Die SNCF FRET 437015 fährt am 20.06.2014 mit einem Güterzug bei Winningen, auf der Moselstrecke (KBS 690), in Richtung Koblenz.
Die Mehrsystemlok Alstom Prima EL3U/4 wurde 2004 unter der Fabriknummer FRET T 015 von Alstom gebaut und an die Fret SNCF geliefert. Sie hat die NVR-Nummer 91 87 0037 015-1 F-SNCF.
Technische Daten:
Achsformel: Bo’Bo’
Länge über Puffer: 19.520 mm
Höhe: 4.310 mm
Breite: 2.857 mm
Dienstgewicht: 89 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (in F) / 120 km/h (in D und CH)
Dauerleistung: 4.200 kW
Anfahrzugkraft: 320 kN
Stromsystem: 1,5 kV= / 25 kV, 50 Hz AC sowie 15 kV, 16,7 Hz AC
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Insgesamt wurden 90 Maschinen (BB 37000/BB37500) gebaut. (zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 11.5.2015 20:39
Hall Armin,
eine sehr gelungene Aufnahme vom Fretchen an der Mosel.
Das tolle Bild und die detaillierte Beschreibung gefallen mir beide sehr gut.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny
Armin Schwarz 12.5.2015 16:02
Hallo Jeanny,
danke für Deinen netten Kommentar, es freut mich sehr dass Dir das Bild und die Beschreibung gefällt.
Liebe Grüße nach Erpeldange
Armin
Stefan Wohlfahrt 12.5.2015 17:58
Ein schönes Bild, der SNCF 37 015, Armin.
einen lieben Gruss
Stefan
Zwei gekuppelte, von der HLB (Hessische Landesbahn) angemietete, Stadler RegioShuttle RS 1 (BR 650) der Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, fahren am 09.05.2015 als DreiLänderBahn RB 93 "Rothaarbahn" (Siegen Hbf - Kreuztal - Bad Berleburg), hier erreichen sie gleich den Bahnhof Kreuztal.
Es sind hier die VT 650.60 (95 80 0650 060-6 D-ODEG) und VT 650.61 (95 80 0650 061-4 D-ODEG), diese sind Eigentum der BeNEX GmbH, Hamburg. (zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 11.5.2015 20:51
Tolle Farben und ein ebensolches Bild, Armin.
Die beiden ODEG RegioShuttle passen wunderbar ins frühlingshafte Kreuztal.
Viele Grüße nach Herdorf
Jeanny
Die 189 083-9 (91 80 6189 083-9 D-DB) der DB Schenker Rail Deutschland AG ist am 09.05.2015 in Kreuztal abgestellt.
Die Siemens ES64F4 wurde 2005 von Siemens unter der Fabriknummer 21068 gebaut. Sie hat die Zulassung für Deutschland und die Niederlande.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 11.5.2015 20:49
Ein tolles Portrait von der 189 083-9 in Kreuztal, Armin.
Gefällt mir prima.
Beste Grüße
Hans
Die 140 790-7 und eine weitere 140er der DB Schenker Rail Deutschland AG fahren am 20.06.2014 mit einem Kohlezug bei bei Winningen (Mosel), auf der Moselstrecke (KBS 690), in Richtung Trier. (zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 11.5.2015 20:43
Noch einer, der das 140er Doppel von vorne erwischt hat.
Mein Bild ist so ähnlich wie das von Christine, mit einem rennenden Stefan vor den Loks. ;-)
Eine wunderschöne Aufnahme, welche lustige Erinnerungen weckt, Armin.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny
Armin Schwarz 12.5.2015 16:16
Hallo Jeanny,
ja ich war noch der dritte im Bunde, wobei mir die Bilder Stefan und Hans besser gefallen. Ich hatte zu früh und zu spät ausgelöst und leider nicht dazwischen;-)
Das Bild hier ist ein Ausschnitt, die beiden anderen Fotografen wäre der linke Bildteil gewesen;-)
Es freut mich aber sehr dass Dir die Aufnahme gefällt.
Liebe Grüße
Armin
Stefan Wohlfahrt 12.5.2015 17:53
Aller guter Dinge sind drei...
eine lieben Gruss
Stefan
Der "Baby-Hamster" 442 501 / 442 001 (94 80 0442 501-3 D-DB / 94 80 0442 001-4 D-DB) ein kleiner zweiteiliger Bombardier Talent 2 der DB Regio mit dem Taufnamen "Oberbillig" fährt am 20.06.2014, als RB 81 "Moseltal-Bahn" (Koblenz – Cochem – Wittlich – Trier), Winningen (Mosel) in Richtung Trier.
Der Triebzug wurde 2009 unter den Fabriknummern HEN 25297 und HEN 25296 bei Bombardier Transportation GmbH in Hennigsdorf gebaut, die Abnahme erfolgte jedoch erst am 16.01.2013.
Dem freundlichen Lokführer einen lieben Gruß zurück.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 10.7.2014 19:58
Hallo Armin,
eine wunderschöne Aufnahme vom Baby-Hamster.
Dein Fotostandpunkt war vorteilhafter, als meiner. Auf meinem Bild gibt es zwar auch einiges an Beiwerk zu sehen, aber leider auch einen Pfeiler der Autobahnbrücke und der stört doch erheblich.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny
Zwei 189er (Siemens ES64F4) der DB Schenker Rail Deutschland AG ziehen am 21.06.2014 einen Erzzug bei Ediger-Eller über die Mosel-Brücke in Richtung Trier bzw. Saar.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 9.5.2015 11:56
Eine ganz zauberhafte Aufnahme vom Erzbomber in Edinger-Eller, Armin.
Das Licht- und Schattenspiel gefällt mir bestens.
Viele Grüße ins Hellertal
Jeanny
Der RE 1 "Mosel-Saar-Express" (Saarbrücken - Trier - Koblenz) fährt am 21.06.2014, geschoben von einer BR 143, durchs Mosseltal in Richtung Koblenz, hier zwischen Löf und Kattenes.(zum Bild)
ein herrliches Erinnerungsbild, sowohl an das tolle Treffen an der Mosel, als ach an den lokbespannten RE 1.
Die wunderschöne Bildgestaltung ist ebenfalls ganz nach meinem Geschmack, der Fotostandpunkt unterhalb der Burg Thurand war sehr gut gewählt, auch wenn die Zugdichte nicht gerade umwerfend war:
Ein 5-teiliger Stadler Flirt der HLB Bahn (Hessischen Landesbahn) fährt am 01.05.2015 zwischen Edingen und Katzenfurt (Dillkreis), als RE99 / RE 40 Siegen - Gießen - Frankfurt Hbf (Umlauf HLB24963), in Richtung Gießen.
Die Linie verkehrt in NRW als RE 99 und im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes in Hessen als RE 40. Von Siegen fährt der Regional-Express über die Dillstrecke (KBS 445) bis Gießen, von dort fährt dann (nach Fahrtrichtungswechsel) über die Main-Weser-Bahn weiter nach Frankfurt (Main) Hauptbahnhof.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 8.5.2015 19:21
Hallo Armin,
ein herrliches Frühlingsbild vom HLB Flirt, welches mir sehr gut gefällt.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny
Armin Schwarz 9.5.2015 9:49
Danke Jeanny,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin
Der VT 203 ABp (95 80 0640 103-7 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 27 der HLB (Hessische Landesbahn) ist am 01.05.2015 in Dillenburg abgestellt.
Der Alstom Coradia LINT 27 wurde 2004 von Alstom (vormals Linke-Hofmann-Busch GmbH (LHB) in Salzgitter unter der Fabriknummer 1187-003 gebaut und an die vectus Verkehrsgesellschaft mbH, mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 wurden alle Fahrzeuge der vectus nun Eigentum der HLB.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 8.5.2015 19:19
Tolle Bilder von den beiden HLB LINT 41 in Dillenburg, Armin.
Viele liebe Grüße nach Herdorf
Jeanny
Zwei 140er in Doppeltraktion - Die RBH 164 (140 797-2) und die RBH 161 (140 772-5) der RBH Logistics GmbH (Gladbeck) ziehen am 02.05.2015 eine lagngen gemischten Güterzug von Kreuztal in Richtung Hagen.
Die RBH 164 (91 80 6140 797-2 D-RBH) wurde 1971 von Krauss-Maffei AG in München unter der Fabriknummer 19524 gebaut, der elektrische Teil ist von Brown, Boveri & Cie AG (BBC). Die RBH 161 (91 80 6140 772-5 D-RBH) wurde 1970 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 31444, auch bei ihr ist der elektrische Teil von Brown, Boveri & Cie AG (BBC). Die RBH 161 ging 2012 und die RBH 164 ging 2013 an die RBH Logistics GmbH.
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 7.5.2015 19:15
Hallo Armin,
eine hervorragende Aufnahme von der 140er Doppeltraktion in Kreuztal.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny
Armin Schwarz 7.5.2015 20:31
Hallo Jeanny,
danke, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin
Die FGF Lok 5 eine Henschel "Brigadelok" ist am 01.05.2015 zur Saisoneröffnung im Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna in Solms-Oberbiel unter Dampf.
Von Diesen allgemein unter der Bezeichnung "Brigadelok" bekannten Dampflokomotiven wurde in mehr als 2500 Exemplaren für den Einsatz im 1. Weltkrieg gebaut. An der Westfront, der Ostfront und auf dem Balkan dienten die Maschinen zum Material- und Truppentransport. Tausende Kilometer Feldbahngleis in der Spurweite 600mm sind zu diesem Zweck verlegt worden. Zum Einsatz auf dem relativ leichten Feldbahngleis verfügt die Lok über vier gekuppelte Achsen, von denen die vordere und hintere als so genannte Klien-Lindner-Hohlachsen ausgebildet sind. Diese Achsen können sich in gewissen Grenzen dem Kurvenradius anpassen.
Diese Brigadelok wurde 1917 von Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 14913 für die Heeresfeldbahn gebaut, bekam die HF-Nummer 945 zugeteilt und wurde im Bereich der Westfront von der Heeresfeldbahn eingesetzt. Nach Kriegsende gelangte sie zusammen mit anderen Loks als Reparationsgut nach Großbritannien, wo sie Anfang der 20er Jahre ein portugiesischer Plantagenbesitzer kaufte. Er setzte die Maschinen auf seinen Zuckerrohrplantagen in Mozambique (südliches Afrika) ein. Durch den Ausbruch des Bürgerkrieges 1974 kam der Betrieb zeitweise zum Erliegen und die Lokomotive wurde außer Dienst gestellt. Ende der 90er Jahre kam sie in den Besitz eines englischen Dampfmaschinen-Händlers, der die meisten Loks zum Verkauf anbot. So konnte der Förderverein Fortuna im Mai 2000 die Lok erwerben.
2004 hatte eine Arbeitsgruppe mit der Zerlegung und äußeren Aufarbeitung der historisch wertvollen Maschine begonnen. Bis 2008 wurden Rahmen, Fahrwerk und Wasserkästen komplett überholt und das Führerhaus neu gebaut. Ein neuer Kessel konnte durch Spendengelder und einen Zuschuss des Hessischen Museumsverbandes finanziert gefertigt werden. Nach der TÜV-Abnahme wurde er 2009 auf das Fahrgestell gesetzt und die noch fehlenden Aufbauten angefertigt und montiert. Die erste Inbetriebnahme erfolgte 2010 mit TÜV-Abnahme für den Personenverkehr im November.
Konstruktive Merkmale
Die Lokomotive verfügte über einen genieteten Außenrahmen. Die Endradsätze der Maschinen sind, für die bessere Kurvengängigkeit, als Klien-Lindner-Hohlachsen ausgeführt. Der Dampfdom sitzt in der Mitte des Langkessels. Am Dampfdom sind die beiden Sicherheitsventile angebracht. Rechts außen am Dampfdom befindet sich der einfache Flachschieberregler. Die Lokomotiven verfügten über unterschiedliche Schornsteinbauarten.
Das außenliegende Zweizylinder-Nassdampftriebwerk mit Flachschiebern trieb den dritten Radsatz an. Die Stephenson-Steuerung ist außenliegend. Die Radsätze werden durch obenliegende Blattfederpakete abgefedert. Die ersten beiden und die hinteren beiden Federpakete sind mittels Ausgleichhebel verbunden.
Die Lokomotive verfügt über einen Wasserkasteninhalt von 1,1 m³ und 0,7 t Kohle. Die Vorräte sind zu beiden Seiten des Kessels angeordnet. Die Wasserkästen reichten bis zur Rauchkammerfront. Die runden Sandkästen befinden sich vor und hinter dem Dampfdom. Die Maschinen verfügt über eine Handbremse.
Technische Daten:
Spurweite: 600 mm
Bauart: Dn2t
Gattung: K 44.3
Leistung: 75 PS
Dienstgewicht: 13 t
Höchstgeschwindigkeit: 15 km/h
Länge über Puffer: 5.885 mm
Gesamtradstand: 2.260 mm
Zugkraft: 2.075 kg
Treibraddurchmesser: 600 mm
Steuerungsart: Stephenson
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 240 mm
Kolbenhub: 240 mm
Kesselüberdruck: 15 bar
Anzahl der Heizrohre: 43
Rostfläche: 0,425 m2
Heizfläche: 16,25 m2
Zustand: betriebsfähig
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 7.5.2015 19:17
Ein herrliches Portrait der historisch wertvollen Dampflok, Armin.
Das tolle Bild gefällt mir genauso gut, wie die detailreiche Beschreibung.
Beste Grüße
Hans
Armin Schwarz 7.5.2015 20:27
Danke Hans,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin
Ein etwas anderer Blick auf eine V 90......
Die 294 866-9 (V 90 remotorisiert) der DB Schenker Rail Deutschland AG, ex DB 294 366-0, ex DB 290 366-4, ist am 02.05.2015 in Kreuztal, bei der Langenauer Brücke, abgestellt.
Die Lok wurde 1973 bei MaK unter der Fabriknummer 1000641 gebaut und als 290 366-4 an die DB geliefert. Die Ausrüstung mit Funkfernsteuerung und die Umbezeichnung in DB 294 366-0 erfolgte 1999. Die Remotorisierung mit einem MTU-Motor 8V 4000 R41, Einbau einer neuen Lüfteranlage, einem neuem Luftpresser und Ausrüstung mit dem Umlaufgeländer erfolgten 2007 bei der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH im Werk Cottbus. Daraufhin erfolgte die Umzeichnung in 294 866-9.
Sie hat die kompl. NVR-Nummer 98 80 3294 866-9 D-DB(zum Bild)
Hans-Gerd Seeliger 6.5.2015 12:07
Hallo Armin,
für einen etwas anderen Blick bin ich immer zu haben, ergänzt wird das Bild (wie immer) durch einen interessanten Bildkommentar.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Detailbild 4 - Nochmal etwas deutlicher (gezoomt) als Bild 3, einer der Reserve-Messerköpfe an Bord von dem LINSINGER Schienenfräszug SF 03 FFS, Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-DB 97 33 07 003 18-4, der DB Netz AG (SFM 601), am 04.05.2015 in Kreuztal.(zum Bild)
Hans-Gerd Seeliger 5.5.2015 14:54
Hallo Armin,
tolle Bilderserie vom Schienenfräszug. Solche interessanten Detailbilder bekommt man ja nur selten zu sehen.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Armin Schwarz 5.5.2015 15:55
Hallo Hans-Gerd,
danke, es freut mich sehr dass sie Dir gefallen. Hier hatte ich auch etwas Glück, das die Tür bzw. die Abdeckung offen war. Sonst wären sie nicht möglich gewesen.
Für für sind gerade solche Dinge interessant, da ich aus dem Maschinenbau komme.
Allein die Tatsache dass mit bis zu 25 m/min gefräst wird, ist schon eine mächtige Sache, denn das bedeutet einen sehr hohen Vorschub und im Umkehrschluss auch sehr hohe Drehzahlen an den Frässpindeln.
Liebe Grüße nach Porz
Armin
Der LINSINGER Schienenfräszug SF 03 FFS, Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-DB 97 33 07 003 18-4, der DB Netz AG (SFM 601 "Da Vinci"), steht am 04.05.2015, mit dem Beiwagen 31 80 390 0 517-4 und dem GAF 100 R (Schweres Nebenfahrzeug Nr. 97 17 50 134 18-3) in Kreuztal. Das GAF 100 R wird als Steuerwagen verwendet.
Auch hochwertige Gleise unterliegen den „normalen“ Verschleißprozessen. Um die Betriebssicherheit, die Betriebskosten und den Fahrkomfort dauerhaft zu gewährleisten und gering zu halten, müssen sie in regelmäßigen Abständen wieder „in Form“ gebracht werden bzw. der Schienenkopf reprofiliert werden. Damit der Aufwand und die betrieblichen Störungen für das Reprofilieren gering gehalten werden kann, werden diese hochmodernen Fräszüge eingesetzt. Die Bearbeitungsgeschwindigkeit liegt bei 8 bis 25 m/min, je dem wie viel abgefräst werden muss. Die Bearbeitungsgenauigkeit liegt bei:
Querprofilgenauigkeit +/- 0,1 mm
Längsprofilgenauigkeit 0,05 mm
Oberflächenqualität Ra = ca. 3µm
Weitere Vorteile des Fräsens sind:
Kein Funkenflug bei der Bearbeitung
0,3 - 3 mm Frästiefe in einem Durchlauf bzw. Überfahrt
Fahrkante als Bezugskante wählbar
Höhenkopierung zur Minimierung der Längswelligkeit
Profilform durch unterschiedliche Fräsformwerkzeuge änderbar
Bearbeitungsgeschwindigkeit bis zu 25 m/min
Abrollgeräusch des Rades auf der Schiene unter 46 dbA
Technische Daten das Fräszuges 97 33 07 003 18-4 DB Netz SFM 601:
Bauart: SF 03 FFS
Hersteller: LINSINGER Maschinenbau Ges. m.b.H., Steyrermühl, Österreich
Fabriknummer: 3722-001
Baujahr: 2004
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Co´Co´
Länge über Puffer: 23.800 mm
Drehzapfenabstand: 15.300 mm
Eigengewicht: 120 t
Radsatzfahrmasse: 20 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (Eigenantrieb oder geschleppt)
Zur Mitfahrt zugel Personen: 4
Zugelassen für Streckenklasse: CE und höher und CM4
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 150 m
EBA-Nummer: EBA 02 K 12 B 002
Anzahl der Bearbeitungseinheiten (Fräseinheiten): links und rechts je 3 Stück
Durchmesser der Messerköpfe (Fräser): 600 mm
Technische Daten Beiwagen 31 80 390 0 517-4:
Länge über Puffer: 20.000 mm
Äußere Achsabstand: 18.500 mm
Eigengewicht: 24.730 kg
Technische Daten von dem GAF 100 R (97 17 50 134 18-3)
Hersteller: GBM (Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH)
Fabriknummer: 52.1.108
Baujahr: 1996
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 9.100 mm
Achsabstand: 4.800 mm
Höchstgeschwindigkeit (Hg): 100 km/h
Eigengewicht: 16 t
Zul. Anhängelast: 40 t, bzw. 80 t mit Regelzugeinrichtung dann Hg max. 60 km/h
Nutzlast : 5,0 t
Zur Mitfahrt zugel. Personen: 7
EBA-Nummer: EBA 96 P01 N007
Der Antrieb des zweiachsigen Fahrzeuges erfolgt von einem 6 Zylinder, wassergekühlten MAN D 0826 LOH 07 Dieselmotor mit 169 kW (230 PS) Leistung über Lastschaltwendegetriebe auf die Radsatzgetriebe.
Es ergibt sich eine gesamte Zuglänge von 52,9 m (23.8 + 20 + 9.1 m)(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 3.5.2015 20:43
Eine perfekte Dokumentation vom LINSINGER Schienenfräszug SF 03 FFS, Armin.
Gefällt mir ausgesprochen gut.
Beste Grüße
Hans
Armin Schwarz 13.5.2015 18:30
Danke Hans,
es freut mich sehr dass die Dokumentation vom LINSINGER Schienenfräszug Gefallen findet.
Liebe Grüße
Armin
Nachtschwärmereien - Die zb (Zentralbahn) HGe 4/4 II - 101 965-2 „Lungern“ ist am 29.09.2012 (4:40 Uhr) mit einem Zug der zb im Bahnhof Luzern abgestellt.
Die HGe 4/4 II 101 965-2 „Lungern“ wurde SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) in Winterthur 1990 unter der Fabriknummer 5399 gebaut, der elektrische Teil ist von ABB.
Die HGe 4/4 II - 101 ist eine schmalspurige (1.000 mm) gemischte Zahnrad- und Adhäsions-Lokomotive. Eine erste Serie von fünf Lokomotiven wurde gemeinsam von der Furka-Oberalp-Bahn (FO) sowie von der SBB für die Brünigbahn, die heute zur Zentralbahn (zb) gehört, beschafft. Da sich dieser Lokomotivtyp bewährte, wurden weitere elf Lokomotiven bestellt, und schließlich gab auch noch die Brig-Visp-Zermatt-Bahn (BVZ) fünf Loks in Auftrag.
Die HGe 4/4 II bespannt vor allem schwere Personenzüge, zum Teil im Pendelzugbetrieb. Bei der Zentralbahn bespannte sie bis 2012 alle Schnellzüge von Meiringen nach Luzern, bei der Matterhorn Gotthard Bahn die Züge des Glacier-Express. Weiter führen die Loks Pendelzüge Brig–Visp–Zermatt und seit der Eröffnung des Tunnels nach Engelberg Pendelzüge Luzern–Engelberg. Außerdem werden aushilfsweise Autopendelzüge durch den Furkatunnel geführt. Schließlich gehören neben weiteren Personenzügen auch diverse Güterzüge Visp–Zermatt sowie bis 2013 Disentis–Sedrun (NEAT-Baustelle) zum Aufgabengebiet.
Konstruktion:
Der Lokomotivkasten ist ein Stahlblechkasten mit gesickten Seitenwänden. Die asymmetrische Frontscheibe aus beheizbarem Verbundglas verbessert die Sicht für den Lokomotivführer. Die drei Dachelemente sind aus Aluminium. Die Pufferkräfte werden über Verstrebungen auf den ganzen Kasten übertragen, weshalb auf seitliche Maschinenraumöffnungen verzichtet werden musste. Der gesamte Kasten hat ein Gesamtgewicht von nur 5,9 Tonnen. Er kann ohne bleibende Deformation eine zentrale Druckkraft von 1000 kN aufnehmen.
Die Drehgestelle sind als geschweißte Hohlträgerkonstruktion mit zwei Längsträgern und einem kräftigen mittleren Querträger sowie zwei Kopftraversen ausgeführt. Sie haben einen Achsstand von 2980 mm, und die Flexicoilfedern stützen den Kasten auf die seitlich an die Längsträger angeschweißten Federwannen. Die Zug- und Druckkräfte werden durch seitlich angeordnete Stangen mit Sphärolastiklagern übertragen. Wegen des kurzen Achsstands sind die Fahrmotoren oberhalb des Drehgestellrahmens angebracht.
Für den Antrieb wurde erstmals der Differentialantrieb eingebaut, der es ermöglicht, im Zahnstangenbetrieb auch einen Anteil der Zugkraft über den Adhäsionsantrieb aufzubringen. Dies setzt wiederum eine Schlupfbegrenzung im Differentialgetriebe voraus, um ein Schleudern oder Gleiten der Räder zu verhindern. Da die zweilamellige Abtzahnstange (System Abt) der FO nicht die gesamte Zugkraft aufnehmen kann, ist die Mithilfe des Adhäsionsantriebs notwendig; dieser übernimmt einen Drittel der Zugkraft. Hätte sich der Antrieb nicht bewährt, wäre es zumindest am Brünig mit der Riggenbachzahnstange möglich gewesen, auf einen abkuppelbaren Adhäsionsantrieb zu wechseln. Dies war aber nicht notwendig, da das Differentialgetriebe zur vollen Zufriedenheit funktionierte.
Bremssysteme:
Dank der elektrischen Rekuperationsbremse ist eine gleichmäßige Beharrungsbremse bei der Talfahrt möglich.
Daneben ist eine normale automatische Druckluftbremse eingebaut, welche auch als Bremssystem I bezeichnet und im Regelbetrieb zum Halten des Zuges verwendet wird. Sie ist als Klotzbremse ausgeführt.
Weiterhin ist noch das Bremssystem II installiert, welches für Zahnradbahnen vorgeschrieben ist und es ermöglichen soll, den Zug nur mit Hilfe der Lokomotive im Zahnstangenabschnitt zum Halten zu bringen, wenn das erste Bremssystem ausfallen sollte. Dieses ist als federspeichergestütztes Bandbremssystem ausgelegt, welches direkt auf das Zahnrad wirkt. Bei Einsatz dieser Bremse treten enorme Kräfte auf, welche nur unter Kontrolle sind, wenn die Anhängelast bei der Talfahrt nicht zu groß ist.
Schließlich ist eine direkt wirkende Rangierbremse vorhanden, die sich der Bremsklötze des Bremssystems I bedient.
Die Lokomotive hat keine Handbremse, sondern wird mit Federspeicherbremsen gesichert.
Technische Daten, der HGe 4/4 II der zb (Brünigbahn), die der FO und BVZ weichen ab:
Spurweite: 1.000 mm
Achsformel: Bo'Bo'
Dienstgewicht: 63 t
Achslast: 16 t
Länge über Puffer: 14'800 mm
Höchstgeschwindigkeit Adhäsion: 100 km/h
Höchstgeschwindigkeit Zahnrad: 40 km/h
Stromsystem: 15 kV 16.7 Hz
Anzahl der Motoren: 4
Antrieb: Gelenkwelle
Antrieb Zahnrad: Differentialantrieb
Zahnradsystem: Riggenbach
Stundenleistung: 1.932 kW
Dauerleistung: 1.875 kW
Anfahrzugkraft: 230 kN (Adhäsion) / 280 kN (Zahnrad)
Anzahl Bremssysteme: 4
Bremsen: Rekuperation, Klotz, Federspeicher, Bandbremse
Anhängelast: 170 t (120 ‰)
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 3.5.2015 20:35
Hammermässig, sowohl das Foto, als auch die Beschreibung, Armin.
Beste Grüße
Hans
Armin Schwarz 3.5.2015 20:41
Danke, danke, Hans, es freut mich sehr dass es Dir so gut gefällt.
Mir war aufgefallen das ich die zb HGe 4/4 II noch nicht hier eingestellt hatte. Zudem sind sie wohl schon historisch, obwohl es noch keine 3 Jahre her ist.
Liebe Grüße
Armin
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