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Die dreiachsige normalspurige Diesellokomotive RWE 475, eine Deutz MG 530 C der RWE Power AG, steht am 18 September 2026 in der Hauptwerkstatt Grefrath der RWE Power AG (Kompetenzzentrum für

(ID 926229)


Die dreiachsige normalspurige Diesellokomotive RWE 475, eine Deutz MG 530 C der RWE Power AG, steht am 18 September 2026 in der Hauptwerkstatt Grefrath der RWE Power AG (Kompetenzzentrum für Schienenfahrzeuge in Frechen-Grefrath). Auffällig ist bei den der Außenspiegel, den weit auskragen lassen kann. Diesen können die Lok sehr gut gebrauchen, wenn sie die 4 m breiten Kohle- oder Abraumwagen rangieren oder ziehen müssen. 

Die Lok wurde 1963 von Klöckner Humboldt Deutz (KHD) in Köln- Deutz unter der Fabriknummer 57626 gebaut und an die RBW - Rheinische Braunkohlenwerke AG (Köln) geliefert, wo sie die Bezeichnung  475  bekam. Für die Rheinische Braunkohlenwerke AG wurden 9 dieser Loks gebaut. Seit Oktober 2003 ist Rheinbraun vollständig in der RWE Power AG aufgegangen.

Die Deutz Typenreihe MG 530 C ist eine dreiachsige normalspurige Diesellokomotive mit Gelenkwellenantrieb, die für den mittleren Rangier- und Streckendienst konzipiert wurde. Sie wurde 1963 bis 1967 von KHD gebaut und in verschiedenen Industriebetrieben verwendet. Zum Stand 2025 sind einige Lokomotiven noch vorhanden und im Einsatz. 

Die Bezeichnung MG 530 C bedeutet: Mittellokomotive mit Gelenkwellenantrieb, 530 PS Motorleistung, Achsfolge C. Von diesen Lokomotiven wurden von 1963 bis 1967 insgesamt 32 Lokomotiven gebaut und an die Dortmund-Hörder Hüttenunion, Rheinbraun (9 Stück), GME (Georgsmarienhütte Eisenbahn) und einige andere Betreiber geliefert. Die Maschinen haben in der Zwischenzeit ein Alter bis zu über 60 Jahren erreicht.

Ein Großabnehmer war die Rheinbraun, die mit den neuen Lokomotiven die letzten Dampflokomotiven im Rangier- und Übergabedienst ablösen konnte. Diese wurden mit Rheinbraun-Bezeichnung ausgeliefert. Haupteinsatzgebiet waren die Anschlussbahn der Brikettfabrik Fortuna, wo zwei Lokomotiven eingesetzt wurden, und die Villebahn, wo mit vier Lokomotiven die Dampflokomotiven Rodder 1 bis 5 im Rangierdienst abgelöst werden konnten.  Bezeichnet wurden die Lokomotiven als Rheinbraun 471, 472, 473, 475, 476, 478–481. Einige Lokomotiven wurden später verkauft.

Technik
Die als Mittellokomotiven gebauten Maschinen sind Starrrahmenlokomotiven mit einem Außenrahmen, die einen etwas außermittig liegenden Mittelführerstand und zwei Vorbauten haben, von denen in der größeren vorderen die Maschinenanlage und hinten die Hilfsbetriebe angeordnet sind. Die Kraftübertragung vom Strömungsgetriebe auf die Achsen erfolgt mittels Gelenkwellen. Die Räder werden mittels oberhalb der Achslager liegenden Blattfedern abgefedert, die Federn der ersten und zweiten Achse sind mit Ausgleichhebel miteinander verbunden. Gesandet wird die mittlere Achse beidseitig, die erste von vorn und die dritte von hinten. Die Lokomotiven haben für ihr Einsatzgebiet spezielle Kuppelmöglichkeiten. Die Fahrzeuge von Rheinbraun haben eine herkömmliche Zug- und Stoßeinrichtung, sowie eine Kuppelmöglichkeit für Fahrzeuge mit Mittelpufferkupplung.

TECHNISCHE DATEN der Deutz MG 530 C:
Gebaute Anzahl: 36
Baujahre: 1963 bis 1967
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 	C
Länge über Puffer: 10.340 mm
Breite: 3.180 mm
Höhe: 4.185 mm
Gesamtachsstand: 3.600 mm
Dienstgewicht: 54 t
Bremsgewicht: 38 t
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Installierte Leistung: 390 kW (530 PS)
Motorbauart: KHD Achtzylinder-Viertakt-Dieselmotor vom Typ T8M625
Leistungsübertragung: dieselhydraulisch 	
Getriebe: Voith L37Ab
Antrieb: vom Getriebe über Gelenkwellen auf die Achsgetrieb
Bremse: Druckluftbremse Bauart Knorr (P-GmZ), Handbremse

Das Foto entstand:
Im Rahmen von dem „Tag der Schiene“ wurden am Freitag den 18 September 2026 hier Werkstattführungen angeboten. So kamen wir in den Genuss spannende Einblicke in das Tagesgeschäft der modernen Instandhaltungstechnik und die vielfältigen Aufgaben der RWE Mitarbeiter zu bekommen. Im Zuge des Strukturwandels, wegen dem Kohleausstieg, öffnet die RWE-Hauptwerkstatt Grefrath seine Tore für den externen Markt. Umfangreich modernisiert und ECM-Zertifiziert nach DVO EU 2019/779, für die Instandhaltung von Güterwagen, Lokomotiven, Triebzügen sowie Bau-/Instandhaltungsfahrzeug. Heute werden schon einige externe Fahrzeuge dort instandgehalten, für diese galt es aber ein „Fotoverbot“ zu respektieren. 
Damit auf der Schiene alles läuft…
…wird die Instandhaltung Bahn im Zuge des Strukturwandels zu einem wichtigen Zukunftsbereich der RWE Power AG

Die dreiachsige normalspurige Diesellokomotive RWE 475, eine Deutz MG 530 C der RWE Power AG, steht am 18 September 2026 in der Hauptwerkstatt Grefrath der RWE Power AG (Kompetenzzentrum für Schienenfahrzeuge in Frechen-Grefrath). Auffällig ist bei den der Außenspiegel, den weit auskragen lassen kann. Diesen können die Lok sehr gut gebrauchen, wenn sie die 4 m breiten Kohle- oder Abraumwagen rangieren oder ziehen müssen.

Die Lok wurde 1963 von Klöckner Humboldt Deutz (KHD) in Köln- Deutz unter der Fabriknummer 57626 gebaut und an die RBW - Rheinische Braunkohlenwerke AG (Köln) geliefert, wo sie die Bezeichnung "475" bekam. Für die Rheinische Braunkohlenwerke AG wurden 9 dieser Loks gebaut. Seit Oktober 2003 ist Rheinbraun vollständig in der RWE Power AG aufgegangen.

Die Deutz Typenreihe MG 530 C ist eine dreiachsige normalspurige Diesellokomotive mit Gelenkwellenantrieb, die für den mittleren Rangier- und Streckendienst konzipiert wurde. Sie wurde 1963 bis 1967 von KHD gebaut und in verschiedenen Industriebetrieben verwendet. Zum Stand 2025 sind einige Lokomotiven noch vorhanden und im Einsatz.

Die Bezeichnung MG 530 C bedeutet: Mittellokomotive mit Gelenkwellenantrieb, 530 PS Motorleistung, Achsfolge C. Von diesen Lokomotiven wurden von 1963 bis 1967 insgesamt 32 Lokomotiven gebaut und an die Dortmund-Hörder Hüttenunion, Rheinbraun (9 Stück), GME (Georgsmarienhütte Eisenbahn) und einige andere Betreiber geliefert. Die Maschinen haben in der Zwischenzeit ein Alter bis zu über 60 Jahren erreicht.

Ein Großabnehmer war die Rheinbraun, die mit den neuen Lokomotiven die letzten Dampflokomotiven im Rangier- und Übergabedienst ablösen konnte. Diese wurden mit Rheinbraun-Bezeichnung ausgeliefert. Haupteinsatzgebiet waren die Anschlussbahn der Brikettfabrik Fortuna, wo zwei Lokomotiven eingesetzt wurden, und die Villebahn, wo mit vier Lokomotiven die Dampflokomotiven Rodder 1 bis 5 im Rangierdienst abgelöst werden konnten. Bezeichnet wurden die Lokomotiven als Rheinbraun 471, 472, 473, 475, 476, 478–481. Einige Lokomotiven wurden später verkauft.

Technik
Die als Mittellokomotiven gebauten Maschinen sind Starrrahmenlokomotiven mit einem Außenrahmen, die einen etwas außermittig liegenden Mittelführerstand und zwei Vorbauten haben, von denen in der größeren vorderen die Maschinenanlage und hinten die Hilfsbetriebe angeordnet sind. Die Kraftübertragung vom Strömungsgetriebe auf die Achsen erfolgt mittels Gelenkwellen. Die Räder werden mittels oberhalb der Achslager liegenden Blattfedern abgefedert, die Federn der ersten und zweiten Achse sind mit Ausgleichhebel miteinander verbunden. Gesandet wird die mittlere Achse beidseitig, die erste von vorn und die dritte von hinten. Die Lokomotiven haben für ihr Einsatzgebiet spezielle Kuppelmöglichkeiten. Die Fahrzeuge von Rheinbraun haben eine herkömmliche Zug- und Stoßeinrichtung, sowie eine Kuppelmöglichkeit für Fahrzeuge mit Mittelpufferkupplung.

TECHNISCHE DATEN der Deutz MG 530 C:
Gebaute Anzahl: 36
Baujahre: 1963 bis 1967
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: C
Länge über Puffer: 10.340 mm
Breite: 3.180 mm
Höhe: 4.185 mm
Gesamtachsstand: 3.600 mm
Dienstgewicht: 54 t
Bremsgewicht: 38 t
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Installierte Leistung: 390 kW (530 PS)
Motorbauart: KHD Achtzylinder-Viertakt-Dieselmotor vom Typ T8M625
Leistungsübertragung: dieselhydraulisch
Getriebe: Voith L37Ab
Antrieb: vom Getriebe über Gelenkwellen auf die Achsgetrieb
Bremse: Druckluftbremse Bauart Knorr (P-GmZ), Handbremse

Das Foto entstand:
Im Rahmen von dem „Tag der Schiene“ wurden am Freitag den 18 September 2026 hier Werkstattführungen angeboten. So kamen wir in den Genuss spannende Einblicke in das Tagesgeschäft der modernen Instandhaltungstechnik und die vielfältigen Aufgaben der RWE Mitarbeiter zu bekommen. Im Zuge des Strukturwandels, wegen dem Kohleausstieg, öffnet die RWE-Hauptwerkstatt Grefrath seine Tore für den externen Markt. Umfangreich modernisiert und ECM-Zertifiziert nach DVO EU 2019/779, für die Instandhaltung von Güterwagen, Lokomotiven, Triebzügen sowie Bau-/Instandhaltungsfahrzeug. Heute werden schon einige externe Fahrzeuge dort instandgehalten, für diese galt es aber ein „Fotoverbot“ zu respektieren.
Damit auf der Schiene alles läuft…
…wird die Instandhaltung Bahn im Zuge des Strukturwandels zu einem wichtigen Zukunftsbereich der RWE Power AG

Armin Schwarz 21.09.2026, 3 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/500, Blende: 10/1, ISO250, Brennweite: 40/1

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Die Tagebaulokomotive Adtranz - EL 2000 – 510 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach.

Die RWE Power AG setzt zwei verschiedene Elektrolokomotiven ein - die zwischen 1954 und 1966 in großer Stückzahl durch verschiedene Hersteller (Henschel, Krauss-Maffei und Krupp) gelieferte Type EL 1 (aktuell 21 Fahrzeuge im Einsatzbestand), sowie die 1999 - 2000 vom Kasseler ADtranz-Werk in einer Stückzahl von zehn Maschinen gelieferte EL 2000. Die RWE Lok 510 wurde 2000 ADtranz (ABB Daimler Benz Transportation Adtranz) unter der Fabriknummer 33327 gebaut und an die Rheinbraun AG geliefert. Bei RWE Power hat sie zudem die Equip-Nr. 40043.

Adtranz EL 2000 sind die etwas stärkeren Nachfolger der EL 1 Lok, da diese in die Jahre gekommen waren (Bj1954 bis 1965), musste Ersatz beschafft werden. Die elektrischen Tagebaulokomotiven des Typs Adtranz EL 2000 sind typischerweise (wie auch die EL 1) mit einer robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche ausgerüstet. Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. Markant ist neben der Kupplung das seitlich überkragende Führerhaus für eine bessere Streckensicht bei geschobenen Zügen. Auch die vielen Sandbehälter, je Seite sind es 8 Stück sind sehr auffällig. Neben den zwei Einholmstromabnehmer (im Tandem), besitzen die Tagebauloks seitliche Stromabnehmer, diese werden an der Verladestation (Kohlebunker) benötigt, damit die Waggons ohne störenden Fahrdraht beladen werden können.

Technik
Die Lokomotiven besitzen einen Führerstand auf einer Seite mit einem kleinen Vorbau davor. Der Führerstand ist über 1,3 m breiter als der Fahrzeugkasten. Dadurch kann die Lokomotiven auch im Betrieb mit dem Maschinenraum voran betrieben werden. Die der Fahrleitung entnommene Energie (6 kV 50 Hz) wird auf dem Fahrzeug in die für die Fahrmotoren (Typ: ABB 6 FRA 7072) geeigneten umgewandelt. Dies geschieht mittels Trafo, 4 QS-Steller, Spannungszwischenkreis und Wechselrichter. Die Fahrmotoren sind ähnlich denen der bekannten Doppel-Elektrolok „IORE“ der schwedischen Erzbahn LKAB Malmtrafik AB. Die Antriebsleistung von den Fahrmotoren wird jeweils über Tatzlager mit einer Übersetzung 6,266 : 1 auf die Antriebwellen (Radsatzwellen) übertragen. Daher sind dann auch die gewaltigen Zugkräfte möglich. 

TECHNISCHE DATEN der Adtranz EL 2000:
Gebaute Anzahl: 10 Stück
Nummerierung: 501 bis 510
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 16.400 mm 
Drehzapfenabstand: 8.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu)
Breite: 4.500 mm
Höhe: 4.075 mm (bei eingezogenem Stromabnehmer)
Eigengewicht: 140 t
Achslast: 35 t
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Stromsystem: 6 kV 50 Hz Einphasenwechselstrom
Dauerleistung: 2.800 kW
Anfahrzugkraft: 500 kN
Fahrmotoren: 4 Stück (Typ: ABB 6 FRA 7072) / je 227 A / je 714 kW
Antriebart: über Tatzlager mit einer Übersetzung 6,266 : 1
Stromübertragung: Oberleitung oder Seitenfahrleitung
Bremsen: Sab Wabco Druckluft-Klotzbremse, Federspeicher-Feststellbremse, Elektro-Bremse mit Stromrückspeisung in Fahrleitungsnetz. 
Sicherheitseinrichtungen: SIFA, magnetische Zugbeeinflussung (MZ), mech. Fahrwegsicherung (Druckluft-Bruchrohre), Druckluftpfeife und elektrisches Läutwerk.

Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen. 

Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun)
Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich.

Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten.

Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung.

Für Bereisungszwecke steht ein MAN-Schienenbus zur Verfügung, der von der AKN stammt. Er erhielt von Nov. 2008 bis April 2010 in Delitzsch (EuroMaint) eine umfangreiche Aufarbeitung.


Hambachbahn
Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden.

Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. 

Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife.

Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Die Tagebaulokomotive Adtranz - EL 2000 – 510 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach. Die RWE Power AG setzt zwei verschiedene Elektrolokomotiven ein - die zwischen 1954 und 1966 in großer Stückzahl durch verschiedene Hersteller (Henschel, Krauss-Maffei und Krupp) gelieferte Type EL 1 (aktuell 21 Fahrzeuge im Einsatzbestand), sowie die 1999 - 2000 vom Kasseler ADtranz-Werk in einer Stückzahl von zehn Maschinen gelieferte EL 2000. Die RWE Lok 510 wurde 2000 ADtranz (ABB Daimler Benz Transportation Adtranz) unter der Fabriknummer 33327 gebaut und an die Rheinbraun AG geliefert. Bei RWE Power hat sie zudem die Equip-Nr. 40043. Adtranz EL 2000 sind die etwas stärkeren Nachfolger der EL 1 Lok, da diese in die Jahre gekommen waren (Bj1954 bis 1965), musste Ersatz beschafft werden. Die elektrischen Tagebaulokomotiven des Typs Adtranz EL 2000 sind typischerweise (wie auch die EL 1) mit einer robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche ausgerüstet. Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. Markant ist neben der Kupplung das seitlich überkragende Führerhaus für eine bessere Streckensicht bei geschobenen Zügen. Auch die vielen Sandbehälter, je Seite sind es 8 Stück sind sehr auffällig. Neben den zwei Einholmstromabnehmer (im Tandem), besitzen die Tagebauloks seitliche Stromabnehmer, diese werden an der Verladestation (Kohlebunker) benötigt, damit die Waggons ohne störenden Fahrdraht beladen werden können. Technik Die Lokomotiven besitzen einen Führerstand auf einer Seite mit einem kleinen Vorbau davor. Der Führerstand ist über 1,3 m breiter als der Fahrzeugkasten. Dadurch kann die Lokomotiven auch im Betrieb mit dem Maschinenraum voran betrieben werden. Die der Fahrleitung entnommene Energie (6 kV 50 Hz) wird auf dem Fahrzeug in die für die Fahrmotoren (Typ: ABB 6 FRA 7072) geeigneten umgewandelt. Dies geschieht mittels Trafo, 4 QS-Steller, Spannungszwischenkreis und Wechselrichter. Die Fahrmotoren sind ähnlich denen der bekannten Doppel-Elektrolok „IORE“ der schwedischen Erzbahn LKAB Malmtrafik AB. Die Antriebsleistung von den Fahrmotoren wird jeweils über Tatzlager mit einer Übersetzung 6,266 : 1 auf die Antriebwellen (Radsatzwellen) übertragen. Daher sind dann auch die gewaltigen Zugkräfte möglich. TECHNISCHE DATEN der Adtranz EL 2000: Gebaute Anzahl: 10 Stück Nummerierung: 501 bis 510 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo' Länge über Puffer: 16.400 mm Drehzapfenabstand: 8.200 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) Breite: 4.500 mm Höhe: 4.075 mm (bei eingezogenem Stromabnehmer) Eigengewicht: 140 t Achslast: 35 t Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Stromsystem: 6 kV 50 Hz Einphasenwechselstrom Dauerleistung: 2.800 kW Anfahrzugkraft: 500 kN Fahrmotoren: 4 Stück (Typ: ABB 6 FRA 7072) / je 227 A / je 714 kW Antriebart: über Tatzlager mit einer Übersetzung 6,266 : 1 Stromübertragung: Oberleitung oder Seitenfahrleitung Bremsen: Sab Wabco Druckluft-Klotzbremse, Federspeicher-Feststellbremse, Elektro-Bremse mit Stromrückspeisung in Fahrleitungsnetz. Sicherheitseinrichtungen: SIFA, magnetische Zugbeeinflussung (MZ), mech. Fahrwegsicherung (Druckluft-Bruchrohre), Druckluftpfeife und elektrisches Läutwerk. Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen. Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun) Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich. Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten. Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung. Für Bereisungszwecke steht ein MAN-Schienenbus zur Verfügung, der von der AKN stammt. Er erhielt von Nov. 2008 bis April 2010 in Delitzsch (EuroMaint) eine umfangreiche Aufarbeitung. Hambachbahn Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden. Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife. Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Armin Schwarz

Die Tagebaulokomotive Adtranz - EL 2000 – 510 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach.

Die RWE Power AG setzt zwei verschiedene Elektrolokomotiven ein - die zwischen 1954 und 1966 in großer Stückzahl durch verschiedene Hersteller (Henschel, Krauss-Maffei und Krupp) gelieferte Type EL 1 (aktuell 21 Fahrzeuge im Einsatzbestand), sowie die 1999 - 2000 vom Kasseler ADtranz-Werk in einer Stückzahl von zehn Maschinen gelieferte EL 2000. Die RWE Lok 510 wurde 2000 ADtranz (ABB Daimler Benz Transportation Adtranz) unter der Fabriknummer 33327 gebaut und an die Rheinbraun AG geliefert. Bei RWE Power hat sie zudem die Equip-Nr. 40043.

Adtranz EL 2000 sind die etwas stärkeren Nachfolger der EL 1 Lok, da diese in die Jahre gekommen waren (Bj1954 bis 1965), musste Ersatz beschafft werden. Die elektrischen Tagebaulokomotiven des Typs Adtranz EL 2000 sind typischerweise (wie auch die EL 1) mit einer robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche ausgerüstet. Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. Markant ist neben der Kupplung das seitlich überkragende Führerhaus für eine bessere Streckensicht bei geschobenen Zügen. Auch die vielen Sandbehälter, je Seite sind es 8 Stück sind sehr auffällig. Neben den zwei Einholmstromabnehmer (im Tandem), besitzen die Tagebauloks seitliche Stromabnehmer, diese werden an der Verladestation (Kohlebunker) benötigt, damit die Waggons ohne störenden Fahrdraht beladen werden können.

Technik
Die Lokomotiven besitzen einen Führerstand auf einer Seite mit einem kleinen Vorbau davor. Der Führerstand ist über 1,3 m breiter als der Fahrzeugkasten. Dadurch kann die Lokomotiven auch im Betrieb mit dem Maschinenraum voran betrieben werden. Die der Fahrleitung entnommene Energie (6 kV 50 Hz) wird auf dem Fahrzeug in die für die Fahrmotoren (Typ: ABB 6 FRA 7072) geeigneten umgewandelt. Dies geschieht mittels Trafo, 4 QS-Steller, Spannungszwischenkreis und Wechselrichter. Die Fahrmotoren sind ähnlich denen der bekannten Doppel-Elektrolok „IORE“ der schwedischen Erzbahn LKAB Malmtrafik AB. Die Antriebsleistung von den Fahrmotoren wird jeweils über Tatzlager mit einer Übersetzung 6,266 : 1 auf die Antriebwellen (Radsatzwellen) übertragen. Daher sind dann auch die gewaltigen Zugkräfte möglich. 

TECHNISCHE DATEN der Adtranz EL 2000:
Gebaute Anzahl: 10 Stück
Nummerierung: 501 bis 510
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 16.400 mm 
Drehzapfenabstand: 8.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu)
Breite: 4.500 mm
Höhe: 4.075 mm (bei eingezogenem Stromabnehmer)
Eigengewicht: 140 t
Achslast: 35 t
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Stromsystem: 6 kV 50 Hz Einphasenwechselstrom
Dauerleistung: 2.800 kW
Anfahrzugkraft: 500 kN
Fahrmotoren: 4 Stück (Typ: ABB 6 FRA 7072) / je 227 A / je 714 kW
Antriebart: über Tatzlager mit einer Übersetzung 6,266 : 1
Stromübertragung: Oberleitung oder Seitenfahrleitung
Bremsen: Sab Wabco Druckluft-Klotzbremse, Federspeicher-Feststellbremse, Elektro-Bremse mit Stromrückspeisung in Fahrleitungsnetz. 
Sicherheitseinrichtungen: SIFA, magnetische Zugbeeinflussung (MZ), mech. Fahrwegsicherung (Druckluft-Bruchrohre), Druckluftpfeife und elektrisches Läutwerk.

Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen. 

Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun)
Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich.

Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten.

Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung.

Für Bereisungszwecke steht ein MAN-Schienenbus zur Verfügung, der von der AKN stammt. Er erhielt von Nov. 2008 bis April 2010 in Delitzsch (EuroMaint) eine umfangreiche Aufarbeitung.


Hambachbahn
Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden.

Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. 

Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife.

Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Die Tagebaulokomotive Adtranz - EL 2000 – 510 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach. Die RWE Power AG setzt zwei verschiedene Elektrolokomotiven ein - die zwischen 1954 und 1966 in großer Stückzahl durch verschiedene Hersteller (Henschel, Krauss-Maffei und Krupp) gelieferte Type EL 1 (aktuell 21 Fahrzeuge im Einsatzbestand), sowie die 1999 - 2000 vom Kasseler ADtranz-Werk in einer Stückzahl von zehn Maschinen gelieferte EL 2000. Die RWE Lok 510 wurde 2000 ADtranz (ABB Daimler Benz Transportation Adtranz) unter der Fabriknummer 33327 gebaut und an die Rheinbraun AG geliefert. Bei RWE Power hat sie zudem die Equip-Nr. 40043. Adtranz EL 2000 sind die etwas stärkeren Nachfolger der EL 1 Lok, da diese in die Jahre gekommen waren (Bj1954 bis 1965), musste Ersatz beschafft werden. Die elektrischen Tagebaulokomotiven des Typs Adtranz EL 2000 sind typischerweise (wie auch die EL 1) mit einer robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche ausgerüstet. Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. Markant ist neben der Kupplung das seitlich überkragende Führerhaus für eine bessere Streckensicht bei geschobenen Zügen. Auch die vielen Sandbehälter, je Seite sind es 8 Stück sind sehr auffällig. Neben den zwei Einholmstromabnehmer (im Tandem), besitzen die Tagebauloks seitliche Stromabnehmer, diese werden an der Verladestation (Kohlebunker) benötigt, damit die Waggons ohne störenden Fahrdraht beladen werden können. Technik Die Lokomotiven besitzen einen Führerstand auf einer Seite mit einem kleinen Vorbau davor. Der Führerstand ist über 1,3 m breiter als der Fahrzeugkasten. Dadurch kann die Lokomotiven auch im Betrieb mit dem Maschinenraum voran betrieben werden. Die der Fahrleitung entnommene Energie (6 kV 50 Hz) wird auf dem Fahrzeug in die für die Fahrmotoren (Typ: ABB 6 FRA 7072) geeigneten umgewandelt. Dies geschieht mittels Trafo, 4 QS-Steller, Spannungszwischenkreis und Wechselrichter. Die Fahrmotoren sind ähnlich denen der bekannten Doppel-Elektrolok „IORE“ der schwedischen Erzbahn LKAB Malmtrafik AB. Die Antriebsleistung von den Fahrmotoren wird jeweils über Tatzlager mit einer Übersetzung 6,266 : 1 auf die Antriebwellen (Radsatzwellen) übertragen. Daher sind dann auch die gewaltigen Zugkräfte möglich. TECHNISCHE DATEN der Adtranz EL 2000: Gebaute Anzahl: 10 Stück Nummerierung: 501 bis 510 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo' Länge über Puffer: 16.400 mm Drehzapfenabstand: 8.200 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) Breite: 4.500 mm Höhe: 4.075 mm (bei eingezogenem Stromabnehmer) Eigengewicht: 140 t Achslast: 35 t Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Stromsystem: 6 kV 50 Hz Einphasenwechselstrom Dauerleistung: 2.800 kW Anfahrzugkraft: 500 kN Fahrmotoren: 4 Stück (Typ: ABB 6 FRA 7072) / je 227 A / je 714 kW Antriebart: über Tatzlager mit einer Übersetzung 6,266 : 1 Stromübertragung: Oberleitung oder Seitenfahrleitung Bremsen: Sab Wabco Druckluft-Klotzbremse, Federspeicher-Feststellbremse, Elektro-Bremse mit Stromrückspeisung in Fahrleitungsnetz. Sicherheitseinrichtungen: SIFA, magnetische Zugbeeinflussung (MZ), mech. Fahrwegsicherung (Druckluft-Bruchrohre), Druckluftpfeife und elektrisches Läutwerk. Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen. Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun) Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich. Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten. Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung. Für Bereisungszwecke steht ein MAN-Schienenbus zur Verfügung, der von der AKN stammt. Er erhielt von Nov. 2008 bis April 2010 in Delitzsch (EuroMaint) eine umfangreiche Aufarbeitung. Hambachbahn Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden. Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife. Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Armin Schwarz

Offener Drehgestell-Güterwagen in Sonderbauart bzw. Selbstentladewagen (Kohlewagen) zur Beförderung von grobkörnigem Schüttgut, Nr. 619 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) im Zugverband, am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir bei der Zugdurchfahrt auf der Hambachbahn. 

Dieser Wagen wurde von der Waggonfabrik Talbot in Aachen gebaut. Bei der RWE Power AG werden diese Wagen ausschließlich zum Transport von Rohkohle (Braukohle) verwendet. Der sattelförmige Boden und die großflächigen Seitenöffnungen garantieren eine schnelle Entleerung der Wagen. Wegen den hohen Zugkräften besitzen die Wagen robuste Mittelpufferkupplungen. Die Spurweite ist 1.435 mm (Normalspur), aber die Wagen haben eine Breite von 4.000 mm, so müsste am auf DB Gleisen schon genau prüfen ob es passt.

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl der Wagen bei der RWE: 333 Stück
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 (in zwei Drehgestellen)
Länge über Puffer: 11.830 mm 
Länge über Alles: 12.000 mm
Wagenhöhe: 4.015 mm
Breite: 4.000 mm (4.700 mm bei geöffneten Klappen)
Drehzapfenabstand: 6.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm
Höhe Mitte Kupplung von der SOK: 1.065
Eigengewicht: 33,5 t
Max. Nutzlast: 90 t 
Max. Ladevolumen: 114 m³

Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen. 

Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun)
Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich.

Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten.

Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung.
Offener Drehgestell-Güterwagen in Sonderbauart bzw. Selbstentladewagen (Kohlewagen) zur Beförderung von grobkörnigem Schüttgut, Nr. 619 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) im Zugverband, am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir bei der Zugdurchfahrt auf der Hambachbahn. Dieser Wagen wurde von der Waggonfabrik Talbot in Aachen gebaut. Bei der RWE Power AG werden diese Wagen ausschließlich zum Transport von Rohkohle (Braukohle) verwendet. Der sattelförmige Boden und die großflächigen Seitenöffnungen garantieren eine schnelle Entleerung der Wagen. Wegen den hohen Zugkräften besitzen die Wagen robuste Mittelpufferkupplungen. Die Spurweite ist 1.435 mm (Normalspur), aber die Wagen haben eine Breite von 4.000 mm, so müsste am auf DB Gleisen schon genau prüfen ob es passt. TECHNISCHE DATEN: Anzahl der Wagen bei der RWE: 333 Stück Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsanzahl: 4 (in zwei Drehgestellen) Länge über Puffer: 11.830 mm Länge über Alles: 12.000 mm Wagenhöhe: 4.015 mm Breite: 4.000 mm (4.700 mm bei geöffneten Klappen) Drehzapfenabstand: 6.200 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm Höhe Mitte Kupplung von der SOK: 1.065 Eigengewicht: 33,5 t Max. Nutzlast: 90 t Max. Ladevolumen: 114 m³ Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen. Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun) Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich. Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten. Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung.
Armin Schwarz

Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach.

Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand.

Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden.

Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. 

Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife.

Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach. Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand. Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden. Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife. Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Armin Schwarz