Blick aus der S-Bahn (S19) auf die Haltestelle Weiden West der Stadtbahn Köln der Kölner Verkehrs-Betriebe Aktiengesellschaft (KVB) am 12 August 2026, hier stehen gerade zwei gekuppelte Stadtbahnwagen
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Blick aus der S-Bahn (S19) auf die Haltestelle Weiden West der Stadtbahn Köln der Kölner Verkehrs-Betriebe Aktiengesellschaft (KVB) am 12 August 2026, hier stehen gerade zwei gekuppelte Stadtbahnwagen des KVB Typs K4000.
Der K4000 des Herstellers Bombardier wurde als niederfluriger, zweiteiliger und sechsachsiger Zweirichtungs-Stadtbahnwagen für die Kölner Verkehrs-Betriebe entwickelt. Sie gehören zur Stadtbahnwagen Familie „Flexity Swift“ des Herstellers Bombardier Transportation,
Bei der Konzeption des K4000 wurden besonders die Kriterien für Stadtbahnen berücksichtigt. Das zeigt sich am deutlichsten am Wagenkasten. Er ist 2,65 Meter breit und damit um ca. 25 Zentimeter breiter als der Wagenkasten bei herkömmlichen Niederflurstraßenbahnen. Der Niederfluranteil beträgt etwa 70 Prozent (Mittelteil und Einstiegsbereiche). Der K4000 ist als Zweirichtungsfahrzeug mit vier Türen pro Fahrzeugseite ausgelegt. Er kommt meist in Doppeltraktion zum Einsatz.
Haltestelle Weiden West
Am 16. Juni 2002 wurde ein 1956 stillgelegte Streckenabschnitt im Kölner Westen wiedereröffnet, indem Linie 1 von ihrem Endpunkt Junkersdorf entlang der Aachener Straße zur Haltestelle Schulstraße (heute Weiden Römergrab) in Köln-Weiden verlängert wurde. Die alte über Junkersdorf hinausführende Straßenbahnstrecke hatte im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Lövenich nahe dem dortigen Bahnhof der Deutschen Bahn geendet.
Ein besonderes Problem ergab sich beim Wiederaufbau des Streckenabschnitts, der an der damaligen Zentrale des Fernsehsenders RTL vorbeiführte: Um Störungen des Sendebetriebs durch Erschütterungen zu vermeiden, mussten die Schienen auf einem aufwendigen Masse-Feder-System montiert werden.
Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde dann die Linie 1 von Schulstraße zum neu gebauten S-Bahn-Haltepunkt Weiden West verlängert. An ihrem neuen Endpunkt trifft die Linie 1 rechtwinklig auf die Schnellfahrstrecke Köln–Aachen, auf der die Linien S 12 und S 19 insbesondere in westlicher Richtung neue Anschlussbeziehungen schufen. Sinn dieser Maßnahme war es, das RheinEnergieStadion aus beiden Richtungen mit der Stadtbahn erreichbar zu machen.
Armin Schwarz 20.08.2026, 11 Aufrufe, 0 Kommentare
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