Gußpfannenwagen Nr.
(ID 733667)
Gußpfannenwagen Nr. 1038 mit Pfanne Nr. 4; der Arbed, gebaut von Paul Wurth, Bj. 1967; LüP 12000 mm; Fassungsvermögen 12 m³; im Einsatz bis 1991. (Info bei Rail.lu.), steht unter dem Industriedenkmal Hochofen auf Esch Belval. 14.04.2021
Hans und Jeanny De Rond 25.04.2021, 527 Aufrufe, 0 Kommentare
EXIF: Panasonic DMC-FZ150, Datum 2021:04:14 14:01:36, Belichtungsdauer: 10/3200, Blende: 30/10, ISO400, Brennweite: 61/10
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Der 14-achsige Torpedowagen ARBED Belval Nr. 2 am 16 Juni 2013 beim AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Es handelte sich um den kleinsten Torpedopfannenwagen der in Luxemburg im Einsatz war. Er hat ein Leergewicht von 120 t und eine max. Zuladung von 240 t.
Der Torpedowagen (auch Torpedopfannenwagen oder Roheisenmischerwagen genannt) ist ein Pfannenwagen, dessen Pfanne (der Roheisenmischer) eine an einen Torpedo erinnernde Form hat. Ein langgestreckter Behälter mit rundem Querschnitt zwischen zwei Drehgestellen. Die Wagen haben außer dem Behälter selbst keinen Rahmen zwischen den Drehgestellen, damit der Behälter möglichst groß dimensioniert werden kann.
Die heutigen Hochöfen besitzen eine untere Etage, durch die direkt die Eisenbahnzüge fahren können. Das Roheisen rinnt dabei während des Abstichs in die bereitgestellten Pfannenwagen, die die Form von Zigarren (sogenannte Torpedowagen) besitzen. In den Wagen wird das noch flüssige Roheisen zur Weiterverarbeitung zum Konverter ins Stahlwerk befördert.
Damit das über 1.400 °C heiße Roheisen beim Transport nicht zu sehr abkühlt und die Wagen nicht beschädigt werden, sind die Pfannen im Inneren doppelwandig mit Schamottesteinen ausgekleidet. Bei Fahrten außerhalb der Werksgelände werden zwischen die Pfannenwagen häufig leere Flachwagen als Abstandshalter in die Zugkomposition eingefügt, um eine zu hohe Flächenbelastung auf Brücken zu vermeiden. Auf den Werksgeländen werden Brücken möglichst vermieden bzw. sind ausreichend stark ausgelegt.
Ein typischer Torpedowagen fasst zwischen 160 und 320 Tonnen flüssigen Roheisens, ein Zug besteht aus vier bis sechs solcher Wagen. Torpedowagen lassen sich fest verschließen und können das Eisen wesentlich länger flüssig halten (bis zu 30 Stunden) als normale Pfannenwagen.
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Luxemburg / Museen und Ausstellungen / Hochöfen von Belval, Luxemburg / Wagen / Güterwagen der Stahlindustrie , Luxemburg / Unternehmen / ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal), Luxemburg / Museen und Ausstellungen / Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras
150 1400x933 Px, 05.04.2026
Unter diesem Industriedenkmal, dem Hochofen auf Esch Belval steht der Gußpfannebwagen. 14.04.2021
Hans und Jeanny De Rond
Hans und Jeanny De Rond
Luxemburg / Museen und Ausstellungen / Hochöfen von Belval
404 2 900x1200 Px, 25.04.2021
Gußpfannenwagen Nr. 1038 mit Pfanne Nr. 4; der Arbed, gebaut von Paul Wurth, Bj. 1967; LüP 12000 mm; Fassungsvermögen 12 m³; im Einsatz bis 1991. (Info bei Rail.lu.), steht unter dem Industriedenkmal Hochofen auf Esch Belval. 14.04.2021
Hans und Jeanny De Rond
Hans und Jeanny De Rond
Luxemburg / Museen und Ausstellungen / Hochöfen von Belval, Luxemburg / Wagen / Güterwagen der Stahlindustrie
480 1200x800 Px, 25.04.2021