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. Zwei Museumsbahnfans in ihrem Element. 16.06.2013 (Jeanny)

. Zwei Museumsbahnfans in ihrem Element. 16.06.2013 (Jeanny)

Hans und Jeanny De Rond 18.06.2013, 849 Aufrufe, 3 Kommentare

EXIF: Panasonic DMC-FZ150, Datum 2013:06:16 17:09:40, Belichtungsdauer: 0.002 s (10/6400) (1/640), Blende: f/3.9, ISO100, Brennweite: 40.40 (404/10)

3 Kommentare, Alle Kommentare
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Armin Schwarz 18.06.2013 17:19

Hallo Jeanny,
also mir gefällt es bestens...
Aber nicht nur das Bild sondern auch die wunderschöne Museumsbahn.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 18.06.2013 21:36

Ein wunderschönes Bild, dass wir um so mehr geiesen, da wir uns die gemütliche Ambiente vorstellen können
eine lieben Gruss
Stefan und Christine

Hans und Jeanny De Rond 19.06.2013 14:26

Hallo Armin, hallo Stefan,
es freut mich sehr, dass das Stimmungsbild von der Museumsbahn Euch so gut gefällt.
Die beiden konnten es ja einfach nicht lassen und mussten unbedingt noch eine Zusatzrunde in diesen schönen Wagen fahren.
Die Museumsbahn ist schon toll und immer eine Reise wert.
Einen lieben Gruß nach Herdorf und nach Blonay
Jeanny

Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux.

Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung  Train 1900  in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.
Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux. Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung "Train 1900" in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.
Armin Schwarz

Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux.

Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung  Train 1900  in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.
Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux. Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung "Train 1900" in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.
Armin Schwarz

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Armin Schwarz

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
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