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Der vierteilige Stadler KISS - IC2 4113 der Baureihe 4110 (ex Westbahn) der DB Fernverkehr AG hat am 16.05.2022, als IC 2274 von Dresden Hbf, via Berlin Hbf und Waren(Müritz) den Hbf Rostock,

(ID 775704)


Der vierteilige Stadler KISS - IC2 4113 der Baureihe 4110 (ex Westbahn) der DB Fernverkehr AG hat am 16.05.2022, als IC 2274 von Dresden Hbf, via Berlin Hbf und Waren(Müritz) den Hbf Rostock, erreicht. 

Diese vierteilige Stadler KISS - Garnitur IC 4113 besteht aus 93 85 4110 113-6 CH-DB / 93 85 4110 413-0 CH-DB / 93 85 4110 513-7 CH-DB / 93 85 4110 613-5 CH-DB. 

Die Triebzüge wurden 2017 von der Stadler Rail AG für die österreichische WESTbahn gebaut, seit Dezember 2019 sind, 9 dieser KISS. bei der DB Fernverkehr AG. Nach Anpassungen erfolgte die Betriebsaufnahme im März 2020. Diese Triebzüge sind in der Schweiz eingestellt/registriert und haben die Zulassungen für die Schweiz, Österreich und Deutschland. Eigentlich wollte die DB die Züge um ein Wagenteil verlängern, da dies aber eine komplette neue Zulassung durch das EBA erfordert hätte, hat man davon Abstand genommen. 

 KISS  - das heißt: Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug. Aber nicht nur die DB Regio AG setzt auf die  KISS -Doppelstockzüge des Schweizer Herstellers Stadler Rail bzw. Stadler Pankow, auch DB Fernverkehr erweitert seine Intercity 2-Flotte durch den Kauf von 17 hochwertigen gebrauchten Doppelstockzügen dieses Typs, die bisher bei der österreichischen Westbahn im Einsatz waren. Die Fahrzeuge sind größtenteils erst zwei Jahre alt und haben bei den Kunden in Österreich höchste Zufriedenheitswerte erreicht.

Ursprünglich wurde das Fahrzeugkonzept für S-Bahnen entwickelt. Längst ist die KISS-Plattform aber weiterentwickelt worden für schnelle Regional-Express-Linien und es gibt sogar eine Fernverkehrsvariante mit sehr komfortabler Innenausstattung und einer Druckertüchtigung für das Befahren von Tunnels mit 200 km/h und einem entgegenkommenden 300 km/h-Zug. Mit einer S-Bahn hat das nur noch in einer Disziplin zu tun: Nämlich eine enorm gute Beschleunigung!

Die hochwertigen Kiss-Züge, die bisher bei der Westbahn fuhren, sind bis zu 200 km/h schnell und bestehen aus vier bzw. sechs Wagen. Nach den Anpassungen für den Intercity-Einsatz verfügen sie über rund 300 bzw. 470 Sitzplätze. Auf zwei Etagen gibt es komfortable Sitzlandschaften und viel Bewegungsfreiheit. Die Fahrzeuge sind mit WLAN und Steckdosen (je Sitzplatz eine) ausgestattet sowie einem modernen Fahrgastinformationssystem. Auch ein gastronomischer Service mit heißen und kalten Getränken, süßen und herzhaften Snacks sowie frischen Baguettes ist vorgesehen. Die vorhandenen Bereiche für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, für Gepäck und Fahrräder werden entsprechend üblicher DB-Standards sukzessive erweitert.

Zahlen, Daten, Fakten:
Betriebsaufnahme: März 2020 
Zugkonzept: Doppelstock-Triebwagen 
Hersteller: Stadler Rail 
Anzahl Züge: 9 
Anzahl Wagen pro Zug: 4 (2 angetriebene Endwagen und 2 Mittelwagen) 
Zuglänge: 100 Meter 
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h 
Leistung eines Triebzuges: 4.000 kW Dauerlast, 6.000 kW Spitzenlast

Der vierteilige Stadler KISS - IC2 4113 der Baureihe 4110 (ex Westbahn) der DB Fernverkehr AG hat am 16.05.2022, als IC 2274 von Dresden Hbf, via Berlin Hbf und Waren(Müritz) den Hbf Rostock, erreicht.

Diese vierteilige Stadler KISS - Garnitur IC 4113 besteht aus 93 85 4110 113-6 CH-DB / 93 85 4110 413-0 CH-DB / 93 85 4110 513-7 CH-DB / 93 85 4110 613-5 CH-DB.

Die Triebzüge wurden 2017 von der Stadler Rail AG für die österreichische WESTbahn gebaut, seit Dezember 2019 sind, 9 dieser KISS. bei der DB Fernverkehr AG. Nach Anpassungen erfolgte die Betriebsaufnahme im März 2020. Diese Triebzüge sind in der Schweiz eingestellt/registriert und haben die Zulassungen für die Schweiz, Österreich und Deutschland. Eigentlich wollte die DB die Züge um ein Wagenteil verlängern, da dies aber eine komplette neue Zulassung durch das EBA erfordert hätte, hat man davon Abstand genommen.

"KISS" - das heißt: Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug. Aber nicht nur die DB Regio AG setzt auf die "KISS"-Doppelstockzüge des Schweizer Herstellers Stadler Rail bzw. Stadler Pankow, auch DB Fernverkehr erweitert seine Intercity 2-Flotte durch den Kauf von 17 hochwertigen gebrauchten Doppelstockzügen dieses Typs, die bisher bei der österreichischen Westbahn im Einsatz waren. Die Fahrzeuge sind größtenteils erst zwei Jahre alt und haben bei den Kunden in Österreich höchste Zufriedenheitswerte erreicht.

Ursprünglich wurde das Fahrzeugkonzept für S-Bahnen entwickelt. Längst ist die KISS-Plattform aber weiterentwickelt worden für schnelle Regional-Express-Linien und es gibt sogar eine Fernverkehrsvariante mit sehr komfortabler Innenausstattung und einer Druckertüchtigung für das Befahren von Tunnels mit 200 km/h und einem entgegenkommenden 300 km/h-Zug. Mit einer S-Bahn hat das nur noch in einer Disziplin zu tun: Nämlich eine enorm gute Beschleunigung!

Die hochwertigen Kiss-Züge, die bisher bei der Westbahn fuhren, sind bis zu 200 km/h schnell und bestehen aus vier bzw. sechs Wagen. Nach den Anpassungen für den Intercity-Einsatz verfügen sie über rund 300 bzw. 470 Sitzplätze. Auf zwei Etagen gibt es komfortable Sitzlandschaften und viel Bewegungsfreiheit. Die Fahrzeuge sind mit WLAN und Steckdosen (je Sitzplatz eine) ausgestattet sowie einem modernen Fahrgastinformationssystem. Auch ein gastronomischer Service mit heißen und kalten Getränken, süßen und herzhaften Snacks sowie frischen Baguettes ist vorgesehen. Die vorhandenen Bereiche für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, für Gepäck und Fahrräder werden entsprechend üblicher DB-Standards sukzessive erweitert.

Zahlen, Daten, Fakten:
Betriebsaufnahme: März 2020
Zugkonzept: Doppelstock-Triebwagen
Hersteller: Stadler Rail
Anzahl Züge: 9
Anzahl Wagen pro Zug: 4 (2 angetriebene Endwagen und 2 Mittelwagen)
Zuglänge: 100 Meter
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Leistung eines Triebzuges: 4.000 kW Dauerlast, 6.000 kW Spitzenlast

Armin Schwarz 26.05.2022, 605 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/100, Blende: 10/1, ISO50, Brennweite: 40/1

2 Kommentare, Alle Kommentare
Stefan Wohlfahrt 26.5.2022 17:46

Hallo Armin,
ein schönes Bild vom KISS. Ich fahre eigentlich auch recht gerne mit diesen Zügen; wobei die Fahrt sich auf eher kürzere Strecken beschränke, doch ich kann mir nicht vorstellen, stundenlang mit einem KISS zu reisen.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 26.5.2022 18:43

Hallo Stefan,
danke, es freut mich dass Dir das Bild von dem KISS gefällt. Wir sind auch schon mit den KISS in der Schweiz gefahren, In Deutschland aber nur mit den Lokbespannten Doppelstock-IC 2, von Siegen nach Norddeich-Mole. Das ist dann etwa halbe Nord-Südrichtung von Deutschland, die Fahrt war sehr angenehm.

Wobei die DB IC 2 KISS ein anderes Interior (Innenraum) besitzen, als die SBB Regionalbahn (RE/IR) KISS RABe 511. So würden die hier bei der SBB als RABe 50x, die „Null“ hinter der 5 zeigt ja (50) das es Fernverkehrstriebzüge sind.
Liebe Grüße
Armin

Die an die DB Fernverkehr AG vermietete 193 107-0 (91 80 6193 107-0 D-Rpool) der der Railpool GmbH (München), hat mit 24 Minuten Verspätung am 01 September 2026 mit dem ICE 1540 von Berlin Südkreuz, einem ICE L (Talgo 230 Garnitur), den Zielbahnhof Köln Hauptbahnhof erreicht. Der Laufweg dieses ICE L ist Berlin Südkreuz (ab 23:42 Uhr) - Berlin Hbf - Potsdam – Magdeburg - Hannover - Dortmund – Essen - Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf Hbf – Köln Hbf (an 06:59 Uhr). So ist es eine gute etwas über 5 Stunden dauerten Verbindung über Nacht. 

Die SIEMENS Vectron MS (X4E) wurde 2023 von Siemens Mobility in München-Allach unter der Fabriknummer 23289 gebaut und an die Railpool GmbH geliefert. Die mit 6.400 kW und für ein Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h konzipierte Mehrsystemlok ist in der Variante A22 ausgeführt und hat so die Zulassungen und entspr. Länderpakete für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und die Niederlande (D / A / CH / I / NL).
Die an die DB Fernverkehr AG vermietete 193 107-0 (91 80 6193 107-0 D-Rpool) der der Railpool GmbH (München), hat mit 24 Minuten Verspätung am 01 September 2026 mit dem ICE 1540 von Berlin Südkreuz, einem ICE L (Talgo 230 Garnitur), den Zielbahnhof Köln Hauptbahnhof erreicht. Der Laufweg dieses ICE L ist Berlin Südkreuz (ab 23:42 Uhr) - Berlin Hbf - Potsdam – Magdeburg - Hannover - Dortmund – Essen - Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf Hbf – Köln Hbf (an 06:59 Uhr). So ist es eine gute etwas über 5 Stunden dauerten Verbindung über Nacht. Die SIEMENS Vectron MS (X4E) wurde 2023 von Siemens Mobility in München-Allach unter der Fabriknummer 23289 gebaut und an die Railpool GmbH geliefert. Die mit 6.400 kW und für ein Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h konzipierte Mehrsystemlok ist in der Variante A22 ausgeführt und hat so die Zulassungen und entspr. Länderpakete für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und die Niederlande (D / A / CH / I / NL).
Armin Schwarz

Die an die DB Fernverkehr AG vermietete 193 107-0 (91 80 6193 107-0 D-Rpool) der der Railpool GmbH (München), hat mit 24 Minuten Verspätung am 01 September 2026 mit dem ICE 1540 von Berlin Südkreuz, einem ICE L (Talgo 230 Garnitur), den Zielbahnhof Köln Hauptbahnhof erreicht. Der Laufweg dieses ICE L ist Berlin Südkreuz (ab 23:42 Uhr) - Berlin Hbf - Potsdam – Magdeburg - Hannover - Dortmund – Essen - Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf Hbf – Köln Hbf (an 06:59 Uhr). So ist es eine gute etwas über 5 Stunden dauerten Verbindung über Nacht. 

Die SIEMENS Vectron MS (X4E) wurde 2023 von Siemens Mobility in München-Allach unter der Fabriknummer 23289 gebaut und an die Railpool GmbH geliefert. Die mit 6.400 kW und für ein Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h konzipierte Mehrsystemlok ist in der Variante A22 ausgeführt und hat so die Zulassungen und entspr. Länderpakete für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und die Niederlande (D / A / CH / I / NL).
Die an die DB Fernverkehr AG vermietete 193 107-0 (91 80 6193 107-0 D-Rpool) der der Railpool GmbH (München), hat mit 24 Minuten Verspätung am 01 September 2026 mit dem ICE 1540 von Berlin Südkreuz, einem ICE L (Talgo 230 Garnitur), den Zielbahnhof Köln Hauptbahnhof erreicht. Der Laufweg dieses ICE L ist Berlin Südkreuz (ab 23:42 Uhr) - Berlin Hbf - Potsdam – Magdeburg - Hannover - Dortmund – Essen - Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf Hbf – Köln Hbf (an 06:59 Uhr). So ist es eine gute etwas über 5 Stunden dauerten Verbindung über Nacht. Die SIEMENS Vectron MS (X4E) wurde 2023 von Siemens Mobility in München-Allach unter der Fabriknummer 23289 gebaut und an die Railpool GmbH geliefert. Die mit 6.400 kW und für ein Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h konzipierte Mehrsystemlok ist in der Variante A22 ausgeführt und hat so die Zulassungen und entspr. Länderpakete für Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und die Niederlande (D / A / CH / I / NL).
Armin Schwarz

Der 7-teilige ICE T der BR 411, Tz 1117 „Erlangen“ fährt am 12 August 2026 durch den Bahnhof Bonn UN Campus in Richtung Koblenz bzw. Mainz.

Der ICE T hat die Zulassung für Deutschland und Österreich (inkl. ETCS), der Wagen 4 (Mittelwagen zweiter Klasse der Baureihe 411.8 hat eine Ausstattung mit Fahrradträger im Wagen Baureihe 411.8. 

Von diesen 7-teiligen Triebzüge mit Neigetechnik (BR 411) wurde 60 Stück von 1996 bis 2005 von dem Konsortium ICN T (Bombardier Transportation, Deutsche Waggonbau AG, DUEWAG, Fiat Ferroviaria und SIEMENS) in 2 Serien für die DB Fernverkehr AG gebaut. Von der 5-teiligen Variante (BR 415) waren es 11 Stück. 

Der ICE T sieht äußerlich dem ICE 3 (BR 403 / 406) sehr ähnlich, wenn man aber auf die Drehgestelle schaut, sieht man aber schon den Unterschied. Der ICE T ist der Kurvenspezialist, er verfügt über eine spezielle Neigetechnik:
Der ICE T wurde 1999 in Betrieb genommen (1. Serie, die 2. Serie 2004). Er ist mit einer besonderen Technik konzipiert, um auf kurvenreichen Strecken den Wagenkasten ähnlich wie ein Motorradfahrer auf die Seite neigen zu können. Den ICE T gibt es in zwei Varianten, als Fünftiler (BR 415) und als Siebenteiler (BR DB 411 bzw. BR ÖBB 4011), welche aber miteinander gekuppelt und als Doppelzug gefahren werden können. Die fünfteilige Variante der Baureihe 415 beinhaltet ein Bordbistro und die siebenteilige Variante der Baureihe 411 zusätzlich noch einen Restaurantbereich. Am Anfang und Ende jedes ICE T bietet ein spezielles Abteil, das durch eine Glaswand vom Lokführer getrennt ist, die Möglichkeit diesem über die Schulter zu schauen.

Im Dezember 2013 wurde ein Modernisierungsprogramm für die ICE T-Flotte gestartet. Neben einer neuen Außenlackierung sowie neuen Teppichböden wurden die ICE T-Züge als einige der ersten Züge in Deutschland mit dem europaweiten Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Damit kann die ICE T-Flotte beispielsweise auf der neugebauten Schnellfahrstrecke Halle/Leipzig - Erfurt eingesetzt werden, welche bis zu 50 Minuten Reisezeit einspart. Zudem fährt der ICE T nach Österreich und ermöglicht so zum Beispiel Direktverbindungen zwischen Frankfurt und Wien.

Ein siebenteiliger ICE T der BR 411 besteht aus:
•	Wagen 1 (BR 411.0): Trafowagen der ersten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Apmzf, geführt als Wagen-Nr. 28 oder 38
•	Wagen 2 (BR 411.1): Stromrichterwagen der ersten/zweiten Klasse, Gattung ABpmz, geführt als Wagen-Nr. 27 oder 37
•	Wagen 3 (BR 411.2): Fahrmotorwagen mit Bordrestaurant, Gattung WRmz, geführt als Wagen-Nr. 26 oder 36
•	Wagen 4 (BR 411.8): Mittelwagen zweiter Klasse (mit 3 Fahrradstellplätzen, Gattung Bpmdz, geführt als Wagen-Nr. 24 oder 34
•	Wagen 5 (BR 411.7): Fahrmotorwagen der zweiten Klasse (mit Info-Point), Gattung Bmpz, geführt als Wagen-Nr. 23 oder 33
•	Wagen 6 (BR 411.6): Stromrichterwagen der zweiten Klasse (mit 1 Rollstuhlplatz), Gattung Bpmbz. geführt als Wagen-Nr. 22 oder 32
•	Wagen 7 (BR 411.5): Trafowagen der zweiten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Bpmzf, geführt als Wagen-Nr. 21 oder 31

TECHNISCHE DATEN (BR 411):
Betriebsaufnahme: 1999 (1.Serie) / 2004 (2. Serie)
Zugkonzept: Triebwagenzug, Kuppelbare Zugeinheiten (auch mit BR 415)
Zahl der Züge: 32 (1.Serie) / 28 (2. Serie) und 11 (5-teiler der BR 415)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’
Zahl der Wagen pro Zug: 7 (5 bei BR 405)
Breite: bis 2.850 mm
Höhe: bis 3.910 
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm
Zuglänge: 184,4 m 
Eigengewicht: 368 t
Antrieb: Elektrisch, Unterflur-Antrieb 
Motortyp: Siemens 1TB2223-0GB03
Achsgetriebe: DURUTRAIL RK 18-2,53 von HENSCHEL Antriebstechnik GmbH
Übersetzungsverhältnis: 1: 2,53 
Bremse: Elektrodynamische Bremsen, Scheibenbremsen, Magnetschienenbremsen und Federspeicherbremsen
Anzahl angetriebener Achsen: 8
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h 
Leistung: 4.000 kW (3.000 kW BR 415)
Sitzplätze (BR 411 der 1.Serie): 359, davon 304 in der 2. Klasse, 55 in der 1. Klasse, zudem sind im Restaurant noch 24 Sitzplätze

Technik:
Die angetriebenen Mittelwagen verfügen jeweils über zwei angetriebene Achsen, und zwar jeweils die innenliegende eines Drehgestells. Jede Achse wird von einem vierpoligen, fremdbelüfteten Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer, vom Typ SIEMENS 1TB2223-0GB03 angetrieben. Die Motoren sind in Längsrichtung unterhalb des Wagenbodens aufgehängt. Die Kraftübertragung auf die Treibachsen erfolgt jeweils mittels einer Kardan-Gelenkwellen auf das Kegelrad-Achsgetriebe vom Typ DURUTRAIL RK 18-2,53 vom Hersteller HENSCHEL Antriebstechnik GmbH (Kassel). Das Getriebe hat ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 2,53. Auch wenn der Name „HENSCHEL“ im Lokomotiv- und Triebfahrzeugbau verschwunden ist, so kann man den Namen doch noch in so mancher Lok oder Triebzug finden. 

Die Stromrichter- und Fahrmotorwagen sind über eine Drehstromsammelschiene miteinander verbunden; die beiden Stromrichterwagen darüber hinaus mit einer Hochspannungsdachleitung, sodass ein gehobener Stromabnehmer genügt.

Trieb- und Laufdrehgestelle sind gleicher Bauart, tragen alle Komponenten der aktiven Neigetechnik und entsprechen denen der Pendolino ETR 460 und ETR 470. Die Neigetechnik wird über redundante Sensoren, deren Signale über Rechner in jedem Wagen verarbeitet werden, gesteuert. Diese Rechner steuern Hydraulikzylinder an, die den Wagenkasten neigen. Als Sensoren zum Einsatz kommen in den beiden Endwagen je zwei Kreisel im vorderen Drehgestell sowie vier Querbeschleunigungsmesser in beiden Drehgestellen. In jedem Wagen wurden je Wagenrechner, Beschleunigungsmesser, die auch Überschreitungen der Höchstgrenzen der Querbeschleunigung erfassen, und zwei Winkelgeber installiert. Die Wagenrechner sind über einen redundanten Bus miteinander verbunden. Die Drehgestelle sind mit einer aktiven, vom Wagenrechner gesteuerten Querfederung ausgerüstet, die den Wagenkasten beim Befahren von Kurven zentriert. Eine Komfortneigung bis zu vier Grad wirkt sich zwar auf den allgemeinen Fahrkomfort aus, ermöglicht jedoch noch kein bogenschnelles Fahren. Die für letzteres notwendige Neigung von bis zu 8 Grad ist nur unter Einsatz der Geschwindigkeitsüberwachung Neigetechnik (GNT) vorgesehen, bzw. zugelassen. Über dieses, auf der punktförmigen Zugbeeinflussung aufbauende System erfolgt dann die Überwachung der Neigetechnik-Fahrten, einschließlich der zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten.

Die Züge verfügen über elektromotorische Bremsen (an allen angetriebenen Achsen), Scheibenbremsen (je drei Wellenbremsscheiben aus Sphäroguss an nicht angetriebenen, je zwei an angetriebenen Radsätzen) und Magnetschienenbremsen. Die Bremssteuerung nutzt vorrangig die dynamische Bremse und schaltet erst in höheren Bremsstufen Druckluftbremsen zu. Federspeicherbremsen dienen als Feststellbremsen. Auch zum Anhalten wird die Druckluftbremse zugeschaltet.

Die Endwagen sind 27.450 mm lang, die Mittelwagen 25.900 mmr. Der Achsstand der Drehgestelle liegt bei 2.700 mm. Gegenüber den ICE 3 wurde mit Blick auf das bogenschnelle Fahren die zulässige Radsatzlast von 17 auf 16 Tonnen gesenkt. Aus Gewichtsgründen wurden die Transformatoren und Stromabnehmer in die Endwagen eingebaut.

Nachdem die Ausrüstung der ICE-T-Flotte mit ETCS im August 2009 europaweit ausgeschrieben worden war, wurde der Auftrag im Dezember 2010 vergeben. Ein Teil der Fahrzeuge der zweiten Bauserie (17 Triebzüge) wurde für den Betrieb auf der Österreichischen Westbahn und der Unterinntalbahn bis Ende 2012 entsprechend ausgerüstet. Die übrigen Züge erhielten die Ausrüstung bis zur Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Erfurt–Leipzig/Halle im Dezember 2015.
Der 7-teilige ICE T der BR 411, Tz 1117 „Erlangen“ fährt am 12 August 2026 durch den Bahnhof Bonn UN Campus in Richtung Koblenz bzw. Mainz. Der ICE T hat die Zulassung für Deutschland und Österreich (inkl. ETCS), der Wagen 4 (Mittelwagen zweiter Klasse der Baureihe 411.8 hat eine Ausstattung mit Fahrradträger im Wagen Baureihe 411.8. Von diesen 7-teiligen Triebzüge mit Neigetechnik (BR 411) wurde 60 Stück von 1996 bis 2005 von dem Konsortium ICN T (Bombardier Transportation, Deutsche Waggonbau AG, DUEWAG, Fiat Ferroviaria und SIEMENS) in 2 Serien für die DB Fernverkehr AG gebaut. Von der 5-teiligen Variante (BR 415) waren es 11 Stück. Der ICE T sieht äußerlich dem ICE 3 (BR 403 / 406) sehr ähnlich, wenn man aber auf die Drehgestelle schaut, sieht man aber schon den Unterschied. Der ICE T ist der Kurvenspezialist, er verfügt über eine spezielle Neigetechnik: Der ICE T wurde 1999 in Betrieb genommen (1. Serie, die 2. Serie 2004). Er ist mit einer besonderen Technik konzipiert, um auf kurvenreichen Strecken den Wagenkasten ähnlich wie ein Motorradfahrer auf die Seite neigen zu können. Den ICE T gibt es in zwei Varianten, als Fünftiler (BR 415) und als Siebenteiler (BR DB 411 bzw. BR ÖBB 4011), welche aber miteinander gekuppelt und als Doppelzug gefahren werden können. Die fünfteilige Variante der Baureihe 415 beinhaltet ein Bordbistro und die siebenteilige Variante der Baureihe 411 zusätzlich noch einen Restaurantbereich. Am Anfang und Ende jedes ICE T bietet ein spezielles Abteil, das durch eine Glaswand vom Lokführer getrennt ist, die Möglichkeit diesem über die Schulter zu schauen. Im Dezember 2013 wurde ein Modernisierungsprogramm für die ICE T-Flotte gestartet. Neben einer neuen Außenlackierung sowie neuen Teppichböden wurden die ICE T-Züge als einige der ersten Züge in Deutschland mit dem europaweiten Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Damit kann die ICE T-Flotte beispielsweise auf der neugebauten Schnellfahrstrecke Halle/Leipzig - Erfurt eingesetzt werden, welche bis zu 50 Minuten Reisezeit einspart. Zudem fährt der ICE T nach Österreich und ermöglicht so zum Beispiel Direktverbindungen zwischen Frankfurt und Wien. Ein siebenteiliger ICE T der BR 411 besteht aus: • Wagen 1 (BR 411.0): Trafowagen der ersten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Apmzf, geführt als Wagen-Nr. 28 oder 38 • Wagen 2 (BR 411.1): Stromrichterwagen der ersten/zweiten Klasse, Gattung ABpmz, geführt als Wagen-Nr. 27 oder 37 • Wagen 3 (BR 411.2): Fahrmotorwagen mit Bordrestaurant, Gattung WRmz, geführt als Wagen-Nr. 26 oder 36 • Wagen 4 (BR 411.8): Mittelwagen zweiter Klasse (mit 3 Fahrradstellplätzen, Gattung Bpmdz, geführt als Wagen-Nr. 24 oder 34 • Wagen 5 (BR 411.7): Fahrmotorwagen der zweiten Klasse (mit Info-Point), Gattung Bmpz, geführt als Wagen-Nr. 23 oder 33 • Wagen 6 (BR 411.6): Stromrichterwagen der zweiten Klasse (mit 1 Rollstuhlplatz), Gattung Bpmbz. geführt als Wagen-Nr. 22 oder 32 • Wagen 7 (BR 411.5): Trafowagen der zweiten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Bpmzf, geführt als Wagen-Nr. 21 oder 31 TECHNISCHE DATEN (BR 411): Betriebsaufnahme: 1999 (1.Serie) / 2004 (2. Serie) Zugkonzept: Triebwagenzug, Kuppelbare Zugeinheiten (auch mit BR 415) Zahl der Züge: 32 (1.Serie) / 28 (2. Serie) und 11 (5-teiler der BR 415) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’ Zahl der Wagen pro Zug: 7 (5 bei BR 405) Breite: bis 2.850 mm Höhe: bis 3.910 Drehzapfenabstand: 19.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm Zuglänge: 184,4 m Eigengewicht: 368 t Antrieb: Elektrisch, Unterflur-Antrieb Motortyp: Siemens 1TB2223-0GB03 Achsgetriebe: DURUTRAIL RK 18-2,53 von HENSCHEL Antriebstechnik GmbH Übersetzungsverhältnis: 1: 2,53 Bremse: Elektrodynamische Bremsen, Scheibenbremsen, Magnetschienenbremsen und Federspeicherbremsen Anzahl angetriebener Achsen: 8 Zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h Leistung: 4.000 kW (3.000 kW BR 415) Sitzplätze (BR 411 der 1.Serie): 359, davon 304 in der 2. Klasse, 55 in der 1. Klasse, zudem sind im Restaurant noch 24 Sitzplätze Technik: Die angetriebenen Mittelwagen verfügen jeweils über zwei angetriebene Achsen, und zwar jeweils die innenliegende eines Drehgestells. Jede Achse wird von einem vierpoligen, fremdbelüfteten Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer, vom Typ SIEMENS 1TB2223-0GB03 angetrieben. Die Motoren sind in Längsrichtung unterhalb des Wagenbodens aufgehängt. Die Kraftübertragung auf die Treibachsen erfolgt jeweils mittels einer Kardan-Gelenkwellen auf das Kegelrad-Achsgetriebe vom Typ DURUTRAIL RK 18-2,53 vom Hersteller HENSCHEL Antriebstechnik GmbH (Kassel). Das Getriebe hat ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 2,53. Auch wenn der Name „HENSCHEL“ im Lokomotiv- und Triebfahrzeugbau verschwunden ist, so kann man den Namen doch noch in so mancher Lok oder Triebzug finden. Die Stromrichter- und Fahrmotorwagen sind über eine Drehstromsammelschiene miteinander verbunden; die beiden Stromrichterwagen darüber hinaus mit einer Hochspannungsdachleitung, sodass ein gehobener Stromabnehmer genügt. Trieb- und Laufdrehgestelle sind gleicher Bauart, tragen alle Komponenten der aktiven Neigetechnik und entsprechen denen der Pendolino ETR 460 und ETR 470. Die Neigetechnik wird über redundante Sensoren, deren Signale über Rechner in jedem Wagen verarbeitet werden, gesteuert. Diese Rechner steuern Hydraulikzylinder an, die den Wagenkasten neigen. Als Sensoren zum Einsatz kommen in den beiden Endwagen je zwei Kreisel im vorderen Drehgestell sowie vier Querbeschleunigungsmesser in beiden Drehgestellen. In jedem Wagen wurden je Wagenrechner, Beschleunigungsmesser, die auch Überschreitungen der Höchstgrenzen der Querbeschleunigung erfassen, und zwei Winkelgeber installiert. Die Wagenrechner sind über einen redundanten Bus miteinander verbunden. Die Drehgestelle sind mit einer aktiven, vom Wagenrechner gesteuerten Querfederung ausgerüstet, die den Wagenkasten beim Befahren von Kurven zentriert. Eine Komfortneigung bis zu vier Grad wirkt sich zwar auf den allgemeinen Fahrkomfort aus, ermöglicht jedoch noch kein bogenschnelles Fahren. Die für letzteres notwendige Neigung von bis zu 8 Grad ist nur unter Einsatz der Geschwindigkeitsüberwachung Neigetechnik (GNT) vorgesehen, bzw. zugelassen. Über dieses, auf der punktförmigen Zugbeeinflussung aufbauende System erfolgt dann die Überwachung der Neigetechnik-Fahrten, einschließlich der zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten. Die Züge verfügen über elektromotorische Bremsen (an allen angetriebenen Achsen), Scheibenbremsen (je drei Wellenbremsscheiben aus Sphäroguss an nicht angetriebenen, je zwei an angetriebenen Radsätzen) und Magnetschienenbremsen. Die Bremssteuerung nutzt vorrangig die dynamische Bremse und schaltet erst in höheren Bremsstufen Druckluftbremsen zu. Federspeicherbremsen dienen als Feststellbremsen. Auch zum Anhalten wird die Druckluftbremse zugeschaltet. Die Endwagen sind 27.450 mm lang, die Mittelwagen 25.900 mmr. Der Achsstand der Drehgestelle liegt bei 2.700 mm. Gegenüber den ICE 3 wurde mit Blick auf das bogenschnelle Fahren die zulässige Radsatzlast von 17 auf 16 Tonnen gesenkt. Aus Gewichtsgründen wurden die Transformatoren und Stromabnehmer in die Endwagen eingebaut. Nachdem die Ausrüstung der ICE-T-Flotte mit ETCS im August 2009 europaweit ausgeschrieben worden war, wurde der Auftrag im Dezember 2010 vergeben. Ein Teil der Fahrzeuge der zweiten Bauserie (17 Triebzüge) wurde für den Betrieb auf der Österreichischen Westbahn und der Unterinntalbahn bis Ende 2012 entsprechend ausgerüstet. Die übrigen Züge erhielten die Ausrüstung bis zur Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Erfurt–Leipzig/Halle im Dezember 2015.
Armin Schwarz

Der 7-teilige ICE T der BR 411, Tz 1117 „Erlangen“ fährt am 12 August 2026 durch den Bahnhof Bonn UN Campus in Richtung Koblenz bzw. Mainz.

Der ICE T hat die Zulassung für Deutschland und Österreich (inkl. ETCS), der Wagen 4 (Mittelwagen zweiter Klasse der Baureihe 411.8 hat eine Ausstattung mit Fahrradträger im Wagen Baureihe 411.8. 

Von diesen 7-teiligen Triebzüge mit Neigetechnik (BR 411) wurde 60 Stück von 1996 bis 2005 von dem Konsortium ICN T (Bombardier Transportation, Deutsche Waggonbau AG, DUEWAG, Fiat Ferroviaria und SIEMENS) in 2 Serien für die DB Fernverkehr AG gebaut. Von der 5-teiligen Variante (BR 415) waren es 11 Stück. 

Der ICE T sieht äußerlich dem ICE 3 (BR 403 / 406) sehr ähnlich, wenn man aber auf die Drehgestelle schaut, sieht man aber schon den Unterschied. Der ICE T ist der Kurvenspezialist, er verfügt über eine spezielle Neigetechnik:
Der ICE T wurde 1999 in Betrieb genommen (1. Serie, die 2. Serie 2004). Er ist mit einer besonderen Technik konzipiert, um auf kurvenreichen Strecken den Wagenkasten ähnlich wie ein Motorradfahrer auf die Seite neigen zu können. Den ICE T gibt es in zwei Varianten, als Fünftiler (BR 415) und als Siebenteiler (BR DB 411 bzw. BR ÖBB 4011), welche aber miteinander gekuppelt und als Doppelzug gefahren werden können. Die fünfteilige Variante der Baureihe 415 beinhaltet ein Bordbistro und die siebenteilige Variante der Baureihe 411 zusätzlich noch einen Restaurantbereich. Am Anfang und Ende jedes ICE T bietet ein spezielles Abteil, das durch eine Glaswand vom Lokführer getrennt ist, die Möglichkeit diesem über die Schulter zu schauen.

Im Dezember 2013 wurde ein Modernisierungsprogramm für die ICE T-Flotte gestartet. Neben einer neuen Außenlackierung sowie neuen Teppichböden wurden die ICE T-Züge als einige der ersten Züge in Deutschland mit dem europaweiten Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Damit kann die ICE T-Flotte beispielsweise auf der neugebauten Schnellfahrstrecke Halle/Leipzig - Erfurt eingesetzt werden, welche bis zu 50 Minuten Reisezeit einspart. Zudem fährt der ICE T nach Österreich und ermöglicht so zum Beispiel Direktverbindungen zwischen Frankfurt und Wien.

Ein siebenteiliger ICE T der BR 411 besteht aus:
•	Wagen 1 (BR 411.0): Trafowagen der ersten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Apmzf, geführt als Wagen-Nr. 28 oder 38
•	Wagen 2 (BR 411.1): Stromrichterwagen der ersten/zweiten Klasse, Gattung ABpmz, geführt als Wagen-Nr. 27 oder 37
•	Wagen 3 (BR 411.2): Fahrmotorwagen mit Bordrestaurant, Gattung WRmz, geführt als Wagen-Nr. 26 oder 36
•	Wagen 4 (BR 411.8): Mittelwagen zweiter Klasse (mit 3 Fahrradstellplätzen, Gattung Bpmdz, geführt als Wagen-Nr. 24 oder 34
•	Wagen 5 (BR 411.7): Fahrmotorwagen der zweiten Klasse (mit Info-Point), Gattung Bmpz, geführt als Wagen-Nr. 23 oder 33
•	Wagen 6 (BR 411.6): Stromrichterwagen der zweiten Klasse (mit 1 Rollstuhlplatz), Gattung Bpmbz. geführt als Wagen-Nr. 22 oder 32
•	Wagen 7 (BR 411.5): Trafowagen der zweiten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Bpmzf, geführt als Wagen-Nr. 21 oder 31

TECHNISCHE DATEN (BR 411):
Betriebsaufnahme: 1999 (1.Serie) / 2004 (2. Serie)
Zugkonzept: Triebwagenzug, Kuppelbare Zugeinheiten (auch mit BR 415)
Zahl der Züge: 32 (1.Serie) / 28 (2. Serie) und 11 (5-teiler der BR 415)
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’
Zahl der Wagen pro Zug: 7 (5 bei BR 405)
Breite: bis 2.850 mm
Höhe: bis 3.910 
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm
Zuglänge: 184,4 m 
Eigengewicht: 368 t
Antrieb: Elektrisch, Unterflur-Antrieb 
Motortyp: Siemens 1TB2223-0GB03
Achsgetriebe: DURUTRAIL RK 18-2,53 von HENSCHEL Antriebstechnik GmbH
Übersetzungsverhältnis: 1: 2,53 
Bremse: Elektrodynamische Bremsen, Scheibenbremsen, Magnetschienenbremsen und Federspeicherbremsen
Anzahl angetriebener Achsen: 8
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h 
Leistung: 4.000 kW (3.000 kW BR 415)
Sitzplätze (BR 411 der 1.Serie): 359, davon 304 in der 2. Klasse, 55 in der 1. Klasse, zudem sind im Restaurant noch 24 Sitzplätze

Technik:
Die angetriebenen Mittelwagen verfügen jeweils über zwei angetriebene Achsen, und zwar jeweils die innenliegende eines Drehgestells. Jede Achse wird von einem vierpoligen, fremdbelüfteten Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer, vom Typ SIEMENS 1TB2223-0GB03 angetrieben. Die Motoren sind in Längsrichtung unterhalb des Wagenbodens aufgehängt. Die Kraftübertragung auf die Treibachsen erfolgt jeweils mittels einer Kardan-Gelenkwellen auf das Kegelrad-Achsgetriebe vom Typ DURUTRAIL RK 18-2,53 vom Hersteller HENSCHEL Antriebstechnik GmbH (Kassel). Das Getriebe hat ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 2,53. Auch wenn der Name „HENSCHEL“ im Lokomotiv- und Triebfahrzeugbau verschwunden ist, so kann man den Namen doch noch in so mancher Lok oder Triebzug finden. 

Die Stromrichter- und Fahrmotorwagen sind über eine Drehstromsammelschiene miteinander verbunden; die beiden Stromrichterwagen darüber hinaus mit einer Hochspannungsdachleitung, sodass ein gehobener Stromabnehmer genügt.

Trieb- und Laufdrehgestelle sind gleicher Bauart, tragen alle Komponenten der aktiven Neigetechnik und entsprechen denen der Pendolino ETR 460 und ETR 470. Die Neigetechnik wird über redundante Sensoren, deren Signale über Rechner in jedem Wagen verarbeitet werden, gesteuert. Diese Rechner steuern Hydraulikzylinder an, die den Wagenkasten neigen. Als Sensoren zum Einsatz kommen in den beiden Endwagen je zwei Kreisel im vorderen Drehgestell sowie vier Querbeschleunigungsmesser in beiden Drehgestellen. In jedem Wagen wurden je Wagenrechner, Beschleunigungsmesser, die auch Überschreitungen der Höchstgrenzen der Querbeschleunigung erfassen, und zwei Winkelgeber installiert. Die Wagenrechner sind über einen redundanten Bus miteinander verbunden. Die Drehgestelle sind mit einer aktiven, vom Wagenrechner gesteuerten Querfederung ausgerüstet, die den Wagenkasten beim Befahren von Kurven zentriert. Eine Komfortneigung bis zu vier Grad wirkt sich zwar auf den allgemeinen Fahrkomfort aus, ermöglicht jedoch noch kein bogenschnelles Fahren. Die für letzteres notwendige Neigung von bis zu 8 Grad ist nur unter Einsatz der Geschwindigkeitsüberwachung Neigetechnik (GNT) vorgesehen, bzw. zugelassen. Über dieses, auf der punktförmigen Zugbeeinflussung aufbauende System erfolgt dann die Überwachung der Neigetechnik-Fahrten, einschließlich der zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten.

Die Züge verfügen über elektromotorische Bremsen (an allen angetriebenen Achsen), Scheibenbremsen (je drei Wellenbremsscheiben aus Sphäroguss an nicht angetriebenen, je zwei an angetriebenen Radsätzen) und Magnetschienenbremsen. Die Bremssteuerung nutzt vorrangig die dynamische Bremse und schaltet erst in höheren Bremsstufen Druckluftbremsen zu. Federspeicherbremsen dienen als Feststellbremsen. Auch zum Anhalten wird die Druckluftbremse zugeschaltet.

Die Endwagen sind 27.450 mm lang, die Mittelwagen 25.900 mmr. Der Achsstand der Drehgestelle liegt bei 2.700 mm. Gegenüber den ICE 3 wurde mit Blick auf das bogenschnelle Fahren die zulässige Radsatzlast von 17 auf 16 Tonnen gesenkt. Aus Gewichtsgründen wurden die Transformatoren und Stromabnehmer in die Endwagen eingebaut.

Nachdem die Ausrüstung der ICE-T-Flotte mit ETCS im August 2009 europaweit ausgeschrieben worden war, wurde der Auftrag im Dezember 2010 vergeben. Ein Teil der Fahrzeuge der zweiten Bauserie (17 Triebzüge) wurde für den Betrieb auf der Österreichischen Westbahn und der Unterinntalbahn bis Ende 2012 entsprechend ausgerüstet. Die übrigen Züge erhielten die Ausrüstung bis zur Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Erfurt–Leipzig/Halle im Dezember 2015.
Der 7-teilige ICE T der BR 411, Tz 1117 „Erlangen“ fährt am 12 August 2026 durch den Bahnhof Bonn UN Campus in Richtung Koblenz bzw. Mainz. Der ICE T hat die Zulassung für Deutschland und Österreich (inkl. ETCS), der Wagen 4 (Mittelwagen zweiter Klasse der Baureihe 411.8 hat eine Ausstattung mit Fahrradträger im Wagen Baureihe 411.8. Von diesen 7-teiligen Triebzüge mit Neigetechnik (BR 411) wurde 60 Stück von 1996 bis 2005 von dem Konsortium ICN T (Bombardier Transportation, Deutsche Waggonbau AG, DUEWAG, Fiat Ferroviaria und SIEMENS) in 2 Serien für die DB Fernverkehr AG gebaut. Von der 5-teiligen Variante (BR 415) waren es 11 Stück. Der ICE T sieht äußerlich dem ICE 3 (BR 403 / 406) sehr ähnlich, wenn man aber auf die Drehgestelle schaut, sieht man aber schon den Unterschied. Der ICE T ist der Kurvenspezialist, er verfügt über eine spezielle Neigetechnik: Der ICE T wurde 1999 in Betrieb genommen (1. Serie, die 2. Serie 2004). Er ist mit einer besonderen Technik konzipiert, um auf kurvenreichen Strecken den Wagenkasten ähnlich wie ein Motorradfahrer auf die Seite neigen zu können. Den ICE T gibt es in zwei Varianten, als Fünftiler (BR 415) und als Siebenteiler (BR DB 411 bzw. BR ÖBB 4011), welche aber miteinander gekuppelt und als Doppelzug gefahren werden können. Die fünfteilige Variante der Baureihe 415 beinhaltet ein Bordbistro und die siebenteilige Variante der Baureihe 411 zusätzlich noch einen Restaurantbereich. Am Anfang und Ende jedes ICE T bietet ein spezielles Abteil, das durch eine Glaswand vom Lokführer getrennt ist, die Möglichkeit diesem über die Schulter zu schauen. Im Dezember 2013 wurde ein Modernisierungsprogramm für die ICE T-Flotte gestartet. Neben einer neuen Außenlackierung sowie neuen Teppichböden wurden die ICE T-Züge als einige der ersten Züge in Deutschland mit dem europaweiten Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Damit kann die ICE T-Flotte beispielsweise auf der neugebauten Schnellfahrstrecke Halle/Leipzig - Erfurt eingesetzt werden, welche bis zu 50 Minuten Reisezeit einspart. Zudem fährt der ICE T nach Österreich und ermöglicht so zum Beispiel Direktverbindungen zwischen Frankfurt und Wien. Ein siebenteiliger ICE T der BR 411 besteht aus: • Wagen 1 (BR 411.0): Trafowagen der ersten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Apmzf, geführt als Wagen-Nr. 28 oder 38 • Wagen 2 (BR 411.1): Stromrichterwagen der ersten/zweiten Klasse, Gattung ABpmz, geführt als Wagen-Nr. 27 oder 37 • Wagen 3 (BR 411.2): Fahrmotorwagen mit Bordrestaurant, Gattung WRmz, geführt als Wagen-Nr. 26 oder 36 • Wagen 4 (BR 411.8): Mittelwagen zweiter Klasse (mit 3 Fahrradstellplätzen, Gattung Bpmdz, geführt als Wagen-Nr. 24 oder 34 • Wagen 5 (BR 411.7): Fahrmotorwagen der zweiten Klasse (mit Info-Point), Gattung Bmpz, geführt als Wagen-Nr. 23 oder 33 • Wagen 6 (BR 411.6): Stromrichterwagen der zweiten Klasse (mit 1 Rollstuhlplatz), Gattung Bpmbz. geführt als Wagen-Nr. 22 oder 32 • Wagen 7 (BR 411.5): Trafowagen der zweiten Klasse mit Führerstand (Steuerwagen) und Stromabnehmer, Gattung Bpmzf, geführt als Wagen-Nr. 21 oder 31 TECHNISCHE DATEN (BR 411): Betriebsaufnahme: 1999 (1.Serie) / 2004 (2. Serie) Zugkonzept: Triebwagenzug, Kuppelbare Zugeinheiten (auch mit BR 415) Zahl der Züge: 32 (1.Serie) / 28 (2. Serie) und 11 (5-teiler der BR 415) Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’+(1A)(A1)+(1A)(A1)+2’2’ Zahl der Wagen pro Zug: 7 (5 bei BR 405) Breite: bis 2.850 mm Höhe: bis 3.910 Drehzapfenabstand: 19.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.700 mm Zuglänge: 184,4 m Eigengewicht: 368 t Antrieb: Elektrisch, Unterflur-Antrieb Motortyp: Siemens 1TB2223-0GB03 Achsgetriebe: DURUTRAIL RK 18-2,53 von HENSCHEL Antriebstechnik GmbH Übersetzungsverhältnis: 1: 2,53 Bremse: Elektrodynamische Bremsen, Scheibenbremsen, Magnetschienenbremsen und Federspeicherbremsen Anzahl angetriebener Achsen: 8 Zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h Leistung: 4.000 kW (3.000 kW BR 415) Sitzplätze (BR 411 der 1.Serie): 359, davon 304 in der 2. Klasse, 55 in der 1. Klasse, zudem sind im Restaurant noch 24 Sitzplätze Technik: Die angetriebenen Mittelwagen verfügen jeweils über zwei angetriebene Achsen, und zwar jeweils die innenliegende eines Drehgestells. Jede Achse wird von einem vierpoligen, fremdbelüfteten Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer, vom Typ SIEMENS 1TB2223-0GB03 angetrieben. Die Motoren sind in Längsrichtung unterhalb des Wagenbodens aufgehängt. Die Kraftübertragung auf die Treibachsen erfolgt jeweils mittels einer Kardan-Gelenkwellen auf das Kegelrad-Achsgetriebe vom Typ DURUTRAIL RK 18-2,53 vom Hersteller HENSCHEL Antriebstechnik GmbH (Kassel). Das Getriebe hat ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 2,53. Auch wenn der Name „HENSCHEL“ im Lokomotiv- und Triebfahrzeugbau verschwunden ist, so kann man den Namen doch noch in so mancher Lok oder Triebzug finden. Die Stromrichter- und Fahrmotorwagen sind über eine Drehstromsammelschiene miteinander verbunden; die beiden Stromrichterwagen darüber hinaus mit einer Hochspannungsdachleitung, sodass ein gehobener Stromabnehmer genügt. Trieb- und Laufdrehgestelle sind gleicher Bauart, tragen alle Komponenten der aktiven Neigetechnik und entsprechen denen der Pendolino ETR 460 und ETR 470. Die Neigetechnik wird über redundante Sensoren, deren Signale über Rechner in jedem Wagen verarbeitet werden, gesteuert. Diese Rechner steuern Hydraulikzylinder an, die den Wagenkasten neigen. Als Sensoren zum Einsatz kommen in den beiden Endwagen je zwei Kreisel im vorderen Drehgestell sowie vier Querbeschleunigungsmesser in beiden Drehgestellen. In jedem Wagen wurden je Wagenrechner, Beschleunigungsmesser, die auch Überschreitungen der Höchstgrenzen der Querbeschleunigung erfassen, und zwei Winkelgeber installiert. Die Wagenrechner sind über einen redundanten Bus miteinander verbunden. Die Drehgestelle sind mit einer aktiven, vom Wagenrechner gesteuerten Querfederung ausgerüstet, die den Wagenkasten beim Befahren von Kurven zentriert. Eine Komfortneigung bis zu vier Grad wirkt sich zwar auf den allgemeinen Fahrkomfort aus, ermöglicht jedoch noch kein bogenschnelles Fahren. Die für letzteres notwendige Neigung von bis zu 8 Grad ist nur unter Einsatz der Geschwindigkeitsüberwachung Neigetechnik (GNT) vorgesehen, bzw. zugelassen. Über dieses, auf der punktförmigen Zugbeeinflussung aufbauende System erfolgt dann die Überwachung der Neigetechnik-Fahrten, einschließlich der zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten. Die Züge verfügen über elektromotorische Bremsen (an allen angetriebenen Achsen), Scheibenbremsen (je drei Wellenbremsscheiben aus Sphäroguss an nicht angetriebenen, je zwei an angetriebenen Radsätzen) und Magnetschienenbremsen. Die Bremssteuerung nutzt vorrangig die dynamische Bremse und schaltet erst in höheren Bremsstufen Druckluftbremsen zu. Federspeicherbremsen dienen als Feststellbremsen. Auch zum Anhalten wird die Druckluftbremse zugeschaltet. Die Endwagen sind 27.450 mm lang, die Mittelwagen 25.900 mmr. Der Achsstand der Drehgestelle liegt bei 2.700 mm. Gegenüber den ICE 3 wurde mit Blick auf das bogenschnelle Fahren die zulässige Radsatzlast von 17 auf 16 Tonnen gesenkt. Aus Gewichtsgründen wurden die Transformatoren und Stromabnehmer in die Endwagen eingebaut. Nachdem die Ausrüstung der ICE-T-Flotte mit ETCS im August 2009 europaweit ausgeschrieben worden war, wurde der Auftrag im Dezember 2010 vergeben. Ein Teil der Fahrzeuge der zweiten Bauserie (17 Triebzüge) wurde für den Betrieb auf der Österreichischen Westbahn und der Unterinntalbahn bis Ende 2012 entsprechend ausgerüstet. Die übrigen Züge erhielten die Ausrüstung bis zur Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Erfurt–Leipzig/Halle im Dezember 2015.
Armin Schwarz