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So ähnlich sah früher ein Arbeitsplatz eines Dampflok-Konstrukteurs der Fa.

(ID 188822)



So ähnlich sah früher ein Arbeitsplatz eines Dampflok-Konstrukteurs der Fa. Jung aus, ausgestellt im Heimatmuseum Kirchen/Sieg, hier am 01.04.2012. Wobei in einem Großraumbüro, mit Reißbrett an Reißbrett, gearbeitet wurde. Zudem wurden für solch große Zusammenstellungszeichnungen größere Reißbretter verwendet. Heute wird alles nur noch mit CAD am Computer gemacht, ich habe noch die alte Arbeitsweise gelernt. Auf dem Brett befindet sich eine Kopie einer Zeichnung einer Dampflok für die finnische Staatsbahn aus den Jahre 1952, das Original wurde auf Transparentpapier mit Tusche gezeichnet.

So ähnlich sah früher ein Arbeitsplatz eines Dampflok-Konstrukteurs der Fa. Jung aus, ausgestellt im Heimatmuseum Kirchen/Sieg, hier am 01.04.2012. Wobei in einem Großraumbüro, mit Reißbrett an Reißbrett, gearbeitet wurde. Zudem wurden für solch große Zusammenstellungszeichnungen größere Reißbretter verwendet. Heute wird alles nur noch mit CAD am Computer gemacht, ich habe noch die alte Arbeitsweise gelernt. Auf dem Brett befindet sich eine Kopie einer Zeichnung einer Dampflok für die finnische Staatsbahn aus den Jahre 1952, das Original wurde auf Transparentpapier mit Tusche gezeichnet.

Armin Schwarz 02.04.2012, 591 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Datum 2012:04:01 14:15:18, Belichtungsdauer: 0.020 s (1/50) (1/50), Blende: f/6.3, ISO400, Brennweite: 19.00 (19/1)

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Zurück zu den Ursprüngen bzw. neben ihrer „Geburtsstätte“....

Die Jung R 42 C ehemalige Werkslok Nr. 12 der Firma Gontermann-Peipers, ex Lok 12 der Kleinbahn Weidenau-Deuz, später SK 12 Siegener Kreisbahn, hier am 18.01.2015 als Denkmallok in Kirchen/Sieg.

Diese Jung R 42 C, die von der Gießerei Gontermann-Peipers GmbH, Siegen-Kaan-Marienborn an den Heimatverein Kirchen gestiftete Jung-Lok kehrte zu ihren Wurzeln nach Kirchen zurück und ist nun als Denkmal, gleich neben ihrer „Geburtsstätte“ den Werkshallen der ehemaligen Lokfabrik Jung Jungenthal GmbH aufgestellt.

Die Lok vom Typ R 42 C wurde 1959 von der Firma Jung Jungenthal GmbH, Kirchen (Sieg)  unter der Fabriknummer 13117 gebaut und an AB Industridiesel in Stockholm (ein Händler) geliefert. Sie wurde aber, aus unbekannten Gründen, 1960 wieder an Jung zurückgegeben, die sie dann an die Kleinbahn Weidenau-Deuz lieferte. 
Die Kleinbahn Weidenau-Deuz erhielt ebenso wie die Siegener Kreisbahn vier Lokomotiven und die Freien Grunder Eisenbahn in Herdorf eine, so dass nach der Fusion als Siegener Kreisbahn 1970 dort neun Lokomotiven verkehrten. Durch die Fusion zum 01.01.1970 wurde sie dann zur SK 12. Von 2000 bis 2002 war die Lok dann an die BLE - Butzbach-Licher Eisenbahn AG, Butzbach  vernietet. Im Februar 2003 wurde sie dann an Gontermann-Peipers verkauft.

Die Jung R 42 C ist eine dieselhydraulische Lokomotive von der 32 Exemplaren von Arnold Jung Lokomotivfabrik in Jungenthal bei Kirchen/Sieg gebaut wurden. Sie war vor allem für den Rangiereinsatz im Werksdienst vorgesehen, ab 1955 wurde die R 42 C angeboten.
Sieben Loks von diesem Typ gingen in den Wehrdienst, sie wurden zwischen 1956 und 1959 von der Bundeswehr beschafft und  bei der Truppe unter der Versorgungsnummer 2210-12-120-7680 in den Bestand übernommen.

Die Achsfolge ist C, als Antrieb dient ein aufgeladener MAN-Motor W8V 17,5/22A (wassergekühlter 8 Zyl. Reihenmotor) mit einer Leistung von 440 PS bei 1100 U/min, dieser überträgt seine Leistung auf ein hydraulisches Voith-Turbo-Getriebe L 37 U, dieses wiederum auf eine hinten liegende Blindwelle, die die drei Achsen über Kuppelstangen antreibt. Diese Leistungssteigerung von 40 PS,  gegenüber der R 40 C, machte den Einbau eines größeren Lüfters notwendig. Dieser ist am Lüftergitter auf dem Aufbau der dem Motor abgewandten Vorbau zu erkennen. Die Maschinen verfügen bei vergrößertem Raddurchmesser über einen verkürzten Radstand gegenüber der R 40 C.

Weitere Technische Daten: 
Achsfolge : C –dh
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 9.285 mm
Breite: 3.120 mm
Höhe: 3.975 mm
Eigengewicht: 43.500 kg
Dienstgewicht: 45.000 kg
zulässige Geschwindigkeit: 60 km/h (heute laut Aufkleber G+P 25 km/h)
Raddurchmesser: 1.100 mm
Tankinhalt: 820 Liter (Diesel)
Sonstiges:  Läutewerk, Sicherheitsfahrschaltung
Die Bremse ist eine Knorr Druckluftbremse.

Im deutschen Fahrzeugeinstellungsregister ist für die Jung R 42 C die Nummer 3942 vorgesehen, diese hier hat aber keine NVR-Nummer da sie nur auf dem Werkgleis fährt.

Durch das Läutewerk, das bei dem teilweisen Betrieb wie Straßenbahn bei der Siegener Kreisbahn, ständig läutete, wurde die Siegener Kreisbahn auch im Volksmund „Bimmelbahn“  genannt.
Zurück zu den Ursprüngen bzw. neben ihrer „Geburtsstätte“.... Die Jung R 42 C ehemalige Werkslok Nr. 12 der Firma Gontermann-Peipers, ex Lok 12 der Kleinbahn Weidenau-Deuz, später SK 12 Siegener Kreisbahn, hier am 18.01.2015 als Denkmallok in Kirchen/Sieg. Diese Jung R 42 C, die von der Gießerei Gontermann-Peipers GmbH, Siegen-Kaan-Marienborn an den Heimatverein Kirchen gestiftete Jung-Lok kehrte zu ihren Wurzeln nach Kirchen zurück und ist nun als Denkmal, gleich neben ihrer „Geburtsstätte“ den Werkshallen der ehemaligen Lokfabrik Jung Jungenthal GmbH aufgestellt. Die Lok vom Typ R 42 C wurde 1959 von der Firma Jung Jungenthal GmbH, Kirchen (Sieg) unter der Fabriknummer 13117 gebaut und an AB Industridiesel in Stockholm (ein Händler) geliefert. Sie wurde aber, aus unbekannten Gründen, 1960 wieder an Jung zurückgegeben, die sie dann an die Kleinbahn Weidenau-Deuz lieferte. Die Kleinbahn Weidenau-Deuz erhielt ebenso wie die Siegener Kreisbahn vier Lokomotiven und die Freien Grunder Eisenbahn in Herdorf eine, so dass nach der Fusion als Siegener Kreisbahn 1970 dort neun Lokomotiven verkehrten. Durch die Fusion zum 01.01.1970 wurde sie dann zur SK 12. Von 2000 bis 2002 war die Lok dann an die BLE - Butzbach-Licher Eisenbahn AG, Butzbach vernietet. Im Februar 2003 wurde sie dann an Gontermann-Peipers verkauft. Die Jung R 42 C ist eine dieselhydraulische Lokomotive von der 32 Exemplaren von Arnold Jung Lokomotivfabrik in Jungenthal bei Kirchen/Sieg gebaut wurden. Sie war vor allem für den Rangiereinsatz im Werksdienst vorgesehen, ab 1955 wurde die R 42 C angeboten. Sieben Loks von diesem Typ gingen in den Wehrdienst, sie wurden zwischen 1956 und 1959 von der Bundeswehr beschafft und bei der Truppe unter der Versorgungsnummer 2210-12-120-7680 in den Bestand übernommen. Die Achsfolge ist C, als Antrieb dient ein aufgeladener MAN-Motor W8V 17,5/22A (wassergekühlter 8 Zyl. Reihenmotor) mit einer Leistung von 440 PS bei 1100 U/min, dieser überträgt seine Leistung auf ein hydraulisches Voith-Turbo-Getriebe L 37 U, dieses wiederum auf eine hinten liegende Blindwelle, die die drei Achsen über Kuppelstangen antreibt. Diese Leistungssteigerung von 40 PS, gegenüber der R 40 C, machte den Einbau eines größeren Lüfters notwendig. Dieser ist am Lüftergitter auf dem Aufbau der dem Motor abgewandten Vorbau zu erkennen. Die Maschinen verfügen bei vergrößertem Raddurchmesser über einen verkürzten Radstand gegenüber der R 40 C. Weitere Technische Daten: Achsfolge : C –dh Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Länge über Puffer: 9.285 mm Breite: 3.120 mm Höhe: 3.975 mm Eigengewicht: 43.500 kg Dienstgewicht: 45.000 kg zulässige Geschwindigkeit: 60 km/h (heute laut Aufkleber G+P 25 km/h) Raddurchmesser: 1.100 mm Tankinhalt: 820 Liter (Diesel) Sonstiges: Läutewerk, Sicherheitsfahrschaltung Die Bremse ist eine Knorr Druckluftbremse. Im deutschen Fahrzeugeinstellungsregister ist für die Jung R 42 C die Nummer 3942 vorgesehen, diese hier hat aber keine NVR-Nummer da sie nur auf dem Werkgleis fährt. Durch das Läutewerk, das bei dem teilweisen Betrieb wie Straßenbahn bei der Siegener Kreisbahn, ständig läutete, wurde die Siegener Kreisbahn auch im Volksmund „Bimmelbahn“ genannt.
Armin Schwarz

Blick auf die ehemalige Lokomotivfabrik Arnold Jung  Jungenthal, hier am 01.04.2012 vom Otto-Turm bei Kirchen-Heckersdorf. Die Produktion wurde am 30. September 1993 aufgegeben, das Werk geschlossen. Die letzte Lok (Nr. 12 143) wurde 1987 gebaut, eine Pressluftgubenlok Pz 45. Insgesamt wurden mehr als 12.000 Lokomotiven gefertigt – unter anderem 1959 mit der 23 105 die letzte überhaupt an die DB gelieferte Neubaudampflok.
Blick auf die ehemalige Lokomotivfabrik Arnold Jung Jungenthal, hier am 01.04.2012 vom Otto-Turm bei Kirchen-Heckersdorf. Die Produktion wurde am 30. September 1993 aufgegeben, das Werk geschlossen. Die letzte Lok (Nr. 12 143) wurde 1987 gebaut, eine Pressluftgubenlok Pz 45. Insgesamt wurden mehr als 12.000 Lokomotiven gefertigt – unter anderem 1959 mit der 23 105 die letzte überhaupt an die DB gelieferte Neubaudampflok.
Armin Schwarz






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