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Am 16 April 2023 steht Blokkendoos 9002 in Nijmegen während ein Testfahrt.

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Am 16 April 2023 steht Blokkendoos 9002 in Nijmegen während ein Testfahrt.

Am 16 April 2023 steht Blokkendoos 9002 in Nijmegen während ein Testfahrt.

Leon Schrijvers 23.08.2024, 306 Aufrufe, 0 Kommentare

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Alt und Neu ins Regen: der 101 Jahr alter Triebwagen C9002 'Blokkendoos' verlasst mit ein Sonderfahrt das 2015 geoffneter und grundlegend modernisierter Arnhem Centraal am 19 November 2025.
Alt und Neu ins Regen: der 101 Jahr alter Triebwagen C9002 'Blokkendoos' verlasst mit ein Sonderfahrt das 2015 geoffneter und grundlegend modernisierter Arnhem Centraal am 19 November 2025.
Leon Schrijvers

Am verregneten 19.November 2025 war die 101 Jahre alter Mat'24 No.9002 'JAAP' in Arnhem Centraal mit einige Sonderfahrten.
Am verregneten 19.November 2025 war die 101 Jahre alter Mat'24 No.9002 'JAAP' in Arnhem Centraal mit einige Sonderfahrten.
Leon Schrijvers

Am verregneten 19.November 2025 war die 101 Jahre alter Mat'24 No.9002 'JAAP' in Arnhem Centraal mit einige Sonderfahrten.
Am verregneten 19.November 2025 war die 101 Jahre alter Mat'24 No.9002 'JAAP' in Arnhem Centraal mit einige Sonderfahrten.
Leon Schrijvers

Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104

Der Triebwagen BD 9107 (mBD):
Hier im Vordergrund der Triebwagen NS BD 9107 (mBD). Er wurde 1927 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem, mit einer elektrischen Ausrüstung von Metropolitan Vickers, gebaut und an die NS - Nederlandse Spoorwegen geliefert. Er hat 40 Sitzplätzen der zweiten Klasse sowie ein Gepäckabteil. Seine Historischen Nummer waren ab 1927: BD 9007 / 1931: BD 9107 / 1946: CD 9107 / 1958: BD 5902 / 1966: 159016 / 1968: 9741937 / 1989 BD 9107.

Der Wagen kehrte Ende 1945 in beschädigtem Zustand aus Deutschland zurück. Er wurde 1947 instandgesetzt und als CD 9107 (mCD) wieder in Betrieb genommen. In den Jahren 1957/58 erfolgte der Umbau zu einem antriebslosen Wagen (BD 5902/BDz), dabei wurde die Inneneinrichtung der zweiten Klasse im „neuen Stil“ eingebaut, wobei die Anzahl von 40 Sitzplätzen erhalten blieb. Die elektrische Ausrüstung (einschließlich der Stromabnehmer) wurde entfernt, der Führerstand durch eine Plattform mit Übergangsfaltenbalg ersetzt und das Gepäckabteil um einen Seitengang erweitert. Nur vier Jahre später wurde der Wagen überflüssig und zur Nummer 159016, einem Schulungswagen für die Abteilung Gleisbau und Infrastruktur, umgebaut. Nach der Fertigstellung eines festen Schulungsraums im Jahr 1987 wurde der Wagen für die museale Erhaltung vorgesehen.

Die Restaurierung und der Umbau wieder zum Elektrotriebwagen BD 9107 erfolgten zwischen 1987 und 1989 im Ausbesserungswerk Amersfoort, dabei wurde das Fahrzeug weitgehend nach den Originalspezifikationen der 1930er Jahre hergerichtet, jedoch mit einer elektrischen Anlage der Firma Heemaf ausgestattet. Im Mai und Juni 2010 wurde der BD 9107 mit einer vereinfachten Version des automatischen Zugbeeinflussungssystems (ATBe) ausgerüstet und im Strukton-Werk in Zutphen überprüft. Die Betriebszulassung erfolgte im September, gefolgt von einer ersten Fahrt für die Ehrenamtlichen des Eisenbahnmuseums am 9. Oktober 2010. 

Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Überholung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk nach Haarlem überführt. Die eigentliche Aufarbeitung der Drehgestelle übernahm die Firma Reuschling in Hattingen (Deutschland), dabei wurden unter anderem sämtliche Tragfedern durch neue ersetzt. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Streckennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist aber derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb.

Die NS-Baureihe Mat ’24 oder Materieel ’24 war eine (die erste) Serie von Elektrotriebzügen, die von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG) ab 1924 in großer Zahl eingesetzt wurde. Diese Züge sind unglaublich robust und schwer. nd der Tatsache, dass die Trainer wie Bausteine zusammengestellt werden können. Im Volksmund erhielten sie wegen des eckigen Äußeren und der Tatsache, dass die Wagen wie Bausteine zusammengestellt werden konnten, den Spitznamen „Blokkendozen“ (Kastendose). Ein weiterer Spitzname war „buffermaterieel“, weil sie im Unterschied zu anderen, mehr windschlüpfig aussehenden elektrischen Triebzügen mit üblicher Schraubenkupplung versehen waren. Wegen der Verbindung über Schraubenkupplung mit zwei Puffern konnten die Einheiten sehr flexibel kombiniert werden. Meist bestand ein Zug aus zwei Triebwagen und zwei oder drei antriebslosen Mittelwagen. Die lauten Geräusche der Motoren und Antriebe erinnerten manche Fahrgäste an Staubsauger, so dass auch dieser weitere Spitzname  Staubsauger  verwendet wurde. 

Ab Mitte der 1950er Jahre wurden die Mat ’24 zunehmend durch die neue Baureihe Mat ’54 ersetzt. Der letzte elektrische „Blokkendoos“-Zug verkehrte am 31. Mai 1959. Einige Wagen blieben als Reisezugwagen bis 1973 im Einsatz, sie wurden unter anderem in Militärzügen sowie zur Kapazitätserweiterung während der Hauptverkehrszeiten verwendet. Bei einigen Triebwagen wurden die Stromabnehmer und Motoren demontiert, sie wurden auch als einfache Beiwagen weiterverwendet. Da die Mat ’24 sehr robust waren, wurden einige Einheiten später auch als Postwagen oder für Dienstzwecke eingesetzt. Mehrere Wagen blieben museal erhalten.

TECHNISCHE DATEN Triebwagen BD 9107 (mBD):
Baujahr: 1927
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über die Puffer:	19.800 mm
Achsfolge:Bo'Bo'
Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 1.000 mm (neu)
Eigengewicht: 59.000 kg
Tragfähigkeit Gepäckraum: 2,5 t
Traktionsmotoren: 4 Stück vom Typ Heemaf TM 8
Stundenleistung: 4 x 136 = 544 kW (Ursprüngliche Leistung 661,5 kW)
Dauerleistung: 4 x 100 = 400 kW
Übersetzung: 27 : 56
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)
Der NS Mat ’24-Triebwagenzug (BD 9107, C 8553 und C 8104) „Blokkendozen“ (Kastendose) am 24 Juni 2025 im Het Spoorwegmuseum (bis 2005 NSM - Nederlands Spoorwegmuseum / Niederländischen Eisenbahnmuseum) in Utrecht im ehemaligen Bahnhof Maliebaanstation. Ein Eisenbahnmuseum das zum Verweilen einlädt. Der dreiteilige Zug vom Typ Mat’24 des Niederländischen Eisenbahnmuseums besteht aus BD 9107, C 8553 und C 8104 Der Triebwagen BD 9107 (mBD): Hier im Vordergrund der Triebwagen NS BD 9107 (mBD). Er wurde 1927 von Beijnes, offiziell Koninklijke Fabriek van Rijtuigen en Spoorwagens J.J. Beijnes (Königliche Fabrik für Kutschen und Eisenbahnwagen J.J. Beijnes) in Haarlem, mit einer elektrischen Ausrüstung von Metropolitan Vickers, gebaut und an die NS - Nederlandse Spoorwegen geliefert. Er hat 40 Sitzplätzen der zweiten Klasse sowie ein Gepäckabteil. Seine Historischen Nummer waren ab 1927: BD 9007 / 1931: BD 9107 / 1946: CD 9107 / 1958: BD 5902 / 1966: 159016 / 1968: 9741937 / 1989 BD 9107. Der Wagen kehrte Ende 1945 in beschädigtem Zustand aus Deutschland zurück. Er wurde 1947 instandgesetzt und als CD 9107 (mCD) wieder in Betrieb genommen. In den Jahren 1957/58 erfolgte der Umbau zu einem antriebslosen Wagen (BD 5902/BDz), dabei wurde die Inneneinrichtung der zweiten Klasse im „neuen Stil“ eingebaut, wobei die Anzahl von 40 Sitzplätzen erhalten blieb. Die elektrische Ausrüstung (einschließlich der Stromabnehmer) wurde entfernt, der Führerstand durch eine Plattform mit Übergangsfaltenbalg ersetzt und das Gepäckabteil um einen Seitengang erweitert. Nur vier Jahre später wurde der Wagen überflüssig und zur Nummer 159016, einem Schulungswagen für die Abteilung Gleisbau und Infrastruktur, umgebaut. Nach der Fertigstellung eines festen Schulungsraums im Jahr 1987 wurde der Wagen für die museale Erhaltung vorgesehen. Die Restaurierung und der Umbau wieder zum Elektrotriebwagen BD 9107 erfolgten zwischen 1987 und 1989 im Ausbesserungswerk Amersfoort, dabei wurde das Fahrzeug weitgehend nach den Originalspezifikationen der 1930er Jahre hergerichtet, jedoch mit einer elektrischen Anlage der Firma Heemaf ausgestattet. Im Mai und Juni 2010 wurde der BD 9107 mit einer vereinfachten Version des automatischen Zugbeeinflussungssystems (ATBe) ausgerüstet und im Strukton-Werk in Zutphen überprüft. Die Betriebszulassung erfolgte im September, gefolgt von einer ersten Fahrt für die Ehrenamtlichen des Eisenbahnmuseums am 9. Oktober 2010. Im November 2011 wurden der BD 9107 und der Barwagen C 8553 zur Überholung der Fahrwerke in das NedTrain-Werk nach Haarlem überführt. Die eigentliche Aufarbeitung der Drehgestelle übernahm die Firma Reuschling in Hattingen (Deutschland), dabei wurden unter anderem sämtliche Tragfedern durch neue ersetzt. Im Dezember 2012 erhielt der gesamte Zug nach einer erfolgreichen Probefahrt im öffentlichen Streckennetz die erneute Betriebszulassung. Der „Blokkendoos“-Zug ist aber derzeit aufgrund umfangreicher Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. Die NS-Baureihe Mat ’24 oder Materieel ’24 war eine (die erste) Serie von Elektrotriebzügen, die von der NS - Nederlandse Spoorwegen (Niederländischen Staatsbahnen, heute Niederländische Eisenbahnen AG) ab 1924 in großer Zahl eingesetzt wurde. Diese Züge sind unglaublich robust und schwer. nd der Tatsache, dass die Trainer wie Bausteine zusammengestellt werden können. Im Volksmund erhielten sie wegen des eckigen Äußeren und der Tatsache, dass die Wagen wie Bausteine zusammengestellt werden konnten, den Spitznamen „Blokkendozen“ (Kastendose). Ein weiterer Spitzname war „buffermaterieel“, weil sie im Unterschied zu anderen, mehr windschlüpfig aussehenden elektrischen Triebzügen mit üblicher Schraubenkupplung versehen waren. Wegen der Verbindung über Schraubenkupplung mit zwei Puffern konnten die Einheiten sehr flexibel kombiniert werden. Meist bestand ein Zug aus zwei Triebwagen und zwei oder drei antriebslosen Mittelwagen. Die lauten Geräusche der Motoren und Antriebe erinnerten manche Fahrgäste an Staubsauger, so dass auch dieser weitere Spitzname "Staubsauger" verwendet wurde. Ab Mitte der 1950er Jahre wurden die Mat ’24 zunehmend durch die neue Baureihe Mat ’54 ersetzt. Der letzte elektrische „Blokkendoos“-Zug verkehrte am 31. Mai 1959. Einige Wagen blieben als Reisezugwagen bis 1973 im Einsatz, sie wurden unter anderem in Militärzügen sowie zur Kapazitätserweiterung während der Hauptverkehrszeiten verwendet. Bei einigen Triebwagen wurden die Stromabnehmer und Motoren demontiert, sie wurden auch als einfache Beiwagen weiterverwendet. Da die Mat ’24 sehr robust waren, wurden einige Einheiten später auch als Postwagen oder für Dienstzwecke eingesetzt. Mehrere Wagen blieben museal erhalten. TECHNISCHE DATEN Triebwagen BD 9107 (mBD): Baujahr: 1927 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über die Puffer: 19.800 mm Achsfolge:Bo'Bo' Achsabstand im Drehgestell: 2.500 mm Treibraddurchmesser: 1.000 mm (neu) Eigengewicht: 59.000 kg Tragfähigkeit Gepäckraum: 2,5 t Traktionsmotoren: 4 Stück vom Typ Heemaf TM 8 Stundenleistung: 4 x 136 = 544 kW (Ursprüngliche Leistung 661,5 kW) Dauerleistung: 4 x 100 = 400 kW Übersetzung: 27 : 56 Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Kupplung: Schraubenkupplung (UIC-Kupplung)
Armin Schwarz






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