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Die Selbstfahrende Dampfschneeschleuder R 1052 (ex (Berninabahn) BB R 1052, ex RhB R 14, ex RhB Xrot d 9214), der Museumsbahn Blonay-Chamby,hier am 19.05.2018 auf dem Museums-Areal der (BC) in

(ID 619092)




Die Selbstfahrende Dampfschneeschleuder R 1052 (ex (Berninabahn) BB R 1052, ex RhB R 14, ex RhB Xrot d 9214), der Museumsbahn Blonay-Chamby,hier am 19.05.2018 auf dem Museums-Areal der (BC) in Chaulin.

Die Schneeschleuder wurde 1912 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) unter der Fabriknummer 2299 als R 1052 für die Berninabahn gebaut, 1944 um bezeichnet in RhB R 14, 1954 um nummeriert in RhB Xrot d 9214 (Die Bezeichnung Xrot d setzt sich zusammen aus: X = Dienstfahrzeug, rot = rotierend, d = dampfgetrieben.), 1990 ging sie an die DFB, 1996 wurde sie  im Tausch gegen die ehemalige RhB R 12 von der B-C übernommen.

Dieses Fahrzeug wie auch das heute noch bei der RhB betriebsfähige Schwesterfahrzeug Xrot d 9213 (ex BB R 1051) sind dampfgetriebene Schneeschleudern mit eigenem Antrieb die für die Berninabahn (BB) gebaut wurden, die seit 1944 zur Rhätischen Bahn gehört. Im Gegensatz zu den bisher gebauten Fahrzeugen, auch der zwei Dampfschleudern der RhB-Stammstrecke, handelt es sich bei den beiden Bernina-Schleudern um selbstfahrende Fahrzeuge. Die Berninabahn entschied sich hierzu, weil in den engen Kurven mit nicht genügend hoher Kraft geschoben werden konnte und die Bahn selbst keine Fahrdraht-unabhängigen Triebfahrzeuge besaß. Die Schleudern wurden dennoch normalerweise mit Schiebetriebfahrzeugen eingesetzt, damit die gesamte Kesselleistung für die Dampfmaschine des Schleuderrades zur Verfügung stand.

Mit der Übernahme der Berninabahn durch die Rhätische Bahn (RhB) erhielten die beiden Schleudern die neuen Bezeichnungen R 13 und R 14, 1950 dann Xrot d 9213 und 9214. Die beiden Fahrzeuge befanden sich bis 1967 im regelmäßigen Einsatz und wurden danach durch modernere Schleudern ersetzt. Die Xrot d 9213 wird von der RhB im Heimatdepot in Pontresina weiterhin betriebsfähig gehalten. Sie wird heute vor allem zu touristischen Zwecken noch betrieben, und zwar im Rahmen so genannter Fotofahrten; zuweilen kommt sie aber auch noch bei der Räumung zum Einsatz.

Die Achsformel ist C'C', das Fahrzeug verfügen nach Bauart Meyer über zwei dreiachsige Triebdrehgestelle die durch vier Zylinder angetrieben werden, diese befinden sich unten mittig zwischen den Triebgestellen, darüber befindet sich der Antrieb für die Schneeschleuder, die von zwei weiteren Zylindern angetrieben wird. Der Durchmesser des Schleuderrads beträgt 2,5m, welches mit bis zu 170 U/min dreht und so bis zu drei Meter hohe Schneemassen beseitigen kann.
Gekuppelt ist die Schneeschleuder mit einem zweiachsigen Tender.

Die Xrot d 9214 wurde am 26. Januar 1968 zu einem einmaligen Großeinsatz auf der Arosabahn herangezogen. Geschoben von zwei ABDe 4/4 hatte sie die tiefverschneite Strecke zwischen Langwies und Arosa zu räumen und benötigte für den nur acht Kilometer langen Abschnitt acht Stunden.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 2 (BB 1051, BB 1052)
Hersteller: 	SLM
Baujahre: 	1910 und 1912
Ausmusterung: 	1967 (1052/ 9214), Die 1051 ist als RhB Xrot d 9213 betriebsfähig
Spurweite: 	1.000 mm (Meterspur)
Achsformel: C'C'
Länge: 13.865 mm
Höhe: 3.800 mm
Breite: 2.800 mm, max. 3.600 mm
Gesamtradstand: 10.655 mm (inkl. Tender)
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R=45 m
Dienstgewicht: 45 t
Dienstgewicht mit Tender: 63,5 t
Höchstgeschwindigkeit:  35 km/h
Indizierte Leistung Antrieb: 221 kW
Indizierte Leistung Schneeschleuder: 368 kW
Treibraddurchmesser: 	750 mm
Zylinderanzahl: 4 für Antrieb und 2 für Schneeschleuder
Kesselüberdruck: 14 bar
Wasservorrat: 	7 m³
Kohlevorrat:  4 t


Die Selbstfahrende Dampfschneeschleuder R 1052 (ex (Berninabahn) BB R 1052, ex RhB R 14, ex RhB Xrot d 9214), der Museumsbahn Blonay-Chamby,hier am 19.05.2018 auf dem Museums-Areal der (BC) in Chaulin.

Die Schneeschleuder wurde 1912 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) unter der Fabriknummer 2299 als R 1052 für die Berninabahn gebaut, 1944 um bezeichnet in RhB R 14, 1954 um nummeriert in RhB Xrot d 9214 (Die Bezeichnung Xrot d setzt sich zusammen aus: X = Dienstfahrzeug, rot = rotierend, d = dampfgetrieben.), 1990 ging sie an die DFB, 1996 wurde sie im Tausch gegen die ehemalige RhB R 12 von der B-C übernommen.

Dieses Fahrzeug wie auch das heute noch bei der RhB betriebsfähige Schwesterfahrzeug Xrot d 9213 (ex BB R 1051) sind dampfgetriebene Schneeschleudern mit eigenem Antrieb die für die Berninabahn (BB) gebaut wurden, die seit 1944 zur Rhätischen Bahn gehört. Im Gegensatz zu den bisher gebauten Fahrzeugen, auch der zwei Dampfschleudern der RhB-Stammstrecke, handelt es sich bei den beiden Bernina-Schleudern um selbstfahrende Fahrzeuge. Die Berninabahn entschied sich hierzu, weil in den engen Kurven mit nicht genügend hoher Kraft geschoben werden konnte und die Bahn selbst keine Fahrdraht-unabhängigen Triebfahrzeuge besaß. Die Schleudern wurden dennoch normalerweise mit Schiebetriebfahrzeugen eingesetzt, damit die gesamte Kesselleistung für die Dampfmaschine des Schleuderrades zur Verfügung stand.

Mit der Übernahme der Berninabahn durch die Rhätische Bahn (RhB) erhielten die beiden Schleudern die neuen Bezeichnungen R 13 und R 14, 1950 dann Xrot d 9213 und 9214. Die beiden Fahrzeuge befanden sich bis 1967 im regelmäßigen Einsatz und wurden danach durch modernere Schleudern ersetzt. Die Xrot d 9213 wird von der RhB im Heimatdepot in Pontresina weiterhin betriebsfähig gehalten. Sie wird heute vor allem zu touristischen Zwecken noch betrieben, und zwar im Rahmen so genannter Fotofahrten; zuweilen kommt sie aber auch noch bei der Räumung zum Einsatz.

Die Achsformel ist C'C', das Fahrzeug verfügen nach Bauart Meyer über zwei dreiachsige Triebdrehgestelle die durch vier Zylinder angetrieben werden, diese befinden sich unten mittig zwischen den Triebgestellen, darüber befindet sich der Antrieb für die Schneeschleuder, die von zwei weiteren Zylindern angetrieben wird. Der Durchmesser des Schleuderrads beträgt 2,5m, welches mit bis zu 170 U/min dreht und so bis zu drei Meter hohe Schneemassen beseitigen kann.
Gekuppelt ist die Schneeschleuder mit einem zweiachsigen Tender.

Die Xrot d 9214 wurde am 26. Januar 1968 zu einem einmaligen Großeinsatz auf der Arosabahn herangezogen. Geschoben von zwei ABDe 4/4 hatte sie die tiefverschneite Strecke zwischen Langwies und Arosa zu räumen und benötigte für den nur acht Kilometer langen Abschnitt acht Stunden.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 2 (BB 1051, BB 1052)
Hersteller: SLM
Baujahre: 1910 und 1912
Ausmusterung: 1967 (1052/ 9214), Die 1051 ist als RhB Xrot d 9213 betriebsfähig
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Achsformel: C'C'
Länge: 13.865 mm
Höhe: 3.800 mm
Breite: 2.800 mm, max. 3.600 mm
Gesamtradstand: 10.655 mm (inkl. Tender)
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R=45 m
Dienstgewicht: 45 t
Dienstgewicht mit Tender: 63,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Indizierte Leistung Antrieb: 221 kW
Indizierte Leistung Schneeschleuder: 368 kW
Treibraddurchmesser: 750 mm
Zylinderanzahl: 4 für Antrieb und 2 für Schneeschleuder
Kesselüberdruck: 14 bar
Wasservorrat: 7 m³
Kohlevorrat: 4 t

Armin Schwarz 11.07.2018, 117 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2018:05:19 10:29:58, Belichtungsdauer: 1/100, Blende: 10/1, ISO500, Brennweite: 40/1

2 Kommentare, Alle Kommentare
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Stefan Wohlfahrt 12.07.2018 16:19

Hallo Armin,
neben dem Bild gefällt auch der ausführliche Text.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 12.07.2018 17:35

Hallo Stefan,
danke, es freut mich sehr dass Dir das Bild und Text gefällt.

Ich denke bis zum MEGA BERNINA FESTIVAL im September wird die Dampfschneeschleuder komplett fertig sein.

Liebe Grüße
Armin

Die MOB Ge 4/4 8003 auf dem Weg nach Montreux beim Halt in Chamby und im Hintergrund die RhB Ge 2/2 161 bei der Blonay-Chamby Bahn.
Heute sind beide Loks bei der Rhb, da die Ge 4/4 8003 bei der MOB überzählig war. 

8. Sept. 2018
Die MOB Ge 4/4 8003 auf dem Weg nach Montreux beim Halt in Chamby und im Hintergrund die RhB Ge 2/2 161 bei der Blonay-Chamby Bahn. Heute sind beide Loks bei der Rhb, da die Ge 4/4 8003 bei der MOB überzählig war. 8. Sept. 2018
Stefan Wohlfahrt

50 Jahre Blonay - Chamby Bahn; die Bernina Bahn Ge 4/4 81 ist bei Sonzier mit dem Riviera Belle Epoque Zug auf der Fahrt nach Montreux. 

8. Sept. 2018
50 Jahre Blonay - Chamby Bahn; die Bernina Bahn Ge 4/4 81 ist bei Sonzier mit dem Riviera Belle Epoque Zug auf der Fahrt nach Montreux. 8. Sept. 2018
Stefan Wohlfahrt

50 Jahre Blonay - Chamby Bahn; die Bernina Bahn Ge 4/4 81 ist kurz nach Sonzier mit dem Riviera Belle Epoque Zug auf der Rückfahrt von Montreux nach Chaulin.

8. Sept. 2018
50 Jahre Blonay - Chamby Bahn; die Bernina Bahn Ge 4/4 81 ist kurz nach Sonzier mit dem Riviera Belle Epoque Zug auf der Rückfahrt von Montreux nach Chaulin. 8. Sept. 2018
Stefan Wohlfahrt

Die kleine, 5,1 Meter lange Dampflok G 3/3 N° 1  Le Doubs  rangiert in Blonay.

Sie wurde 1890 unter der Fabriknummer 618 von der SLM gebaut, und mit zwei weiteren an die  R-d-B (Régional des Brents) geliefert, wo sie bis zur Elektrifizierung der Strecke Le Locle - Les Brents 1950 ihren Dienst versah. In der Folge wurde die Lok der SBB übergeben, mit dem Zweck, sie dem Verkehrshaus der Schweiz in Luzern weiter zu reichen, wobei dann die Lok ab 1973 Leihweise zur Blonay-Chamby Bahn kam. Ab 1976 ging sie in den Besitz der B-C über. Interessanterweise scheinen auch die beiden anderen Lok G 3/3 N°2  Le Père Frédéric und die G 3/3 N° 3  Les Brenets  der Nachwelt erhalten geblieben zu sein. 

Die Lok wurde als leichte Strassenbahnlok mit nur 15 - 16 Tonnen Dienstgewicht gebaut. Die Zylinder arbeiteten zur Vermeidung zu grosser Seitenausladung direkt auf die entsprechend ausgebildete Kuppelstange. Weitere Loks wurden (z.T auch von Krauss&Co München) an folgende Bahnen geliefert: WB (Waldenburgerbahn), FW (Frauenfeld- Wilbahn) und P-S-C (Pont Sage La Chaux de Fondsbahn). (Quelle der Dampfbetrieb der Schweizer Eisenbahnen 1847 - 1966) von Alfred Moser)

Die Analogaufnahme stammt vom August 1985
Die kleine, 5,1 Meter lange Dampflok G 3/3 N° 1 "Le Doubs" rangiert in Blonay. Sie wurde 1890 unter der Fabriknummer 618 von der SLM gebaut, und mit zwei weiteren an die R-d-B (Régional des Brents) geliefert, wo sie bis zur Elektrifizierung der Strecke Le Locle - Les Brents 1950 ihren Dienst versah. In der Folge wurde die Lok der SBB übergeben, mit dem Zweck, sie dem Verkehrshaus der Schweiz in Luzern weiter zu reichen, wobei dann die Lok ab 1973 Leihweise zur Blonay-Chamby Bahn kam. Ab 1976 ging sie in den Besitz der B-C über. Interessanterweise scheinen auch die beiden anderen Lok G 3/3 N°2 "Le Père Frédéric und die G 3/3 N° 3 "Les Brenets" der Nachwelt erhalten geblieben zu sein. Die Lok wurde als leichte Strassenbahnlok mit nur 15 - 16 Tonnen Dienstgewicht gebaut. Die Zylinder arbeiteten zur Vermeidung zu grosser Seitenausladung direkt auf die entsprechend ausgebildete Kuppelstange. Weitere Loks wurden (z.T auch von Krauss&Co München) an folgende Bahnen geliefert: WB (Waldenburgerbahn), FW (Frauenfeld- Wilbahn) und P-S-C (Pont Sage La Chaux de Fondsbahn). (Quelle der Dampfbetrieb der Schweizer Eisenbahnen 1847 - 1966) von Alfred Moser) Die Analogaufnahme stammt vom August 1985
Stefan Wohlfahrt






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