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Lok-Zugeinrichtung (Schraubenkupplung) vom Typ F 206-80 der STABEG Apparatebau GmbH (Wien), an dem LINSINGER Schienenfräszug SF 03 FFS, Schweres Nebenfahrzeug Nr.

(ID 502039)



Lok-Zugeinrichtung (Schraubenkupplung) vom Typ F 206-80 der STABEG Apparatebau GmbH (Wien), an dem LINSINGER Schienenfräszug SF 03 FFS, Schweres Nebenfahrzeug Nr. 99 80 9427 019-1 D-ALPHA (ex 97 33 07 502 18-5), der Alpha Rail Team GmbH & Co. KG, Berlin, abgestellt am 11.06.2016 in Betzdorf (Sieg).

Die in Europa wohl am weitesten verbreitete Kupplung bei Eisenbahnen ist die Schraubenkupplung. Sie beinhaltet an jeder Fahrzeugstirnseite einen mittig angeordneten Zughaken, an dem mit einem Bolzen die Kupplung befestigt ist. Die Kupplung besteht aus zwei Laschen, die mit einem Bolzen links und rechts des Zughakens angeschlagen sind und am anderen Ende mit gelenkig mit einer Mutter verbunden sind. In dieser Mutter ist das eine Ende der Spindel eingeschraubt, auf deren anderes Ende wiederum eine Mutter geschraubt ist, welche gelenkig mit dem Zugbügel verbunden ist. Diese 35 kg schwere Kupplung wird bei Nichtgebrauch unter dem Zughaken nach hinten geklappt und mit dem Zugbügel in einen Haken am Untergestell des Fahrzeugs eingehängt.

Zum Kuppeln wird bei einem Fahrzeug der Zugbügel aus dem Haken ausgehängt und in den Zughaken des anderen Fahrzeuges eingelegt. Darauf wird durch Drehen der Spindel, welche mit gegenläufigem Rundgewinde versehen ist, die Kupplung verkürzt. Damit die Spindel gedreht werden kann, befindet sich an dieser mittig ein klappbarer Handgriff, der Schwengel. Wenn die gewünschte Verkürzung erreicht worden ist, wird der Schwengel in die Schwengelsicherung, einen kleinen Haken an der Mutter, welche die beiden Laschen verbindet, eingelegt. Die Schwengelsicherung verhindert, dass sich die Spindel im Betrieb drehen kann und dadurch die Kupplung gelöst wird.

Obwohl zwischen zwei Fahrzeugen immer zwei Zughaken und zwei Kupplungen zur Verfügung stehen, wird jeweils zum Kuppeln nur ein Zughaken und eine Kupplung benutzt. Die nicht benutzten Teile dienen als Reserve und stellen sicher, dass auch nach dem Bruch einer Kupplung oder eines Zughakens die Fahrzeuge noch gekuppelt werden können. 

Weil die Schraubenkupplung nur Zugkräfte übertragen kann, müssen Fahrzeuge stets über Federpuffer verfügen, welche die Stoß- und Druckkräfte zwischen den Fahrzeugen aufnehmen können, wie sie beispielsweise beim Bremsen auftreten. Beim Kuppeln der Fahrzeuge wird in der Regel dafür gesorgt, dass die Puffer bereits beim stehenden Zug leicht eingedrückt sind. Dies wird erreicht, indem die Lokomotive die Wagen andrückt, bis die Kupplung in den Zughaken gelegt und die Spindel festgezogen ist.


Lok-Zugeinrichtung (Schraubenkupplung) vom Typ F 206-80 der STABEG Apparatebau GmbH (Wien), an dem LINSINGER Schienenfräszug SF 03 FFS, Schweres Nebenfahrzeug Nr. 99 80 9427 019-1 D-ALPHA (ex 97 33 07 502 18-5), der Alpha Rail Team GmbH & Co. KG, Berlin, abgestellt am 11.06.2016 in Betzdorf (Sieg).

Die in Europa wohl am weitesten verbreitete Kupplung bei Eisenbahnen ist die Schraubenkupplung. Sie beinhaltet an jeder Fahrzeugstirnseite einen mittig angeordneten Zughaken, an dem mit einem Bolzen die Kupplung befestigt ist. Die Kupplung besteht aus zwei Laschen, die mit einem Bolzen links und rechts des Zughakens angeschlagen sind und am anderen Ende mit gelenkig mit einer Mutter verbunden sind. In dieser Mutter ist das eine Ende der Spindel eingeschraubt, auf deren anderes Ende wiederum eine Mutter geschraubt ist, welche gelenkig mit dem Zugbügel verbunden ist. Diese 35 kg schwere Kupplung wird bei Nichtgebrauch unter dem Zughaken nach hinten geklappt und mit dem Zugbügel in einen Haken am Untergestell des Fahrzeugs eingehängt.

Zum Kuppeln wird bei einem Fahrzeug der Zugbügel aus dem Haken ausgehängt und in den Zughaken des anderen Fahrzeuges eingelegt. Darauf wird durch Drehen der Spindel, welche mit gegenläufigem Rundgewinde versehen ist, die Kupplung verkürzt. Damit die Spindel gedreht werden kann, befindet sich an dieser mittig ein klappbarer Handgriff, der Schwengel. Wenn die gewünschte Verkürzung erreicht worden ist, wird der Schwengel in die Schwengelsicherung, einen kleinen Haken an der Mutter, welche die beiden Laschen verbindet, eingelegt. Die Schwengelsicherung verhindert, dass sich die Spindel im Betrieb drehen kann und dadurch die Kupplung gelöst wird.

Obwohl zwischen zwei Fahrzeugen immer zwei Zughaken und zwei Kupplungen zur Verfügung stehen, wird jeweils zum Kuppeln nur ein Zughaken und eine Kupplung benutzt. Die nicht benutzten Teile dienen als Reserve und stellen sicher, dass auch nach dem Bruch einer Kupplung oder eines Zughakens die Fahrzeuge noch gekuppelt werden können.

Weil die Schraubenkupplung nur Zugkräfte übertragen kann, müssen Fahrzeuge stets über Federpuffer verfügen, welche die Stoß- und Druckkräfte zwischen den Fahrzeugen aufnehmen können, wie sie beispielsweise beim Bremsen auftreten. Beim Kuppeln der Fahrzeuge wird in der Regel dafür gesorgt, dass die Puffer bereits beim stehenden Zug leicht eingedrückt sind. Dies wird erreicht, indem die Lokomotive die Wagen andrückt, bis die Kupplung in den Zughaken gelegt und die Spindel festgezogen ist.

Armin Schwarz 14.06.2016, 1106 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 0.017 s (1/60) (1/60), Blende: f/11.0, ISO1000, Brennweite: 60.00 (60/1)

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Detailbild einer sehr robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche an der mächtige Tagebaulokomotive El 1 – 542 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) hier am 18 September 2026 in der Hauptwerkstatt Grefrath der RWE Power AG (Kompetenzzentrum für Schienenfahrzeuge in Frechen-Grefrath). Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. 

Das Foto entstand:
Im Rahmen von dem „Tag der Schiene“ wurden am Freitag den 18 September 2026 hier Werkstattführungen angeboten. Die Teilnehmerzahl war pro Gruppe auf 15 Personen begrenzt. So kamen wir in den Genuss spannende Einblicke in das Tagesgeschäft der modernen Instandhaltungstechnik und die vielfältigen Aufgaben der RWE Mitarbeiter zu bekommen. Im Zuge des Strukturwandels, wegen dem Kohleausstieg, öffnet die RWE-Hauptwerkstatt Grefrath seine Tore für den externen Markt. Umfangreich modernisiert und ECM-Zertifiziert nach DVO EU 2019/779, für die Instandhaltung von Güterwagen, Lokomotiven, Triebzügen sowie Bau-/Instandhaltungsfahrzeug. Heute werden schon einige externe Fahrzeuge dort instandgehalten, für diese galt es aber ein „Fotoverbot“ zu respektieren. 
Damit auf der Schiene alles läuft…
…wird die Instandhaltung Bahn im Zuge des Strukturwandels zu einem wichtigen Zukunftsbereich der RWE Power AG
Detailbild einer sehr robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche an der mächtige Tagebaulokomotive El 1 – 542 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) hier am 18 September 2026 in der Hauptwerkstatt Grefrath der RWE Power AG (Kompetenzzentrum für Schienenfahrzeuge in Frechen-Grefrath). Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. Das Foto entstand: Im Rahmen von dem „Tag der Schiene“ wurden am Freitag den 18 September 2026 hier Werkstattführungen angeboten. Die Teilnehmerzahl war pro Gruppe auf 15 Personen begrenzt. So kamen wir in den Genuss spannende Einblicke in das Tagesgeschäft der modernen Instandhaltungstechnik und die vielfältigen Aufgaben der RWE Mitarbeiter zu bekommen. Im Zuge des Strukturwandels, wegen dem Kohleausstieg, öffnet die RWE-Hauptwerkstatt Grefrath seine Tore für den externen Markt. Umfangreich modernisiert und ECM-Zertifiziert nach DVO EU 2019/779, für die Instandhaltung von Güterwagen, Lokomotiven, Triebzügen sowie Bau-/Instandhaltungsfahrzeug. Heute werden schon einige externe Fahrzeuge dort instandgehalten, für diese galt es aber ein „Fotoverbot“ zu respektieren. Damit auf der Schiene alles läuft… …wird die Instandhaltung Bahn im Zuge des Strukturwandels zu einem wichtigen Zukunftsbereich der RWE Power AG
Armin Schwarz

Detailbild einer sehr robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche an der mächtige Tagebaulokomotive El 1 – 542 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) hier am 18 September 2026 in der Hauptwerkstatt Grefrath der RWE Power AG (Kompetenzzentrum für Schienenfahrzeuge in Frechen-Grefrath). Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. 

Das Foto entstand:
Im Rahmen von dem „Tag der Schiene“ wurden am Freitag den 18 September 2026 hier Werkstattführungen angeboten. Die Teilnehmerzahl war pro Gruppe auf 15 Personen begrenzt. So kamen wir in den Genuss spannende Einblicke in das Tagesgeschäft der modernen Instandhaltungstechnik und die vielfältigen Aufgaben der RWE Mitarbeiter zu bekommen. Im Zuge des Strukturwandels, wegen dem Kohleausstieg, öffnet die RWE-Hauptwerkstatt Grefrath seine Tore für den externen Markt. Umfangreich modernisiert und ECM-Zertifiziert nach DVO EU 2019/779, für die Instandhaltung von Güterwagen, Lokomotiven, Triebzügen sowie Bau-/Instandhaltungsfahrzeug. Heute werden schon einige externe Fahrzeuge dort instandgehalten, für diese galt es aber ein „Fotoverbot“ zu respektieren. 
Damit auf der Schiene alles läuft…
…wird die Instandhaltung Bahn im Zuge des Strukturwandels zu einem wichtigen Zukunftsbereich der RWE Power AG
Detailbild einer sehr robusten Mittelpufferkupplung mit breiter Aufschlagfläche an der mächtige Tagebaulokomotive El 1 – 542 der RWE Power AG (ex Rheinbraun) hier am 18 September 2026 in der Hauptwerkstatt Grefrath der RWE Power AG (Kompetenzzentrum für Schienenfahrzeuge in Frechen-Grefrath). Diese Spezialkupplung ist notwendig, um den harten Belastungen beim Verschieben schwerer Abraum- und Kohlezüge im rheinischen Braunkohlerevier standzuhalten. Das Foto entstand: Im Rahmen von dem „Tag der Schiene“ wurden am Freitag den 18 September 2026 hier Werkstattführungen angeboten. Die Teilnehmerzahl war pro Gruppe auf 15 Personen begrenzt. So kamen wir in den Genuss spannende Einblicke in das Tagesgeschäft der modernen Instandhaltungstechnik und die vielfältigen Aufgaben der RWE Mitarbeiter zu bekommen. Im Zuge des Strukturwandels, wegen dem Kohleausstieg, öffnet die RWE-Hauptwerkstatt Grefrath seine Tore für den externen Markt. Umfangreich modernisiert und ECM-Zertifiziert nach DVO EU 2019/779, für die Instandhaltung von Güterwagen, Lokomotiven, Triebzügen sowie Bau-/Instandhaltungsfahrzeug. Heute werden schon einige externe Fahrzeuge dort instandgehalten, für diese galt es aber ein „Fotoverbot“ zu respektieren. Damit auf der Schiene alles läuft… …wird die Instandhaltung Bahn im Zuge des Strukturwandels zu einem wichtigen Zukunftsbereich der RWE Power AG
Armin Schwarz

Detailbild der beiden Mittelpuffer gekuppelten vierachsigen Drehgestellflachwagen mit Drehrungen und Aufsetzzapfen für Container, 86 83 3669 395-7 I-MIR und 86 83 3669 846-9 I-MIR, der Gattung Rgmms, der Mercitalia Rail Srl, umgebaut zu Kuppelwagen (Kupplungsadapterwagen), sind am 23 September 2026 zwischen den Berliner S-Bahn Bahnhöfen Messe Süd (Eichkamp) und Heerstraße beim Gleisanschluss Messegelände abgestellt. Bild aus einer S-Bahn heraus.
Detailbild der beiden Mittelpuffer gekuppelten vierachsigen Drehgestellflachwagen mit Drehrungen und Aufsetzzapfen für Container, 86 83 3669 395-7 I-MIR und 86 83 3669 846-9 I-MIR, der Gattung Rgmms, der Mercitalia Rail Srl, umgebaut zu Kuppelwagen (Kupplungsadapterwagen), sind am 23 September 2026 zwischen den Berliner S-Bahn Bahnhöfen Messe Süd (Eichkamp) und Heerstraße beim Gleisanschluss Messegelände abgestellt. Bild aus einer S-Bahn heraus.
Armin Schwarz

Rangierkupplung Typ RK 900 am 16.12.2017 im Hbf Frankfurt am Main an der 363 211-4 (98 80 3363 211-4 D-DB) der DB Cargo AG.

Eine Rangierkupplung ist eine spezielle automatische Kupplung, die üblicherweise an Rangierlokomotiven angebracht ist und vom Lokrangierführer gesteuert werden kann. Speziell bei den herkömmlichen Schraubenkupplungen ist kein manueller Kupplungsvorgang nötig, da die Rangierkupplung den Zughaken automatisch greifen und wieder loslassen kann. Zur schnelleren Abwicklung wird im Rangierbetrieb, wenn es das Bremsvermögen der Lokomotive, die zu bewegenden Massen und die Neigungsverhältnisse zulassen, auf die Verbindung der Hauptluftleitungskupplungen verzichtet; die Rangierkupplung ermöglicht keine selbsttätige Verbindung der Brems- oder elektrischer Verbindungen.
Rangierkupplung Typ RK 900 am 16.12.2017 im Hbf Frankfurt am Main an der 363 211-4 (98 80 3363 211-4 D-DB) der DB Cargo AG. Eine Rangierkupplung ist eine spezielle automatische Kupplung, die üblicherweise an Rangierlokomotiven angebracht ist und vom Lokrangierführer gesteuert werden kann. Speziell bei den herkömmlichen Schraubenkupplungen ist kein manueller Kupplungsvorgang nötig, da die Rangierkupplung den Zughaken automatisch greifen und wieder loslassen kann. Zur schnelleren Abwicklung wird im Rangierbetrieb, wenn es das Bremsvermögen der Lokomotive, die zu bewegenden Massen und die Neigungsverhältnisse zulassen, auf die Verbindung der Hauptluftleitungskupplungen verzichtet; die Rangierkupplung ermöglicht keine selbsttätige Verbindung der Brems- oder elektrischer Verbindungen.
Armin Schwarz

Deutschland / Detailaufnahmen / Kupplungen

1901 1200x876 Px, 16.03.2021