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Die ÖBB und Bombardier präsentierten auf der InnoTrans 2018 in Berlin (18.09.2018) neuen ÖBB Cityjet vom Typ TALENT 3.

(ID 724051)


Die ÖBB und Bombardier präsentierten auf der InnoTrans 2018 in Berlin (18.09.2018) neuen ÖBB Cityjet vom Typ TALENT 3.

Die Fahrzeuge sollen in Österreich und in Deutschland uneingeschränkt zugelassen werden, wobei 6 der 25 Fahrzeuge in Tirol auch in Italien zugelassen werden sollen, sodass der grenzüberschreitende Verkehr nach Südtirol in Zukunft ohne Umsteigen am Brenner möglich ist. Aktuell fehlen diesen Triebzügen immer noch die Zulassungen. Soweit mein Text aus 2018….

Nun schreiben wir das Jahr 2026 und ich will folgendes Bombardier TALENT 3 der ÖBB Reihe 4758 anfügen und aktualisieren:

Die TALENT 3 ist eine Familie von Triebzügen, welche durch den Hersteller Bombardier Transportation entwickelt wurde. Dieser wurde 2021 von Alstom übernommen, welcher die Fahrzeugplattform an Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF), wohl aus Kartellrechtlichen Gründen, abgegeben hat. Die bereits für die ÖBB produzierten und von dieser nicht abgenommenen Garnituren bleiben allerdings im Eigentum von Alstom. 

Die Triebzüge der Bauart Talent 3 sind im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Talent 2 keine Neuentwicklung, sondern eine Weiterentwicklung dieser, welchen die Talent 3 optisch ähneln. Im Gegensatz zur zweiten Generation entsprechen die Talent 3 nicht nur den deutschen, sondern auch europäischen Normen.

Technik
Die Talent 3 sind elektrische Triebzüge. Die Einheiten können sowohl als S-Bahn-, Regionalverkehrs- oder Fernverkehrszüge geliefert werden, dabei sind unterschiedliche Wagenlängen und Türanordnungen möglich. Zudem sind Höchstgeschwindigkeiten von 160 oder 200 km/h wählbar. Die Fußbodenhöhe kann an verschiedene Bahnsteighöhen (550, 760 und 960 mm) angepasst werden. 

Wie bei der vorigen Generation haben die Wagenkästen nach außen gewölbte Seitenwände und damit einen ovalen Querschnitt. Die sechsteilige, 104,5 m lange Version dieser Elektrotriebzüge bietet rund 300 Sitzplätze und bis zu 42 Fahrradstellplätze (deren Anzahl in der kalten Jahreszeit mit geringem Umbauaufwand bspw. zugunsten von Skihalterungen reduziert werden kann). Sie erreicht eine Beschleunigung von bis zu 0,98 m/s²  und ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h zugelassen.

Bestellung der ÖBB 
Bei einer Ausschreibung der ÖBB über einen Rahmenvertrag von 300 elektrischen Triebwagen konnte sich Bombardier Transportation mit dem Talent 3 gegen den Stadler Flirt und den Siemens Mireo durchsetzen. Der Rahmenvertrag, welcher im Dezember 2016 geschlossen wurde, hätte bei Abruf aller Einheiten einen Wert von 1,8 Mrd. Euro. Da sich die Zulassung der Talent 3 verzögerte, platzte jedoch der Vertrag. Da aber schon 46 Garnituren abgerufen und Bombardier Transportation schon im Lieferverzug war, erfolgte ersatzweise eine Beschaffung von 46 Siemens Desiro ML (allerdings 4-teilig). Anschließend kam es zu einer Neuausschreibung für einen Rahmenvertrag für bis zu 540 Triebwagen, die Siemens mit dem Mireo gewann.

Vorarlberg
Im Zuge der Unterzeichnung des Rahmenvertrags erfolgte der erste Abruf von 21 sechsteiligen Triebzügen für die S-Bahn Vorarlberg, welche als Baureihe 4758 bezeichnet werden. Das Auftragsvolumen betrug etwa 150 Millionen Euro. Diese Züge sollten die Kapazität in Vorarlberg erhöhen, um den stetigen Fahrgastzuwachs bewältigen zu können.

Die für April 2019 geplante Einführung musste aufgrund von Verzögerungen bei der Zulassung mehrmals verschoben werden. Im Juli 2019 wurde in Dornbirn eine erste Einheit vorgestellt und im Oktober 2019 berichtet, dass die 21 Triebfahrzeuggarnituren fertig gestellt seien und, sofern deren Betriebssoftware zugelassen wird, ab Anfang April 2020 Zug um Zug auf Schiene kommen sollen. Im November 2019 nannte Bombardier als geplanten Einsatzbeginn das erste Quartal 2020. Nachdem dieser Termin nicht eingehalten werden konnte, gaben die ÖBB im Juni 2020 bekannt, dass mit einer zeitnahen Zulassung gerechnet wird, und kündigten den Einsatz von aufgefrischten Talent 1 als Übergangslösung an.

Nachdem eine bis Ende Februar 2021 befristete Genehmigung vorlag, nahmen die ÖBB im November 2020 den Probebetrieb mit Fahrgästen auf. Da Bombardier für diesen Probebetrieb nur eine einzige Garnitur zur Verfügung stellen konnte und sich weitere Verzögerungen im Zulassungsverfahren ankündigten, entschieden sich die ÖBB, den Auftrag neu auszuschreiben, auch wenn dies vorerst nur ein „Plan B“ sei. Seit dem 18. Dezember 2020 befand sich eine zweite Garnitur im Probebetrieb. Ende Januar 2021 forderte der ÖBB-Chef von Bombardier Millionen Euro an Schadenersatz. Der Probebetrieb endete fristgemäß, ohne die angestrebte Erteilung einer Zulassung, am 28. Februar 2021. Im Mai 2021 gab der für den öffentlichen Nahverkehr zuständige Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch bekannt, die Beschaffung von Talent 3 für die S-Bahn Vorarlberg endgültig zu stoppen und verkündete im August 2021, dass die ÖBB statt der ursprünglich für Vorarlberg vorgesehenen 21 Talent 3 nun die gleiche Stückzahl vierteilige Desiro-ML-Garnituren bei Siemens bestellten.

Tirol
Im Juni 2018 bestellten die ÖBB 25 weitere Talent 3 in der Langversion für den Einsatz in Tirol und Südtirol mit 316 Sitzplätzen. Laut ÖBB sollten die Talent 3 ab August 2020 fahrplanmäßig in Tirol verkehren. Für den Betrieb auf der zukünftig umsteigefrei bedienten Relation Innsbruck Hauptbahnhof – Brenner – Bozen – Meran – Mals sollten sechs Einheiten für 15 kV bei 16,7 Hz sowie 25 kV bei 50 Hz Wechsel- und 3 kV Gleichspannung ausgerüstet werden. Sie sollten ab 2021 zusammen mit dem Stadler Flirt von SAD Nahverkehr und Trenitalia zwischen Österreich und Italien verkehren. Die Einstiegshöhe sollte 600 mm betragen. Die Züge sollten in einem angepassten Cityjet-Design geliefert werden. Bei diesem Design sind die Streifen des normalen Cityjet-Designs unterhalb der Fenster als Bergsilhouette gestaltet, der Bereich darüber ist, bis auf ein schwarzes Fensterband, weiß gestaltet mit Platz für Logos der ÖBB, des Landes Tirol und der ÖBB-Marke cityjet. Wegen Problemen mit der Zulassung der Talent 3 war deren Einsatz in Tirol im Mai 2021 bereits unwahrscheinlich.

Im Oktober 2021 wurde bekannt gegeben, dass als Ersatz für den Talent 3 nun ebenfalls Fahrzeuge vom Typ Siemens Desiro ML beschafft werden. Allerdings wurde die Zahl der Garnituren für Tirol auf 20 reduziert (5 gehen nach Salzburg) und es handelt sich nur um Zweisystemfahrzeuge für 15 kV und 25 kV Wechselspannung.

Mit diesen ist ein grenzüberschreitender Einsatz nach Südtirol (Italien) nicht möglich. Daher gab das Land Tirol am 5. Juni 2023 bekannt, dass seitens der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zusätzlich sechs Alstom Coradia Stream angekauft werden. Die Beschaffung war Teil eines umfassenden Beschaffungsprogramms über die öffentliche Südtiroler Transportstrukturen AG, über die bereits 15 Züge derselben Serie abgerufen wurden. 

So sind heute die 46 an die ÖBB gelieferten Talent 3 meist alle angestellt, einige wurden jedoch an die SWEG und an Abellio Rail Mitteldeutschland nach Deutschland vermietet. Auch 7 Triebzüge die an die Südtiroler Transportstrukturen STA geliefert wurden erhielte keine Zulassung und wurden abgestellt. 

TECHNISCHE DATEN sechsteilige ET (ÖBB 4758):
Hersteller: Bombardier Transportation
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo’2’Bo’2’Bo’2’Bo’
Länge über Kupplung: 104.500 mm
Achsabstand im Drehgestell (Enddrehgestell): 2.300 mm
Achsabstand im Drehgestell (Jacobsdrehgestell): 2.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Stundenleistung: 4.040 kW
Raddurchmesser: 840 mm (neu) / 770 mm (abgenutzt)
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC (40 ET) und 6 ET zudem 25 kV 50 Hz AC und 3 kV DC
Stromübertragung: Oberleitung, Stromabnehmer DSA 200
Kupplung: Scharfenbergkupplung, Typ 10
Einstiegshöhe: 600 mm

Die ÖBB und Bombardier präsentierten auf der InnoTrans 2018 in Berlin (18.09.2018) neuen ÖBB Cityjet vom Typ TALENT 3.

Die Fahrzeuge sollen in Österreich und in Deutschland uneingeschränkt zugelassen werden, wobei 6 der 25 Fahrzeuge in Tirol auch in Italien zugelassen werden sollen, sodass der grenzüberschreitende Verkehr nach Südtirol in Zukunft ohne Umsteigen am Brenner möglich ist. Aktuell fehlen diesen Triebzügen immer noch die Zulassungen. Soweit mein Text aus 2018….

Nun schreiben wir das Jahr 2026 und ich will folgendes Bombardier TALENT 3 der ÖBB Reihe 4758 anfügen und aktualisieren:

Die TALENT 3 ist eine Familie von Triebzügen, welche durch den Hersteller Bombardier Transportation entwickelt wurde. Dieser wurde 2021 von Alstom übernommen, welcher die Fahrzeugplattform an Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF), wohl aus Kartellrechtlichen Gründen, abgegeben hat. Die bereits für die ÖBB produzierten und von dieser nicht abgenommenen Garnituren bleiben allerdings im Eigentum von Alstom.

Die Triebzüge der Bauart Talent 3 sind im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Talent 2 keine Neuentwicklung, sondern eine Weiterentwicklung dieser, welchen die Talent 3 optisch ähneln. Im Gegensatz zur zweiten Generation entsprechen die Talent 3 nicht nur den deutschen, sondern auch europäischen Normen.

Technik
Die Talent 3 sind elektrische Triebzüge. Die Einheiten können sowohl als S-Bahn-, Regionalverkehrs- oder Fernverkehrszüge geliefert werden, dabei sind unterschiedliche Wagenlängen und Türanordnungen möglich. Zudem sind Höchstgeschwindigkeiten von 160 oder 200 km/h wählbar. Die Fußbodenhöhe kann an verschiedene Bahnsteighöhen (550, 760 und 960 mm) angepasst werden.

Wie bei der vorigen Generation haben die Wagenkästen nach außen gewölbte Seitenwände und damit einen ovalen Querschnitt. Die sechsteilige, 104,5 m lange Version dieser Elektrotriebzüge bietet rund 300 Sitzplätze und bis zu 42 Fahrradstellplätze (deren Anzahl in der kalten Jahreszeit mit geringem Umbauaufwand bspw. zugunsten von Skihalterungen reduziert werden kann). Sie erreicht eine Beschleunigung von bis zu 0,98 m/s² und ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h zugelassen.

Bestellung der ÖBB
Bei einer Ausschreibung der ÖBB über einen Rahmenvertrag von 300 elektrischen Triebwagen konnte sich Bombardier Transportation mit dem Talent 3 gegen den Stadler Flirt und den Siemens Mireo durchsetzen. Der Rahmenvertrag, welcher im Dezember 2016 geschlossen wurde, hätte bei Abruf aller Einheiten einen Wert von 1,8 Mrd. Euro. Da sich die Zulassung der Talent 3 verzögerte, platzte jedoch der Vertrag. Da aber schon 46 Garnituren abgerufen und Bombardier Transportation schon im Lieferverzug war, erfolgte ersatzweise eine Beschaffung von 46 Siemens Desiro ML (allerdings 4-teilig). Anschließend kam es zu einer Neuausschreibung für einen Rahmenvertrag für bis zu 540 Triebwagen, die Siemens mit dem Mireo gewann.

Vorarlberg
Im Zuge der Unterzeichnung des Rahmenvertrags erfolgte der erste Abruf von 21 sechsteiligen Triebzügen für die S-Bahn Vorarlberg, welche als Baureihe 4758 bezeichnet werden. Das Auftragsvolumen betrug etwa 150 Millionen Euro. Diese Züge sollten die Kapazität in Vorarlberg erhöhen, um den stetigen Fahrgastzuwachs bewältigen zu können.

Die für April 2019 geplante Einführung musste aufgrund von Verzögerungen bei der Zulassung mehrmals verschoben werden. Im Juli 2019 wurde in Dornbirn eine erste Einheit vorgestellt und im Oktober 2019 berichtet, dass die 21 Triebfahrzeuggarnituren fertig gestellt seien und, sofern deren Betriebssoftware zugelassen wird, ab Anfang April 2020 Zug um Zug auf Schiene kommen sollen. Im November 2019 nannte Bombardier als geplanten Einsatzbeginn das erste Quartal 2020. Nachdem dieser Termin nicht eingehalten werden konnte, gaben die ÖBB im Juni 2020 bekannt, dass mit einer zeitnahen Zulassung gerechnet wird, und kündigten den Einsatz von aufgefrischten Talent 1 als Übergangslösung an.

Nachdem eine bis Ende Februar 2021 befristete Genehmigung vorlag, nahmen die ÖBB im November 2020 den Probebetrieb mit Fahrgästen auf. Da Bombardier für diesen Probebetrieb nur eine einzige Garnitur zur Verfügung stellen konnte und sich weitere Verzögerungen im Zulassungsverfahren ankündigten, entschieden sich die ÖBB, den Auftrag neu auszuschreiben, auch wenn dies vorerst nur ein „Plan B“ sei. Seit dem 18. Dezember 2020 befand sich eine zweite Garnitur im Probebetrieb. Ende Januar 2021 forderte der ÖBB-Chef von Bombardier Millionen Euro an Schadenersatz. Der Probebetrieb endete fristgemäß, ohne die angestrebte Erteilung einer Zulassung, am 28. Februar 2021. Im Mai 2021 gab der für den öffentlichen Nahverkehr zuständige Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch bekannt, die Beschaffung von Talent 3 für die S-Bahn Vorarlberg endgültig zu stoppen und verkündete im August 2021, dass die ÖBB statt der ursprünglich für Vorarlberg vorgesehenen 21 Talent 3 nun die gleiche Stückzahl vierteilige Desiro-ML-Garnituren bei Siemens bestellten.

Tirol
Im Juni 2018 bestellten die ÖBB 25 weitere Talent 3 in der Langversion für den Einsatz in Tirol und Südtirol mit 316 Sitzplätzen. Laut ÖBB sollten die Talent 3 ab August 2020 fahrplanmäßig in Tirol verkehren. Für den Betrieb auf der zukünftig umsteigefrei bedienten Relation Innsbruck Hauptbahnhof – Brenner – Bozen – Meran – Mals sollten sechs Einheiten für 15 kV bei 16,7 Hz sowie 25 kV bei 50 Hz Wechsel- und 3 kV Gleichspannung ausgerüstet werden. Sie sollten ab 2021 zusammen mit dem Stadler Flirt von SAD Nahverkehr und Trenitalia zwischen Österreich und Italien verkehren. Die Einstiegshöhe sollte 600 mm betragen. Die Züge sollten in einem angepassten Cityjet-Design geliefert werden. Bei diesem Design sind die Streifen des normalen Cityjet-Designs unterhalb der Fenster als Bergsilhouette gestaltet, der Bereich darüber ist, bis auf ein schwarzes Fensterband, weiß gestaltet mit Platz für Logos der ÖBB, des Landes Tirol und der ÖBB-Marke cityjet. Wegen Problemen mit der Zulassung der Talent 3 war deren Einsatz in Tirol im Mai 2021 bereits unwahrscheinlich.

Im Oktober 2021 wurde bekannt gegeben, dass als Ersatz für den Talent 3 nun ebenfalls Fahrzeuge vom Typ Siemens Desiro ML beschafft werden. Allerdings wurde die Zahl der Garnituren für Tirol auf 20 reduziert (5 gehen nach Salzburg) und es handelt sich nur um Zweisystemfahrzeuge für 15 kV und 25 kV Wechselspannung.

Mit diesen ist ein grenzüberschreitender Einsatz nach Südtirol (Italien) nicht möglich. Daher gab das Land Tirol am 5. Juni 2023 bekannt, dass seitens der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zusätzlich sechs Alstom Coradia Stream angekauft werden. Die Beschaffung war Teil eines umfassenden Beschaffungsprogramms über die öffentliche Südtiroler Transportstrukturen AG, über die bereits 15 Züge derselben Serie abgerufen wurden.

So sind heute die 46 an die ÖBB gelieferten Talent 3 meist alle angestellt, einige wurden jedoch an die SWEG und an Abellio Rail Mitteldeutschland nach Deutschland vermietet. Auch 7 Triebzüge die an die Südtiroler Transportstrukturen STA geliefert wurden erhielte keine Zulassung und wurden abgestellt.

TECHNISCHE DATEN sechsteilige ET (ÖBB 4758):
Hersteller: Bombardier Transportation
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: Bo’2’Bo’2’Bo’2’Bo’
Länge über Kupplung: 104.500 mm
Achsabstand im Drehgestell (Enddrehgestell): 2.300 mm
Achsabstand im Drehgestell (Jacobsdrehgestell): 2.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Stundenleistung: 4.040 kW
Raddurchmesser: 840 mm (neu) / 770 mm (abgenutzt)
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC (40 ET) und 6 ET zudem 25 kV 50 Hz AC und 3 kV DC
Stromübertragung: Oberleitung, Stromabnehmer DSA 200
Kupplung: Scharfenbergkupplung, Typ 10
Einstiegshöhe: 600 mm

Armin Schwarz 16.01.2021, 719 Aufrufe, 0 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/200, Blende: 10/1, ISO320, Brennweite: 35/1

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TÜLOMSAŞ,  ASELSAN und die TCDD (Türkische Bahn) präsentierten auf der InnoTrans 2018 in Berlin (18.09.2018) die Hybrid Rangierlokomotive HSL-700. Das Spenderfahrzeug ist eine DE11000 aus der Flotte der TCDD. Die DE11000 wurden 1985 gebaut, 20 Loks wurden von Krauss-Maffei in München gebaut, die restlichen 65 sind Lizenzbauten von Tülomsaş.

Diese modifizierten Rangierlokomotiven haben einen Dieselmotor der einen 300 kW - Generator antreibt, sowie 400 kW Lithium-Ionen-Akkumulatoren. So können bei Bedarf bis zu 700 kW (950 PS) Leistung abgerufen werden. Bei Teillast fährt die Lok mit dem Strom aus der Batterie. Wird mehr Leistung benötigt, hilft ein Dieselmotor mit. Der Motor dient auch als Stromgenerator zum Nachladen der Batterie.

Anders als bei herkömmlichen Dieselloks läuft der Motor auch bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten immer im optimalen Drehzahlbereich und lädt die Batterie. Dadurch können bis zu 50 Prozent Treibstoff gespart werden, der Schadstoffausstoß sinkt sogar um bis zu 70 Prozent. Hybridloks eignen sich besonders für den Rangierbetrieb mit häufigem Anfahren und Anhalten. 50 bis 75 Prozent der Einsatzzeit kann im Batteriebetrieb gefahren werden.

Das diesel-elektrische Antriebsaggregat (DC-Stromerzeuger) vom Typ MPU 300 DDPME besteht aus:
•	Einem wassergekühlten V 6-Zylinder 4-Takt Dieselmotor mit elektronisch gesteuerten waste-gate Turbolader und 2.000 bar Hochdruck Common Rail System vom Typ Deutz TCD 12.9 V6 mit 390 kW Leistung bei 2.100 U/min, Arbeitsbereich1.000 – 2.100 U/min, Hubraum 11,9 Liter (Bohrung 132 mm x Hub 145 mm).
•	Generator vom Typ PME 315/4 (Lizenz Genco GmbH) mit 340 kW Nennleistung. 

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanordnung: 	Bo'Bo'
Länge über Puffer: 13.300 mm
Höhe: 4.300 mm
Breite: 3.100 mm
Dienstgewicht: 68 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h 
Anfahrzugkraft: 220 kN
Leistung am Rad: max. 700 kW (300 kW Dieselgenerator und 
400 kW Batterie)
TÜLOMSAŞ, ASELSAN und die TCDD (Türkische Bahn) präsentierten auf der InnoTrans 2018 in Berlin (18.09.2018) die Hybrid Rangierlokomotive HSL-700. Das Spenderfahrzeug ist eine DE11000 aus der Flotte der TCDD. Die DE11000 wurden 1985 gebaut, 20 Loks wurden von Krauss-Maffei in München gebaut, die restlichen 65 sind Lizenzbauten von Tülomsaş. Diese modifizierten Rangierlokomotiven haben einen Dieselmotor der einen 300 kW - Generator antreibt, sowie 400 kW Lithium-Ionen-Akkumulatoren. So können bei Bedarf bis zu 700 kW (950 PS) Leistung abgerufen werden. Bei Teillast fährt die Lok mit dem Strom aus der Batterie. Wird mehr Leistung benötigt, hilft ein Dieselmotor mit. Der Motor dient auch als Stromgenerator zum Nachladen der Batterie. Anders als bei herkömmlichen Dieselloks läuft der Motor auch bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten immer im optimalen Drehzahlbereich und lädt die Batterie. Dadurch können bis zu 50 Prozent Treibstoff gespart werden, der Schadstoffausstoß sinkt sogar um bis zu 70 Prozent. Hybridloks eignen sich besonders für den Rangierbetrieb mit häufigem Anfahren und Anhalten. 50 bis 75 Prozent der Einsatzzeit kann im Batteriebetrieb gefahren werden. Das diesel-elektrische Antriebsaggregat (DC-Stromerzeuger) vom Typ MPU 300 DDPME besteht aus: • Einem wassergekühlten V 6-Zylinder 4-Takt Dieselmotor mit elektronisch gesteuerten waste-gate Turbolader und 2.000 bar Hochdruck Common Rail System vom Typ Deutz TCD 12.9 V6 mit 390 kW Leistung bei 2.100 U/min, Arbeitsbereich1.000 – 2.100 U/min, Hubraum 11,9 Liter (Bohrung 132 mm x Hub 145 mm). • Generator vom Typ PME 315/4 (Lizenz Genco GmbH) mit 340 kW Nennleistung. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsanordnung: Bo'Bo' Länge über Puffer: 13.300 mm Höhe: 4.300 mm Breite: 3.100 mm Dienstgewicht: 68 t Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Anfahrzugkraft: 220 kN Leistung am Rad: max. 700 kW (300 kW Dieselgenerator und 400 kW Batterie)
Armin Schwarz

Siemens präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (hier 18.09.2018) den Siemens Desiro City Class 717 (hier der Triebzug GTR 717017) für die Govia Thameslink Railway (GTR).

Im Vereinigten Königreich (UK) hat sich der Desiro City bewährt, durch höchste Flexibilität, perfekten Komfort und niedrigen Energieverbrauch. Dank seiner Leichtbauweise und der Drehgestelle sowie einer intelligenten Fahrzeugsteuerung können Sie den gesamten Energieverbrauch um bis zu 50 % gegenüber den Vorgängermodellen reduzieren. Der Desiro City setzt Maßstäbe im Pendlerverkehr in Großbritannien

Der Desiro City wurde speziell für den Pendlermarkt in Großbritannien entwickelt. Dort stehen Zugbetreiber und Pendler vor großen Herausforderungen: Pendlerzüge müssen Vororte und Städte miteinander verbinden und einen schnellen, pünktlichen Service in den Innenstädten garantieren. Hier sind flexible, innovative Systeme gefragt, welche die vorhandenen Ressourcen ausschöpfen. Der Desiro City hat sich bei der Beförderung einer großen Zahl von Fahrgästen mit häufigen, unregelmäßigen Stopps auf den verschiedensten Routen bewährt. 

Der Desiro City Class 717 ist ein Triebzug der zweiten Generation für den Pendlerverkehr bietet eine hervorragende Lösung für Londoner Nahverkehrssysteme und Regionallinien. Der Britische Bahnbetreiber Govia Thameslink Railway (GTR) bestellt bei der Siemens Mobility GmbH 25 dieser sechsteiligen Desiro City Nahverkehrstriebzüge (Class 717). Die 25 Einheiten finden auf der Great Northern Route, dem Londoner Vorortverkehr vom Bahnhof Moorgate nach Welwyn Garden City, Hertford und Watton-at-Stone, Verwendung. Die ersten Einheiten wurden im März 2019 in Betrieb genommen.

Eine Besonderheit dieser Version sind die Notausstiegstüren an den Führerstandsfronten der Fahrzeuge, die notwendig sind, damit die Triebzüge auf der Northern City Line, einer ehemaligen U-Bahn-Strecke mit kreisförmigem Tunnelprofil, evakuiert werden können.

TECHNISCHE DATEN Class Desiro City Class 717
Spurweiten: 1.435 mm
Zugkonfiguration: sechsteiliger Triebzug 
Achsfolge: Bo‘Bo‘+2‘2‘+2‘2‘+Bo ́Bo ́+2‘2‘+Bo‘Bo‘
Länge über Kupplung: 121.674 mm
Breite: 2.800 mm
Fußbodenhöhe über SO: 1.100 mm
Eigengewicht: ca. 204 t
Höchstgeschwindigkeit: 136 km/h (85 mph)
Leistung am Rad: 1.200 kW
Sitzplätze: 362 in den 2. Klasse (Standard Class)
Stromversorgung: 25 kV 50 Hz (AC) über Pantograph (Oberleitung) und
750 V DC (= ) über seitliche Stromschiene
Anfahrbeschleunigung: 0,85 m/s²
Siemens präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (hier 18.09.2018) den Siemens Desiro City Class 717 (hier der Triebzug GTR 717017) für die Govia Thameslink Railway (GTR). Im Vereinigten Königreich (UK) hat sich der Desiro City bewährt, durch höchste Flexibilität, perfekten Komfort und niedrigen Energieverbrauch. Dank seiner Leichtbauweise und der Drehgestelle sowie einer intelligenten Fahrzeugsteuerung können Sie den gesamten Energieverbrauch um bis zu 50 % gegenüber den Vorgängermodellen reduzieren. Der Desiro City setzt Maßstäbe im Pendlerverkehr in Großbritannien Der Desiro City wurde speziell für den Pendlermarkt in Großbritannien entwickelt. Dort stehen Zugbetreiber und Pendler vor großen Herausforderungen: Pendlerzüge müssen Vororte und Städte miteinander verbinden und einen schnellen, pünktlichen Service in den Innenstädten garantieren. Hier sind flexible, innovative Systeme gefragt, welche die vorhandenen Ressourcen ausschöpfen. Der Desiro City hat sich bei der Beförderung einer großen Zahl von Fahrgästen mit häufigen, unregelmäßigen Stopps auf den verschiedensten Routen bewährt. Der Desiro City Class 717 ist ein Triebzug der zweiten Generation für den Pendlerverkehr bietet eine hervorragende Lösung für Londoner Nahverkehrssysteme und Regionallinien. Der Britische Bahnbetreiber Govia Thameslink Railway (GTR) bestellt bei der Siemens Mobility GmbH 25 dieser sechsteiligen Desiro City Nahverkehrstriebzüge (Class 717). Die 25 Einheiten finden auf der Great Northern Route, dem Londoner Vorortverkehr vom Bahnhof Moorgate nach Welwyn Garden City, Hertford und Watton-at-Stone, Verwendung. Die ersten Einheiten wurden im März 2019 in Betrieb genommen. Eine Besonderheit dieser Version sind die Notausstiegstüren an den Führerstandsfronten der Fahrzeuge, die notwendig sind, damit die Triebzüge auf der Northern City Line, einer ehemaligen U-Bahn-Strecke mit kreisförmigem Tunnelprofil, evakuiert werden können. TECHNISCHE DATEN Class Desiro City Class 717 Spurweiten: 1.435 mm Zugkonfiguration: sechsteiliger Triebzug Achsfolge: Bo‘Bo‘+2‘2‘+2‘2‘+Bo ́Bo ́+2‘2‘+Bo‘Bo‘ Länge über Kupplung: 121.674 mm Breite: 2.800 mm Fußbodenhöhe über SO: 1.100 mm Eigengewicht: ca. 204 t Höchstgeschwindigkeit: 136 km/h (85 mph) Leistung am Rad: 1.200 kW Sitzplätze: 362 in den 2. Klasse (Standard Class) Stromversorgung: 25 kV 50 Hz (AC) über Pantograph (Oberleitung) und 750 V DC (= ) über seitliche Stromschiene Anfahrbeschleunigung: 0,85 m/s²
Armin Schwarz

Siemens präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (hier 18.09.2018) den Siemens Desiro City Class 717 (hier der Triebzug GTR 717017) für die Govia Thameslink Railway (GTR).

Hier nun mit geöffneter Notausstiegstür an einer Führerstandsfront (Stirnfront). Eine Besonderheit dieser Version sind die Notausstiegstüren an den Führerstandsfronten der Fahrzeuge, die notwendig sind, damit die Triebzüge auf der Northern City Line, einer ehemaligen U-Bahn-Strecke mit kreisförmigem Tunnelprofil, evakuiert werden können.
Siemens präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (hier 18.09.2018) den Siemens Desiro City Class 717 (hier der Triebzug GTR 717017) für die Govia Thameslink Railway (GTR). Hier nun mit geöffneter Notausstiegstür an einer Führerstandsfront (Stirnfront). Eine Besonderheit dieser Version sind die Notausstiegstüren an den Führerstandsfronten der Fahrzeuge, die notwendig sind, damit die Triebzüge auf der Northern City Line, einer ehemaligen U-Bahn-Strecke mit kreisförmigem Tunnelprofil, evakuiert werden können.
Armin Schwarz

Siemens präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (hier 18.09.2018) den Siemens Desiro City Class 717 (hier der Triebzug GTR 717017) für die Govia Thameslink Railway (GTR).

Hier nun mit geöffneter Notausstiegstür an einer Führerstandsfront (Stirnfront). Eine Besonderheit dieser Version sind die Notausstiegstüren an den Führerstandsfronten der Fahrzeuge, die notwendig sind, damit die Triebzüge auf der Northern City Line, einer ehemaligen U-Bahn-Strecke mit kreisförmigem Tunnelprofil, evakuiert werden können.
Siemens präsentierte auf der InnoTrans 2018 in Berlin (hier 18.09.2018) den Siemens Desiro City Class 717 (hier der Triebzug GTR 717017) für die Govia Thameslink Railway (GTR). Hier nun mit geöffneter Notausstiegstür an einer Führerstandsfront (Stirnfront). Eine Besonderheit dieser Version sind die Notausstiegstüren an den Führerstandsfronten der Fahrzeuge, die notwendig sind, damit die Triebzüge auf der Northern City Line, einer ehemaligen U-Bahn-Strecke mit kreisförmigem Tunnelprofil, evakuiert werden können.
Armin Schwarz