Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet Fotos
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Die NSB El 9.2063 am 16 Juni 2026 im Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet (dem alten Empfangsgebäude) in Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz.
Von den Elektrolokomotiven der Baureihe El 9 wurden 3 Stück gebaut, sie wurden speziell für steile Hügel und langsame Geschwindigkeiten entwickelt. Die Lok der Achsfolge Bo'Bo' verfügten über ein geringes Gewicht von 48 Tonnen, mit einer Leistung von 712 kW (955 PS) hatten sie eine Anfahrzugkraft und eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Die Lokomotiven waren für die Steilstrecken der Flåm- und Hardanger-Bahnen maßgeschneidert. Das maximal zulässige Zuggewicht betrug 85 Tonnen. Anfangs verkehrten auf der Bergenbahn täglich drei Zugpaare, sodass auf der Flåmbahn nur eine einzige Lokomotive erforderlich war. Ab 1949 wurden zwei Lokomotiven auf der Flåmbahn eingesetzt und ab 1955 alle drei.
Bereits im Oktober 1940 bestellten die NSB bei Thune (Thunes Mekaniske Værksted A/S) drei Lokomotiven des Typs El 9. Thune lieferte die Fahrzeuge 1942 aus, wobei die elektrischen Komponenten von NEBB (Norsk Elektrisk & Brown Boveri) und die Transformatoren und Steuerungen von Per Kure (Per Kure Norsk Motor- og Dynamofabrik A/S) stammten. Ein Bombenanschlag auf das Werk von Per Kure durch den norwegischen Widerstand verursachte eine Verzögerung, sodass die Auslieferung an die NSB erst 1947 erfolgte. Bis 1983 waren die Loks auf der Flåmbahn im Einsatz, bis sie durch die El 11 ersetzt wurden. Bis 1988 waren sie noch als Rangierloks im Einsatz.
TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 3
Ausmusterung: 1983 aus dem Zugdienst
Spurweite:1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 10.200 mm
Dienstgewicht: 48 t
Radsatzfahrmasse: 12,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Leistung: 712 kW (955 PS)
Anfahrzugkraft: 108 kN
Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz AC
Fahrmotoren: 4 von NEBB, Type EDTM423
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Norwegen / Strecken / Flåmbahn / Flåmsbana (45 Flåm – Myrdal), Norwegen / Museum / Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet , Norwegen / E-Loks / El 9
23 1400x1050 Px, 19.06.2026
Die NSB El 9.2063 am 16 Juni 2026 im Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet (dem alten Empfangsgebäude) in Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz.
Von den Elektrolokomotiven der Baureihe El 9 wurden 3 Stück gebaut, sie wurden speziell für steile Hügel und langsame Geschwindigkeiten entwickelt. Die Lok der Achsfolge Bo'Bo' verfügten über ein geringes Gewicht von 48 Tonnen, mit einer Leistung von 712 kW (955 PS) hatten sie eine Anfahrzugkraft und eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Die Lokomotiven waren für die Steilstrecken der Flåm- und Hardanger-Bahnen maßgeschneidert. Das maximal zulässige Zuggewicht betrug 85 Tonnen. Anfangs verkehrten auf der Bergenbahn täglich drei Zugpaare, sodass auf der Flåmbahn nur eine einzige Lokomotive erforderlich war. Ab 1949 wurden zwei Lokomotiven auf der Flåmbahn eingesetzt und ab 1955 alle drei.
Bereits im Oktober 1940 bestellten die NSB bei Thune (Thunes Mekaniske Værksted A/S) drei Lokomotiven des Typs El 9. Thune lieferte die Fahrzeuge 1942 aus, wobei die elektrischen Komponenten von NEBB (Norsk Elektrisk & Brown Boveri) und die Transformatoren und Steuerungen von Per Kure (Per Kure Norsk Motor- og Dynamofabrik A/S) stammten. Ein Bombenanschlag auf das Werk von Per Kure durch den norwegischen Widerstand verursachte eine Verzögerung, sodass die Auslieferung an die NSB erst 1947 erfolgte. Bis 1983 waren die Loks auf der Flåmbahn im Einsatz, bis sie durch die El 11 ersetzt wurden. Bis 1988 waren sie noch als Rangierloks im Einsatz.
TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 3
Ausmusterung: 1983 aus dem Zugdienst
Spurweite:1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 10.200 mm
Dienstgewicht: 48 t
Radsatzfahrmasse: 12,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Leistung: 712 kW (955 PS)
Anfahrzugkraft: 108 kN
Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz AC
Fahrmotoren: 4 von NEBB, Type EDTM423
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Norwegen / Strecken / Flåmbahn / Flåmsbana (45 Flåm – Myrdal), Norwegen / Museum / Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet , Norwegen / E-Loks / El 9
23 1400x1303 Px, 19.06.2026
Die NSB / Flåmsbana El 17 2230 am 16 Juni 2026 beim Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet (dem alten Empfangsgebäude) in Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz.
Die Lok wurde 1987 von Thyssen Henschel in Kassel unter der Fabriknummer 32904 gebaut, die elektrische Ausrüstung NEBB - Norsk Elektrisk & Brown Boveri geliefert, wobei die Entwicklung der elektrischen Ausrüstung von BBC (Werk Mannheim) stammt.
Die Baureihe El 17 waren Elektrolokomotiven der Norges Statsbaner (NSB). Sie basiert auf der DB-Baureihe 120 und wurde in zwei Lieferungen (1981/1987) zu je sechs Stück gebaut.
Die als Universallokomotive gebauten El 17 wurden zeitgleich mit den Reisezugwagen NSB Type 7 angeschafft. Durch den maximalen Achsdruck von 16 Tonnen und einen minimalen befahrbaren Kurvenradius von 100 m sind sie auf Nebenstrecken einsetzbar. Sie lösten die NSB El 11 und NSB El 13 ab. Zuletzt wurden die El 17 nur als Rangierlokomotiven im Betriebswerk Oslo-Lodalen und auf der Flåmsbana eingesetzt. Für den Einsatz auf der Flåmsbana erhielten sechs Lokomotiven den grünen Anstrich des Touristikzuges (Nummern 2227–2232). Im Juli 2014 wurden die El 17 der Flåmsbana durch El 18 ersetzt.
Technische Beschreibung:
Die El 17 Lokomotiven verfügen über Drehstrom-Asynchronmotoren mit einer Dauerleistung von 3.000 kW (4.000 PS), was eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h (93 mph) ermöglicht. Die Fahrzeuge beziehen ihren Strom (15 kV, 16,7 Hz Wechselstrom) über einen der beiden Stromabnehmer und sind die erste Lokomotivbaureihe der NSB, die mit einer Nutzbremse (Rekuperationsbremse) ausgestattet ist. Die elektrische Ausrüstung wurde von BBC (Werk Mannheim) entworfen, jedoch von der norwegischen Tochterfirma NEBB gefertigt. Jede Lokomotive ist mit vier NEBB-Motoren des Typs BQg 3855 ausgerüstet; dies ergibt die Achsfolge Bo'Bo' und eine maximale Zugkraft von 240 kN.
Die El 17 ist eine für Intercity-Züge konzipierte Elektrolokomotive, die jedoch auch leichte Güterzüge befördern kann. Der Lokomotivkasten ist als selbsttragende Schweißkonstruktion ausgeführt. Die Dachsegmente (aus Leichtmetall) sind abnehmbar, und die El 17 war die erste norwegische Lokomotivbaureihe mit einem Mittelgang im Maschinenraum. Die Lokomotiven sind für Mehrfachtraktion ausgelegt, dank der Verwendung eines UIC-568-Steuerkabels müssen die Lokomotiven im Zugverband nicht direkt hintereinander gekuppelt sein. Die El 17 weist die charakteristische spitze Frontpartie auf, die erstmals bei der Baureihe El 16 zum Einsatz kam und sich auch bei den Baureihen Di 4 und Di 6 findet.
TECHNISCHE DATEN:
Baujahre: 1981 und 1987
Gebaute Anzahl: 12
Ausmusterung: 2014
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 16.300 mm
Drehzapfenabstand: 8.560 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.600 mm
Treibraddurchmesser: 1.100 mm (neu)
Höhe: 4.650 mm
Breite: 3.040 mm
Dienstgewicht: 64 t
Radsatzfahrmasse: 16,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h
Leistung: 3.000 kW (4.078 PS)
Anfahrzugkraft: 240 kN
Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz AC
Fahrmotoren: 4
Antrieb: 4 × NEBB BQg 3855
Bremse: elektrisch, pneumatisch
Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R 100 m
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Norwegen / Strecken / Flåmbahn / Flåmsbana (45 Flåm – Myrdal), Norwegen / Museum / Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet , Norwegen / E-Loks / El 17
26 1400x1054 Px, 17.06.2026
Die Akku-Rangierlok NSB Ska 207 – 3 am 16 Juni 2026 im Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet im alten Empfangsgebäude in Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz.
Die beiden Akkumulator-Schienentraktoren der Baureihe NSB Ska 207 № 3 und 4 wurden ab 1932 von Norges Statsbaner (deutsch Norwegische Staatsbahnen) in Norwegen eingesetzt. Die Lokomotiven wurden in der Schmalspur-Spurweite 750 mm gebaut (später auf Normalspur umgebaut). Sie wurden für kleinere Transportaufgaben und zum Rangieren eingesetzt.
Geschichte
Die Norsk Elektrisk & Brown Boveri (NEBB) stellte den elektrischen Teil her und Skabo jernbanevognfabrik in Oslo war für den mechanischen Teil verantwortlich. Der Aufbau besteht aus einem hölzernen Führerhaus mit einem Vorbau auf jeder Seite, in denen die elektrische Ausrüstung untergebracht ist.
Das erste Einsatzgebiet der beiden Lokomotiven waren erst die Baustellen der Sørlandsbane. Verwendet wurden sie vor allem beim Bau des 9.065 Meter langen Kvinesheitunnel, der bis 1973 der längste Eisenbahntunnel Norwegens war. Dieser Tunnel wurde 1944 in Betrieb genommen. Beim Bau hatte man im Tunnel zwischen dem Normalspurgleis ein Schmalspurgleis eingebaut. Im Bereich der Arbeitsstelle bestanden Ausweichgleise, um wegen der langen Fahrzeiten vor Abfahrt der vollen Garnitur eine weitere leere Abraumgarnitur bereitstellen zu können. Im Jahr 1946 wurden beide Lokomotiven 1946 auf Normalspur umgebaut, der Umbau wurde von Skabo durchgeführt. Beide waren rot lackiert, eine kurze Zeit um 1970 hatte Ska 207.3 einen grünen Anstrich.
Nach dem Umbau waren die beiden Loks einen Großteil ihrer aktiven Zeit in Flåm stationiert. 1980 wurde die Lok Ska 207.4 ausgemustert und verschrottet. Ska 207.3 blieb als Museumslok, wieder im roten Anstrich, erhalten. Sie steht im Flåmbane-Museum am Bahnhof in Flåm (altes Empfangsgebäude).
TECHNISCHE DATEN:
Baujahre: 1932 (Umbau 1946)
Gebaute Anzahl: 2
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur), ursprünglich 750 mm
Achsfolge: Bo
Länge über Puffer: 5.080 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 810 mm (neu)
Dienstgewicht: 11,6 t
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Leistung: 32 kW (44 PS)
Fahrmotoren: 2 von NEBB Typ GGMO22
Antrieb: 4 × NEBB BQg 3855
Fahrbatterie: Blei, 120 Zellen
Kapazität: 350 Ah
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Norwegen / Museum / Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet , Norwegen / Akkuloks / Ska 207
16 1400x1110 Px, 17.06.2026
Die Akku-Rangierlok NSB Ska 207 – 3 am 16 Juni 2026 im Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet im alten Empfangsgebäude in Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz.
Die beiden Akkumulator-Schienentraktoren der Baureihe NSB Ska 207 № 3 und 4 wurden ab 1932 von Norges Statsbaner (deutsch Norwegische Staatsbahnen) in Norwegen eingesetzt. Die Lokomotiven wurden in der Schmalspur-Spurweite 750 mm gebaut (später auf Normalspur umgebaut). Sie wurden für kleinere Transportaufgaben und zum Rangieren eingesetzt.
Geschichte
Die Norsk Elektrisk & Brown Boveri (NEBB) stellte den elektrischen Teil her und Skabo jernbanevognfabrik in Oslo war für den mechanischen Teil verantwortlich. Der Aufbau besteht aus einem hölzernen Führerhaus mit einem Vorbau auf jeder Seite, in denen die elektrische Ausrüstung untergebracht ist.
Das erste Einsatzgebiet der beiden Lokomotiven waren erst die Baustellen der Sørlandsbane. Verwendet wurden sie vor allem beim Bau des 9.065 Meter langen Kvinesheitunnel, der bis 1973 der längste Eisenbahntunnel Norwegens war. Dieser Tunnel wurde 1944 in Betrieb genommen. Beim Bau hatte man im Tunnel zwischen dem Normalspurgleis ein Schmalspurgleis eingebaut. Im Bereich der Arbeitsstelle bestanden Ausweichgleise, um wegen der langen Fahrzeiten vor Abfahrt der vollen Garnitur eine weitere leere Abraumgarnitur bereitstellen zu können. Im Jahr 1946 wurden beide Lokomotiven 1946 auf Normalspur umgebaut, der Umbau wurde von Skabo durchgeführt. Beide waren rot lackiert, eine kurze Zeit um 1970 hatte Ska 207.3 einen grünen Anstrich.
Nach dem Umbau waren die beiden Loks einen Großteil ihrer aktiven Zeit in Flåm stationiert. 1980 wurde die Lok Ska 207.4 ausgemustert und verschrottet. Ska 207.3 blieb als Museumslok, wieder im roten Anstrich, erhalten. Sie steht im Flåmbane-Museum am Bahnhof in Flåm (altes Empfangsgebäude).
TECHNISCHE DATEN:
Baujahre: 1932 (Umbau 1946)
Gebaute Anzahl: 2
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur), ursprünglich 750 mm
Achsfolge: Bo
Länge über Puffer: 5.080 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 810 mm (neu)
Dienstgewicht: 11,6 t
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Leistung: 32 kW (44 PS)
Fahrmotoren: 2 von NEBB Typ GGMO22
Antrieb: 4 × NEBB BQg 3855
Fahrbatterie: Blei, 120 Zellen
Kapazität: 350 Ah
Armin Schwarz
Armin Schwarz
Norwegen / Museum / Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet , Norwegen / Akkuloks / Ska 207
19 1400x1050 Px, 17.06.2026