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Baureihe 194 (ex E 94, DR 254) Fotos

101 Bilder
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E94 088 des BEM Nördlingen (in Österreichischer Ausführung mit zwei statt drei Kabinenfenstern) war am 13 September 2019 in Göppingen aktov mit Kabinenfahrten.
E94 088 des BEM Nördlingen (in Österreichischer Ausführung mit zwei statt drei Kabinenfenstern) war am 13 September 2019 in Göppingen aktov mit Kabinenfahrten.
Leon Schrijvers

E94 088 lauft um am 9 Juli 2022 in Amstetten (Württemberg).
E94 088 lauft um am 9 Juli 2022 in Amstetten (Württemberg).
Leon Schrijvers

194 081-5 gibt einem langen IC Schubhilfe auf der Geislinger Steige am 27.03.1982.
194 081-5 gibt einem langen IC Schubhilfe auf der Geislinger Steige am 27.03.1982.
Karl Sauerbrey

194 070-9 fährt vom Schubdienst auf der Geislinger Steige am Koll-Denkmal vorbei zum Stellwerk in Geislingen Steige am 25.04.1981.
194 070-9 fährt vom Schubdienst auf der Geislinger Steige am Koll-Denkmal vorbei zum Stellwerk in Geislingen Steige am 25.04.1981.
Karl Sauerbrey

260 339-7 und 211 214-2 mit 2.Klasse Mitteleinstiegswagen Byl (b) 421 und eine 194 solo in Ulm am 13.12.1980.
260 339-7 und 211 214-2 mit 2.Klasse Mitteleinstiegswagen Byl (b) 421 und eine 194 solo in Ulm am 13.12.1980.
Karl Sauerbrey

211 214-2 mit 2.Klasse Mitteleinstiegswagen Byl (b) 421 und eine 194 solo in Ulm am 13.12.1980.
211 214-2 mit 2.Klasse Mitteleinstiegswagen Byl (b) 421 und eine 194 solo in Ulm am 13.12.1980.
Karl Sauerbrey

194 038-6 für die Schubbereitschaft und 425 101-3 als Pendelzug nach Stuttgart in Geislingen an der Steige am 23.11.1980.
194 038-6 für die Schubbereitschaft und 425 101-3 als Pendelzug nach Stuttgart in Geislingen an der Steige am 23.11.1980.
Karl Sauerbrey

SNCF BB 20 210 und DB 194 161-6 in Basel-Muttenz an 23.08.1980.
SNCF BB 20 210 und DB 194 161-6 in Basel-Muttenz an 23.08.1980.
Karl Sauerbrey

139 559-9; 110 390-2 und 194 012-1 in Schubbereitschaft in Geislingen Steige am 22.10.1983. Es war der Tag der Anti-Pershing Demo. Ich bin mit dem Zug vom Ulm bis Pochingen und zurück an der geschlossenen Menschenkette (wo sichtbar) vorbei gefahren. Es war sehr beeindruckend, und überall standen die Sonderzüge abgestellt.
139 559-9; 110 390-2 und 194 012-1 in Schubbereitschaft in Geislingen Steige am 22.10.1983. Es war der Tag der Anti-Pershing Demo. Ich bin mit dem Zug vom Ulm bis Pochingen und zurück an der geschlossenen Menschenkette (wo sichtbar) vorbei gefahren. Es war sehr beeindruckend, und überall standen die Sonderzüge abgestellt.
Karl Sauerbrey

111 041-0 schleppt 194 160-8 durch den Bahnhof in Passau am 02.08.1986.
111 041-0 schleppt 194 160-8 durch den Bahnhof in Passau am 02.08.1986.
Karl Sauerbrey

111 041-0 schleppt 194 160-8 durch den Bahnhof in Passau am 02.08.1986.
111 041-0 schleppt 194 160-8 durch den Bahnhof in Passau am 02.08.1986.
Karl Sauerbrey

218 schleppt 194 mit Güterzug auf der nicht elektrifizierten Strecke im Illertal bei Illertissen, im Oktober 1980.
218 schleppt 194 mit Güterzug auf der nicht elektrifizierten Strecke im Illertal bei Illertissen, im Oktober 1980.
Karl Sauerbrey

194 018-8 mit einem Silberling, dem Samstag-Schülerzug Geislingen - Ulm während der Ferienzeit bei Urspring am 28.08.1985.
194 018-8 mit einem Silberling, dem Samstag-Schülerzug Geislingen - Ulm während der Ferienzeit bei Urspring am 28.08.1985.
Karl Sauerbrey

E 94 088 mit Sonderzug auf der Geislinger Steige am 22.06.2014.
E 94 088 mit Sonderzug auf der Geislinger Steige am 22.06.2014.
Karl Sauerbrey

Scanbild von 194 051 beim Solofahrt durch das Gelände in Darmstadt-Kranichstein während die Bahnwelt-Tage des ansassigen Eisenbahnmuseums, 29 Mai 2007.
Scanbild von 194 051 beim Solofahrt durch das Gelände in Darmstadt-Kranichstein während die Bahnwelt-Tage des ansassigen Eisenbahnmuseums, 29 Mai 2007.
Leon schrijvers

Am 17 April 2009 steht E94 080 ins DGEG-Museum in Bochum-Dahlhausen.
Am 17 April 2009 steht E94 080 ins DGEG-Museum in Bochum-Dahlhausen.
Leon schrijvers

Am 17 April 2009 steht E94 080 ins DGEG-Museum in Bochum-Dahlhausen.
Am 17 April 2009 steht E94 080 ins DGEG-Museum in Bochum-Dahlhausen.
Leon schrijvers

E94 088 steht am 9 Juli 2022 in Amstetten (Württemberg).
E94 088 steht am 9 Juli 2022 in Amstetten (Württemberg).
Leon schrijvers

Deutschland / E-Loks / BR 194 (ex E 94, DR 254)

473 1200x800 Px, 27.09.2022

E94 088 steht am Schlüsseines Sonderzuges nach Ulm in Amstetten (Württemberg). Anlass war das 50.Jajresjubiläum der UEF.
E94 088 steht am Schlüsseines Sonderzuges nach Ulm in Amstetten (Württemberg). Anlass war das 50.Jajresjubiläum der UEF.
Leon schrijvers

E94 088 steht am Schlüss eines Sonderzuges nach Ulm in Amstetten (Württemberg).  Anlass war das 50.Jajresjubiläum der UEF.
E94 088 steht am Schlüss eines Sonderzuges nach Ulm in Amstetten (Württemberg). Anlass war das 50.Jajresjubiläum der UEF.
Leon schrijvers

Die Güterzug-Elektrolokomotive 254 052-4 (97 80 9194 052-7 D -   ) des Vereins  Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V. , ex DR 254 052-4, ex DR E 94 052, ex SZD TEL 94-052, am 11.09.2022 in der Lokwelt Freilassing. 

Das Deutsche Krokodil wurde 1941 von der AEG (Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft) in Hennigsdorf bei Berlin unter der Fabriknummer 5331 gebaut und im Januar 1943 an die Deutsche Reichsbahn geliefert.

Der Lebenslauf der Freilassinger Vereinslok 254 052-4:
• 11.12.1941  Endabnahme, Probefahrt von München Hbf zum Brenner und zurück.
• 12.12.1941  Auslieferung als DRB E 94 052 und bis April 1945 in Bayern
• April 1945 bis Mai 1946 beim Bw Probstzella in Thüringen
• Von Mai 1946 bis August 1952 als Reparationsleistung in die UdSSR (Sowjetunion) nach Workuta nördlich des Polarkreises als SZD TEL 94-052 (umgespurt auf Russische Breitspur)
• August 1952 bis Juli 1957 Wiederaufbau im  RAW Dessau, nach Rückgabe an die DR (DDR) in einem  grauenhaften Zustand, eingereiht als DR E 94 052. 
• Zum 01.07.1970 Umzeichnung in DR 254 052-4 
• Nach Führerhausbrand im August 1990, z-Stellung und zum 30.01.1992  Ausmusterung.
• Von 1994 - 1998  Standort Staßfurt (privat).
• Von 1998 - 2002 EFO Eisenbahnfreunde Oberberg, Standort EM Dieringhausen.
• Im Juni 2002 erfolgte die Betriebsfähige Aufarbeitung in Dessau, danach Vermietung an die PEG
• 2002 – 2006 als E 94.01der PEG - Prignitzer Eisenbahngesellschaft, Einsatz im Güterzugverkehr
• 2006  als 254 052-4Neulack im DR-Farbschema
• Fristablauf  zum 01.08.2010  
• 2010 – 2013 als E 94 052 bei LEG (Leipziger Eisenbahnverkehrsgesellschaft) und Leihgabe an das SEM (Sächsisches Eisenbahnmuseum) .
• Seit 2013 als Vereinslok 254 052-4 der Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V., Standort Lokwelt Freilassing, leider nur zu bestimmten zu besichtigen. 

Die Baureihe E 94 (ab 1968 DB-Baureihe 194, ab 1970 DR 254, ÖBB Reihe 1020) bezeichnet eine Baureihe sechsachsiger schwerenr Elektrolokomotiven der Deutschen Reichsbahn, die für den Güterzugdienst konzipiert waren und ab 1940 gebaut wurden. Außerdem sollten sie die Durchlassfähigkeit schwieriger Rampenstrecken, wie zum Beispiel der Geislinger Steige, der Frankenwaldbahn, der Arlbergbahn und der Tauernbahn erhöhen. Sie trugen den Spitznamen „Deutsches Krokodil“ manchmal auch „Eisenschwein“.

Die Co’Co’-Loks stellten eine direkte Weiterentwicklung der Baureihe E 93 dar, von der sich die E 94 äußerlich auf Anhieb durch die fischbauchförmigen und gelochten Langträger des Brückenrahmens sowie durch die andere Anordnung der seitlichen Fenster und Lüftungsgitter unterscheiden lässt. Die AEG lieferte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 146 dieser auch KEL 2 (Kriegsellok) genannten Maschinen mit den Betriebsnummern E 94 001 bis 136, 145 und 151 bis 159. Beim Fahrzeugbau wurden zunehmend sogenannte Heimstoffe verwendet. Als Kriegslok hatte ihr Bau Priorität. Die Loks waren für 90 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen.

Die Loks der Reihe E 94 waren in der Lage, Güterzüge mit 2.000 Tonnen in der Ebene mit 85 km/h, 1600 Tonnen über 10 Promille Steigung mit 40 km/h, 1000 Tonnen über 16 Promille mit 50 km/h und 600 Tonnen über 25 Promille mit 50 km/h zu ziehen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieben die meisten Loks bei der Deutschen Bundesbahn (DB). Aus vorhandenen Teilen wurden auch nach Kriegsende noch Lokomotiven fertiggestellt und bei der DB und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in Betrieb genommen.

Die DB ließ zwischen 1954 und 1956 weitere Lokomotiven mit den Nummern E 94 178 bis 196 und E 94 262 bis 285 nachbauen und erwarb vier weitere von der Deutschen Reichsbahn, so dass sie insgesamt 124 Fahrzeuge im Bestand hatte. 1968 zeichnete die DB die E 94 gemäß ihrem Baureihenschema in die UIC-Baureihenbezeichnung 194 um.

Der Einsatz der Baureihe 194 bei der Bundesbahn beschränkte sich ausschließlich auf den süddeutschen Raum. Neben der Beförderung von Güterzügen waren sie als Schiebelokomotiven auf der Geislinger Steige und der Spessartrampe im Einsatz.

Die E 94 bei der DR nach 1945:
Im Bereich der Deutschen Reichsbahn waren 30 Lokomotiven verblieben, von denen aber zehn schadhaft abgestellt waren. Davon wurden nach dem Ende des elektrischen Betriebs (im März 1946) 25 Stück in die Sowjetunion als Reparationsgut verbracht, wie auch diese Lok hier. Dort wurden sie in der Mehrzahl für einen Versuchsbetrieb bei Perm auf 1.520 mm umgespurt und mit SA3-Mittelpufferkupplung ausgerüstet. Die nicht dafür ausgelegten Drehgestelle büßten dabei an Stabilität ein. Wegen des Platzmangels musste man auch die Radsterne abdrehen.

1952 und 1953 wurden von der UdSSR die 25 Lokomotiven wieder an die DR zurückgegeben. Wegen der geänderten Spurweite erfolgte das in der Regel in drei Teile zerlegt und auf Flach- bzw. Tiefladewagen verladen.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Co’Co’
Länge über Puffer: 18.600 mm
Drehzapfenabstand: 10.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 4.600 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm
Dienstgewicht: 118,7 t
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Stundenleistung: 3.300 kW
Dauerleistung: 3.000 kW
Anfahrzugkraft: 363 kN
Stromsystem: 15 kV 16⅔ Hz
Anzahl der Fahrmotoren: 6
Antrieb: Tatzlager
Bauart Fahrstufenschalter:  Handbetätigtes Nockenschaltwerk mit Zusatztrafo und Feinregler, eine halbe Umdrehung am Fahrstufenschalter bedeutete eine Fahrstufe
Bremse:  einlösige Druckluftbremse mit Zusatzbremse und elektrische Widerstandsbremse Kbr/K-GP m.Z. (Widerstandsbremse bei der DR ab 1981 ausgebaut)
Die Güterzug-Elektrolokomotive 254 052-4 (97 80 9194 052-7 D - ) des Vereins "Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V.", ex DR 254 052-4, ex DR E 94 052, ex SZD TEL 94-052, am 11.09.2022 in der Lokwelt Freilassing. Das Deutsche Krokodil wurde 1941 von der AEG (Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft) in Hennigsdorf bei Berlin unter der Fabriknummer 5331 gebaut und im Januar 1943 an die Deutsche Reichsbahn geliefert. Der Lebenslauf der Freilassinger Vereinslok 254 052-4: • 11.12.1941 Endabnahme, Probefahrt von München Hbf zum Brenner und zurück. • 12.12.1941 Auslieferung als DRB E 94 052 und bis April 1945 in Bayern • April 1945 bis Mai 1946 beim Bw Probstzella in Thüringen • Von Mai 1946 bis August 1952 als Reparationsleistung in die UdSSR (Sowjetunion) nach Workuta nördlich des Polarkreises als SZD TEL 94-052 (umgespurt auf Russische Breitspur) • August 1952 bis Juli 1957 Wiederaufbau im RAW Dessau, nach Rückgabe an die DR (DDR) in einem grauenhaften Zustand, eingereiht als DR E 94 052. • Zum 01.07.1970 Umzeichnung in DR 254 052-4 • Nach Führerhausbrand im August 1990, z-Stellung und zum 30.01.1992 Ausmusterung. • Von 1994 - 1998 Standort Staßfurt (privat). • Von 1998 - 2002 EFO Eisenbahnfreunde Oberberg, Standort EM Dieringhausen. • Im Juni 2002 erfolgte die Betriebsfähige Aufarbeitung in Dessau, danach Vermietung an die PEG • 2002 – 2006 als E 94.01der PEG - Prignitzer Eisenbahngesellschaft, Einsatz im Güterzugverkehr • 2006 als 254 052-4Neulack im DR-Farbschema • Fristablauf zum 01.08.2010 • 2010 – 2013 als E 94 052 bei LEG (Leipziger Eisenbahnverkehrsgesellschaft) und Leihgabe an das SEM (Sächsisches Eisenbahnmuseum) . • Seit 2013 als Vereinslok 254 052-4 der Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V., Standort Lokwelt Freilassing, leider nur zu bestimmten zu besichtigen. Die Baureihe E 94 (ab 1968 DB-Baureihe 194, ab 1970 DR 254, ÖBB Reihe 1020) bezeichnet eine Baureihe sechsachsiger schwerenr Elektrolokomotiven der Deutschen Reichsbahn, die für den Güterzugdienst konzipiert waren und ab 1940 gebaut wurden. Außerdem sollten sie die Durchlassfähigkeit schwieriger Rampenstrecken, wie zum Beispiel der Geislinger Steige, der Frankenwaldbahn, der Arlbergbahn und der Tauernbahn erhöhen. Sie trugen den Spitznamen „Deutsches Krokodil“ manchmal auch „Eisenschwein“. Die Co’Co’-Loks stellten eine direkte Weiterentwicklung der Baureihe E 93 dar, von der sich die E 94 äußerlich auf Anhieb durch die fischbauchförmigen und gelochten Langträger des Brückenrahmens sowie durch die andere Anordnung der seitlichen Fenster und Lüftungsgitter unterscheiden lässt. Die AEG lieferte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 146 dieser auch KEL 2 (Kriegsellok) genannten Maschinen mit den Betriebsnummern E 94 001 bis 136, 145 und 151 bis 159. Beim Fahrzeugbau wurden zunehmend sogenannte Heimstoffe verwendet. Als Kriegslok hatte ihr Bau Priorität. Die Loks waren für 90 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen. Die Loks der Reihe E 94 waren in der Lage, Güterzüge mit 2.000 Tonnen in der Ebene mit 85 km/h, 1600 Tonnen über 10 Promille Steigung mit 40 km/h, 1000 Tonnen über 16 Promille mit 50 km/h und 600 Tonnen über 25 Promille mit 50 km/h zu ziehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieben die meisten Loks bei der Deutschen Bundesbahn (DB). Aus vorhandenen Teilen wurden auch nach Kriegsende noch Lokomotiven fertiggestellt und bei der DB und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in Betrieb genommen. Die DB ließ zwischen 1954 und 1956 weitere Lokomotiven mit den Nummern E 94 178 bis 196 und E 94 262 bis 285 nachbauen und erwarb vier weitere von der Deutschen Reichsbahn, so dass sie insgesamt 124 Fahrzeuge im Bestand hatte. 1968 zeichnete die DB die E 94 gemäß ihrem Baureihenschema in die UIC-Baureihenbezeichnung 194 um. Der Einsatz der Baureihe 194 bei der Bundesbahn beschränkte sich ausschließlich auf den süddeutschen Raum. Neben der Beförderung von Güterzügen waren sie als Schiebelokomotiven auf der Geislinger Steige und der Spessartrampe im Einsatz. Die E 94 bei der DR nach 1945: Im Bereich der Deutschen Reichsbahn waren 30 Lokomotiven verblieben, von denen aber zehn schadhaft abgestellt waren. Davon wurden nach dem Ende des elektrischen Betriebs (im März 1946) 25 Stück in die Sowjetunion als Reparationsgut verbracht, wie auch diese Lok hier. Dort wurden sie in der Mehrzahl für einen Versuchsbetrieb bei Perm auf 1.520 mm umgespurt und mit SA3-Mittelpufferkupplung ausgerüstet. Die nicht dafür ausgelegten Drehgestelle büßten dabei an Stabilität ein. Wegen des Platzmangels musste man auch die Radsterne abdrehen. 1952 und 1953 wurden von der UdSSR die 25 Lokomotiven wieder an die DR zurückgegeben. Wegen der geänderten Spurweite erfolgte das in der Regel in drei Teile zerlegt und auf Flach- bzw. Tiefladewagen verladen. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Co’Co’ Länge über Puffer: 18.600 mm Drehzapfenabstand: 10.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 4.600 mm Treibraddurchmesser: 1.250 mm Dienstgewicht: 118,7 t Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Stundenleistung: 3.300 kW Dauerleistung: 3.000 kW Anfahrzugkraft: 363 kN Stromsystem: 15 kV 16⅔ Hz Anzahl der Fahrmotoren: 6 Antrieb: Tatzlager Bauart Fahrstufenschalter: Handbetätigtes Nockenschaltwerk mit Zusatztrafo und Feinregler, eine halbe Umdrehung am Fahrstufenschalter bedeutete eine Fahrstufe Bremse: einlösige Druckluftbremse mit Zusatzbremse und elektrische Widerstandsbremse Kbr/K-GP m.Z. (Widerstandsbremse bei der DR ab 1981 ausgebaut)
Armin Schwarz

E 94 088 auf der Drehscheibe im Bahnpark Augsburg am 26.06.2022.
E 94 088 auf der Drehscheibe im Bahnpark Augsburg am 26.06.2022.
Karl Sauerbrey

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