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NSB El 11 2098 in Flam am 01.08.1985.

(ID 755357)



NSB El 11 2098 in Flam am 01.08.1985.

NSB El 11 2098 in Flam am 01.08.1985.

Karl Sauerbrey 06.11.2021, 75 Aufrufe, 0 Kommentare

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NSB El 11 2098 in Flam am 01.08.1985.
NSB El 11 2098 in Flam am 01.08.1985.
Karl Sauerbrey

NSB El 11.2146 in Oslo Ostbahnhof im Juli 1977.
NSB El 11.2146 in Oslo Ostbahnhof im Juli 1977.
Karl Sauerbrey

Norwegen / E-Loks / El 11

63 1200x787 Px, 13.10.2021

Die Vy El 18 2253 (91 76 0118 253-3 N-Vy) der Vygruppen AS (ehemals NSB - Norges Statsbaner) am Ende eines Zuges der Flåmsbana (Flåmbahn) am 16 Juni 2026 im Bahnhof Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz.

Die Lok wurde 1996 von dem Konsortium bestehend aus der Schweizerischen Lokomotiven- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur, der ABB Daimler Benz Transportation (Adtranz) in Zürich und der ABB Strømmens Værksted in Norwegen gebaut und an die NSB geliefert. Die SLM Fabriknummer ist die 5723.

Nach einer internationalen Ausschreibung durch die Norwegischen Staatsbahnen (NSB) erhielt im September 1994 das Konsortium den Auftrag für 22 neue Universallokomotiven. Die SLM und ABB hatten mit der SBB Bauart Re 460 schon eine moderne und erfolgreiche Lokomotive entwickelt, die auch außerhalb der Schweiz Interesse weckte. So kamen die SBB Lokomotiven 460 055 und 066 der SBB vom 24. Januar 1994 bis 19. Juli 1994 nach Norwegen. Sie wurden in Güterzüge eingestellt und als Wagenlokomotiven durch Deutschland geschleppt. In Norwegen erhielten sie an beiden Fronten je einen Schneeräumer und versahen Regeldienste vor Güter- und Reisezügen. Angesichts des Triebfahrzeugmangels während der Olympischen Winterspiele im Februar 1994 wurden die beiden zusätzlichen Lokomotiven im Sonderzugdienst eingesetzt. Die 460 055 wurde mit dem Namen Lillehammer versehen, und die 460 066 heißt seit ihrem Einsatz in Norwegen Finse. Die ABB Verkehrssysteme AG hatte in der Klimakammer die Baureihe Re 460 auf ihre Kältetauglichkeit getestet.

Konstruktion
Die El 18 weisen mit 5.400 kW eine etwas (700 kW) geringere Leistung als die Lokomotiven der Baureihe SBB Re 460 auf, haben dafür aber zusätzliche Einrichtungen für den Betrieb bei arktischen Temperaturen, wie sie in Norwegen vorkommen können. Der elektrische Teil entspricht im Wesentlichen den für die BLS gebauten Re 465.

Besonderheiten
Die Lokomotiven sind für eine externe Speisung der Lokomotivheizanlage auf Ortsnetzbasis von 400 V mit 50 Hz eingerichtet. Deshalb ist eine Parkstellung mit gesenkten Stromabnehmern möglich. Als Komforteinrichtung besitzen die Lokomotiven im klimatisierten Führerstand einen Kühlschrank und eine Herdplatte zum Kaffeekochen.

Eine bemerkenswerte Besonderheit stellt das Jagdgewehr dar, das früher auf norwegischen Lokomotiven, insbesondere in der Provinz Nordland, mitgeführt wurde, um im Fall eines Wildunfalls, insbesondere mit Rentieren und Elchen, verletzte Tiere schnell zu erlösen. Verschärfungen im Waffenrecht führten jedoch zu einem schrittweisen Rückgang dieser Praxis, was wiederum Kritik von Seiten des Tierschutzes nach sich zog.

Die Lokomotiven sind mit einer Löschanlage ausgerüstet.

Einsatzgebiet
Obwohl die Maschinen als Universallokomotiven ausgelegt wurden, werden sie meist im höherwertigen Reisezugdienst eingesetzt. Dazu gehören Fernzüge mit konventionellem Wagenmaterial. Auf den Strecken Oslo–Kristiansand–Stavanger (Sørlandsbanen), Oslo–Bergen (Bergensbanen) sowie Oslo–Trondheim (Dovrebanen) ist ein Teil dieser Züge durch den Einsatz der Triebzüge des NSB Type 73 verdrängt worden. Jedoch sind die El 18 vor den Nachtzügen unverzichtbar. Außerdem werden im Berufsverkehr Züge auf den Strecken Oslo–Halden (Østfoldbanen) und Oslo–Skien (Vestfoldbanen) bespannt. Seit 2015 werden El 18 (Vy 2249–2253) auf der Flåmbahn als Ersatz für die El 17 eingesetzt. Während der Sommersaison werden die Züge mit je einer El 18 an jedem Ende (Sandwichverkehr) bespannt, da keine Steuerwagen verfügbar sind.

TECHNISCHE DATEN:
Baujahre: 1996 und 1997
Gebaute Anzahl: 22
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) 
Achsfolge:  Bo'Bo'
Länge über Puffer: 18.500 mm
Drehzapfenabstand: 11.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm
Treibraddurchmesser: 1.105 mm (neu)
Höhe: 4.300 mm
0Breite: 3.040 mm
Dienstgewicht: 85,2 t
Achslast: 21,3 t
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Dauerleistung: 5.400 kW  
Anfahrzugkraft: 275 kN
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC
Fahrmotoren: 4 (Type ABB 4FHA 7056A)
Bremse: Druckluftbremse, elektrodynamische Nutzbremse
Die Vy El 18 2253 (91 76 0118 253-3 N-Vy) der Vygruppen AS (ehemals NSB - Norges Statsbaner) am Ende eines Zuges der Flåmsbana (Flåmbahn) am 16 Juni 2026 im Bahnhof Flåm. Bild © Matthias Trapp, Text Armin Schwarz. Die Lok wurde 1996 von dem Konsortium bestehend aus der Schweizerischen Lokomotiven- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur, der ABB Daimler Benz Transportation (Adtranz) in Zürich und der ABB Strømmens Værksted in Norwegen gebaut und an die NSB geliefert. Die SLM Fabriknummer ist die 5723. Nach einer internationalen Ausschreibung durch die Norwegischen Staatsbahnen (NSB) erhielt im September 1994 das Konsortium den Auftrag für 22 neue Universallokomotiven. Die SLM und ABB hatten mit der SBB Bauart Re 460 schon eine moderne und erfolgreiche Lokomotive entwickelt, die auch außerhalb der Schweiz Interesse weckte. So kamen die SBB Lokomotiven 460 055 und 066 der SBB vom 24. Januar 1994 bis 19. Juli 1994 nach Norwegen. Sie wurden in Güterzüge eingestellt und als Wagenlokomotiven durch Deutschland geschleppt. In Norwegen erhielten sie an beiden Fronten je einen Schneeräumer und versahen Regeldienste vor Güter- und Reisezügen. Angesichts des Triebfahrzeugmangels während der Olympischen Winterspiele im Februar 1994 wurden die beiden zusätzlichen Lokomotiven im Sonderzugdienst eingesetzt. Die 460 055 wurde mit dem Namen Lillehammer versehen, und die 460 066 heißt seit ihrem Einsatz in Norwegen Finse. Die ABB Verkehrssysteme AG hatte in der Klimakammer die Baureihe Re 460 auf ihre Kältetauglichkeit getestet. Konstruktion Die El 18 weisen mit 5.400 kW eine etwas (700 kW) geringere Leistung als die Lokomotiven der Baureihe SBB Re 460 auf, haben dafür aber zusätzliche Einrichtungen für den Betrieb bei arktischen Temperaturen, wie sie in Norwegen vorkommen können. Der elektrische Teil entspricht im Wesentlichen den für die BLS gebauten Re 465. Besonderheiten Die Lokomotiven sind für eine externe Speisung der Lokomotivheizanlage auf Ortsnetzbasis von 400 V mit 50 Hz eingerichtet. Deshalb ist eine Parkstellung mit gesenkten Stromabnehmern möglich. Als Komforteinrichtung besitzen die Lokomotiven im klimatisierten Führerstand einen Kühlschrank und eine Herdplatte zum Kaffeekochen. Eine bemerkenswerte Besonderheit stellt das Jagdgewehr dar, das früher auf norwegischen Lokomotiven, insbesondere in der Provinz Nordland, mitgeführt wurde, um im Fall eines Wildunfalls, insbesondere mit Rentieren und Elchen, verletzte Tiere schnell zu erlösen. Verschärfungen im Waffenrecht führten jedoch zu einem schrittweisen Rückgang dieser Praxis, was wiederum Kritik von Seiten des Tierschutzes nach sich zog. Die Lokomotiven sind mit einer Löschanlage ausgerüstet. Einsatzgebiet Obwohl die Maschinen als Universallokomotiven ausgelegt wurden, werden sie meist im höherwertigen Reisezugdienst eingesetzt. Dazu gehören Fernzüge mit konventionellem Wagenmaterial. Auf den Strecken Oslo–Kristiansand–Stavanger (Sørlandsbanen), Oslo–Bergen (Bergensbanen) sowie Oslo–Trondheim (Dovrebanen) ist ein Teil dieser Züge durch den Einsatz der Triebzüge des NSB Type 73 verdrängt worden. Jedoch sind die El 18 vor den Nachtzügen unverzichtbar. Außerdem werden im Berufsverkehr Züge auf den Strecken Oslo–Halden (Østfoldbanen) und Oslo–Skien (Vestfoldbanen) bespannt. Seit 2015 werden El 18 (Vy 2249–2253) auf der Flåmbahn als Ersatz für die El 17 eingesetzt. Während der Sommersaison werden die Züge mit je einer El 18 an jedem Ende (Sandwichverkehr) bespannt, da keine Steuerwagen verfügbar sind. TECHNISCHE DATEN: Baujahre: 1996 und 1997 Gebaute Anzahl: 22 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo' Länge über Puffer: 18.500 mm Drehzapfenabstand: 11.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm Treibraddurchmesser: 1.105 mm (neu) Höhe: 4.300 mm 0Breite: 3.040 mm Dienstgewicht: 85,2 t Achslast: 21,3 t Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Dauerleistung: 5.400 kW Anfahrzugkraft: 275 kN Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC Fahrmotoren: 4 (Type ABB 4FHA 7056A) Bremse: Druckluftbremse, elektrodynamische Nutzbremse
Armin Schwarz






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