hellertal.startbilder.de
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt. Einloggen | Account anmelden  | Eigene Seite eröffnen 
Forum   Impressum

Güterwagen in Sonderbauart der RWE (ex Rheinbraun) Fotos

2 Bilder
Offener Drehgestell-Güterwagen in Sonderbauart bzw. Selbstentladewagen (Kohlewagen) zur Beförderung von grobkörnigem Schüttgut, Nr. 619 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) im Zugverband, am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir bei der Zugdurchfahrt auf der Hambachbahn. 

Dieser Wagen wurde von der Waggonfabrik Talbot in Aachen gebaut. Bei der RWE Power AG werden diese Wagen ausschließlich zum Transport von Rohkohle (Braukohle) verwendet. Der sattelförmige Boden und die großflächigen Seitenöffnungen garantieren eine schnelle Entleerung der Wagen. Wegen den hohen Zugkräften besitzen die Wagen robuste Mittelpufferkupplungen. Die Spurweite ist 1.435 mm (Normalspur), aber die Wagen haben eine Breite von 4.000 mm, so müsste am auf DB Gleisen schon genau prüfen ob es passt.

TECHNISCHE DATEN:
Anzahl der Wagen bei der RWE: 333 Stück
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 4 (in zwei Drehgestellen)
Länge über Puffer: 11.830 mm 
Länge über Alles: 12.000 mm
Wagenhöhe: 4.015 mm
Breite: 4.000 mm (4.700 mm bei geöffneten Klappen)
Drehzapfenabstand: 6.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm
Höhe Mitte Kupplung von der SOK: 1.065
Eigengewicht: 33,5 t
Max. Nutzlast: 90 t 
Max. Ladevolumen: 114 m³

Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen. 

Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun)
Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich.

Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten.

Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung.
Offener Drehgestell-Güterwagen in Sonderbauart bzw. Selbstentladewagen (Kohlewagen) zur Beförderung von grobkörnigem Schüttgut, Nr. 619 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) im Zugverband, am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir bei der Zugdurchfahrt auf der Hambachbahn. Dieser Wagen wurde von der Waggonfabrik Talbot in Aachen gebaut. Bei der RWE Power AG werden diese Wagen ausschließlich zum Transport von Rohkohle (Braukohle) verwendet. Der sattelförmige Boden und die großflächigen Seitenöffnungen garantieren eine schnelle Entleerung der Wagen. Wegen den hohen Zugkräften besitzen die Wagen robuste Mittelpufferkupplungen. Die Spurweite ist 1.435 mm (Normalspur), aber die Wagen haben eine Breite von 4.000 mm, so müsste am auf DB Gleisen schon genau prüfen ob es passt. TECHNISCHE DATEN: Anzahl der Wagen bei der RWE: 333 Stück Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsanzahl: 4 (in zwei Drehgestellen) Länge über Puffer: 11.830 mm Länge über Alles: 12.000 mm Wagenhöhe: 4.015 mm Breite: 4.000 mm (4.700 mm bei geöffneten Klappen) Drehzapfenabstand: 6.200 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm Höhe Mitte Kupplung von der SOK: 1.065 Eigengewicht: 33,5 t Max. Nutzlast: 90 t Max. Ladevolumen: 114 m³ Nochmals meinen Dank an Herrn Thomas Nieß der RWE Power AG für die Zusendung von Technischen Daten der Loks und Wagen. Der Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG (ex Rheinbraun) Auf einem 230 km langen Streckennetz, das auf den Hauptabfuhrstrecken für eine Achslast von 35 t ausgelegt ist, werden zu Spitzenzeiten die angeschlossenen Kraftwerke täglich mit 220.000 – 230.000 t Kohle (das entspricht ungefähr 170 Zugpaaren) versorgt. Allein das Kraftwerk Niederaußem verbraucht bis zu 90.000 t Kohle täglich. Der Eisenbahnbetrieb hat 270 Mitarbeiter, davon 180 Lokführer. Bis zur Einstellung des Abraumbetriebes im Jahre 2001 standen für den Gesamtverkehr 54 Elektrolokomotiven zur Verfügung. Aktuell stehen 31 Elektrolokomotiven im Einsatz. 17 Dieselloks sind vorrangig für Infrastrukturinstandhaltung im Einsatz. Daneben werden sie für Übergabefahrten in das öffentliche Netz vorgehalten. Es stehen 333 vierachsige Kohlewagen mit einem Gesamtgewicht ca. 120 t (bis 114 m³) und 140 achtachsige 96 m³ Abraumwagen mit einer Tragfähigkeit von 180 t zur Verfügung.
Armin Schwarz

Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach.

Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand.

Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden.

Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. 

Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife.

Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Die Tagebaulokomotive El 1 – 549 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) kommt am 12 August 2026 bei Kerpen-Buir auf der Hambachbahn mit einen Braunkohle Selbstentladewagen Leerzug, von den Kraftwerken zum Tagebau Hambach. Die elektrischen Tagebaulokomotiven EL 1 wurden von einem Konsortium, bestehend aus den Firmen Henschel, Krupp, Krauss-Maffei, Siemens-Schuckertwerke, AEG und Brown, Boveri & Cie., in der Zeit von 1954 bis 1965 in 117 Exemplaren für die Rheinischen Braunkohlenwerke (später Rheinbraun, heute RWE Power AG) gefertigt. Die Lok 549 wurde 1956 von Krauss-Maffei in München-Allach unter der Fabriknummer 18209 gebaut, der elektrische Teil ist von AEG. Sie ist aktuell eine von noch 21 El 1 Loks im Einsatzbestand. Die Hambachbahn ist eine Tagebau-Werksbahn der RWE Power (ex Rheinbraun) im Rheinischen Braunkohlerevier. Sie bindet den Tagebau Hambach an die Nord-Süd-Bahn an, über die die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle versorgt werden. Die 1983 in Betrieb genommene Hambachbahn wird, wie auch die Nord-Süd-Bahn, elektrisch betrieben, jedoch als Besonderheit abweichend zum üblichen Bahnstrom mit Einphasenwechselstrom 6,6 kV und 50 Hz. Die Streckenlänge in der Spurweite 1.435 mm (Normalspur), beträgt 21,00 Kilometer. Die beginnt beim Kohlebunker Hambach (Verladestation) und endet beim Stellwerk Fn in Bergheim-Auenheim, wo sie dann an die Nord-Süd-Bahn anschließt. Im Bereich des Kohlenbunkers des Tagebaus Hambach befindet sich eine Wendeschleife. Im Rahmen der Erweiterung des Tagebaus Hambach wurde der Streckenverlauf zusammen mit der Bundesautobahn 4 um etwa drei Kilometer nach Süden verlegt und beide verlaufen seit September 2014 parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen der Deutschen Bahn, es gibt jedoch keine direkte Verbindung zwischen den beiden Strecken. Die neue Strecke verläuft aus Landschafts- und Schallschutzgründen in einem etwa 8 bis 15 Meter tiefen Einschnitt im Gelände. Aber im Gegensatz zur deutlich vernehmbaren DB Hauptstrecke und zum sehr lauten Rauschen der Autobahn nähern sich die Braunkohlezüge kaum hörbar.
Armin Schwarz