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Die in Fulda stationierte selbstfahrende Schneeschleuder 716 002-1 (99 80 9490 002-9 D-DBMP) der DB Netz, Zentrale Streckenmanagement (seit 1.1.2024 DB InfraGO AG) steht am 30 April 2016 in Fulda.

(ID 930063)


Die in Fulda stationierte selbstfahrende Schneeschleuder 716 002-1 (99 80 9490 002-9 D-DBMP) der DB Netz, Zentrale Streckenmanagement (seit 1.1.2024 DB InfraGO AG) steht am 30 April 2016 in Fulda. 

Diese Schneeschleuder wurde 1993 von Beilhack als Typ HB 1600 S unter der Fabrik Nr. 131 gebaut, die Drehgestelle wurden von Kaelble-Gmeinder in Mosbach bezogen, das hydrodynamische Getriebe stammt von Voith in Heidenheim und das Schleuderaggregat von Beilhack in Rosenheim (Aebi Schmidt Deutschland GmbH). Die beiden gebauten Fahrzeuge wurden im DB-Werk in Meiningen (RAW Meinigen, seit 1996 Dampflokwerk Meiningen) zusammengebaut, welches auch den Fahrzeugrahmen und Fahrzeugaufbau herstellte.

Die Baureihe 716 der Deutschen Bahn AG ist eine selbstfahrende Hochleistungs-Schneeschleuder. Sie wurde speziell für die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg beschafft, wo ein Schneeräumfahrzeug benötigt wurde, welches schnell am Einsatzort ist und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erreicht.

Im November 2005 wurde 716 001 von Fulda nach München um beheimatet, nachdem die Fräsen auf der Schnellfahrstrecke nur vereinzelt zum Einsatz gekommen waren. 716 002 verblieb in Fulda.

Betriebliches
Aufgrund der seltenen Einsätze auf der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg werden die beiden Schneeschleudern von Fulda und München-Pasing aus im ganzen Bundesgebiet eingesetzt.

Das Konzept für die Schnellfahrstrecke sah vor, bei Bedarf die Strecke in Parallelfahrt mit bis zu 80 km/h zu räumen. Bei Überführungsfahrten ohne aktiviertes Schleuderaggregat dürfen die Fahrzeuge 120 km/h schnell fahren. Heute ist die Höchstgeschwindigkeit im Schleuderbetrieb auf 30 km/h begrenzt.

Technisches
Bei Auslieferung galten die Schneeschleudern mit einer Räumleistung von 16.000 Tonnen Schnee pro Stunde als die leistungsfähigsten Schneeschleudern auf der Schiene hinsichtlich Geschwindigkeit und Räumleistung.  
Bei einer Schneehöhe von 50 cm wird eine Räumgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht. Die Räumbreite liegt bei 5,54 m, der Schnee wird 40 m weit geworfen. Die Räumbreite ist dem Umstand zuzuschreiben, dass auf der Neubaustrecke einen Gleismittenabstand von 4,7 Metern besteht. Die Räumbreite wird durch Rafferbleche erreicht, die sich außen an den Schleuderaggregaten befinden und hydraulisch ausfahrbar sind. Zusätzlich ist ein Spurpflug (Spurprofil- sowie Spurrillenräumer) vorhanden. 
Der Aufbau ist um 180° drehbar, um die Arbeitsrichtung schnell wechseln zu können.

Wagenkasten
Das Fahrzeug besitzt zwei Drehgestelle mit jeweils zwei angetriebenen Achsen. Der Fahrgestellrahmen trägt den um 180° um die Hochachse schwenkbaren Aufbau. Im Wagenkasten befindet sich ein flacher Maschinenraum. Auch der geräumige Führerstand ist auf dem Aufbau montiert. Der Schleudersatz wurde vor dem Führerstand montiert. 

Schleudersatz
Zwei nebeneinander angebrachte Wurfschaufelräder sind das Zentrum der Schneeschleuder. Über und vor dem Schaufelrad sind zwei kleine Vorschneidepropeller angebracht. Das Fahrzeug hat eine Räumbreite von 5 Metern, dies ist dem Umstand zuzuschreiben, dass auf der Neubaustrecke ein Gleismittenabstand von 4,7 Metern besteht. Die Räumbreite wird durch Rafferbleche erreicht, die sich außen an den Schleuderaggregaten befinden und hydraulisch ausfahrbar sind. Zusätzlich ist ein Spurpflug vorhanden.

Antrieb
Die Schneeschleuder der Baureihe 716 besitzt drei Zwölfzylinder-Dieselmotoren von Daimler-Benz. Einer mit 630 kW Leistung für den Fahrantrieb, dieser treibt über Gelenkwellen den Drehmomentwandler und Gelenkwellen die Achsgetriebe aller vier Radsätze an. Das Verteilergetriebe für den Fahrantrieb befindet sich im Drehpunkt des Fahrzeuges. Zwei Dieselmotoren mit je 600 kW Leistung treiben über Gelenkwellen je ein Zahnradgetriebe die Schleudereinrichtungen an.

TECHNISCHE DATEN:
Indienststellung:  April 1994      
Spurweite:1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B'B'    
Länge über Alles: 16.500 mm
Drehzapfenabstand: 7.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm
Eigengewicht: 80 t
Zul. Anhängelast: 50 t
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 6
Dieselmotoren: 3 Zwölfzylinder-Dieselmotoren von Daimler-Benz
Leistung: 1 x 630 kW Fahrantrieb und 2 x 600 kW Schleuderabtriebe  
Räumgeschwindigkeit: 1 bis 80 km/h (heute auf 30 km/h begrenzt)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (laut Anschriftentafel Hg. 90 km/h)
Leistungsübertragung: hydraulisch
Kraftstoffvorrat: gesamt 3.060 l (in 2 Tanks) 
Bremse: KE-PmZ
Kleinster befahrbarer Halbmesser: 75 m

Die in Fulda stationierte selbstfahrende Schneeschleuder 716 002-1 (99 80 9490 002-9 D-DBMP) der DB Netz, Zentrale Streckenmanagement (seit 1.1.2024 DB InfraGO AG) steht am 30 April 2016 in Fulda.

Diese Schneeschleuder wurde 1993 von Beilhack als Typ HB 1600 S unter der Fabrik Nr. 131 gebaut, die Drehgestelle wurden von Kaelble-Gmeinder in Mosbach bezogen, das hydrodynamische Getriebe stammt von Voith in Heidenheim und das Schleuderaggregat von Beilhack in Rosenheim (Aebi Schmidt Deutschland GmbH). Die beiden gebauten Fahrzeuge wurden im DB-Werk in Meiningen (RAW Meinigen, seit 1996 Dampflokwerk Meiningen) zusammengebaut, welches auch den Fahrzeugrahmen und Fahrzeugaufbau herstellte.

Die Baureihe 716 der Deutschen Bahn AG ist eine selbstfahrende Hochleistungs-Schneeschleuder. Sie wurde speziell für die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg beschafft, wo ein Schneeräumfahrzeug benötigt wurde, welches schnell am Einsatzort ist und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erreicht.

Im November 2005 wurde 716 001 von Fulda nach München um beheimatet, nachdem die Fräsen auf der Schnellfahrstrecke nur vereinzelt zum Einsatz gekommen waren. 716 002 verblieb in Fulda.

Betriebliches
Aufgrund der seltenen Einsätze auf der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg werden die beiden Schneeschleudern von Fulda und München-Pasing aus im ganzen Bundesgebiet eingesetzt.

Das Konzept für die Schnellfahrstrecke sah vor, bei Bedarf die Strecke in Parallelfahrt mit bis zu 80 km/h zu räumen. Bei Überführungsfahrten ohne aktiviertes Schleuderaggregat dürfen die Fahrzeuge 120 km/h schnell fahren. Heute ist die Höchstgeschwindigkeit im Schleuderbetrieb auf 30 km/h begrenzt.

Technisches
Bei Auslieferung galten die Schneeschleudern mit einer Räumleistung von 16.000 Tonnen Schnee pro Stunde als die leistungsfähigsten Schneeschleudern auf der Schiene hinsichtlich Geschwindigkeit und Räumleistung.
Bei einer Schneehöhe von 50 cm wird eine Räumgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht. Die Räumbreite liegt bei 5,54 m, der Schnee wird 40 m weit geworfen. Die Räumbreite ist dem Umstand zuzuschreiben, dass auf der Neubaustrecke einen Gleismittenabstand von 4,7 Metern besteht. Die Räumbreite wird durch Rafferbleche erreicht, die sich außen an den Schleuderaggregaten befinden und hydraulisch ausfahrbar sind. Zusätzlich ist ein Spurpflug (Spurprofil- sowie Spurrillenräumer) vorhanden.
Der Aufbau ist um 180° drehbar, um die Arbeitsrichtung schnell wechseln zu können.

Wagenkasten
Das Fahrzeug besitzt zwei Drehgestelle mit jeweils zwei angetriebenen Achsen. Der Fahrgestellrahmen trägt den um 180° um die Hochachse schwenkbaren Aufbau. Im Wagenkasten befindet sich ein flacher Maschinenraum. Auch der geräumige Führerstand ist auf dem Aufbau montiert. Der Schleudersatz wurde vor dem Führerstand montiert.

Schleudersatz
Zwei nebeneinander angebrachte Wurfschaufelräder sind das Zentrum der Schneeschleuder. Über und vor dem Schaufelrad sind zwei kleine Vorschneidepropeller angebracht. Das Fahrzeug hat eine Räumbreite von 5 Metern, dies ist dem Umstand zuzuschreiben, dass auf der Neubaustrecke ein Gleismittenabstand von 4,7 Metern besteht. Die Räumbreite wird durch Rafferbleche erreicht, die sich außen an den Schleuderaggregaten befinden und hydraulisch ausfahrbar sind. Zusätzlich ist ein Spurpflug vorhanden.

Antrieb
Die Schneeschleuder der Baureihe 716 besitzt drei Zwölfzylinder-Dieselmotoren von Daimler-Benz. Einer mit 630 kW Leistung für den Fahrantrieb, dieser treibt über Gelenkwellen den Drehmomentwandler und Gelenkwellen die Achsgetriebe aller vier Radsätze an. Das Verteilergetriebe für den Fahrantrieb befindet sich im Drehpunkt des Fahrzeuges. Zwei Dieselmotoren mit je 600 kW Leistung treiben über Gelenkwellen je ein Zahnradgetriebe die Schleudereinrichtungen an.

TECHNISCHE DATEN:
Indienststellung: April 1994
Spurweite:1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B'B'
Länge über Alles: 16.500 mm
Drehzapfenabstand: 7.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm
Eigengewicht: 80 t
Zul. Anhängelast: 50 t
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 6
Dieselmotoren: 3 Zwölfzylinder-Dieselmotoren von Daimler-Benz
Leistung: 1 x 630 kW Fahrantrieb und 2 x 600 kW Schleuderabtriebe
Räumgeschwindigkeit: 1 bis 80 km/h (heute auf 30 km/h begrenzt)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (laut Anschriftentafel Hg. 90 km/h)
Leistungsübertragung: hydraulisch
Kraftstoffvorrat: gesamt 3.060 l (in 2 Tanks)
Bremse: KE-PmZ
Kleinster befahrbarer Halbmesser: 75 m

Armin Schwarz 01.11.2026, 1 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/200, Blende: 10/1, ISO200, Brennweite: 65/1

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Der nächste Winter kann kommen...

Die in Fulda stationierte selbstfahrende Schneeschleuder 716 002-1 der DB Netz AG ist am 05.10.2015 beim DB Werk Fulda abgestellt und konnte vom Bahnsteig fotografiert werden.
Der nächste Winter kann kommen... Die in Fulda stationierte selbstfahrende Schneeschleuder 716 002-1 der DB Netz AG ist am 05.10.2015 beim DB Werk Fulda abgestellt und konnte vom Bahnsteig fotografiert werden.
Armin Schwarz

Noch zerlegt und in  der Revision.....
Die selbstfahrende Schneeschleuder 716 001-3 der DB Netz AG steht am 24.08.2013, in den Hallen im Dampflokwerk Meiningen (DLW).

Weitere Informationen zu diesen Schneeschleudern siehe: http://hellertal.startbilder.de/name/einzelbild/number/291780/kategorie/Deutschland~Unternehmen~DB+Netz+AG.html
Noch zerlegt und in der Revision..... Die selbstfahrende Schneeschleuder 716 001-3 der DB Netz AG steht am 24.08.2013, in den Hallen im Dampflokwerk Meiningen (DLW). Weitere Informationen zu diesen Schneeschleudern siehe: http://hellertal.startbilder.de/name/einzelbild/number/291780/kategorie/Deutschland~Unternehmen~DB+Netz+AG.html
Armin Schwarz

Der nächste Winter kann kommen...
 
Die selbstfahrende Schneeschleuder 716 002-1 der DB Netz AG steht am 24.08.2013, mit erledigter Revision, im Dampflokwerk Meiningen (DLW). 
Diese Schneeschleuder wurde 1993 von Beilhack als Typ HB 1600 S unter der Fabrik Nr. 131 gebaut, die Drehgestelle wurden von Kaelble-Gmeinder in Mosbach bezogen, das hydrodynamische Getriebe stammt von Voith in Heidenheim und das Schleuderaggregat von Beilhack in Rosenheim (Aebi Schmidt Deutschland GmbH). Die beiden gebauten Fahrzeuge wurden im DB-Werk in Meiningen (RAW Meinigen. seit 1996 Dampflokwerk Meiningen) zusammengebaut, welches auch den Fahrzeugrahmen und Fahrzeugaufbau herstellte.

Die Baureihe 716 der Deutschen Bahn AG ist eine selbstfahrende Hochleistungs-Schneeschleuder. Sie wurde speziell für die Neubaustrecke zwischen Hannover und Würzburg beschafft, wo ein Schneeräumfahrzeug benötigt wurde, welches schnell am Einsatzort ist und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erreicht.
Bei einer Schneehöhe von 50 cm wird eine Räumgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht. Die Räumbreite liegt bei 5,54 m, der Schnee wird 40 m weit geworfen. Die Räumbreite ist dem Umstand zuzuschreiben, dass auf der Neubaustrecke einen Gleismittenabstand von 4,7 Metern besteht. Die Räumbreite wird durch Rafferbleche erreicht, die sich außen an den Schleuderaggregaten befinden und hydraulisch ausfahrbar sind. Zusätzlich ist ein Spurpflug (Spurprofil- sowie Spurrillenräumer) vorhanden. 
Der Aufbau ist um 180 ° drehbar, um die Arbeitsrichtung schnell wechseln zu können.
Bei Auslieferung galten die Schneeschleudern mit einer Räumleistung von 16.000 Tonnen Schnee pro Stunde als die leistungsfähigsten Schneeschleudern auf der Schiene: „…, die hinsichtlich Geschwindigkeit und Räumleistung alle bisherigen Schneeräumfahrzeuge von Eisenbahnen weltweit in den Schatten stellt.“ (Schweizer Eisenbahn-Revue 5/1994)
Schneeschleuder drei Zwölfzylinder-Dieselmotoren von Daimler-Benz. Einer mit 630 kW Leistung für den Fahrantrieb, dieser treibt über Drehmomentwandler und Gelenkwellen die Achsgetriebe aller vier Radsätze an. Zwei mit je 600 kW Leistung treiben über je ein Zahnradgetriebe die Schleudereinrichtungen an. 




Technische Daten: 
Indienststellung:  April 1994      
Achsfolge:  B'B' 
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)     
Länge über Alles: 16.500 mm
Eigengewicht: 80 t
Zul. Anhängelast: 50 t
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 6
Leistung: 1 x 630 kW Fahrantrieb und 2 x 600 kW 
Antrieb:  hydromechanisch    
Räumgeschwindigkeit: 1 bis 80 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (laut Anschriftentafel Hg. 90 km/h)
Der nächste Winter kann kommen... Die selbstfahrende Schneeschleuder 716 002-1 der DB Netz AG steht am 24.08.2013, mit erledigter Revision, im Dampflokwerk Meiningen (DLW). Diese Schneeschleuder wurde 1993 von Beilhack als Typ HB 1600 S unter der Fabrik Nr. 131 gebaut, die Drehgestelle wurden von Kaelble-Gmeinder in Mosbach bezogen, das hydrodynamische Getriebe stammt von Voith in Heidenheim und das Schleuderaggregat von Beilhack in Rosenheim (Aebi Schmidt Deutschland GmbH). Die beiden gebauten Fahrzeuge wurden im DB-Werk in Meiningen (RAW Meinigen. seit 1996 Dampflokwerk Meiningen) zusammengebaut, welches auch den Fahrzeugrahmen und Fahrzeugaufbau herstellte. Die Baureihe 716 der Deutschen Bahn AG ist eine selbstfahrende Hochleistungs-Schneeschleuder. Sie wurde speziell für die Neubaustrecke zwischen Hannover und Würzburg beschafft, wo ein Schneeräumfahrzeug benötigt wurde, welches schnell am Einsatzort ist und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erreicht. Bei einer Schneehöhe von 50 cm wird eine Räumgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht. Die Räumbreite liegt bei 5,54 m, der Schnee wird 40 m weit geworfen. Die Räumbreite ist dem Umstand zuzuschreiben, dass auf der Neubaustrecke einen Gleismittenabstand von 4,7 Metern besteht. Die Räumbreite wird durch Rafferbleche erreicht, die sich außen an den Schleuderaggregaten befinden und hydraulisch ausfahrbar sind. Zusätzlich ist ein Spurpflug (Spurprofil- sowie Spurrillenräumer) vorhanden. Der Aufbau ist um 180 ° drehbar, um die Arbeitsrichtung schnell wechseln zu können. Bei Auslieferung galten die Schneeschleudern mit einer Räumleistung von 16.000 Tonnen Schnee pro Stunde als die leistungsfähigsten Schneeschleudern auf der Schiene: „…, die hinsichtlich Geschwindigkeit und Räumleistung alle bisherigen Schneeräumfahrzeuge von Eisenbahnen weltweit in den Schatten stellt.“ (Schweizer Eisenbahn-Revue 5/1994) Schneeschleuder drei Zwölfzylinder-Dieselmotoren von Daimler-Benz. Einer mit 630 kW Leistung für den Fahrantrieb, dieser treibt über Drehmomentwandler und Gelenkwellen die Achsgetriebe aller vier Radsätze an. Zwei mit je 600 kW Leistung treiben über je ein Zahnradgetriebe die Schleudereinrichtungen an. Technische Daten: Indienststellung: April 1994 Achsfolge: B'B' Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Alles: 16.500 mm Eigengewicht: 80 t Zul. Anhängelast: 50 t Zur Mitfahrt zugel. Personen: 6 Leistung: 1 x 630 kW Fahrantrieb und 2 x 600 kW Antrieb: hydromechanisch Räumgeschwindigkeit: 1 bis 80 km/h Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (laut Anschriftentafel Hg. 90 km/h)
Armin Schwarz

Von hinten:
Die selbstfahrende Schneeschleuder 716 002-1 der DB Netz AG steht am 24.08.2013, mit erledigter Revision, im Dampflokwerk Meiningen (DLW).
Von hinten: Die selbstfahrende Schneeschleuder 716 002-1 der DB Netz AG steht am 24.08.2013, mit erledigter Revision, im Dampflokwerk Meiningen (DLW).
Armin Schwarz