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Das verstehe wer will....

(ID 600402)



Das verstehe wer will....
Man hat eigentlich zu wenige Loks,  verkauft 200 Lok und mietet oder least sie wieder.

Hier ist am 18.02.2018 die an die DB Cargo AG vermietete Railpool 151 155-9 (91 80 6151 155-9 D-Rpool), ex DB Cargo 151 155-9, in Kreuztal abgestellt.

HINTERGRUND (Wie Fachmagazinen in der Branche zu lesen):
Danach wurden je 100 sechsachsige elektrische Altbau-Lokomotiven der Baureihen 151 und 155 an ein Konsortium aus dem Lokvermieter Railpool (Tochter des US-Investors Oaktree) und dem japanischen Industriekonzern Toshiba verkauft. Die Mehrheit wird Railpool halten. DB Cargo beabsichtigt, 100 Loks von Railpool wieder zu mieten. Die anderen Maschinen werden dem freien Markt angeboten. 

Der Verkauf der alten Fahrzeuge soll die Verschuldung der DB-Güterbahntochter kurzfristig verringern. Die Höhe des Verkaufspreises ist nicht bekannt. Früheren Medienberichten zufolge, sollte dieser jedoch bei ca. 70 Millionen Euro liegen.

Zudem haben die DB Cargo und Toshiba eine  Technologiepartnerschaft abgeschlossen:
DB Cargo hat mit Toshiba, einem der führenden asiatischen Lieferanten im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik, eine Technologiekooperation geschlossen. Diese beinhal­tet eine Machbarkeitsstudie für die gemeinsame Entwicklung und den anschließenden Erwerb von zunächst 100 neuen Hybrid-Lokomotiven durch DB Cargo. Die Hybridfahrzeuge werden als Nahbereichs-Lokomotiven eingesetzt und ermöglichen neben einem deutlich geringeren Dieselverbrauch und niedrigeren Instandhaltungskosten eine höhere durchschnittliche Flottenverfügbarkeit. Erste Testfahrzeuge werden voraussichtlich Ende 2019 zur Verfügung stehen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.          

Gleichzeitig ist Toshiba Mitglied eines Partnerkonsortiums unter Führung des Münchner Lokvermieters Railpool (Tochter der Investunternehmen OAK­TREE und GIC), welches ältere Güterlokomotiven der Baureihen 151 und 155 der DB Cargo AG in einen Fuhrpark übernimmt und anschließend im Rahmen eines Kapazitätsmietmodells anbietet. Dieser 200 Lokomotiven umfassende Fuhrpark gibt DB Cargo die Chance, je nach Auftragslage effizient Lokomotivkapazitäten zu mieten.

„Ziel ist es, gemeinsam mit Toshiba den Lieferantenmarkt für Güterlokomotiven und Komponenten weiterzuentwickeln. DB Cargo erhält Zugang zu Zukunftstechnologien, die auf dem hiesigen Markt derzeit in der Form nicht verfügbar sind. Im Gegenzug unters­tützen wir als größte europäische Güterbahn Toshiba beim Markteintritt – eine klassische Win-Win-Situation“, so Jür­gen Wilder, Vorstandsvorsitzender von DB Cargo (Quelle Handelsblatt).

Damit hat die Güterbahn auch erstmalig im Feld des Fahrzeugmanagements einen Markt für Gebrauchsloks geschaffen, der es ermöglicht, kurzfristig und flexibel Lokkapazitäten anzumieten. Die Instandhaltung dieser Fahrzeuge liegt weiterhin bei der Deutschen Bahn.

Mit einem Durch­schnittsalter von 40 Jahren hat die Rangierlokflotte von DB Cargo ihre maximale Nutzungsdauer bald erreicht. DB Cargo setzte daher schon frühzeitig auf innovative Hybridtechnologien, um den Ersatzbedarf zu decken und zudem frühzeitig eigene Kompetenzen in Instandhaltung und Wartung aufzubauen. Wobei es diese Entwicklungen ja bereits auf dem deutschen Markt, mit der BR 1001 und BR 1002 (Alstom H3 - Hybrid) gibt.

Durch den Rückzug vieler europäischer Hersteller ist die Innovationskraft im Schienengüterverkehr rückläufig und der Wettbewerb gering. Bisher ist es den asiatischen Technologieführern jedoch noch nicht gelungen, sich im europäischen Markt zu etablieren. Das liegt vor allem an der fehlenden Erfahrung im Betrieb in Europa, den komplizierten Zulassungsverfahren und fehlenden Partnern. Diese Hürden will DB Cargo in Kooperation mit Toshiba überwinden, um den europäischen Markt für Schienenfahrzeugtechnik zukunftsfähiger zu machen.


Das verstehe wer will....
Man hat eigentlich zu wenige Loks, verkauft 200 Lok und mietet oder least sie wieder.

Hier ist am 18.02.2018 die an die DB Cargo AG vermietete Railpool 151 155-9 (91 80 6151 155-9 D-Rpool), ex DB Cargo 151 155-9, in Kreuztal abgestellt.

HINTERGRUND (Wie Fachmagazinen in der Branche zu lesen):
Danach wurden je 100 sechsachsige elektrische Altbau-Lokomotiven der Baureihen 151 und 155 an ein Konsortium aus dem Lokvermieter Railpool (Tochter des US-Investors Oaktree) und dem japanischen Industriekonzern Toshiba verkauft. Die Mehrheit wird Railpool halten. DB Cargo beabsichtigt, 100 Loks von Railpool wieder zu mieten. Die anderen Maschinen werden dem freien Markt angeboten.

Der Verkauf der alten Fahrzeuge soll die Verschuldung der DB-Güterbahntochter kurzfristig verringern. Die Höhe des Verkaufspreises ist nicht bekannt. Früheren Medienberichten zufolge, sollte dieser jedoch bei ca. 70 Millionen Euro liegen.

Zudem haben die DB Cargo und Toshiba eine Technologiepartnerschaft abgeschlossen:
DB Cargo hat mit Toshiba, einem der führenden asiatischen Lieferanten im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik, eine Technologiekooperation geschlossen. Diese beinhal­tet eine Machbarkeitsstudie für die gemeinsame Entwicklung und den anschließenden Erwerb von zunächst 100 neuen Hybrid-Lokomotiven durch DB Cargo. Die Hybridfahrzeuge werden als Nahbereichs-Lokomotiven eingesetzt und ermöglichen neben einem deutlich geringeren Dieselverbrauch und niedrigeren Instandhaltungskosten eine höhere durchschnittliche Flottenverfügbarkeit. Erste Testfahrzeuge werden voraussichtlich Ende 2019 zur Verfügung stehen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Gleichzeitig ist Toshiba Mitglied eines Partnerkonsortiums unter Führung des Münchner Lokvermieters Railpool (Tochter der Investunternehmen OAK­TREE und GIC), welches ältere Güterlokomotiven der Baureihen 151 und 155 der DB Cargo AG in einen Fuhrpark übernimmt und anschließend im Rahmen eines Kapazitätsmietmodells anbietet. Dieser 200 Lokomotiven umfassende Fuhrpark gibt DB Cargo die Chance, je nach Auftragslage effizient Lokomotivkapazitäten zu mieten.

„Ziel ist es, gemeinsam mit Toshiba den Lieferantenmarkt für Güterlokomotiven und Komponenten weiterzuentwickeln. DB Cargo erhält Zugang zu Zukunftstechnologien, die auf dem hiesigen Markt derzeit in der Form nicht verfügbar sind. Im Gegenzug unters­tützen wir als größte europäische Güterbahn Toshiba beim Markteintritt – eine klassische Win-Win-Situation“, so Jür­gen Wilder, Vorstandsvorsitzender von DB Cargo (Quelle Handelsblatt).

Damit hat die Güterbahn auch erstmalig im Feld des Fahrzeugmanagements einen Markt für Gebrauchsloks geschaffen, der es ermöglicht, kurzfristig und flexibel Lokkapazitäten anzumieten. Die Instandhaltung dieser Fahrzeuge liegt weiterhin bei der Deutschen Bahn.

Mit einem Durch­schnittsalter von 40 Jahren hat die Rangierlokflotte von DB Cargo ihre maximale Nutzungsdauer bald erreicht. DB Cargo setzte daher schon frühzeitig auf innovative Hybridtechnologien, um den Ersatzbedarf zu decken und zudem frühzeitig eigene Kompetenzen in Instandhaltung und Wartung aufzubauen. Wobei es diese Entwicklungen ja bereits auf dem deutschen Markt, mit der BR 1001 und BR 1002 (Alstom H3 - Hybrid) gibt.

Durch den Rückzug vieler europäischer Hersteller ist die Innovationskraft im Schienengüterverkehr rückläufig und der Wettbewerb gering. Bisher ist es den asiatischen Technologieführern jedoch noch nicht gelungen, sich im europäischen Markt zu etablieren. Das liegt vor allem an der fehlenden Erfahrung im Betrieb in Europa, den komplizierten Zulassungsverfahren und fehlenden Partnern. Diese Hürden will DB Cargo in Kooperation mit Toshiba überwinden, um den europäischen Markt für Schienenfahrzeugtechnik zukunftsfähiger zu machen.

Armin Schwarz 18.02.2018, 861 Aufrufe, 0 Kommentare

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Die ozeanblau/beige 151 073-4 (91 80 6151 073-4 D-BYB) der BayernBahn GmbH (Nördlingen) fährt am 21 August 2026, mit dem  Henkelzug  (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Im Hintergrund die 105 m hohe Siegtalbrücke der Autobahn A45 (Sauerlandlinie).

Die 151 073-4 wurde 1974 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31816 gebaut und in der Farbgebung ozeanblau/beige an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Zum 01.01.2017 wurden je 100 sechsachsige elektrische Altbau-Lokomotiven der Baureihen 151 und 155 an den Lokvermieter Railpool verkauft, so auch diese. 2019 wurde die 151er an die BayernBahn GmbH in Nördlingen verkauft.

Die BayernBahn ist übrigens eine Tochtergesellschaft des Bayerischen Eisenbahnmuseums e.V.. Sie besitzt z.Z. 6 dieser mit 5.982 kW leistungsstarken und bis zu 120 km/h schnellen Maschinen der Baureihe 151.
Die ozeanblau/beige 151 073-4 (91 80 6151 073-4 D-BYB) der BayernBahn GmbH (Nördlingen) fährt am 21 August 2026, mit dem "Henkelzug" (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Im Hintergrund die 105 m hohe Siegtalbrücke der Autobahn A45 (Sauerlandlinie). Die 151 073-4 wurde 1974 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31816 gebaut und in der Farbgebung ozeanblau/beige an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Zum 01.01.2017 wurden je 100 sechsachsige elektrische Altbau-Lokomotiven der Baureihen 151 und 155 an den Lokvermieter Railpool verkauft, so auch diese. 2019 wurde die 151er an die BayernBahn GmbH in Nördlingen verkauft. Die BayernBahn ist übrigens eine Tochtergesellschaft des Bayerischen Eisenbahnmuseums e.V.. Sie besitzt z.Z. 6 dieser mit 5.982 kW leistungsstarken und bis zu 120 km/h schnellen Maschinen der Baureihe 151.
Armin Schwarz

Die ozeanblau/beige 151 073-4 (91 80 6151 073-4 D-BYB) der BayernBahn GmbH (Nördlingen) fährt am 21 August 2026, mit dem  Henkelzug  (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Im Hintergrund die 105 m hohe Siegtalbrücke der Autobahn A45 (Sauerlandlinie).

Die 151 073-4 wurde 1974 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31816 gebaut und in der Farbgebung ozeanblau/beige an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Zum 01.01.2017 wurden je 100 sechsachsige elektrische Altbau-Lokomotiven der Baureihen 151 und 155 an den Lokvermieter Railpool verkauft, so auch diese. 2019 wurde die 151er an die BayernBahn GmbH in Nördlingen verkauft.

Die BayernBahn ist übrigens eine Tochtergesellschaft des Bayerischen Eisenbahnmuseums e.V.. Sie besitzt z.Z. 6 dieser mit 5.982 kW leistungsstarken und bis zu 120 km/h schnellen Maschinen der Baureihe 151.
Die ozeanblau/beige 151 073-4 (91 80 6151 073-4 D-BYB) der BayernBahn GmbH (Nördlingen) fährt am 21 August 2026, mit dem "Henkelzug" (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Im Hintergrund die 105 m hohe Siegtalbrücke der Autobahn A45 (Sauerlandlinie). Die 151 073-4 wurde 1974 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31816 gebaut und in der Farbgebung ozeanblau/beige an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Zum 01.01.2017 wurden je 100 sechsachsige elektrische Altbau-Lokomotiven der Baureihen 151 und 155 an den Lokvermieter Railpool verkauft, so auch diese. 2019 wurde die 151er an die BayernBahn GmbH in Nördlingen verkauft. Die BayernBahn ist übrigens eine Tochtergesellschaft des Bayerischen Eisenbahnmuseums e.V.. Sie besitzt z.Z. 6 dieser mit 5.982 kW leistungsstarken und bis zu 120 km/h schnellen Maschinen der Baureihe 151.
Armin Schwarz

Die ozeanblau/beige 151 073-4 (91 80 6151 073-4 D-BYB) der BayernBahn GmbH (Nördlingen) fährt am 21 August 2026, mit dem  Henkelzug  (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Hinten kommt ein ET 430 der S-Bahn Stuttgart auf Werkstattfahrt.

Die 151 073-4 wurde 1974 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31816 gebaut und in der Farbgebung ozeanblau/beige an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Zum 01.01.2017 wurden je 100 sechsachsige elektrische Altbau-Lokomotiven der Baureihen 151 und 155 an den Lokvermieter Railpool verkauft, so auch diese. 2019 wurde die 151er an die BayernBahn GmbH in Nördlingen verkauft.

Die BayernBahn ist übrigens eine Tochtergesellschaft des Bayerischen Eisenbahnmuseums e.V.. Sie besitzt z.Z. 6 dieser mit 5.982 kW leistungsstarken und bis zu 120 km/h schnellen Maschinen der Baureihe 151.
Die ozeanblau/beige 151 073-4 (91 80 6151 073-4 D-BYB) der BayernBahn GmbH (Nördlingen) fährt am 21 August 2026, mit dem "Henkelzug" (Langenfeld/Rhld. nach Gunzenhausen), durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Siegen. Hinten kommt ein ET 430 der S-Bahn Stuttgart auf Werkstattfahrt. Die 151 073-4 wurde 1974 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31816 gebaut und in der Farbgebung ozeanblau/beige an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Zum 01.01.2017 wurden je 100 sechsachsige elektrische Altbau-Lokomotiven der Baureihen 151 und 155 an den Lokvermieter Railpool verkauft, so auch diese. 2019 wurde die 151er an die BayernBahn GmbH in Nördlingen verkauft. Die BayernBahn ist übrigens eine Tochtergesellschaft des Bayerischen Eisenbahnmuseums e.V.. Sie besitzt z.Z. 6 dieser mit 5.982 kW leistungsstarken und bis zu 120 km/h schnellen Maschinen der Baureihe 151.
Armin Schwarz

Die 151 078-3 (91 80 6151 078-3 D-EGP) der EGP - Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH fährt am 12 August 2026, mit einem Containerzug, durch den Bahnhof Bonn UN Campus in Richtung Köln.

Die Lok wurde 1975 von der Friedrich Krupp AG in Essen unter der Fabriknummer 5328 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Nach der Ausmusterung bei der DB Schenker Rail Deutschland AG im November 2014 ging die Lok an die ENON Gesellschaft mbH & Co. KG in Putlitz, zu der seit 2010 die EGP - Eisenbahngesellschaft Potsdam gehört.
Die 151 078-3 (91 80 6151 078-3 D-EGP) der EGP - Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH fährt am 12 August 2026, mit einem Containerzug, durch den Bahnhof Bonn UN Campus in Richtung Köln. Die Lok wurde 1975 von der Friedrich Krupp AG in Essen unter der Fabriknummer 5328 gebaut und an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Nach der Ausmusterung bei der DB Schenker Rail Deutschland AG im November 2014 ging die Lok an die ENON Gesellschaft mbH & Co. KG in Putlitz, zu der seit 2010 die EGP - Eisenbahngesellschaft Potsdam gehört.
Armin Schwarz