaume Carlswerk Eisen und Stahl GmbH in Köln-Mülheim gebaut. F&G fimierte später als ARBED-F&G Drahtwerke Köln GmbH, dann als TrefilEUROPE Drahtwerk Köln GmbH und seit 1995 als DWK Drahtwerk Köln GmbH (zur Saarstahl Gruppe). Im Jahr 2011 wurde sie bei der DWK ausgemustert und ging an den Händler EBO - Eisenbahnbedarf Bad Orb Stephan Karkowski. Technische Daten: Typ: KG 230 B Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Leistung: 170 kW (230 PS) Achsanzahl: zwei (B-dh) Motor: KHD A12L714 Getriebe: Voith L33y Antriebübertragung: Der Antrieb der Achsen erfolgt über Gelenkwelle Dienstgewicht: 32 t Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h Länge über Puffer: 8.030 mm Typ KG 230 B = Kleinlok mit Gelenkwelle 230 PS und zwei Achsen
Armin Schwarz


Die ex V 332 01 (98 80 3332 189-0 D-EMN) der EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH (heute Transfer Kornwestheim GmbH), ex MWB V 242, ex DB 332 189-0 bzw. DB Köf 11 189, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Köf III (Köf 11) wurde 1964 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13802 gebaut und als Köf 11 189 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in  DB 332 189-0 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1996. Im Jahr 1999 ging sie an die MWB - Mittelweserbahn GmbH in Bruchhausen-Vilsen  und wurde dort als V 242  bezeichnet, im gleichen Jahr ging sie aber noch zur EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH in Kornwestheim wo sie als V 332 01 (ab 2007 mit NVR-Nummer 98 80 3332 189-0 D-EMN) bis 2012 fuhr.

Die Firma Gmeinder entwickelte und lieferte 1959 und 1960 acht Prototypen diese erhielten die vorläufigen Bezeichnungen Köf 10 (Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) und Köf 11 (Höchstgeschwindigkeit 45 km/h). Köf steht für Kleinlok mit Öl-(Diesel-)Motor und Flüssigkeitsgetriebe - vor dem Krieg gab es in den Leistungsgruppen I und II. Die Prototypen der Leistungsgruppe III unterschieden sich zu Vergleichszwecken in ihren Motoren und Getrieben und wurden von der Bundesbahn ausgiebig getestet.
Für die Serienloks mit der Bezeichnung Köf 11 entschied man sich für den Dieselmotor RHS 518A der Motorenwerke Mannheim mit einer Nennleistung von 177 kW (240 PS) und das hydraulische Wendegetriebe L213U von Voith. Hinter dem Wendegetriebe erfolgte die Kraftübertragung auf die Räder mit Hilfe von Rollenketten. Insgesamt 317 Loks dieser Ausführung erhielten bei der Umstellung auf ein computergerechtes Nummernsystem 1968 die Baureihenbezeichnung 332, die drei langsameren Prototypen der Baureihe Köf 10 erhielten die Baureihenbezeichnung 331. 

Noch während der laufenden Produktion der Köf 11 entwickelte Gmeinder die Kleinloks der Lg III weiter. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der 1965 vorgestellten Köf 12 001 war der erstmals bei einer Kleinlok verwendete Gelenkwellenantrieb (anstelle der Rollenkette), der verschiedene Vorteile bei der Kraftübertragung bot – äußerlich blieb die Konstruktion unverändert. Die Köf 12  wurde 1968 zur Baureihe 333.

Technische Daten:
Achsformel : B 
Spurweite: 1435 mm
Länge über Puffer: 7.830 mm
Achsabstand: 2.800 mm
Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t 
Dieselkraftstoff: 300 l
Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A
Leistung:  177 kW (240 PS)
Getriebe: Voith  L213U
Kraftübertragung: Rollenketten (Vom Getriebe auf die Räder)
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h 
Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Die ex V 332 01 (98 80 3332 189-0 D-EMN) der EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH (heute Transfer Kornwestheim GmbH), ex MWB V 242, ex DB 332 189-0 bzw. DB Köf 11 189, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Köf III (Köf 11) wurde 1964 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13802 gebaut und als Köf 11 189 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in DB 332 189-0 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1996. Im Jahr 1999 ging sie an die MWB - Mittelweserbahn GmbH in Bruchhausen-Vilsen und wurde dort als V 242" bezeichnet, im gleichen Jahr ging sie aber noch zur EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH in Kornwestheim wo sie als V 332 01 (ab 2007 mit NVR-Nummer 98 80 3332 189-0 D-EMN) bis 2012 fuhr. Die Firma Gmeinder entwickelte und lieferte 1959 und 1960 acht Prototypen diese erhielten die vorläufigen Bezeichnungen Köf 10 (Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) und Köf 11 (Höchstgeschwindigkeit 45 km/h). Köf steht für Kleinlok mit Öl-(Diesel-)Motor und Flüssigkeitsgetriebe - vor dem Krieg gab es in den Leistungsgruppen I und II. Die Prototypen der Leistungsgruppe III unterschieden sich zu Vergleichszwecken in ihren Motoren und Getrieben und wurden von der Bundesbahn ausgiebig getestet. Für die Serienloks mit der Bezeichnung Köf 11 entschied man sich für den Dieselmotor RHS 518A der Motorenwerke Mannheim mit einer Nennleistung von 177 kW (240 PS) und das hydraulische Wendegetriebe L213U von Voith. Hinter dem Wendegetriebe erfolgte die Kraftübertragung auf die Räder mit Hilfe von Rollenketten. Insgesamt 317 Loks dieser Ausführung erhielten bei der Umstellung auf ein computergerechtes Nummernsystem 1968 die Baureihenbezeichnung 332, die drei langsameren Prototypen der Baureihe Köf 10 erhielten die Baureihenbezeichnung 331. Noch während der laufenden Produktion der Köf 11 entwickelte Gmeinder die Kleinloks der Lg III weiter. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der 1965 vorgestellten Köf 12 001 war der erstmals bei einer Kleinlok verwendete Gelenkwellenantrieb (anstelle der Rollenkette), der verschiedene Vorteile bei der Kraftübertragung bot – äußerlich blieb die Konstruktion unverändert. Die Köf 12 wurde 1968 zur Baureihe 333. Technische Daten: Achsformel : B Spurweite: 1435 mm Länge über Puffer: 7.830 mm Achsabstand: 2.800 mm Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t Dieselkraftstoff: 300 l Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A Leistung: 177 kW (240 PS) Getriebe: Voith L213U Kraftübertragung: Rollenketten (Vom Getriebe auf die Räder) Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Armin Schwarz


Die ex V 332 01 (98 80 3332 189-0 D-EMN) der EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH (heute Transfer Kornwestheim GmbH), ex MWB V 242, ex DB 332 189-0 bzw. DB Köf 11 189, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Köf III (Köf 11) wurde 1964 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13802 gebaut und als Köf 11 189 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in  DB 332 189-0 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1996. Im Jahr 1999 ging sie an die MWB - Mittelweserbahn GmbH in Bruchhausen-Vilsen  und wurde dort als V 242  bezeichnet, im gleichen Jahr ging sie aber noch zur EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH in Kornwestheim wo sie als V 332 01 (ab 2007 mit NVR-Nummer 98 80 3332 189-0 D-EMN) bis 2012 fuhr.

Die Firma Gmeinder entwickelte und lieferte 1959 und 1960 acht Prototypen diese erhielten die vorläufigen Bezeichnungen Köf 10 (Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) und Köf 11 (Höchstgeschwindigkeit 45 km/h). Köf steht für Kleinlok mit Öl-(Diesel-)Motor und Flüssigkeitsgetriebe - vor dem Krieg gab es in den Leistungsgruppen I und II. Die Prototypen der Leistungsgruppe III unterschieden sich zu Vergleichszwecken in ihren Motoren und Getrieben und wurden von der Bundesbahn ausgiebig getestet.
Für die Serienloks mit der Bezeichnung Köf 11 entschied man sich für den Dieselmotor RHS 518A der Motorenwerke Mannheim mit einer Nennleistung von 177 kW (240 PS) und das hydraulische Wendegetriebe L213U von Voith. Hinter dem Wendegetriebe erfolgte die Kraftübertragung auf die Räder mit Hilfe von Rollenketten. Insgesamt 317 Loks dieser Ausführung erhielten bei der Umstellung auf ein computergerechtes Nummernsystem 1968 die Baureihenbezeichnung 332, die drei langsameren Prototypen der Baureihe Köf 10 erhielten die Baureihenbezeichnung 331. 

Noch während der laufenden Produktion der Köf 11 entwickelte Gmeinder die Kleinloks der Lg III weiter. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der 1965 vorgestellten Köf 12 001 war der erstmals bei einer Kleinlok verwendete Gelenkwellenantrieb (anstelle der Rollenkette), der verschiedene Vorteile bei der Kraftübertragung bot – äußerlich blieb die Konstruktion unverändert. Die Köf 12  wurde 1968 zur Baureihe 333.

Technische Daten:
Achsformel : B 
Spurweite: 1435 mm
Länge über Puffer: 7.830 mm
Achsabstand: 2.800 mm
Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t 
Dieselkraftstoff: 300 l
Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A
Leistung:  177 kW (240 PS)
Getriebe: Voith  L213U
Kraftübertragung: Rollenketten (Vom Getriebe auf die Räder)
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h 
Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Die ex V 332 01 (98 80 3332 189-0 D-EMN) der EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH (heute Transfer Kornwestheim GmbH), ex MWB V 242, ex DB 332 189-0 bzw. DB Köf 11 189, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Köf III (Köf 11) wurde 1964 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13802 gebaut und als Köf 11 189 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in DB 332 189-0 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1996. Im Jahr 1999 ging sie an die MWB - Mittelweserbahn GmbH in Bruchhausen-Vilsen und wurde dort als V 242" bezeichnet, im gleichen Jahr ging sie aber noch zur EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH in Kornwestheim wo sie als V 332 01 (ab 2007 mit NVR-Nummer 98 80 3332 189-0 D-EMN) bis 2012 fuhr. Die Firma Gmeinder entwickelte und lieferte 1959 und 1960 acht Prototypen diese erhielten die vorläufigen Bezeichnungen Köf 10 (Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) und Köf 11 (Höchstgeschwindigkeit 45 km/h). Köf steht für Kleinlok mit Öl-(Diesel-)Motor und Flüssigkeitsgetriebe - vor dem Krieg gab es in den Leistungsgruppen I und II. Die Prototypen der Leistungsgruppe III unterschieden sich zu Vergleichszwecken in ihren Motoren und Getrieben und wurden von der Bundesbahn ausgiebig getestet. Für die Serienloks mit der Bezeichnung Köf 11 entschied man sich für den Dieselmotor RHS 518A der Motorenwerke Mannheim mit einer Nennleistung von 177 kW (240 PS) und das hydraulische Wendegetriebe L213U von Voith. Hinter dem Wendegetriebe erfolgte die Kraftübertragung auf die Räder mit Hilfe von Rollenketten. Insgesamt 317 Loks dieser Ausführung erhielten bei der Umstellung auf ein computergerechtes Nummernsystem 1968 die Baureihenbezeichnung 332, die drei langsameren Prototypen der Baureihe Köf 10 erhielten die Baureihenbezeichnung 331. Noch während der laufenden Produktion der Köf 11 entwickelte Gmeinder die Kleinloks der Lg III weiter. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der 1965 vorgestellten Köf 12 001 war der erstmals bei einer Kleinlok verwendete Gelenkwellenantrieb (anstelle der Rollenkette), der verschiedene Vorteile bei der Kraftübertragung bot – äußerlich blieb die Konstruktion unverändert. Die Köf 12 wurde 1968 zur Baureihe 333. Technische Daten: Achsformel : B Spurweite: 1435 mm Länge über Puffer: 7.830 mm Achsabstand: 2.800 mm Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t Dieselkraftstoff: 300 l Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A Leistung: 177 kW (240 PS) Getriebe: Voith L213U Kraftübertragung: Rollenketten (Vom Getriebe auf die Räder) Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Armin Schwarz


Die ex V 332 01 (98 80 3332 189-0 D-EMN) der EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH (heute Transfer Kornwestheim GmbH), ex MWB V 242, ex DB 332 189-0 bzw. DB Köf 11 189, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Köf III (Köf 11) wurde 1964 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13802 gebaut und als Köf 11 189 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in  DB 332 189-0 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1996. Im Jahr 1999 ging sie an die MWB - Mittelweserbahn GmbH in Bruchhausen-Vilsen  und wurde dort als V 242  bezeichnet, im gleichen Jahr ging sie aber noch zur EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH in Kornwestheim wo sie als V 332 01 (ab 2007 mit NVR-Nummer 98 80 3332 189-0 D-EMN) bis 2012 fuhr.

Die Firma Gmeinder entwickelte und lieferte 1959 und 1960 acht Prototypen diese erhielten die vorläufigen Bezeichnungen Köf 10 (Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) und Köf 11 (Höchstgeschwindigkeit 45 km/h). Köf steht für Kleinlok mit Öl-(Diesel-)Motor und Flüssigkeitsgetriebe - vor dem Krieg gab es in den Leistungsgruppen I und II. Die Prototypen der Leistungsgruppe III unterschieden sich zu Vergleichszwecken in ihren Motoren und Getrieben und wurden von der Bundesbahn ausgiebig getestet.
Für die Serienloks mit der Bezeichnung Köf 11 entschied man sich für den Dieselmotor RHS 518A der Motorenwerke Mannheim mit einer Nennleistung von 177 kW (240 PS) und das hydraulische Wendegetriebe L213U von Voith. Hinter dem Wendegetriebe erfolgte die Kraftübertragung auf die Räder mit Hilfe von Rollenketten. Insgesamt 317 Loks dieser Ausführung erhielten bei der Umstellung auf ein computergerechtes Nummernsystem 1968 die Baureihenbezeichnung 332, die drei langsameren Prototypen der Baureihe Köf 10 erhielten die Baureihenbezeichnung 331. 

Noch während der laufenden Produktion der Köf 11 entwickelte Gmeinder die Kleinloks der Lg III weiter. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der 1965 vorgestellten Köf 12 001 war der erstmals bei einer Kleinlok verwendete Gelenkwellenantrieb (anstelle der Rollenkette), der verschiedene Vorteile bei der Kraftübertragung bot – äußerlich blieb die Konstruktion unverändert. Die Köf 12  wurde 1968 zur Baureihe 333.

Technische Daten:
Achsformel : B 
Spurweite: 1435 mm
Länge über Puffer: 7.830 mm
Achsabstand: 2.800 mm
Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t 
Dieselkraftstoff: 300 l
Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A
Leistung:  177 kW (240 PS)
Getriebe: Voith  L213U
Kraftübertragung: Rollenketten (Vom Getriebe auf die Räder)
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h 
Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Die ex V 332 01 (98 80 3332 189-0 D-EMN) der EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH (heute Transfer Kornwestheim GmbH), ex MWB V 242, ex DB 332 189-0 bzw. DB Köf 11 189, am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Köf III (Köf 11) wurde 1964 bei Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13802 gebaut und als Köf 11 189 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. Mit der Einführung des EDV-Nummernschemas wurde sie 1968 in DB 332 189-0 ungezeichnet, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung bei der DB 1996. Im Jahr 1999 ging sie an die MWB - Mittelweserbahn GmbH in Bruchhausen-Vilsen und wurde dort als V 242" bezeichnet, im gleichen Jahr ging sie aber noch zur EMN Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar GmbH in Kornwestheim wo sie als V 332 01 (ab 2007 mit NVR-Nummer 98 80 3332 189-0 D-EMN) bis 2012 fuhr. Die Firma Gmeinder entwickelte und lieferte 1959 und 1960 acht Prototypen diese erhielten die vorläufigen Bezeichnungen Köf 10 (Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) und Köf 11 (Höchstgeschwindigkeit 45 km/h). Köf steht für Kleinlok mit Öl-(Diesel-)Motor und Flüssigkeitsgetriebe - vor dem Krieg gab es in den Leistungsgruppen I und II. Die Prototypen der Leistungsgruppe III unterschieden sich zu Vergleichszwecken in ihren Motoren und Getrieben und wurden von der Bundesbahn ausgiebig getestet. Für die Serienloks mit der Bezeichnung Köf 11 entschied man sich für den Dieselmotor RHS 518A der Motorenwerke Mannheim mit einer Nennleistung von 177 kW (240 PS) und das hydraulische Wendegetriebe L213U von Voith. Hinter dem Wendegetriebe erfolgte die Kraftübertragung auf die Räder mit Hilfe von Rollenketten. Insgesamt 317 Loks dieser Ausführung erhielten bei der Umstellung auf ein computergerechtes Nummernsystem 1968 die Baureihenbezeichnung 332, die drei langsameren Prototypen der Baureihe Köf 10 erhielten die Baureihenbezeichnung 331. Noch während der laufenden Produktion der Köf 11 entwickelte Gmeinder die Kleinloks der Lg III weiter. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der 1965 vorgestellten Köf 12 001 war der erstmals bei einer Kleinlok verwendete Gelenkwellenantrieb (anstelle der Rollenkette), der verschiedene Vorteile bei der Kraftübertragung bot – äußerlich blieb die Konstruktion unverändert. Die Köf 12 wurde 1968 zur Baureihe 333. Technische Daten: Achsformel : B Spurweite: 1435 mm Länge über Puffer: 7.830 mm Achsabstand: 2.800 mm Dienstmasse (2/3 Vorräte): 22 t Dieselkraftstoff: 300 l Motor: 8-Zylinder-MWM-Dieselmotor RHS 518 A Leistung: 177 kW (240 PS) Getriebe: Voith L213U Kraftübertragung: Rollenketten (Vom Getriebe auf die Räder) Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h Anfahrzugkraft: 83,4 kN
Armin Schwarz


Die Deutz 57250, ex Die-Lei GmbH „DLI 114“ (98 80 3422 003-4 D-DLI), ex OHE 120 069 (Osthannoversche Eisenbahnen AG), ex BAG „M 13“ (Bayernwerk AG) und ex BBI „M 13“ (Bayerische Braunkohlen-Industrie AG, Schwandorf), eine DG 1000 BBM am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Dieselhydraulische Lok vom Typ DG 1000 BBM wurde 1961 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) in Köln unter der Fabriknummer 57250 gebaut und an die Bayerische Braunkohlen-Industrie AG in Schwandorf (ab 1982 Bayernwerk AG) als M 13 geliefert. Im Jahre 1994 ging sie über On Rail an die OHE (Osthannoversche Eisenbahnen AG in Celle, hier trug sie die Bezeichnung 120069 trug bis sie 2005 für 2 Jahre an die an TEL (Touristik-Eisenbahn Lüneburger Heide GmbH in Lüneburg ging (wieder als M 13). Über einen Händler kam sie dann 2008 für 1 1/2 Jahre zur DIE-LEI - Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH in Kassel  als DLI 114 (98 80 3422 003-4 D-DLI)

Die DG 1000 BBM war zunächst mit einem 1000 PS-Motor die leistungsstärkste einmotorige Bauart im sogenannten Typenprogramm 1959 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD). Mit der Entwicklung eines stärkeren Motors wurde ab 1960 auch eine Bauart mit 1200 PS unter der Bezeichnung DG 1200 BBM ausgeliefert. In stärkeren Loks wurden dann zwei Motoren verbaut.  Im Fahrzeugeinstellungsregister des EBA wurde der DG 1000 BBM die Baureihennummer 98 80 3422 zugeteilt.    

KHD war damit zu Beginn der 1960er-Jahre neben der Kieler Firma MaK der einzige Anbieter von Diesellokomotiven für Privatbahnen mit einer Leistung von 1000 und mehr PS. Während MaK mit den Stangenlokomotiven jedoch noch einen Antrieb mittels Kuppelstangen nutzte, setzte KHD schon auf Drehgestell-Lokomotiven mit Gelenkwellenantrieb.

Als Antriebsaggregat wurde ein stehender Zwölfzylinder-V-Zweitaktmotor vom Typ T12M625 mit 25 cm Kolbenhub verwendet. Ein charakteristisches Aussehen verliehen den Loks vor allem die zunächst verbauten, tropfenförmigen Lampen, die jedoch später an fast allen Loks zugunsten einer wesentlich unauffälligeren Bauart abgebaut wurden.

Insgesamt wurden 21 Lokomotiven dieses Typs gebaut und an verschiedene Privat- und Werkbahnen verkauft. Die meisten Bahnen kauften nur eine oder zwei Lokomotiven, mehr als zwei Exemplare erhielten die Bayerische Braunkohlen-Industrie (BBI, 3 Loks), und die Mannesmann-Hüttenwerke in Duisburg (4 Loks).

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B´B´
Baujahre: 1959–1968
Länge über Puffer: 13.300 mm
Dienstgewicht: 80 t
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Installierte Leistung:  736 KW (1.000 PS)
Motorbauart: KHD  T12M625
Leistungsübertragung:  hydraulisch
Getriebe: Voith L306r

Die Aufschlüsselung der Typenbezeichnung DG1000BBM:
D = Großdiesellok
G = Kraftübertragung über Gelenkwelle
1 0 0 0 = Motorleistung (rund 1000 PS)
BB = Achsfolge (Lok mit Drehgestell mit je zwei Achsen)
M = Mittelführerhaus
Die Deutz 57250, ex Die-Lei GmbH „DLI 114“ (98 80 3422 003-4 D-DLI), ex OHE 120 069 (Osthannoversche Eisenbahnen AG), ex BAG „M 13“ (Bayernwerk AG) und ex BBI „M 13“ (Bayerische Braunkohlen-Industrie AG, Schwandorf), eine DG 1000 BBM am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Dieselhydraulische Lok vom Typ DG 1000 BBM wurde 1961 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) in Köln unter der Fabriknummer 57250 gebaut und an die Bayerische Braunkohlen-Industrie AG in Schwandorf (ab 1982 Bayernwerk AG) als M 13 geliefert. Im Jahre 1994 ging sie über On Rail an die OHE (Osthannoversche Eisenbahnen AG in Celle, hier trug sie die Bezeichnung 120069 trug bis sie 2005 für 2 Jahre an die an TEL (Touristik-Eisenbahn Lüneburger Heide GmbH in Lüneburg ging (wieder als M 13). Über einen Händler kam sie dann 2008 für 1 1/2 Jahre zur DIE-LEI - Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH in Kassel als DLI 114 (98 80 3422 003-4 D-DLI) Die DG 1000 BBM war zunächst mit einem 1000 PS-Motor die leistungsstärkste einmotorige Bauart im sogenannten Typenprogramm 1959 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD). Mit der Entwicklung eines stärkeren Motors wurde ab 1960 auch eine Bauart mit 1200 PS unter der Bezeichnung DG 1200 BBM ausgeliefert. In stärkeren Loks wurden dann zwei Motoren verbaut. Im Fahrzeugeinstellungsregister des EBA wurde der DG 1000 BBM die Baureihennummer 98 80 3422 zugeteilt. KHD war damit zu Beginn der 1960er-Jahre neben der Kieler Firma MaK der einzige Anbieter von Diesellokomotiven für Privatbahnen mit einer Leistung von 1000 und mehr PS. Während MaK mit den Stangenlokomotiven jedoch noch einen Antrieb mittels Kuppelstangen nutzte, setzte KHD schon auf Drehgestell-Lokomotiven mit Gelenkwellenantrieb. Als Antriebsaggregat wurde ein stehender Zwölfzylinder-V-Zweitaktmotor vom Typ T12M625 mit 25 cm Kolbenhub verwendet. Ein charakteristisches Aussehen verliehen den Loks vor allem die zunächst verbauten, tropfenförmigen Lampen, die jedoch später an fast allen Loks zugunsten einer wesentlich unauffälligeren Bauart abgebaut wurden. Insgesamt wurden 21 Lokomotiven dieses Typs gebaut und an verschiedene Privat- und Werkbahnen verkauft. Die meisten Bahnen kauften nur eine oder zwei Lokomotiven, mehr als zwei Exemplare erhielten die Bayerische Braunkohlen-Industrie (BBI, 3 Loks), und die Mannesmann-Hüttenwerke in Duisburg (4 Loks). TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B´B´ Baujahre: 1959–1968 Länge über Puffer: 13.300 mm Dienstgewicht: 80 t Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Installierte Leistung: 736 KW (1.000 PS) Motorbauart: KHD T12M625 Leistungsübertragung: hydraulisch Getriebe: Voith L306r Die Aufschlüsselung der Typenbezeichnung DG1000BBM: D = Großdiesellok G = Kraftübertragung über Gelenkwelle 1 0 0 0 = Motorleistung (rund 1000 PS) BB = Achsfolge (Lok mit Drehgestell mit je zwei Achsen) M = Mittelführerhaus
Armin Schwarz


Von der anderen Seite, die Deutz 57250, ex Die-Lei GmbH „DLI 114“ (98 80 3422 003-4 D-DLI), ex OHE 120 069 (Osthannoversche Eisenbahnen AG), ex BAG „M 13“ (Bayernwerk AG) und ex BBI „M 13“ (Bayerische Braunkohlen-Industrie AG, Schwandorf), eine DG 1000 BBM am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach.

Die Dieselhydraulische Lok vom Typ DG 1000 BBM wurde 1961 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) in Köln unter der Fabriknummer 57250 gebaut und an die Bayerische Braunkohlen-Industrie AG in Schwandorf (ab 1982 Bayernwerk AG) als M 13 geliefert. Im Jahre 1994 ging sie über On Rail an die OHE (Osthannoversche Eisenbahnen AG in Celle, hier trug sie die Bezeichnung 120069 trug bis sie 2005 für 2 Jahre an die an TEL (Touristik-Eisenbahn Lüneburger Heide GmbH in Lüneburg ging (wieder als M 13). Über einen Händler kam sie dann 2008 für 1 1/2 Jahre zur DIE-LEI - Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH in Kassel  als DLI 114 (98 80 3422 003-4 D-DLI)

Die DG 1000 BBM war zunächst mit einem 1000 PS-Motor die leistungsstärkste einmotorige Bauart im sogenannten Typenprogramm 1959 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD). Mit der Entwicklung eines stärkeren Motors wurde ab 1960 auch eine Bauart mit 1200 PS unter der Bezeichnung DG 1200 BBM ausgeliefert. In stärkeren Loks wurden dann zwei Motoren verbaut.  Im Fahrzeugeinstellungsregister des EBA wurde der DG 1000 BBM die Baureihennummer 98 80 3422 zugeteilt.    

KHD war damit zu Beginn der 1960er-Jahre neben der Kieler Firma MaK der einzige Anbieter von Diesellokomotiven für Privatbahnen mit einer Leistung von 1000 und mehr PS. Während MaK mit den Stangenlokomotiven jedoch noch einen Antrieb mittels Kuppelstangen nutzte, setzte KHD schon auf Drehgestell-Lokomotiven mit Gelenkwellenantrieb.

Als Antriebsaggregat wurde ein stehender Zwölfzylinder-V-Zweitaktmotor vom Typ T12M625 mit 25 cm Kolbenhub verwendet. Ein charakteristisches Aussehen verliehen den Loks vor allem die zunächst verbauten, tropfenförmigen Lampen, die jedoch später an fast allen Loks zugunsten einer wesentlich unauffälligeren Bauart abgebaut wurden.

Insgesamt wurden 21 Lokomotiven dieses Typs gebaut und an verschiedene Privat- und Werkbahnen verkauft. Die meisten Bahnen kauften nur eine oder zwei Lokomotiven, mehr als zwei Exemplare erhielten die Bayerische Braunkohlen-Industrie (BBI, 3 Loks), und die Mannesmann-Hüttenwerke in Duisburg (4 Loks).

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B´B´
Baujahre: 1959–1968
Länge über Puffer: 13.300 mm
Dienstgewicht: 80 t
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Installierte Leistung:  736 KW (1.000 PS)
Motorbauart: KHD  T12M625
Leistungsübertragung:  hydraulisch
Getriebe: Voith L306r

Die Aufschlüsselung der Typenbezeichnung DG1000BBM:
D = Großdiesellok
G = Kraftübertragung über Gelenkwelle
1 0 0 0 = Motorleistung (rund 1000 PS)
BB = Achsfolge (Lok mit Drehgestell mit je zwei Achsen)
M = Mittelführerhaus
Von der anderen Seite, die Deutz 57250, ex Die-Lei GmbH „DLI 114“ (98 80 3422 003-4 D-DLI), ex OHE 120 069 (Osthannoversche Eisenbahnen AG), ex BAG „M 13“ (Bayernwerk AG) und ex BBI „M 13“ (Bayerische Braunkohlen-Industrie AG, Schwandorf), eine DG 1000 BBM am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Dieselhydraulische Lok vom Typ DG 1000 BBM wurde 1961 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) in Köln unter der Fabriknummer 57250 gebaut und an die Bayerische Braunkohlen-Industrie AG in Schwandorf (ab 1982 Bayernwerk AG) als M 13 geliefert. Im Jahre 1994 ging sie über On Rail an die OHE (Osthannoversche Eisenbahnen AG in Celle, hier trug sie die Bezeichnung 120069 trug bis sie 2005 für 2 Jahre an die an TEL (Touristik-Eisenbahn Lüneburger Heide GmbH in Lüneburg ging (wieder als M 13). Über einen Händler kam sie dann 2008 für 1 1/2 Jahre zur DIE-LEI - Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH in Kassel als DLI 114 (98 80 3422 003-4 D-DLI) Die DG 1000 BBM war zunächst mit einem 1000 PS-Motor die leistungsstärkste einmotorige Bauart im sogenannten Typenprogramm 1959 von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD). Mit der Entwicklung eines stärkeren Motors wurde ab 1960 auch eine Bauart mit 1200 PS unter der Bezeichnung DG 1200 BBM ausgeliefert. In stärkeren Loks wurden dann zwei Motoren verbaut. Im Fahrzeugeinstellungsregister des EBA wurde der DG 1000 BBM die Baureihennummer 98 80 3422 zugeteilt. KHD war damit zu Beginn der 1960er-Jahre neben der Kieler Firma MaK der einzige Anbieter von Diesellokomotiven für Privatbahnen mit einer Leistung von 1000 und mehr PS. Während MaK mit den Stangenlokomotiven jedoch noch einen Antrieb mittels Kuppelstangen nutzte, setzte KHD schon auf Drehgestell-Lokomotiven mit Gelenkwellenantrieb. Als Antriebsaggregat wurde ein stehender Zwölfzylinder-V-Zweitaktmotor vom Typ T12M625 mit 25 cm Kolbenhub verwendet. Ein charakteristisches Aussehen verliehen den Loks vor allem die zunächst verbauten, tropfenförmigen Lampen, die jedoch später an fast allen Loks zugunsten einer wesentlich unauffälligeren Bauart abgebaut wurden. Insgesamt wurden 21 Lokomotiven dieses Typs gebaut und an verschiedene Privat- und Werkbahnen verkauft. Die meisten Bahnen kauften nur eine oder zwei Lokomotiven, mehr als zwei Exemplare erhielten die Bayerische Braunkohlen-Industrie (BBI, 3 Loks), und die Mannesmann-Hüttenwerke in Duisburg (4 Loks). TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B´B´ Baujahre: 1959–1968 Länge über Puffer: 13.300 mm Dienstgewicht: 80 t Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Installierte Leistung: 736 KW (1.000 PS) Motorbauart: KHD T12M625 Leistungsübertragung: hydraulisch Getriebe: Voith L306r Die Aufschlüsselung der Typenbezeichnung DG1000BBM: D = Großdiesellok G = Kraftübertragung über Gelenkwelle 1 0 0 0 = Motorleistung (rund 1000 PS) BB = Achsfolge (Lok mit Drehgestell mit je zwei Achsen) M = Mittelführerhaus
Armin Schwarz


Eine Gmeinder  vom Typ 130 PS Dieselhydraulische Rangierlokomotive (Baujahr 1964, Fabriknummer Gmeinder 5332) am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. 

Geliefert wurde die Lok an Raab Karcher GmbH in München-Giesing. Später war sie bis 2007 für die P&G - Procter & Gamble Manufacturing GmbH (bekannt durch Babywindeln) in Worms und Neuss im Einsatz.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Gewicht der Lok: 20 t
Motorleistung: 130 PS
Gebaute Stückzahl: 2
Eine Gmeinder vom Typ 130 PS Dieselhydraulische Rangierlokomotive (Baujahr 1964, Fabriknummer Gmeinder 5332) am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Geliefert wurde die Lok an Raab Karcher GmbH in München-Giesing. Später war sie bis 2007 für die P&G - Procter & Gamble Manufacturing GmbH (bekannt durch Babywindeln) in Worms und Neuss im Einsatz. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B Gewicht der Lok: 20 t Motorleistung: 130 PS Gebaute Stückzahl: 2
Armin Schwarz



Von der anderen Seite...
Die Gmeinder 5332 eine Dieselhydraulische Rangierlokomotive vom Typ 130 PS (Baujahr 1964) am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. 

Geliefert wurde die Lok an Raab Karcher GmbH in München-Giesing. Später war sie bis 2007 für die P&G - Procter & Gamble Manufacturing GmbH (bekannt durch Babywindeln) in Worms und Neuss im Einsatz.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: B
Gewicht der Lok: 20 t
Motorleistung: 130 PS
Gebaute Stückzahl: 2
Von der anderen Seite... Die Gmeinder 5332 eine Dieselhydraulische Rangierlokomotive vom Typ 130 PS (Baujahr 1964) am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Geliefert wurde die Lok an Raab Karcher GmbH in München-Giesing. Später war sie bis 2007 für die P&G - Procter & Gamble Manufacturing GmbH (bekannt durch Babywindeln) in Worms und Neuss im Einsatz. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: B Gewicht der Lok: 20 t Motorleistung: 130 PS Gebaute Stückzahl: 2
Armin Schwarz


Eine Jung R 30 B (Baujahr 1958, Fabriknummer Jung 12937) am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. 

Die Jung Lok vom Typ R 30 B wurden 1958 von der Firma Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal, Kirchen a.d. Sieg unter der Fabriknummer 12937 gebaut und als „D1“ an die Berzelius Metallhütten GmbH in Duisburg geliefert. In den 1980er Jahren ging sie an die RTS Rohr-Transport-Service GmbH in Duisburg, die sie als Nr. 4 auf dem Gelände der HKM (Hüttenwerke Krupp Mannesmann) einsetzte, bis sie 1996 an die EUPEC PipeCoatings GmbH in Mülheim an der Ruhr) auch als Nr.  4 ging, dort fuhr sie dann noch bis 2005.
Im Deutschen Fahrzeugeinstellungsregister (NVR) werden die Lok heute unter 98 80 3 944 eingereiht.

Die Maschine besitzt ein hydraulisches Getriebe (diesel-hydraulische Lok),  die Kraftübertragung erfolgt vom Getriebe mittels Blindwellen über Treibstangen auf die Räder.  Da die Treibstangen auf der Lok hier abgelegt sind, kann sie so z.Z. nicht selbst fahren.

Technische Daten: 
Achsformel: B
Länge über Puffer:  7.680 mm
Achsabstand: 3.000 mm
Gewicht der Lok: 28 t
Höchstgeschwindigkeit: 46 km/h (23,4 km/h im Rangiergang)
Leistung: 191 kW (260 PS)
Eine Jung R 30 B (Baujahr 1958, Fabriknummer Jung 12937) am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. in Butzbach. Die Jung Lok vom Typ R 30 B wurden 1958 von der Firma Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal, Kirchen a.d. Sieg unter der Fabriknummer 12937 gebaut und als „D1“ an die Berzelius Metallhütten GmbH in Duisburg geliefert. In den 1980er Jahren ging sie an die RTS Rohr-Transport-Service GmbH in Duisburg, die sie als Nr. 4 auf dem Gelände der HKM (Hüttenwerke Krupp Mannesmann) einsetzte, bis sie 1996 an die EUPEC PipeCoatings GmbH in Mülheim an der Ruhr) auch als Nr. 4 ging, dort fuhr sie dann noch bis 2005. Im Deutschen Fahrzeugeinstellungsregister (NVR) werden die Lok heute unter 98 80 3 944 eingereiht. Die Maschine besitzt ein hydraulisches Getriebe (diesel-hydraulische Lok), die Kraftübertragung erfolgt vom Getriebe mittels Blindwellen über Treibstangen auf die Räder. Da die Treibstangen auf der Lok hier abgelegt sind, kann sie so z.Z. nicht selbst fahren. Technische Daten: Achsformel: B Länge über Puffer: 7.680 mm Achsabstand: 3.000 mm Gewicht der Lok: 28 t Höchstgeschwindigkeit: 46 km/h (23,4 km/h im Rangiergang) Leistung: 191 kW (260 PS)
Armin Schwarz


Die BA-Draisine (Bahnamtsdraisinen) mit einer VW-Transporter T1a -Karosserie (VW Bulli) Klv 20-5011, Art BA-Draisine 200 der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür in Butzbach. 

Das Fahrzeug vom Typ GBA 1 auf Basis einer  VW-Bus-Karosserie wurde 1955 von Martin Beilhack Maschinenfabrik und Hammerwerk GmbH in Rosenheim unter der Fabriknummer 2647 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn (DB) als Klv 20-5011 (Klv = Kleinwagen mit Verbrennungsmotor)  geliefert. Die Ausmusterung bei der DB erfolgte in den 1970er-Jahren. Zwischen 2009 und 2010 wurde die VW-Bus-Draisine durch die im thüringischen Breitungen ansässigen Firma Martin Peter Carrestoration (Restaurierung des Schienenwolgas) wieder koplett restauriert.  Am 18.03.2010 wurden mit der Abnahme der Hauptuntersuchung im Bw Vacha die Arbeiten abgeschlossen und sie kehrte wieder zurück nach Butzbach. Hier steht sie jetzt interessierten Eisenbahnfreunden nach Absprache zur Vorführung bereit. Infos unter http://www.ble.loyal-systems.de/node/1

Geschichte der Bahnamtsdraisinen:
Nach den 1953 an die Deutsche Bundesbahn (DB) gelieferten 35 Stück  Bahnamtsdraisinen  (BA-Draisine) des Typs  GBA  mit den 1955 eingeführten neuen Betriebsnummern Klv 11-4101 bis Klv 11-4135 (Klv = Kleinwagen mit Verbrennungsmotor) wurde ab 1954 der Prototyp einer BA-Draisine mit einer VW-Bus-Karosserie von der DB getestet. Er erhielt die Betriebsnummer Kl 15401. Von dem daraus entwickelten Serienfahrzeug des Typs  GBA1  wurden 1955 dann 30 Stück gebaut und an die DB ausgeliefert. Die Lieferung erfolgte zu je 15 Fahrzeugen durch die beiden Firmen Martin Beilhack Maschinenfabrik und Hammerwerk GmbH Rosenheim (MB) (Betriebsnummern Klv 20-5001 bis Klv 20-5015) und Waggon- und Maschinenbau GmbH Donauwörth (WMD) (Betriebsnummern Klv 20-5016 bis Klv 20-5030). Der Prototyp Kl 15401 wurde erst Ende 1956 von der DB übernommen. Nach dem 1955 eingeführten neuen Betriebsnummernsystem für Nebenfahrzeuge änderte die DB die Betriebsnummer in Klv 20-5031. Die BA-Draisinen dienten den Bahnämtern zur Streckenbereisung und Kontrolle der Bahnanlagen. Die meisten dieser 31 Fahrzeuge wurden bis Ende der 1970er Jahre ausgemustert. Nach aktuellen Erkenntnissen blieben 7 Fahrzeuge bei Eisenbahnfreunden erhalten.
Über die Geschichte der Draisine Klv 20-5011 ist leider nur sehr wenig bekannt, da das Original-Betriebsbuch nicht mehr existiert. Sie wurde 1955 an das Bahnbetriebswerk (Bw) Plattling ausgeliefert. Von dort aus war sie zuletzt bis ca. 1976 für die Signalmeisterei (Sigm) Plattling im Einsatz. 

Beschreibung
Beim Bau dieser Draisinentype wurde die Karosserie der Kombi-Ausführung des Transporter T1a von Volkswagen verwendet. Von der Volkswagen AG wurde die komplette Karosserie mit eingeschweißtem Hilfsrahmen sowie die Antriebseinheit mit 24,5 PS-Benzin-Boxermotor in Industrieausführung und angebautem mechanischen Viergang-Getriebe zugeliefert. Die Karosserie wurde auf einen zusätzlichen geschweißten Hauptrahmen gesetzt. An diesem war mittig eine hydraulische Hebevorrichtung befestigt, die ein Drehen des Fahrzeuges auf der Stelle zum Richtungswechsel oder Ausgleisen ermöglichte.
Zum Zeitpunkt der Auslieferung der Draisinen war bei der DB noch nicht das erst 1956 eingeführte Firmenlogo in Verwendung. Daher herhielten die Klv 20er auf der Front ein außergewöhnliches DB-Zeichen, die Buchstaben DB in einem Kreis. Während der Prototyp noch ein erhabenes Blechzeichen angeschraubt bekam, wurde das Zeichen bei den Serienfahrzeugen auflackiert. Es ist nicht bekannt, dass dieses Zeichen davor oder danach noch einmal bei der DB Verwendung fand. Mit den Jahren wurde dieses DB-Zeichen bei den meisten Draisinen überstrichen.
Ursprünglich waren an den Draisinen beide originalen VW-Scheinwerfer und das rechte Rücklicht in Betrieb. Der in Fahrtrichtung linke Scheinwerfer wurde zur Signalisierung des damals noch verwendeten Falschfahrt-Spitzensignals (Zg 2 - eine rote und eine weiße Laterne) zusätzlich mit einer roten Standlicht-Glühbirne versehen. Damit sie entsprechend der Vorschrift sichtbar wird, musste in diesem Fall die weiße Bilux-Lampe dieses Scheinwerfers durch den dafür vorgesehenen Schalter ausgeschaltet werden. Mit der Sonderarbeit 5/56/I (Anbau der neuen Signalleuchten und Signalstützen) wurden ab Mai 1956 die VW-Leuchten abgeklemmt und überstrichen oder (wie hier) ausgebaut und verblecht. Stattdessen wurden die neu bei allen Nebenfahrzeugen vorgeschriebenen Standartlampen vorne (2 x weiß) und hinten (1 x rot) eingebaut.

Technische Daten
Hersteller: Martin Beilhack Maschinenfabrik und Hammerwerk GmbH, Rosenheim
Baujahr: 1955
Fabrik-Nr.: 2647
Herstellertyp: Bahnamtsdraisine GBA 1
DB-Stammnummer: Klv 20
DB-Bauart (BA):  200
Motor:  luftgekühlter 4-Zylinder 4-Takt VW-Benzin-Boxermotor,  122
Hubraum:1.192 ccm
Leistung:  20 kW (27 PS) bei 3.000 U/min
Höchstgeschwindigkeit:  70 km/h bis 10 ‰ / 50 km/h bis 25 ‰ / 20 km/h bis 40 ‰
Schaltgetriebe:  ZF S 4-7 (4 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang)
Bremse: Trommelbremse, an allen 4 Rädern
Betriebsbremse: ATE-Fußpedal-Bremse, hydraulisch, auf alle 4 Räder wirkend
Feststellbremse: Handhebel-Seilzug-Bremse, mechanisch, auf die 2 Hinterräder wirkend
Tankinhalt: 40 l
E-Anlage:  6 V
Karosserie: 3-türig, VW Typ 221, VW-Fabrik-Nr. 101280
Länge: 4.100 mm
Breite:  1.700 mm
Höhe (über SO): 1.850 mm
Achsstand: 2.400 mm
Achsfolge:  1A
Eigengewicht: 1.750 kg (laut Anschiftentafel 1.520 kg)
Ladegewicht: 800 kg
zugelassene Personen: 1 Fahrer + 7
Sonstiges: hydraulische Dreh- und Hebeeinrichtung

Quelle: BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. http://www.ble.loyal-systems.de/node/1
Ein kleiner Verein der Spenden immer gut gebrauchen kann.
Die BA-Draisine (Bahnamtsdraisinen) mit einer VW-Transporter T1a -Karosserie (VW Bulli) Klv 20-5011, Art BA-Draisine 200 der BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. am 02.10.2016 beim Tag der offenen Tür in Butzbach. Das Fahrzeug vom Typ GBA 1 auf Basis einer VW-Bus-Karosserie wurde 1955 von Martin Beilhack Maschinenfabrik und Hammerwerk GmbH in Rosenheim unter der Fabriknummer 2647 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn (DB) als Klv 20-5011 (Klv = Kleinwagen mit Verbrennungsmotor) geliefert. Die Ausmusterung bei der DB erfolgte in den 1970er-Jahren. Zwischen 2009 und 2010 wurde die VW-Bus-Draisine durch die im thüringischen Breitungen ansässigen Firma Martin Peter Carrestoration (Restaurierung des Schienenwolgas) wieder koplett restauriert. Am 18.03.2010 wurden mit der Abnahme der Hauptuntersuchung im Bw Vacha die Arbeiten abgeschlossen und sie kehrte wieder zurück nach Butzbach. Hier steht sie jetzt interessierten Eisenbahnfreunden nach Absprache zur Vorführung bereit. Infos unter http://www.ble.loyal-systems.de/node/1 Geschichte der Bahnamtsdraisinen: Nach den 1953 an die Deutsche Bundesbahn (DB) gelieferten 35 Stück "Bahnamtsdraisinen" (BA-Draisine) des Typs "GBA" mit den 1955 eingeführten neuen Betriebsnummern Klv 11-4101 bis Klv 11-4135 (Klv = Kleinwagen mit Verbrennungsmotor) wurde ab 1954 der Prototyp einer BA-Draisine mit einer VW-Bus-Karosserie von der DB getestet. Er erhielt die Betriebsnummer Kl 15401. Von dem daraus entwickelten Serienfahrzeug des Typs "GBA1" wurden 1955 dann 30 Stück gebaut und an die DB ausgeliefert. Die Lieferung erfolgte zu je 15 Fahrzeugen durch die beiden Firmen Martin Beilhack Maschinenfabrik und Hammerwerk GmbH Rosenheim (MB) (Betriebsnummern Klv 20-5001 bis Klv 20-5015) und Waggon- und Maschinenbau GmbH Donauwörth (WMD) (Betriebsnummern Klv 20-5016 bis Klv 20-5030). Der Prototyp Kl 15401 wurde erst Ende 1956 von der DB übernommen. Nach dem 1955 eingeführten neuen Betriebsnummernsystem für Nebenfahrzeuge änderte die DB die Betriebsnummer in Klv 20-5031. Die BA-Draisinen dienten den Bahnämtern zur Streckenbereisung und Kontrolle der Bahnanlagen. Die meisten dieser 31 Fahrzeuge wurden bis Ende der 1970er Jahre ausgemustert. Nach aktuellen Erkenntnissen blieben 7 Fahrzeuge bei Eisenbahnfreunden erhalten. Über die Geschichte der Draisine Klv 20-5011 ist leider nur sehr wenig bekannt, da das Original-Betriebsbuch nicht mehr existiert. Sie wurde 1955 an das Bahnbetriebswerk (Bw) Plattling ausgeliefert. Von dort aus war sie zuletzt bis ca. 1976 für die Signalmeisterei (Sigm) Plattling im Einsatz. Beschreibung Beim Bau dieser Draisinentype wurde die Karosserie der Kombi-Ausführung des Transporter T1a von Volkswagen verwendet. Von der Volkswagen AG wurde die komplette Karosserie mit eingeschweißtem Hilfsrahmen sowie die Antriebseinheit mit 24,5 PS-Benzin-Boxermotor in Industrieausführung und angebautem mechanischen Viergang-Getriebe zugeliefert. Die Karosserie wurde auf einen zusätzlichen geschweißten Hauptrahmen gesetzt. An diesem war mittig eine hydraulische Hebevorrichtung befestigt, die ein Drehen des Fahrzeuges auf der Stelle zum Richtungswechsel oder Ausgleisen ermöglichte. Zum Zeitpunkt der Auslieferung der Draisinen war bei der DB noch nicht das erst 1956 eingeführte Firmenlogo in Verwendung. Daher herhielten die Klv 20er auf der Front ein außergewöhnliches DB-Zeichen, die Buchstaben DB in einem Kreis. Während der Prototyp noch ein erhabenes Blechzeichen angeschraubt bekam, wurde das Zeichen bei den Serienfahrzeugen auflackiert. Es ist nicht bekannt, dass dieses Zeichen davor oder danach noch einmal bei der DB Verwendung fand. Mit den Jahren wurde dieses DB-Zeichen bei den meisten Draisinen überstrichen. Ursprünglich waren an den Draisinen beide originalen VW-Scheinwerfer und das rechte Rücklicht in Betrieb. Der in Fahrtrichtung linke Scheinwerfer wurde zur Signalisierung des damals noch verwendeten Falschfahrt-Spitzensignals (Zg 2 - eine rote und eine weiße Laterne) zusätzlich mit einer roten Standlicht-Glühbirne versehen. Damit sie entsprechend der Vorschrift sichtbar wird, musste in diesem Fall die weiße Bilux-Lampe dieses Scheinwerfers durch den dafür vorgesehenen Schalter ausgeschaltet werden. Mit der Sonderarbeit 5/56/I (Anbau der neuen Signalleuchten und Signalstützen) wurden ab Mai 1956 die VW-Leuchten abgeklemmt und überstrichen oder (wie hier) ausgebaut und verblecht. Stattdessen wurden die neu bei allen Nebenfahrzeugen vorgeschriebenen Standartlampen vorne (2 x weiß) und hinten (1 x rot) eingebaut. Technische Daten Hersteller: Martin Beilhack Maschinenfabrik und Hammerwerk GmbH, Rosenheim Baujahr: 1955 Fabrik-Nr.: 2647 Herstellertyp: Bahnamtsdraisine GBA 1 DB-Stammnummer: Klv 20 DB-Bauart (BA): 200 Motor: luftgekühlter 4-Zylinder 4-Takt VW-Benzin-Boxermotor, 122 Hubraum:1.192 ccm Leistung: 20 kW (27 PS) bei 3.000 U/min Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h bis 10 ‰ / 50 km/h bis 25 ‰ / 20 km/h bis 40 ‰ Schaltgetriebe: ZF S 4-7 (4 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang) Bremse: Trommelbremse, an allen 4 Rädern Betriebsbremse: ATE-Fußpedal-Bremse, hydraulisch, auf alle 4 Räder wirkend Feststellbremse: Handhebel-Seilzug-Bremse, mechanisch, auf die 2 Hinterräder wirkend Tankinhalt: 40 l E-Anlage: 6 V Karosserie: 3-türig, VW Typ 221, VW-Fabrik-Nr. 101280 Länge: 4.100 mm Breite: 1.700 mm Höhe (über SO): 1.850 mm Achsstand: 2.400 mm Achsfolge: 1A Eigengewicht: 1.750 kg (laut Anschiftentafel 1.520 kg) Ladegewicht: 800 kg zugelassene Personen: 1 Fahrer + 7 Sonstiges: hydraulische Dreh- und Hebeeinrichtung Quelle: BLE Butzbach-Licher Eisenbahnfreunde e. V. http://www.ble.loyal-systems.de/node/1 Ein kleiner Verein der Spenden immer gut gebrauchen kann.
Armin Schwarz

GALERIE 3





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