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Wir fahren am 20 Februar 2017 mit einem RhB Berniabahn Regio von Tirano nach St.

(ID 831015)


Wir fahren am 20 Februar 2017 mit einem RhB Berniabahn Regio von Tirano nach St. Moritz, auf der Talfahrt von Ospizio Bernina begegnet uns an der Ausweichstelle Alp Nuova kurz hinter Morteratsch ein Dienstzug der Rhätischen Bahn (RhB), der uns hier abwarten muss.

Der Dienstzug bestand aus vorne dem „orangen“ RhB Bernina-Bahndiensttriebwagen Xe 4/4 272 01 (ex Xe 4/4 23202, ex ABe 4/4 II 49) und dem „roten“ RhB Bernina -Triebwagen ABe 4/4 II 47, sowie noch einen Flachwagen. 

Als ABe 4/4 II werden bei der Rhätischen Bahn (RhB) die auf der Berninabahn eingesetzten Elektrotriebwagen mit den Betriebsnummern 41 bis 49 (motrice quaranta) bezeichnet.

Die RhB Elektrotriebwagen ABe 4/4 II wurden in zwei Serien gebaut und geliefert, die Nummern 41 bis 46 in den Jahren 1964/1965 und die drei restlichen (47 – 49) im Jahr 1972. Für den mechanischen Teil zeichnete die SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) verantwortlich. Die elektrische Ausrüstung von SAAS und BBC entspricht der bei Gleichstrombahnen jahrzehntelang üblichen Technik, Schützensteuerung und Reihenschlussmotoren. Diese Triebwagen waren die ersten neuen Triebfahrzeuge, die die RhB seit der Fusion 1943 mit der Berninabahn für diese mit Gleichstrom elektrifizierte Strecke beschafft hatte.

Die Triebwagen sind 65 km/h schnell, 41 bis 43 Tonnen schwer und leisten 680 kW. Die Anhängelast beträgt 70 t, womit zwei Triebwagen zusammen die maximale Zughakenlast befördern können. Die Nachserie 47–49 unterscheidet sich lediglich durch die um 35 cm größere Länge und eine andere Drehgestellbauart. Seit ihrer Indienststellung erfuhren die rot gestrichenen Fahrzeuge keine wesentlichen Änderungen. Sie weisen 12 Sitzplätze in der ersten und 24 in der zweiten Klasse auf.

Die Klemmenspannung der Motoren beträgt 500 Volt. Je zwei Fahrmotoren sind normalerweise dauernd in Serie geschaltet, beim Anfahren sind alle vier Motoren in Serie. Die eingebaute Vielfachsteuerung ermöglichte Doppeltraktion untereinander, mit den Zweikraftloks Gem 4/4 801–802 und auch mit den jüngeren Umrichter-Triebwagen ABe 4/4 III 51–56. Außerdem können die Triebwagen beim gemeinsamen Einsatz mit einer elektrischen Schneeschleuder Xrotet 9218–19 vom Führerstand der Schleuder aus fernbedient werden.

Nach Ende der Sommersaison 2010 und der Ablieferung von acht Allegra-Triebzügen stellte die RhB die ABe 4/4 II ab. 41, 42 und 45 wurden Anfang November 2010 zum Abbruch überführt, 43 und 44 folgten Mitte Dezember. Zwei Fahrzeuge der zweiten Serie werden hingegen als Diensttriebwagen (anstelle der Xe 4/4 9922–24) weiter verwendet.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 9 (Nummerierung 41 – 49)
Achsformel: Bo′Bo′
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Puffer: 16.540 mm (41 – 46) / 16.886 mm (47 – 49)
Breite: 2.650 mm
Dienstgewicht: 41 t (41 – 46) / 43 t (47 – 49)
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
Dauerleistung: 680 kW
Stromsystem: 1 kV DC (Gleichstrom)
Stromübertragung: 2 Einholmstromabnehmer
Sitzplätze: 1. Klasse: 12 / 2. Klasse: 24

Wir fahren am 20 Februar 2017 mit einem RhB Berniabahn Regio von Tirano nach St. Moritz, auf der Talfahrt von Ospizio Bernina begegnet uns an der Ausweichstelle Alp Nuova kurz hinter Morteratsch ein Dienstzug der Rhätischen Bahn (RhB), der uns hier abwarten muss.

Der Dienstzug bestand aus vorne dem „orangen“ RhB Bernina-Bahndiensttriebwagen Xe 4/4 272 01 (ex Xe 4/4 23202, ex ABe 4/4 II 49) und dem „roten“ RhB Bernina -Triebwagen ABe 4/4 II 47, sowie noch einen Flachwagen.

Als ABe 4/4 II werden bei der Rhätischen Bahn (RhB) die auf der Berninabahn eingesetzten Elektrotriebwagen mit den Betriebsnummern 41 bis 49 (motrice quaranta) bezeichnet.

Die RhB Elektrotriebwagen ABe 4/4 II wurden in zwei Serien gebaut und geliefert, die Nummern 41 bis 46 in den Jahren 1964/1965 und die drei restlichen (47 – 49) im Jahr 1972. Für den mechanischen Teil zeichnete die SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG) verantwortlich. Die elektrische Ausrüstung von SAAS und BBC entspricht der bei Gleichstrombahnen jahrzehntelang üblichen Technik, Schützensteuerung und Reihenschlussmotoren. Diese Triebwagen waren die ersten neuen Triebfahrzeuge, die die RhB seit der Fusion 1943 mit der Berninabahn für diese mit Gleichstrom elektrifizierte Strecke beschafft hatte.

Die Triebwagen sind 65 km/h schnell, 41 bis 43 Tonnen schwer und leisten 680 kW. Die Anhängelast beträgt 70 t, womit zwei Triebwagen zusammen die maximale Zughakenlast befördern können. Die Nachserie 47–49 unterscheidet sich lediglich durch die um 35 cm größere Länge und eine andere Drehgestellbauart. Seit ihrer Indienststellung erfuhren die rot gestrichenen Fahrzeuge keine wesentlichen Änderungen. Sie weisen 12 Sitzplätze in der ersten und 24 in der zweiten Klasse auf.

Die Klemmenspannung der Motoren beträgt 500 Volt. Je zwei Fahrmotoren sind normalerweise dauernd in Serie geschaltet, beim Anfahren sind alle vier Motoren in Serie. Die eingebaute Vielfachsteuerung ermöglichte Doppeltraktion untereinander, mit den Zweikraftloks Gem 4/4 801–802 und auch mit den jüngeren Umrichter-Triebwagen ABe 4/4 III 51–56. Außerdem können die Triebwagen beim gemeinsamen Einsatz mit einer elektrischen Schneeschleuder Xrotet 9218–19 vom Führerstand der Schleuder aus fernbedient werden.

Nach Ende der Sommersaison 2010 und der Ablieferung von acht Allegra-Triebzügen stellte die RhB die ABe 4/4 II ab. 41, 42 und 45 wurden Anfang November 2010 zum Abbruch überführt, 43 und 44 folgten Mitte Dezember. Zwei Fahrzeuge der zweiten Serie werden hingegen als Diensttriebwagen (anstelle der Xe 4/4 9922–24) weiter verwendet.

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 9 (Nummerierung 41 – 49)
Achsformel: Bo′Bo′
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Puffer: 16.540 mm (41 – 46) / 16.886 mm (47 – 49)
Breite: 2.650 mm
Dienstgewicht: 41 t (41 – 46) / 43 t (47 – 49)
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
Dauerleistung: 680 kW
Stromsystem: 1 kV DC (Gleichstrom)
Stromübertragung: 2 Einholmstromabnehmer
Sitzplätze: 1. Klasse: 12 / 2. Klasse: 24

Armin Schwarz 17.11.2023, 660 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/1000, Blende: 10/1, ISO250, Brennweite: 40/1

0 Kommentare, Alle Kommentare
Krokodilausstellung im Verkehrshaus Luzern: Ge 4/4 Nr.182 der RhB (das  Bernina-Krokodil ); Inbetriebsetzung 1928, LüP 14,00m; 43 t, 760 PS; Vmax 45 km/h am 23.08.1979.
Die Lok hat noch andere Gesellschaften gesehen, wie die Gesellschaft La Mure in den französichen Alpen, wo ich die Lok leider nicht zu sehen bekam, dann wieder in der Heimat, wo sie wieder fahrbereit aufgearbeitet wurde und wieder fährt. Zwischendurch bei der Museumsbahn Blonay - Chamby.
Krokodilausstellung im Verkehrshaus Luzern: Ge 4/4 Nr.182 der RhB (das "Bernina-Krokodil"); Inbetriebsetzung 1928, LüP 14,00m; 43 t, 760 PS; Vmax 45 km/h am 23.08.1979. Die Lok hat noch andere Gesellschaften gesehen, wie die Gesellschaft La Mure in den französichen Alpen, wo ich die Lok leider nicht zu sehen bekam, dann wieder in der Heimat, wo sie wieder fahrbereit aufgearbeitet wurde und wieder fährt. Zwischendurch bei der Museumsbahn Blonay - Chamby.
Karl Sauerbrey

Da auf der Via Elvezia kommt am 19 Februar 2017 die Straßenbahn von Tirano bzw. die Berninabahn.

Geführt von dem RhB ALLEGRA-Zweispannungstriebzug (RhB ABe 8/12) 3506  Anna von Plantai  mit 3 angehangenen Personenwagen erreicht der RhB Regio von St. Moritz nach Tirano bald seinen Zielbahnhof bzw. Endstation der Berninabahn.
Da auf der Via Elvezia kommt am 19 Februar 2017 die Straßenbahn von Tirano bzw. die Berninabahn. Geführt von dem RhB ALLEGRA-Zweispannungstriebzug (RhB ABe 8/12) 3506 "Anna von Plantai" mit 3 angehangenen Personenwagen erreicht der RhB Regio von St. Moritz nach Tirano bald seinen Zielbahnhof bzw. Endstation der Berninabahn.
Armin Schwarz