hellertal.startbilder.de
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt. Einloggen | Account anmelden  | Eigene Seite eröffnen 
Forum   Impressum

Canon EOS 6D

2733 Bilder

Canon EOS 6D SLR-Digitalkamera (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+, WLAN und GPS) nur Gehäuse schwarz

Canon EOS 6D SLR-Digitalkamera (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+, WLAN und GPS) nur Gehäuse schwarz
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 nächste Seite  >>

Der VT 258 (95 80 0648 158-3 D-HEB / 95 80 0648 658-2 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn) fährt am 20.01.2019 als RB 90  Westerwald-Sieg-Bahn  (Westerburg - Altenkirchen - Au/Sieg - Siegen) von Hachenburg weiter in Richtung Altenkirchen. 

Er befährt die Oberwesterwaldbahn (KBS 461) zwischen Hachenburg und Ingelbach.
Der VT 258 (95 80 0648 158-3 D-HEB / 95 80 0648 658-2 D-HEB) ein Alstom Coradia LINT 41 der HLB (Hessische Landesbahn) fährt am 20.01.2019 als RB 90 "Westerwald-Sieg-Bahn" (Westerburg - Altenkirchen - Au/Sieg - Siegen) von Hachenburg weiter in Richtung Altenkirchen. Er befährt die Oberwesterwaldbahn (KBS 461) zwischen Hachenburg und Ingelbach.
Armin Schwarz


Die für die Crossrail fahrende 186 909 (91 83 2186 909-4 I-XRAIL) fährt am 19.01.2019 einem KLV-Zug durch Mudersbach/Sieg in Richtung Köln.

Die TRAXX F140 MS wurde 2008 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 34370 gebaut. Sie hat die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien.
Die für die Crossrail fahrende 186 909 (91 83 2186 909-4 I-XRAIL) fährt am 19.01.2019 einem KLV-Zug durch Mudersbach/Sieg in Richtung Köln. Die TRAXX F140 MS wurde 2008 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 34370 gebaut. Sie hat die Zulassungen für Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien.
Armin Schwarz


8-achsiger Niederflur-Containertragwagen (Megafret) 33 68 4909 161-1 D- AAEC der Gattung Sffggmrrss 40 der AAE Cargo AG (gehört zur VTG) am 19.01.2019 im Zugverband in Mudersbach/Sieg.

Eine der besten Konstruktionen auf dem Gebiet des kombinierten Verkehrs. Bei einer Ladehöhe von nur 825 mm ist es möglich, Container von 9‘6“ (Highcube) durch den Ärmelkanal-Tunnel in europäische Terminals zu transportieren. Volumengüter können ausgezeichnet transportiert werden und es ist möglich, Wechselbehälter und Container mit einer externen Höhe von 3.220 mm innerhalb des C-45 Profils zu fahren.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Achsanzahl: 8 (in 4 Drehgestelle)
Länge über Puffer: 36.440 mm
Ladelänge: 2 x 16.105 mm (104 ft)
Ladebreite: 2.600 mm
Ladehöhe: 825 mm
Drehzapfenabstand: 2 x 13.080 mm 
Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm
Laufraddurchmesser (neu): 730 mm
Drehgestell: Y33-K
Eigengewicht: 39.000 kg
Max. Zuladung: 89,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (S) / 120 km/h (SS)
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R=150 m  (Einzelwagen 75 m)
Anzahl der Containerzapfen: 32
8-achsiger Niederflur-Containertragwagen (Megafret) 33 68 4909 161-1 D- AAEC der Gattung Sffggmrrss 40 der AAE Cargo AG (gehört zur VTG) am 19.01.2019 im Zugverband in Mudersbach/Sieg. Eine der besten Konstruktionen auf dem Gebiet des kombinierten Verkehrs. Bei einer Ladehöhe von nur 825 mm ist es möglich, Container von 9‘6“ (Highcube) durch den Ärmelkanal-Tunnel in europäische Terminals zu transportieren. Volumengüter können ausgezeichnet transportiert werden und es ist möglich, Wechselbehälter und Container mit einer externen Höhe von 3.220 mm innerhalb des C-45 Profils zu fahren. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Achsanzahl: 8 (in 4 Drehgestelle) Länge über Puffer: 36.440 mm Ladelänge: 2 x 16.105 mm (104 ft) Ladebreite: 2.600 mm Ladehöhe: 825 mm Drehzapfenabstand: 2 x 13.080 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.000 mm Laufraddurchmesser (neu): 730 mm Drehgestell: Y33-K Eigengewicht: 39.000 kg Max. Zuladung: 89,0 t Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (S) / 120 km/h (SS) Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV Kleister befahrbarer Gleisbogen: R=150 m (Einzelwagen 75 m) Anzahl der Containerzapfen: 32
Armin Schwarz


Ein echter Silberling....
Der Nahverkehrswagen 1./2. Klasse der Bauart ABn 703, D-DB 50 80 31-53 199-1 ein n-Wagen der Deutschen Bundesbahn am 25.03.2017 im DB Museum Koblenz-Lützel.

Als n-Wagen wird eine Gattung von Personenwagen der Deutschen Bundesbahn beziehungsweise der Deutschen Bahn AG bezeichnet. Umgangssprachlich ist die Wagengattung als Silberling bekannt geworden. Diese Bezeichnung verdanken die Nahverkehrswagen der Farbe des ursprünglich unlackierten Wagenkastens aus blankem rostfreiem Stahl mit aufgebürstetem Pfauenaugenmuster. 
Merkmal der Serienwagen war die unlackierte Außenhaut aus nichtrostendem Edelstahl (Nirosta) und der dafür typische aufpolierte Perlschliff unterhalb des Fensterbandes, was ihnen den Spitznamen Silberling einbrachte. Im Auslieferungszustand hatten die Wagen schwarze Längsträger.

Viele der nach ihrer Gattungsbezeichnung offiziell als n-Wagen bezeichneten Fahrzeuge sind heute nach mehreren Umbauten im aktuellen Regio-Farbkonzept verkehrsrot-lichtgrau lackiert noch im Einsatz. Ein n-Wagen ist 26,4 Meter lang und wird durch zwei Einstiegsbereiche mit Doppeltüren in drei Abschnitte geteilt.

Die ersten Serien haben Drehgestelle der Bauart Minden-Deutz leicht (MD 42) mit Klotzbremse und Lichtgenerator erhalten, die die Wagen für eine Höchstgeschwindigkeit für 120 km/h befähigten. Ab Mitte der 1960er Jahre kamen die gleichen Drehgestelle, jedoch mit Scheibenbremsen und Bremskraftregulierern ohne Generatoren, zum Einsatz (Bauarten Bnrzb, ABnrzb und BDnrzf mit elektrischer Zugsammelschiene), womit diese Wagen mit bis zu 140 km/h verkehren durften (MD 43). Ein Teil der 120-km/h-Wagen wurde in den 1970er Jahren für 140 km/h laufwerksseitig ertüchtigt, was den Austausch der Achsgeneratoren voraussetzte.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 26.400 mm
Wagenkastenlänge: 26.100 mm
Wagenkastenbreite:  2.825 mm
Höhe über Schienenoberkante: 4.050 mm
Drehzapfenabstand: 19.000 mm
Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm
Drehgestellbauart: Minden-Deutz 420
Leergewicht: 30 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h  (urspr. 120 km/h)
Sitzplätze in der 1. Klasse: 30 in 5 Abteilen
Sitzplätze in der 2. Klasse: 48 in 2 Großräumen
Toiletten: 	2
Ein echter Silberling.... Der Nahverkehrswagen 1./2. Klasse der Bauart ABn 703, D-DB 50 80 31-53 199-1 ein n-Wagen der Deutschen Bundesbahn am 25.03.2017 im DB Museum Koblenz-Lützel. Als n-Wagen wird eine Gattung von Personenwagen der Deutschen Bundesbahn beziehungsweise der Deutschen Bahn AG bezeichnet. Umgangssprachlich ist die Wagengattung als Silberling bekannt geworden. Diese Bezeichnung verdanken die Nahverkehrswagen der Farbe des ursprünglich unlackierten Wagenkastens aus blankem rostfreiem Stahl mit aufgebürstetem Pfauenaugenmuster. Merkmal der Serienwagen war die unlackierte Außenhaut aus nichtrostendem Edelstahl (Nirosta) und der dafür typische aufpolierte Perlschliff unterhalb des Fensterbandes, was ihnen den Spitznamen Silberling einbrachte. Im Auslieferungszustand hatten die Wagen schwarze Längsträger. Viele der nach ihrer Gattungsbezeichnung offiziell als n-Wagen bezeichneten Fahrzeuge sind heute nach mehreren Umbauten im aktuellen Regio-Farbkonzept verkehrsrot-lichtgrau lackiert noch im Einsatz. Ein n-Wagen ist 26,4 Meter lang und wird durch zwei Einstiegsbereiche mit Doppeltüren in drei Abschnitte geteilt. Die ersten Serien haben Drehgestelle der Bauart Minden-Deutz leicht (MD 42) mit Klotzbremse und Lichtgenerator erhalten, die die Wagen für eine Höchstgeschwindigkeit für 120 km/h befähigten. Ab Mitte der 1960er Jahre kamen die gleichen Drehgestelle, jedoch mit Scheibenbremsen und Bremskraftregulierern ohne Generatoren, zum Einsatz (Bauarten Bnrzb, ABnrzb und BDnrzf mit elektrischer Zugsammelschiene), womit diese Wagen mit bis zu 140 km/h verkehren durften (MD 43). Ein Teil der 120-km/h-Wagen wurde in den 1970er Jahren für 140 km/h laufwerksseitig ertüchtigt, was den Austausch der Achsgeneratoren voraussetzte. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 26.400 mm Wagenkastenlänge: 26.100 mm Wagenkastenbreite: 2.825 mm Höhe über Schienenoberkante: 4.050 mm Drehzapfenabstand: 19.000 mm Achsstand im Drehgestell: 2.500 mm Drehgestellbauart: Minden-Deutz 420 Leergewicht: 30 t Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (urspr. 120 km/h) Sitzplätze in der 1. Klasse: 30 in 5 Abteilen Sitzplätze in der 2. Klasse: 48 in 2 Großräumen Toiletten: 2
Armin Schwarz


Die DB 322 641-2 „Roberta“, ex DB 321 553-0, ex DB Köf 6186, am 25.03.2017 im DB Museum Koblenz-Lützel.

Die Köf II wurde 1954 von Gmeinder & Co in Mosbach (Baden) unter der Fabriknummer 4815 gebaut und als Köf 6186 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. 1968 erfolgte die Umzeichnung in 321 553-0. Die Baureihe 321 galt für Loks ohne Druckluftbremse, also mit den originalen Fußbremsen. Nach dem Umbau 1970 auf Druckluftbremse wurde sie 322 641-2 umgezeichnet. Die eigentliche Ausmusterung bei der DB erfolgte bereits 1987, aber sie blieb im Konzern als Gerät im internen Verschub in Tübingen, ab 2004 in Ulm, erhalten. 2014 ging sie dann ans DB Museum.

Die Bezeichnung Köf II bedeutet:
K=Kleinlokomotive  / ö = Dieselmotor (Öl) / f = Flüssigkeitsgetriebe / II = Leistungsgruppe II (51 bis 150 PS)

In den Jahren 1932 - 38 beschaffte die Reichsbahn 887 Lokomotiven dieser Baureihe. Durch die Einwirkungen des Krieges stark dezimiert übernahm die spätere Bundesbahn noch 444 Exemplare und ließ, zwischen 1952 und 1965 noch 731 weitere Maschinen der Leistungsgruppe II neu bauen. Diese splitteten sich in die Baureihen 322 – 324  (kurzzeitig auch 321).

Der Antrieb erfolgt Dieselhydraulisch, d.h. die Kraftübertragung erfolgt vom Motor auf ein Voith-Turbogetriebe und von diesem über Rollenketten auf die beiden Achsen. 

Die Hersteller waren Gmeinder, O&K, Krupp, KHD, BMAG, Borsig, Jung und Henschel. Die Baureihe hat nun ausgedient und ist nur noch vereinzelt in div. Museen anzutreffen.



TECHNISCHE DATEN:
Achsformel : B 
Spurweite: 1.435 mm
Länge über Puffer: 6.450 mm
Achsabstand: 2.500 mm
Treibraddurchmesser: 850 mm
Dienstgewicht: 17 t 
Motor-Bauart: Reihen-Sechszylinder-Dieselmotor 
Motortyp: Kaelble GN 130 S (Motor-Nr.17982)
Leistung:  128 PS
Getriebe: Voith L33U
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h 
Anfahrzugkraft: 27,5 kN

Die Kraftübertragung vom Getriebe auf die Achsen erfolgt über Rollenketten.
Die DB 322 641-2 „Roberta“, ex DB 321 553-0, ex DB Köf 6186, am 25.03.2017 im DB Museum Koblenz-Lützel. Die Köf II wurde 1954 von Gmeinder & Co in Mosbach (Baden) unter der Fabriknummer 4815 gebaut und als Köf 6186 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. 1968 erfolgte die Umzeichnung in 321 553-0. Die Baureihe 321 galt für Loks ohne Druckluftbremse, also mit den originalen Fußbremsen. Nach dem Umbau 1970 auf Druckluftbremse wurde sie 322 641-2 umgezeichnet. Die eigentliche Ausmusterung bei der DB erfolgte bereits 1987, aber sie blieb im Konzern als Gerät im internen Verschub in Tübingen, ab 2004 in Ulm, erhalten. 2014 ging sie dann ans DB Museum. Die Bezeichnung Köf II bedeutet: K=Kleinlokomotive / ö = Dieselmotor (Öl) / f = Flüssigkeitsgetriebe / II = Leistungsgruppe II (51 bis 150 PS) In den Jahren 1932 - 38 beschaffte die Reichsbahn 887 Lokomotiven dieser Baureihe. Durch die Einwirkungen des Krieges stark dezimiert übernahm die spätere Bundesbahn noch 444 Exemplare und ließ, zwischen 1952 und 1965 noch 731 weitere Maschinen der Leistungsgruppe II neu bauen. Diese splitteten sich in die Baureihen 322 – 324 (kurzzeitig auch 321). Der Antrieb erfolgt Dieselhydraulisch, d.h. die Kraftübertragung erfolgt vom Motor auf ein Voith-Turbogetriebe und von diesem über Rollenketten auf die beiden Achsen. Die Hersteller waren Gmeinder, O&K, Krupp, KHD, BMAG, Borsig, Jung und Henschel. Die Baureihe hat nun ausgedient und ist nur noch vereinzelt in div. Museen anzutreffen. TECHNISCHE DATEN: Achsformel : B Spurweite: 1.435 mm Länge über Puffer: 6.450 mm Achsabstand: 2.500 mm Treibraddurchmesser: 850 mm Dienstgewicht: 17 t Motor-Bauart: Reihen-Sechszylinder-Dieselmotor Motortyp: Kaelble GN 130 S (Motor-Nr.17982) Leistung: 128 PS Getriebe: Voith L33U Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h Anfahrzugkraft: 27,5 kN Die Kraftübertragung vom Getriebe auf die Achsen erfolgt über Rollenketten.
Armin Schwarz


Die LOCON 216 (92 80 1214 007-7 D-LOCON) der LOCON Logistik & Consulting AG, ex DB 262 007-8 (NVR: 92 80 1214 007-7 D-ALS), ex DB 212 169-7, ex DB V 100 2169, ist am 25.03.2017 mit dem Schienenladewagen SLW 4 (Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-VMRS 99 80 9550 002-6, ex 97 30 08 904 57-3) mit ROBEL Schienenmanipulator vom Typ SILAD 40.61, von Vossloh Rail Service (Leipzig), beim ICE-Bahnhof Montabaur abgestellt. 

Die Lok: 
Die Spenderlok (eine V 100.20) wurde 1963 von Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg, unter der Fabriknummer 13645 gebaut und als V 100 2169 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Zum 01.01.1968 erfolgte dann die Umzeichnung in DB 212 169-7, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung im Juli 2002. Ende 2002 ging sie dann an ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal. Im Jahr  2008 wurde sie dann von ALS und GLG gemäß Umbaukonzept BR 214 in die heutige 214 007-7 umgebaut. 2008 und 2009 war sie dann als Mietlok, als alias 262 007-8 bezeichnet jedoch mit der NVR-Nummer 92 80 1214 007-7 D-ALS, bei der Railion Deutschland AG bzw. DB Schenker Rail Deutschland AG. Von 2010 bis 2013 war sie dann bei der an CC-Logistik als 262 007-8 (92 80 1214 007-7 D-CCLG) bis sie dann im Juni 2013 an die LOCON ging.
Die LOCON 216 (92 80 1214 007-7 D-LOCON) der LOCON Logistik & Consulting AG, ex DB 262 007-8 (NVR: 92 80 1214 007-7 D-ALS), ex DB 212 169-7, ex DB V 100 2169, ist am 25.03.2017 mit dem Schienenladewagen SLW 4 (Schweres Nebenfahrzeug Nr. D-VMRS 99 80 9550 002-6, ex 97 30 08 904 57-3) mit ROBEL Schienenmanipulator vom Typ SILAD 40.61, von Vossloh Rail Service (Leipzig), beim ICE-Bahnhof Montabaur abgestellt. Die Lok: Die Spenderlok (eine V 100.20) wurde 1963 von Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg, unter der Fabriknummer 13645 gebaut und als V 100 2169 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Zum 01.01.1968 erfolgte dann die Umzeichnung in DB 212 169-7, als diese fuhr sie bis zur Ausmusterung im Juli 2002. Ende 2002 ging sie dann an ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal. Im Jahr 2008 wurde sie dann von ALS und GLG gemäß Umbaukonzept BR 214 in die heutige 214 007-7 umgebaut. 2008 und 2009 war sie dann als Mietlok, als alias 262 007-8 bezeichnet jedoch mit der NVR-Nummer 92 80 1214 007-7 D-ALS, bei der Railion Deutschland AG bzw. DB Schenker Rail Deutschland AG. Von 2010 bis 2013 war sie dann bei der an CC-Logistik als 262 007-8 (92 80 1214 007-7 D-CCLG) bis sie dann im Juni 2013 an die LOCON ging.
Armin Schwarz


Von oben....
Die grüne RhB Ge 4/4 II - 621  Felsberg  steht am 17.02.2017 mit einem Regionalzug im Bahnhof Chur.
Von oben.... Die grüne RhB Ge 4/4 II - 621 "Felsberg" steht am 17.02.2017 mit einem Regionalzug im Bahnhof Chur.
Armin Schwarz

Schweiz / E-Loks (Schmalspur) / Ge 4/4 II (RhB)

13  2 1200x1046 Px, 13.01.2019


Der Stadler GTW 2/8 - RABe 526 756-2 (RABe 94 85 7 526 756-2 CH-THB) der Thurbo AG erreicht am 17.02.2017, als S12 (Sargans - Chur) der S-Bahn St. Gallen, den Zielbahnhof Chur.
Der Stadler GTW 2/8 - RABe 526 756-2 (RABe 94 85 7 526 756-2 CH-THB) der Thurbo AG erreicht am 17.02.2017, als S12 (Sargans - Chur) der S-Bahn St. Gallen, den Zielbahnhof Chur.
Armin Schwarz


Der SBB RABe 511 021 (94 85 0 511 021-3 CH-SBB), ein elektrischer sechsteiliger Doppelstock-Triebzug vom Typ Stadler DOSTO bzw. KISS, steht am 17.02.2017 als RE nach Zürich HB im Bahnhof Chur zur Abfahrt bereit. 

Der Stadler DOSTO ist ein elektrischer drei-, vier- oder sechsteiliger Doppelstock-Triebzug von Stadler Rail. Dieser Fahrzeugtyp wurde bis 2010 als „Stadler DOSTO“ bezeichnet und wird seither als Stadler KISS geführt. Den ersten Auftrag für KISS-Doppelstockzüge hate Stadler im Jahr 2008 von den SBB erhalten.

Die SBB haben hauptsächlich für die S-Bahn-Zürich, aber auch für weitere regionale Strecken der SBB, etappenweise (von 2008 bis 2015) 69 sechsteilige (150 m lange) und 24 vierteilige (100 m lange) Doppelstockzüge bei Stadler Rail bestellt.

Die sechsteiligen Züge (wie dieser hier) fassen 1.373 Passagiere, wovon 535 Sitzplätze sind (1. Klasse: 120, 2. Klasse: 415) und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der RABe 511 kann in Vielfachsteuerung mit bis zu 4 Kompositionen verkehren. Angetrieben wird der Zug in den beiden Endwagen auf allen 4 Achsen. Je Fahrzeugseite sind 12 Einstiegtüren (1.400 mm breit) vorhanden. Die Trieb- und Laufdrehgestelle sind alle luftgefedert.

TECHNISCHE DATEN (RABe 511 sechsteilig):
Spurweite: 1.435mm (Normalspur)
Achsformel: Bo’Bo’+2’2’+2’2’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’
Länge über Kupplung: 150 m
Höhe: 4.595mm
Breite: 2.800mm
Leergewicht: 297t
Achsabstand im Drehgestell: 2.500mm
Raddurchmesser: 920 mm (neu)
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Dauerleistung am Rad: 4.000 kW
Max. Leistung am Rad: 6.000 kW
Anfahrzugkraft: 400 kN (bis 54 km/h)
Beschleunigung: 1,1m/s²
Stromsystem: 15kV 16,7 Hz 
Sitzplätze: 1.Klasse 120 / 2.Klasse 415
Stehplätze (4 Pers/m²): 838 
Einstieghöhe: 555 mm über SOK
Der SBB RABe 511 021 (94 85 0 511 021-3 CH-SBB), ein elektrischer sechsteiliger Doppelstock-Triebzug vom Typ Stadler DOSTO bzw. KISS, steht am 17.02.2017 als RE nach Zürich HB im Bahnhof Chur zur Abfahrt bereit. Der Stadler DOSTO ist ein elektrischer drei-, vier- oder sechsteiliger Doppelstock-Triebzug von Stadler Rail. Dieser Fahrzeugtyp wurde bis 2010 als „Stadler DOSTO“ bezeichnet und wird seither als Stadler KISS geführt. Den ersten Auftrag für KISS-Doppelstockzüge hate Stadler im Jahr 2008 von den SBB erhalten. Die SBB haben hauptsächlich für die S-Bahn-Zürich, aber auch für weitere regionale Strecken der SBB, etappenweise (von 2008 bis 2015) 69 sechsteilige (150 m lange) und 24 vierteilige (100 m lange) Doppelstockzüge bei Stadler Rail bestellt. Die sechsteiligen Züge (wie dieser hier) fassen 1.373 Passagiere, wovon 535 Sitzplätze sind (1. Klasse: 120, 2. Klasse: 415) und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der RABe 511 kann in Vielfachsteuerung mit bis zu 4 Kompositionen verkehren. Angetrieben wird der Zug in den beiden Endwagen auf allen 4 Achsen. Je Fahrzeugseite sind 12 Einstiegtüren (1.400 mm breit) vorhanden. Die Trieb- und Laufdrehgestelle sind alle luftgefedert. TECHNISCHE DATEN (RABe 511 sechsteilig): Spurweite: 1.435mm (Normalspur) Achsformel: Bo’Bo’+2’2’+2’2’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’ Länge über Kupplung: 150 m Höhe: 4.595mm Breite: 2.800mm Leergewicht: 297t Achsabstand im Drehgestell: 2.500mm Raddurchmesser: 920 mm (neu) Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Dauerleistung am Rad: 4.000 kW Max. Leistung am Rad: 6.000 kW Anfahrzugkraft: 400 kN (bis 54 km/h) Beschleunigung: 1,1m/s² Stromsystem: 15kV 16,7 Hz Sitzplätze: 1.Klasse 120 / 2.Klasse 415 Stehplätze (4 Pers/m²): 838 Einstieghöhe: 555 mm über SOK
Armin Schwarz


Der Siemens Velaro D (ICE3 der BR 407) Tz 711 erreicht am 17.02.2017, als ICE 513 Münster Hbf – Frankfurt am M. Flughafen – München Hbf, den Bahnhof Siegburg/Bonn.
Der Siemens Velaro D (ICE3 der BR 407) Tz 711 erreicht am 17.02.2017, als ICE 513 Münster Hbf – Frankfurt am M. Flughafen – München Hbf, den Bahnhof Siegburg/Bonn.
Armin Schwarz


Inneneirichtung (vierer Tisch) im Siemens Velaro D ein ICE3 der BR 407, hier im 2. Klasse-Wagen Bpmz 407.8 am 17.02.2017.
Inneneirichtung (vierer Tisch) im Siemens Velaro D ein ICE3 der BR 407, hier im 2. Klasse-Wagen Bpmz 407.8 am 17.02.2017.
Armin Schwarz


Aus dem Zug heraus....
Die SBB LION Re 420 222 (91 85 4420 222-2 CH-SBB), ex Re 4/4 II - 11 222, steht am 17.02.2017 beim Bahnhof Basel SBB.

Modernisierungsprogramm LION
30 der Re 4/4 II (11201–11230)  der 2. Serie sind von 2011 bis 2016 als Re 420 LION für die Zürcher S-Bahn SBB im Industriewerk Bellinzona modernisiert worden. Sie erhielten dabei eine Vielfachsteuerung Vst 6c (zusätzlich zur vorhandenen IIId), eine 18-polige UIC-Leitung, eine neue Verkabelung mit brandhemmendem Material, neue Batterieladegeräte, Geschwindigkeitsmessanlagen vom Typ Hasler TELOC 1500, Führerstandsanzeigen und Geschwindigkeitsanzeigern vom Typ Hasler SPEEDO. Äußerlich erkennbar sind die neuen LED-Scheinwerfer, Rechteck-Puffer, die WBL-85-Stromabnehmer (von den Re 460), die wegfallenden Chrombuchstaben «SBB–CFF» bzw. «SBB–FFS» und die neue Farbgebung, die an die der Re 460 angelehnt ist.
Aus dem Zug heraus.... Die SBB LION Re 420 222 (91 85 4420 222-2 CH-SBB), ex Re 4/4 II - 11 222, steht am 17.02.2017 beim Bahnhof Basel SBB. Modernisierungsprogramm LION 30 der Re 4/4 II (11201–11230) der 2. Serie sind von 2011 bis 2016 als Re 420 LION für die Zürcher S-Bahn SBB im Industriewerk Bellinzona modernisiert worden. Sie erhielten dabei eine Vielfachsteuerung Vst 6c (zusätzlich zur vorhandenen IIId), eine 18-polige UIC-Leitung, eine neue Verkabelung mit brandhemmendem Material, neue Batterieladegeräte, Geschwindigkeitsmessanlagen vom Typ Hasler TELOC 1500, Führerstandsanzeigen und Geschwindigkeitsanzeigern vom Typ Hasler SPEEDO. Äußerlich erkennbar sind die neuen LED-Scheinwerfer, Rechteck-Puffer, die WBL-85-Stromabnehmer (von den Re 460), die wegfallenden Chrombuchstaben «SBB–CFF» bzw. «SBB–FFS» und die neue Farbgebung, die an die der Re 460 angelehnt ist.
Armin Schwarz


Die Elektrische Zweifrequenz-Rangierlok Ee 922 022-9 (97 85 1 922 022-9 CH-SBB) der SBB zieht am 17.02.2017 einen IC-Wagenzug aus dem Bahnhof Basel SBB.

Die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) bestellten im Dezember 2007 eine Serie von 21 Rangierlokomotiven Ee 922 bei Stadler. Die Ee 922 ist eine speziell für den Rangierdienst konzipierte elektrische Lokomotive, die auch im Streckenbetrieb eingesetzt werden kann. Sie basiert auf einer von der Stadler Winterthur AG entwickelten Fahrzeugfamilie für Traktionsbedürfnisse im Rangier- und Güterzugförderungsdienst.
Die Ee 922 zeichnet sich durch Kompaktheit, große Zugkraft und Leistung sowie optimale Sicht- und Arbeitsbedingungen für das Bedienpersonal aus.

Im Dezember 2013 bestellte die SBB vier weitere Ee 922, die 2015 von Stadler geliefert und in Genf und Zürich stationiert werden sollten. Die Ee 922 022-9 war die erste dieser Serie und wurde 2015 von Stadler gebaut.

Die Ee 922 verfügt über IGBT-Stromrichter und daher über zahlreiche Funktionen, welche eher von Regionaltriebzügen, als von Rangierfahrzeugen bekannt sind. Beispielsweise ist eine Rückspeisung für Bremsenergie in die Fahrleitung oder eine Vielfachsteuerung vorhanden. Auch die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ist für eine Rangierlokomotive recht hoch - und übertrifft bei weitem die üblichen 45 bis 50 km/h der Ee 3/3. Die hohe  Höchstgeschwindigkeit befähigt die Ee 922, zusammen mit der Vielfachsteuerung, auch für kleinere Streckeneinsätze wie beispielsweise Überführungsfahrten. Die Lokomotive wurde vom Hersteller (Stadler)  für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt, um die Möglichkeit für einen Zweitauftrag offen zu halten. Konstruktiv ist die Lokomotive für ein Gesamtgewicht von 45 Tonnen ausgelegt. Ihr übliches Gewicht beträgt 44 Tonnen, kann aber auf 40 Tonnen herabgesetzt werden. Die Gewichtsdifferenz wird von zwei Ballastkörper mit je zwei Tonnen Gewicht erzeugt. Sie befinden sich seitlich an der Lokomotive und können mit einem Gabelstapler entfernt werden. Dies ist notwendig, da noch nicht alle Abstellgleise für 22,5 Tonnen Achslast (Streckenklasse D), sondern oft nur für 20 Tonnen Achslast (Streckenklasse  C) zugelassen sind.

Die äußeren Konturen entsprechen den Lichtraumprofilvorgaben nach UIC 505-1, und im Unterbereich den Vorgaben nach AB-EBV U3. Damit erfüllt die Lokomotive mit ihrer Bodenfreiheit vom 100 mm im Radbereich die Lichtraumprofil-Vorgaben für alle europäischen Hauptstrecken. Die Einstiegtüren ins Führerhaus befinden sich auf den Stirnseiten, um einen direkten Zugang zu den Rangiererbühnen zu ermöglichen, dafür sind die Vorbauten jeweils seitlich versetzt. Das klimatisierte Führerhaus ist für eine optimale Sicht großzügig verglast, die vorspringenden Vordächer schützen vor Sonneneinstrahlung sowie vor der Berührung spannungsführender Teile der Dachausrüstung.

Der elektrische Teil entspricht technisch weitgehend dem Stadler Flirt und dem neueren GTW. Er ist aber nicht baugleich, sondern musste aus Platzgründen an ein anderes Gehäuse angepasst werden. 

Die Ee 922 besitzt ein Schwingungstilgungssystem. Gerade ein zweiachsiges Eisenbahnfahrzeug mit geringem Achsstand neigt zu Schlingerbewegungen, da so gut wie keine Dämpfungen eingebaut werden können. 


Technische Daten:
Gebaute Stückzahl: 25
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsanordnung: Bo
Speisespannung: 15kV / 16.7Hz und 25kV / 50Hz
Anzahl Fahrmotoren: 2 
Länge über Puffer: 8.800 mm
Fahrzeugbreite: 3.100 mm
Fahrzeughöhe: 4.306 mm
Dienstgewicht: 40 t / 44 t (umrüstbar, je nach Streckenklasse)
Achsabstand: 4.000 mm
Max Leistung am Rad: 750 kW (1.020 PS)
Dauerleistung:  600 kW
Anfahrzugkraft: 120 kN
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h im Rangiergang; 100 km/h (Auslegung 120 km/h)
Treibraddurchmesser:  1.100 mm (neu)
Stromsystem:  15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz
Lokbremse:  Druckluftbremse, Federspeicher, elektrische Bremse
Zugbremse:  automatische Druckluftbremse
Zugheizung:  ZZS 1000 V 800 A
Die Elektrische Zweifrequenz-Rangierlok Ee 922 022-9 (97 85 1 922 022-9 CH-SBB) der SBB zieht am 17.02.2017 einen IC-Wagenzug aus dem Bahnhof Basel SBB. Die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) bestellten im Dezember 2007 eine Serie von 21 Rangierlokomotiven Ee 922 bei Stadler. Die Ee 922 ist eine speziell für den Rangierdienst konzipierte elektrische Lokomotive, die auch im Streckenbetrieb eingesetzt werden kann. Sie basiert auf einer von der Stadler Winterthur AG entwickelten Fahrzeugfamilie für Traktionsbedürfnisse im Rangier- und Güterzugförderungsdienst. Die Ee 922 zeichnet sich durch Kompaktheit, große Zugkraft und Leistung sowie optimale Sicht- und Arbeitsbedingungen für das Bedienpersonal aus. Im Dezember 2013 bestellte die SBB vier weitere Ee 922, die 2015 von Stadler geliefert und in Genf und Zürich stationiert werden sollten. Die Ee 922 022-9 war die erste dieser Serie und wurde 2015 von Stadler gebaut. Die Ee 922 verfügt über IGBT-Stromrichter und daher über zahlreiche Funktionen, welche eher von Regionaltriebzügen, als von Rangierfahrzeugen bekannt sind. Beispielsweise ist eine Rückspeisung für Bremsenergie in die Fahrleitung oder eine Vielfachsteuerung vorhanden. Auch die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ist für eine Rangierlokomotive recht hoch - und übertrifft bei weitem die üblichen 45 bis 50 km/h der Ee 3/3. Die hohe Höchstgeschwindigkeit befähigt die Ee 922, zusammen mit der Vielfachsteuerung, auch für kleinere Streckeneinsätze wie beispielsweise Überführungsfahrten. Die Lokomotive wurde vom Hersteller (Stadler) für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt, um die Möglichkeit für einen Zweitauftrag offen zu halten. Konstruktiv ist die Lokomotive für ein Gesamtgewicht von 45 Tonnen ausgelegt. Ihr übliches Gewicht beträgt 44 Tonnen, kann aber auf 40 Tonnen herabgesetzt werden. Die Gewichtsdifferenz wird von zwei Ballastkörper mit je zwei Tonnen Gewicht erzeugt. Sie befinden sich seitlich an der Lokomotive und können mit einem Gabelstapler entfernt werden. Dies ist notwendig, da noch nicht alle Abstellgleise für 22,5 Tonnen Achslast (Streckenklasse D), sondern oft nur für 20 Tonnen Achslast (Streckenklasse C) zugelassen sind. Die äußeren Konturen entsprechen den Lichtraumprofilvorgaben nach UIC 505-1, und im Unterbereich den Vorgaben nach AB-EBV U3. Damit erfüllt die Lokomotive mit ihrer Bodenfreiheit vom 100 mm im Radbereich die Lichtraumprofil-Vorgaben für alle europäischen Hauptstrecken. Die Einstiegtüren ins Führerhaus befinden sich auf den Stirnseiten, um einen direkten Zugang zu den Rangiererbühnen zu ermöglichen, dafür sind die Vorbauten jeweils seitlich versetzt. Das klimatisierte Führerhaus ist für eine optimale Sicht großzügig verglast, die vorspringenden Vordächer schützen vor Sonneneinstrahlung sowie vor der Berührung spannungsführender Teile der Dachausrüstung. Der elektrische Teil entspricht technisch weitgehend dem Stadler Flirt und dem neueren GTW. Er ist aber nicht baugleich, sondern musste aus Platzgründen an ein anderes Gehäuse angepasst werden. Die Ee 922 besitzt ein Schwingungstilgungssystem. Gerade ein zweiachsiges Eisenbahnfahrzeug mit geringem Achsstand neigt zu Schlingerbewegungen, da so gut wie keine Dämpfungen eingebaut werden können. Technische Daten: Gebaute Stückzahl: 25 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsanordnung: Bo Speisespannung: 15kV / 16.7Hz und 25kV / 50Hz Anzahl Fahrmotoren: 2 Länge über Puffer: 8.800 mm Fahrzeugbreite: 3.100 mm Fahrzeughöhe: 4.306 mm Dienstgewicht: 40 t / 44 t (umrüstbar, je nach Streckenklasse) Achsabstand: 4.000 mm Max Leistung am Rad: 750 kW (1.020 PS) Dauerleistung: 600 kW Anfahrzugkraft: 120 kN Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h im Rangiergang; 100 km/h (Auslegung 120 km/h) Treibraddurchmesser: 1.100 mm (neu) Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz Lokbremse: Druckluftbremse, Federspeicher, elektrische Bremse Zugbremse: automatische Druckluftbremse Zugheizung: ZZS 1000 V 800 A
Armin Schwarz

Schweiz / E-Loks (Normalspur) / Ee 922 (Ee 2/2)

6 1200x835 Px, 12.01.2019


Der ICN RABDe 500 019 „Friedrich Glauser“ fährt am 17.02.2017 in den Bahnhof Basel SBB.
Der ICN RABDe 500 019 „Friedrich Glauser“ fährt am 17.02.2017 in den Bahnhof Basel SBB.
Armin Schwarz


S-Bahn Chur...
Steuerwagenvoraus verlässt ein RhB S-Bahn-Zug (Vorort-Pendelzug), als S1 (Schiers - Chur – Rhäzüns) am 17.02.2017 den Bahnhof Chur. Der Zug besteht aus den beiden Steuerwagen ABDt 1713 und ABDt 1714, einem Zwischenwagen B 241x und einem Be 4/4.
S-Bahn Chur... Steuerwagenvoraus verlässt ein RhB S-Bahn-Zug (Vorort-Pendelzug), als S1 (Schiers - Chur – Rhäzüns) am 17.02.2017 den Bahnhof Chur. Der Zug besteht aus den beiden Steuerwagen ABDt 1713 und ABDt 1714, einem Zwischenwagen B 241x und einem Be 4/4.
Armin Schwarz

Schweiz / S-Bahnen / S-Bahn Chur, Albula und Bernina 2017

8 1200x800 Px, 10.01.2019


Ein RhB Be 4/4 schiebt am 17.02.2017 einen S-Bahn-Zug (Vorort-Pendelzug), als S1 (Schiers - Chur – Rhäzüns), aus den Bahnhof Chur in Richtung Rhäzüns.

Sechs dieser Elektrotriebwagen der Serie Be 4/4 mit den Betriebsnummern 511 bis 516 kommen bei der Rhätischen Bahn (RhB) im Regionalverkehr (S1 und S2), meist als dreiteilige Pendelzüge (Triebwagen, Zwischenwagen B 24xx und Steuerwagen ABDt 17xx), zum Einsatz.
Ein RhB Be 4/4 schiebt am 17.02.2017 einen S-Bahn-Zug (Vorort-Pendelzug), als S1 (Schiers - Chur – Rhäzüns), aus den Bahnhof Chur in Richtung Rhäzüns. Sechs dieser Elektrotriebwagen der Serie Be 4/4 mit den Betriebsnummern 511 bis 516 kommen bei der Rhätischen Bahn (RhB) im Regionalverkehr (S1 und S2), meist als dreiteilige Pendelzüge (Triebwagen, Zwischenwagen B 24xx und Steuerwagen ABDt 17xx), zum Einsatz.
Armin Schwarz

Schweiz / Triebzüge (Schmalspur) / Be 4/4 (RhB), Schweiz / S-Bahnen / S-Bahn Chur, Albula und Bernina 2017

8 1200x867 Px, 10.01.2019


Die RhB Gm 3/3 – 233 rangiert am 17.02.2017  den Glacier-Express  Panoramawagen MGB Api 4040 im Bahnhof Chur.

Daten der Gm 3/3 siehe: http://hellertal.startbilder.de/bild/schweiz~dieselloks-schmalspur~gm-33-rhb/644342/von-der-anderen-seite-ohne-wagendie.html

Der Panoramawagen für den Glacier-Express MGB Api 4040 ist ein 2011 von Stadler gebauter Wagen.

Für die Neulancierung des Glacier-Express entschlossen sich RhB und MGB, gemeinsam vier ganze Zugskompositionen in Auftrag zu geben. Die Grundkonzeption der Wagen, insbesondere die wichtigsten Masse (Länge über Puffer, Kastenlänge, Drehzapfenabstand, Fußbodenhöhe und Fensteranordnung) wurden von den Breda-Wagen übernommen. Die Gemeinsamkeiten zu den Bernina-Express-Wagen sind beim Wagenkasten gering. Hingegen laufen die Wagen auf denselben luftgefederten Stadler-Drehgestellen, wie die zweite Serie Bernina-Express-Wagen und der Zug verfügt nur über (bei Bedarf vakuumgesteuerte) Druckluftbremsen. Der Sitzteiler ist in beiden Wagenklassen gleich, hingegen sind in erster Klasse nur 2+1 Sitze in der Breite angeordnet, in zweiter Klasse 2+2 Sitze. Jeder Zug ist aus sechs Wagen zusammengesetzt, und zwar in der Reihenfolge Ap-Api-WRp-Bp-Bp-Bp.

Die RhB und die MGB hatten 2003, 2008 und 2010 bei Stadler insgesamt 34 Wagen für den Glacier Express, den wohl berühmtesten Zug der Welt, bestellt. Dieser führt in rund sieben Stunden von Zermatt nach Davos oder  St. Moritz. Fahrgäste genießen den Ausblick auf die unberührten Berglandschaften, mondänen Kurorte, tiefen Schluchten, lieblichen Täler, 91 Tunnels  und  291 imposante Brücken durch  Panoramafenster. Ein blendfreies Mittelleuchtband stellt eine  angenehme Lichtverteilung sicher.  Darüber hinaus verbreiten die Klimaanlagen in jeder Jahreszeit optimales Klima in den Zügen. Um das Wohlbefinden der Fahrgäste noch zu steigern, werden diese an den Sitzplätzen bewirtet. Sie haben die Möglichkeit, über Kopfhörer präzise Informationen über die befahrenen Streckenabschnitte zu erhalten. Die luftgefederten und über einen Drehkranz mit dem Wagenboden verbundenen Drehgestelle ermöglichen eine geräuscharme Fahrt.

TECHNISCHE DATEN (Api 4040):
Baujahr und Hersteller: 2011 – Stadler
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 18.500 mm
Kastenlänge: 17.700 mm
Drehzapfenabstand: 12.830 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 685 mm (neu)
Drehgestellart: Stadler 
Fußbodenhöhe: 950 mm
Einstiegbreite: 850 mm
Breite: 2.680 mm
Höhe: 3.695
Sitzplätze: 30
zulässige Geschwindigkeit: 100 km/h (Adhäsion) / 35 km/h (Zahnstange)
Minimaler Kurvenradius: 60 m
Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)

Besonderheiten: Wagenkasten aus Aluminium-Strangpressprofilen, Luftgefederte Drehgestelle mit Drehkranz, Einstellbares Zahnrad, in Drehgestellrahmen integriert
Die RhB Gm 3/3 – 233 rangiert am 17.02.2017 den Glacier-Express Panoramawagen MGB Api 4040 im Bahnhof Chur. Daten der Gm 3/3 siehe: http://hellertal.startbilder.de/bild/schweiz~dieselloks-schmalspur~gm-33-rhb/644342/von-der-anderen-seite-ohne-wagendie.html Der Panoramawagen für den Glacier-Express MGB Api 4040 ist ein 2011 von Stadler gebauter Wagen. Für die Neulancierung des Glacier-Express entschlossen sich RhB und MGB, gemeinsam vier ganze Zugskompositionen in Auftrag zu geben. Die Grundkonzeption der Wagen, insbesondere die wichtigsten Masse (Länge über Puffer, Kastenlänge, Drehzapfenabstand, Fußbodenhöhe und Fensteranordnung) wurden von den Breda-Wagen übernommen. Die Gemeinsamkeiten zu den Bernina-Express-Wagen sind beim Wagenkasten gering. Hingegen laufen die Wagen auf denselben luftgefederten Stadler-Drehgestellen, wie die zweite Serie Bernina-Express-Wagen und der Zug verfügt nur über (bei Bedarf vakuumgesteuerte) Druckluftbremsen. Der Sitzteiler ist in beiden Wagenklassen gleich, hingegen sind in erster Klasse nur 2+1 Sitze in der Breite angeordnet, in zweiter Klasse 2+2 Sitze. Jeder Zug ist aus sechs Wagen zusammengesetzt, und zwar in der Reihenfolge Ap-Api-WRp-Bp-Bp-Bp. Die RhB und die MGB hatten 2003, 2008 und 2010 bei Stadler insgesamt 34 Wagen für den Glacier Express, den wohl berühmtesten Zug der Welt, bestellt. Dieser führt in rund sieben Stunden von Zermatt nach Davos oder St. Moritz. Fahrgäste genießen den Ausblick auf die unberührten Berglandschaften, mondänen Kurorte, tiefen Schluchten, lieblichen Täler, 91 Tunnels und 291 imposante Brücken durch Panoramafenster. Ein blendfreies Mittelleuchtband stellt eine angenehme Lichtverteilung sicher. Darüber hinaus verbreiten die Klimaanlagen in jeder Jahreszeit optimales Klima in den Zügen. Um das Wohlbefinden der Fahrgäste noch zu steigern, werden diese an den Sitzplätzen bewirtet. Sie haben die Möglichkeit, über Kopfhörer präzise Informationen über die befahrenen Streckenabschnitte zu erhalten. Die luftgefederten und über einen Drehkranz mit dem Wagenboden verbundenen Drehgestelle ermöglichen eine geräuscharme Fahrt. TECHNISCHE DATEN (Api 4040): Baujahr und Hersteller: 2011 – Stadler Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 18.500 mm Kastenlänge: 17.700 mm Drehzapfenabstand: 12.830 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 685 mm (neu) Drehgestellart: Stadler Fußbodenhöhe: 950 mm Einstiegbreite: 850 mm Breite: 2.680 mm Höhe: 3.695 Sitzplätze: 30 zulässige Geschwindigkeit: 100 km/h (Adhäsion) / 35 km/h (Zahnstange) Minimaler Kurvenradius: 60 m Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn) Besonderheiten: Wagenkasten aus Aluminium-Strangpressprofilen, Luftgefederte Drehgestelle mit Drehkranz, Einstellbares Zahnrad, in Drehgestellrahmen integriert
Armin Schwarz


Von der anderen Seite, ohne Wagen....
Die RhB Gm 3/3 – 233 beim Manöver  am 17.02.2017 im Bahnhof Chur.

Die Gm 3/3 ist eine dreiachsige dieselelektrische Rangierlokomotive der Rhätischen Bahn (RhB). Für die RhB wurden drei Maschinen von der französischen Firma Moyse gebaut und zwischen 1975 und 1976, mit den Betriebsnummern 231 bis 233, in Betrieb genommen. Die 233 wurde 1976 unter der Fabriknummer 3555 von Moyse gebaut.

Gemäß der ursprünglichen Idee sollte der Hersteller, die französische Firma Moyse, die meisten Baugruppen aus der Serienproduktion eines französischen Loktyps übernehmen. Die vielen Sonderwünsche der RhB (MTU-Dieselmotor, Vakuumbremse, Vielfachsteuerung, Führerstandseinrichtung nach RhB-Norm) erzwangen jedoch umfangreiche Änderungen und verzögerten die Lieferung der Anfang 1974 bestellten Fahrzeuge erheblich.

Die Stundenleistung der maximal 55 km/h schnellen, 34 t schweren Lokomotiven beträgt 220 kW. Mittels eines dem Gleichstrom-Fahrmotor nachgeschalteten Getriebe kann zwischen Rangier- und Streckengang gewechselt werden.

Die ursprünglich rotbraun, seit Anfang der 1990er Jahre verkehrsorange lackierten Gm 3/3 verrichten planmäßig den schweren Rangierdienst auf den Bahnhöfen Landquart, Chur und Untervaz. Dank ihrer hohen Anfahrzugkraft (im Rangiergang 153 kN) und der möglichen Doppeltraktion eignen sich die robusten Fahrzeuge auch für den schweren Bauzugdienst. Schneeräumfahrten, gemeinsam mit der kleinen Schneeschleuder Xrotm 9216 oder der grossen Xrotmt 9217, gehören ebenfalls zum Einsatzprogramm.

TECHNISCHE DATEN (der Gm 3/3):
Spurweite:  1.000 mm
Achsformel: C
Länge über Puffer: 7.960 mm
Breite: 2.700 mm
Dienstgewicht: 34 t
Höchstgeschwindigkeit:  55 km/h
Dauerleistung:  386 kW (Dieselmotor) / 220 kW (am Rad)
Anfahrzugkraft:  153 kN (Rangiergang) / 61 kN (Streckengang)
Stundenzugkraft:  83.4 kN (Rangiergang) / 34.3 (Streckengang)
Treibraddurchmesser:  920 mm
Motor:  MTU 6-Zylinder-Dieselmotor 6V 33 1 TC10
Leistungsübertragung:  Diesel-Elektrisch
Von der anderen Seite, ohne Wagen.... Die RhB Gm 3/3 – 233 beim Manöver am 17.02.2017 im Bahnhof Chur. Die Gm 3/3 ist eine dreiachsige dieselelektrische Rangierlokomotive der Rhätischen Bahn (RhB). Für die RhB wurden drei Maschinen von der französischen Firma Moyse gebaut und zwischen 1975 und 1976, mit den Betriebsnummern 231 bis 233, in Betrieb genommen. Die 233 wurde 1976 unter der Fabriknummer 3555 von Moyse gebaut. Gemäß der ursprünglichen Idee sollte der Hersteller, die französische Firma Moyse, die meisten Baugruppen aus der Serienproduktion eines französischen Loktyps übernehmen. Die vielen Sonderwünsche der RhB (MTU-Dieselmotor, Vakuumbremse, Vielfachsteuerung, Führerstandseinrichtung nach RhB-Norm) erzwangen jedoch umfangreiche Änderungen und verzögerten die Lieferung der Anfang 1974 bestellten Fahrzeuge erheblich. Die Stundenleistung der maximal 55 km/h schnellen, 34 t schweren Lokomotiven beträgt 220 kW. Mittels eines dem Gleichstrom-Fahrmotor nachgeschalteten Getriebe kann zwischen Rangier- und Streckengang gewechselt werden. Die ursprünglich rotbraun, seit Anfang der 1990er Jahre verkehrsorange lackierten Gm 3/3 verrichten planmäßig den schweren Rangierdienst auf den Bahnhöfen Landquart, Chur und Untervaz. Dank ihrer hohen Anfahrzugkraft (im Rangiergang 153 kN) und der möglichen Doppeltraktion eignen sich die robusten Fahrzeuge auch für den schweren Bauzugdienst. Schneeräumfahrten, gemeinsam mit der kleinen Schneeschleuder Xrotm 9216 oder der grossen Xrotmt 9217, gehören ebenfalls zum Einsatzprogramm. TECHNISCHE DATEN (der Gm 3/3): Spurweite: 1.000 mm Achsformel: C Länge über Puffer: 7.960 mm Breite: 2.700 mm Dienstgewicht: 34 t Höchstgeschwindigkeit: 55 km/h Dauerleistung: 386 kW (Dieselmotor) / 220 kW (am Rad) Anfahrzugkraft: 153 kN (Rangiergang) / 61 kN (Streckengang) Stundenzugkraft: 83.4 kN (Rangiergang) / 34.3 (Streckengang) Treibraddurchmesser: 920 mm Motor: MTU 6-Zylinder-Dieselmotor 6V 33 1 TC10 Leistungsübertragung: Diesel-Elektrisch
Armin Schwarz

Schweiz / Dieselloks (Schmalspur) / Gm 3/3 (RhB), Albula und Bernina 2017

7 1200x837 Px, 10.01.2019


Der RhB Gourmino Speisewagen WR 3810, ex RhB Dr4ü 3810, ex Mitropa Dr4ü 10, am 17.02.2017 im Bahnhof Chur.

In den Jahren 1929 und 1930 beschaffte die Mitropa drei als Dr4ü 10-12 bezeichnete Speisewagen für den Einsatz in den Luxuszügen der Rhätischen Bahn. Diese Fahrzeuge liefen nicht nur im Glacier Express, sondern auch im Engadin Express und auf Verbindungen nach Davos. Lieferant war die Schweizerische Waggons- und Aufzügefabrik Schlieren (SWS). 1949 ersteigerte die RhB die Speisewagen von der Mitropa.
Die Bezeichnung Dr4ü 10-12 wurde 1956 in Dr4ü 3810-3812 und später in WR 3810-3812 geändert.

WR 3812 wurde 1974 versuchsweise modernisiert und mit Mikrowellenherden ausgerüstet. WR 3810-3811 hingegen wurden 1982 bzw. 1983 als nostalgische Speisewagen hergerichtet und mit einer neuen Kücheneinrichtung versehen, die eine Zubereitung frischer Speisen gestattet. 

1996 wurde WR 3812 generalüberholt, wobei die RhB auch die Inneneinrichtung weitgehend in den Originalzustand zurückversetzte. Bei dieser Gelegenheit tauschte der Wagen sein rotes gegen ein königsblaues Farbkleid mit großem  Gourmino -Schriftzug ein. Diesen auffälligen Farbton erhielten später ebenfalls WR 3810-3811. Alle drei Wagen wurden inzwischen erneut umlackiert und präsentieren sich heute im noblen Blauton des Alpine Classic Pullman Express (ACPE). Der Gourmino fährt meist auf der spektakulären Albulalinie zwischen Chur und St. Moritz. 

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr und Hersteller: 1929 / SWS
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 16.440 mm
Sitzplätze: 36
Eigengewicht: 25,0 t
zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Der RhB Gourmino Speisewagen WR 3810, ex RhB Dr4ü 3810, ex Mitropa Dr4ü 10, am 17.02.2017 im Bahnhof Chur. In den Jahren 1929 und 1930 beschaffte die Mitropa drei als Dr4ü 10-12 bezeichnete Speisewagen für den Einsatz in den Luxuszügen der Rhätischen Bahn. Diese Fahrzeuge liefen nicht nur im Glacier Express, sondern auch im Engadin Express und auf Verbindungen nach Davos. Lieferant war die Schweizerische Waggons- und Aufzügefabrik Schlieren (SWS). 1949 ersteigerte die RhB die Speisewagen von der Mitropa. Die Bezeichnung Dr4ü 10-12 wurde 1956 in Dr4ü 3810-3812 und später in WR 3810-3812 geändert. WR 3812 wurde 1974 versuchsweise modernisiert und mit Mikrowellenherden ausgerüstet. WR 3810-3811 hingegen wurden 1982 bzw. 1983 als nostalgische Speisewagen hergerichtet und mit einer neuen Kücheneinrichtung versehen, die eine Zubereitung frischer Speisen gestattet. 1996 wurde WR 3812 generalüberholt, wobei die RhB auch die Inneneinrichtung weitgehend in den Originalzustand zurückversetzte. Bei dieser Gelegenheit tauschte der Wagen sein rotes gegen ein königsblaues Farbkleid mit großem "Gourmino"-Schriftzug ein. Diesen auffälligen Farbton erhielten später ebenfalls WR 3810-3811. Alle drei Wagen wurden inzwischen erneut umlackiert und präsentieren sich heute im noblen Blauton des Alpine Classic Pullman Express (ACPE). Der Gourmino fährt meist auf der spektakulären Albulalinie zwischen Chur und St. Moritz. TECHNISCHE DATEN: Baujahr und Hersteller: 1929 / SWS Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 16.440 mm Sitzplätze: 36 Eigengewicht: 25,0 t zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h Lauffähig: StN (Stammnetz) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Armin Schwarz

Schweiz / Wagen / Personenwagen (Schmalspur), Albula und Bernina 2017

6 1200x800 Px, 10.01.2019


Der RhB Salonwagen bzw. ACPE Piano-Barwagen WR-S 3820, ex RhB Saalwagen WR-S 3814, ex Mitropa Speisewagen B4ü 162 (für Berninabahn), abgestellt am 17.02.2017 im Bahnhof Chur.

Für den Einsatz in Luxuszügen auf der damals eigenständig agierenden Berninabahn lieferte die SWS 1929 zwei als B4ü 161 und 162 bezeichnete Speisewagen an die Mitropa. Als besonderes Merkmal dieser eleganten Fahrzeuge gilt ihre überdurchschnittlich große Fensterfront, die den Fahrgästen einen nahezu uneingeschränkten Ausblick auf das faszinierende Alpenpanorama bietet. Aus zolltechnischen Gründen wurde auf den Einbau einer Küche verzichtet.

Nach dem Ende der kurzen Ära der Luxuszüge und den damit verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Berninabahn erwägte die Mitropa einen Einsatz der beiden Fahrzeuge als Speisewagen auf dem Stammnetz der RhB und baute sie daher 1944 in einer eigenen Werkstatt in Berlin um.
Zusammen mit drei weiteren Mitropa-Speisewagen gingen die beiden Fahrzeuge nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in den Besitz der RhB über, bei der sie zuletzt unter der Bezeichnung WR 3813 und 3814 ihren Dienst taten.

Mit der Beschaffung moderner Speisewagen wurden diese beiden in die Jahre gekommenen Fahrzeuge 1987 ausrangiert und 1990 an die Dampfbahn Furka-Bergstrecke (DFB) verkauft. Da diese Fahrzeuge jedoch nicht bei der DFB eingesetzt werden konnten, waren sie jahrelang in Klus (SO) abgestellt und vom Abbruch bedroht.
Aufgrund des gestiegenen Bedarfes an nostalgischen Speisewagen gelangte der ehemalige Berninabahn-Speisewagen WR 3814 im Jahre 1999 zurück an die RhB. In einer etwa neun Monate dauernden Umbauaktion durch die Hauptwerkstätte der RhB wurde das Fahrzeug weitgehend in den Originalzustand zurückversetzt. Dabei wurde auch die 1944 durch die Mitropa eingebaute Küche wieder entfernt. Als reiner Saalwagen mit der neuen Bezeichnung WR-S 3814 muss dieser Wagen von einem benachbarten Speisewagen bedient oder mit angelieferten Speisen versorgt werden. Ganz im stilvollen Blauton des Alpine Classic Pullman Express gehalten präsentiert sich der WR-S 3814 als Schmuckstück im Wagenpark der RhB.

Aus dem Saalwagen WR-S 3814 entstand dann 2010 der jetzt zweifarbig im Design des Alpine Classic Pullman Express lackierte Piano-Barwagen WR-S 3820.

TECHNISCHE DATEN (heutiger WR-S 3020):
Baujahr und Hersteller: 1929 – SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren-Zürich)
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 15.360 mm
Drehzapfenabstand: 9.600 mm
Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm
Drehgestellart: SIG 90 (Prototyp)
Breite: 2.470 mm
Höhe: 3.450
Plätze: 18 Sitzplätze und 7 Stehplätze
Eigengewicht: 22,3 t
Max. Gesamtgewicht: 24,4 t
zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Der RhB Salonwagen bzw. ACPE Piano-Barwagen WR-S 3820, ex RhB Saalwagen WR-S 3814, ex Mitropa Speisewagen B4ü 162 (für Berninabahn), abgestellt am 17.02.2017 im Bahnhof Chur. Für den Einsatz in Luxuszügen auf der damals eigenständig agierenden Berninabahn lieferte die SWS 1929 zwei als B4ü 161 und 162 bezeichnete Speisewagen an die Mitropa. Als besonderes Merkmal dieser eleganten Fahrzeuge gilt ihre überdurchschnittlich große Fensterfront, die den Fahrgästen einen nahezu uneingeschränkten Ausblick auf das faszinierende Alpenpanorama bietet. Aus zolltechnischen Gründen wurde auf den Einbau einer Küche verzichtet. Nach dem Ende der kurzen Ära der Luxuszüge und den damit verbundenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Berninabahn erwägte die Mitropa einen Einsatz der beiden Fahrzeuge als Speisewagen auf dem Stammnetz der RhB und baute sie daher 1944 in einer eigenen Werkstatt in Berlin um. Zusammen mit drei weiteren Mitropa-Speisewagen gingen die beiden Fahrzeuge nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in den Besitz der RhB über, bei der sie zuletzt unter der Bezeichnung WR 3813 und 3814 ihren Dienst taten. Mit der Beschaffung moderner Speisewagen wurden diese beiden in die Jahre gekommenen Fahrzeuge 1987 ausrangiert und 1990 an die Dampfbahn Furka-Bergstrecke (DFB) verkauft. Da diese Fahrzeuge jedoch nicht bei der DFB eingesetzt werden konnten, waren sie jahrelang in Klus (SO) abgestellt und vom Abbruch bedroht. Aufgrund des gestiegenen Bedarfes an nostalgischen Speisewagen gelangte der ehemalige Berninabahn-Speisewagen WR 3814 im Jahre 1999 zurück an die RhB. In einer etwa neun Monate dauernden Umbauaktion durch die Hauptwerkstätte der RhB wurde das Fahrzeug weitgehend in den Originalzustand zurückversetzt. Dabei wurde auch die 1944 durch die Mitropa eingebaute Küche wieder entfernt. Als reiner Saalwagen mit der neuen Bezeichnung WR-S 3814 muss dieser Wagen von einem benachbarten Speisewagen bedient oder mit angelieferten Speisen versorgt werden. Ganz im stilvollen Blauton des Alpine Classic Pullman Express gehalten präsentiert sich der WR-S 3814 als Schmuckstück im Wagenpark der RhB. Aus dem Saalwagen WR-S 3814 entstand dann 2010 der jetzt zweifarbig im Design des Alpine Classic Pullman Express lackierte Piano-Barwagen WR-S 3820. TECHNISCHE DATEN (heutiger WR-S 3020): Baujahr und Hersteller: 1929 – SWS (Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren-Zürich) Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 15.360 mm Drehzapfenabstand: 9.600 mm Achsabstand im Drehgestell: 1.800 mm Laufraddurchmesser: 750 mm Drehgestellart: SIG 90 (Prototyp) Breite: 2.470 mm Höhe: 3.450 Plätze: 18 Sitzplätze und 7 Stehplätze Eigengewicht: 22,3 t Max. Gesamtgewicht: 24,4 t zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Armin Schwarz

Schweiz / Wagen / Personenwagen (Schmalspur), Albula und Bernina 2017

6 1200x800 Px, 09.01.2019


Personenwagen RhB AB 1541 ein verkürzter 1./2.Klasse Einheitswagen I (EW I) mit Aluminiumwagenkasten am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund.

Mit mehr als 100 Fahrzeugen bilden die als Einheitswagen I bezeichneten Personenwagen bis heute die größte Serie im Rollmaterialbestand der RhB. Das Fahrzeugkonzept wurde Anfang der sechziger Jahre in enger Zusammenarbeit zwischen Industrie und RhB entwickelt. Als Neuheit galten damals die Einstiegsbereiche mit WC und Stauraum für sperriges Gepäck an den Wagenübergängen. Folglich weicht das Konzept deutlich von den Mitteleinstiegswagen aus den vierziger Jahren ab.

Die ersten von FFA und SIG gebauten Einheitswagen I wurden Ende 1963 in Betrieb genommen. In einem Zeitraum von etwa zehn Jahren wuchs der Bestand an EW I kontinuierlich. Neben den 18,42 m langen Wagen, die hauptsächlich auf dem Stammnetz eingesetzt werden, kamen auch Sonderbauformen mit Aluminiumwagenkasten hinzu. Zu diesen zählen beispielsweise diese auf 14,91 m verkürzten Fahrzeuge für den Einsatz auf der Berninabahn (wegen zum Teil sehr engen Kurvenradien).


TECHNISCHE DATEN:
Baujahr und Hersteller: 1968 / Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein AG (FFA)
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 14.910 mm
Drehgestellart: SWP 68
Sitzplätze: 12 (1.Klasse) / 30 (2.Klasse)
Eigengewicht: 14,0 t
Max. Gesamtgewicht: 17 t
zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Personenwagen RhB AB 1541 ein verkürzter 1./2.Klasse Einheitswagen I (EW I) mit Aluminiumwagenkasten am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund. Mit mehr als 100 Fahrzeugen bilden die als Einheitswagen I bezeichneten Personenwagen bis heute die größte Serie im Rollmaterialbestand der RhB. Das Fahrzeugkonzept wurde Anfang der sechziger Jahre in enger Zusammenarbeit zwischen Industrie und RhB entwickelt. Als Neuheit galten damals die Einstiegsbereiche mit WC und Stauraum für sperriges Gepäck an den Wagenübergängen. Folglich weicht das Konzept deutlich von den Mitteleinstiegswagen aus den vierziger Jahren ab. Die ersten von FFA und SIG gebauten Einheitswagen I wurden Ende 1963 in Betrieb genommen. In einem Zeitraum von etwa zehn Jahren wuchs der Bestand an EW I kontinuierlich. Neben den 18,42 m langen Wagen, die hauptsächlich auf dem Stammnetz eingesetzt werden, kamen auch Sonderbauformen mit Aluminiumwagenkasten hinzu. Zu diesen zählen beispielsweise diese auf 14,91 m verkürzten Fahrzeuge für den Einsatz auf der Berninabahn (wegen zum Teil sehr engen Kurvenradien). TECHNISCHE DATEN: Baujahr und Hersteller: 1968 / Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein AG (FFA) Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 14.910 mm Drehgestellart: SWP 68 Sitzplätze: 12 (1.Klasse) / 30 (2.Klasse) Eigengewicht: 14,0 t Max. Gesamtgewicht: 17 t zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Armin Schwarz

Schweiz / Wagen / Personenwagen (Schmalspur), Albula und Bernina 2017

7 1200x800 Px, 08.01.2019


RhB BD 2477 ein verkürzter 2.Klasse Mitteleinstiegswagen mit Gepäckabteil in leichter Stahlbauart, ex B 2334, ex B4ü 2334, am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund. Wegen der Steckengeometrie müssen auf der Berninalinie kürzer Wagen, als auf dem Stammnetz, eingesetzt werden.

1956–1957, kurz nach Abschaffung der dritten Klasse, erhielt die RhB noch einmal 13 Leichtstahlwagen. Diesmal kamen die Wagen von SIG Neuhausen und wiesen aber viele Gemeinsamkeiten mit den Leichtmetallwagen früherer Bauart auf: Flügeltüren, WC beim Mitteleinstieg, Stirnwandtüren direkt im Personenabteil, gleicher Sitzteiler. Die Wagen waren aber 18.26 m lang, liefen auf SIG-Torsionsstab-Drehgestellen (System Frei). Die Wagen erfuhren verschiedene Umbauten zu Steuerwagen (BDt 1731), Pendelzugwagen, Velowagen und verkürzten Wagen (BD 2477–2478) für die Berninalinie. Dabei erhielten sie außen bündige Schwenktüren. 

TECHNISCHE DATEN:
Baujahr und Hersteller: 1956 - SIG
Spurweite: 1.000 mm
Anzahl der Achsen: 4
Länge über Puffer: 16.220 mm
Laufraddurchmesser: 750 mm
Drehgestellart: SIG Torsionsstab
Sitzplätze: 34
Eigengewicht: 19,0 t
Ladefläche: 9 m²
Ladegewicht: 3
Max. Gesamtgewicht: 25 t
zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h
Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
RhB BD 2477 ein verkürzter 2.Klasse Mitteleinstiegswagen mit Gepäckabteil in leichter Stahlbauart, ex B 2334, ex B4ü 2334, am 13.09.2017 in der Station Ospizio Bernina im Zugverbund. Wegen der Steckengeometrie müssen auf der Berninalinie kürzer Wagen, als auf dem Stammnetz, eingesetzt werden. 1956–1957, kurz nach Abschaffung der dritten Klasse, erhielt die RhB noch einmal 13 Leichtstahlwagen. Diesmal kamen die Wagen von SIG Neuhausen und wiesen aber viele Gemeinsamkeiten mit den Leichtmetallwagen früherer Bauart auf: Flügeltüren, WC beim Mitteleinstieg, Stirnwandtüren direkt im Personenabteil, gleicher Sitzteiler. Die Wagen waren aber 18.26 m lang, liefen auf SIG-Torsionsstab-Drehgestellen (System Frei). Die Wagen erfuhren verschiedene Umbauten zu Steuerwagen (BDt 1731), Pendelzugwagen, Velowagen und verkürzten Wagen (BD 2477–2478) für die Berninalinie. Dabei erhielten sie außen bündige Schwenktüren. TECHNISCHE DATEN: Baujahr und Hersteller: 1956 - SIG Spurweite: 1.000 mm Anzahl der Achsen: 4 Länge über Puffer: 16.220 mm Laufraddurchmesser: 750 mm Drehgestellart: SIG Torsionsstab Sitzplätze: 34 Eigengewicht: 19,0 t Ladefläche: 9 m² Ladegewicht: 3 Max. Gesamtgewicht: 25 t zulässige Geschwindigkeit: 90 km/h Lauffähig: StN (Stammnetz) / BB (Berniabahn) / MGB (Matterhorn Gotthard Bahn)
Armin Schwarz

Schweiz / Wagen / Personenwagen (Schmalspur), Albula und Bernina 2017

8 1200x814 Px, 08.01.2019


Ohne Halt fährt der Bernina Express am 13.09.2017 über den höchsten Punkt der Strecke, die Station Ospizio Bernina (Bernina Hospiz). 

Ob die Reisenden wissen was ihnen hier oben entgeht? Geführt wird der Bernina Express hier von dem  ALLEGRA-Zweispannungstriebzug RhB ABe 8/12 - 3515  Alois Carigiet .
Ohne Halt fährt der Bernina Express am 13.09.2017 über den höchsten Punkt der Strecke, die Station Ospizio Bernina (Bernina Hospiz). Ob die Reisenden wissen was ihnen hier oben entgeht? Geführt wird der Bernina Express hier von dem ALLEGRA-Zweispannungstriebzug RhB ABe 8/12 - 3515 "Alois Carigiet".
Armin Schwarz


RhB Velowagen Bernina WS 3921, ex B 2332,  am 13.09.2017 in Pontresina im Zugverbund. Velo ist die Schweizer Bezeichnung für Fahrrad.

Bedürfnis Velotransport auf der Berninastrecke
Im Gebiet Engadin und Bernina wird der Velosport durch die  Tourismus-Organisationen sehr stark gefördert. Dies hat auch  zur Folge, dass der Velotransport per Bahn zugenommen hat. Der bestehende Stauraum im Gepäckabteil hat oft nicht mehr  genügt. Für die Stammnetz-Strecken wurden in den Jahren 2001–2008 vier Velowagen (WS 3911–3914) aus Mittelwagen hergerichtet. Diese Wagen sind zu lang für die Berninastrecke. Es wurden verschiedene Lösungen untersucht, z.B. der Umbau  von Bernina-Wagen oder das Kürzen der StN-Wagen um zwei  Meter.  Auf Bernina-Wagen kann jedoch nicht verzichtet werden, da sonst das Sitzplatzangebot reduziert würde. Die Kürzung von Stammnetz-Wagen um zwei Meter ist auch sehr  aufwendig und unwirtschaftlich. Nach langem Suchen wurde eine Wagenserie gefunden, die geeignete Wagenkastenabmessungen für die Berninastrecke aufweist. Mit einem vom R-ES entwickelten Profilberechnungsprogramm wurde ermittelt, um wie viel der Drehgestell-Abstand geändert werden muss, damit die Wagen auch auf der Berninastrecke eingesetzt werden können. 

Umbau zu Velowagen Bernina
An den beiden Wagen B 2332–2333 wurden die Schemelträger  (Drehgestell-Querträger)  herausgetrennt  und je Seite um 550 mm näher wieder eingeschweißt. Somit wurde der  Drehgestellabstand von 12.390 mm auf 11.290 mm reduziert.  Der Innenraum wurde genau gleich umgebaut wie die vorhandenen Velowagen WS 3911–3914.

Die beiden Velowagen WS 3921–3922 können im Sommer auf  dem gesamten RhB-Streckennetz eingesetzt werden, sind jedoch vorzugsweise auf der Berninalinie im Einsatz. Im Winter können die beiden Wagen in den Schlittenzügen mit den vier anderen Velowagen eingesetzt werden. Die beiden Velowagen  wurden mit der Mehrzugsteuerung ausgerüstet und sind somit auch pendelzugfähig. 

Die beiden Velowagen besitzen jeweils 52 Klappsitzplätze und 48 Velohaken.
RhB Velowagen Bernina WS 3921, ex B 2332, am 13.09.2017 in Pontresina im Zugverbund. Velo ist die Schweizer Bezeichnung für Fahrrad. Bedürfnis Velotransport auf der Berninastrecke Im Gebiet Engadin und Bernina wird der Velosport durch die Tourismus-Organisationen sehr stark gefördert. Dies hat auch zur Folge, dass der Velotransport per Bahn zugenommen hat. Der bestehende Stauraum im Gepäckabteil hat oft nicht mehr genügt. Für die Stammnetz-Strecken wurden in den Jahren 2001–2008 vier Velowagen (WS 3911–3914) aus Mittelwagen hergerichtet. Diese Wagen sind zu lang für die Berninastrecke. Es wurden verschiedene Lösungen untersucht, z.B. der Umbau von Bernina-Wagen oder das Kürzen der StN-Wagen um zwei Meter. Auf Bernina-Wagen kann jedoch nicht verzichtet werden, da sonst das Sitzplatzangebot reduziert würde. Die Kürzung von Stammnetz-Wagen um zwei Meter ist auch sehr aufwendig und unwirtschaftlich. Nach langem Suchen wurde eine Wagenserie gefunden, die geeignete Wagenkastenabmessungen für die Berninastrecke aufweist. Mit einem vom R-ES entwickelten Profilberechnungsprogramm wurde ermittelt, um wie viel der Drehgestell-Abstand geändert werden muss, damit die Wagen auch auf der Berninastrecke eingesetzt werden können. Umbau zu Velowagen Bernina An den beiden Wagen B 2332–2333 wurden die Schemelträger (Drehgestell-Querträger) herausgetrennt und je Seite um 550 mm näher wieder eingeschweißt. Somit wurde der Drehgestellabstand von 12.390 mm auf 11.290 mm reduziert. Der Innenraum wurde genau gleich umgebaut wie die vorhandenen Velowagen WS 3911–3914. Die beiden Velowagen WS 3921–3922 können im Sommer auf dem gesamten RhB-Streckennetz eingesetzt werden, sind jedoch vorzugsweise auf der Berninalinie im Einsatz. Im Winter können die beiden Wagen in den Schlittenzügen mit den vier anderen Velowagen eingesetzt werden. Die beiden Velowagen wurden mit der Mehrzugsteuerung ausgerüstet und sind somit auch pendelzugfähig. Die beiden Velowagen besitzen jeweils 52 Klappsitzplätze und 48 Velohaken.
Armin Schwarz

Schweiz / Wagen / Personenwagen (Schmalspur), Albula und Bernina 2017

12 1200x809 Px, 06.01.2019

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 nächste Seite  >>





Statistik Statistik
 
Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Mit der Nutzung stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.