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Ein Teil der Münchener S-Bahn verläuft auf der S-Bahn-Stammstrecke unter der Münchner Innenstadt....

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Ein Teil der Münchener S-Bahn verläuft auf der S-Bahn-Stammstrecke unter der Münchner Innenstadt....
Hier erreicht der ET 423 857-2 gekuppelt mit einem weiteren am 16.06.2017 den Bahnhof München Isartor.

Die S-Bahn-Stammstrecke München (früher auch V-Bahn bzw. Verbindungsbahn) ist eine am 28. April 1972 eröffnete 11 km lange West-Ost-Verbindung der S-Bahn München zwischen dem Bahnhof Pasing und dem Ostbahnhof. Kernstück ist ein 4,343 km langer Tunnel zwischen Hackerbrücke und dem Ostbahnhof unter der Münchner Innenstadt. Der westliche oberirdische Teil der Stammstrecke ging aus der von 1894 bis 1895 errichteten Vorortbahn vom Hauptbahnhof nach Pasing hervor.

Mit Ausnahme der S 20 verkehren alle S-Bahn-Linien mindestens über einen Teil dieser Strecke. Mit ca. 950 Zügen pro Werktag auf der Tunnelstrecke gilt sie damit als eine der am meisten befahrenen zweigleisigen Strecken Deutschlands. Nach Einschätzung der Deutschen Bahn ist die Strecke einer der größten Engpässe im Netz des Unternehmens.


Ein Teil der Münchener S-Bahn verläuft auf der S-Bahn-Stammstrecke unter der Münchner Innenstadt....
Hier erreicht der ET 423 857-2 gekuppelt mit einem weiteren am 16.06.2017 den Bahnhof München Isartor.

Die S-Bahn-Stammstrecke München (früher auch V-Bahn bzw. Verbindungsbahn) ist eine am 28. April 1972 eröffnete 11 km lange West-Ost-Verbindung der S-Bahn München zwischen dem Bahnhof Pasing und dem Ostbahnhof. Kernstück ist ein 4,343 km langer Tunnel zwischen Hackerbrücke und dem Ostbahnhof unter der Münchner Innenstadt. Der westliche oberirdische Teil der Stammstrecke ging aus der von 1894 bis 1895 errichteten Vorortbahn vom Hauptbahnhof nach Pasing hervor.

Mit Ausnahme der S 20 verkehren alle S-Bahn-Linien mindestens über einen Teil dieser Strecke. Mit ca. 950 Zügen pro Werktag auf der Tunnelstrecke gilt sie damit als eine der am meisten befahrenen zweigleisigen Strecken Deutschlands. Nach Einschätzung der Deutschen Bahn ist die Strecke einer der größten Engpässe im Netz des Unternehmens.

Armin Schwarz 18.06.2018, 154 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2018:06:16 12:52:35, Belichtungsdauer: 1/100, Blende: 5/1, ISO8000, Brennweite: 24/1

2 Kommentare, Alle Kommentare
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Tristan Dienst 20.06.2018 16:40

Ach ja, die Münchener S-Bahn... Sehr schön erwischt, Armin, zumal es im Tunnel recht schwierig ist, zu fotografieren.

Nach München geht's für mich im Sommer auch wieder, schon allein wegen eines Praktikums, eben bei der S-Bahn :-).

Liebe Grüße
Tristan

Armin Schwarz 20.06.2018 19:33

Hallo Tristan,
danke es freut mich dass es Dir gefällt.

Ich wünsche Dir eine sehr gute Zeit dann im Sommer in München, vielleicht schaue ich dann auch nochmal dort vorbei. Denn an dem Tag hatte ich nur sehr wenig Zeit in München, da ich hier auf Betriebsausflug war.

Liebe Grüße
Armin


Endtriebwagen ET 420 002-8 der Münchener S-Bahn (am 16.06.2018) ausgestellt im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München (Theresienhöhe).

Für die neu entstehenden S-Bahn-Systeme im Bereich der damaligen Deutschen Bundesbahn sollte Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts ein Schnellbahnfahrzeug entwickelt werden, dass für die im Bau befindlichen Tunnelstrecken in München und Frankfurt geeignet war und darüber hinaus eine hohe Beschleunigung, stufenlosen Einstieg und viele Türen für einen schnellen Fahrgastfluß bieten sollte. In München wollte man sich verkehrstechnisch vor allem für das Großereignis der Sommerolympiade 1972 rüsten, daher wurden sie auch oft Olympiatriebwagen oder Olympiatriebzüge genannt.

Der ET 420 002 ist ein Endtriebwagen des zweiten Triebzuges der Vorausbauart der Münchener S-Bahn. Er wurde im Dezember 1969 zusammen mit zwei weiteren Prototypzügen in Betrieb genommen. Die dreiteiligen Triebzüge bestehen jeweils aus zwei Endtriebwagen und einem Mittelwagen. Untereinander mittels Kurzkupplungen miteinander verbunden, ergeben sie einen Kurzzug mit einer Gesamtlänge von 67 Metern. Ein Langzug, bestehend aus drei Kurzzügen, bietet Platz für 1200 Personen.

Solidität und Einsatztauglichkeit des Triebwagens führten dazu, dass die Bahn ihn in fast allen Ballungszentren der Bundesrepublik zum Einsatz brachte. Insgesamt wurden 480 Exemplare des „Olympiazuges“ gebaut, davon waren 210 im Betriebwerk München-Steinhausen stationiert. Als der ET 420 002 dem Deutschen Museum – Verkehrszentrum 2004 übergeben wurde, konnte eine Laufleistung von 3.479 Mio Kilometern festgehalten werden.

TECHNISCHE DATEN (kompl. Triebzug).
Länge über Kupplung: 67.400 mm 
Eigengewicht: 129 t 
Achsformel: Bo'Bo'+Bo'Bo'+Bo'Bo' (12 angetriebene Achsen über Tanzlagerantrieb). 
Dauerleistung: 2.400 kW(3.250 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Anfahrbeschleunigung: max. 1,0 m/s², im Betrieb 0,9 m/s²
Kupplungstyp:  Scharfenberg Typ 10
Endtriebwagen ET 420 002-8 der Münchener S-Bahn (am 16.06.2018) ausgestellt im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München (Theresienhöhe). Für die neu entstehenden S-Bahn-Systeme im Bereich der damaligen Deutschen Bundesbahn sollte Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts ein Schnellbahnfahrzeug entwickelt werden, dass für die im Bau befindlichen Tunnelstrecken in München und Frankfurt geeignet war und darüber hinaus eine hohe Beschleunigung, stufenlosen Einstieg und viele Türen für einen schnellen Fahrgastfluß bieten sollte. In München wollte man sich verkehrstechnisch vor allem für das Großereignis der Sommerolympiade 1972 rüsten, daher wurden sie auch oft Olympiatriebwagen oder Olympiatriebzüge genannt. Der ET 420 002 ist ein Endtriebwagen des zweiten Triebzuges der Vorausbauart der Münchener S-Bahn. Er wurde im Dezember 1969 zusammen mit zwei weiteren Prototypzügen in Betrieb genommen. Die dreiteiligen Triebzüge bestehen jeweils aus zwei Endtriebwagen und einem Mittelwagen. Untereinander mittels Kurzkupplungen miteinander verbunden, ergeben sie einen Kurzzug mit einer Gesamtlänge von 67 Metern. Ein Langzug, bestehend aus drei Kurzzügen, bietet Platz für 1200 Personen. Solidität und Einsatztauglichkeit des Triebwagens führten dazu, dass die Bahn ihn in fast allen Ballungszentren der Bundesrepublik zum Einsatz brachte. Insgesamt wurden 480 Exemplare des „Olympiazuges“ gebaut, davon waren 210 im Betriebwerk München-Steinhausen stationiert. Als der ET 420 002 dem Deutschen Museum – Verkehrszentrum 2004 übergeben wurde, konnte eine Laufleistung von 3.479 Mio Kilometern festgehalten werden. TECHNISCHE DATEN (kompl. Triebzug). Länge über Kupplung: 67.400 mm Eigengewicht: 129 t Achsformel: Bo'Bo'+Bo'Bo'+Bo'Bo' (12 angetriebene Achsen über Tanzlagerantrieb). Dauerleistung: 2.400 kW(3.250 PS) Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Anfahrbeschleunigung: max. 1,0 m/s², im Betrieb 0,9 m/s² Kupplungstyp: Scharfenberg Typ 10
Armin Schwarz


Zwei gekuppelte ET 423 (423 695-6 / 423 195-7 und 423 042-1 / 423 542-0) der S-Bahn Köln erreichen am 17.08.2020, bei Gewitter, ihre Endstation Au (Sieg).
Zwei gekuppelte ET 423 (423 695-6 / 423 195-7 und 423 042-1 / 423 542-0) der S-Bahn Köln erreichen am 17.08.2020, bei Gewitter, ihre Endstation Au (Sieg).
Armin Schwarz






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