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Gasgeneratorlok in Nördlingen im Oktober 1990.

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Gasgeneratorlok in Nördlingen im Oktober 1990.

Gasgeneratorlok in Nördlingen im Oktober 1990.

Karl Sauerbrey 24.11.2021, 15 Aufrufe, 1 Kommentar

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Armin Schwarz 24.11.2021 17:51

Hallo Karl,
ein sehr interessantes Fahrzeug und besonderes Einzelstück im BEM Nördlingen, da ich es überhaupt nicht kannte, habe ich mal gegoogtet und was dazu gefunden:
Es ist eine 1917 von der Gasmotorenfabrik Deutz gebaute Petroleum Lokomotive vom Typ C XIV R (Fabriknummer 2692). Ähnlich dieser:
https://hellertal.startbilder.de/bild/Deutschland~Dieselloks~_Deutz+div.+Typen/647549/eine-1913-von-der-gasmotorenfabrik-deutz.html
Später ging sie an die Papierfabrik Heinrich Nikolaus GmbH in Olching wo sie 1935 durch die Firma Imbert auf Holzvergaser-Betrieb umgebaut wurde. Ob die Knappheit an Kraftstoffen oder die Einsparung von Betriebskosten der ausschlaggebende Grund für diesen Umbau war ist nicht ganz klar. In der Fabrik waren wahrscheinlich ausreichende Mengen an Holzabfällen kostengünstig verfügbar. 1974 ging die Lok an das BEM Nördlingen.

Liebe Grüße
Armin

KK 140.01  KHD Nr. 57788; 1964 der RAR Rent a Rail GmbH in Offingen am 02.08.2012.

Die Lok wurde von Deutz als 140 B gebaut als Bauart B dm mi 140 PS ud einem Gewwicht von 20 t. Die Höchstgeschwindigkeit ist 34 km/h. Zum Zeitpunkt des Fotos war die Lok bei Rent a Rail Eisenbahnservice AG  in Offingen.
KK 140.01 KHD Nr. 57788; 1964 der RAR Rent a Rail GmbH in Offingen am 02.08.2012. Die Lok wurde von Deutz als 140 B gebaut als Bauart B dm mi 140 PS ud einem Gewwicht von 20 t. Die Höchstgeschwindigkeit ist 34 km/h. Zum Zeitpunkt des Fotos war die Lok bei Rent a Rail Eisenbahnservice AG in Offingen.
Karl Sauerbrey

Schmalspurdieselloks Deutz DEV V 3,Nr. 55735, gebaut 1954 bei Klöckner-Humboldt-Deutz AG, Werk Deutz, Köln-Deutz, der Museumsbahn Bruchhausen – Vilsen stehen im Bahnhofsvorfeld in Bruchhausen - Vilsen abgestellt. 15.09.2019 (Jeanny)
Schmalspurdieselloks Deutz DEV V 3,Nr. 55735, gebaut 1954 bei Klöckner-Humboldt-Deutz AG, Werk Deutz, Köln-Deutz, der Museumsbahn Bruchhausen – Vilsen stehen im Bahnhofsvorfeld in Bruchhausen - Vilsen abgestellt. 15.09.2019 (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Eine 1913 von der Gasmotorenfabrik Deutz gebaute C XIV R (Fabriknummer 1246) Petroleum Lokomotive, am 30.04.2017 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. 

Nicht nur die Staatsbahnen auch private Firmen mit eigenem Eisenbahnbetrieb waren schon frühzeitig darauf bedacht, bedacht, einen möglichst wirtschaftlichen Betrieb durchzuführen. Durch möglichst geringen Personaleinsatz und sparsame Fahrzeuge, die in Betrieb und Wartung günstiger waren als die üblichen Dampflokomotiven, konnten die Betriebskosten beträchtlich gesenkt werden. Allein der Vergleich der Aufrüstzeiten zwischen Dampflokomotiven  und  MotorIokomotiven zeigt die enormen Ersparnisse, die durch motorgetriebene Kleinloks erzielt werden konnten: Benötigte man für eine Dampflok noch mehrere Stunden, so waren Kleinloks schon nach 30 Minuten einsatzbereit und konnten zudem noch im Einmannbetrieb gefahren werden. Die Gasmotorenfabrik Deutz in Köln machte bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts erste Versuche, den Viertakt-Otto-Motor zum Antrieb von Lokomotiven zu verwenden

Der Einzylinder Motor der hier gezeigten Lokomotive mit großer Schwungmasse konnte sogar mit den verschiedensten flüssigen Brennstoffen, wie Benzol, Petroleum, Benzin oder Spiritus, betrieben werden. 

Die Lok besitzt als Besonderheit eine über den Fahrmotor angetriebene Seil-Spillanlage. Mit ihr konnten z.B. auf engen Fabrikhöfen Waggons per Seilzug im rechten Winkel auf kleine Waggondrehscheiben gezogen werden.

Ursprünglich im Jahr 1913 an die Dynamit AG vorm. Alfred Nobel & Co. in Schlebusch  bei Köln geliefert, wurde die hier gezeigte Lokomotive 1918 an die Firma Möhl & Co. in Köln-Dellbrück weiterverkauft.
Von dort gelangte sie 1969 als Spende in das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen der DGEG.  

TECHNISCHE DATEN:
Typ: C XIV R
Baujahr: 1913
Spurweite: 1.435 mm
Bauart:  B-bm
Dienstgewicht:  ca. 11 t
Geschwindigkeit:  5 bzw. 15 km/h je nach Übersetzung
Länge über Puffer:  6.000 mm
Treibraddurchmesser:  680 mm
Motor: 1 Zylindermotor mit 18 Liter Hubraum (Motor-Nr. 71354)
Leistung: 30 bis 40 PS
Eine 1913 von der Gasmotorenfabrik Deutz gebaute C XIV R (Fabriknummer 1246) Petroleum Lokomotive, am 30.04.2017 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Nicht nur die Staatsbahnen auch private Firmen mit eigenem Eisenbahnbetrieb waren schon frühzeitig darauf bedacht, bedacht, einen möglichst wirtschaftlichen Betrieb durchzuführen. Durch möglichst geringen Personaleinsatz und sparsame Fahrzeuge, die in Betrieb und Wartung günstiger waren als die üblichen Dampflokomotiven, konnten die Betriebskosten beträchtlich gesenkt werden. Allein der Vergleich der Aufrüstzeiten zwischen Dampflokomotiven und MotorIokomotiven zeigt die enormen Ersparnisse, die durch motorgetriebene Kleinloks erzielt werden konnten: Benötigte man für eine Dampflok noch mehrere Stunden, so waren Kleinloks schon nach 30 Minuten einsatzbereit und konnten zudem noch im Einmannbetrieb gefahren werden. Die Gasmotorenfabrik Deutz in Köln machte bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts erste Versuche, den Viertakt-Otto-Motor zum Antrieb von Lokomotiven zu verwenden Der Einzylinder Motor der hier gezeigten Lokomotive mit großer Schwungmasse konnte sogar mit den verschiedensten flüssigen Brennstoffen, wie Benzol, Petroleum, Benzin oder Spiritus, betrieben werden. Die Lok besitzt als Besonderheit eine über den Fahrmotor angetriebene Seil-Spillanlage. Mit ihr konnten z.B. auf engen Fabrikhöfen Waggons per Seilzug im rechten Winkel auf kleine Waggondrehscheiben gezogen werden. Ursprünglich im Jahr 1913 an die Dynamit AG vorm. Alfred Nobel & Co. in Schlebusch bei Köln geliefert, wurde die hier gezeigte Lokomotive 1918 an die Firma Möhl & Co. in Köln-Dellbrück weiterverkauft. Von dort gelangte sie 1969 als Spende in das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen der DGEG. TECHNISCHE DATEN: Typ: C XIV R Baujahr: 1913 Spurweite: 1.435 mm Bauart: B-bm Dienstgewicht: ca. 11 t Geschwindigkeit: 5 bzw. 15 km/h je nach Übersetzung Länge über Puffer: 6.000 mm Treibraddurchmesser: 680 mm Motor: 1 Zylindermotor mit 18 Liter Hubraum (Motor-Nr. 71354) Leistung: 30 bis 40 PS
Armin Schwarz






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