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Der ABe 4/6 63 "Malesco" der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) ist am 15.09.2017 gerade von Domodossola losgefahren und durchfährt den Depotbereich bevor es auf die offene Strecke

(ID 598251)




Der ABe 4/6 63  Malesco  der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) ist am 15.09.2017 gerade von Domodossola losgefahren und durchfährt den Depotbereich bevor es auf die offene Strecke geht.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Gelenktriebwagen mit Niederfluranteil, wobei das Fahrzeug kein Jakobs-Drehgestell besitzt, sondern das antriebslose Laufgestell fest unter der einen Wagenhälfte sitzt, welche mit dem anderen Kasten über ein Wagengelenk verbunden ist. Dadurch konnte der Niederflurbereich über den Wagenübergang durchgezogen werden, was bei einem Drehgestell unter dem Kastengelenk nicht möglich gewesen wäre. Die beiden angetriebenen Drehgestelle befinden sich unter dem erhöhten Fahrgastraum hinter den Führerständen. Die 2.650 mm breiten Wagenkästen sind geschweißte Stahlkonstruktionen. Jeder der 15.450 mm langen Wagenkästen besitzt auf jeder Seite eine zweiflüglige Schwenkschiebetüre. Praktisch die komplette Traktions- und Hilfsausrüstung befindet sich auf dem Wagendach, dies auch, weil die Besteller einen freien Durchblick nach vorne durch die Führerstände auf die Strecke gefordert hatten, was einen Einbau hoher Schränke in den Innenraum unmöglich machte. Die eingebaute Toilette wurde als eine eigenständige Baugruppe vorfabriziert und als Ganzes eingebaut. Alle Sitze sind in der Grundkonstruktion gleich. Die Sitze der ersten Klasse besitzen aber andere Armlehnen und sind in der Anordnung 1-2 angeordnet, während die Sitze der 2. Klasse in der Anordnung 2-2 angeordnet sind.

Zwölf dieser Gelenk-Triebwagen ABe 4/6 51–58 (FART), 61-64 (SSIF) wurden durch die Firma Vevey Technologies in Villeneuve VD (mechanischer Teil) und die Firma ABB (elektrischer Teil) hergestellt und 1992–1994 in Betrieb genommen. Acht Fahrzeuge gingen an die FART und vier Fahrzeuge an die SSIF, wobei zwischen diesen beiden Bahnen ein Betriebsvertrag besteht und die Fahrzeuge gemeinsam eingesetzt werden. Die Triebwagen können in Doppeltraktion verkehren und bewältigten lange die Hauptlast des  internationalen  Verkehrs der Centovallibahn zwischen Locarno und Domodossola.

Im Jahr 2011 liess die FART die vier ABe 4/6 55–58 zu ABe 4/8 verlängern. Die zusätzlichen Wagenkästen wurden bei Bombardier in Villeneuve eingebaut. Nach dem Umbau erhielten die Fahrzeuge die Nummern 45–48. Sie sind nun 44,00 m lang und verkehren als Centovalli-Express.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsformel: Bo'2'Bo'
Länge über Puffer: 31.900 mm
Breite:  2.650 mm
Drehgestellachsstand:  2.000 mm
Dienstgewicht: 	45.9 t
Höchstgeschwindigkeit: 	80 km/h
Dauerleistung: 	640 kW (4x160kW)
Treibraddurchmesser: 	720 mm
Stromsystem:  1200 Volt DC
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Antrieb: Asynchronmotoren
Steuerung:  GTO-Umrichter


Der ABe 4/6 63 "Malesco" der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) ist am 15.09.2017 gerade von Domodossola losgefahren und durchfährt den Depotbereich bevor es auf die offene Strecke geht.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Gelenktriebwagen mit Niederfluranteil, wobei das Fahrzeug kein Jakobs-Drehgestell besitzt, sondern das antriebslose Laufgestell fest unter der einen Wagenhälfte sitzt, welche mit dem anderen Kasten über ein Wagengelenk verbunden ist. Dadurch konnte der Niederflurbereich über den Wagenübergang durchgezogen werden, was bei einem Drehgestell unter dem Kastengelenk nicht möglich gewesen wäre. Die beiden angetriebenen Drehgestelle befinden sich unter dem erhöhten Fahrgastraum hinter den Führerständen. Die 2.650 mm breiten Wagenkästen sind geschweißte Stahlkonstruktionen. Jeder der 15.450 mm langen Wagenkästen besitzt auf jeder Seite eine zweiflüglige Schwenkschiebetüre. Praktisch die komplette Traktions- und Hilfsausrüstung befindet sich auf dem Wagendach, dies auch, weil die Besteller einen freien Durchblick nach vorne durch die Führerstände auf die Strecke gefordert hatten, was einen Einbau hoher Schränke in den Innenraum unmöglich machte. Die eingebaute Toilette wurde als eine eigenständige Baugruppe vorfabriziert und als Ganzes eingebaut. Alle Sitze sind in der Grundkonstruktion gleich. Die Sitze der ersten Klasse besitzen aber andere Armlehnen und sind in der Anordnung 1-2 angeordnet, während die Sitze der 2. Klasse in der Anordnung 2-2 angeordnet sind.

Zwölf dieser Gelenk-Triebwagen ABe 4/6 51–58 (FART), 61-64 (SSIF) wurden durch die Firma Vevey Technologies in Villeneuve VD (mechanischer Teil) und die Firma ABB (elektrischer Teil) hergestellt und 1992–1994 in Betrieb genommen. Acht Fahrzeuge gingen an die FART und vier Fahrzeuge an die SSIF, wobei zwischen diesen beiden Bahnen ein Betriebsvertrag besteht und die Fahrzeuge gemeinsam eingesetzt werden. Die Triebwagen können in Doppeltraktion verkehren und bewältigten lange die Hauptlast des "internationalen" Verkehrs der Centovallibahn zwischen Locarno und Domodossola.

Im Jahr 2011 liess die FART die vier ABe 4/6 55–58 zu ABe 4/8 verlängern. Die zusätzlichen Wagenkästen wurden bei Bombardier in Villeneuve eingebaut. Nach dem Umbau erhielten die Fahrzeuge die Nummern 45–48. Sie sind nun 44,00 m lang und verkehren als Centovalli-Express.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsformel: Bo'2'Bo'
Länge über Puffer: 31.900 mm
Breite: 2.650 mm
Drehgestellachsstand: 2.000 mm
Dienstgewicht: 45.9 t
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Dauerleistung: 640 kW (4x160kW)
Treibraddurchmesser: 720 mm
Stromsystem: 1200 Volt DC
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Antrieb: Asynchronmotoren
Steuerung: GTO-Umrichter

Armin Schwarz 02.02.2018, 32 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Datum 2017:09:15 10:41:08, Belichtungsdauer: 1/320, Blende: 10/1, ISO400, Brennweite: 28/1

2 Kommentare, Alle Kommentare
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Stefan Wohlfahrt 03.02.2018 19:00

Hallo Armin,
ein schönes Bild des SSIF ABe 4/6 und ein sehr interessanter Text. Anzufügen wäre vielleicht noch, dass einige FART ABe 4/6 zu ABe 4/8 erweitert wurden und nun als Centovalli-Express verkehren.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 03.02.2018 19:10

Hallo Stefan,
danke, es freut mich dass es Dir gefällt.
Auch danke für den Hinweis, wobei es war mir bekannt, war aber am überlegen ob ich es einarbeite oder nicht. So werde ich es nun doch noch einarbeiten und den Text etwas erweitern.
Liebe Grüße
Armin


Der ABe 8/8 23  OSSOLA  der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie), als Regionalzug von Domodossola nach Re, erreicht am 15.09.2017 den Bahnhof Santa Maria Maggiore (Stazione SSIF di Santa Maria Maggiore).

1959 erhielt die Società delle Ferrovie Regionali Ticinesi (FRT, früherer Name der FART) zusammen mit der Società subalpina di imprese ferroviarie (SSIF) vier elektrische Gelenktriebwagen vom Typ ABe 8/8. Anfänglich gehörten die Triebwagen 21 und 22 der FART, ex FRT und die Triebwagen 23 und 24 der SSIF. 1982 verkaufte die FART ihre beiden Triebwagen an die SSIF. Obwohl die SSIF ein rein italienisches Unternehmen ist, verwendet sie auch die schweizerischen Typenbezeichnungen.

Die vier Triebwagen wurden für die internationalen Schnellzüge zwischen Locarno und Domodossola angeschafft. Sie lösten die ABDe 4/4 ab. Die neuen Triebwagen erlaubten 1959 die Verkürzung der Reisezeit zwischen Domodossola und Locarno auf eine Stunde und 40 Minuten, was einer Fahrzeitverkürzung von 20 Minuten entsprach. In der Führung der Schnellzüge wurden sie 1992 größtenteils durch die ABe 4/6 abgelöst.

Die Gelenktriebwagen wurden von Schindler Waggon in Pratteln hergestellt, die elektrische Ausrüstung lieferte die BBC-Tochter Tecnomasio Italiano Brown Boveri (TIBB). Der Wagenkasten ist dreigeteilt und stützt sich jeweils unter dem Kastengelenk auf ein Jakobsdrehgestell ab.

Der ABe 8/8 24 wurde 2007 zum Panoramatriebzug umgebaut (mit neuem Kastenaufbau). Er dient als Reserve für die neuen SSIF Panoramatriebzüge.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: 	SWP TIBB
Baujahr: 	1959
Spurweite: 1.000 mm
Achsformel:  Bo'Bo'Bo'Bo'
Länge über Puffer: 34.000 mm
Drehzapfenabstand: 9.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.300 mm
Dienstgewicht:  59 t
Höchstgeschwindigkeit:  60 km/h
Stundenleistung:  720 kW (976 PS)
Stromsystem:  1200 V DC (Gleichstrom)
Zugbremse:  Druckluft
Kupplungstyp:  Zp2 = Mittelpuffer mit 2 Schraubenkupplungen
Sitzplätze: 	113
Der ABe 8/8 23 "OSSOLA" der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie), als Regionalzug von Domodossola nach Re, erreicht am 15.09.2017 den Bahnhof Santa Maria Maggiore (Stazione SSIF di Santa Maria Maggiore). 1959 erhielt die Società delle Ferrovie Regionali Ticinesi (FRT, früherer Name der FART) zusammen mit der Società subalpina di imprese ferroviarie (SSIF) vier elektrische Gelenktriebwagen vom Typ ABe 8/8. Anfänglich gehörten die Triebwagen 21 und 22 der FART, ex FRT und die Triebwagen 23 und 24 der SSIF. 1982 verkaufte die FART ihre beiden Triebwagen an die SSIF. Obwohl die SSIF ein rein italienisches Unternehmen ist, verwendet sie auch die schweizerischen Typenbezeichnungen. Die vier Triebwagen wurden für die internationalen Schnellzüge zwischen Locarno und Domodossola angeschafft. Sie lösten die ABDe 4/4 ab. Die neuen Triebwagen erlaubten 1959 die Verkürzung der Reisezeit zwischen Domodossola und Locarno auf eine Stunde und 40 Minuten, was einer Fahrzeitverkürzung von 20 Minuten entsprach. In der Führung der Schnellzüge wurden sie 1992 größtenteils durch die ABe 4/6 abgelöst. Die Gelenktriebwagen wurden von Schindler Waggon in Pratteln hergestellt, die elektrische Ausrüstung lieferte die BBC-Tochter Tecnomasio Italiano Brown Boveri (TIBB). Der Wagenkasten ist dreigeteilt und stützt sich jeweils unter dem Kastengelenk auf ein Jakobsdrehgestell ab. Der ABe 8/8 24 wurde 2007 zum Panoramatriebzug umgebaut (mit neuem Kastenaufbau). Er dient als Reserve für die neuen SSIF Panoramatriebzüge. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: SWP TIBB Baujahr: 1959 Spurweite: 1.000 mm Achsformel: Bo'Bo'Bo'Bo' Länge über Puffer: 34.000 mm Drehzapfenabstand: 9.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.300 mm Dienstgewicht: 59 t Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h Stundenleistung: 720 kW (976 PS) Stromsystem: 1200 V DC (Gleichstrom) Zugbremse: Druckluft Kupplungstyp: Zp2 = Mittelpuffer mit 2 Schraubenkupplungen Sitzplätze: 113
Armin Schwarz


Der vierteilige SSIF Panoramatriebzug (ABe 12/16) verlässt am 15.09.2017 den Bahnhof Santa Maria Maggiore (Stazione SSIF di Santa Maria Maggiore) in Richtung Domodossola. Links der Be 4/4 18 abgestellt, ex SSIF ABDe 4/4 18, ex BCFe 4/4 18.

Der vierteilige SSIF Panoramatriebzug (ABe 12/16), bestehend aus der Kompositionen ABe 4/4 Pp 85  Trontano  (Endtriebwagen Seite Domodossola), Be 4/4 Pi 89 (Mitteltriebwagen), Rimorchiata P 810 (nicht angetriebener Zwischenwagen) und dem Be 4/4 Pp 86  Villette  (Endtriebwagen Seite Locarno). 

2004 bestellte die italienische Società subalpina di imprese ferroviarie (SSIF) bei den Officine Ferroviaire Veronesi und Skoda (Traktionsausrüstung und Drehgestelle) drei neue dreiteilige Panoramatriebzüge, die aber noch während der Planung in vierteilige Kompositionen geändert wurden. Diese wurden im Verlauf des Jahres 2007 abgeliefert. 
Diese Fahrzeuge werden in der Sommersaison normalerweise als drei fest zusammengestellte Kompositionen ABe - Be - Rimorchiata - Be eingesetzt. 

Jedes der angetriebenen Drehgestelle verfügt über zwei Dreiphasen-Asynchron-Fahrmotoren, von 85 kW Leistung, die jeweils eine Achse antrieben. Ein Triebzug kommt so auf eine Gesamtleistung von 1.020 kW Leistung.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsformel: Bo'Bo' +  Bo'Bo' + 2'2' + Bo'Bo'
Länge über Puffer: 63.600 mm 
Höchstgeschwindigkeit: 	80 km/h
Dauerleistung: 	1.020 kW (12x85kW)
Stromsystem:  1200 Volt DC
Der vierteilige SSIF Panoramatriebzug (ABe 12/16) verlässt am 15.09.2017 den Bahnhof Santa Maria Maggiore (Stazione SSIF di Santa Maria Maggiore) in Richtung Domodossola. Links der Be 4/4 18 abgestellt, ex SSIF ABDe 4/4 18, ex BCFe 4/4 18. Der vierteilige SSIF Panoramatriebzug (ABe 12/16), bestehend aus der Kompositionen ABe 4/4 Pp 85 "Trontano" (Endtriebwagen Seite Domodossola), Be 4/4 Pi 89 (Mitteltriebwagen), Rimorchiata P 810 (nicht angetriebener Zwischenwagen) und dem Be 4/4 Pp 86 "Villette" (Endtriebwagen Seite Locarno). 2004 bestellte die italienische Società subalpina di imprese ferroviarie (SSIF) bei den Officine Ferroviaire Veronesi und Skoda (Traktionsausrüstung und Drehgestelle) drei neue dreiteilige Panoramatriebzüge, die aber noch während der Planung in vierteilige Kompositionen geändert wurden. Diese wurden im Verlauf des Jahres 2007 abgeliefert. Diese Fahrzeuge werden in der Sommersaison normalerweise als drei fest zusammengestellte Kompositionen ABe - Be - Rimorchiata - Be eingesetzt. Jedes der angetriebenen Drehgestelle verfügt über zwei Dreiphasen-Asynchron-Fahrmotoren, von 85 kW Leistung, die jeweils eine Achse antrieben. Ein Triebzug kommt so auf eine Gesamtleistung von 1.020 kW Leistung. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Achsformel: Bo'Bo' + Bo'Bo' + 2'2' + Bo'Bo' Länge über Puffer: 63.600 mm Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Dauerleistung: 1.020 kW (12x85kW) Stromsystem: 1200 Volt DC
Armin Schwarz


Der F504 Dienstwagen (Oberleitungsrevionswagen) der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) am 15.09.2017 beim Bahnhof Santa Maria Maggiore (Stazione SSIF di Santa Maria Maggiore) abgestellt. Es handelt sich wohl um einen umgebauten gedeckten Güterwagen.
Der F504 Dienstwagen (Oberleitungsrevionswagen) der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) am 15.09.2017 beim Bahnhof Santa Maria Maggiore (Stazione SSIF di Santa Maria Maggiore) abgestellt. Es handelt sich wohl um einen umgebauten gedeckten Güterwagen.
Armin Schwarz


Ein Blick ins Depot der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) in Domodossola.
Ein Blick ins Depot der SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie) in Domodossola.
Armin Schwarz






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