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Ska 207 Fotos

2 Bilder
Die Akku-Rangierlok NSB Ska 207 – 3 am 16 Juni 2026 im Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet im alten Empfangsgebäude in Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz.

Die beiden Akkumulator-Schienentraktoren der Baureihe NSB Ska 207 № 3 und 4 wurden ab 1932 von Norges Statsbaner (deutsch Norwegische Staatsbahnen) in Norwegen eingesetzt. Die Lokomotiven wurden in der Schmalspur-Spurweite 750 mm gebaut (später auf Normalspur umgebaut). Sie wurden für kleinere Transportaufgaben und zum Rangieren eingesetzt.

Geschichte
Die Norsk Elektrisk & Brown Boveri (NEBB) stellte den elektrischen Teil her und Skabo jernbanevognfabrik in Oslo war für den mechanischen Teil verantwortlich. Der Aufbau besteht aus einem hölzernen Führerhaus mit einem Vorbau auf jeder Seite, in denen die elektrische Ausrüstung untergebracht ist.

Das erste Einsatzgebiet der beiden Lokomotiven waren erst die Baustellen der Sørlandsbane. Verwendet wurden sie vor allem beim Bau des 9.065 Meter langen Kvinesheitunnel, der bis 1973 der längste Eisenbahntunnel Norwegens war. Dieser Tunnel wurde 1944 in Betrieb genommen. Beim Bau hatte man im Tunnel zwischen dem Normalspurgleis ein Schmalspurgleis eingebaut. Im Bereich der Arbeitsstelle bestanden Ausweichgleise, um wegen der langen Fahrzeiten vor Abfahrt der vollen Garnitur eine weitere leere Abraumgarnitur bereitstellen zu können. Im Jahr 1946 wurden beide Lokomotiven 1946 auf Normalspur umgebaut, der Umbau wurde von Skabo durchgeführt. Beide waren rot lackiert, eine kurze Zeit um 1970 hatte Ska 207.3 einen grünen Anstrich.

Nach dem Umbau waren die beiden Loks einen Großteil ihrer aktiven Zeit in Flåm stationiert. 1980 wurde die Lok Ska 207.4 ausgemustert und verschrottet. Ska 207.3 blieb als Museumslok, wieder im roten Anstrich, erhalten. Sie steht im Flåmbane-Museum am Bahnhof in Flåm (altes Empfangsgebäude). 

TECHNISCHE DATEN:
Baujahre: 1932 (Umbau 1946)
Gebaute Anzahl: 2
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur), ursprünglich 750 mm
Achsfolge:  Bo
Länge über Puffer: 5.080 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 810 mm (neu)
Dienstgewicht: 11,6 t
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Leistung: 32 kW (44 PS)
Fahrmotoren: 2 von NEBB Typ GGMO22
Antrieb: 4 × NEBB BQg 3855
Fahrbatterie: Blei, 120 Zellen
Kapazität: 350 Ah
Die Akku-Rangierlok NSB Ska 207 – 3 am 16 Juni 2026 im Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet im alten Empfangsgebäude in Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz. Die beiden Akkumulator-Schienentraktoren der Baureihe NSB Ska 207 № 3 und 4 wurden ab 1932 von Norges Statsbaner (deutsch Norwegische Staatsbahnen) in Norwegen eingesetzt. Die Lokomotiven wurden in der Schmalspur-Spurweite 750 mm gebaut (später auf Normalspur umgebaut). Sie wurden für kleinere Transportaufgaben und zum Rangieren eingesetzt. Geschichte Die Norsk Elektrisk & Brown Boveri (NEBB) stellte den elektrischen Teil her und Skabo jernbanevognfabrik in Oslo war für den mechanischen Teil verantwortlich. Der Aufbau besteht aus einem hölzernen Führerhaus mit einem Vorbau auf jeder Seite, in denen die elektrische Ausrüstung untergebracht ist. Das erste Einsatzgebiet der beiden Lokomotiven waren erst die Baustellen der Sørlandsbane. Verwendet wurden sie vor allem beim Bau des 9.065 Meter langen Kvinesheitunnel, der bis 1973 der längste Eisenbahntunnel Norwegens war. Dieser Tunnel wurde 1944 in Betrieb genommen. Beim Bau hatte man im Tunnel zwischen dem Normalspurgleis ein Schmalspurgleis eingebaut. Im Bereich der Arbeitsstelle bestanden Ausweichgleise, um wegen der langen Fahrzeiten vor Abfahrt der vollen Garnitur eine weitere leere Abraumgarnitur bereitstellen zu können. Im Jahr 1946 wurden beide Lokomotiven 1946 auf Normalspur umgebaut, der Umbau wurde von Skabo durchgeführt. Beide waren rot lackiert, eine kurze Zeit um 1970 hatte Ska 207.3 einen grünen Anstrich. Nach dem Umbau waren die beiden Loks einen Großteil ihrer aktiven Zeit in Flåm stationiert. 1980 wurde die Lok Ska 207.4 ausgemustert und verschrottet. Ska 207.3 blieb als Museumslok, wieder im roten Anstrich, erhalten. Sie steht im Flåmbane-Museum am Bahnhof in Flåm (altes Empfangsgebäude). TECHNISCHE DATEN: Baujahre: 1932 (Umbau 1946) Gebaute Anzahl: 2 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur), ursprünglich 750 mm Achsfolge: Bo Länge über Puffer: 5.080 mm Achsabstand: 2.500 mm Treibraddurchmesser: 810 mm (neu) Dienstgewicht: 11,6 t Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h Leistung: 32 kW (44 PS) Fahrmotoren: 2 von NEBB Typ GGMO22 Antrieb: 4 × NEBB BQg 3855 Fahrbatterie: Blei, 120 Zellen Kapazität: 350 Ah
Armin Schwarz

Die Akku-Rangierlok NSB Ska 207 – 3 am 16 Juni 2026 im Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet im alten Empfangsgebäude in Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz.

Die beiden Akkumulator-Schienentraktoren der Baureihe NSB Ska 207 № 3 und 4 wurden ab 1932 von Norges Statsbaner (deutsch Norwegische Staatsbahnen) in Norwegen eingesetzt. Die Lokomotiven wurden in der Schmalspur-Spurweite 750 mm gebaut (später auf Normalspur umgebaut). Sie wurden für kleinere Transportaufgaben und zum Rangieren eingesetzt.

Geschichte
Die Norsk Elektrisk & Brown Boveri (NEBB) stellte den elektrischen Teil her und Skabo jernbanevognfabrik in Oslo war für den mechanischen Teil verantwortlich. Der Aufbau besteht aus einem hölzernen Führerhaus mit einem Vorbau auf jeder Seite, in denen die elektrische Ausrüstung untergebracht ist.

Das erste Einsatzgebiet der beiden Lokomotiven waren erst die Baustellen der Sørlandsbane. Verwendet wurden sie vor allem beim Bau des 9.065 Meter langen Kvinesheitunnel, der bis 1973 der längste Eisenbahntunnel Norwegens war. Dieser Tunnel wurde 1944 in Betrieb genommen. Beim Bau hatte man im Tunnel zwischen dem Normalspurgleis ein Schmalspurgleis eingebaut. Im Bereich der Arbeitsstelle bestanden Ausweichgleise, um wegen der langen Fahrzeiten vor Abfahrt der vollen Garnitur eine weitere leere Abraumgarnitur bereitstellen zu können. Im Jahr 1946 wurden beide Lokomotiven 1946 auf Normalspur umgebaut, der Umbau wurde von Skabo durchgeführt. Beide waren rot lackiert, eine kurze Zeit um 1970 hatte Ska 207.3 einen grünen Anstrich.

Nach dem Umbau waren die beiden Loks einen Großteil ihrer aktiven Zeit in Flåm stationiert. 1980 wurde die Lok Ska 207.4 ausgemustert und verschrottet. Ska 207.3 blieb als Museumslok, wieder im roten Anstrich, erhalten. Sie steht im Flåmbane-Museum am Bahnhof in Flåm (altes Empfangsgebäude). 

TECHNISCHE DATEN:
Baujahre: 1932 (Umbau 1946)
Gebaute Anzahl: 2
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur), ursprünglich 750 mm
Achsfolge:  Bo
Länge über Puffer: 5.080 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 810 mm (neu)
Dienstgewicht: 11,6 t
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Leistung: 32 kW (44 PS)
Fahrmotoren: 2 von NEBB Typ GGMO22
Antrieb: 4 × NEBB BQg 3855
Fahrbatterie: Blei, 120 Zellen
Kapazität: 350 Ah
Die Akku-Rangierlok NSB Ska 207 – 3 am 16 Juni 2026 im Flåmbahn Museum / Flåmsbanamuseet im alten Empfangsgebäude in Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz. Die beiden Akkumulator-Schienentraktoren der Baureihe NSB Ska 207 № 3 und 4 wurden ab 1932 von Norges Statsbaner (deutsch Norwegische Staatsbahnen) in Norwegen eingesetzt. Die Lokomotiven wurden in der Schmalspur-Spurweite 750 mm gebaut (später auf Normalspur umgebaut). Sie wurden für kleinere Transportaufgaben und zum Rangieren eingesetzt. Geschichte Die Norsk Elektrisk & Brown Boveri (NEBB) stellte den elektrischen Teil her und Skabo jernbanevognfabrik in Oslo war für den mechanischen Teil verantwortlich. Der Aufbau besteht aus einem hölzernen Führerhaus mit einem Vorbau auf jeder Seite, in denen die elektrische Ausrüstung untergebracht ist. Das erste Einsatzgebiet der beiden Lokomotiven waren erst die Baustellen der Sørlandsbane. Verwendet wurden sie vor allem beim Bau des 9.065 Meter langen Kvinesheitunnel, der bis 1973 der längste Eisenbahntunnel Norwegens war. Dieser Tunnel wurde 1944 in Betrieb genommen. Beim Bau hatte man im Tunnel zwischen dem Normalspurgleis ein Schmalspurgleis eingebaut. Im Bereich der Arbeitsstelle bestanden Ausweichgleise, um wegen der langen Fahrzeiten vor Abfahrt der vollen Garnitur eine weitere leere Abraumgarnitur bereitstellen zu können. Im Jahr 1946 wurden beide Lokomotiven 1946 auf Normalspur umgebaut, der Umbau wurde von Skabo durchgeführt. Beide waren rot lackiert, eine kurze Zeit um 1970 hatte Ska 207.3 einen grünen Anstrich. Nach dem Umbau waren die beiden Loks einen Großteil ihrer aktiven Zeit in Flåm stationiert. 1980 wurde die Lok Ska 207.4 ausgemustert und verschrottet. Ska 207.3 blieb als Museumslok, wieder im roten Anstrich, erhalten. Sie steht im Flåmbane-Museum am Bahnhof in Flåm (altes Empfangsgebäude). TECHNISCHE DATEN: Baujahre: 1932 (Umbau 1946) Gebaute Anzahl: 2 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur), ursprünglich 750 mm Achsfolge: Bo Länge über Puffer: 5.080 mm Achsabstand: 2.500 mm Treibraddurchmesser: 810 mm (neu) Dienstgewicht: 11,6 t Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h Leistung: 32 kW (44 PS) Fahrmotoren: 2 von NEBB Typ GGMO22 Antrieb: 4 × NEBB BQg 3855 Fahrbatterie: Blei, 120 Zellen Kapazität: 350 Ah
Armin Schwarz






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