Straßenbahn Lüttich der Triebwagen TEC 5115, ein siebenteiliger niederfluriger, klimatisierter Zweirichtungs-Straßenbahnwagen des Typs CAF Urbos 100 des spanischen Herstellers Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF), erreicht als Linie T1 nach Standard, am 21 Oktober 2025 bald die Station Marengo. Hier verläuft die Strecke entlang der Maas.
Die Straßenbahn Lüttich (Tram de Liège, wallonisch Tram di Lidje) ist die Straßenbahn der (belgischen) wallonischen Stadt Lüttich. Sie wurde am 28. April 2025 eröffnet und wird vom wallonischen Verkehrsunternehmen Opérateur de transport de Wallonie (OTW) als Teil von Transport en Commun (TEC) betrieben. Die Bereitstellung und Wartung der Fahrzeuge sowie der Infrastruktur erfolgt durch Tram Liège Maintenance S.A., einem Tochterunternehmen von Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) und Colas Rail. Zuvor existierte bereits von 1871 bis 1968 eine Straßenbahn in Lüttich.
Die Straßenbahn fährt auf der Spurweite 1.435 mm (Normalspur) unter Oberleitung mit einer Spannung von 750 V DC (Gleichstrom), Teilstücke werden im Batteriebetrieb ohne Oberleitung befahren. Die nicht elektrifizierten Abschnitte sind Général Leman–Blonden, Opéra–La Batte und Pont Atlas–Droixhe. Es gibt eine Linie auf einer Streckenlänge von 11,7 km von Sclessin/Standard bis Coronmeuse bzw. Liège Expo (wo sich auch das Depot befindet). Bei Pont Atlas zweigt die Strecke ab, so fahren die Triebwagen von dort abwechselnd Coronmeuse oder Liège Expo an.
Die Triebwagen:
Das Konsortium Tram'Ardent stellt 20 siebenteilige, niederflurige, klimatisierte Zweirichtungs-Straßenbahnwagen des Typs Urbos 100 des spanischen Herstellers Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) für die Straßenbahn Lüttich (Tram de Liège) zur Verfügung. Die Zweirichtungswagen sind 45,41 Meter lang, 2,65 Meter breit und haben ein Eigengewicht von 64 t. Sie bestehen aus den Modulen C1-S1-M-S3-R-S2-C2 und besitzen acht Türen pro Seite und bieten 62 Sitze bei einer Gesamtkapazität von 372 Fahrgästen. Die ersten Fahrzeuge trafen Mitte 2022 in Lüttich ein.
Als Urbos bezeichnet die baskische Firma Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) ihre seit 2002 gefertigten niederflurigen Straßenbahnwagen. Nachdem die ersten Fahrzeugserien der Generationen Urbos 1 und Urbos 2 vor allem an spanische Betriebe geliefert wurden, überwiegt mit den Urbos 3 inzwischen der Exportanteil.
Die Variante Urbos 100 ist die am häufigsten verkaufte und vollständig niederflurig. In der Standardausführung ist sie als Multigelenkwagen mit kaltgefügter Karosserie aus rostfreiem Stahl und Aluminium, mit Losradsätzen und voll abgefedertem, auf einzelne Räder wirkendem Antrieb ausgeführt
Armin Schwarz
Der Triebwagen BVG 9061 ein siebenteiliger Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier „Flexity Berlin“ vom Typ GT8-08 ZR / BVG Bezeichnung F8Z, erreicht am 24. Juni 2017, als MetroTram Linie M4 die Haltestelle S-Bahnhof Hackescher Markt (Berlin). Das Bild konnte ich aus einem EC aufnehmen.
Der Niederflur-Straßenbahnwagen wurde 2017 von Bombardier unter der Fabriknummer 759/9061 gebaut, die Inbetriebnahme bei der BVG war am 09.03.2017, so war er hier gerademal 3 Monate im Einsatz.
Die vier Vorserienzüge der „Flexity Berlin“ entstanden komplett im Werk Bautzen, das für die Serienproduktion lediglich den Rohbau in das Bombardier-Werk Hennigsdorf liefert. Dort erfolgt mit Zulieferungen aus Mannheim und Siegen (Drehgestelle) die Endmontage und Inbetriebnahme. Das Werk Hennigsdorf liefert jährlich 20 bis 24 Züge aus.
Der Bombardier Flexity Berlin ist ein Niederflur-Straßenbahnwagen der Flexity-Reihe von Bombardier Transportation. Er ist eine Weiterentwicklung basierend auf dem Adtranz Incentro.
Im Zuge der Erneuerung ihrer Straßenbahnflotte bestellten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 100% Niederflurfahrzeuge des Typs BOMBARDIER FLEXITY Berlin.
Zunächst (2008) wurden vier Vorserienfahrzeuge in verschiedenen Konfigurationen geliefert: je ein Ein- und Zweirichtungsfahrzeug mit einer Länge von 30,8 m (fünfteiliger GT6-08) sowie je ein Ein- und Zweirichtungsfahrzeug mit einer Länge von 40 m (siebenteiliger GT8-08). Aktuell (2025) sind 233 „Flexity Berlin“ vom Typ GT6 bzw. 8-08 bei der BVG.
Bombardier und die BVG haben gemeinsam ein zukunftsweisendes Fahrzeugkonzept erstellt, gemäß den Ansprüchen an moderne öffentliche Verkehrsmittel. Durch breite Doppeltüren und ebene Einstiege bieten die neuen Berliner Straßenbahnen besonders leichte Zugänglichkeit und werden den Bedürfnissen von Fahrgästen mit eingeschränkter Mobilität gerecht.
Die Fahrzeugbreite von 2,4 Metern schafft einen geräumigen Fahrgastraum mit optimaler Raumausnutzung. Großzügige Multifunktionsbereiche bieten ausreichend Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder. Für angenehme Temperaturen sorgt eine Klimaanlage im Fahrer- und Passagierbereich.
TECHNISCHE DATEN (GT8-08 ZR):
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: (Bo)' (Bo)' 2´(Bo)'
Länge: 40.000 mm
Höhe: 3.450 mm
Breite: 2.400 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Leergewicht: 51,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Beschleunigung: 0,65 m/s²
Raddurchmesser: 660 mm (neu) / 580 mm (abgenutzt)
Stromsystem: 600 V und 750 V Gleichstrom (mit Energierückspeisung ins Netz)
Stromübertragung: Oberleitung
Fahrmotoren: 12 wassergekühlte Drehstrom-Asynchronmotoren vom Typ DKWBZ 1606-4
Dauerleistung: 12 x 50 kW = 600 kW
Sitzplätze: 69
Stehplätze: 174
Fußbodenhöhe: 355 m
Türen (je Seite): 5 elektrische doppelflügelige Außenschwenkschiebetüren, lichte Breite 1.300 mm
Niederfluranteil: 100 %
Kleinster bef. Halbmesser: 17,25 m
Bremsen: Scheibenbremse; elektrohydraulische Federspeicherbremse; Magnetschienenbremse 8 x 68 kN
Die Straßenbahn Berlin:
Die Berliner Straßenbahn ist eines der ältesten und das drittgrößte Straßenbahnnetz der Welt (Stand: 2017), nach denen in Melbourne und Sankt Petersburg. Betreiber sind die 1929 gegründeten Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das normalspurige (1.435 mm) Netz hat eine Streckenlänge von 193,6 Kilometern und 808 Richtungshaltestellen. Die Fahrdrahtspannung der Oberleitung beträgt derzeit noch 600 V, wobei eine Umstellung auf 750 V diskutiert wird. 22 Linien bilden ein Liniennetz von rund 300 Kilometern.
Im Jahr 2016 beförderte die Berliner Straßenbahn 197 Millionen Fahrgäste.
In Berlin gab es seit 1865 eine Pferdebahn. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Netz auf elektrischen Betrieb umgestellt. Mit der Teilung der Stadt, nach dem 2. Weltkrieg, wurde die BVG in einen westlichen und einen östlichen Betrieb gespalten, die 1992 wieder vereinigt wurden. In West-Berlin (Westsektoren) wurden bis 1967 alle Straßenbahnlinien stillgelegt. Mit Ausnahme von drei Streckenteilen, die nach der deutschen Wiedervereinigung in den Westteil der Stadt verlängert wurden, verkehrt die Straßenbahn heute nur noch im ehemaligen Ostteil der Stadt.
Es war einmal:
Die BVG betrieb im Gründungsjahr der 93 Straßenbahnlinien und ein Netz mit 634 Kilometern Streckenlänge, besaß 4.000 Straßenbahnfahrzeuge und beschäftigte 14.400 Personen allein bei der Straßenbahn. Die Straßenbahn leistete pro Jahr 170 Millionen Wagenkilometer und beförderte 929 Millionen Fahrgäste.
In Westberlin:
Ab 1954 gab es in West-Berlin eine Änderung der Verkehrspolitik, die auf einen Ersatz des Straßenbahnverkehrs durch Erweiterung der U-Bahn- und Omnibusstrecken zielte. Die Straßenbahn wurde als veraltet und überflüssig betrachtet. Ab 1954 wurden die Straßenbahnlinien nach und nach durch Omnibusse und in Einzelfällen durch die in den Folgejahrzehnten großzügig ausgebaute U-Bahn ersetzt. Ende 1962 gab es im Westteil der Stadt nur noch 18 Straßenbahnlinien. Am 2. Oktober 1967 wurde in West-Berlin die letzte Straßenbahnlinie mit der Nummer 55 stillgelegt.
Armin Schwarz
Ein 7-teiliger Bombardier Flexity Outlook C / Cityrunner der Linie T 2 (nach Arenc le Silo) der Straßenbahn in Marseille, hat am 25 März 2015 die Station Blancarde Foch (nahe dem SNCF Bahnhof Marseille-Blancarde) erreicht.
Die Straßenbahn von Marseille (frz. Tramway de Marseille) ist einer der drei Straßenbahnbetriebe in Frankreich, die nicht in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollständig stillgelegt wurden. Heute ist die Straßenbahn Teil der Régie des Transports de Marseille (RTM) und heute sind drei Linien in Betrieb. Die Netzlänge beträgt heute 13 km, ehemals war das Streckennetz mal 178 km lang.
Die Zweirichtungs-Fahrzeuge für Marseille vom Typ Flexity Outlook C (früher Cityrunner) wurden seit 2006 in Wien von Bombardier Transportation produziert. Die Inbetriebnahme der Straßenbahnen erfolgte auf dem Testgleis der Wiener Straßenbahn. Bis Juli 2007 wurden 26 der fünfteiligen Triebzüge zum Preis von jeweils 2,1 Millionen Euro geliefert.
Diese waren bei der Lieferung 32,5 Meter lang und 2,4 Meter breit. Die Frontpartie der Triebwagen soll an ein Schiff erinnern, ein Hinweis auf die Bedeutung Marseilles als größter Seehafen Frankreichs. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 70 km/h und in dem 32,5 m langen Fahrzeug fanden 204 Fahrgäste Platz, davon 44 Sitzplätze. Im Jahr 2012 wurden alle Wagen durch den Einbau von zwei zusätzlichen Modulen auf 42,5 Meter verlängert, gleichzeitig wurde die Innenausstattung erneuert. Dieser Umbau kostete etwa 23 Millionen Euro. Zudem wurden ab 2012 weitere 6 siebenteilige Treibwagen geliefert.
TECHNISCHE DATEN:
Typ: Bombardier Cityrunner, später Flexity Outlook C
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'+2'+Bo'+Bo'
Länge über alles: 42.500 mm
Max. Geschwindigkeit: 70 km/h
Anzahl Drehstrom-Asynchronmotoren: 6 á 105 kW (1.777 U/min) von VEM (Dresden) vom Typ DKCBZ 0211-4
Dauerleistung: 630 kW
Leergewicht: 41.500 kg
Stromsystem: 750 V DC über Oberleitung
Armin Schwarz
Der ET 123 „Laudach“, ein fünfteiliger STADLER Meterspur-Zweirichtungs-Multigelenk-Stadtbahnwagen in Niederflur-Bauweise vom Typ Tramlink V3 der neuesten Generation (Tramlink 2.0) der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H., steht am 04 April 2025, als Linie 161 „Traunseetram“ zum Bahnhof Gmunden, in der neue überdachte Bahnsteighalle vom Bahnhofs Gmunden-Engelhof zur Abfahrt bereit. Der Bahnhofs Gmunden-Engelhof ist der älteste noch in Funktion stehende Bahnhof Kontinentaleuropas.
Der ET 123 wurde 2016 von Stadler Rail Valencia (zuvor Vossloh España) gebaut und geliefert. Armin Schwarz
Der Triebwagen 068, ein siebenteiliger Niederflur-Straßenbahn-Einrichtungswagen vom Typ Bombardier Cityrunner 2 bzw. Flexity Outlook C der Straßenbahn Linz/Donau (A), betrieben durch die Linz Linien GmbH, als Linie 4 zum Schloss Traun, hat am 04. April 2025 gerade die Donau überquert und erreicht als bald die Haltestelle Hauptplatz Linz.
Die Straßenbahn Linz bildet das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Linz, der Landeshauptstadt von Oberösterreich. Sie verkehrt auf der seltenen Spurweite von 900 mm und wird von den Linz Linien GmbH, einer Tochter der städtischen Linz AG, betrieben. Es verkehren fünf Linien, zwei von ihnen bedienen seit 2011 bzw. 2016 auch die Gemeinden Leonding, Pasching und Traun. Seit 2009 ist auch die Pöstlingbergbahn betrieblich in die Straßenbahn eingebunden. Ergänzend zur Straßenbahn verkehren seit dem Jahr 1928 die städtischen Autobuslinien und seit 1944 außerdem der Oberleitungsbus Linz.
Ein Großteil des Netzes ist zweigleisig ausgebaut. Die Streckenlänge beträgt 30,4 km, die Fahrdrahtspannung (Oberleitung) 600 / 750VDC.
Da die Fahrzeuge reine Einrichtungsfahrzeuge sind, d.h. nur in einer Fahrtrichtung gefahren werden, so besitzen diese Straßenbahntriebwagen nur Einstiegstüren an einer Längsseite. Es sind 6 zweiflügelige Türen mit einer lichten Weite von 1.305 mm und 2 einflügelige Türen mit einer lichten Weite von 800 mm. Obwohl viele Einstiegstüren vorhanden sind, aber halt nur an einer Seite, so ist an der gegenüberliegenden Seite viel Platz für 69 Sitzplätze und 2 Multifunktions-Bereiche.
Der Cityrunner bzw. Flexity Outlook C:
Der Cityrunner ist grundsätzlich als Multigelenkwagen mit meist stufenfreiem Fahrgastraum konstruiert. Das ursprüngliche Konzept sah zum Erreichen der vollständigen Niederflurigkeit die Verwendung von Losradsätzen und Radnabenmotoren vor. Aber seit 1999 wurden sie als, die weltweit erste 100% Niederflur Straßenbahn mit konventionellen Drehgestellen mit durchgehenden Radsatzwellen und längs an den Seiten angeordneten Motoren, gebaut.
Aufgrund der durchgehenden Radsatzwellen musste der Fußboden im Laufwerksbereich auf 460 mm über der Schienenoberkante angehoben werden. Zur sonstigen Bodenhöhe von 380 mm und der Einstiegshöhe von 330 mm gibt es jedoch keine Stufen, sondern Rampen mit einer Neigung von 6 %. Ob diese Konstruktion als vollständig niederflurig einzuordnen ist, hängt also von der verwendeten Definition der Niederflurigkeit ab, da ohne Stufe würde ich es aber so sehen.
Der Cityrunner verkehrt derzeit in Schienennetzen mit den Spurweiten 900 mm (Straßenbahn Linz), 1.000 mm (Meterspur), 1.435 mm (Normalspur) sowie 1.495 mm (Straßenbahn Toronto). Die Karosserie ist genietet, und die Außenhaut ist in einzelne, miteinander verklebte Einheiten aus Polyester und Sicherheitsglas aufgeteilt, sodass nach einem kleineren Unfall keine Schweiß- und Lackierarbeiten anfallen, sondern die zerstörte Einheit nur neu eingeklebt werden muss. Elektrik, Klimaanlage und elektronische Steuerung befinden sich aufgrund der Niederflurkonstruktion im Dachbereich, der Fahrer sitzt in einer vom Fahrgastraum abgetrennten Kabine.
Das Fahrzeug ist modular aufgebaut und kann daher in unterschiedlichen Längen sowohl als Einrichtungs- als auch Zweirichtungsfahrzeug geliefert werden. Ausgeliefert wurden bisher drei-, fünf und siebenteilige Ausführungen mit einer Länge von 19 bis 43,4 Metern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 70 km/h. Angetrieben wird das Schienenfahrzeug mit Drehstrommotoren und einer Betriebsspannung von 600 oder 750 Volt, die Nennleistung beträgt 600 kW und es hat eine max. Bremsleistung bei 1.800 kW.
Bombardier fertigt die Straßenbahnfahrzeuge für den europäischen Markt in Wien, Brügge (ex BN) und Bautzen, die Drehgestelle im Werk Siegen. Die Traktions- und Steuerausrüstung wurde ursprünglich von ELIN EBG geliefert, später von Bombardier selbst bzw. von Vossloh-Kiepe. Bei diesen Cityrunner 2 von Linz ist die Elektrik von Bombardier selbst.
TECHNISCHE DATEN der FLEXITY Outlook (Cityrunner-2) Linz:
Hersteller: Bombardier, Werk Wien
Gebaute Anzahl: 29
Baujahre: 23 Stück 2011 bis 12 / 6 Stück 2015
Nummerierung: 060 bis 088
Spurweite: 900 mm
Achsfolge: Bo'+2'+Bo'+Bo'
Länge über alles: 40.600 mm
Länge der Segmente: 6.300 / 7.000 / 3.500 / 7.000 / 3.500 / 7.000 / 6.300 mm
Breite: 2.300 mm
Höhe (ohne Stromabnehmer): 3.500 mm
Drehgestellmittenabstand: 10.500 mm (3x)
Achsabstand im Drehgestell: 1.850 mm
Raddurchmesser: 582 (neu) / 500mm (abgefahren)
Niederfluranteil: 100 %
Einstiegshöhe (über SOK): 330 mm
Fußbodenhöhe (Brücke-/Drehgestell-Modul): 380/460mm
Maximale Rampenneigung im Fußbodenbereich: 6%
Max. Geschwindigkeit: 70 km/h
Fahrdrahtspannung: 600 / 750VDC
Anzahl Drehstrom-Asynchronmotoren: 6 á 105 kW
Dauerleistung: 630 kW
Leergewicht: 48.500 kg
Dienstgewicht (beladen, 4 Personen/m²): ca. 73,9 t
Mittlere Beschleunigung (2/3 beladen): 1,1 m/s²
Verzögerung (2/3) Betrieb / Gefahr: 1,5 m/s² / 2,73 m/s²
Einstiegstüren: 6 zweiflügelige Türen mit einer lichten Weite von 1.305 mm und 2 einflügelige Türen mit einer lichten Weite von 800 mm, an der rechten Längsseite
Türanordnung: 1-22-22-22-1
Sitzplätze: 69, sowie 2 Klappsitze
Stehplätze: 155
Anzahl Multifunktions-Bereiche: 2
Anzahl zusätzlicher Abstellplätze für Kinderwägen: 3 (je 1 pro Brückenmodul)
Kleinster befahrbarer Radius im Liniennetz: 17 m
Armin Schwarz
Der Triebwagen 023 ein siebenteiliger Niederflur-Straßenbahn-Einrichtungswagen vom Typ Bombardier Cityrunner der ersten Generation der Straßenbahn Linz/Donau (A), betrieben durch die Linz Linien GmbH, als Linie 2 von der Universität nach solarCity, hat am 04. April 2025 gerade die Donau überquert und erreicht als bald die Haltestelle Hauptplatz Linz.
Diese Bombardier Cityrunner der ersten Generation sind mit einer Länge 40.000 mm um 600 mm kürzer als die Cityrunner 2. Die Cityrunner 2 wurden zudem etwas angepasst.
Armin Schwarz
Der Triebwagen 502, ein dreiteiliger vierachsiger Zweirichtungs-Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier „Mountainrunner“ erreicht am 04 April 2025 als Linie 50 „Pöstlingberg“ (der Linz Linien GmbH), die Tal-Endstation Linz Hauptplatz und fährt anschießend wieder hinauf zun Pöstlingberg (519 m ü.M).
Die Pöstlingbergbahn wurde auf 900 mm umgespurt und ist seit 2009 mit dem übrigen Netz der Straßenbahn Linz verknüpft, aber für die Linie braucht man ein separates Ticket. Armin Schwarz
Der Triebwagen 502, ein dreiteiliger vierachsiger Zweirichtungs-Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier „Mountainrunner“ hat am 04 April 2025 als Linie 50 (der Linz Linien GmbH) die Bergstation Pöstlingberg (519 m ü.M.) erreicht. Die Pöstlingbergbahn wurde auf 900 mm umgespurt und ist seit 2009 mit dem übrigen Netz der Straßenbahn Linz verknüpft, aber für die Linie braucht man ein separates Ticket.
Die Pöstlingbergbahn wird, wie das gesamte Straßenbahnnetz, von der Linz Linien GmbH betrieben und gilt, mit einer maximalen Steigung von 116 ‰, als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Seit 1898 beeindruckt die Linzer Pöstlingbergbahn Gäste aus aller Welt mit ihrer außergewöhnlichen und idyllischen Streckenführung.
Von 2008 bis 2009 wurde die Pöstlingbergbahn revitalisiert und bis zum Hauptplatz verlängert. Trotz massiver Umbau- und Erneuerungsarbeiten blieb die „alte“ Streckenführung erhalten und der ursprüngliche Charakter der Bergbahn wurde bewahrt. Auch die typische eingleisige Streckenführung zwischen den Haltestellen „Landgutstraße“ und „Pöstlingberg“ mit den drei Ausweichstellen blieb unverändert. Die alten Wartehütten wurden wieder originalgetreu aus Holz nachgebaut.
Pünktlich zum 111-Jahre-Jubiläum wurde die Bahn nach den Umbauarbeiten am 29. Mai 2009 wieder eröffnet. Die sanfte Revitalisierung brachte für die Fahrgäste eine deutliche Verbesserung von Komfort, Sicherheit und Barrierefreiheit. Die neuen Niederflurwagen wurden dem Aussehen der alten Wagen nachempfunden. Im Gegensatz zu den historischen Wagen können nun auch Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität die Pöstlingbergbahn problemlos nutzen. Leider verkehrt an Werktagen nur im 30-Minuten-Interval, daher kann es bei schönem Wetter vorkommen das die Triebwagen überfüllt sind.
Bei einer Streckenlänge von 4,14 km überwindet die Pöstlingbergbahn einen Höhenunterschied von 255 Meter in 20 Minuten, wobei die eigentliche 2,88 km lange Bergstrecke beim Bahnhof Urfahr beginnt. Hier befindet sich auch die ehemalige Talstation. Die Spurbreite wurde zwischen 2008 bis 2009 von 1.000 mm auf 900 mm angepasst. So ist eine Fahrt im Netz der LINZ AG LINIEN problemlos möglich und die Verlängerung bis zur neuen Talstation
„Hauptplatz“ ein weiterer Beitrag zur Attraktivierung der Pöstlingbergbahn. Denn nun ist der Start- und Zielpunkt mitten im Herzen von Linz und speziell für Touristen leicht zu erreichen.
Fuhrpark:
Als Fahrzeuge kommen vier als „Mountainrunner“ bezeichnete Niederflurfahrzeuge aus der Familie der Bombardier Cityrunner zum Einsatz, die 2009 (TW 501 bis 503) und 2011 (TW 504) von Bombardier in Wieng ebaut wurden. Außerdem wurden die drei Fahrzeuge VIII, X, XI des historischen Fahrzeugsbestands von Meterspur auf 900 mm umgebaut und finden ebenfalls Verwendung.
Die Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier „Mountainrunner“ sind dreiteilige vierachsige Zweirichtungs-Niederflur-Gelenktriebwagen. Die Triebwagen wurden in einem „Retro-Design“ gestaltet. Anders als andere Cityrunner besitzen die Linzer Fahrzeuge (auch die der Straßenbahn) durchgehende Radsatzwellen (konventionelle Drehgestelle) und längs an den Seiten angeordneten Motore. Lediglich die Laufwerksrahmen sind dabei noch im Wesentlichen baugleich. Aufgrund der durchgehenden Radsatzwellen musste der Fußboden im Laufwerksbereich auf 450 mm über der Schienenoberkante angehoben werden. Zur sonstigen Bodenhöhe von 365 mm und der Einstiegshöhe von 320 mm gibt es jedoch keine Stufen, sondern Rampen mit einer Neigung von 6 %. Jeder Endfahrzeugkasten ruht auf einem Drehgestell, das Mittelteil als Sänfte ausgeführt. Als Bremsen kommen statt der „früheren“ Zangenbremsen nun Magnetschienenbremsen zum Einsatz.
TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 900 mm
Achsformel: Bo’Bo’
Länge über Alles: 19.160 mm
Breite: 2.400 mm
Kleinster Halbmesser: 43 m
Leergewicht: 28.000 kg
Dienstgewicht: 35.000 kg
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h (Ebene) / 25 km auf Bergstrecke
Leistung: 4 x 143 PS (4 x 105 kW)
Motore: 4 Stück luftgekühlten Drehstrom Asynchronmotoren
Maximale Steigung: 11,6 %
Fahrdrahtspannung: 600 Volt DC
Anzahl Sitzplätze: 33
Anzahl Stehplätze: 55 Armin Schwarz
Der Triebwagen 502, ein dreiteiliger vierachsiger Zweirichtungs-Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier „Mountainrunner“ hat am 04 April 2025 als Linie 50 (der Linz Linien GmbH) die Bergstation Pöstlingberg (519 m ü.M.) erreicht. Die Pöstlingbergbahn wurde auf 900 mm umgespurt und ist seit 2009 mit dem übrigen Netz der Straßenbahn Linz verknüpft, aber für die Linie braucht man ein separates Ticket.
Die Pöstlingbergbahn wird, wie das gesamte Straßenbahnnetz, von der Linz Linien GmbH betrieben und gilt, mit einer maximalen Steigung von 116 ‰, als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Seit 1898 beeindruckt die Linzer Pöstlingbergbahn Gäste aus aller Welt mit ihrer außergewöhnlichen und idyllischen Streckenführung.
Armin Schwarz
Der Triebwagen 502, ein dreiteiliger vierachsiger Zweirichtungs-Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier „Mountainrunner“ verlässt am 04 April 2025 die Bergstation Pöstlingberg (519 m ü.M.) und fährt als Linie 50 (der Linz Linien GmbH) hinab zum Hauptplatz in Linz.
Die Pöstlingbergbahn wurde von 1.000 mm auf 900 mm umgespurt und ist seit 2009 mit dem übrigen Netz der Straßenbahn Linz verknüpft die auch auf der Spurweite 900 mm fährt. Aber für die Linie 50 „Pöstlingbergbahn“ braucht man ein separates Ticket.
Die Pöstlingbergbahn wird, wie das gesamte Straßenbahnnetz, von der Linz Linien GmbH betrieben und gilt, mit einer maximalen Steigung von 116 ‰, als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Seit 1898 beeindruckt die Linzer Pöstlingbergbahn Gäste aus aller Welt mit ihrer außergewöhnlichen und idyllischen Streckenführung. Armin Schwarz
Der Triebwagen 502, ein dreiteiliger vierachsiger Zweirichtungs-Niederflur-Gelenktriebwagen vom Typ Bombardier „Mountainrunner“ verlässt am 04 April 2025 die Bergstation Pöstlingberg (519 m ü.M.) und fährt als Linie 50 (der Linz Linien GmbH) hinab zum Hauptplatz in Linz.
Die Pöstlingbergbahn wurde von 1.000 mm auf 900 mm umgespurt und ist seit 2009 mit dem übrigen Netz der Straßenbahn Linz verknüpft die auch auf der Spurweite 900 mm fährt. Aber für die Linie 50 „Pöstlingbergbahn“ braucht man ein separates Ticket.
Die Pöstlingbergbahn wird, wie das gesamte Straßenbahnnetz, von der Linz Linien GmbH betrieben und gilt, mit einer maximalen Steigung von 116 ‰, als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Seit 1898 beeindruckt die Linzer Pöstlingbergbahn Gäste aus aller Welt mit ihrer außergewöhnlichen und idyllischen Streckenführung. Armin Schwarz
Straßenbahn Lüttich der Triebwagen TEC 5115, ein siebenteiliger niederfluriger, klimatisierter Zweirichtungs-Straßenbahnwagen des Typs CAF Urbos 100 des spanischen Herstellers Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF), erreicht als Linie T1 nach Standard, am 21 Oktober 2025 bald die Station Marengo. Hier verläuft die Strecke entlang der Maas.
Die Straßenbahn Lüttich (Tram de Liège, wallonisch Tram di Lidje) ist die Straßenbahn der (belgischen) wallonischen Stadt Lüttich. Sie wurde am 28. April 2025 eröffnet und wird vom wallonischen Verkehrsunternehmen Opérateur de transport de Wallonie (OTW) als Teil von Transport en Commun (TEC) betrieben. Die Bereitstellung und Wartung der Fahrzeuge sowie der Infrastruktur erfolgt durch Tram Liège Maintenance S.A., einem Tochterunternehmen von Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) und Colas Rail. Zuvor existierte bereits von 1871 bis 1968 eine Straßenbahn in Lüttich.
Die Straßenbahn fährt auf der Spurweite 1.435 mm (Normalspur) unter Oberleitung mit einer Spannung von 750 V DC (Gleichstrom), Teilstücke werden im Batteriebetrieb ohne Oberleitung befahren. Die nicht elektrifizierten Abschnitte sind Général Leman–Blonden, Opéra–La Batte und Pont Atlas–Droixhe. Es gibt eine Linie auf einer Streckenlänge von 11,7 km von Sclessin/Standard bis Coronmeuse bzw. Liège Expo (wo sich auch das Depot befindet). Bei Pont Atlas zweigt die Strecke ab, so fahren die Triebwagen von dort abwechselnd Coronmeuse oder Liège Expo an.
Die Triebwagen:
Das Konsortium Tram'Ardent stellt 20 siebenteilige, niederflurige, klimatisierte Zweirichtungs-Straßenbahnwagen des Typs Urbos 100 des spanischen Herstellers Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) für die Straßenbahn Lüttich (Tram de Liège) zur Verfügung. Die Zweirichtungswagen sind 45,41 Meter lang, 2,65 Meter breit und haben ein Eigengewicht von 64 t. Sie bestehen aus den Modulen C1-S1-M-S3-R-S2-C2 und besitzen acht Türen pro Seite und bieten 62 Sitze bei einer Gesamtkapazität von 372 Fahrgästen. Die ersten Fahrzeuge trafen Mitte 2022 in Lüttich ein.
Als Urbos bezeichnet die baskische Firma Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) ihre seit 2002 gefertigten niederflurigen Straßenbahnwagen. Nachdem die ersten Fahrzeugserien der Generationen Urbos 1 und Urbos 2 vor allem an spanische Betriebe geliefert wurden, überwiegt mit den Urbos 3 inzwischen der Exportanteil.
Die Variante Urbos 100 ist die am häufigsten verkaufte und vollständig niederflurig. In der Standardausführung ist sie als Multigelenkwagen mit kaltgefügter Karosserie aus rostfreiem Stahl und Aluminium, mit Losradsätzen und voll abgefedertem, auf einzelne Räder wirkendem Antrieb ausgeführt
TECHNISCHE DATEN:
Fahrzeugtyp: 100%NiederflurGelenktriebwagen
Fahrzeugkonfiguration: 7-teiligen TW im Zweirichtungsbetrieb
Hersteller: Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF), Beasain (E)
Baujahre: 2022 und 23
Anzahl: 20 siebenteilige TW
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: unbekannt
Fahrzeuglänge: 45.411 mm
Fahrzeugbreite: 2.650 mm
Türen (Doppeltüren) pro Seite: 8
Sitzplätze: 62
Stehplätze: 310
Armin Schwarz
Tram 5105 ist vor kurzem an der Endhaltestelle Lüttich Expo angekommen, diese fährt nun zum Gleiswechsel noch etwas weiter und wird in 23 Minuten die Linie wieder abfahren, die rechte Tram 5118 wird in Kürze die Linie bis zur Endhaltestelle Standard bedienen. 02.10.2025 Hans und Jeanny De Rond
Eine Tramlinie 3 Endhaltestellen. An der Haltestelle Pont Atlas, trennt sich die Tramlinie, die linke Tram fährt in Richtung Endhaltestelle Coronmeuse, bedient hier noch die Haltestelle Parc Reine Astrid, die Tram die von der Brücke kommt, hat vor kurzem die Endhaltestelle Lüttich Expo verlassen, danach noch die Haltestelle Droixhe bedient, ab hier sind beide Linien bis zur Haltestelle Standard vereint. 02.10.2025 Hans und Jeanny De Rond
Die Tram kommt aus der Rue Bex, von der Haltestelle Pont Maghin her, wird gleiche die Haltestelle Place Saint Lambert erreichen, von hier verläuft die Trasse wieder Zweigleisig. 18.09.2025 Hans und Jeanny De Rond
Die Tram entweder von der Haltestelle Liège Expo oder Place Coronmeuse, biegen hier an der Haltestelle Pont Maghin, in die Stadt ab und fährt hier das Eingleisige Teilstück bis zur Place Saint Lambert ab, dabei bedient er die Haltestelle Féronstrée. Aufgenommen vom Schiff bei der Rückfahrt nach Maastricht. 18.09.2025 Hans und Jeanny De Rond
Die Tram biegt hier nach der Haltestelle Place Saint Lambert, auf das Eigleisige Teilstück in Richtung Coronmeuse bzw Liege Expo ab, die Haltestellen La Batte und Curtius Haltestellen werden nur aus dieser Richtung bedient, danch verläuft die Strecke wieder 2 Gleisig. 18.09.2025 Hans und Jeanny De Rond
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