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Fabrikschild der Feldbahnlok No 6402 von Jungenthal, Typ EL 105 mit einer Spurweite von 600mm; LüP 2700mm Achsstand 740mm 4 t Gewicht mit 12/12 PS, Baujahr 1935, in der Lokwelt Freilassing, am

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Fabrikschild der Feldbahnlok No 6402 von Jungenthal, Typ EL 105 mit einer Spurweite von 600mm; LüP 2700mm Achsstand 740mm 4 t Gewicht mit 12/12 PS, Baujahr 1935, in der Lokwelt Freilassing, am 01.09.2019.

Fabrikschild der Feldbahnlok No 6402 von Jungenthal, Typ EL 105 mit einer Spurweite von 600mm; LüP 2700mm Achsstand 740mm 4 t Gewicht mit 12/12 PS, Baujahr 1935, in der Lokwelt Freilassing, am 01.09.2019.

Karl Sauerbrey 02.09.2019, 11 Aufrufe, 0 Kommentare

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Feldbahnlok No 6402 von Jungenthal, Typ EL 105 mit einer Spurweite von 600mm; LüP 2700mm Achsstand 740mm 4 t Gewicht mit 12/12 PS, Baujahr 1935, in der Lokwelt Freilassing, am 01.09.2019.
Feldbahnlok No 6402 von Jungenthal, Typ EL 105 mit einer Spurweite von 600mm; LüP 2700mm Achsstand 740mm 4 t Gewicht mit 12/12 PS, Baujahr 1935, in der Lokwelt Freilassing, am 01.09.2019.
Karl Sauerbrey

Die 600mm Feldbahn-Dampflok DDM 5, vom Typ Jung „Hidalgo“, am 26.03.2016 im DDM - Deutsches Dampflokomotivmuseum in Neuenmarkt-Wirsberg, nicht betriebsfähig und so auch leider kalt.

Die 50 PS starke 600mm Feldbahn-Dampflok mit Schlepptender wurde 1935 von Arnold Jung Lokomotivenfabrik GmbH in Jungenthal b. Kirchen a.d. Sieg unter der Fabriknummer 6001 gebaut und am 12.08.1935 an den Händler Glaser & Pflaum in Berlin für das Bauunternehmen Gebrüder Neumann in Norden ausgeliefert. Dort blieb die Maschine lange Jahre im Küstenschutz im Einsatz. Zusammen mit der Jung 9570 konnte sie 1983 vom Deutschen Dampflokomotiv-Museum übernommen und äußerlich hergerichtet werden. 

Was heute der LKW für die Baustellen aller Art bedeutet, war früher die Baulokomotive. Sie wurde von den verschiedensten Lokomotivfabriken produziert. Da die Nachfragen entsprechend groß waren, gingen die Hersteller dazu über, Lokomotiven in Serie und auf Vorrat zu bauen, ohne dass eine konkrete Bestellung eines Kunden vorlag. Damit jedoch die Wünsche und Erfordernisse bedient werden konnten, legte man gleich verschiedene Serien auf, welche sich vor allem in den Leistungsklassen unterschieden. Kam es nun zu einer Anfrage, konnten sofort die unterschiedensten Angebote unterbreitet und die Loks quasi aus dem Regal verkauft werden. Da im Allgemeinen eine Lokbestellung beim Hersteller schriftlich angefragt wurde, hatte man Typenbezeichnungen, sogenannte Drahtnamen, entwickelt, damit es z.B. in Telegrammen zu keinen Verwechslungen kommen konnte. Diese Codebezeichnungen bestanden oft aus Kunstnamen. So hatten die zweiachsigen, kohlegefeuerten 600-mm-Feldbahnloks Namen erhalten, welche alle mit einem H begannen. An der Bezeichnung konnte man erkennen, ob es sich um eine 15 - 110 PS starke Maschine handelte. Die in unserem Museum vorhandene Lok gehört zu der Bezeichnung „Hidalgo“, was für eine 50 PS starke Lok steht.

Technische Daten:
Spurweite: 600 mm
Achsformel, Bauart:  Bn2t  
Kessel Hersteller, Baujahr:  Jung  1936
Geschwindigkeit:  20  km/h
Länge:  4.350  mm
Breite:  1.850  mm
Höhe über SO:  2.800  mm
Die 600mm Feldbahn-Dampflok DDM 5, vom Typ Jung „Hidalgo“, am 26.03.2016 im DDM - Deutsches Dampflokomotivmuseum in Neuenmarkt-Wirsberg, nicht betriebsfähig und so auch leider kalt. Die 50 PS starke 600mm Feldbahn-Dampflok mit Schlepptender wurde 1935 von Arnold Jung Lokomotivenfabrik GmbH in Jungenthal b. Kirchen a.d. Sieg unter der Fabriknummer 6001 gebaut und am 12.08.1935 an den Händler Glaser & Pflaum in Berlin für das Bauunternehmen Gebrüder Neumann in Norden ausgeliefert. Dort blieb die Maschine lange Jahre im Küstenschutz im Einsatz. Zusammen mit der Jung 9570 konnte sie 1983 vom Deutschen Dampflokomotiv-Museum übernommen und äußerlich hergerichtet werden. Was heute der LKW für die Baustellen aller Art bedeutet, war früher die Baulokomotive. Sie wurde von den verschiedensten Lokomotivfabriken produziert. Da die Nachfragen entsprechend groß waren, gingen die Hersteller dazu über, Lokomotiven in Serie und auf Vorrat zu bauen, ohne dass eine konkrete Bestellung eines Kunden vorlag. Damit jedoch die Wünsche und Erfordernisse bedient werden konnten, legte man gleich verschiedene Serien auf, welche sich vor allem in den Leistungsklassen unterschieden. Kam es nun zu einer Anfrage, konnten sofort die unterschiedensten Angebote unterbreitet und die Loks quasi aus dem Regal verkauft werden. Da im Allgemeinen eine Lokbestellung beim Hersteller schriftlich angefragt wurde, hatte man Typenbezeichnungen, sogenannte Drahtnamen, entwickelt, damit es z.B. in Telegrammen zu keinen Verwechslungen kommen konnte. Diese Codebezeichnungen bestanden oft aus Kunstnamen. So hatten die zweiachsigen, kohlegefeuerten 600-mm-Feldbahnloks Namen erhalten, welche alle mit einem H begannen. An der Bezeichnung konnte man erkennen, ob es sich um eine 15 - 110 PS starke Maschine handelte. Die in unserem Museum vorhandene Lok gehört zu der Bezeichnung „Hidalgo“, was für eine 50 PS starke Lok steht. Technische Daten: Spurweite: 600 mm Achsformel, Bauart: Bn2t Kessel Hersteller, Baujahr: Jung 1936 Geschwindigkeit: 20 km/h Länge: 4.350 mm Breite: 1.850 mm Höhe über SO: 2.800 mm
Armin Schwarz


Die FGF Lok 44 eine Jung ZL 105 am 01.05.2015 im Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna in Solms-Oberbiel.

Lok 44 wurde im Jahr 1936 von der Lokomotivfabrik Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen / Sieg unter der Fabriknummer  6581 gebaut und über die Firma Carl Theis (Frankfurt/Main) an die Firma Adam Buschung I in Niederselters geliefert.

Der Loktyp ZL 105 zählt zu dem Jung Diesellokprogramm der 2. Generation und wurde von 1933 bis 1959 in einer Stückzahl von ca. 980 Maschinen gefertigt. 1998 kam die Lok zur FGF.

Die ZL 105 ist mit dem Jung-Zweizylinder-Zweitaktmotor SZ 110, Motor Nr. 3027 ausgerüstet. Über ein mechanisches Zweiganggetriebe können vorwärts und rückwärts Geschwindigkeiten von 4,1 und 8,2 km/h erreicht werden. Die Kraftübertragung vom Getriebe zu den Achsen erfolgt durch Rollenketten. Die 5,4 Tonnen schwere Lokomotive eine Spurweite von 600 mm. Angelassen wird der Motor über eine Andrehkurbel.

Die Lok ist im Originalzustand erhalten, da sie wahrscheinlich seit dem Ende des zweiten Weltkrieges abgestellt war. Dies wird durch eine zerschossene Kühlwasserleitung untermauert, in welcher noch Reste eines Projektils zu finden waren. Auch in der Motorhaube sind Ein- und Austrittslöcher zu erkennen, welche auf einen Beschuß, wahrscheinlich im zweiten Weltkrieg, schließen lässt.
Zur Inbetriebnahme der Maschine wurde die zerschossene Kühlwasserleitung durch die FGF repariert und festsitzende Teile gängig gemacht. Nach einem Ölwechsel sprang die Lok am 15.10.02 wieder an. Das war noch Wertarbeit.
Bis auf den erneuerten vorderen Puffer ist die Lok im Übernahmezustand erhalten. Eine Neulackierung ist nicht vorgesehen.

Technische Daten:
Type:  Jung ZL 105
Spurweite: 600 mm
Bauart: Bdm
Leistung: 24PS
Dienstgewicht: 5,4 t
Länge über Puffer:  3.440 mm
Achsstand: 915 mm
Zugkraft: 1.200 kg
Geschwindigkeit:  4,1 und  8,2 km/h
Zustand: 	betriebsfähig
Die FGF Lok 44 eine Jung ZL 105 am 01.05.2015 im Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna in Solms-Oberbiel. Lok 44 wurde im Jahr 1936 von der Lokomotivfabrik Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen / Sieg unter der Fabriknummer 6581 gebaut und über die Firma Carl Theis (Frankfurt/Main) an die Firma Adam Buschung I in Niederselters geliefert. Der Loktyp ZL 105 zählt zu dem Jung Diesellokprogramm der 2. Generation und wurde von 1933 bis 1959 in einer Stückzahl von ca. 980 Maschinen gefertigt. 1998 kam die Lok zur FGF. Die ZL 105 ist mit dem Jung-Zweizylinder-Zweitaktmotor SZ 110, Motor Nr. 3027 ausgerüstet. Über ein mechanisches Zweiganggetriebe können vorwärts und rückwärts Geschwindigkeiten von 4,1 und 8,2 km/h erreicht werden. Die Kraftübertragung vom Getriebe zu den Achsen erfolgt durch Rollenketten. Die 5,4 Tonnen schwere Lokomotive eine Spurweite von 600 mm. Angelassen wird der Motor über eine Andrehkurbel. Die Lok ist im Originalzustand erhalten, da sie wahrscheinlich seit dem Ende des zweiten Weltkrieges abgestellt war. Dies wird durch eine zerschossene Kühlwasserleitung untermauert, in welcher noch Reste eines Projektils zu finden waren. Auch in der Motorhaube sind Ein- und Austrittslöcher zu erkennen, welche auf einen Beschuß, wahrscheinlich im zweiten Weltkrieg, schließen lässt. Zur Inbetriebnahme der Maschine wurde die zerschossene Kühlwasserleitung durch die FGF repariert und festsitzende Teile gängig gemacht. Nach einem Ölwechsel sprang die Lok am 15.10.02 wieder an. Das war noch Wertarbeit. Bis auf den erneuerten vorderen Puffer ist die Lok im Übernahmezustand erhalten. Eine Neulackierung ist nicht vorgesehen. Technische Daten: Type: Jung ZL 105 Spurweite: 600 mm Bauart: Bdm Leistung: 24PS Dienstgewicht: 5,4 t Länge über Puffer: 3.440 mm Achsstand: 915 mm Zugkraft: 1.200 kg Geschwindigkeit: 4,1 und 8,2 km/h Zustand: betriebsfähig
Armin Schwarz

Feldbahnlok ZL 105 am 01.04.2012 bei Heimatmuseum Kirchen/Sieg. Die Lok wurde 1936 von Jung, Jungenthal bei Kirchen a.d. Sieg gebaut. Die Spurweite ist 650 mm, die Bauart ist Bdm, das Gewicht beträgt  5,4 t, die Zugkraft beträgt 1,2 t und sie fährt max. 8,2 km/h. Sie hat einen 2-Zylinder-Jung- Dieselmotor von ca. 24 PS, und ein Jung-Getriebe.
Feldbahnlok ZL 105 am 01.04.2012 bei Heimatmuseum Kirchen/Sieg. Die Lok wurde 1936 von Jung, Jungenthal bei Kirchen a.d. Sieg gebaut. Die Spurweite ist 650 mm, die Bauart ist Bdm, das Gewicht beträgt 5,4 t, die Zugkraft beträgt 1,2 t und sie fährt max. 8,2 km/h. Sie hat einen 2-Zylinder-Jung- Dieselmotor von ca. 24 PS, und ein Jung-Getriebe.
Armin Schwarz






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