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Ein sechteiliger NS SLT (Sprinter Lighttrain) hat am 02.09.2011 den Bahnhof von Zevenbergen verlassen und fährt nun in Richtung Den Haag Centraal.

(ID 245692)



Ein sechteiliger NS SLT (Sprinter Lighttrain) hat am 02.09.2011 den Bahnhof von Zevenbergen verlassen und fährt nun in Richtung Den Haag Centraal. (Jeanny)

Der Name Sprinter steht für den Einsatz im S-Bahn ähnlichen Verkehr, da durch breite Einstiege schnelle Fahrgastwechsel möglich werden. Die Züge, die in Anlehnung an den bewährten ET 425 entwickelt wurden, verbinden im Regional- und Nahverkehr die Ballungsräume im Westen der Niederlande miteinander. Dabei werden sie ältere Fahrzeuge schrittweise ersetzen.

In Kritik geriet die Bahngesellschaft, da sämtliche Sprinter-Züge ohne Toiletten ausgerüstet sind. Dies sei, so die Niederländischen Eisenbahnen, auf Kurzstrecken nicht nötig, da hierbei die WCs kaum genutzt würden. Allerdings wurden in jüngster Zeit vermehrt auch Sprinter-Garnituren für längere Bahnstrecken eingesetzt.

Technische Daten des sechsteiligen SLT:
Anzahl:                 62
Hersteller: 	        Bombardier, Siemens
Baujahr: 	        2007 
Achsformel: 	        Bo'(Bo')(2')(2')(2')(Bo')Bo'
Spurweite: 	        1435 mm (Normalspur)
Länge über Kupplung:    100,54m
Leermasse: 	        176 t
Dienstmasse:            192 t
Höchstgeschwindigkeit: 	160 km/h
Traktionsleistung:      2.000 kW
Stromsystem: 	        1,5 kV Gleichstrom
Sitzplätze: 	        332
Stehplätze: 	        108

Ein sechteiliger NS SLT (Sprinter Lighttrain) hat am 02.09.2011 den Bahnhof von Zevenbergen verlassen und fährt nun in Richtung Den Haag Centraal. (Jeanny)

Der Name Sprinter steht für den Einsatz im S-Bahn ähnlichen Verkehr, da durch breite Einstiege schnelle Fahrgastwechsel möglich werden. Die Züge, die in Anlehnung an den bewährten ET 425 entwickelt wurden, verbinden im Regional- und Nahverkehr die Ballungsräume im Westen der Niederlande miteinander. Dabei werden sie ältere Fahrzeuge schrittweise ersetzen.

In Kritik geriet die Bahngesellschaft, da sämtliche Sprinter-Züge ohne Toiletten ausgerüstet sind. Dies sei, so die Niederländischen Eisenbahnen, auf Kurzstrecken nicht nötig, da hierbei die WCs kaum genutzt würden. Allerdings wurden in jüngster Zeit vermehrt auch Sprinter-Garnituren für längere Bahnstrecken eingesetzt.

Technische Daten des sechsteiligen SLT:
Anzahl: 62
Hersteller: Bombardier, Siemens
Baujahr: 2007
Achsformel: Bo'(Bo')(2')(2')(2')(Bo')Bo'
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Kupplung: 100,54m
Leermasse: 176 t
Dienstmasse: 192 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Traktionsleistung: 2.000 kW
Stromsystem: 1,5 kV Gleichstrom
Sitzplätze: 332
Stehplätze: 108


Hans und Jeanny De Rond 19.01.2013, 299 Aufrufe, 4 Kommentare

EXIF: Panasonic DMC-FZ100, Datum 2011:09:02 18:18:18, Belichtungsdauer: 0.001 s (10/20000) (1/2000), Blende: f/4.0, ISO160, Brennweite: 11.00 (110/10)

4 Kommentare, Alle Kommentare
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Armin Schwarz 20.01.2013 11:58

Hallo Jeanny und Hans,
tolle Bilder von den NS SLT (Sprinter Lighttrain). Die Bilder und vor allem auch die Beschreibungen gefallen mir sehr gut und sind ganz und gar nach meinem Geschmack.
Solche tollen Beschreibungen werten, so tolle Bilder, zusätzlich auf. Zudem ist es auch eine Aufwertung dieser Webseite. Mir ist schon des Öfteren beim recherchieren aufgefallen das wenn man was googlet hellertal.startbilder weit oben findet.
Liebe Grüße nach Luxemburg
Armin

Hans-Gerd Seeliger 20.01.2013 13:41

Hallo Jeanny und Hans,
dem Kommentar von Armin möchte ich mich voll und ganz anschließen. Interessant ist, dass man auch bei der NS auf Toiletten verzichtet, was für mich völlig unverständlich ist. Den gleichen Unfug macht DB Regio, z.B. auf der S-Bahn Linie 12 Düren-Au/Sieg. Von den Bahnverantwortlichen hat wohl noch nie einer einige Kölsch in einem Kölner Brauhaus getrunken und musste dann mit der S 12 nach Au/Sieg fahren............ und bald ist Karneval!!
Viele Grüße
Hans-Gerd

Hans und Jeanny De Rond 20.01.2013 18:19

Vielen Dank Euch beiden für die lieben Kommentare.
Uns war aufgefallen, dass Armin in einem Kommentar bei BB.de geschrieben hat, dass er diese Triebzüge nicht kennt.
Aber was nützen einpaar Bilder, wenn man sich nicht die Mühe macht zu recherchieren und die Züge auch adäquat zu beschreiben.
Es freut uns sehr, dass die Aufnahmen und die Texte Anklang finden.
Liebe Grüße nach Herdorf und nach Köln
Hans und Jeanny

Hans-Gerd Seeliger 20.01.2013 18:41

Hallo Hans und Jeanny,
es ist ja das schöne, dass man hier über den Tellerrand schauen kann und Lokomotiven, Triebzüge und Wagen, etc. zu sehen bekommt, die nicht auf der Hausstrecke fahren. Ich habe selbst auch schon erfahren, wie (zeit-)aufwändig eine Recherche zu einem Bild sein kann.
Also, vielen Dank für interessante Bilder und ausführliche Texte.
Gruß
Hans-Gerd


Zwei gekuppelte vierteilige NS Sprinter Light Train (Serie 2400) verlassen am 31.03.2018 den Bahnhof Amsterdam Centraal.

Für die Erneuerung ihres elektrischen Triebzugparks suchten die NS nach modernen Fahrzeugen. Mit diesen Fahrzeugen sollten die Mat '64 (Plan-T und Plan-V) Schritt für Schritt ersetzt werden. Die Wahl fiel auf die Sprinter Light Train, die aus einer Arbeitsgemeinschaft von Siemens und Bombardier hervorgingen. Die Fahrzeuge basieren dabei auf der deutschen Baureihe 425. Der Name Sprinter steht für den Einsatz im S-Bahn-ähnlichen Verkehr, da durch breite Einstiege schnelle Fahrgastwechsel möglich werden.

Geordert wurden von der NS vierteilige (Serie 2400) und sechsteilige (Serie 2600) Einheiten. Der Bau der vierteiligen Einheiten erfolgte im Aachener Werk der Bombardier (ex Tabolt), die sechsteiligen entstammen dem Krefelder Siemenswerk (ex Düwag). Insgesamt wurden zwischen 2005 und 2009 von der NS 69 vierteilige und 62 sechsteilige Fahrzeuge geordert.

Die Züge sind neben der regulären 3 kV Gleichspannung vorbereitet für einen Einsatz unter 15 kV, 16 2/3 Hz und 25 kV 50 Hz Wechselspannung.

Die vierteiligen Einheiten werden von sechs Elektromotoren zu je 210 kW angetrieben, die sechsteiligen Einheiten verfügen über acht Motoren zu jeweils 210 kW. Die Gesamtleistung der vierteiligen SLT beträgt somit 1.260 kW, die der sechsteiligen 1.680 kW. Die Höchstgeschwindigkeit beider Bauformen beträgt 160 km/h.

Im Innenraum verfügen die vierteiligen SLT über 40 Sitzplätze in der ersten und 176 Sitzplätze in der zweiten Klasse. Hinzu kommen 170 Stehplätze. Die sechsteilige Variante bietet 56 Sitzplätze in der ersten Klasse, die zweite Klasse verfügt über 266 Sitzplätze. In dieser Variante stehen zudem 288 Stehplätze zur Verfügung. 

Die Fahrzeuge sind vollklimatisiert. Auf wenig Gegenliebe stößt in den Niederlanden allerdings das Fehlen einer Toilette.
Weitere Proteste gab es vom Zugpersonal, das bereits vor Auslieferung der 1. Bauserie auf Probleme hingewiesen hatte. Dazu gehörten der Einstieg aus dem Gleisbereich, das Fehlen eines separaten Raums für das Zugbegleitpersonal und vor allem die gläserne Rückwand zum Führerstand. Die damalige Direktion der NS wies diese Beschwerden beiseite oder versuchte, sie mit für unzureichend gehaltenen Maßnahmen zu erledigen.
So bekamen die Züge bei Personal und Reisenden den Spitzennamen „slet“, eine Übersetzung ins deutsche spar ich mir hier lieber.

Der Einsatz erfolgte zunächst in den niederländischen Ballungsgebieten mit hohen Haltestellendichten, die ein starkes Beschleunigungsvermögen verlangen. Zudem stehen die Züge für stark frequentierte Pendlerzüge mit dem Umland der Ballungsräume zur Verfügung. 

TECHNISCHE DATEN (vierteiliger SLT – Serie 2400):
Bauzeit:  2008 – 2011
Nummerierung: 2401 bis 2469,
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: 	Bo'Bo'2'2'Bo'
Länge über Kupplung: 69.360 mm
Breite: 2.480 mm
Höhe: 4.210 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 850 mm (neu) / 780 mm (abgenutzt)
Stundenleistung: 6 x 250 KW = 1.500 kW
Dauerleistung: 6 x 210 kW = 1.260 kW 
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (Planmäßig 140 km/h)
Eigengewicht: 129 t
Fußbodenhöhe: 850 mm (Niederflurbereich) / 1.055 m (Hochflurbereich)
Sitzplätze: 1.Klasse 40 / 2.Klasse 144 und 32 Klappsitze
Stehplätze: 213 (4 Pers./m²)
Kleister befahrbarer Gleisbogen: R=150 m (120 m im Depotbereich)
Bremsen: elektropneumatische Druckluftbremse und elektrische Rekuperationsbremse  (Stromrückführung in die Oberleitung).
Stromsystem: 1.500 V DC (Gleichstrom)
Kupplung: Scharfenberg
Zwei gekuppelte vierteilige NS Sprinter Light Train (Serie 2400) verlassen am 31.03.2018 den Bahnhof Amsterdam Centraal. Für die Erneuerung ihres elektrischen Triebzugparks suchten die NS nach modernen Fahrzeugen. Mit diesen Fahrzeugen sollten die Mat '64 (Plan-T und Plan-V) Schritt für Schritt ersetzt werden. Die Wahl fiel auf die Sprinter Light Train, die aus einer Arbeitsgemeinschaft von Siemens und Bombardier hervorgingen. Die Fahrzeuge basieren dabei auf der deutschen Baureihe 425. Der Name Sprinter steht für den Einsatz im S-Bahn-ähnlichen Verkehr, da durch breite Einstiege schnelle Fahrgastwechsel möglich werden. Geordert wurden von der NS vierteilige (Serie 2400) und sechsteilige (Serie 2600) Einheiten. Der Bau der vierteiligen Einheiten erfolgte im Aachener Werk der Bombardier (ex Tabolt), die sechsteiligen entstammen dem Krefelder Siemenswerk (ex Düwag). Insgesamt wurden zwischen 2005 und 2009 von der NS 69 vierteilige und 62 sechsteilige Fahrzeuge geordert. Die Züge sind neben der regulären 3 kV Gleichspannung vorbereitet für einen Einsatz unter 15 kV, 16 2/3 Hz und 25 kV 50 Hz Wechselspannung. Die vierteiligen Einheiten werden von sechs Elektromotoren zu je 210 kW angetrieben, die sechsteiligen Einheiten verfügen über acht Motoren zu jeweils 210 kW. Die Gesamtleistung der vierteiligen SLT beträgt somit 1.260 kW, die der sechsteiligen 1.680 kW. Die Höchstgeschwindigkeit beider Bauformen beträgt 160 km/h. Im Innenraum verfügen die vierteiligen SLT über 40 Sitzplätze in der ersten und 176 Sitzplätze in der zweiten Klasse. Hinzu kommen 170 Stehplätze. Die sechsteilige Variante bietet 56 Sitzplätze in der ersten Klasse, die zweite Klasse verfügt über 266 Sitzplätze. In dieser Variante stehen zudem 288 Stehplätze zur Verfügung. Die Fahrzeuge sind vollklimatisiert. Auf wenig Gegenliebe stößt in den Niederlanden allerdings das Fehlen einer Toilette. Weitere Proteste gab es vom Zugpersonal, das bereits vor Auslieferung der 1. Bauserie auf Probleme hingewiesen hatte. Dazu gehörten der Einstieg aus dem Gleisbereich, das Fehlen eines separaten Raums für das Zugbegleitpersonal und vor allem die gläserne Rückwand zum Führerstand. Die damalige Direktion der NS wies diese Beschwerden beiseite oder versuchte, sie mit für unzureichend gehaltenen Maßnahmen zu erledigen. So bekamen die Züge bei Personal und Reisenden den Spitzennamen „slet“, eine Übersetzung ins deutsche spar ich mir hier lieber. Der Einsatz erfolgte zunächst in den niederländischen Ballungsgebieten mit hohen Haltestellendichten, die ein starkes Beschleunigungsvermögen verlangen. Zudem stehen die Züge für stark frequentierte Pendlerzüge mit dem Umland der Ballungsräume zur Verfügung. TECHNISCHE DATEN (vierteiliger SLT – Serie 2400): Bauzeit: 2008 – 2011 Nummerierung: 2401 bis 2469, Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: Bo'Bo'2'2'Bo' Länge über Kupplung: 69.360 mm Breite: 2.480 mm Höhe: 4.210 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 850 mm (neu) / 780 mm (abgenutzt) Stundenleistung: 6 x 250 KW = 1.500 kW Dauerleistung: 6 x 210 kW = 1.260 kW Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h (Planmäßig 140 km/h) Eigengewicht: 129 t Fußbodenhöhe: 850 mm (Niederflurbereich) / 1.055 m (Hochflurbereich) Sitzplätze: 1.Klasse 40 / 2.Klasse 144 und 32 Klappsitze Stehplätze: 213 (4 Pers./m²) Kleister befahrbarer Gleisbogen: R=150 m (120 m im Depotbereich) Bremsen: elektropneumatische Druckluftbremse und elektrische Rekuperationsbremse (Stromrückführung in die Oberleitung). Stromsystem: 1.500 V DC (Gleichstrom) Kupplung: Scharfenberg
Armin Schwarz

SLT 2462 verlässt am 11 Februari 2018 Geldermalsen.
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Leon schrijvers

SLT 2416 verlässt am 11 Februari 2018 Geldermalsen.
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Leon schrijvers

Am 14 Juli 2016 passiert 2428 Tilburg Oude Warande.
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Leon schrijvers






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