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Die Dieselelektrische Lokomotive NS № 2498 der NS-Serie (Baureihe) 2400 am 24 Juni 2025 auf der Drehscheibe im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum /

(ID 896290)


Die Dieselelektrische Lokomotive NS № 2498 der NS-Serie (Baureihe) 2400 am 24 Juni 2025 auf der Drehscheibe im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation.

Die NS-Baureihe 2400 (2401 – 2530) ist eine Reihe von 130 Stück der leichteren Version dieselelektrischer Lokomotiven, die zwischen 1954 und 1991 von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG), für den Güterverkehr auf Nebenstrecken, eingesetzt wurden. Gebaut wurden die Loks zwischen 1954-1957 (diese 1956) von Alsthom in Belfort in Frankreich. 

Anfang der 1950er Jahre entschied die NS, dass die verbleibenden Dampflokomotiven innerhalb weniger Jahre ersetzt werden müssten. Zu diesem Zweck wurden 280 Diesellokomotiven bestellt, die, aufgeteilt auf die Baureihen NS 2200 und die leichtere NS 2400, dazu beitrugen, dass im Januar 1958 die letzte Dampflokomotive außer Betrieb genommen werden konnte. 

Es wurden Lokomotiven in bewährter Bauart angeschafft. 130 Lokomotiven (Baureihe 2400) wurden bei Alsthom in Frankreich bestellt und weitere 150 Lokomotiven amerikanischer Bauart (Baureihe 2200) bei verschiedenen Herstellern in den Niederlanden und Frankreich.

Die Serie 2400 wurde nicht speziell für die NS entwickelt. Lokomotiven dieses Modells wurden bereits in den 1950er Jahren von Alsthom im französischen Belfort an Eisenbahnen in den damaligen französischen Kolonien und in eine Reihe anderer Länder geliefert. Die 2401-2530 wurden zwischen 1954 und 1957 gebaut. Im gleichen Zeitraum wurde auch die Serie 2200 ausgeliefert.

Von 1954 bis 1991 verkehrten sie von Zwolle im Norden des Landes aus, zunächst auch für Personenzüge, später nur noch für Güterzüge. 1976 wurden sieben Lokomotiven an den Bauunternehmer Volkers für den Bau eines Handelshafens in Saudi-Arabien verkauft. Ab 1980 befanden sich alle 113 verbliebenen Lokomotiven im Depot in Zwolle. Die Lokomotiven konnten auch in Mehrfachtraktion verkehren, zunächst mit zwei Lokomotiven, ab 1970 waren jedoch auch drei Lokomotiven üblich.

In den Jahren 1982 und 1983 wurden die ersten 22 Lokomotiven wegen abgelaufener Überholungsfrist ausgemustert, darunter auch die 2498. Die restlichen folgten von 1987 bis 1991. Im Jahr 1985 wurde die 2498 für die Aufstellung im NINT in Amsterdam (Nemo Science Museum Amsterdam) vorbereitet, die Lokomotive war jedoch noch immer eine Nummer zu groß.

Am 10. Dezember 1987 wurde die 2498 dem Nederlands Spoorwegmuseum übergeben. 1992 wurde die Lokomotive in Tilburg wieder mit einer Motoranlage ausgestattet, die nach ihrer Abstellung entfernt worden war. Schließlich ging der 2498 Anfang 2009 zurück zum Überholungsbetrieb nach Tilburg, um braun neu lackiert zu werden. Die Lokomotive ist jedoch nicht im Betrieb.

Die 2530 „Bisschop“ (Bischof):
Da die Sicht aus dem Führerstand einer 2400 insbesondere im Zugbetrieb nicht besonders gut war, wurde die letzte, 1957 ausgelieferte Lokomotive probeweise mit niedrigeren Motorhauben und einem anderen (Mittel-)Führerstand ausgestattet. Der Führerstand ist höher und länger und bietet besseren Komfort und bessere Sicht als bei den Serienmodelle. Die 2530 wurde in einer anderen Farbe in Dienst gestellt: Lila mit schwarzem Fahrgestell, was der Lokomotive den Spitznamen „der Bischof“ einbrachte. Diese besondere Farbe wurde von der Frau des Präsidenten der NS Franciscus Querien (Frans) den Hollander ausgewählt. Im Jahr 1963 erhielt die Lokomotive, wie auch die übrige Serie, einen rotbraunen Anstrich. Der Lokführer hat tatsächlich eine viel bessere Sicht und aus diesem Grund wurde die Lokomotive oft an der Spitze von Arbeitszügen eingesetzt, insbesondere 1964 bis 1989 beim „Unkrautbekämpfungszug“. 

Allgemeiner Aufbau:
Alsthom baute die gesamte Lokomotive nach dem Aufbau einer Rangierlokomotive mit zwei Hauben, die den Motor und die verschiedenen Geräte umschließen und durch einen Führerstand mit der gleichen Höhe wie die Hauben getrennt sind.

Bei dem von SACM, Mulhouse (Société alsacienne de constructions mécaniques, früher auch Elsässische Maschinenbau-Gesellschaft Grafenstaden) gelieferten Motor handelt es sich um den Typ MGO V12. Es ist ein V12-Zylinder 4-Takt Dieselmotor mit Turbolader und Ladeluftkühler, diese Motoren kamen in Frankreich unter anderem in der CC 65000 und einigen BB 63500 zum Einsatz. Mit einer Leistung von 625 kW (850 PS) treibt der Dieselmotor einen Generator an, der die vier Fahrmotoren (einen für jede Achse) mit Gleichstrom mit einer Spannung von 1,5 kV versorgt. Die Lokomotiven mit einem Gesamtgewicht von 60 t sind auf 80 km/h begrenzt. Sie können in Mehrfacheinheiten aus zwei Lokomotiven eingesetzt werden, deren Anzahl auf drei und dann auf vier erhöht werden kann. Einige Lokomotiven sind mit einem dritten Spitzensignal ausgestattet, um den Betrieb auf den deutschen Grenzstrecken zu ermöglichen, wo diese Ausrüstung vorgeschrieben ist. Aufgrund der Bauweise der Lokomotive hat der Lokführer keine gute Sicht auf die Gleise. 

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Alsthom, Belfort (Frankreich)
Gebaute Anzahl: 130 (NS 2401 bis 2530)
Baujahre: 1954–1957 
Ausmusterung: 1991
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 12.520 mm (2530: 13,3 m)
Max. Breite: 2.900 mm
Höhe: 3.800 mm
Drehzapfenabstand: 6.800 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm
Treibraddurchmesser: 1.000 mm (neu)
Dienstgewicht: 60 t
Dieselmotor: SACM V12-Zylinder 4-Takt Dieselmotor mit Turbolader und Ladeluftkühler vom Typ MGO V12
Dieselmotorleistung: 625 kW (850 PS) bei 1.500 U/min.
Motorhubraum: 52 Liter (Ø 175 mm x 180 mm Hub)
Generator:  Alsthom GP 830 A mit einer Leistung von 672 kW (730 V, 920 A)
Fahrmotoren: 4 Stück Alsthom TA 637 VF (1,5 kV)
Leistung der Fahrmotoren: 4 x 168 kW = 672 kW 
Getriebeübersetzung: 15:78
Antrieb: SLM-Universalantrieb
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h 
Anfahrzugkraft: 161,8 kN
Max. Tankinhalt: 3.100 Liter 
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 80 m

Die Dieselelektrische Lokomotive NS № 2498 der NS-Serie (Baureihe) 2400 am 24 Juni 2025 auf der Drehscheibe im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation.

Die NS-Baureihe 2400 (2401 – 2530) ist eine Reihe von 130 Stück der leichteren Version dieselelektrischer Lokomotiven, die zwischen 1954 und 1991 von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG), für den Güterverkehr auf Nebenstrecken, eingesetzt wurden. Gebaut wurden die Loks zwischen 1954-1957 (diese 1956) von Alsthom in Belfort in Frankreich.

Anfang der 1950er Jahre entschied die NS, dass die verbleibenden Dampflokomotiven innerhalb weniger Jahre ersetzt werden müssten. Zu diesem Zweck wurden 280 Diesellokomotiven bestellt, die, aufgeteilt auf die Baureihen NS 2200 und die leichtere NS 2400, dazu beitrugen, dass im Januar 1958 die letzte Dampflokomotive außer Betrieb genommen werden konnte.

Es wurden Lokomotiven in bewährter Bauart angeschafft. 130 Lokomotiven (Baureihe 2400) wurden bei Alsthom in Frankreich bestellt und weitere 150 Lokomotiven amerikanischer Bauart (Baureihe 2200) bei verschiedenen Herstellern in den Niederlanden und Frankreich.

Die Serie 2400 wurde nicht speziell für die NS entwickelt. Lokomotiven dieses Modells wurden bereits in den 1950er Jahren von Alsthom im französischen Belfort an Eisenbahnen in den damaligen französischen Kolonien und in eine Reihe anderer Länder geliefert. Die 2401-2530 wurden zwischen 1954 und 1957 gebaut. Im gleichen Zeitraum wurde auch die Serie 2200 ausgeliefert.

Von 1954 bis 1991 verkehrten sie von Zwolle im Norden des Landes aus, zunächst auch für Personenzüge, später nur noch für Güterzüge. 1976 wurden sieben Lokomotiven an den Bauunternehmer Volkers für den Bau eines Handelshafens in Saudi-Arabien verkauft. Ab 1980 befanden sich alle 113 verbliebenen Lokomotiven im Depot in Zwolle. Die Lokomotiven konnten auch in Mehrfachtraktion verkehren, zunächst mit zwei Lokomotiven, ab 1970 waren jedoch auch drei Lokomotiven üblich.

In den Jahren 1982 und 1983 wurden die ersten 22 Lokomotiven wegen abgelaufener Überholungsfrist ausgemustert, darunter auch die 2498. Die restlichen folgten von 1987 bis 1991. Im Jahr 1985 wurde die 2498 für die Aufstellung im NINT in Amsterdam (Nemo Science Museum Amsterdam) vorbereitet, die Lokomotive war jedoch noch immer eine Nummer zu groß.

Am 10. Dezember 1987 wurde die 2498 dem Nederlands Spoorwegmuseum übergeben. 1992 wurde die Lokomotive in Tilburg wieder mit einer Motoranlage ausgestattet, die nach ihrer Abstellung entfernt worden war. Schließlich ging der 2498 Anfang 2009 zurück zum Überholungsbetrieb nach Tilburg, um braun neu lackiert zu werden. Die Lokomotive ist jedoch nicht im Betrieb.

Die 2530 „Bisschop“ (Bischof):
Da die Sicht aus dem Führerstand einer 2400 insbesondere im Zugbetrieb nicht besonders gut war, wurde die letzte, 1957 ausgelieferte Lokomotive probeweise mit niedrigeren Motorhauben und einem anderen (Mittel-)Führerstand ausgestattet. Der Führerstand ist höher und länger und bietet besseren Komfort und bessere Sicht als bei den Serienmodelle. Die 2530 wurde in einer anderen Farbe in Dienst gestellt: Lila mit schwarzem Fahrgestell, was der Lokomotive den Spitznamen „der Bischof“ einbrachte. Diese besondere Farbe wurde von der Frau des Präsidenten der NS Franciscus Querien (Frans) den Hollander ausgewählt. Im Jahr 1963 erhielt die Lokomotive, wie auch die übrige Serie, einen rotbraunen Anstrich. Der Lokführer hat tatsächlich eine viel bessere Sicht und aus diesem Grund wurde die Lokomotive oft an der Spitze von Arbeitszügen eingesetzt, insbesondere 1964 bis 1989 beim „Unkrautbekämpfungszug“.

Allgemeiner Aufbau:
Alsthom baute die gesamte Lokomotive nach dem Aufbau einer Rangierlokomotive mit zwei Hauben, die den Motor und die verschiedenen Geräte umschließen und durch einen Führerstand mit der gleichen Höhe wie die Hauben getrennt sind.

Bei dem von SACM, Mulhouse (Société alsacienne de constructions mécaniques, früher auch Elsässische Maschinenbau-Gesellschaft Grafenstaden) gelieferten Motor handelt es sich um den Typ MGO V12. Es ist ein V12-Zylinder 4-Takt Dieselmotor mit Turbolader und Ladeluftkühler, diese Motoren kamen in Frankreich unter anderem in der CC 65000 und einigen BB 63500 zum Einsatz. Mit einer Leistung von 625 kW (850 PS) treibt der Dieselmotor einen Generator an, der die vier Fahrmotoren (einen für jede Achse) mit Gleichstrom mit einer Spannung von 1,5 kV versorgt. Die Lokomotiven mit einem Gesamtgewicht von 60 t sind auf 80 km/h begrenzt. Sie können in Mehrfacheinheiten aus zwei Lokomotiven eingesetzt werden, deren Anzahl auf drei und dann auf vier erhöht werden kann. Einige Lokomotiven sind mit einem dritten Spitzensignal ausgestattet, um den Betrieb auf den deutschen Grenzstrecken zu ermöglichen, wo diese Ausrüstung vorgeschrieben ist. Aufgrund der Bauweise der Lokomotive hat der Lokführer keine gute Sicht auf die Gleise.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: Alsthom, Belfort (Frankreich)
Gebaute Anzahl: 130 (NS 2401 bis 2530)
Baujahre: 1954–1957
Ausmusterung: 1991
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 12.520 mm (2530: 13,3 m)
Max. Breite: 2.900 mm
Höhe: 3.800 mm
Drehzapfenabstand: 6.800 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.400 mm
Treibraddurchmesser: 1.000 mm (neu)
Dienstgewicht: 60 t
Dieselmotor: SACM V12-Zylinder 4-Takt Dieselmotor mit Turbolader und Ladeluftkühler vom Typ MGO V12
Dieselmotorleistung: 625 kW (850 PS) bei 1.500 U/min.
Motorhubraum: 52 Liter (Ø 175 mm x 180 mm Hub)
Generator: Alsthom GP 830 A mit einer Leistung von 672 kW (730 V, 920 A)
Fahrmotoren: 4 Stück Alsthom TA 637 VF (1,5 kV)
Leistung der Fahrmotoren: 4 x 168 kW = 672 kW
Getriebeübersetzung: 15:78
Antrieb: SLM-Universalantrieb
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Anfahrzugkraft: 161,8 kN
Max. Tankinhalt: 3.100 Liter
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R 80 m

Armin Schwarz 21.09.2025, 372 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/125, Blende: 10/1, ISO320, Brennweite: 40/1

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Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.

Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. 

Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.

Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.

Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. 

Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. 

Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ:Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer:19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104. Hier der Mittelwagen C 8553: Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert. Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt. Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1931 Typ:Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec) Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Eigengewicht: 40t Länge über die Puffer:19.800 mm Drehzapfenabstand: 13.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Armin Schwarz

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.

Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. 

Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.

Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.

Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. 

Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. 

Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:	Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ:	Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer:	ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer:	19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104. Hier der Mittelwagen C 8553: Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert. Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt. Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1931 Typ: Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec) Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge:2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Eigengewicht: 40t Länge über die Puffer: 19.800 mm Drehzapfenabstand: 13.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Armin Schwarz

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104.

Hier der Mittelwagen C 8553:
Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. 

Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert.

Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt.

Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. 

Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. 

Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:	Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1931
Typ:	Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec)
Historischen Nummer:	ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:	2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Eigengewicht: 40t
Länge über die Puffer:	19.800 mm
Drehzapfenabstand: 13.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)

Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande)
Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104. Hier der Mittelwagen C 8553: Bei dem Wagen C 8553 handelt es sich somit nicht um einen Triebwagen, sondern um einen Mittelwagen. Dieser Wagen wurde 1931 von NV Werkspoor in Zuilen gebaut. Der Wagen ist in vier Abteile unterteilt. Jedes Abteil ist mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass insgesamt 88 Plätze für Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im gesamten Wagen war das Rauchen gestattet. Die zwei Toiletten befinden sich in der Wagenmitte, und ein Mittelgang erstreckt sich über die gesamte Länge des Wagens. Die Abteile sind durch Trennwände voneinander separiert und lassen sich mittels Schiebetüren abschließen. An der Seitenwand befinden sich neun Fenster, zu deren Öffnung wurde ein Gewichtsausgleichsmechanismus mit Zugfeder verwendet. Im Innenraum sind die sichtbaren Wandflächen in Teakholz ausgeführt. Die Wagen Cec 8537 bis Cec 8555 wurden, im Gegensatz zu den übrigen Wagen, die über Holzdächer verfügten, mit Stahldächern ausgeliefert. Die Sitzbänke bestehen aus Holz und sind in einer 3+2-Anordnung aufgestellt. Zur Beheizung des Wagens dient eine elektrische Heizung. Ab 1938 wurden die Holzbänke durch bequeme Sitze mit graugrünem Kunstlederbezug ersetzt. Die Übergangsfaltenbälge deutscher Bauart wurden durch ungarischer Bauart ersetzt, und die Schwanenhals-Drehgestelle waren gegen neu entwickelte Einheiten mit einem unter den Achslagern verlaufenden Rahmenjoch ausgetauscht worden. Im Innenraum waren die Trennwände hinter den Sitzen höher und die Gepäcknetze größer ausgeführt, wobei die ursprünglichen Netze durch Drahtgeflecht ersetzt wurden. Die Innenverkleidung bestand, selbst in der dritten Klasse, nun aus Teakholz mit Birkenholzpaneelen. Der Mittelwagen C 8553 (Cec) war ein solcher Wagen, der für den elektrischen Betrieb zwischen Amsterdam und Alkmaar konstruiert worden war. Er gehörte zu einer Serie baugleicher Wagen mit den Nummern C 8538 bis C 8555. Während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1944/45, wurde der C 8553 nach Deutschland überführt. Er kehrte 1945 in relativ gutem Zustand zurück. Nach einer Aufarbeitung wurde er 1946 wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der Indienststellung modernerer Fahrzeuge wurden einige der wirtschaftlich überholten „Blokkendoos“-Einheiten zu Reisezugwagen für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven umgebaut. Der C 8553 (Cec) wurde in B 5712 (B) umgezeichnet, wobei der Innenraum unverändert blieb. Im Jahr 1956 wurde die bisherige erste Klasse abgeschafft, infolgedessen wurde die alte zweite Klasse zur ersten Klasse und die alte dritte Klasse zur zweiten Klasse nach „neuem Standard“. Die NV Koninklijke Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) erwarb den Wagen 1973 und setzte ihn – unter der Nummer 76104 – in ihrem dampfgeführten Ausflugszug ein. Im Jahr 1986 standen die Wagen des Ausflugszugs vor einer umfassenden Aufarbeitung, eine Aufgabe, der sich der Hoogovens-Dampfzugverein nicht gewachsen sah. Der aus fünf „Blokkendoos“-Wagen bestehende Ausflugszug wurde daraufhin dem Eisenbahnmuseum gestiftet. Ein Wagen ging an die Museumsbahn „Stoomtrein Goes - Borsele“; zwei wurden verschrottet, um Ersatzteile für den betriebsfähigen „Mat '24“-Zug des Museums sowie für die Lokomotive C 9002 „Jaap“ zu liefern, der vierte Wagen wurde an der Baustelle des Willemsspoor-Tunnels in Rotterdam als Restaurant aufgestellt, und der fünfte wurde in den Jahren 1993/1994 für das Eisenbahnmuseum zum elektrischen Zwischenwagen C 8553 (Cecr) umgebaut. Zudem wurde er mit einem Bewirtungsbereich und einer Küche ausgestattet. Dieser Wagen, der über eine Bar verfügt, erfreut sich bei Fahrten mit dem betriebsfähigen dreiteiligen „Mat '24“-Zug großer Beliebtheit beim Publikum. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Aufarbeitung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk in Haarlem überführt. Die eigentliche Überholung der Drehgestelle erfolgte bei der Firma Reussling in Hattingen (Deutschland), wo unter anderem sämtliche Tragfedern ausgetauscht wurden. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Schienennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1931 Typ: Cecr / type 14 / serie C 8537 - 8555 (Cec) Historischen Nummer: ab 1931 - C 8553 / ab 1959 - B 5712 / ab 1973 – KNHS 76104 / seit 1994 - C 8553 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2' 2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Eigengewicht: 40t Länge über die Puffer: 19.800 mm Drehzapfenabstand: 13.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Quellen: Somda RailWiki.nl, Het Spoorwegmuseum, nmld.nl, Anschriften und Wikipedia (Niederlande) Stand/Überarbeitung: Juli 2026
Armin Schwarz

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Hier im Vordergrund der Steuerwagen NS C 8104 (Ces) mit 88 Sitzplätzen der 3. Klasse und Durchgangsmöglichkeit, ex Triebwagen NS C 9411 (mCv).

Die NS-Baureihe Mat ’24 oder Materieel ’24 war eine (die erste) Serie von Elektrotriebzügen, die von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG) ab 1924 in großer Zahl eingesetzt wurde. Diese Züge sind unglaublich robust und schwer. nd der Tatsache, dass die Trainer wie Bausteine zusammengestellt werden können. Im Volksmund erhielten sie wegen des eckigen Äußeren und der Tatsache, dass die Wagen wie Bausteine zusammengestellt werden konnten, den Spitznamen „Blokkendozen“ (Kastendose). Ein weiterer Spitzname war „buffermaterieel“, weil sie im Unterschied zu anderen, mehr windschlüpfig aussehenden elektrischen Triebzügen mit üblicher Schraubenkupplung versehen waren. Wegen der Verbindung über Schraubenkupplung mit zwei Puffern konnten die Einheiten sehr flexibel kombiniert werden. Meist bestand ein Zug aus zwei Triebwagen und zwei oder drei antriebslosen Mittelwagen. Die lauten Geräusche der Motoren und Antriebe erinnerten manche Fahrgäste an Staubsauger, so dass auch dieser weitere Spitzname  Staubsauger  verwendet wurde. 

Ab Mitte der 1950er Jahre wurden die Mat ’24 zunehmend durch die neue Baureihe Mat ’54 ersetzt. Bei einigen Triebwagen wurden die Stromabnehmer und Motoren demontiert, sie wurden als einfache Beiwagen weiterverwendet. Da die Mat ’24 sehr robust waren, wurden einige Einheiten später auch als Postwagen oder für Dienstzwecke eingesetzt. Mehrere Wagen blieben museal erhalten.

Der Steuerwagen C 8104:
Der Steuerwagen C 8104 (Ces) wurde ursprünglich als Elektrotriebwagen C 9411 (mCv) 1928 bei NV Werkspoor in Zuilen mit einer elektrischen Installation von Heemaf in Hengelo gebaut. Er verfügte über 88 Sitzplätze der 3. Klasse und war als Spitzenverstärkung für die Hauptstrecke Amsterdam – Rotterdam vorgesehen. Durch einen Brand schwer beschädigt, wurde er 1944 zur Reparatur an Werkspoor gegeben, das inzwischen Teil der Gemeinde Utrecht geworden war. Erst nach dem Krieg im Jahr 1946 wurde C 9411 wieder in Dienst gestellt.

Der C 9411 war 1956 der erste Mat ’24-Triebwagen (Blokkendozen- Motorwagen) der in einen gezogenen Personenwagen, für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven, umgebaut wurde und hauptsächlich als Spitzenverstärkung auf längeren Strecken innerhalb der Niederlande dienen sollte. Es erhielt daraufhin die Nummer B 5841 (Bz), wobei die 88 Sitzplätze auf Holzbänken unverändert blieben. Eine Einschränkung des Einsatzes war das Fehlen einer Toilette.

Aufgrund der Verfügbarkeit neuer und besserer Ausrüstung wurde der nunmehrige B 5841 im Jahr 1973 überflüssig. Anschließend wurde er zum Ausstellungswagen 99-31 003 umgebaut. Als solcher wurde er bis 1982 verwendet und dann für Museumszwecke reserviert.

Im Jahr 1983 begann man mit einer behutsamen Restaurierung, bei der zunächst die Innenausstattung mit Bänken und Türen eines zuvor abgerissenen „Blokkendozen“-Wagens (Kastendose-Wagens) wiederhergestellt wurde. Er erhielt erneut 88 Sitzplätze auf Holzbänken. Auch der voll ausgestattete Steuerstand wurde umgebaut. In den Jahren 1987 – 1989 erfolgte eine Generalüberholung und erhielt nun die Nummer C 8104 (Ces), da er nun mit den ursprünglichen Steuerwagen C 8101 – 8103 (Ces) identisch war. Der einzige Unterschied zwischen mCv und Ces besteht im Fehlen von Fahrmotoren und der dazugehörigen Elektroinstallation beim Ces.

Abkürzungen:
C = 3. Klasse
e = elektrischer Zwischenwagen
m = Triebwagen
s = ausgestattet mit Steuerstand
v = ausgestattet mit Steuerstand mit Balgdurchgang
z = ohne Toilette

Der dreiteilige Zug von Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums, bestehend aus BD 9107, C 8553 und C 8104, war aufgrund einer Überholung des C 8104 und dem Fehlen der seit dem 1. April 2009 vorgeschriebenen automatischen Zugbeeinflussung ATB vorübergehend außer Betrieb. Die Überholung der Drehgestelle des C 8104 fand 2009 statt. Der Einbau der vereinfachten Version der ATB (ATBe) und deren Abnahme erfolgten im Mai und Juni 2010 bei Strukton in Zutphen. Im September wurde die Einsatzbescheinigung ausgestellt, danach fand am 9. Oktober wieder die erste Fahrt für ehrenamtliche Helfer des Eisenbahnmuseums statt.

Aufgrund größerer Wartungsarbeiten ist der Kastendosenzug aber z.Z. vorübergehend außer Betrieb.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen
Baujahr:1928
Typ:Mat'24 ursprünglich '28 mC / seit 1989 Ces, Serie C 8101 – 8103 (8104)
Historischen Nummer:	ab 1928 - C 9411 / ab 1956 - B 5841 / ab 1973 - 99-31 003 / seit 1989 - C 8104
Spurweite:1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 2'2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen)
Gewicht: 39 t
Länge über die Puffer:19.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)
Betriebsfähigkeit: ja
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 29 April 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Hier im Vordergrund der Steuerwagen NS C 8104 (Ces) mit 88 Sitzplätzen der 3. Klasse und Durchgangsmöglichkeit, ex Triebwagen NS C 9411 (mCv). Die NS-Baureihe Mat ’24 oder Materieel ’24 war eine (die erste) Serie von Elektrotriebzügen, die von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG) ab 1924 in großer Zahl eingesetzt wurde. Diese Züge sind unglaublich robust und schwer. nd der Tatsache, dass die Trainer wie Bausteine zusammengestellt werden können. Im Volksmund erhielten sie wegen des eckigen Äußeren und der Tatsache, dass die Wagen wie Bausteine zusammengestellt werden konnten, den Spitznamen „Blokkendozen“ (Kastendose). Ein weiterer Spitzname war „buffermaterieel“, weil sie im Unterschied zu anderen, mehr windschlüpfig aussehenden elektrischen Triebzügen mit üblicher Schraubenkupplung versehen waren. Wegen der Verbindung über Schraubenkupplung mit zwei Puffern konnten die Einheiten sehr flexibel kombiniert werden. Meist bestand ein Zug aus zwei Triebwagen und zwei oder drei antriebslosen Mittelwagen. Die lauten Geräusche der Motoren und Antriebe erinnerten manche Fahrgäste an Staubsauger, so dass auch dieser weitere Spitzname "Staubsauger" verwendet wurde. Ab Mitte der 1950er Jahre wurden die Mat ’24 zunehmend durch die neue Baureihe Mat ’54 ersetzt. Bei einigen Triebwagen wurden die Stromabnehmer und Motoren demontiert, sie wurden als einfache Beiwagen weiterverwendet. Da die Mat ’24 sehr robust waren, wurden einige Einheiten später auch als Postwagen oder für Dienstzwecke eingesetzt. Mehrere Wagen blieben museal erhalten. Der Steuerwagen C 8104: Der Steuerwagen C 8104 (Ces) wurde ursprünglich als Elektrotriebwagen C 9411 (mCv) 1928 bei NV Werkspoor in Zuilen mit einer elektrischen Installation von Heemaf in Hengelo gebaut. Er verfügte über 88 Sitzplätze der 3. Klasse und war als Spitzenverstärkung für die Hauptstrecke Amsterdam – Rotterdam vorgesehen. Durch einen Brand schwer beschädigt, wurde er 1944 zur Reparatur an Werkspoor gegeben, das inzwischen Teil der Gemeinde Utrecht geworden war. Erst nach dem Krieg im Jahr 1946 wurde C 9411 wieder in Dienst gestellt. Der C 9411 war 1956 der erste Mat ’24-Triebwagen (Blokkendozen- Motorwagen) der in einen gezogenen Personenwagen, für den Einsatz hinter Elektrolokomotiven, umgebaut wurde und hauptsächlich als Spitzenverstärkung auf längeren Strecken innerhalb der Niederlande dienen sollte. Es erhielt daraufhin die Nummer B 5841 (Bz), wobei die 88 Sitzplätze auf Holzbänken unverändert blieben. Eine Einschränkung des Einsatzes war das Fehlen einer Toilette. Aufgrund der Verfügbarkeit neuer und besserer Ausrüstung wurde der nunmehrige B 5841 im Jahr 1973 überflüssig. Anschließend wurde er zum Ausstellungswagen 99-31 003 umgebaut. Als solcher wurde er bis 1982 verwendet und dann für Museumszwecke reserviert. Im Jahr 1983 begann man mit einer behutsamen Restaurierung, bei der zunächst die Innenausstattung mit Bänken und Türen eines zuvor abgerissenen „Blokkendozen“-Wagens (Kastendose-Wagens) wiederhergestellt wurde. Er erhielt erneut 88 Sitzplätze auf Holzbänken. Auch der voll ausgestattete Steuerstand wurde umgebaut. In den Jahren 1987 – 1989 erfolgte eine Generalüberholung und erhielt nun die Nummer C 8104 (Ces), da er nun mit den ursprünglichen Steuerwagen C 8101 – 8103 (Ces) identisch war. Der einzige Unterschied zwischen mCv und Ces besteht im Fehlen von Fahrmotoren und der dazugehörigen Elektroinstallation beim Ces. Abkürzungen: C = 3. Klasse e = elektrischer Zwischenwagen m = Triebwagen s = ausgestattet mit Steuerstand v = ausgestattet mit Steuerstand mit Balgdurchgang z = ohne Toilette Der dreiteilige Zug von Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums, bestehend aus BD 9107, C 8553 und C 8104, war aufgrund einer Überholung des C 8104 und dem Fehlen der seit dem 1. April 2009 vorgeschriebenen automatischen Zugbeeinflussung ATB vorübergehend außer Betrieb. Die Überholung der Drehgestelle des C 8104 fand 2009 statt. Der Einbau der vereinfachten Version der ATB (ATBe) und deren Abnahme erfolgten im Mai und Juni 2010 bei Strukton in Zutphen. Im September wurde die Einsatzbescheinigung ausgestellt, danach fand am 9. Oktober wieder die erste Fahrt für ehrenamtliche Helfer des Eisenbahnmuseums statt. Aufgrund größerer Wartungsarbeiten ist der Kastendosenzug aber z.Z. vorübergehend außer Betrieb. TECHNISCHE DATEN: Hersteller:Werkspoor NV, Zuilen Baujahr:1928 Typ:Mat'24 ursprünglich '28 mC / seit 1989 Ces, Serie C 8101 – 8103 (8104) Historischen Nummer: ab 1928 - C 9411 / ab 1956 - B 5841 / ab 1973 - 99-31 003 / seit 1989 - C 8104 Spurweite:1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: 2'2' (4 Achsen in zwei Drehgestellen) Gewicht: 39 t Länge über die Puffer:19.800 mm Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung) Betriebsfähigkeit: ja
Armin Schwarz