Das Empfangsgebäude vom Bahnhof Cheb (Eger) am 01.07.2015, von der Straßenseite. Das Gebäude wurde in den 1970er Jahren neu gebaut.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 13.7.2015 20:34
Tolle Bilder aus Tschechien, Armin.
Da hat sich Dein anstengender Ausflug aber gelohnt.
Beste Grüße
Hans
Armin Schwarz 14.7.2015 16:12
Hallo Hans,
nun wenn sie gefallen, dann hat sich der Ausflug wirklich gelohnt. Wobei im Nachhinein hätte ich hier und da noch ein Bild machen können, aber es war den Tag heiß und die Füße wurden schwer.
Liebe Grüße
Armin
Der 2-teilige Stadler Flirt ET 22 2104 gekuppelt mit dem 3-teiligen Stadler Flirt ET 23 2109 "Kreis Siegen-Wittgenstein", beide von der Abellio Rail NRW, fahren am 28.06.2015, als RE 16 "Ruhr-Sieg-Express" (Siegen – Hagen – Essen), vom Bahnhof Altemhunden weiter in Richtung Hagen.
Einen freundlichen Gruß an den Tf retour.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 13.7.2015 15:17
Wunderschöne Fotos von unserem hochinteressanten Ausflug ins Sauerland, Armin.
Die herrlichen Bilder aus Altenhundem gefallen uns sehr gut und wecken sehr angenehme Erinnerungen an diesen unvergesslichen Tag.
Viele liebe Grüße nach Herdorf auch an Margaretha
Hans und Jeanny
Wer schaut da aus dem Gebüsch....
Es ist der 3-teilige Stadler Flirt 427 542 / 427 042 der HLB (Hessischen Landesbahn), der am 11.07.2015 beim Hbf Siegen rangiert.
Durch eine Lücke im Zaun konnte ich das Bild vom Gehweg aus machen.(zum Bild)
Hans-Gerd Seeliger 12.7.2015 17:15
Wofür eine Lücke im Zaun manchmal gut ist. Ein Bild nach meinem Geschmack, Armin.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Armin Schwarz 20.7.2015 17:55
Vielen Dank für Deinen netten Kommentar, Hans-Gerd.
Es freut mich sehr dass es Dir so gut gefällt. Ich war auch froh über diese Lücke im Zaun.
Liebe Grüße nach Porz
Armin
Die 2143 025-2 (9281 2143 025-2 A-RTS) der RTS Rail Transport Service GmbH (eine 100%ige Tochter der Swietelsky Baugesellschaft m.b.H) ist am 07.06.2015 beim Bahnhof Zürich-Tiefenbrunnen abgestellt. Die Lok ist wohl langfristig an die SBB Infrastruktur vermietet.
Die Dieselhydraulische Streckenlokomotive wurde 1970 von Simmering-Graz-Pauker AG (SGP) unter der Fabriknummer 18393 für die ÖBB gebaut. Die RTS ließ die Lok generalüberholen, dabei wurde sie mit einem leistungsstärkeren Motor ausgestattet, wodurch die Lok über 1.385 kW (1.880 PS) Leistung, gegenüber 1.115 kW (1.495 PS) den ÖBB-Loks, verfügt. Das Dienstgewicht der Lok erhöhte sich dadurch von 65 auf 68 Tonnen. Zudem ist der Motor Abgas arm und hat einen Rußpartikelfilter.
Technische Daten:
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Achsformel: B'B'
Länge über Puffer: 15.760 mm
Drehgestellachsstand: 2.500 mm
Gesamtradstand:10.500 mm
Kleinster bef. Gleisbogen: R 100 m
Leistung: 1.385 kW / 1.880 PS
Anzugskraft: 200 kN
Gesamtgewicht: 68 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Treibraddurchmesser: 950 mm
Antrieb: dieselhydraulisch
Turbogetriebe: Voith L 720 rU2
Achsgetriebe: SGP-AVD 240/175
Netzzulassung: AT, (DE), HU, SK, CH, RO
(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 9.7.2015 20:48
Hallo Armin, du hast ja in der kurzen Zeit weit mehr interessante Fahrzeuge fotografiert, als ich im ganzen Jahr...
einen lieben Gruss
Stefan
Das Empfangsgebäude vom SBB Bahnhof Zürich Stadelhofen am 07.06.2015. Das Gebäude im spätklassizistischen Stil wurde 1884 erbaut, der Rest vom Bahnhof wurde neu gebaut.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 9.7.2015 16:44
Hallo Armin,
ein herrliches Erinnerungsbild an das Wochenende in Zürich.
Viele liebe Grüße nach Herdorf
Hans und Jeanny
Mit über 17.000 PS und bis zu 6.000t durchs Rheintal...
189 037-5 und 189 032-6 der DB Schenker Rail Deutschland AG ziehen in doppeltraktion einem Erzzug (mit Falrrs 153 Wagen) am 03.07.2015 bei Leutesdorf auf der rechten Rheinseite in Richtung Koblenz. Später geht es wohl entlang von Mosel und Saar nach Dillingen,
Diese schweren Züge werden mit der Automatischen UIC-Kupplung (AK) gefahren, die Wagen haben keine Seitenpuffer.
Beide Siemens ES 64 F4 haben die Zugsicherungssystem-Komponenten für Deutschland und Niederlande installiert (Class 189-VJ) und wurden 2004 von Siemens in München gebaut. Die 189 037-5 (91 80 6189 037-5 D-DB) unter der Fabriknummer 20715, die 189 032-6 (91 80 6189 032-6 D-DB) unter der Fabriknummer 20710. (zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 5.7.2015 19:32
Den Erzbomber toll erwischt, Armin.
Die Fotostelle bei Leutersdorf gefällt mir sher gut, genauso wie das großartige Bild.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny
Armin Schwarz 5.7.2015 19:43
Danke Jeanny,
es freut mich dass es Dir gefällt. Die Fotostelle bei Leutersdorf geht, nur man bekommt keine ganze Züge abgelichtet.
Liebe Grüße
Armin
Ein ICE TD (Baureihe 605) bzw. VT 605, fährt am 15.06.2015 über die Fehmarnsundbrücke in Richtung Festland, aufgenommen von Grossenbroder Fähre.
Die Fehmarnsundbrücke ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke, die die Insel Fehmarn in der Ostsee mit dem Festland bei Großenbrode verbindet, sie wurde 1963 eröffnet.
Die 963 Meter lange Brücke überspannt den 1300 Meter breiten Fehmarnsund, wobei die restlichen 337 Meter aus beidseitigen Rampen bestehen. Sie hat eine lichte Höhe von 23 Metern über dem Mittelwasser und bietet für den Schiffsverkehr einen Durchgang von 240 Metern Breite sowie eine Durchfahrtshöhe von 23 Metern über NN. Sie ist eine Stahlkonstruktion mit 21 Metern Breite, von denen sechs Meter von der Deutschen Bahn genutzt werden. Der zirka 268,5 Meter lange Bogen hat eine Stützweite von 248 Metern und ist mit 45 Metern über der Fahrbahn höchster Punkt.
Nach einer Festen Fehmarnbeltquerung (welche geplant ist) wird die vorhandene Fehmarnsundbrücke den höheren Belastungen nicht mehr genügen könnte.(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 25.6.2015 19:45
Ein großartiges Bild vom Kleiderbügel, Armin.
Einen lieben Gruß ins Hellertal
Jeanny
Stefan Wohlfahrt 26.6.2015 20:20
Dieses Bild gefällt mir auch ausgezeichnet!
einen lieben Gruss
Stefan
Auch frontal macht er ein sehr gutes Gesicht.....
Der neuste "Rote Pfeil" der ETR 1000 (offiziell nun ETR 400), hier am 26.09.2014 präsentiert auf der Inno Trans 2014 in Berlin. Man wirbt auch mit dem Slogan „The World's most stunning Train, Made in Italy” (ich würde es übersetzen „Dem weltweit beeindruckenden Zug, Made in Italy“)(zum Bild)
Stefan Wohlfahrt 26.6.2015 20:18
Eine solche wunderschöne Aufnahme ist nun im Planbetrieb kaum mehr möglich...
einen lieben Gruss
Stefan
Der DSB IC3 – MFB 5292 / FF 5492 / MFA 5092 fährt am 12.06.2015 als EC 31 (Hamburg - Lübeck - Puttgarten - Rödby - Kopenhagen), hier auf der „Vogelfluglinie“ beim Bü 69,8 der Bahnstrecke Lübeck–Puttgarten (KBS 141) bei Großenbrode .
Die DSB-Baureihe MF 5000 ist ein für die DSB (Danske Statsbaner / Dänische Staatsbahn) vom Hersteller ABB Scandia in Randers (Dänemark) entworfener, dreiteiliger Dieseltriebzug für den überregionalen Verkehr. Umgangssprachlich werden sie auch, wie auch andere Triebwagen mit Gummiwülsten, als Gumminase genannt.
Die Bauart ist unter der Bezeichnung IC3 in Dänemark seit 1989 weit verbreitet. Seit 1993 existiert eine Weiterentwicklung mit der Bezeichnung IR4 (siehe DSB-Baureihe ER); ein vierteiliger Elektrotriebzug, der mit dem IC3 im Zugverband gefahren werden kann.
Seine Besonderheit ist ein wegklappbarer Führerstand, der zu einem Durchgang um funktionier bar ist. Auf diese Weise lassen sich maximal fünf IC3- bzw. IR4-Einheiten zu einem durchgängigen Zug kuppeln. Der Wagenübergang ist dank des Gummiwulstes zugluftdicht. Die Gummiwülste werden im Regelfall mit Druckluft gefüllt und damit in Form gehalten, zum Kuppeln und Entkuppeln werden sie entleert.
Eine Einheit besteht aus drei Wagenkästen (Motorwagen MFA 50xx, Mittelwagen FF 54xx und Motorwagen MFB 52xx), die auf insgesamt vier Drehgestellen (davon zwei Jakobs-Drehgestelle) ruhen. Ursprünglich hatten sie vier luftgekühlte 8-Zylinder Deutz Dieselmotoren vom Typ BF8L513CP mit 294 kW Leistung. Die Kraftübertragung erfolgt mechanisch.Ab 2005 wurdendie Fahrzeuge remotorisiert und sämtliche Motoren durch neue wassergekühlte V-6-Zylinder Deutz Dieselmotoren vom Typ vom Typ TCD2015 (Euro III) mit je 330 kW ersetzt. Im Zuge der Remotorisierung wurden die ursprünglichen 5-Gang-Automatikgetriebe vom Typ Ecomat 5HP600 des Herstellers ZF Friedrichshafen gegen neue 12-Gang-Automatikgetriebe vom Typ AS Tronic Rail (Variante 12 AS 2303 R), ebenfalls von ZF ersetzt.
Die Triebzüge sind mit dem Zugsicherungssystem ATC für Dänemark sowie die Einheiten MF 5076 bis 5092 mit PZB 90 (Indusi) für Deutschland ausgestattet. Diese werden unter anderem für die EuroCity-Züge auf der Vogelfluglinie von Kopenhagen über Puttgarden sowie von Aarhus über Padborg nach Hamburg eingesetzt.
Technische Daten:
Hersteller: ABB Scandia
Baujahre: 1989–1998
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Achsformel: (1A)+(A1)+(1A)+(A1)
Länge über Kupplung: 58.820 mm (20,54 m / 17,74 m / 20,54m)
Höhe: 3.850 mm
Breite: 3.100 mm
Dienstmasse: 97,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Installierte Leistung: 1.320 kW / 1795 PS (ursprünglich 1.176 kW)
Beschleunigung: bis zu 1,0 m/s2
Dieselmotoren 4 × V 6-Zylinder Deutz TCD2015 (Euro III) mit 330 kW
Leistungsübertragung: mechanisch,12-Gang-Automatikgetriebe ZF-AS Tronic Rail (12 AS 2303 R)
Zugbremse: Druckluftbremse, Magnetschienenbremse
Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung
Sitzplätze: 16 (1. Klasse) / 122 (2. Klasse)
Klappsitze: 6
Fußbodenhöhe: 1,30 m
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 20.6.2015 7:05
Ein tolles Bild von der dänischen Gumminase, Armin.
Auch die detailreiche Beschreibung weiß zu gefallen.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny
Hans-Gerd Seeliger 21.6.2015 17:11
Hallo Armin,
dem Kommentar von Jeanny kann ich mich nur voll anschließen. Irgendwie mag ich diese exotische Gumminase, die Du hier gut getroffen hast. Die Beschreibung ist wieder einmal mehr als lehrreich!
Viele Grüße
Hans-Gerd
Armin Schwarz 23.6.2015 20:16
Hallo Jeanny, hallo Hans-Gerd,
danke für Eure netten Kommentare, es freut mich sehr dass Euch das Bild und die Beschreibung gefallen.
Liebe Grüße
Armin
Der SBB RABDe 500 ICN (94 85 0 500 006 – 7 CH-SBB) „Johanna Spyri“ (Schöpferin der bekannten Romanfigur Heidi)
Diese elektrischen Triebzüge haben eine neu entwickelte gleisbogengesteuerte aktive Neigetechnik. Das erste Drehgestell ist mit Kreisel und Beschleunigungssensoren ausgerüstet. Die Daten werden automatisch in einen optimalen Neigewinkel umgerechnet, der bis zu 8 Grad betragen kann. Die Neigung wird auch an die Stromabnehmer übermittelt, die sich entgegengesetzt neigen müssen, um den Bügel gerade am Fahrdraht zuhalten.
Im Gegensatz zum italienischen Pendolino wurde hier zum ersten Mal in einem Neigezug eine elektrische Neigetechnik eingebaut, die Fiat SIG herstellte. Neu ist auch ein sogenannter Navigator. Bei engen Kurven sorgt die Technik für die radiale Einstellung der Radsätze in den Kurven.
Die ICN wurden zwischen 1999 – 2005, in 2 Bauserien, von einem Konsortium bestehend aus: ABB, Schindler Waggon (Adtranz) und Fiat-SIG (heute Konsortium Bombardier Transportation, Alstom Schienenfahrzeuge), komplett in der Schweiz, gebaut.
Die Triebzüge sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h zugelassen (techn. Möglich 220 km/h), und ist damit für die Neubaustrecken im Rahmen des Projektes Bahn 2000 geeignet.
Ein Nachteil ist, der im Vergleich zu Zügen mit Einheitswagen IV schlechtere Fahrkomfort. Das Platzangebot ist vor allem für große Personen erheblich eingeschränkt, einerseits durch das durch die Neigetechnik Prinzip bedingte kleinere Querschnittsprofil, andererseits durch eine deutliche Verdichtung der Sitzreihen. Damit einher geht eine Reduzierung des Stauraums für Gepäck. Ebenfalls schlechtere Leistungen sind bei der Laufruhe zu verzeichnen, die Wagen zeigen deutlich stärkere Schlingerbewegungen als die Vorgängergeneration, und die in der Höhe annähernd halbierten Fenster vermitteln nicht mehr den offenen, großzügigen Ausblick wie zuvor.
Technisch Daten:
Gebaute Anzahl: 44
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Achsformel: (1A)'(A1)'+(1A)'(A1)'+2'2'+2'2'+2'2'+ +(1A)'(A1)'+(1A)'(A1)
Länge über Puffer: 188.500 mm
Höhe: 3.950 mm
Breite: 2.830 mm
Drehgestellachsstand: 2.700 mm
Leergewicht: 359,0 t
Dienstgewicht: 395,0 t
Radsatzfahrmasse: 15 t
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h (im Plandienst) / 220 km/h (möglich)
Stundenleistung: 5.200 kW
Anfahrzugkraft: 210 kN
Beschleunigung: 0,59 m/s²
Raddurchmesser: 820 mm
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC
Sitzplätze: 477 davon 125 (1. Klasse), 322 (2. Klasse), 20 (Speisewagen) und 6 (Klappsitze)
Besonderheiten: Neigetechnik bis max. 8°
(zum Bild)
Hans-Gerd Seeliger 21.6.2015 17:28
Hallo Armin,
schönes Bild von diesem Neigezug ICN.
Nun erwarte ich aber als normal großer Passagier ausreichende Kopf- und Beinfreiheit und auch genügend Platz für das Gepäck. Deiner Beschreibung nach (und auch aus eigener Erfahrung) werden diese Erwartungen leider nicht erfüllt. Zudem muss man die schöne Schweizer Landschaft durch die kleinen Fenster betrachten....
Viele Grüße
Hans-Gerd
Hans und Jeanny De Rond 22.6.2015 19:22
Toll erwischt, sowohl der ICN, als auch das interessante Beiwerk, Armin.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny
Standseilbahn Rigiblick in Zürich am 06.06.2015, der Wagen 1 kommt auf Talfahrt, während wir im Wagen 2 auf Bergfahrt sind, hier an der Kreuzungstation Hadlaubstrasse mit den abtsche Weichen (auch Abt´sche Weiche oder abtsche Ausweiche)(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 22.6.2015 19:15
Sehr schöne Erinnerungsfotos an die interessante Standseilbahn Rigiblick, Armin.
Es war eine tolle Fahrt, auch wenn wir die Rigi sich ziemlich erfolgreich im Dunst versteckte.
Viele liebe Grüße ins Hellertal
Hans und Jeanny
Der RAe 4/8 1021 "roter Pfeil Churchill" stand am 06.06.2015 im Zürcher Hauptbahnhof zu einer "Kulturreise" bereit, es war ein echtes Highlight im HB Zürich.
Der RAe 4/8 1021, auch bekannt als roter Pfeil Churchill, ist ein Doppel-Triebwagen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), der anlässlich der Schweizerischen Landesausstellung 1939 gebaut wurde. Dadurch, dass er 1946 genutzt wurde, um Winston Churchill als Staatsgast durch die Schweiz zu fahren, ist er bis heute als „roter Churchill-Pfeil“ bekannt.
Der als anmietbarer Ausflugszug konzipierte „Churchill-Doppelpfeil“ verfügt über eine Minibar in der Fahrzeugmitte. Da er nie als konventioneller Reisezug, sondern stets als Charterzug vorgesehen war, verfügte er von jeher nur über eine "Wagenklasse" in Form von 28 Vierertischen, die zusammen 112 Gästen Platz bieten. Im Dreiklassen-System bis 1956 trugen die Doppelpfeile die Baureihenbezeichnung RBe, was auf die zweite Klasse hinwies. Mit dem Wegfall der dritten Klasse wurden die Doppelpfeile ohne irgendwelche Änderungen an der Ausstattung in die erste Klasse (RAe) hochgestuft. Als historisches Fahrzeug trägt er heute noch die historische Baureihenbezeichnung.
Die Landesausstellungen dienten jeweils als Leistungsschau, an der Schweizer Institutionen und Unternehmen die Leistungsfähigkeit des Landes zur Schau stellten. Für die Landi 1939 entwarf die Schweizer Rollmaterialindustrie unter Leitung der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur, einen «Roten Doppelpfeil», in Anlehnung an die «Roten Pfeile» (RAe 2/4). Am Bau des Fahrzeugs beteiligten sich neben der SLM auch die Schweizerische Waggonfabrik Schlieren (SWS), Brown, Boveri & Cie (BBC), die Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) und die Société Anonyme des Ateliers de Sécheron (SAAS).
Aus der Zusammenarbeit entstand der hochgezüchtete Schnelltriebwagen Re 4/8 301, der im Mai 1939 in Dienst gestellt wurde und eine theoretische Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h aufwies, die damals allerdings nirgendwo auf dem Schweizer Schienennetz ausgefahren werden konnte.
Ab 1941 wurde der Doppelpfeil für den Charterverkehr freigegeben, die Reisegeschwindigkeit, die damals schon 100 km/h nicht überschritt, gilt bis heute unverändert, als für Passagiere noch komfortable Höchstgeschwindigkeit. 1944 erhielt der Doppelpfeil die Baureihenbezeichnung RBe 4/8. Zwei Jahre später kündigte sich mit Sir Winston Churchill hoher Besuch in der Schweiz an und der Doppelpfeil mit der damaligen Nummer 301 wurde im September 1946 zur Beförderung des Staatsgastes eingesetzt. Seit diesem legendären Einsatz ist dieser Zug kaum mehr unter seinen zahlreichen Typenbezeichnungen, sondern als "roter Pfeil Churchill" bekannt. Seine offizielle Bezeichnung änderte sich bereits 1948 wieder, der Doppelpfeil RBe 4/8 erhielt die Betriebsnummer 651 und 1959 erhielt er die Betriebsnummer RAe 4/8 1021.
Im Jahr 1979 wurde der «Churchill-Pfeil» einer Hauptrevision unterzogen, anlässlich der Wiederinbetriebnahme erlitt das Fahrzeug allerdings einen Brandschaden und wurde abgestellt. Man versuchte den nicht betriebsfähigen 1021 unter anderem als historisches Fahrzeug im Verkehrshaus in Luzern unterzubringen.
Da dies nicht gelang, wurde das defekte Fahrzeug über die Jahre an verschiedenen Orten abgestellt, ehe es im März 1985 zum Schrottwert an den privaten Interessenten Intraflug verkauft wurde. Der Besitz der Intraflug gelangte durch deren Verkauf 1994 an das Reisebüro Mittelthurgau, einer Tochtergesellschaft der Mittelthurgaubahn (MThB). Der MThB gelang im September 1996 die erneute Inbetriebnahme des «Churchill-Doppelpfeils», der im Auftrag der MThB durch die Werkstätte Samstagern der Südostbahn (SOB) aufgearbeitet wurde. Das als RAe 4/8 1021 restaurierte Fahrzeug erhielt die MThB-UIC-Bezeichnung RAe 506 605.
Mit dem Konkurs der Mittelthurgaubahn, deren Konkursmasse 2002 weitgehend von den SBB übernommen wurde, kam das historische Fahrzeug wieder zurück zu den SBB. Ende 2004 wurde das Paradefahrzeug vollständig revidiert und steht seither allen Interessenten als Charterfahrzeug für Fahrten durch die Schweiz zur Verfügung.
Technische Daten:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2'Bo'+Bo'2'
Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h
Reisegeschwindigkeit: 100 km/h
Leistung: 835 kW
Länge über Puffer: 46.200 mm
Breite: 2.905 mm
Höhe: 3.750 mm
Gewicht: 93 t
Es gab noch die 1953 gebauten Rote Doppelpfeile RAe 4/8 1022–1023 diese waren aber nicht genau Baugleich und sind leider nach Schäden bereits verschrottet.
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 20.6.2015 13:23
Auch sehr schön geworden Dein Bild vom Churchill Pfeil, Armin.
Die detaillierte Beschreibung ist natürlich das Sahnehäubchen.
Danke für's Recherchieren.
Beste Grüße
Hans
Armin Schwarz 20.6.2015 13:33
Hallo Hans,
danke, es freut mich dass es Dir gefällt.
Bitteschön, es hatte mich wieder gereizt was wir fotografiert haben;-)
Liebe Grüße
Armin
Hans-Gerd Seeliger 21.6.2015 17:35
Ein Klassiker, wie aus dem Ei gepellt. Tolle Aufnahme vom Churchill-Pfeil, Armin.
Viele Grüße
Hans-Gerd
Ein ICE TD bzw. VT 605, der TZ 5506 im Look der DSB (95 80 0605 006-5 D-DB/ 95 80 0605 106-3 D-DB / 95 80 0605 206-1 D-DB / 95 80 0605 506-4 D-DB) verlässt am 15.06.2015 in Puttgarten die dänische Scandlines Fähre "Prins Richard".
Die DB ist nun dem Wunsch der DSB nachgekommen, sechs der insgesamt 13 Dänemark-Fahrzeuge in den Hausfarben der DSB bekleben zu lassen, da diese auch im innerdänischen Verkehr eingesetzt werden. Als erstes Fahrzeug ist der Triebzug 5506 (605 006) seit 24. März 2014 im Einsatz, dem Vernehmen nach soll der Triebzug 5505 (605 005) in Kürze folgen. Die Triebzüge sind nach wie vor Eigentum der DB AG.
Die Fähren, welche ein Eisenbahngleis haben, werden von der deutsch-dänischen Reederei Scandlines betrieben. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands fusionierten am 1. Januar 1994 die beiden deutschen Staatsbahnen (Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn) zur Deutschen Bahn AG. Die von beiden Eisenbahnen betriebenen Trajektdienste waren bereits zum 1. April 1993 jeweils ausgegliedert und zur Deutschen Fährgesellschaft Ostsee mbH (DFO) vereinigt worden. Das neu entstandene Unternehmen baute seine Routen aus und modernisierte die Flotte.
1995 wurde von der Dänischen Staatsbahn deren Fährreederei als DSB Rederi A/S ausgegliedert und 1997 in Scandlines A/S umbenannt. Am 21. Juli 1998 schloss sich die DFO mit der dänischen Scandlines A/S zusammen, es entstand die Scandlines AG. Eigentümer blieben weiterhin die Deutsche Bahn AG sowie das Königreich Dänemark, vertreten durch das Verkehrsministerium.
(zum Bild)
Hans und Jeanny De Rond 19.6.2015 19:14
Hallo Armin,
eine sehr eindrucksvolle und tolle Aufnahme vom ICE TD beim Verlassen der Fähre in Puttgarden.
Beste Grüße
Hans
Hans-Gerd Seeliger 21.6.2015 17:31
ja, und eine interessante Farbgebung in den Hausfarben der DSB!
Viele Grüße
Hans-Gerd
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