Baureihe 323 (Köf II) Fotos
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Köf 6586 rangiert mit einer Wagon am 3 Jänner 2026 in Seebrugg während das Dreikönigsdampf.
Leon Schrijvers
Leon Schrijvers
Köf 6586 rangiert mit einer Wagon am 3 Jänner 2026 in Seebrugg während das Dreikönigsdampf.
Leon Schrijvers
Leon Schrijvers
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II), Deutschland / Museumsbahnen und Vereine / IG 3Seenbahn e. V.
235 1200x800 Px, 11.01.2026
Die ex DB 323 842-5, ex DB Köf 6772, der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V., ausgestellt am 07 Juli 2024 beim Erlebnisbahnhof Westerwald in Westerburger der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V., hier war Lokschuppenfest.
Diese Köf II wurde 1960 unter der Fabriknummer 13210 bei der Lokfabrik Jung in Jungenthal bei Kirchen/Sieg gebaut und als Köf 6772 an die DB ausgeliefert. Sie war eine der 108 Maschinen der LG II, die im Rahmen der vorletzten Beschaffungsmaßnahme der DB, bei der Lokfabrik Jung-Jungenthal gebaut wurden. Zum 01. Januar 1968 erhielt sie, im Rahmen neuen EDV-Nummern, die Umzeichnung in 323 842-5.
Die 323 842-5 (Jung 13210) war ab 1960 dem BW Wetzlar zugeteilt, ab 1968 wurde das Heimatbetriebswerk das Bw Limburg / Lahn, welches zum 01.12.1991 zur Außenstelle des Bw Gießen wurde. Die Zurückstellung von der Ausbesserung (Z-Stellung) erfolgte am 22. Juli 1996 im Bw Gießen, der am 30.08.1996 die Ausmusterung (Bw Gießen) folgte. Ab 1997 stand die Lok der BSW-Gruppe Koblenz, Ortsgruppe Siershahn zur Verfügung. Nach der Gründung des Vereins Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. wurde die Lokomotive im Juli 2002 vom Verein käuflich erworben. Am 29.11.2003 wurde die Maschine per Tieflader zum jetzigen Standort ins Westerburger Museum transportiert. Die Lokomotive ist betriebsfähig und verlässt von Zeit zu Zeit den Lokschuppen mit eigener Kraft.
In den Jahren 1932 - 38 beschaffte die Reichsbahn 887 Lokomotiven dieser Baureihe. Durch die Einwirkungen des Krieges stark dezimiert übernahm die spätere Bundesbahn noch 444 Exemplare und ließ, zwischen 1952 und 1965 noch 731 weitere Maschinen der Leistungsgruppe II neu bauen. Diese splitteten sich in die Baureihen 322, 323 und 324. Loks der BR 322 hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, die Loks der BR323 hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die zahlenmäßig größte Baureihe waren die Kleinloks der Baureihe 323. Dabei wurden ursprünglich zwei Gruppen unterschieden, 323 001 - 323 499 mit Deutz-Motor sowie 323 501 - 323 999 mit Kaelble-Motor. Insgesamt gab es 892 Loks der Baureihe 323.
Der Antrieb erfolgt Dieselhydraulisch, d.h. die Kraftübertragung erfolgt vom Motor auf ein Voith-Turbogetriebe und von diesem über Rollenketten auf die beiden Achsen. Die Hersteller waren Gmeinder, O&K, Krupp, KHD, BMAG, Borsig, Jung und Henschel. Die Baureihe hat ausgedient und ist nur noch vereinzelt in div. Museen anzutreffen.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Achsfolge : B
Länge über Puffer: 6.450 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 850 mm (neu)
größte Breite: 3.050 mm
größte Höhe: 2.890 mm
Dienstgewicht: 17 t
Motorenart: wassergekühlter 6-Zylinder- Reihendieselmotor vom Typ Kaelble GN130 s
Leistung: 128 PS (94 kW) bei 1300 U/min.
Motorhubraum: 14,33 Liter (Bohrung 130 mm x 180 mm Hub)
Getriebe: Voith L33U
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Anfahrzugkraft: 27,5 kN
Die Kraftübertragung vom Getriebe auf die Achsen erfolgt über Rollenketten.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Die ex DB 323 842-5, ex DB Köf 6772, der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V., ausgestellt am 07 Juli 2024 beim Erlebnisbahnhof Westerwald in Westerburger der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V., hier war Lokschuppenfest.
Diese Köf II wurde 1960 unter der Fabriknummer 13210 bei der Lokfabrik Jung in Jungenthal bei Kirchen/Sieg gebaut und als Köf 6772 an die DB ausgeliefert. Sie war eine der 108 Maschinen der LG II, die im Rahmen der vorletzten Beschaffungsmaßnahme der DB, bei der Lokfabrik Jung-Jungenthal gebaut wurden. Zum 01. Januar 1968 erhielt sie, im Rahmen neuen EDV-Nummern, die Umzeichnung in 323 842-5.
Die 323 842-5 (Jung 13210) war ab 1960 dem BW Wetzlar zugeteilt, ab 1968 wurde das Heimatbetriebswerk das Bw Limburg / Lahn, welches zum 01.12.1991 zur Außenstelle des Bw Gießen wurde. Die Zurückstellung von der Ausbesserung (Z-Stellung) erfolgte am 22. Juli 1996 im Bw Gießen, der am 30.08.1996 die Ausmusterung (Bw Gießen) folgte. Ab 1997 stand die Lok der BSW-Gruppe Koblenz, Ortsgruppe Siershahn zur Verfügung. Nach der Gründung des Vereins Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. wurde die Lokomotive im Juli 2002 vom Verein käuflich erworben. Am 29.11.2003 wurde die Maschine per Tieflader zum jetzigen Standort ins Westerburger Museum transportiert. Die Lokomotive ist betriebsfähig und verlässt von Zeit zu Zeit den Lokschuppen mit eigener Kraft.
In den Jahren 1932 - 38 beschaffte die Reichsbahn 887 Lokomotiven dieser Baureihe. Durch die Einwirkungen des Krieges stark dezimiert übernahm die spätere Bundesbahn noch 444 Exemplare und ließ, zwischen 1952 und 1965 noch 731 weitere Maschinen der Leistungsgruppe II neu bauen. Diese splitteten sich in die Baureihen 322, 323 und 324. Loks der BR 322 hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, die Loks der BR323 hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die zahlenmäßig größte Baureihe waren die Kleinloks der Baureihe 323. Dabei wurden ursprünglich zwei Gruppen unterschieden, 323 001 - 323 499 mit Deutz-Motor sowie 323 501 - 323 999 mit Kaelble-Motor. Insgesamt gab es 892 Loks der Baureihe 323.
Der Antrieb erfolgt Dieselhydraulisch, d.h. die Kraftübertragung erfolgt vom Motor auf ein Voith-Turbogetriebe und von diesem über Rollenketten auf die beiden Achsen. Die Hersteller waren Gmeinder, O&K, Krupp, KHD, BMAG, Borsig, Jung und Henschel. Die Baureihe hat ausgedient und ist nur noch vereinzelt in div. Museen anzutreffen.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Achsfolge : B
Länge über Puffer: 6.450 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 850 mm (neu)
größte Breite: 3.050 mm
größte Höhe: 2.890 mm
Dienstgewicht: 17 t
Motorenart: wassergekühlter 6-Zylinder- Reihendieselmotor vom Typ Kaelble GN130 s
Leistung: 128 PS (94 kW) bei 1300 U/min.
Motorhubraum: 14,33 Liter (Bohrung 130 mm x 180 mm Hub)
Getriebe: Voith L33U
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Anfahrzugkraft: 27,5 kN
Die Kraftübertragung vom Getriebe auf die Achsen erfolgt über Rollenketten.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
BEMs eigener 100 892 rangiert am Abend von 8 Juni 2009 etwas ins Museum in NÖrdlingen.
Leon Schrijvers
Leon Schrijvers
Der Tag danach: am 22 September 2014, ein Tag nach der Pazifik-Spektakel ins DDM in Neuenmarkt-Wirsberg, rangiert dort 323 871 mit ein Sonderzuggarnitur.
Leon Schrijvers
Leon Schrijvers
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II), Deutschland / Museen, Ausstellungen und Messen / DDM Deutsche Dampflokomotiv Museum
405 1200x797 Px, 05.04.2024
Eine Köf II als Streckenlok mit einem langen Güterzug auf der Illertalbahn im Mai 1983 bei Illertissen.
Karl Sauerbrey
Karl Sauerbrey
Damals... Eine herrliche Szene einer Landstation, welche damals noch regen Güterverkehr aufwies, zudem wurden die Güter noch mit Pferdefuhrwerken angekarrt bez. weitertransportiert. Heute... hat der lokale Güterverkehr praktisch ausgedient. Doch heute kümmern sich in Verdankens werter Weise das eine oder andere Museum darum, Vergangenes zu zeigen. Das Bild entstand Schwarzwald in Seebrugg, bei der IG 3Seenbahn e.V. und zeigt neben der bereits angesprochenen Ambiente den Breuer Lokomotor 171 der AEV (Achertäler Eisenbahnverein) der hier als Leihgabe im Einsatz ist. dahinter stehen die beiden Güterwagen Typ G02 "Hannover" N° 56712 und der Epoche mässig moderne Gmms60 DB 162 450. 23. September 2023
Stefan Wohlfahrt
Stefan Wohlfahrt
Die Tm 2/2 – Tm 237 956-8 (98 85 5237 956-8 CH-FEBE) der Febex S.A. in Bex, ex DB 323 085-1, DB Köf 6207 (eine Köf II), steht 28.05.2023 am Firmengelände in Bex (CH). Aufnahme aus einem Zug heraus.
Die Köf II wurde 1955 von Deutz (KHD) in Köln-Deutz unter der Fabriknummer 55754 gebaut. Die DEUTZ Typenbezeichnung war A6M 617 R, welches auch gleichzeitig die verbaute Deutz-Motortype war. Die Auslieferung an DB - Deutsche Bundesbahn erfolgte am 25.01.1955 als Köf 6207, mit der Einführung der EDV-Nummern erfolgte zum 01.01.1968 die Umzeichnung in DB 323 085-1, Ende 1987 erfolgte in Freiburg die Ausmusterung bei der DB. Im Juni 1990 wurde sie an die Mobil Oil Switzerland fürs Tanklager Auhafen in Muttenz (ab 1997 BSZ Oil AG) verkauft. Im Jahr 2002 ging sie LSB Lok Service Burkhardt AG, 2003 an die Tafag AG in Arth-Goldau als Tm 237 956-8, bis sie dann 2006 an die Febex S.A. in Bex ging.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II), Schweiz / Dieselloks (Normalspur) / Tm 237 (Tm 2/2 Rangiertraktoren)
429 1400x1063 Px, 11.07.2023
Die Tm 2/2 – Tm 237 956-8 (98 85 5237 956-8 CH-FEBE) der Febex S.A. in Bex, ex DB 323 085-1, DB Köf 6207 (eine Köf II), steht 28.05.2023 am Firmengelände in Bex (CH). Aufnahme aus einem Zug heraus.
Die Köf II wurde 1955 von Deutz (KHD) in Köln-Deutz unter der Fabriknummer 55754 gebaut. Die DEUTZ Typenbezeichnung war A6M 617 R, welches auch gleichzeitig die verbaute Deutz-Motortype war. Die Auslieferung an DB - Deutsche Bundesbahn erfolgte am 25.01.1955 als Köf 6207, mit der Einführung der EDV-Nummern erfolgte zum 01.01.1968 die Umzeichnung in DB 323 085-1, Ende 1987 erfolgte in Freiburg die Ausmusterung bei der DB. Im Juni 1990 wurde sie an die Mobil Oil Switzerland fürs Tanklager Auhafen in Muttenz (ab 1997 BSZ Oil AG) verkauft. Im Jahr 2002 ging sie LSB Lok Service Burkhardt AG, 2003 an die Tafag AG in Arth-Goldau als Tm 237 956-8, bis sie dann 2006 an die Febex S.A. in Bex ging.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II), Schweiz / Dieselloks (Normalspur) / Tm 237 (Tm 2/2 Rangiertraktoren)
461 1400x964 Px, 11.07.2023
Die ex DB 323 842-5, ex DB Köf 6772, der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V., ausgestellt am 02.07.2023 beim Erlebnisbahnhof Westerwald in Westerburg, hier war Lokschuppen-/Sommerfest.
Diese Köf II wurde 1960 unter der Fabriknummer 13210 bei der Lokfabrik Jung in Jungenthal bei Kirchen/Sieg gebaut und als Köf 6772 an die DB ausgeliefert. Sie war eine der 108 Maschinen der LG II, die im Rahmen der vorletzten Beschaffungsmaßnahme der DB, bei der Lokfabrik Jung-Jungenthal gebaut wurden. Zum 01. Januar 1968 erhielt sie, im Rahmen neuen EDV-Nummern, die Umzeichnung in 323 842-5.
Die 323 842-5 (Jung 13210) war ab 1960 dem BW Wetzlar zugeteilt, ab 1968 wurde das Heimatbetriebswerk das Bw Limburg / Lahn, welches zum 01.12.1991 zur Außenstelle des Bw Gießen wurde. Die Zurückstellung von der Ausbesserung (Z-Stellung) erfolgte am 22. Juli 1996 im Bw Gießen, der am 30.08.1996 die Ausmusterung (Bw Gießen) folgte. Ab 1997 stand die Lok der BSW-Gruppe Koblenz, Ortsgruppe Siershahn zur Verfügung. Nach der Gründung des Vereins Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. wurde die Lokomotive im Juli 2002 vom Verein käuflich erworben. Am 29.11.2003 wurde die Maschine per Tieflader zum jetzigen Standort ins Westerburger Museum transportiert. Die Lokomotive ist betriebsfähig und verlässt von Zeit zu Zeit den Lokschuppen mit eigener Kraft.
In den Jahren 1932 - 38 beschaffte die Reichsbahn 887 Lokomotiven dieser Baureihe. Durch die Einwirkungen des Krieges stark dezimiert übernahm die spätere Bundesbahn noch 444 Exemplare und ließ, zwischen 1952 und 1965 noch 731 weitere Maschinen der Leistungsgruppe II neu bauen. Diese splitteten sich in die Baureihen 322, 323 und 324. Loks der BR 322 hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, die Loks der BR323 hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die zahlenmäßig größte Baureihe waren die Kleinloks der Baureihe 323. Dabei wurden ursprünglich zwei Gruppen unterschieden, 323 001 - 323 499 mit Deutz-Motor sowie 323 501 - 323 999 mit Kaelble-Motor. Insgesamt gab es 892 Loks der Baureihe 323.
Der Antrieb erfolgt Dieselhydraulisch, d.h. die Kraftübertragung erfolgt vom Motor auf ein Voith-Turbogetriebe und von diesem über Rollenketten auf die beiden Achsen. Die Hersteller waren Gmeinder, O&K, Krupp, KHD, BMAG, Borsig, Jung und Henschel. Die Baureihe hat ausgedient und ist nur noch vereinzelt in div. Museen anzutreffen.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Achsfolge : B
Länge über Puffer: 6.450 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 850 mm (neu)
größte Breite: 3.050 mm
größte Höhe: 2.890 mm
Dienstgewicht: 17 t
Motorenart: wassergekühlter 6-Zylinder- Reihendieselmotor vom Typ Kaelble GN130 s
Leistung: 128 PS (94 kW) bei 1300 U/min.
Motorhubraum: 14,33 Liter (Bohrung 130 mm x 180 mm Hub)
Getriebe: Voith L33U
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Anfahrzugkraft: 27,5 kN
Die Kraftübertragung vom Getriebe auf die Achsen erfolgt über Rollenketten.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Die ex DB 323 842-5, ex DB Köf 6772, der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V., ausgestellt am 02.07.2023 beim Erlebnisbahnhof Westerwald in Westerburg, hier war Lokschuppen-/Sommerfest.
Diese Köf II wurde 1960 unter der Fabriknummer 13210 bei der Lokfabrik Jung in Jungenthal bei Kirchen/Sieg gebaut und als Köf 6772 an die DB ausgeliefert. Sie war eine der 108 Maschinen der LG II, die im Rahmen der vorletzten Beschaffungsmaßnahme der DB, bei der Lokfabrik Jung-Jungenthal gebaut wurden. Zum 01. Januar 1968 erhielt sie, im Rahmen neuen EDV-Nummern, die Umzeichnung in 323 842-5.
Die 323 842-5 (Jung 13210) war ab 1960 dem BW Wetzlar zugeteilt, ab 1968 wurde das Heimatbetriebswerk das Bw Limburg / Lahn, welches zum 01.12.1991 zur Außenstelle des Bw Gießen wurde. Die Zurückstellung von der Ausbesserung (Z-Stellung) erfolgte am 22. Juli 1996 im Bw Gießen, der am 30.08.1996 die Ausmusterung (Bw Gießen) folgte. Ab 1997 stand die Lok der BSW-Gruppe Koblenz, Ortsgruppe Siershahn zur Verfügung. Nach der Gründung des Vereins Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V. wurde die Lokomotive im Juli 2002 vom Verein käuflich erworben. Am 29.11.2003 wurde die Maschine per Tieflader zum jetzigen Standort ins Westerburger Museum transportiert. Die Lokomotive ist betriebsfähig und verlässt von Zeit zu Zeit den Lokschuppen mit eigener Kraft.
In den Jahren 1932 - 38 beschaffte die Reichsbahn 887 Lokomotiven dieser Baureihe. Durch die Einwirkungen des Krieges stark dezimiert übernahm die spätere Bundesbahn noch 444 Exemplare und ließ, zwischen 1952 und 1965 noch 731 weitere Maschinen der Leistungsgruppe II neu bauen. Diese splitteten sich in die Baureihen 322, 323 und 324. Loks der BR 322 hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, die Loks der BR323 hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die zahlenmäßig größte Baureihe waren die Kleinloks der Baureihe 323. Dabei wurden ursprünglich zwei Gruppen unterschieden, 323 001 - 323 499 mit Deutz-Motor sowie 323 501 - 323 999 mit Kaelble-Motor. Insgesamt gab es 892 Loks der Baureihe 323.
Der Antrieb erfolgt Dieselhydraulisch, d.h. die Kraftübertragung erfolgt vom Motor auf ein Voith-Turbogetriebe und von diesem über Rollenketten auf die beiden Achsen. Die Hersteller waren Gmeinder, O&K, Krupp, KHD, BMAG, Borsig, Jung und Henschel. Die Baureihe hat ausgedient und ist nur noch vereinzelt in div. Museen anzutreffen.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Achsfolge : B
Länge über Puffer: 6.450 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 850 mm (neu)
größte Breite: 3.050 mm
größte Höhe: 2.890 mm
Dienstgewicht: 17 t
Motorenart: wassergekühlter 6-Zylinder- Reihendieselmotor vom Typ Kaelble GN130 s
Leistung: 128 PS (94 kW) bei 1300 U/min.
Motorhubraum: 14,33 Liter (Bohrung 130 mm x 180 mm Hub)
Getriebe: Voith L33U
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Anfahrzugkraft: 27,5 kN
Die Kraftübertragung vom Getriebe auf die Achsen erfolgt über Rollenketten.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Jung-Fabrikschild der ex DB 323 842-5, ex DB Köf 6772, der Westerwälder Eisenbahnfreunde 44 508 e. V., ausgestellt am 02.07.2023 beim Erlebnisbahnhof Westerwald in Westerburg, hier war Lokschuppen-/Sommerfest.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
323 697-3 von Hersteller Jung der Firma Schrott Gröger 98 80 3 323 697-3 D-SDN in Neu-Offingen am 02.08.2012.
Karl Sauerbrey
Karl Sauerbrey
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II), Deutschland / Loks von Jung, Jungenthal / Dieselloks div. Typen
207 1200x797 Px, 17.04.2023
Geführt von der 323 133-9 (Köf II) der Aggertalbahn (Andreas Voll) hat der Dampfzug „Bergischer Löwe“ vom EM Dieringhausen am 02.06.2011 nun den Bf Wiehl, hier kurz vor Wiehl. Am Zugende war die Dampflok "Waldbröl" des Eisenbahnmuseums Dieringhausen, eine Lok der BR 89.70–75 (preuß. T 3).
Der Bergische Löwe fährt über eine landschaftlich besonders ansprechende Strecke vom Eisenbahnmuseum in Dieringhausen bis Wiehl. Ab Osberghausen beginnt die Strecke ins idyllische Wiehltal. Die Fahrt führt an der Wiehl entlang durch Wälder und Wiesen, vorbei an alten Steinbrechern und historischer Industrie. Die heute noch zu sehende Verbindung von Transportgut und Transportweg hat zum Denkmalschutz geführt, den die Wiehltalbahn samt ihrer Bauten genießt
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II), Deutschland / Bahnbetriebswerke (AW, BW, RAW, EAW) / Schöneweide Berlin
479 1200x800 Px, 15.01.2023
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II), Deutschland / Museen, Ausstellungen und Messen / Bahnpark Augsburg
101 1200x961 Px, 12.01.2023
Kö 4625 im Bw Schöneweide bei Berlin am 09.09.2018. Seit 1998 Eigentum der Dampflokfreunde Berlin e.V.; Hersteller BMAG (Berliner Maschinenbau AG; Baujahr 1934 Fabriknummer 10 279:imBw Schöneweide bei Berlin am 09.09.2018.
Karl Sauerbrey
Karl Sauerbrey
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II), Deutschland / Bahnbetriebswerke (AW, BW, RAW, EAW) / Schöneweide Berlin
194 1200x900 Px, 16.12.2022
Führerstandsmitfahrten auf E 94 088 im Schlepp von 323 872-2 im fahrdrahtlosen Bereich im Bahnpark Augsburg am 26.06.2022.
Karl Sauerbrey
Karl Sauerbrey
Die E 94 088 wird von der 323 072-2 auf die Drehscheibe im Bahnpark Augsburg am 26.06.2022 geschoben.
Karl Sauerbrey
Karl Sauerbrey
Bei der Fahrzeugparade 150 Jahre Deutsche Eisenbahn in Nürnberg-Langwasser am 14.09.1985 gab es eine Pause, die mit 5 x Köf 323 angezeigt wurde. Die erste Köf trägt die Nummer 323 704-7.
Karl Sauerbrey
Karl Sauerbrey
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II), Deutschland / Veranstaltungen / 150 Jahre Eisenbahn in Deutschland
252 3 1200x656 Px, 19.05.2022
Köf der Schwenk Zementwerke in Karlstadt am Main am 01.03.1984. Nr. Unbekannt; es könnte sich ggf. um die 323 987-8 handeln.
Karl Sauerbrey
Karl Sauerbrey
Deutschland / Dieselloks / BR 323 (Köf II)
281 1200x780 Px, 04.04.2022