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Die 212 043-4 der Lokvermietung Aggerbahn Andreas Voll e.K.

(ID 571399)




Die 212 043-4 der Lokvermietung Aggerbahn Andreas Voll e.K. (Wiehl), ex DB 212 043-4, ex DB V 100 2043, am 28.05.2017 im Eisenbahnmuseum Dieringhausen. 

Die V 100.20 wurde 1963 von MaK in Kiel unter der Fabriknummer 1000179 gebaut und als V 100 2043 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert, mit der Umstellung ins EDV-Nummernsystem erfolgte 1968 dann die Umzeichnung in 212 043-4. Im Jahr 2006 erfolgte dann die Ausmusterung bei der DB und die Lok ging nach Ungarn zur LCH - Logistic Center Hungaria Kft. in Győr als 212 043-4, später DB Schenker Rail Hungaria Kft., bis sie 2012 wieder nach Deutschland zur ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal kam. ALS verhkaufte sie dann 2013 an die Lokvermietung Aggerbahn Andreas Voll e.K. in Wiehl.

Nachdem man eine der Vorserienloks der V100.10 probeweise mit einem 1350 PS starken Motor versehen hatte und diese sich im Betrieb bewährte, wurde zunächst eine Serie von 20 Lokomotiven bestellt, die bis auf den stärkeren Motor der Serie der V100.10 entsprachen.
Bei der ab 1963 gelieferten Serien wurde dann der Rahmen um 200 mm verlängert und der Lüfter wurde nun nach vorne von senkrecht stehenden Lamellen bedeckt.

Gebaut wurden die Loks zum überwiegenden Teil bei MaK, aber auch Deutz (70), Henschel (58) und Jung (37) kamen zum Zuge. Eng verwandt mit der V100.20 sind auch die Steilstreckenloks der späteren Baureihe 213.

Als Motor verwendete man ein 12-Zylinder-V-Dieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 835 Ab (MB 12 V 652 TA/TZ) mit einem Gesamthubraum  von 78,25 Liter der durch einen BBC VTR 250-Abgasturbolader aufgeladen wird, und so eine Leistung von 1350 PS (994 kW) abgibt. Der Dieselmotor incl. Regler wiegt ca. 4.500 kg.

Durch die hohe Motorleistung musste Voith ein neues Strömungsgetriebe für die V 100 entwickeln. Das Ergebnis war das L 216 rs, das in dreistufiger Bauart mit zwei Wandlern und einer hydraulischen Kupplung ausgeführt ist. Das L 216 rs-Getriebe war auf eine Getriebeeingangsleistung von 953 kW (1.300 PS) ausgelegt, was wegen der Verluste vor dem Getriebeeingang auch für einen 990 kW (1.350 PS)-Motor ausreichte. Durch Wirkungsgradverluste im Getriebe liegen die Getriebeausgangsleistungen bei der V 100.20 bei 790 kW (1.075 PS).

Das L 216 rs besteht aus einem Anfahrwandler als ersten, einem Marschwandler als zweiten und einer hydraulischen Kupplung als dritten Gang. Die hydraulische Kupplung setzte man wegen ihres um ca. 6 % besseren Wirkungsgrades ein. Sie dient nur für Beharrungsfahrten bei hohen Geschwindigkeiten; in der Beschleunigungsphase sind die beiden Wandler gefordert.
Die Umschaltung zwischen Langsam- und Schnellgang bzw. Rangier- und Streckengang (Stufenschaltung) erfolgt über zwei Zahnradpaare zwischen der Vorgelegewelle und der darauf folgenden Abtriebswelle. Je ein Zahnradpaar bilden die Übersetzung für Langsam- und Schnellgang. Die Umschaltung erfolgt über einen Handschalthebel und ein mechanisches Gestänge im Stand. Das Strömungsgetriebe wiegt incl. Ölfüllung ca. 4.665 kg.

Für die Stromversorgung im Stand hat die Lok einen Hilfsdieselmotor, mit einer sensationell niedrigen Leistung. Der Hilfsdieselmotor vom Typ AKD 412 Z der Motorenwerke Mannheim (MWM), sitzt im vorderen Vorbau zwischen Hauptdieselmotor und Kühler. Mit einem Hubraum von 2,08 l und einem Gewicht von ca. 580 kg leistet der luftgekühlte Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor satte 16,2 kW und hat eine Nenndrehzahl von 1.800 U/min. Er treibt einen Gleichstromgenerator GZ 164-24 der Fa. Still an, der bei einer Betriebsspannung von 120 V volle 11 kW leistet.

Technische Daten:
Spurweite: 1435 mm
Achsfolge:  B´B´
Länge über Puffer: 12.300 mm
Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Drehgestellachsstand: 2.200 mm
größte Breite: 3.115 mm
größte Höhe über Schienenoberkante: 4.275 mm
Raddurchmesser: 950 mm (neu)
kleinster befahrbarer Gleisbogen: 100 m
Dienstgewicht: 63 t
Motor: Daimler-Benz MB 835 Ab, ein 12-Zylinder-V-Dieselmotor mit Abgasturbolader
Motorleistung: 1.350 PS (994 kW) mit max. 1.500 1/min
Getriebe: Voith L216rs
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kraftstoffvorrat: 2.270 l


Die 212 043-4 der Lokvermietung Aggerbahn Andreas Voll e.K. (Wiehl), ex DB 212 043-4, ex DB V 100 2043, am 28.05.2017 im Eisenbahnmuseum Dieringhausen.

Die V 100.20 wurde 1963 von MaK in Kiel unter der Fabriknummer 1000179 gebaut und als V 100 2043 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert, mit der Umstellung ins EDV-Nummernsystem erfolgte 1968 dann die Umzeichnung in 212 043-4. Im Jahr 2006 erfolgte dann die Ausmusterung bei der DB und die Lok ging nach Ungarn zur LCH - Logistic Center Hungaria Kft. in Győr als 212 043-4, später DB Schenker Rail Hungaria Kft., bis sie 2012 wieder nach Deutschland zur ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal kam. ALS verhkaufte sie dann 2013 an die Lokvermietung Aggerbahn Andreas Voll e.K. in Wiehl.

Nachdem man eine der Vorserienloks der V100.10 probeweise mit einem 1350 PS starken Motor versehen hatte und diese sich im Betrieb bewährte, wurde zunächst eine Serie von 20 Lokomotiven bestellt, die bis auf den stärkeren Motor der Serie der V100.10 entsprachen.
Bei der ab 1963 gelieferten Serien wurde dann der Rahmen um 200 mm verlängert und der Lüfter wurde nun nach vorne von senkrecht stehenden Lamellen bedeckt.

Gebaut wurden die Loks zum überwiegenden Teil bei MaK, aber auch Deutz (70), Henschel (58) und Jung (37) kamen zum Zuge. Eng verwandt mit der V100.20 sind auch die Steilstreckenloks der späteren Baureihe 213.

Als Motor verwendete man ein 12-Zylinder-V-Dieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 835 Ab (MB 12 V 652 TA/TZ) mit einem Gesamthubraum von 78,25 Liter der durch einen BBC VTR 250-Abgasturbolader aufgeladen wird, und so eine Leistung von 1350 PS (994 kW) abgibt. Der Dieselmotor incl. Regler wiegt ca. 4.500 kg.

Durch die hohe Motorleistung musste Voith ein neues Strömungsgetriebe für die V 100 entwickeln. Das Ergebnis war das L 216 rs, das in dreistufiger Bauart mit zwei Wandlern und einer hydraulischen Kupplung ausgeführt ist. Das L 216 rs-Getriebe war auf eine Getriebeeingangsleistung von 953 kW (1.300 PS) ausgelegt, was wegen der Verluste vor dem Getriebeeingang auch für einen 990 kW (1.350 PS)-Motor ausreichte. Durch Wirkungsgradverluste im Getriebe liegen die Getriebeausgangsleistungen bei der V 100.20 bei 790 kW (1.075 PS).

Das L 216 rs besteht aus einem Anfahrwandler als ersten, einem Marschwandler als zweiten und einer hydraulischen Kupplung als dritten Gang. Die hydraulische Kupplung setzte man wegen ihres um ca. 6 % besseren Wirkungsgrades ein. Sie dient nur für Beharrungsfahrten bei hohen Geschwindigkeiten; in der Beschleunigungsphase sind die beiden Wandler gefordert.
Die Umschaltung zwischen Langsam- und Schnellgang bzw. Rangier- und Streckengang (Stufenschaltung) erfolgt über zwei Zahnradpaare zwischen der Vorgelegewelle und der darauf folgenden Abtriebswelle. Je ein Zahnradpaar bilden die Übersetzung für Langsam- und Schnellgang. Die Umschaltung erfolgt über einen Handschalthebel und ein mechanisches Gestänge im Stand. Das Strömungsgetriebe wiegt incl. Ölfüllung ca. 4.665 kg.

Für die Stromversorgung im Stand hat die Lok einen Hilfsdieselmotor, mit einer sensationell niedrigen Leistung. Der Hilfsdieselmotor vom Typ AKD 412 Z der Motorenwerke Mannheim (MWM), sitzt im vorderen Vorbau zwischen Hauptdieselmotor und Kühler. Mit einem Hubraum von 2,08 l und einem Gewicht von ca. 580 kg leistet der luftgekühlte Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor satte 16,2 kW und hat eine Nenndrehzahl von 1.800 U/min. Er treibt einen Gleichstromgenerator GZ 164-24 der Fa. Still an, der bei einer Betriebsspannung von 120 V volle 11 kW leistet.

Technische Daten:
Spurweite: 1435 mm
Achsfolge: B´B´
Länge über Puffer: 12.300 mm
Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Drehgestellachsstand: 2.200 mm
größte Breite: 3.115 mm
größte Höhe über Schienenoberkante: 4.275 mm
Raddurchmesser: 950 mm (neu)
kleinster befahrbarer Gleisbogen: 100 m
Dienstgewicht: 63 t
Motor: Daimler-Benz MB 835 Ab, ein 12-Zylinder-V-Dieselmotor mit Abgasturbolader
Motorleistung: 1.350 PS (994 kW) mit max. 1.500 1/min
Getriebe: Voith L216rs
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kraftstoffvorrat: 2.270 l

Armin Schwarz 20.08.2017, 166 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2017:05:28 13:11:32, Belichtungsdauer: 0.008 s (1/125) (1/125), Blende: f/10.0, ISO250, Brennweite: 35.00 (35/1)

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Die V 100 2091 alias 212 209-1 (92 80 1212 209-1 D-VEB) der EB - Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH steht am 25.08.2019 mit einem Trafotransport der Amprion GmbH im Bahnhof Siegen-Geisweid.

Die V 100.20 wurde 1964 von MaK in Kiel unter der Fabriknummer 1000227 gebaut und als V100 2091 an die DB ausgeliefert. Zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 212 091-3 und als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung 2002 bei der DB Cargo AG. Im Jahr 2003 ging sie dann an die VEB.
Die V 100 2091 alias 212 209-1 (92 80 1212 209-1 D-VEB) der EB - Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH steht am 25.08.2019 mit einem Trafotransport der Amprion GmbH im Bahnhof Siegen-Geisweid. Die V 100.20 wurde 1964 von MaK in Kiel unter der Fabriknummer 1000227 gebaut und als V100 2091 an die DB ausgeliefert. Zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 212 091-3 und als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung 2002 bei der DB Cargo AG. Im Jahr 2003 ging sie dann an die VEB.
Armin Schwarz

Ein Trafotransport der Amprion GmbH, ex RWE Energie AG, steht am 25.08.2019 im Bahnhof Siegen-Geisweid, da es erst wieder in der folgenden Nacht über die Siegstrecke weiter nach Wesel zum Schrott gehen kann.
Der Zugverband bestand aus der Zuglok V100 2091 (92 80 1212 209-1 D-VEB) der VEB - Vulkan-Eifel-Bahn, dem 20-achsigen Tragschnabelwagen der Gattung Uaai 687.9 (84 80 996 0 003-5 D-AMPR) beladen mit Trafo und dem Begleitwagen (40 80 1501 003-1 D-AMPR).
Ein Trafotransport der Amprion GmbH, ex RWE Energie AG, steht am 25.08.2019 im Bahnhof Siegen-Geisweid, da es erst wieder in der folgenden Nacht über die Siegstrecke weiter nach Wesel zum Schrott gehen kann. Der Zugverband bestand aus der Zuglok V100 2091 (92 80 1212 209-1 D-VEB) der VEB - Vulkan-Eifel-Bahn, dem 20-achsigen Tragschnabelwagen der Gattung Uaai 687.9 (84 80 996 0 003-5 D-AMPR) beladen mit Trafo und dem Begleitwagen (40 80 1501 003-1 D-AMPR).
Armin Schwarz


Die 212 242-2 (92 80 1212 242-2 D-STVG) der SVG - Stauden-Verkehrs-GmbH, ex DB V 100 2242, fährt am 04.06.2019 durch den Bahnhof München Ost.

Die Die V 100.20 wurde 1965 von MaK unter der Fabriknummer 1000289 gebaut und als V 100 2242 an die Deutsche Bundesbahn geliefert, 1968 erfolgte dann die Umzeichnung in 212 242-2. Nach der Ausmusterung bei der DB im Jahr 2006 ging sie an die DB Tochter LCH - Logistic Center Hungaria Kft. (Győr) nach Ungarn und wurde als 0469 003-1  (92 55 0469 003-1 H-LCH). 2012 kam sie wieder nach Deutschland, über ALS ging sie an die NBE RAIL GmbH (92 80 1212 242-2 D-NBEG), bis sie 2015 zur SVG ging.
Die 212 242-2 (92 80 1212 242-2 D-STVG) der SVG - Stauden-Verkehrs-GmbH, ex DB V 100 2242, fährt am 04.06.2019 durch den Bahnhof München Ost. Die Die V 100.20 wurde 1965 von MaK unter der Fabriknummer 1000289 gebaut und als V 100 2242 an die Deutsche Bundesbahn geliefert, 1968 erfolgte dann die Umzeichnung in 212 242-2. Nach der Ausmusterung bei der DB im Jahr 2006 ging sie an die DB Tochter LCH - Logistic Center Hungaria Kft. (Győr) nach Ungarn und wurde als 0469 003-1 (92 55 0469 003-1 H-LCH). 2012 kam sie wieder nach Deutschland, über ALS ging sie an die NBE RAIL GmbH (92 80 1212 242-2 D-NBEG), bis sie 2015 zur SVG ging.
Armin Schwarz

Deutschland / Dieselloks / BR 212 (DB V100.20)

27 1200x800 Px, 30.06.2019






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