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Bild-Kommentare von Stefan Wohlfahrt



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50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby: Die DFB HG 3/4 Nr. 4, ex B.F.D. 4 (Brig-Furka-Disentis, später FO - Furka-Oberalp), steht am 19.05.2018 bei der Bekohlungsanlage in Chaulin. Die B.F.D. HG 3/4 ist eine von zehn von der Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) gebauten Dampflokomotiven für gemischten Adhäsions- und Zahnradbetrieb für die Brig-Furka-Disentis. Diese hier wurde 1913 unter der Fabriknummer 2318 gebaut. Geschichte: Die damalige Bahngesellschaft Brig-Furka-Disentis (BFD) beschaffte in den Jahren 1913 und 1914 zur Betriebsaufnahme ihrer Strecke bei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur (SLM) die 10 Dampflokomotiven HG 3/4 Nr. 1-10, ausgeführt als Heissdampf-Vierzylinderverbund-Maschinen mit getrenntem Adhäsions- und Zahnradantrieb nach „System Abt“. Die 10 Dampflokomotiven gingen 1926 an die als Nachfolgegesellschaft der BFD gegründete Furka-Oberalp-Bahn (FO) über und leisteten bis zum Abschluss der Elektrifikation im Jahre 1942 auf der gesamten 100 km langen Strecke Brig-Disentis zuverlässig ihren Dienst. 1947 wurden die Lokomotiven Nr. 1, 2, 8 und 9 nach Indochina (heutiges Vietnam) verkauft, wo Sie auf der Strecke Song Pha – Dalat bis in die Siebzigerjahre im Einsatz standen. In einer beispiellosen Aktion wurden die 4 Lokomotiven, soweit noch vorhanden, im Jahre 1990 durch die DFB in die Schweiz zurückgeholt. Nach der vom Reichsbahnausbesserungswerk Meiningen ausgeführten Aufarbeitung stehen die beiden Lok Nr. 1 und 9 seit 1993 wieder an der Furka im Einsatz. Die Lok 9 durchläuft zur Zeit in der DFB Revisionswerkstatt in Chur auf Frondienstbasis eine Totalrevision R3. Als einzige der 10 Lokomotiven hat die Lok 4 ihre Heimat nie verlassen. Sie wurde von der FO als fahrleitungsunabhängiges Triebfahrzeug bis in das Jahr 1972 eingesetzt und schliesslich in Münster remisiert. Nach einer in den Achziger Jahren durch Mitglieder des Oberwalliser Eisenbahnamateur Klubs (OEAK) erfolgten Aufarbeitung kam sie von 1990-1997 gelegentlich auf den Adhäsionsabschnitten Brig-Mörel und Niederwald-Oberwald für Extrafahrten zum Einsatz. 1997 konnte die DFB die Lok 4 als Leihgabe der FO übernehmen und unterzog sie in rund 18`000 freiwilligen Arbeitsstunden durch eigene Fachspezialisten in der Werkstatt Chur einer grundlegenden Revision. Seit 2006 verkehrt die Lok 4 im Originalzustand wieder an der Furka. Am 12.08.2010, dem Tag der Wiedereröffnung des letzen DFB-Streckenabschnitts Gletsch-Oberwald, wurde die Lok F.O.4 von der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB, entstanden aus der Fusion der beiden Bahngesellschaften FO und BVZ) der DFB als Geschenk definitiv übergeben. TECHNISCHE DATEN: Länge über Puffer: 8.754 mm Dienstgewicht: 42 t Triebraddurchmesser: 910 mm Laufraddurchmesser: 600 mm Zahnrad Teilkreis: 688 mm Zahnrad Zähne/Teilung: 18 Zähne / 120 mm (Abt 2-lamellig) Anhängelast 110 ‰ Steigung: 60 t Max. Geschwindigkeit Adhäsion: 45 km /h Max. Geschwindigkeit Zahnrad: 20 km/h Leistung: 600 PS (440 kW) Antrieb: System: Getrennte Adhäsions- & Zahnradmaschine nach System Abt als Heissdampf Vierzylinderverbundmaschine Bremsen: Vakuumbremse, Riggenbach'sche Gegendruckbremse Steuerung Adhäsion: Walscherts Kolbenschieber Steuerung Zahnrad: Joy Kolbenschieber Zylinderdurchmesser Adhäsion: 420 mm Zylinderdurchmesser Zahnrad: 560 mm Kessel: Kesseldruck: 14 bar Rostfläche / Heizfläche:1,3 m2 / 63 m2 Siede- / Rauchrohre: 95 / 15 Rohre Kesselwasser-Inhalt: 2,6 m3 Wasservorrat: 3,15 m3 Kohlenvorrat: ca. 1,3 t (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 17.8.2018 18:31
Hallo Armin,
ein wunderschönes Bild der Gastlok aus dem Wallis!
einen lieben Gruss
Stefane

Dampftage 2018 von Lyss Mein Lieblingsbild der besonderen Art. Hallo Armin Auch das gehört zum Fotografieren von Bahnen. Kaum in Lyss angekommen, konnte ich per Zufall zu meiner grossen Freude unseren lieben Freund Stefan Wohlfahrt aus Blonay in "action" fotografieren. Bin nicht ganz sicher, glaube aber, dass er die "Französin" im Visier hatte. Im Hintergrund erkennbar ist seine liebe Frau Christine. Lieber Gruss Walter Ruetsch (zum Bild)

Armin Schwarz 14.8.2018 17:33
Hallo Walter,
eine sehr schöne Aufnahme von unseren lieben Freunden. Auch ohne den Text gelesen zu haben ich Christine und Stefan gleich erkannt.
Ja, richtig auch solche Bilder gehören zum Fotografieren von Bahnen dazu.

Ich hoffe Ihr hatte eine wunderschöne Zeit dort.

Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 16.8.2018 7:50
Hallo Walter,
mir gefällt dein Bild und besonders auch das "Motiv" ausgezeichnet...
danke fürs Abdrucken und einstellen!
einen lieben Gruss
Stefan

TR Trans Rail AG - TEE Classics TEE "Mittelland" Sonderzug mit der Re 4/4 I 10034 bei Niederbipp am 11. August 2018. Diese Fahrt fand erstmals mit zwei identischen TEE-Speisewagen ARmz 211 statt. Foto: Walter Ruetsch (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 13.8.2018 14:23
Wunderschön!
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 13.8.2018 16:46
Hallo Walter,
da kann ich Stefan nur zustimmen, einfach wunderschön!!!
Liebe Grüße
Armin

Ein Blick auf den V-12 Zylinder-Motor der 212 376-8 (92 80 1212 376-8 D-AVOLL) der Aggerbahn (Andreas Voll e.K., Wiehl), ex DB 212 376-8, ex DB V 100 2376, am 06.08.2018 in Betzdorf (Sieg). (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 8.8.2018 20:08
Hallo Armin,
ein interessanter Blick "hinter die Kulissen".
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 9.8.2018 17:58
Hallo Stefan,
es war auch sehr interessant und dazu der Sound. Zudem durfte ich auch in den "sehr warmen" Führerstand, das war auch ein Genuß.
Auf ein entzerren dieses Bildes habe ich ganz bewußt verzichtet (aber versucht), da ich finde dass ansonsten das Bild die Wirkung verliert.
Liebe Grüße
Armin

50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby: Eine wahre Schöhnheit...... Die G 2x2/2 Mallet-Dampflokomotive ex C.P. E164, ex MD 404, vom Verein La Traction als Gastlok beim Mega Steam Festival der BC, hier am 19.06.2017 beim Depot in Chaulin. Mallet-Dampflok wurde 1905 von Henschel in Kassel (damals noch Cassel) unter der Fabriknummer 7022 gebaut. Sie gehörte zu einer Serie von zehn Maschinen, die zwischen 1905 und 1908 von Henschel an die damalige Minho e Douro Bahn in Portugal geliefert wurde. Nach der Verstaatlichung im Jahre 1947 erhielt sie die Nummer C.P. E168, so war sie bis 1978 im Einsatz. Der Verein La Traction hat sie1992 von der Caminhos de Ferro da Portugal (CP) gekauft. 1998 erhielt La Traction von der Fondation d'Impulsion économique régionale (FIER) einen Beitrag, um diese Lokomotive zu revidieren. Nach einer durchgreifenden Aufarbeitung durch das Dampflokwerk Meiningen in Deutschland kam diese Lokomotive im Sommer 1999 wieder in die Schweiz zurück. Sie wurde am 19. September desselben Jahrs eingeweiht. Es sei noch erwähnt, das Niederdruckfahrwerk stammt von der Lokomotive E 169, die heute in Vila Real aufgestellt ist. Eine Schwesterlok die ex CP 168 ist in Brohl (Deutschland) siehe http://hellertal.startbilder.de/bild/Deutschland~Schmalspurbahnen~Brohltalbahn/433231/leider-ein-tristes-dasein-aber-ziel.html TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Achsfolge: (B) B Länge über Kupplungen: 10.850 mm Größte Höhe: 3.750 mm Größte Breite: 2.700 mm Gesamtachsstand: 5.200 mm Triebraddurchmesser: 1.100 mm Leergewicht: 34,5 t Dienstgewicht: 42,0 t Kohlenvorrat: 1,5 t Wasservorrat: 5,5 m³ HD Zylinder: 2 x Ø 320 mm x 550 mm Hub ND Zylinder: 2 x Ø 480 mm x 550 mm Hub Kesseldruck: 14 bar Rostfläche: 1,33 m² Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h Geschichte der Mallet-Lokomotiven: Der zunehmende Verkehr auf schmalspurigen Eisenbahnen erschloss Mallet ein anderes Wirkungsfeld. Diese Bahnen benötigten stärkere und damit größere Maschinen, als es die engen Kurven der Schmalspurstrecken zuließen. Die einzige Lösung schienen hier Lokomotiven mit schwenkbaren Fahrwerken zu sein. Dazu waren bereits die Bauarten von Fairlie und Meyer verbreitet, die schwenkbare Maschineneinheiten verwendeten. Die einzelnen Einheiten wurden mit Dampf über flexible Verbindungen gespeist, die sich jedoch stets als Schwachpunkt der Maschinen erwiesen. Mallet entwickelte stattdessen eine Bauart mit zwei Fahrwerken, von denen nur das vordere, unter der Rauchkammer befindliche Fahrwerk schwenkbar gelagert war, während der Kessel fest auf dem anderen Fahrwerk ruhte. Damit reduzierte sich die Zahl der flexiblen Verbindungen um die Hälfte. Der wesentliche Unterschied der Konstruktion von Mallet im Vergleich zu den Bauarten Fairlie und Meyer war aber die perfekte Anwendung eines Verbundtriebwerkes. Der Frischdampf wird zunächst zu den Hochdruckzylindern des fest gelagerten Fahrwerks geleitet und nach dem Auslass in die Niederdruckzylinder des vorderen beweglichen Fahrwerks. Die dorthin führende bewegliche Dampfleitungsverbindung war wegen des geringeren Drucks besser beherrschbar als bei reiner Frischdampf-Versorgung. Diese Bauart ließ Mallet sich 1884 patentieren. Dampflokomotiven haben im Allgemeinen zwei Arbeitszylinder, die Mallet-Loks besitzen diese Einrichtungen doppelt, also 4 Zylinder mit zugehörigen Triebwerksgruppen. Der Abdampf der ersten ist gleichzeitig der Arbeitsdampf der zweiten Zylindergruppe. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 3.8.2018 18:58
Hallo Armin,
auch dieses Bild (und Text) der CP E 164 gefällt mir ausgezeichnet, nur der Link stimmt etwas traurig.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 4.8.2018 9:14
Hallo Stefan,
aller besten Dank, es freut mich sehr dass Dir das Bild und Text gefallen.
Vielleicht wird ja die in Brohl (Deutschland) stehende Schwester auch mal wieder so schön.
Liebe Grüße
Armin

50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby - Museumsbahn-Romantik pur: Die G 2/2 Krauss-Kastendampflok (Tramlok) Nr. 4 der Museumsbahn Blonay–Chamby drückt den Personenwagen ex NStCM B4 Nr.7 (Nyon–Saint-Cergue–Morez-Bahn) am 19.05.2018 von Chamby wieder zurück ins Museum Chaulin. Die Lok wurde 1900 bei Krauss, München unter der Fabriknummer 4278 für die Ferrara Codigoro (FER), Italien, gebaut. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 3.8.2018 18:57
Herrlich, und in Hintergrund ist bereits ein Donnerwetter im Anzug,
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 4.8.2018 9:10
Danke Stefan,
es freut mich dass es Dir gefällt. Zum Glück waren wir beim Donnerwetter wieder im Zug;-)
Liebe Grüße
Armin

Es raucht es dampft - das "50 Jahre Blonay - Chamby; Mega Steam Festival" zeigt sich von der besten Seite! Während die SBB Brünigbahn Talbahn Dampflok G 3/4 208 der Ballenberg Dampfbahn in Blonay auf die Abfahrt nach Chaulin wartet, ist auf dem andern Gleis gerade ein Dampfzug aus der Gegenrichtung eingetroffen. 19. Mai 2018 (zum Bild)

Armin Schwarz 2.8.2018 18:32
Ein tolles Bild von den wunderschönen Maschinen an einem wunderschönen Tag, Stefan.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 3.8.2018 18:56
Hallo Armin,
es war wirklich wunderschön, und auch nicht zu heiss...
einen lieben Gruss
Stefan

Nun erstrahlt er wieder.... Der DB-Touristikzug "Paradiesvogel", die 103 220-0 (91 80 6103 220-0 D-DB) am 27.07.2018 im Südwestfälischen Eisenbahnmuseums in Siegen. Mein Lob an Rail-Design Bäcker, ist sehr gut geworden. Die Lok wurde 1973 bei Krauss-Maffei in München unter der Fabriknummer 19633 gebaut, der elektrische Teil ist von Siemens. Im Jahr 1995 wurde sie für den DB-Touristikzug bunt-gescheckt in saphirblau, laubgrün, verkehrsgelb, himmelblau und reinweiß lackiert, wodurch die Elemente Wasser, Land und Luft versinnbildlicht wurden. Die z-Stellung erfolgte bereit 2002, aber erst im Dezember 2012 wurde sie ausgemustert, seit 2013 ist sie im Bestand vom DB Museum. Die Lok ist – abgesehen von einer Hauptuntersuchung und abgefahrenen Radsätzen – betriebsfähig. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 29.7.2018 19:29
Hallo Armin, die Lok ist ja schön Bunt, aber die E 103 im Hintergrund gefällt mir doch besser.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 29.7.2018 20:18
Hallo Stefan,
mir eigentlich auch, aber der erneuerte Lack zeigt sie annähernd wieder wie 1995.
Liebe Grüße
Armin

Ein FS Trenitalia ETR 610, als EC 34 von Milano nach Genève unterwegs zeigt sich bei St-Saphorin vor dem Hintergrund des malerischen Ortes und der noch von Schnee bedecken Berge. 24. März 2018 (zum Bild)

Armin Schwarz 25.3.2018 18:38
Hallo Stefan,
da kann ich nur schreiben "Einfach nur wunderschön".
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 21.7.2018 20:21
Hallo Armin,
auch für diesen Kommentar bedanke ich mich recht herzlich.
einen lieben Gruss
Stefan

Der FS Trenitalia ETR 610 001 ist als (umgeleiteter) EC 10150 auf seiner Fahrt von Milano nach Basel bei Rümligen unterwegs. 18. Juli 2018 (zum Bild)

Armin Schwarz 20.7.2018 17:06
Wunderschön !
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 21.7.2018 20:20
Danke Armin, es freut mich das dir das Bild gefällt. Da die Kirchturmspitze und er ganze Viadukt auf Bild musste, ich aber nicht weiter zurück gehen konnte, war das Ganze etwa schwierig und zu guter Letzt habe ich fast vergessen abzudrücken.
einen lieben Gruss
Stefan

Nyon-St-Cergue-La Cure NStCM. BDe 4/4 11 mit einem gemischten Zug auf der Fahrt nach La Cure beim Passieren des Colline Viadukts bei Givrins im Mai 1979. Dieser Triebwagen wurde im Jahre 1918 als ABDe 4/4 11 in Betrieb genommen und 1985 ausrangiert. Foto mit Billigkamera: Walter Ruetsch (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 21.7.2018 20:18
Hallo Walter,
Billigkammera hin, Billigkammera her - Das Bild ist was ganz besonderes!
einen lieben Gruss
Stefan

Die Selbstfahrende Dampfschneeschleuder R 1052 (ex (Berninabahn) BB R 1052, ex RhB R 14, ex RhB Xrot d 9214), der Museumsbahn Blonay-Chamby,hier am 19.05.2018 auf dem Museums-Areal der (BC) in Chaulin. Die Schneeschleuder wurde 1912 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) unter der Fabriknummer 2299 als R 1052 für die Berninabahn gebaut, 1944 um bezeichnet in RhB R 14, 1954 um nummeriert in RhB Xrot d 9214 (Die Bezeichnung Xrot d setzt sich zusammen aus: X = Dienstfahrzeug, rot = rotierend, d = dampfgetrieben.), 1990 ging sie an die DFB, 1996 wurde sie im Tausch gegen die ehemalige RhB R 12 von der B-C übernommen. Dieses Fahrzeug wie auch das heute noch bei der RhB betriebsfähige Schwesterfahrzeug Xrot d 9213 (ex BB R 1051) sind dampfgetriebene Schneeschleudern mit eigenem Antrieb die für die Berninabahn (BB) gebaut wurden, die seit 1944 zur Rhätischen Bahn gehört. Im Gegensatz zu den bisher gebauten Fahrzeugen, auch der zwei Dampfschleudern der RhB-Stammstrecke, handelt es sich bei den beiden Bernina-Schleudern um selbstfahrende Fahrzeuge. Die Berninabahn entschied sich hierzu, weil in den engen Kurven mit nicht genügend hoher Kraft geschoben werden konnte und die Bahn selbst keine Fahrdraht-unabhängigen Triebfahrzeuge besaß. Die Schleudern wurden dennoch normalerweise mit Schiebetriebfahrzeugen eingesetzt, damit die gesamte Kesselleistung für die Dampfmaschine des Schleuderrades zur Verfügung stand. Mit der Übernahme der Berninabahn durch die Rhätische Bahn (RhB) erhielten die beiden Schleudern die neuen Bezeichnungen R 13 und R 14, 1950 dann Xrot d 9213 und 9214. Die beiden Fahrzeuge befanden sich bis 1967 im regelmäßigen Einsatz und wurden danach durch modernere Schleudern ersetzt. Die Xrot d 9213 wird von der RhB im Heimatdepot in Pontresina weiterhin betriebsfähig gehalten. Sie wird heute vor allem zu touristischen Zwecken noch betrieben, und zwar im Rahmen so genannter Fotofahrten; zuweilen kommt sie aber auch noch bei der Räumung zum Einsatz. Die Achsformel ist C'C', das Fahrzeug verfügen nach Bauart Meyer über zwei dreiachsige Triebdrehgestelle die durch vier Zylinder angetrieben werden, diese befinden sich unten mittig zwischen den Triebgestellen, darüber befindet sich der Antrieb für die Schneeschleuder, die von zwei weiteren Zylindern angetrieben wird. Der Durchmesser des Schleuderrads beträgt 2,5m, welches mit bis zu 170 U/min dreht und so bis zu drei Meter hohe Schneemassen beseitigen kann. Gekuppelt ist die Schneeschleuder mit einem zweiachsigen Tender. Die Xrot d 9214 wurde am 26. Januar 1968 zu einem einmaligen Großeinsatz auf der Arosabahn herangezogen. Geschoben von zwei ABDe 4/4 hatte sie die tiefverschneite Strecke zwischen Langwies und Arosa zu räumen und benötigte für den nur acht Kilometer langen Abschnitt acht Stunden. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 2 (BB 1051, BB 1052) Hersteller: SLM Baujahre: 1910 und 1912 Ausmusterung: 1967 (1052/ 9214), Die 1051 ist als RhB Xrot d 9213 betriebsfähig Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Achsformel: C'C' Länge: 13.865 mm Höhe: 3.800 mm Breite: 2.800 mm, max. 3.600 mm Gesamtradstand: 10.655 mm (inkl. Tender) Kleinster befahrbarer Gleisbogen: R=45 m Dienstgewicht: 45 t Dienstgewicht mit Tender: 63,5 t Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h Indizierte Leistung Antrieb: 221 kW Indizierte Leistung Schneeschleuder: 368 kW Treibraddurchmesser: 750 mm Zylinderanzahl: 4 für Antrieb und 2 für Schneeschleuder Kesselüberdruck: 14 bar Wasservorrat: 7 m³ Kohlevorrat: 4 t (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 12.7.2018 16:19
Hallo Armin,
neben dem Bild gefällt auch der ausführliche Text.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 12.7.2018 17:35
Hallo Stefan,
danke, es freut mich sehr dass Dir das Bild und Text gefällt.

Ich denke bis zum MEGA BERNINA FESTIVAL im September wird die Dampfschneeschleuder komplett fertig sein.

Liebe Grüße
Armin

SBB BDe 4/4-Pendel als Regionalzug Solothurn - Lyss bei Büren an der Aare unterwegs im Jahre 1983. Das waren noch schöne Zeiten. Die durchgehende Bahnlinie Solothurn-Lyss ist schon längst Geschichte. Foto: Walter Ruetsch (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 8.7.2018 19:15
Hallo Walter,
ein wunderschönes Bild (und Erinnerung) an meine erste SBB Lehrstaton Büren an der Aare.
einen lieben Gruss
Stefan

50 Jahre BC - MEGA STEAM FESTIVAL der Museumsbahn Blonay–Chamby: Obwohl nur eine Gastlok, ist die Kleine Jung G 2/2 Bn2t Dampflok "Ticino" unermüdlich bei der Arbeit, hier am 19.05.2018 beim Manöver mit einem Personenwagen im Museumsareal Chaulin. Die 1.000 mm G 2/2 Dampflok "Ticino" wurde 1889 von der Lokfabrik Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 59 gebaut und über den Händler Fritz Marti in Winterthur an das Consorzio Correzione del Fiume Ticino in Bellinzona als Lok „2“. geliefert. Sie ist die älteste erhaltene bekannte Jung Lok und dazu auch wieder betriebsfähig (seit 2016). Von Alters her war die Magadino-Ebene eine fruchtbare Landschaft, bis 1515 ein Bergsturz die Gegend verwüstete. Mit dem Bau der Eisenbahn nach Locarno Ende des 19 Jahrhunderts wurde dann die Sumpflandschaft entwässert und der Ticino begradigt. Dazu erhielt das Consorzio Correzione del Fiume Ticino diese Kleine G 2/2 Bn2t. Im Jahr 1941 wurde die Lok nach Ablauf der Kesselfrist abgestellt. Im November 1961 ging sie an den Privatmann Guido Travaini in Mendrisio (Tessin), wo die 6,5 t schwere Lok bis 2016 in einem Keller stand. Im Mai 2016 ging sie dann als Leihgabe der Familie Travaini, an Martin Horath in Goldau. Der sie im September 2016 wieder in Betrieb nehmen konnte. TECHISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Achsfolge: B Gewicht: 6,5 t Länge: 4.500 mm Breite: 1.900 mm Höhe: 2.800 mm Leistung: 50 PS Kesseldruck: 11 bar Zylinder: 2 Quelle: http://www.dampfschleuder.ch/ticino-1.html (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 8.7.2018 19:12
Hallo Armin,
ein wunderschönes Bild der kleinen "Jung" G 2/2 welche sich so im (Museums)-Betriebseinsatz von der allerschönsten Seite zeigt.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 9.7.2018 16:56
Hallo Stefan,
danke, es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Auch wenn es zur Arbeit geht, hat ein echter Bahnfotograf immer sein Werkzeug dabei. Gleich „surfen“ wir noch gemeinsam hinab nach Vevey... Im Hintergrund stehen am 21.05.2018 im Bahnhof Blonay nach zwei weitere MVR SURF (Stadler SURF ABeh 2/6). (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 8.7.2018 9:47
Kaum zu glauben dass ich zur Arbeit fahren muss...
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 8.7.2018 10:37
...und wir leider wieder nach Hause.
Liebe Grüße
Armin

Von Alters her war die Magadino-Ebene eine fruchtbare Landschaft, bis 1515 ein Bergsturz die Gegend verwüstete. Mit dem Bau der Eisenbahn nach Locarno Ende des 19 Jahrhunderts wurde dann die Sumpflandschaft entwässert und der Ticino begradigt. Dazu erhielt das Consorzio Correzione del Fiume Ticino diese kleine G 2/2 Bn2t. Die Lok wurde von Arnold Jung in Jungenthal bei Kirchen im Jahre 1889 unter der Fabriknummer 59 gebaut. 1941 wurde die Lok abgestellt und am 20. Mai 2016 als Leihgabe der Familie Travani an Martin Horath abgegeben. Seit dem 3. Sept. 2016 fährt die Lok wieder. Das Bild zeigt die G 2/2 "Ticino" bei Pendelfahrt auf einem eigens dazu verlegten Gleis in Brienz im Rahmen der Schweizer Dampftage Brienz 2018 und bietet sich für Führerstandsfahren an. Auch wenn die Lok nicht so schön glänzt wie die SNCF 141 R 1244 mag ich sie ganz besonders, konnte ich doch das allererste Mal auf einer Dampflok mitfahren. 30. Juni 2018 (zum Bild)

Armin Schwarz 2.7.2018 16:27
Hallo Stefan,
meinen herzlichen Glückwunsch für Deine aller erste Führerstandsmitfahrt auf einer Dampflok. Vielleicht wirst Du nun auch ein Dampflokfan;-)
Aber auch meinen Glückwunsch zu den wunderschönen Bilder von der kleinen "Ticino".

In Chaulin, hatte ich Pfingsten auch ein Bild von ihr gemacht, aber noch nicht am "Schirm" dass es eine Jung-Lok ist.

Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 3.7.2018 16:44
Hallo Armin,
ich muss schon zugeben, dass mich so eine Dampflok mehr und mehr reizt...
Leider habe ich im Internet zur G 2/2 "Ticino" kaum Infos gefunden, die hier zu lesenden Angaben stammen von einem grossen "Plakat" (grösser als die kleine Lok), welches auf die Lok in Brienz aufmerksam machte.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 4.7.2018 16:46
Hallo Stefan,
ich habe einiges über die „Kleine“ doch gefunden:
Die Lok wurde am 19.02.1889 an den Händler Fritz Marti in Winterthur geliefert, dieser lieferte sie an die Correzione del Fiume Ticino in Bellinzona als Lok „2“. Im Jahr 1941 wurde sie nach Ablauf der Kesselfrist abgestellt. Im November 1961 ging sie an den Privatmann Guido Travaini in Mendrisio (Tessin), wo die 6,5 t schwere Lok bis 2016 in einem Kellerstand. Im Mai 2016 ging sie dann als Leihgabe der Familie Travaini, am Martin Horath in Goldau. Der sie im September 2016 wieder in Betrieb nehmen konnte.

TECHISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: B
Gewicht: 6,5 t
Länge: 4.500 mm
Breite: 1.900 mm
Höhe: 2.800 mm
Leistung: 50 PS
Kesseldruck: 11 bar
Zylinder: 2

Quelle: http://www.dampfschleuder.ch/ticino-1.html

Zudem ist es wohl die älteste erhaltene Jung Lok, und dazu noch betriebsfähig:

Stefan Wohlfahrt 7.7.2018 13:27
Hallo Armin,
danke für die Ergänzungen. Ich hoffe, du hast in Chaulin auch ein Bild dieser kleinen Jung-Lok bekommen.
einen lieben Gruss
Stefan

Die WRS Re 421 373-2 (91 85 4421 373-2 CH-WRSCH), ex SBB Re 4/4 II 11373, fährt am 01.07.2018 mit der 146 520-2 (91 80 6146 520-2 D-WRSCH) der WRS Deutschland GmbH am Haken durch den Bf Wilnsdorf-Rudersdorf in Richtung Gießen. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 2.7.2018 13:25
Hallo Armin,
ein wunderschönes Bild der blauen Re 4/4 II!
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 2.7.2018 16:07
Hallo Stefan,
danke, es freut mich sehr dass Dir das Bild der blauen Re 4/4 II gefällt.
Ich war sehr überrascht als sie hier durch fuhr.
Liebe Grüße
Armin

Chemins de fer du Jura, CJ. Sommeridylle vom Jura. Sonderzug bestehend aus dem BCe 2/4 70 und dem TT C7 auf der Fahrt nach Glovelier bei Pré-Petitjean am 23. Juni 2018. Der historische Triebwagen der CJ wurde von SWS/BBC gebaut und im Jahre 1913 in Betrieb genommen. Foto: Walter Ruetsch (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 25.6.2018 8:51
Hallo Walter,
ein herrliches Bild! Wie dumm kann man (ich) nicht überall sein...
einen lieben Gruss
Stefan

Chemins de fer du Jura, CJ. Sommeridylle vom Jura. Regionalzug nach Glovelier beim Zwischenhalt auf dem Bahnhof Pré-Petitjean am 23. Juni 2018. Auch im sehr ruhigen Jura gibt es die rücksichtslosen Bahnfotografen die im letzten Moment dem bereits lange Zeit wartenden Fotografen einfach so in's Bild laufen!!! Foto: Walter Ruetsch (zum Bild)

Armin Schwarz 24.6.2018 12:56
...Hauptsache sie haben ein Bild ohne Fotograf im Bild, auch wenn sie nicht zuerst da waren und der Fotopunkt nicht der bessere ist.
Aber trotz alles dem gefällt mir Dein Bild sehr gut Walter.
Liebe Grüße
Armin

Stefan Wohlfahrt 25.6.2018 8:50
Hallo Walter,
ein schönes Bild; trotz "Beiwerkschaden" der sich immerhin in Grenzen hält.
einen lieben Gruss
Stefan






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