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Offener Drehgestell-Güterwagen in Sonderbauart bzw.

(ID 922458)


Offener Drehgestell-Güterwagen in Sonderbauart bzw. Selbstentladewagen (Kohlewagen) zur Beförderung von grobkörnigem Schüttgut, Nr. 619 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) im Zugverband, am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir bei der Zugdurchfahrt auf der Hambachbahn. 

Dieser Wagen wurde von der Waggonfabrik Talbot in Aachen gebaut. Bei der RWE Power AG werden diese Wagen ausschließlich zum Transport von Rohkohle (Braukohle) verwendet. Der sattelförmige Boden und die großflächigen Seitenöffnungen garantieren eine schnelle Entleerung der Wagen. Wegen den hohen Zugkräften besitzen die Wagen robuste Mittelpufferkupplungen. Die Spurweite ist 1.435 mm (Normalspur), aber die Wagen haben eine Breite von 4.000 mm, so müsste am auf DB Gleisen schon genau prüfen ob es passt.

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl der Wagen bei der RWE: 333 Stück
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 (in zwei Drehgestellen)
Länge über Puffer: 11.830 mm 
Länge über Alles: 12.000 mm
Wagenhöhe: 4.015 mm
Breite: 4.000 mm (4.700 mm bei geöffneten Klappen)
Drehzapfenabstand: 6.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm
Höhe Mitte Kupplung von der SOK: 1.065
Eigengewicht: 33,5 t
Max. Nutzlast: 90 t 
Max. Ladevolumen: 114 m³

Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen. 

Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun)
Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich.

Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten.

Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung.

Offener Drehgestell-Güterwagen in Sonderbauart bzw. Selbstentladewagen (Kohlewagen) zur Beförderung von grobkörnigem Schüttgut, Nr. 619 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) im Zugverband, am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir bei der Zugdurchfahrt auf der Hambachbahn.

Dieser Wagen wurde von der Waggonfabrik Talbot in Aachen gebaut. Bei der RWE Power AG werden diese Wagen ausschließlich zum Transport von Rohkohle (Braukohle) verwendet. Der sattelförmige Boden und die großflächigen Seitenöffnungen garantieren eine schnelle Entleerung der Wagen. Wegen den hohen Zugkräften besitzen die Wagen robuste Mittelpufferkupplungen. Die Spurweite ist 1.435 mm (Normalspur), aber die Wagen haben eine Breite von 4.000 mm, so müsste am auf DB Gleisen schon genau prüfen ob es passt.

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl der Wagen bei der RWE: 333 Stück
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 (in zwei Drehgestellen)
Länge über Puffer: 11.830 mm
Länge über Alles: 12.000 mm
Wagenhöhe: 4.015 mm
Breite: 4.000 mm (4.700 mm bei geöffneten Klappen)
Drehzapfenabstand: 6.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm
Höhe Mitte Kupplung von der SOK: 1.065
Eigengewicht: 33,5 t
Max. Nutzlast: 90 t
Max. Ladevolumen: 114 m³

Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen.

Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun)
Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich.

Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten.

Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung.

Armin Schwarz 14.08.2026, 2 Aufrufe, 0 Kommentare

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Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach.

Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand.

Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden.

Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. 

Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife.

Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach. Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand. Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden. Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife. Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Armin Schwarz

Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach.

Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand.

Geschichte
Da sich im Braunkohlebergbau im Tagebaubetrieb das Verhältnis Kohle/Abraum ständig verschlechterte, waren die Abbaubetriebe zu neuen Lösungen bei der Fördertechnik gezwungen, um am Markt konkurrenzfähig zu bleiben.

Bei Rheinbraun vergrößerten sich dazu die Förderwege durch stillgelegte Tagebaue. Das Unternehmen entschloss sich daher, die neue Nordsüdbahn zum Tagebau Garzweiler in Normalspur anzulegen, was den Bau einer völlig neuen Lokomotive bedingte. Diese Maschine sollte bei den Fahrmotoren die bewährte Gleichstromtechnik behalten, für die Fahrleitung wurde Wechselspannung mit der Industriefrequenz 50 Hz verwendet.

1955 wurden die ersten Lokomotiven geliefert. Ihre Aufgabe war die Beförderung eines Zuges mit acht Kohlewagen von 100 m³ Fassungsvermögen mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 2000 t. Auf den Strossengleisen sollten sie im Kriechgang eine Geschwindigkeit von 1 km/h nicht überschreiten, und als Höchstgeschwindigkeit sollten 70 km/h erreicht werden. Sie sollten doppeltraktionsfähig für schwerere Einheiten sein, wobei die Steuerung so ausgelegt sein sollte, dass alle Lokomotiven unterschiedlichster Bauweise miteinander kommunizieren können sollten.

Die Lokomotiven wurden als Rheinbraun 507…635 bezeichnet und haben sich im Betrieb gut bewährt. Einige wie die jetzige 549 von RWE Power haben in der Zwischenzeit ein Alter von 70 Jahren erreicht. Zum Stand 2026 sind noch 21 Lokomotiven in Betrieb. Zwei ausgemusterte Lokomotiven wurden 1974 zu sogenannten Tendern, rollfähigen Umformern für Gleichstromlokomotiven, umgebaut. Der betriebsfähige Tender hatte ein Gewicht von 90 t.

Technik
Die Lokomotiven besitzen einen Führerstand auf einer Seite mit einem kleinen Vorbau davor. Der Führerstand ist 1,3 m breiter als der Fahrzeugkasten. Dadurch kann die Lokomotiven auch im Betrieb mit dem Maschinenraum voran betrieben werden. Es gibt Abweichungen Länge und dem Drehzapfenabstand ja nach Hersteller. Die Lokomotiven von Krauss-Maffei sind ca. 2 m langer als die von Krupp.

Die Fahrdrahtspannung muss auf Gleichspannung für die in Tatzlagerbauart ausgeführten Fahrmotoren umgewandelt werden. Die Mehrzahl wurde mit einem Ward-Leonard-Umformer ausgeführt, für wenige wurde eine Steuerung mit Quecksilberdampfgleichrichter gewählt. Zwei Lokomotiven mit einem Gleichrichter, die Lokomotiven mit den Nummern 546 und 549, sind 2026 noch aktiv. Die Firmen AEG und BBC fertigen auf Kundenwunsch einheitliche Ausrüstungen, zu SSW besteht im Wesentlichen nur der Unterschied betreff des Anlassens der Synchronmotoren. Die Steuerungen sind so ausgelegt, dass bei Doppeltraktion auch Lokomotiven verschiedener Elektrikhersteller verwendet werden können.

1980 wurde bei der Lokomotive 540 eine Thyristorsteuerung, eine sogenannte ABC-Steuerung, eingebaut und getestet. Nach dem erfolgreichen Test dieser Steuerung erhielten weitere Lokomotiven diese Steuerung.

Die elektrischen Tagebaulokomotiven des Typs EL 1 sind typischerweise mit einer robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche ausgerüstet. Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. Markant ist neben der Kupplung das seitlich überkragende Führerhaus für eine bessere Streckensicht bei geschobenen Zügen. 

Die seitlichen Stromabnehmer werden an der Verladestation (Kohlebunker) benötigt, damit die Waggons ohne störenden Fahrdraht beladen werden können. 

TECHNISCHE DATEN der EL 1 von Krauss-Maffei:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 16.410 mm 
Drehzapfenabstand: 8.100 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.100 mm
Breite: 4.300 mm
Höhe: 4.600 mm (Dachoberkante)
Dienstgewicht: 140 t
Achslast: 35 t
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Stundenleistung:1.960 kW
Stromübertragung: Oberleitung oder Seitenfahrleitung
Fahrmotoren: 4

Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden.

Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. 

Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife.

Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach. Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand. Geschichte Da sich im Braunkohlebergbau im Tagebaubetrieb das Verhältnis Kohle/Abraum ständig verschlechterte, waren die Abbaubetriebe zu neuen Lösungen bei der Fördertechnik gezwungen, um am Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Bei Rheinbraun vergrößerten sich dazu die Förderwege durch stillgelegte Tagebaue. Das Unternehmen entschloss sich daher, die neue Nordsüdbahn zum Tagebau Garzweiler in Normalspur anzulegen, was den Bau einer völlig neuen Lokomotive bedingte. Diese Maschine sollte bei den Fahrmotoren die bewährte Gleichstromtechnik behalten, für die Fahrleitung wurde Wechselspannung mit der Industriefrequenz 50 Hz verwendet. 1955 wurden die ersten Lokomotiven geliefert. Ihre Aufgabe war die Beförderung eines Zuges mit acht Kohlewagen von 100 m³ Fassungsvermögen mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 2000 t. Auf den Strossengleisen sollten sie im Kriechgang eine Geschwindigkeit von 1 km/h nicht überschreiten, und als Höchstgeschwindigkeit sollten 70 km/h erreicht werden. Sie sollten doppeltraktionsfähig für schwerere Einheiten sein, wobei die Steuerung so ausgelegt sein sollte, dass alle Lokomotiven unterschiedlichster Bauweise miteinander kommunizieren können sollten. Die Lokomotiven wurden als Rheinbraun 507…635 bezeichnet und haben sich im Betrieb gut bewährt. Einige wie die jetzige 549 von RWE Power haben in der Zwischenzeit ein Alter von 70 Jahren erreicht. Zum Stand 2026 sind noch 21 Lokomotiven in Betrieb. Zwei ausgemusterte Lokomotiven wurden 1974 zu sogenannten Tendern, rollfähigen Umformern für Gleichstromlokomotiven, umgebaut. Der betriebsfähige Tender hatte ein Gewicht von 90 t. Technik Die Lokomotiven besitzen einen Führerstand auf einer Seite mit einem kleinen Vorbau davor. Der Führerstand ist 1,3 m breiter als der Fahrzeugkasten. Dadurch kann die Lokomotiven auch im Betrieb mit dem Maschinenraum voran betrieben werden. Es gibt Abweichungen Länge und dem Drehzapfenabstand ja nach Hersteller. Die Lokomotiven von Krauss-Maffei sind ca. 2 m langer als die von Krupp. Die Fahrdrahtspannung muss auf Gleichspannung für die in Tatzlagerbauart ausgeführten Fahrmotoren umgewandelt werden. Die Mehrzahl wurde mit einem Ward-Leonard-Umformer ausgeführt, für wenige wurde eine Steuerung mit Quecksilberdampfgleichrichter gewählt. Zwei Lokomotiven mit einem Gleichrichter, die Lokomotiven mit den Nummern 546 und 549, sind 2026 noch aktiv. Die Firmen AEG und BBC fertigen auf Kundenwunsch einheitliche Ausrüstungen, zu SSW besteht im Wesentlichen nur der Unterschied betreff des Anlassens der Synchronmotoren. Die Steuerungen sind so ausgelegt, dass bei Doppeltraktion auch Lokomotiven verschiedener Elektrikhersteller verwendet werden können. 1980 wurde bei der Lokomotive 540 eine Thyristorsteuerung, eine sogenannte ABC-Steuerung, eingebaut und getestet. Nach dem erfolgreichen Test dieser Steuerung erhielten weitere Lokomotiven diese Steuerung. Die elektrischen Tagebaulokomotiven des Typs EL 1 sind typischerweise mit einer robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche ausgerüstet. Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. Markant ist neben der Kupplung das seitlich überkragende Führerhaus für eine bessere Streckensicht bei geschobenen Zügen. Die seitlichen Stromabnehmer werden an der Verladestation (Kohlebunker) benötigt, damit die Waggons ohne störenden Fahrdraht beladen werden können. TECHNISCHE DATEN der EL 1 von Krauss-Maffei: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo' Länge über Puffer: 16.410 mm Drehzapfenabstand: 8.100 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.100 mm Breite: 4.300 mm Höhe: 4.600 mm (Dachoberkante) Dienstgewicht: 140 t Achslast: 35 t Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Stundenleistung:1.960 kW Stromübertragung: Oberleitung oder Seitenfahrleitung Fahrmotoren: 4 Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden. Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife. Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Armin Schwarz

Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach.

Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand.

Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden.

Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. 

Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife.

Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach. Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand. Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden. Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife. Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Armin Schwarz

Der vierachsige 1.000 mm Talbot-Drehgestell-Schotterwagen IHS 180 OOt der Selfkantbahn (IHS - Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e. V.) am 31 März 2013 beim Kleinbahnmuseum Selfkantbahn in Schierwaldenrath.

Der Wagen wurde 1952 von der Waggonfabrik Talbot in Aachen unter der Fabriknummer 95078 gebaut und an die damalie Rheinische AG für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation (RAG) für den Tagebau Ville geliefert. Von 1960 bis 1989 firmierte die RAG dann als Rheinische Braunkohlenwerke AG, später als Rheinbraun AG (seit 2003 RWE Power AG). 

Bei Ablieferung an die RAG war der Wagen als zweiachsiger Wagen der Gattung Ot mit der Spurweite von 900 mm ausgeführt. Nach dem Erwerb durch die IHS und zeitgleichen Erwerb zweier Meterspur-Drehgestellen der Brohltalbahn (BEG), wurde der Wagen zum Drehgestell-Schotterwagen der Gattung OOt umgebaut. Seitdem ist er bei der Selfkantbahn als Wagen für den Gleisbau in Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr: 1952
Hersteller: Waggonfabrik Talbot, Aachen (Fabriknummer 95078)
Spurweite: 1.000 mm (bis 1985 zweiachsig 900 mm)
Gattung: OOt (bei Ablieferung zweiachsig Ot)
Länge über Puffer: 7.500 mm
Größte Breite (Trichter oben): 2.730 mm 
Größte Höhe über SOK: 2.860 mm
Drehzapfenabstand: 3.930 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.250 mm
Raddurchmesser: 550 mm (neu)
Gewicht: 9,8 t
Max. Ladegewicht: 23 t
Trichtervolumen: 12,5 m³
Farbe: rotbraun (RAL 8012)
Der vierachsige 1.000 mm Talbot-Drehgestell-Schotterwagen IHS 180 OOt der Selfkantbahn (IHS - Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e. V.) am 31 März 2013 beim Kleinbahnmuseum Selfkantbahn in Schierwaldenrath. Der Wagen wurde 1952 von der Waggonfabrik Talbot in Aachen unter der Fabriknummer 95078 gebaut und an die damalie Rheinische AG für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation (RAG) für den Tagebau Ville geliefert. Von 1960 bis 1989 firmierte die RAG dann als Rheinische Braunkohlenwerke AG, später als Rheinbraun AG (seit 2003 RWE Power AG). Bei Ablieferung an die RAG war der Wagen als zweiachsiger Wagen der Gattung Ot mit der Spurweite von 900 mm ausgeführt. Nach dem Erwerb durch die IHS und zeitgleichen Erwerb zweier Meterspur-Drehgestellen der Brohltalbahn (BEG), wurde der Wagen zum Drehgestell-Schotterwagen der Gattung OOt umgebaut. Seitdem ist er bei der Selfkantbahn als Wagen für den Gleisbau in Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Baujahr: 1952 Hersteller: Waggonfabrik Talbot, Aachen (Fabriknummer 95078) Spurweite: 1.000 mm (bis 1985 zweiachsig 900 mm) Gattung: OOt (bei Ablieferung zweiachsig Ot) Länge über Puffer: 7.500 mm Größte Breite (Trichter oben): 2.730 mm Größte Höhe über SOK: 2.860 mm Drehzapfenabstand: 3.930 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.250 mm Raddurchmesser: 550 mm (neu) Gewicht: 9,8 t Max. Ladegewicht: 23 t Trichtervolumen: 12,5 m³ Farbe: rotbraun (RAL 8012)
Armin Schwarz