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Die Stehkessel-Dampflok (Kastendampflok) Cockerill 503 „Jeanne“ der AMTF präsentierte sich am 16 Juni 2013 bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l.

(ID 912920)



Die Stehkessel-Dampflok (Kastendampflok) Cockerill 503 „Jeanne“ der AMTF präsentierte sich am 16 Juni 2013 bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. 

Die Lok wurde 1920 von der Société Cockerill Seraing Belgique (Gesellschaft John Cockerill in Seraing (Belgien) bei Lüttich) unter der Fabriknummer 2952 gebaut und Atelier ABR in Manage (Belgien) bei Charleroi geliefert. Diese Lokomotive stammte aus der vierten (von fünf) Serien von über 900 Lokomotiven dieses Typs. Diese zierlichen, aber leistungsfähigen Stehkesselloks waren ideale Werkrangierlokomotiven, welche dank kurzem Achsenstand auch bei sehr engen Kurvenradien bis 15 m Halbmesser und starke Steigungen problemlos eingesetzt werden konnten.

Im Jahr 1968 wurde die Dampflokomotive durch eine Diesellokomotive ersetzt. Sie wurde von dem Sammler in Maldegem (Belgien) gekauft. Dort verkam sie im Freien abgestellt, dem Regen und in der Kälte ausgesetzt bis ein Mitglied von AMTF Train 1900 die Lok und eine weitere Schwester 1999 erwarb. Eine gute Investition, da die Bauteile der anderen benutzt wurden, um diese zu reparieren.

Der neue Besitzer brauchte jedoch viel Ausdauer und etwas Glück um eine Werkstatt zu finden die sich bereit erklärte die Lokomotive in Stand zu setzen. Zu oft lehnten Betriebe die Arbeiten ab unter dem Vorwand, die Maschine befinde sich in zu schlechten Zustand. Eine slowakische Werkstatt ist dann doch bereit sich der Reparatur der Lokomotive anzunehmen. Nichtsdestotrotz muss ein komplett neuer Dampfkessel gefertigt werden. Dieser wird in der Tschechischen Republik, genauer bei der Firma ZVU Potez in Hradec Kralove gebaut.

Seit 2002 kann man die Lok im Fond-de-Gras bestaunen. Wegen ihrer kleinen Größe und ihrem Gewicht von 15 Tonnen ist sie auch im Stande einfach per Straßen Transport zu reisen (Große Worte für eine Lokomotive) um an Veranstaltungen im In- und Ausland teilzunehmen. So war sie schon in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Polen im Einsatz.

Lokomotiven des Typs Cockerill 503 sind aufgrund des geringen Anschaffungspreises und der günstigeren Wartungskosten interessant. Eine Person reicht, um die Lokomotive zu heizen und zu führen. Die Lokomotive kann in 90 Minuten aufgewärmt werden, während andere Maschinen 4 bis 5 Stunden Vorbereitung benötigen. Die Firma Cockerill genoss einen guten Ruf für ihre vertikalen Kessel, die in großer Zahl exportiert wurden, zwischen 1871 und 1950 wurden 942 Exemplare in mehr als 20 Ländern verkauft. Die Fabrik John Cockerill war 1835 die erste Fabrik, die auf dem europäischen Kontinent Dampflokomotiven baute, und die bekannt war für ihre Stehkessel-Konstruktionen.

Der kleine Zweikuppler ist ein seltenes Unikum mit seinem Stehkessel und der Dampfbremse. 

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: John Cockerill (Belgien)
Baujahr: 1920
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 4.900 mm
Achsabstand: 1.800 mm
Triebraddurchmesser: 700 mm
Eigengewicht: ca. 15 t
Dienstgewicht: 22 t 
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Leistung: 68 PS
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 350 mm Hub)
Rostfläche: 1,0 m²
Wasservorrat: 2,6 m³
Kohlevorrat: 0,5 t
Kleinster befahrbarer Halbmesser:  R 15 m 
Max. Anhängelast in der Ebene: 700 t

Die Stehkessel-Dampflok (Kastendampflok) Cockerill 503 „Jeanne“ der AMTF präsentierte sich am 16 Juni 2013 bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt.

Die Lok wurde 1920 von der Société Cockerill Seraing Belgique (Gesellschaft John Cockerill in Seraing (Belgien) bei Lüttich) unter der Fabriknummer 2952 gebaut und Atelier ABR in Manage (Belgien) bei Charleroi geliefert. Diese Lokomotive stammte aus der vierten (von fünf) Serien von über 900 Lokomotiven dieses Typs. Diese zierlichen, aber leistungsfähigen Stehkesselloks waren ideale Werkrangierlokomotiven, welche dank kurzem Achsenstand auch bei sehr engen Kurvenradien bis 15 m Halbmesser und starke Steigungen problemlos eingesetzt werden konnten.

Im Jahr 1968 wurde die Dampflokomotive durch eine Diesellokomotive ersetzt. Sie wurde von dem Sammler in Maldegem (Belgien) gekauft. Dort verkam sie im Freien abgestellt, dem Regen und in der Kälte ausgesetzt bis ein Mitglied von AMTF Train 1900 die Lok und eine weitere Schwester 1999 erwarb. Eine gute Investition, da die Bauteile der anderen benutzt wurden, um diese zu reparieren.

Der neue Besitzer brauchte jedoch viel Ausdauer und etwas Glück um eine Werkstatt zu finden die sich bereit erklärte die Lokomotive in Stand zu setzen. Zu oft lehnten Betriebe die Arbeiten ab unter dem Vorwand, die Maschine befinde sich in zu schlechten Zustand. Eine slowakische Werkstatt ist dann doch bereit sich der Reparatur der Lokomotive anzunehmen. Nichtsdestotrotz muss ein komplett neuer Dampfkessel gefertigt werden. Dieser wird in der Tschechischen Republik, genauer bei der Firma ZVU Potez in Hradec Kralove gebaut.

Seit 2002 kann man die Lok im Fond-de-Gras bestaunen. Wegen ihrer kleinen Größe und ihrem Gewicht von 15 Tonnen ist sie auch im Stande einfach per Straßen Transport zu reisen (Große Worte für eine Lokomotive) um an Veranstaltungen im In- und Ausland teilzunehmen. So war sie schon in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Polen im Einsatz.

Lokomotiven des Typs Cockerill 503 sind aufgrund des geringen Anschaffungspreises und der günstigeren Wartungskosten interessant. Eine Person reicht, um die Lokomotive zu heizen und zu führen. Die Lokomotive kann in 90 Minuten aufgewärmt werden, während andere Maschinen 4 bis 5 Stunden Vorbereitung benötigen. Die Firma Cockerill genoss einen guten Ruf für ihre vertikalen Kessel, die in großer Zahl exportiert wurden, zwischen 1871 und 1950 wurden 942 Exemplare in mehr als 20 Ländern verkauft. Die Fabrik John Cockerill war 1835 die erste Fabrik, die auf dem europäischen Kontinent Dampflokomotiven baute, und die bekannt war für ihre Stehkessel-Konstruktionen.

Der kleine Zweikuppler ist ein seltenes Unikum mit seinem Stehkessel und der Dampfbremse.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: John Cockerill (Belgien)
Baujahr: 1920
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 4.900 mm
Achsabstand: 1.800 mm
Triebraddurchmesser: 700 mm
Eigengewicht: ca. 15 t
Dienstgewicht: 22 t
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Leistung: 68 PS
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 350 mm Hub)
Rostfläche: 1,0 m²
Wasservorrat: 2,6 m³
Kohlevorrat: 0,5 t
Kleinster befahrbarer Halbmesser: R 15 m
Max. Anhängelast in der Ebene: 700 t

Armin Schwarz 10.04.2026, 156 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Belichtungsdauer: 1/60, Blende: 9/1, ISO100, Brennweite: 40/1

2 Kommentare, Alle Kommentare
Stefan Wohlfahrt 10.04.2026 17:57

Hallo Armin,
eine schöne kleine Lok und trotz der Enge gut fotografiert.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 10.04.2026 18:23

Dankeschön, Stefan.
Liebe Grüße
Armin

Die zweiachsige Dampflok AMTF № 8 / ADI 8, ex ARBED № 8, ex HADIR № 8, der AMTF (Association des Musée et Tourisme Ferroviaires) a.s.b.l, erreich am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Pétange (deutsch Petingen) den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. Hinter der Lok sind 3 ex belgischen GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang).

Der B-Kuppler (2-achsig), eine Nassdampftenderlok, vom Typ HANOMAG L 321, wurde 1900 von der Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff, Linden vor Hannover (HANOMAG), unter der Fabriknummer 3431 und an die AG für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum für das Hüttenwerk in Differdingen geliefert. Da Lokomotive ständig im Hochofenbetrieb im Einsatz war, erhielt sie einen verkürzten Schornstein.

Die Lok behielt immer ihre Nummerierung „8“, nur der Name der Gesellschaft wurde mehrmals geändert. Zum 15.03.1905 	wurde sie zur Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- u. Hütten AG, ab 1920 HADIR - S. A. (Hauts-fourneaux et aciéries de Differdange, St-Ingbert, Rumelange), von 1940 bis 1944 Differdinger Stahlwerke AG, ab 1944 wieder HADIR und ab 1967 ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange), Werk Differdange. Die Lokomotive ADI 8 war zusammen mit ihrer identischen Schwesterlok ADI 9 waren die am längsten von der Hütte eingesetzten Dampflokomotiven. Als 1973 dann der Dampfbetrieb eingestellt wurde, wurde die Lok auf Drängen von Train 1900 an die Gemeinde Petingen vermietet und für das Projekt in Fond-de-Gras zur Verfügung gestellt.

So wurde die Lokomotive 1973 über die Schiene von Differdingen nach Petingen (Pétange) überführt, um anschließend mit Hilfe eines Kaelble-Culemeyer Tiefladers der DB nach Bois-de-Rodange zu transportieren. Die vom Train 1900 benutzten Gleise endeten damals in Fuussbësch. Die ADI 8 war somit die erste Dampflokomotive der noch im Aufbau befindlichen Museumsbahn und gab der Bahn durch ihr Baujahr den Namen „Train 1900“.

Technik
Die Lokomotiven waren als kleine Werklokomotiven konstruiert, bei der große Lokreibungslast und Leistung im Vordergrund standen. Sie wurden aus Werkstoffen hergestellt, die den Vorschriften der Deutschen Lokomotivbau-Vereinigung entsprachen und mit Nassdampf betrieben. Sie besaßen einen Blechrahmen einfachster Bauausführung, der Wasservorrat war in seitlichen Kästen untergebracht. Im linken seitlichen Kasten war der Kohlevorrat vorhanden.

Das zweiachsige Triebwerk arbeitete mit der Allan-Steuerung und geschwungener Schleife zu den Zylindern, die mit Flachschiebern realisiert waren. Der Kreuzkopf wurde zweischienig auf der Gleitbahn geführt. Der Rahmen war vorn und hinten mit einer herkömmlichen Zug- und Stoßeinrichtung versehen. Die Bremse funktionierte als Handbremse von hinten auf beide Achsen.

Der einfache Dampfkessel trug einen Dampf- sowie einen Sanddom, von dem jeweils ein Sandrohr pro Triebwerksseite zwischen die Räder von innen wirkte. Außerdem war er mit einem Sicherheitsventil der Bauart Ramsbottom ausgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft
Type: HANOMAG L 321
Baujahr: 1900
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 8.150 mm
Achsabstand: 2.300 mm
Treibraddurchmesser: 1.100 mm
Betriebsgewicht: 27,4 t
Indizierte Leistung: 250 PS 
Anfahrzugkraft: 45 kN
Kesselüberdruck: 12 bar
Rostfläche: 0,88 m²
Verdampfungsheizfläche: 66 m²
Steuerungsart: Allan
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 540 mm Hub)
Zylinderdurchmesser: 	320 mm
Wasservorrat: 3,5m³
Kohlevorrat: 0,8t
Bemerkung: Aktuell ist die Lok nicht betriebsbereit, eine Reparatur ist ausstehend.
Die zweiachsige Dampflok AMTF № 8 / ADI 8, ex ARBED № 8, ex HADIR № 8, der AMTF (Association des Musée et Tourisme Ferroviaires) a.s.b.l, erreich am 16 Juni 2013 mit ihrem Personenzug von Pétange (deutsch Petingen) den Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. Hinter der Lok sind 3 ex belgischen GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang). Der B-Kuppler (2-achsig), eine Nassdampftenderlok, vom Typ HANOMAG L 321, wurde 1900 von der Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff, Linden vor Hannover (HANOMAG), unter der Fabriknummer 3431 und an die AG für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum für das Hüttenwerk in Differdingen geliefert. Da Lokomotive ständig im Hochofenbetrieb im Einsatz war, erhielt sie einen verkürzten Schornstein. Die Lok behielt immer ihre Nummerierung „8“, nur der Name der Gesellschaft wurde mehrmals geändert. Zum 15.03.1905 wurde sie zur Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- u. Hütten AG, ab 1920 HADIR - S. A. (Hauts-fourneaux et aciéries de Differdange, St-Ingbert, Rumelange), von 1940 bis 1944 Differdinger Stahlwerke AG, ab 1944 wieder HADIR und ab 1967 ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange), Werk Differdange. Die Lokomotive ADI 8 war zusammen mit ihrer identischen Schwesterlok ADI 9 waren die am längsten von der Hütte eingesetzten Dampflokomotiven. Als 1973 dann der Dampfbetrieb eingestellt wurde, wurde die Lok auf Drängen von Train 1900 an die Gemeinde Petingen vermietet und für das Projekt in Fond-de-Gras zur Verfügung gestellt. So wurde die Lokomotive 1973 über die Schiene von Differdingen nach Petingen (Pétange) überführt, um anschließend mit Hilfe eines Kaelble-Culemeyer Tiefladers der DB nach Bois-de-Rodange zu transportieren. Die vom Train 1900 benutzten Gleise endeten damals in Fuussbësch. Die ADI 8 war somit die erste Dampflokomotive der noch im Aufbau befindlichen Museumsbahn und gab der Bahn durch ihr Baujahr den Namen „Train 1900“. Technik Die Lokomotiven waren als kleine Werklokomotiven konstruiert, bei der große Lokreibungslast und Leistung im Vordergrund standen. Sie wurden aus Werkstoffen hergestellt, die den Vorschriften der Deutschen Lokomotivbau-Vereinigung entsprachen und mit Nassdampf betrieben. Sie besaßen einen Blechrahmen einfachster Bauausführung, der Wasservorrat war in seitlichen Kästen untergebracht. Im linken seitlichen Kasten war der Kohlevorrat vorhanden. Das zweiachsige Triebwerk arbeitete mit der Allan-Steuerung und geschwungener Schleife zu den Zylindern, die mit Flachschiebern realisiert waren. Der Kreuzkopf wurde zweischienig auf der Gleitbahn geführt. Der Rahmen war vorn und hinten mit einer herkömmlichen Zug- und Stoßeinrichtung versehen. Die Bremse funktionierte als Handbremse von hinten auf beide Achsen. Der einfache Dampfkessel trug einen Dampf- sowie einen Sanddom, von dem jeweils ein Sandrohr pro Triebwerksseite zwischen die Räder von innen wirkte. Außerdem war er mit einem Sicherheitsventil der Bauart Ramsbottom ausgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft Type: HANOMAG L 321 Baujahr: 1900 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 8.150 mm Achsabstand: 2.300 mm Treibraddurchmesser: 1.100 mm Betriebsgewicht: 27,4 t Indizierte Leistung: 250 PS Anfahrzugkraft: 45 kN Kesselüberdruck: 12 bar Rostfläche: 0,88 m² Verdampfungsheizfläche: 66 m² Steuerungsart: Allan Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 540 mm Hub) Zylinderdurchmesser: 320 mm Wasservorrat: 3,5m³ Kohlevorrat: 0,8t Bemerkung: Aktuell ist die Lok nicht betriebsbereit, eine Reparatur ist ausstehend.
Armin Schwarz

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch.

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform.

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1908 
Hersteller: Charles Allard in Chatelineau
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch. Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1908 Hersteller: Charles Allard in Chatelineau Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch.

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform.

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1908 
Hersteller: Charles Allard in Chatelineau
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse mit einer Plattform AMTF 94539, ex SNCB/NMBS C 96539 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier beim Haltepunkt Fussbesch. Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1908 von Charles Allard in Chatelineau ein Stadtteil von Châtelet im Südwesten von Belgien (Wallonien) gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94544 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Dieser Wagen auf einer Stirnseite eine offene außen Plattform. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1908 Hersteller: Charles Allard in Chatelineau Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz

Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Bois de Rodange. 

Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse. 

Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für  Intercirkulation  stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte.

Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1904 
Hersteller: Usines Magheno in Mechelen
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Anzahl der Achen: 3
Länge über Puffer: 15.300 mm
Achsstand: 2 x 4.550 mm
Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu)
Breite: 3.100 mm
Höhe über SOK: 3.492 mm
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dienstgewicht: 21 t
Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Der dreiachsiger Abteilwagen der zweiten Klasse AMTF 96544, ex SNCB/NMBS C 96544 der belgischen Staatseisenbahnen, der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900), eingereiht im Zugverband am 16 Juni 2013 im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, hier in Bois de Rodange. Der belgische Personenwagen vom Type GCI (Grande Capacité et Intercirculation / Große Kapazität mit Durchgang) wurde 1904 von Usines Magheno in Mechelen gebaut und an die belgischen Staatseisenbahnen geliefert. Die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Im Jahre 1973 wurde er von der AMTF Train 1900 käuflich erworben. Dieser Wagen, sowie der ex SNCB B94539 der AMTF, wurde ebenfalls bei der SNCB als ein „3te Klasse“ Wagen ausgeliefert. Aus praktischen Gründen seitens AMTF Train 1900 wurde der Waggon auf eine 2te Klasse umgezeichnet. Die Inneneinrichtung blieb dabei unverändert. Außergewöhnlich bei diesem Personenwagen ist das fehlende WC und er verfügt über keine Handbremse. Dieser Reisezugwagen ist mit einem seitlichen Gang versehen um in die unterschiedlichen Abteile zu gelangen und endet an den Stirnseiten mit einer Tür. An den beiden Stirnseiten befinden sich Übergangsbrücken. Die Übergänge waren aber nur für das Zugpersonal bestimmt. Diese Wagen bekamen die Bezeichnung GCI, wobei das I für "Intercirkulation" stand, also die Verbindung der Wagen und die Korridore, sodass das Personal sozusagen zirkulieren konnte. Der Wagen hat zwar auch noch die durchgehenden Trittbretter und die waagerechten Geländer, diese wurden aber nicht mehr verwendet, da es viele Unfälle geben hatte. Zwischen 1889 und 1921 wurden von acht verschiedenen belgischen Wagenbaufirmen insgesamt 2876 GC bzw. CGI Wagen für die belgische Staatsbahn gebaut. Die meisten GC-Wagen (ohne Seitengang) wurden noch vor dem zweiten Weltkrieg außer Dienst gestellt, die GCI-Wagen waren bis Mitte der 1960er im Einsatz. Diese Wagen bestimmten somit für viele Jahrzehnte das Bild des Personenverkehres bei der Bahn in Belgien. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1904 Hersteller: Usines Magheno in Mechelen Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Anzahl der Achen: 3 Länge über Puffer: 15.300 mm Achsstand: 2 x 4.550 mm Laufraddurchmesser: 1.010 mm (neu) Breite: 3.100 mm Höhe über SOK: 3.492 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dienstgewicht: 21 t Sitzplätze: 64 (Holzbänke)
Armin Schwarz






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