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SBB Erhaltungsfahrzeug (EHFZ) für den Gotthard-Basistunnel (GBT) Xem 99 85 9181 001-0 "Ambri-Piotta", eines der 13 selbstfahrenden Spezialfahrzeuge, präsentiert der iaf 2017

(ID 684093)




SBB Erhaltungsfahrzeug (EHFZ) für den Gotthard-Basistunnel (GBT) Xem 99 85 9181 001-0  Ambri-Piotta , eines der 13 selbstfahrenden Spezialfahrzeuge, präsentiert  der iaf 2017 Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik in Münster (01.06.2017).

Gebaut wurden die selbstfahrenden Spezialfahrzeuge von der US-Firma Harsco Rail, die Fertigung fand durch die Harsco Rail Europe GmbH in Rattingen (Deutschland) statt. 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung fiel in der Schweiz an, da namhafte Zulieferer wie die Tessiner Firma Ferriere Cattaneo, oder auch Nencki, Selectron und Schweizer Electronic am Projekt beteiligt waren. Die Fahrzeuge von Harsco wurden speziell für den Einsatz im Gotthard und später im Ceneri Basistunnel konzipiert und gebaut. Zur Erhaltungsflotte zählen 17 Spezialwagen ohne Antrieb wie zum Beispiel die mobilen Erhaltungstore, Modultragwagen und Korbtragwagen sowie die 13 Basisfahrzeuge mit Zweikraftantrieb.

Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel stellt besondere Anforderungen an die Erhaltungsarbeiten. Der Zugang zu den verschiedenen Arbeitsstellen im Tunnelsystem ist größtenteils nur von den beiden Portalen her über die Schiene möglich. Weil sich die Arbeitsstellen jeweils auf mehrere Stellen im Tunnel verteilen, müssen die Module an den Arbeitsstellen im Tunnel mobil sein.
Aus diesem Grunde ist jeder Arbeitsplatz nebst den für die Arbeiten notwendigen Wagen mit den Arbeits-Modulen auch immer mit einem - Basisfahrzeug genannten - Triebfahrzeug ausgerüstet.

Die 13 Basisfahrzeuge Xem 181 sind Zweikraft-Triebfahrzeuge und können vom Fahrdraht aus elektrisch (15 kV / 16,7 Hz), oder vom diesel-elektrischen Powerpack aus angetrieben werden. Sie haben die Zugbeeinflussung ETCS L2 Baseline 2.30d + Integra Signum mit ETM-S eingebaut. Als Leittechnik dient SELECTRON (wie FLIRT, Regio-Dosto, Ee922/Eem923).
Die Xem 181 sind in Vielfachsteuerung mehrfachtraktionsfähig und verfügen über automatische Zug-Kupplungen AZK und Puffer. Mit dem mit geführten UIC-Adaptern können sie ohne Einschränkung mit Fahrzeugen mit UIC-Zug- und Stossvorrichtungen gekuppelt werden. Im Rangierbetrieb können die Fahrzeuge über Funkfernsteuerungen bedient werden.

Technische Merkmale:
Die Basisfahrzeuge Xem 181 sind vierachsige Triebfahrzeuge mit zwei Drehgestellen und vier elektrisch angetriebenen wassergekühlten Fahrmotoren mit Gruppenantrieb in Drehstrom-Umrichtertechnik. Pro Drehgestell ist ein Antriebsstromrichter (ABB CC 750 wie bei den SBB FLIRT, Regio-Dosto RABe 511 oder Ee 922/Eem 923) vorhanden. Die Energieversorgung des Hauptstromkreises erfolgt wahlweise über Fahrdraht mit 15 kV / 16,7 Hz oder vom im Unterflur eingebautem Diesel-Powerpack. Die Hilfsbetriebe werden über zwei 3x400 V-Bordnetze versorgt, wobei eines die Fahrbetrieb-Verbraucher (Kompressor, Ventilatoren, Kühlpumpen, Transformator, Stromrichter, Fahrmotoren) und eines Klima/Lüftung des Basisfahrzeugs, die Arbeitsgeräte sowie die Zugsammelschiene versorgt.
Alle 13 Erhaltungsfahrzeuge verfügen nur über einen Führerstand. Am anderen Ende befindet sich eine Arbeitsplattform mit einem Kran. Dabei sind die Fahrzeuge 011 - 013 mit einem größeren Kran ausgerüstet. An diesen kann auch eine Hubarbeitsbühne montiert werden.

Die wichtigen Unterlieferanten des Generalunternehmens Harsco Rail Europe für Xem 181 waren:
Rahmen: Josef Meyer Rheinfelden
Drehgestelle: Eisenbahnlaufwerke Halle ELH
Transformator und Stromrichter:	ABB
Hauptschalter/Stromabnehmer: Richard Murgenthal
Powerpack: MTU Friedrichshafen
Endmontage: Talbot-Services Aachen

TECHNISCHE DATEN Basisfahrzeuge EHFZ GBT Xem 181 001-013:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:  Bo'Bo'
Länge über Puffer: 22.000 mm
Breite: 2.900 mm
Höhe: 4.443 mm
Drehzapfenabstand: 1.4560 mm
Achsabstand  im Drehgestell: 2.000 mm
Triebraddurchmesser : 920 mm (neu)
Eigengewicht: 80 t
Nutzlast: max. 5 t
Leistung unter Fahrdraht:  max. 1.500 kW
Leistung unter Fahrdraht am Rad: 1.080 kW
Dieselmotortyp: MTU-Zwölfzylinder-Dieselmotor 12V 1600 R80L
Leistung Powerpack: max. 700 kW (939 PS)
Leistung mit Dieselantrieb (Powerpack) am Rad: ca. 550 kW
Anfahrzugkraft: 150 kN
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Profil: EBV 01


SBB Erhaltungsfahrzeug (EHFZ) für den Gotthard-Basistunnel (GBT) Xem 99 85 9181 001-0 "Ambri-Piotta", eines der 13 selbstfahrenden Spezialfahrzeuge, präsentiert der iaf 2017 Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik in Münster (01.06.2017).

Gebaut wurden die selbstfahrenden Spezialfahrzeuge von der US-Firma Harsco Rail, die Fertigung fand durch die Harsco Rail Europe GmbH in Rattingen (Deutschland) statt. 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung fiel in der Schweiz an, da namhafte Zulieferer wie die Tessiner Firma Ferriere Cattaneo, oder auch Nencki, Selectron und Schweizer Electronic am Projekt beteiligt waren. Die Fahrzeuge von Harsco wurden speziell für den Einsatz im Gotthard und später im Ceneri Basistunnel konzipiert und gebaut. Zur Erhaltungsflotte zählen 17 Spezialwagen ohne Antrieb wie zum Beispiel die mobilen Erhaltungstore, Modultragwagen und Korbtragwagen sowie die 13 Basisfahrzeuge mit Zweikraftantrieb.

Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel stellt besondere Anforderungen an die Erhaltungsarbeiten. Der Zugang zu den verschiedenen Arbeitsstellen im Tunnelsystem ist größtenteils nur von den beiden Portalen her über die Schiene möglich. Weil sich die Arbeitsstellen jeweils auf mehrere Stellen im Tunnel verteilen, müssen die Module an den Arbeitsstellen im Tunnel mobil sein.
Aus diesem Grunde ist jeder Arbeitsplatz nebst den für die Arbeiten notwendigen Wagen mit den Arbeits-Modulen auch immer mit einem - Basisfahrzeug genannten - Triebfahrzeug ausgerüstet.

Die 13 Basisfahrzeuge Xem 181 sind Zweikraft-Triebfahrzeuge und können vom Fahrdraht aus elektrisch (15 kV / 16,7 Hz), oder vom diesel-elektrischen Powerpack aus angetrieben werden. Sie haben die Zugbeeinflussung ETCS L2 Baseline 2.30d + Integra Signum mit ETM-S eingebaut. Als Leittechnik dient SELECTRON (wie FLIRT, Regio-Dosto, Ee922/Eem923).
Die Xem 181 sind in Vielfachsteuerung mehrfachtraktionsfähig und verfügen über automatische Zug-Kupplungen AZK und Puffer. Mit dem mit geführten UIC-Adaptern können sie ohne Einschränkung mit Fahrzeugen mit UIC-Zug- und Stossvorrichtungen gekuppelt werden. Im Rangierbetrieb können die Fahrzeuge über Funkfernsteuerungen bedient werden.

Technische Merkmale:
Die Basisfahrzeuge Xem 181 sind vierachsige Triebfahrzeuge mit zwei Drehgestellen und vier elektrisch angetriebenen wassergekühlten Fahrmotoren mit Gruppenantrieb in Drehstrom-Umrichtertechnik. Pro Drehgestell ist ein Antriebsstromrichter (ABB CC 750 wie bei den SBB FLIRT, Regio-Dosto RABe 511 oder Ee 922/Eem 923) vorhanden. Die Energieversorgung des Hauptstromkreises erfolgt wahlweise über Fahrdraht mit 15 kV / 16,7 Hz oder vom im Unterflur eingebautem Diesel-Powerpack. Die Hilfsbetriebe werden über zwei 3x400 V-Bordnetze versorgt, wobei eines die Fahrbetrieb-Verbraucher (Kompressor, Ventilatoren, Kühlpumpen, Transformator, Stromrichter, Fahrmotoren) und eines Klima/Lüftung des Basisfahrzeugs, die Arbeitsgeräte sowie die Zugsammelschiene versorgt.
Alle 13 Erhaltungsfahrzeuge verfügen nur über einen Führerstand. Am anderen Ende befindet sich eine Arbeitsplattform mit einem Kran. Dabei sind die Fahrzeuge 011 - 013 mit einem größeren Kran ausgerüstet. An diesen kann auch eine Hubarbeitsbühne montiert werden.

Die wichtigen Unterlieferanten des Generalunternehmens Harsco Rail Europe für Xem 181 waren:
Rahmen: Josef Meyer Rheinfelden
Drehgestelle: Eisenbahnlaufwerke Halle ELH
Transformator und Stromrichter: ABB
Hauptschalter/Stromabnehmer: Richard Murgenthal
Powerpack: MTU Friedrichshafen
Endmontage: Talbot-Services Aachen

TECHNISCHE DATEN Basisfahrzeuge EHFZ GBT Xem 181 001-013:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 22.000 mm
Breite: 2.900 mm
Höhe: 4.443 mm
Drehzapfenabstand: 1.4560 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm
Triebraddurchmesser : 920 mm (neu)
Eigengewicht: 80 t
Nutzlast: max. 5 t
Leistung unter Fahrdraht: max. 1.500 kW
Leistung unter Fahrdraht am Rad: 1.080 kW
Dieselmotortyp: MTU-Zwölfzylinder-Dieselmotor 12V 1600 R80L
Leistung Powerpack: max. 700 kW (939 PS)
Leistung mit Dieselantrieb (Powerpack) am Rad: ca. 550 kW
Anfahrzugkraft: 150 kN
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Profil: EBV 01

Armin Schwarz 29.12.2019, 48 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2017:06:01 11:28:49, Belichtungsdauer: 1/160, Blende: 10/1, ISO200, Brennweite: 24/1

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SBB Erhaltungsfahrzeug (EHFZ) für den Gotthard-Basistunnel (GBT) Xem 99 85 9181 001-0  Ambri-Piotta , eines der 13 selbstfahrenden Spezialfahrzeuge, präsentiert  der iaf 2017 Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik in Münster (01.06.2017).

Gebaut wurden die selbstfahrenden Spezialfahrzeuge von der US-Firma Harsco Rail, die Fertigung fand durch die Harsco Rail Europe GmbH in Rattingen (Deutschland) statt. 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung fiel in der Schweiz an, da namhafte Zulieferer wie die Tessiner Firma Ferriere Cattaneo, oder auch Nencki, Selectron und Schweizer Electronic am Projekt beteiligt waren. Die Fahrzeuge von Harsco wurden speziell für den Einsatz im Gotthard und später im Ceneri Basistunnel konzipiert und gebaut. Zur Erhaltungsflotte zählen 17 Spezialwagen ohne Antrieb wie zum Beispiel die mobilen Erhaltungstore, Modultragwagen und Korbtragwagen sowie die 13 Basisfahrzeuge mit Zweikraftantrieb.

Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel stellt besondere Anforderungen an die Erhaltungsarbeiten. Der Zugang zu den verschiedenen Arbeitsstellen im Tunnelsystem ist größtenteils nur von den beiden Portalen her über die Schiene möglich. Weil sich die Arbeitsstellen jeweils auf mehrere Stellen im Tunnel verteilen, müssen die Module an den Arbeitsstellen im Tunnel mobil sein.
Aus diesem Grunde ist jeder Arbeitsplatz nebst den für die Arbeiten notwendigen Wagen mit den Arbeits-Modulen auch immer mit einem - Basisfahrzeug genannten - Triebfahrzeug ausgerüstet.

Die 13 Basisfahrzeuge Xem 181 sind Zweikraft-Triebfahrzeuge und können vom Fahrdraht aus elektrisch (15 kV / 16,7 Hz), oder vom diesel-elektrischen Powerpack aus angetrieben werden. Sie haben die Zugbeeinflussung ETCS L2 Baseline 2.30d + Integra Signum mit ETM-S eingebaut. Als Leittechnik dient SELECTRON (wie FLIRT, Regio-Dosto, Ee922/Eem923).
Die Xem 181 sind in Vielfachsteuerung mehrfachtraktionsfähig und verfügen über automatische Zug-Kupplungen AZK und Puffer. Mit dem mit geführten UIC-Adaptern können sie ohne Einschränkung mit Fahrzeugen mit UIC-Zug- und Stossvorrichtungen gekuppelt werden. Im Rangierbetrieb können die Fahrzeuge über Funkfernsteuerungen bedient werden.

Technische Merkmale:
Die Basisfahrzeuge Xem 181 sind vierachsige Triebfahrzeuge mit zwei Drehgestellen und vier elektrisch angetriebenen wassergekühlten Fahrmotoren mit Gruppenantrieb in Drehstrom-Umrichtertechnik. Pro Drehgestell ist ein Antriebsstromrichter (ABB CC 750 wie bei den SBB FLIRT, Regio-Dosto RABe 511 oder Ee 922/Eem 923) vorhanden. Die Energieversorgung des Hauptstromkreises erfolgt wahlweise über Fahrdraht mit 15 kV / 16,7 Hz oder vom im Unterflur eingebautem Diesel-Powerpack. Die Hilfsbetriebe werden über zwei 3x400 V-Bordnetze versorgt, wobei eines die Fahrbetrieb-Verbraucher (Kompressor, Ventilatoren, Kühlpumpen, Transformator, Stromrichter, Fahrmotoren) und eines Klima/Lüftung des Basisfahrzeugs, die Arbeitsgeräte sowie die Zugsammelschiene versorgt.
Alle 13 Erhaltungsfahrzeuge verfügen nur über einen Führerstand. Am anderen Ende befindet sich eine Arbeitsplattform mit einem Kran. Dabei sind die Fahrzeuge 011 - 013 mit einem größeren Kran ausgerüstet. An diesen kann auch eine Hubarbeitsbühne montiert werden.

Die wichtigen Unterlieferanten des Generalunternehmens Harsco Rail Europe für Xem 181 waren:
Rahmen: Josef Meyer Rheinfelden
Drehgestelle: Eisenbahnlaufwerke Halle ELH
Transformator und Stromrichter:	ABB
Hauptschalter/Stromabnehmer: Richard Murgenthal
Powerpack: MTU Friedrichshafen
Endmontage: Talbot-Services Aachen

TECHNISCHE DATEN Basisfahrzeuge EHFZ GBT Xem 181 001-013:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge:  Bo'Bo'
Länge über Puffer: 22.000 mm
Breite: 2.900 mm
Höhe: 4.443 mm
Drehzapfenabstand: 1.4560 mm
Achsabstand  im Drehgestell: 2.000 mm
Triebraddurchmesser : 920 mm (neu)
Eigengewicht: 80 t
Nutzlast: max. 5 t
Leistung unter Fahrdraht:  max. 1.500 kW
Leistung unter Fahrdraht am Rad: 1.080 kW
Dieselmotortyp: MTU-Zwölfzylinder-Dieselmotor 12V 1600 R80L
Leistung Powerpack: max. 700 kW (939 PS)
Leistung mit Dieselantrieb (Powerpack) am Rad: ca. 550 kW
Anfahrzugkraft: 150 kN
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Profil: EBV 01
SBB Erhaltungsfahrzeug (EHFZ) für den Gotthard-Basistunnel (GBT) Xem 99 85 9181 001-0 "Ambri-Piotta", eines der 13 selbstfahrenden Spezialfahrzeuge, präsentiert der iaf 2017 Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik in Münster (01.06.2017). Gebaut wurden die selbstfahrenden Spezialfahrzeuge von der US-Firma Harsco Rail, die Fertigung fand durch die Harsco Rail Europe GmbH in Rattingen (Deutschland) statt. 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung fiel in der Schweiz an, da namhafte Zulieferer wie die Tessiner Firma Ferriere Cattaneo, oder auch Nencki, Selectron und Schweizer Electronic am Projekt beteiligt waren. Die Fahrzeuge von Harsco wurden speziell für den Einsatz im Gotthard und später im Ceneri Basistunnel konzipiert und gebaut. Zur Erhaltungsflotte zählen 17 Spezialwagen ohne Antrieb wie zum Beispiel die mobilen Erhaltungstore, Modultragwagen und Korbtragwagen sowie die 13 Basisfahrzeuge mit Zweikraftantrieb. Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel stellt besondere Anforderungen an die Erhaltungsarbeiten. Der Zugang zu den verschiedenen Arbeitsstellen im Tunnelsystem ist größtenteils nur von den beiden Portalen her über die Schiene möglich. Weil sich die Arbeitsstellen jeweils auf mehrere Stellen im Tunnel verteilen, müssen die Module an den Arbeitsstellen im Tunnel mobil sein. Aus diesem Grunde ist jeder Arbeitsplatz nebst den für die Arbeiten notwendigen Wagen mit den Arbeits-Modulen auch immer mit einem - Basisfahrzeug genannten - Triebfahrzeug ausgerüstet. Die 13 Basisfahrzeuge Xem 181 sind Zweikraft-Triebfahrzeuge und können vom Fahrdraht aus elektrisch (15 kV / 16,7 Hz), oder vom diesel-elektrischen Powerpack aus angetrieben werden. Sie haben die Zugbeeinflussung ETCS L2 Baseline 2.30d + Integra Signum mit ETM-S eingebaut. Als Leittechnik dient SELECTRON (wie FLIRT, Regio-Dosto, Ee922/Eem923). Die Xem 181 sind in Vielfachsteuerung mehrfachtraktionsfähig und verfügen über automatische Zug-Kupplungen AZK und Puffer. Mit dem mit geführten UIC-Adaptern können sie ohne Einschränkung mit Fahrzeugen mit UIC-Zug- und Stossvorrichtungen gekuppelt werden. Im Rangierbetrieb können die Fahrzeuge über Funkfernsteuerungen bedient werden. Technische Merkmale: Die Basisfahrzeuge Xem 181 sind vierachsige Triebfahrzeuge mit zwei Drehgestellen und vier elektrisch angetriebenen wassergekühlten Fahrmotoren mit Gruppenantrieb in Drehstrom-Umrichtertechnik. Pro Drehgestell ist ein Antriebsstromrichter (ABB CC 750 wie bei den SBB FLIRT, Regio-Dosto RABe 511 oder Ee 922/Eem 923) vorhanden. Die Energieversorgung des Hauptstromkreises erfolgt wahlweise über Fahrdraht mit 15 kV / 16,7 Hz oder vom im Unterflur eingebautem Diesel-Powerpack. Die Hilfsbetriebe werden über zwei 3x400 V-Bordnetze versorgt, wobei eines die Fahrbetrieb-Verbraucher (Kompressor, Ventilatoren, Kühlpumpen, Transformator, Stromrichter, Fahrmotoren) und eines Klima/Lüftung des Basisfahrzeugs, die Arbeitsgeräte sowie die Zugsammelschiene versorgt. Alle 13 Erhaltungsfahrzeuge verfügen nur über einen Führerstand. Am anderen Ende befindet sich eine Arbeitsplattform mit einem Kran. Dabei sind die Fahrzeuge 011 - 013 mit einem größeren Kran ausgerüstet. An diesen kann auch eine Hubarbeitsbühne montiert werden. Die wichtigen Unterlieferanten des Generalunternehmens Harsco Rail Europe für Xem 181 waren: Rahmen: Josef Meyer Rheinfelden Drehgestelle: Eisenbahnlaufwerke Halle ELH Transformator und Stromrichter: ABB Hauptschalter/Stromabnehmer: Richard Murgenthal Powerpack: MTU Friedrichshafen Endmontage: Talbot-Services Aachen TECHNISCHE DATEN Basisfahrzeuge EHFZ GBT Xem 181 001-013: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo' Länge über Puffer: 22.000 mm Breite: 2.900 mm Höhe: 4.443 mm Drehzapfenabstand: 1.4560 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm Triebraddurchmesser : 920 mm (neu) Eigengewicht: 80 t Nutzlast: max. 5 t Leistung unter Fahrdraht: max. 1.500 kW Leistung unter Fahrdraht am Rad: 1.080 kW Dieselmotortyp: MTU-Zwölfzylinder-Dieselmotor 12V 1600 R80L Leistung Powerpack: max. 700 kW (939 PS) Leistung mit Dieselantrieb (Powerpack) am Rad: ca. 550 kW Anfahrzugkraft: 150 kN Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Profil: EBV 01
Armin Schwarz


Plasser & Theurer  Scheinenschweißanlage APT 1500 RL auf Zweiwegefahrzeug MAN TGS 35.540, Schweres Nebenfahrzeug Nr. A-PLA 99 81 9903 036-7, der Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen GmbH präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017).
 
Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Abrennstumpfschweißanlage (APT 1500 R), das eigentliche Schweißgerät wird mittels einer Hebevorrichtung von dem Fahrzeug an die Schiene gehoben. Zur Herstellung lückenloser Gleise wird weltweit zunehmend das Schienenabbrennstumpfschweißen eingesetzt. Die wesentlichen Vorteile dieses Verfahren sind:
Gleichbleibende und reproduzierbare hohe Qualität der Schweißungen;
seitliche und vertikale Ausrichtqualität, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken;
äußerst einfache Bedienung;
und enorme Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Schweißverfahren.

Fahrzeugdaten Schiene (gem. Anschriften):
Spurweite: 1.435 mm
Länge: 12.000 mm
Achsabstand: 7.450 mm
Eigengewicht: 32 t
Motorleistung: 397 kW
Höchstgeschwindigkeit : 19 km/h (80 km/h Straße)
Achsanzahl: 3
Schienenfahrantrieb: Hydraulisch
Plasser & Theurer Scheinenschweißanlage APT 1500 RL auf Zweiwegefahrzeug MAN TGS 35.540, Schweres Nebenfahrzeug Nr. A-PLA 99 81 9903 036-7, der Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen GmbH präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017). Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Abrennstumpfschweißanlage (APT 1500 R), das eigentliche Schweißgerät wird mittels einer Hebevorrichtung von dem Fahrzeug an die Schiene gehoben. Zur Herstellung lückenloser Gleise wird weltweit zunehmend das Schienenabbrennstumpfschweißen eingesetzt. Die wesentlichen Vorteile dieses Verfahren sind: Gleichbleibende und reproduzierbare hohe Qualität der Schweißungen; seitliche und vertikale Ausrichtqualität, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken; äußerst einfache Bedienung; und enorme Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Schweißverfahren. Fahrzeugdaten Schiene (gem. Anschriften): Spurweite: 1.435 mm Länge: 12.000 mm Achsabstand: 7.450 mm Eigengewicht: 32 t Motorleistung: 397 kW Höchstgeschwindigkeit : 19 km/h (80 km/h Straße) Achsanzahl: 3 Schienenfahrantrieb: Hydraulisch
Armin Schwarz


Plasser & Theurer  Scheinenschweißanlage APT 1500 RL auf Zweiwegefahrzeug MAN TGS 35.540, Schweres Nebenfahrzeug Nr. A-PLA 99 81 9903 036-7, der Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen GmbH präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017).
 
Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Abrennstumpfschweißanlage (APT 1500 R), das eigentliche Schweißgerät wird mittels einer Hebevorrichtung von dem Fahrzeug an die Schiene gehoben. Zur Herstellung lückenloser Gleise wird weltweit zunehmend das Schienenabbrennstumpfschweißen eingesetzt. Die wesentlichen Vorteile dieses Verfahren sind:
Gleichbleibende und reproduzierbare hohe Qualität der Schweißungen;
seitliche und vertikale Ausrichtqualität, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken;
äußerst einfache Bedienung;
und enorme Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Schweißverfahren.

Fahrzeugdaten Schiene (gem. Anschriften):
Spurweite: 1.435 mm
Länge: 12.000 mm
Achsabstand: 7.450 mm
Eigengewicht: 32 t
Motorleistung: 397 kW
Höchstgeschwindigkeit : 19 km/h (80 km/h Straße)
Achsanzahl: 3
Schienenfahrantrieb: Hydraulisch
Plasser & Theurer Scheinenschweißanlage APT 1500 RL auf Zweiwegefahrzeug MAN TGS 35.540, Schweres Nebenfahrzeug Nr. A-PLA 99 81 9903 036-7, der Franz Plasser Vermietung von Bahnbaumaschinen GmbH präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017). Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Abrennstumpfschweißanlage (APT 1500 R), das eigentliche Schweißgerät wird mittels einer Hebevorrichtung von dem Fahrzeug an die Schiene gehoben. Zur Herstellung lückenloser Gleise wird weltweit zunehmend das Schienenabbrennstumpfschweißen eingesetzt. Die wesentlichen Vorteile dieses Verfahren sind: Gleichbleibende und reproduzierbare hohe Qualität der Schweißungen; seitliche und vertikale Ausrichtqualität, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken; äußerst einfache Bedienung; und enorme Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Schweißverfahren. Fahrzeugdaten Schiene (gem. Anschriften): Spurweite: 1.435 mm Länge: 12.000 mm Achsabstand: 7.450 mm Eigengewicht: 32 t Motorleistung: 397 kW Höchstgeschwindigkeit : 19 km/h (80 km/h Straße) Achsanzahl: 3 Schienenfahrantrieb: Hydraulisch
Armin Schwarz


Das Plasser & Theurer  Schotterbewirtschaftungssystem BDS 2000-4 (eine Schotterverteilmaschine), der BBW Bahnbau Wels, präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017).  

Da es mit den bisherigen Technologien nicht möglich war, den genauen Schotterbedarf zu ermitteln, wurden für z.B. Erhaltungsstopfungen große Mengen an Gleisschotter nach augenscheinlichen Einschätzungen vorgelagert, wobei häufig nach dem Motto „eher mehr als zu wenig“ vorgegangen wurde.
Dadurch, dass der Überschuss an vorgelagertem Schotter mit den vorhandenen Gerätschaften jedoch nicht mehr wirtschaftlich umgelagert werden konnte, sammelten sich über die Jahre große Mengen nicht genutzten Gleisschotters an den Strecken.
Durch die Entwicklung des Schotterbewirtschaftungssystems „BDS“ (engl. ballast distribution system) ergibt sich die Möglichkeit, diese nicht genutzten Ressourcen einer effizienten Umlagerung zuzuführen und somit den Bedarf an Neuschotter deutlich zu reduzieren.
Hierbei wird der überschüssige Gleisschotter im Zuge der Schotterplanierung
-  maschinell aufgenommen,
-  in einem integrierten Schottersilo zwischengespeichert und
-  kann an jenen Stellen, wo Bedarf an zusätzlichem Schotter besteht, wieder eingebracht werden.


DIE KOMPONENTEN DER BDS 2000 UND FUNKTION:
Durch die Ausstattung der Schotterverteil- und Planiermaschine BDS 2000 mit einem Stirnpflug, den Flankenpflügen und vor allem dem mehrteiligen Mittelpflug mit variablen Schotterverteilmöglichkeiten ist man in der Lage, enorme Schottermengen zu manipulieren.

STIRNPFLUG
Durch den Stirnpflug können insbesondere bei Baustellen Schotteranhäufungen ausgeglichen und vorverteilt werden.
FLANKENPFLUG
Durch die vielfältigen Verstell Möglichkeiten kann Schotter sogar vom Bettungsfuß aufgenommen werden. Die Ausschwenkbegrenzung ermöglicht den gefahrlosen Einsatz ohne Behinderung des Zugverkehres am Nachbargleis.
MITTELPFLUG
Vielfältigen Schotterverteilmöglichkeiten des Mittelpfluges, der auch eine Bearbeitung von Strecken mit LZB-Ausrüstung ermöglicht.
KEHRANLAGE
Durch die Kehranlage mit integrierten Steil- und Querförderbändern kann eine optimale Planie der Oberfläche hergestellt werden.
SCHOTTERSPEICHER
Der überschüssige Schotter wird in einem integrierten Schottersilo mit einer Kapazität von 15 m³ (40 t) gespeichert und kann bei Schotterbedarf über Verteilförderbänder und Verteilschächte gezielt wieder eingebracht werden.
Durch Einreihung von Material- Förder- und SIloeinheiten MFS kann der Speicher modular um jeweils 100 t erweitert werden.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanzahl: 8
Länge über Puffer: 40.690 mm
Drehzapfenabstände: 11.500 / 7.050 / 14.500 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 m	
Eigengewicht: 137 t
Zuladung: 40 t
Max. Achslast: 20 t
Antriebsleistung: 709 kW	
Höchstgeschwindigkeit Eigenfahrt und geschleppt: 100 km/h
Min. Kurvenradius: 150 m
Zul. Streckklasse: C2 oder höher
Das Plasser & Theurer Schotterbewirtschaftungssystem BDS 2000-4 (eine Schotterverteilmaschine), der BBW Bahnbau Wels, präsentiert auf der iaf 2017 in Münster (am 01.06.2017). Da es mit den bisherigen Technologien nicht möglich war, den genauen Schotterbedarf zu ermitteln, wurden für z.B. Erhaltungsstopfungen große Mengen an Gleisschotter nach augenscheinlichen Einschätzungen vorgelagert, wobei häufig nach dem Motto „eher mehr als zu wenig“ vorgegangen wurde. Dadurch, dass der Überschuss an vorgelagertem Schotter mit den vorhandenen Gerätschaften jedoch nicht mehr wirtschaftlich umgelagert werden konnte, sammelten sich über die Jahre große Mengen nicht genutzten Gleisschotters an den Strecken. Durch die Entwicklung des Schotterbewirtschaftungssystems „BDS“ (engl. ballast distribution system) ergibt sich die Möglichkeit, diese nicht genutzten Ressourcen einer effizienten Umlagerung zuzuführen und somit den Bedarf an Neuschotter deutlich zu reduzieren. Hierbei wird der überschüssige Gleisschotter im Zuge der Schotterplanierung - maschinell aufgenommen, - in einem integrierten Schottersilo zwischengespeichert und - kann an jenen Stellen, wo Bedarf an zusätzlichem Schotter besteht, wieder eingebracht werden. DIE KOMPONENTEN DER BDS 2000 UND FUNKTION: Durch die Ausstattung der Schotterverteil- und Planiermaschine BDS 2000 mit einem Stirnpflug, den Flankenpflügen und vor allem dem mehrteiligen Mittelpflug mit variablen Schotterverteilmöglichkeiten ist man in der Lage, enorme Schottermengen zu manipulieren. STIRNPFLUG Durch den Stirnpflug können insbesondere bei Baustellen Schotteranhäufungen ausgeglichen und vorverteilt werden. FLANKENPFLUG Durch die vielfältigen Verstell Möglichkeiten kann Schotter sogar vom Bettungsfuß aufgenommen werden. Die Ausschwenkbegrenzung ermöglicht den gefahrlosen Einsatz ohne Behinderung des Zugverkehres am Nachbargleis. MITTELPFLUG Vielfältigen Schotterverteilmöglichkeiten des Mittelpfluges, der auch eine Bearbeitung von Strecken mit LZB-Ausrüstung ermöglicht. KEHRANLAGE Durch die Kehranlage mit integrierten Steil- und Querförderbändern kann eine optimale Planie der Oberfläche hergestellt werden. SCHOTTERSPEICHER Der überschüssige Schotter wird in einem integrierten Schottersilo mit einer Kapazität von 15 m³ (40 t) gespeichert und kann bei Schotterbedarf über Verteilförderbänder und Verteilschächte gezielt wieder eingebracht werden. Durch Einreihung von Material- Förder- und SIloeinheiten MFS kann der Speicher modular um jeweils 100 t erweitert werden. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsanzahl: 8 Länge über Puffer: 40.690 mm Drehzapfenabstände: 11.500 / 7.050 / 14.500 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 m Eigengewicht: 137 t Zuladung: 40 t Max. Achslast: 20 t Antriebsleistung: 709 kW Höchstgeschwindigkeit Eigenfahrt und geschleppt: 100 km/h Min. Kurvenradius: 150 m Zul. Streckklasse: C2 oder höher
Armin Schwarz






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