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Kommentare zu Bildern von Armin Schwarz



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Die 187 107 (91 80 6187 107-8 D-DB) der DB Cargo Deutschland AG fährt am 16.06.2017 mit der kalten 189 069-8 (91 80 6189 069-8 D-DB) und einem gem. Güterzug durch Linz am Rhein in Richtung Norden. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 19.7.2017 20:55
Hallo Armin, ein schönes Bild der beiden modernen, roten Loks und ganz links im Bild ist sogar noch eine Köf zu erkennen!
einen lieben Gruss
Stefan

Die M62-3536 (92 51 3 630 405-0 PL-PLATA) der P.H.U. LOKOMOTIV Bronisław Plata, vermietet an die PKP Cargo Service, ex CTL ST44-R010, ex PEG V200.010, ex PKP ST44-952, am 27.06.2017 im Bahnhof Rzepin / Polen (deutsch Reppen). Die „Taigatrommel“ wurde 1979 von der Lokomotivfabrik Woroschilowgrad (heute Lokomotivfabrik Luhansk) unter der Fabriknummer 3536 gebaut und als ST44-952 an die PKK geliefert. Im Jahr 1999 ging sie an die Prignitzer Eisenbahn GmbH, bis sie 2006 wieder nach Polen an die CTL Logistics Sp. z o.o. ging. In Jahre 2016 erfolgte bei PESA Bydgoszcz S.A. eine Modernisierung und die Lok kam als M62-3536 zur P.H.U. LOKOMOTIV Bronisław Plata. Die M 62 ist auch die eigentliche Typenbezeichnung von LTS. Die Lokomotiven der Baureihe ST44 der Polnischen Staatsbahnen (PKP) sind sechsachsige dieselelektrische Lokomotiven für den schweren Güterzugdienst. Die ST44 ist die polnische Variante der Bauart M62 von der sowjetischen Lokomotivfabrik Lugansk (LTS). Durch die Konzeption als Güterzuglokomotive beträgt die Höchstgeschwindigkeit nur 100 km/h, eine Zugheizung ist nicht vorhanden. Charakteristisch für die ST44 im Gegensatz zu den anderen Lokomotiven vom Typ M62 sind die bei den PKP üblichen großen Scheinwerfer. Dies ist aber bei dieser bei modernisierten Lok nicht mehr der Fall, zu Vergleich siehe http://hellertal.startbilder.de/bild/polen~dieselloks~st-44-lts-m62/364742/diesellokomotiven-in-polenpkp-st-44-001-1966.html die ST 44 - 001. Die Lieferungen der ST44 wurden bis 1988 fortgeführt und umfassten 1113 regelspurige Lokomotiven. Die PKP waren damit sowohl die letzte Bahngesellschaft in Europa, die die M62 beschaffte, als auch diejenige, die die größte Stückzahl M62 erhielt. Von 1977 bis 1980 wurden zusätzlich 68 ST44 in der sowjetischen Breitspur (Spurweite 1.524 mm) für die Linia Hutnicza Szerokotorowa zwischen Sławków (bei Będzin) und der Grenze zur Sowjetunion (heute Ukraine) bei Hrubieszów beschafft. Die Baureihe ST44 ist trotz des teilweise geringen Alters bereits größtenteils ausgemustert. TECHNISCHE DATEN der Urausführung: Spurweite: 1.435 mm (ST44-001 bis -1500) / 1.524 mm (ST44-2001 bis -2068) Achsformel: Co' Co' Länge über Puffer: 17.550 mm Drehzapfenabstand: 8.600 mm Achsabstand im Drehgestell: 4.200 mm Treibraddurchmesser: 1.050 mm Höhe: 4.493 mm Breite: 2.950 mm Eigengewicht: 110 t Dienstgewicht: 116 t Maximale Achslast: 19,03 t Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h Installierte Leistung: 1.471 kW Traktionsleistung: 1.271 kW maximale Zugkraft: 372,65 kN Diesel-Motorentyp: 14 D 40 Nenndrehzahl: 750 min−1 Max. Tankinhalt (Diesel): 3.900 l Leistungsübertragung: elektrisch Traktionsmotoren: 6 x 118AU2N-ED (Dauerleistung 305 kW je Motor) Zugheizung: nicht vorhanden (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 14.7.2017 14:01
Hallo Armin,
eine schönes Bild der von der Form bekannte Lok.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 14.7.2017 18:29
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Die PKP Intercity 5 370 010 eine EU 44 "Husarz - Husar" Siemens ES64U4 (91 51 5370 010-8 PL-PKPIC 1251) hat am 27.06.2017 den Zielbahnhof Berlin Hbf erreicht. Mittlerweile hat sie eine neue Werbebeklebung bzw. Farbkleid, 2014 sah sie noch so aus: http://hellertal.startbilder.de/bild/deutschland~e-loks~auslaendische-loks/370508/die-pkp-intercity-5-370-010.html Um welchen Zug es sich hier genau handelt kann ich nicht sagen, da am 27.06.2017 starke Verspätungen um Berlin gab. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 3.7.2017 9:51
Hallo Armin, ein schönes Bild der unübersehbaren PKP Lok!
einen lieben Gruss
Stefan

Ein Hauch von Italien und der Schweiz in Polen..... Der PKP ED 250 - 009 als EIP 1602 von Warszawa (Warschau) nach Wrocław (Breslau), ist gerade in den Bahnhof Warszawa Centralna (Warschau Zentral) eingefahren. Die Hochgeschwindigkeitszüge der Baureihe ED 250 gehören zur Alstom Produktfamilie Pendolino, sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und sind seit dem 14. Dezember 2014 als Express InterCity Premium planmäßig in Polen unterwegs. Der Express InterCity Premium (EIP) ist die höchste polnische Zuggattung. Aber, auch wenn die siebenteiligen ED 250-Triebzüge zur Produktfamilie Pendolino (ähnlich ETR 600 und ETR 610) gehören, so wurde nicht die namensgebende Neigetechnik verbaut, da das Einsatzprofil der Züge in Polen keine signifikanten Vorteile durch Neigetechnik erfahren hätte. Ein ED 250-Triebzug besteht aus sieben Wagen, die von acht wassergekühlten Drehstrom-Asynchronmotoren mit einer Leistung von je 708 kW angetrieben werden. Der Wagenkasten wurde aus Aluminium gefertigt, als Zugsicherung sind verschiedene Systeme an Bord. Die modernen elektrischen Triebzüge werden aktuell nur innerhalb Polens eingesetzt, hierbei wird ETCS Level 1 und 2 sowie SHP verwendet. Der Hersteller Alstom ist jedoch verpflichtet, den Einsatz in Deutschland, Österreich und Tschechien zu ermöglichen, was durch das Vorhandensein von LZB, PZB und Mirel bereits in der Grundkonzeption berücksichtigt wurde. Im Frühjahr 2017 begannen Testfahrten mit dem Ziel die notwendigen EBA-Zulassungen zu bekommen. TECHNISCHE DATEN: Nummerierung (UIC): 2 370 001–2 370 020 Gebaute Anzahl: 20 Spurweite: 1.435 (Normalspur) Achsformel: 1A’A1’+1A’A1’+2’2’+2’2’+ 2’2’+1A’A1’+1A’A1’ Länge: 187.400 mm Höhe: 4.100 mm Breite: 2.830 mm Fußbodenhöhe: 1.260 mm Radsatzfahrmasse: 17 t Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h Dauerleistung: 5.664 kW Stromsystem: 3000 V DC / 15 kV 16,7 Hz AC / 25 kV 50 Hz AC Anzahl der Fahrmotoren: 8 (Drehstrom-Asynchronmotoren) Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Sitzplätze: 402 (45 in der ersten und 357 in der zweiten Klasse (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 29.6.2017 12:43
Hallo Armin,
ein sehr schönes Bild des "blauen Pinocchio" in passender Umgebung.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 2.7.2017 9:43
Hallo Stefan,
es freut mich sehr dass Dir das Bild von dem "blauen Pinocchio" gefällt.
Zur Zeit läuft die Zulassung für Deutschland, so könnte es sein das sie bald bis Berlin fahren.
Liebe Grüße
Armin

Die Gumminase bzw. der DSB IC 3 – MFB 5292 / FF 5492 / MFA 5092 fährt am 12.06.2015 als EC 31 (Hamburg - Lübeck - Puttgarten - Rödby - Kopenhagen), hier auf der „Vogelfluglinie“ beim Bü 69,8 der Bahnstrecke Lübeck–Puttgarten (KBS 141) bei Großenbrode . (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 13.6.2017 18:13
Ein wunderschönes "Gumminasen"-Bild, Armin!
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 15.6.2017 10:23
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Die beiden vierteiligen Stadler FLIRT 3 der DB Regio AG NRW 1428 010 und 1428 013 stehen am 01.06.2017 im Hauptbahnhof Münster (Westf) zur Abfahrt, als RE 42 "Niers-Haard-Express", nach Mönchengladbach Hbf bereit. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 5.6.2017 11:19
Mit der Zeit ändert sich das Gesicht der "FLIRT"-Züge dass man zweimal hinschauen muss ob es tatsächlich ein Flirt ist...
Tolles Bild, Armin.
einen lieben Gruss
Stefan

Das Lichtraumprofil der Strecken muss frei bleiben... Hydraulisches Lichtraumprofilschneidgerät (hydraulische Astkreissäge) angebaut an einem Liebherr- Zweiwegebagger der ARBOTEC GmbH abgestellt am 10.06.2015 in Burbach (Siegerland). (zum Bild)

Hans-Gerd Seeliger 3.6.2017 11:30
Hallo Armin,
drei tolle Bilder vom Lichtraumprofilschneidegerät, wobei ich dieses Detailbild hier besonders interessant finde.
Viele Grüße
Hans-Gerd

Armin Schwarz 4.6.2017 11:46
Hallo Hans-Gerd,
danke, es freut mich sehr dass Dir die Bilder gefallen.
Leider konnte ich das Gerät nicht im Einsatz sehen, das wäre es noch gewesen. Wobei der Einsatz wohl eher in der Nacht ist.
Liebe Grüße
Armin

Die E 32 27, ex 132 027-4, ex Bay. EP 2 20 027 am 30.04.2017 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Die Deutsche Reichsbahn Gruppenverwaltung Bayern beschaffte zwischen 1924 und 1926 29 Elektrolokomotiven der Baureihe EP 2 für den leichten Personenzugdienst. Sie trugen die bayerische Bezeichnung EP2 20 006 bis 034, bevor sie die DR-Baureihenbezeichnung E 32 erhielten (nach 1968 DB BR 132). Die Nummern 01 bis 05 blieben unbesetzt, da sie zuvor schon der Bayerischen EP1 (spätere E 62) zugeteilt worden waren. Konstruktiv baut die E 32 auf zahlreiche Vorkriegskonstruktionen. Sie wurde mit zwei Motoren der bayr. ES 1 (E 16) und einer Vorgelegewelle auf die schräge Treibstange ausgerüstet. Die E 32 wurde auf allen oberbayrischen Strecken eingesetzt. Viele Teile der Lokomotive waren mit denen der E 16 identisch. 24 Lokomotiven wurden von der Deutschen Bundesbahn nach dem Zweiten Weltkrieg übernommen, fünf Lokomotiven mussten als Kriegsverluste ausgemustert werden. Ende der 1960er Jahre waren noch 19 Lokomotiven im Fahrdienst vorhanden, die im Raum München und Freiburg im Rangier- und leichten Personenzugdienst eingesetzt waren. Im Jahr 1968 wurden noch 22 Maschinen in die EDV-Baureihenbezeichnung 132 umgezeichnet, der Einsatz endete am 1. August 1972, als die letzten acht 132 ausgemustert wurden. Technik Die beiden Fahrmotoren und die Vorgelegewelle waren tief angeordnet. Das ermöglichte einen niedrigen Schwerpunkt und eine kürzere Treibstange zur Blindwelle im Vergleich zu den Vorgängerlokomotiven. Hinten war die Lokomotive mit einer Bisselachse versehen. Vorn waren die führende Laufachse und die erste Kuppelachse zu einem Krauss-Helmholtz-Lenkgestell vereinigt. Die zweite Kuppelachse hatte spurkranzgeschwächte Räder und war ebenso wie die dritte Kuppelachse fest im Rahmen gelagert. Der Rahmen war als Innenrahmen mit 25 mm Blechstärke ausgelegt. Er war durch die Pufferbohlen und Querträger versteift. Der Lokkasten bestand aus einem Blechstahlgerippe und das Dach aus verbleitem Stahlblech. Zwei Dachsegmente waren abnehmbar gestaltet. Die Stirnseiten des Lokkastens waren mit mittleren Übergangstüren, Übergangsbrücken und Seitenschutz ausgestattet. In den Seitenwänden waren Öffnungen für den Tausch bestimmter Aggregate vorhanden. Der Haupttransformator war ein ölgekühlter Transformator mit Fremdlüftung. Auf seiner Sekundärseite waren 13 Anzapfungen für die Steuerung der Fahrmotoren, eine für die Steuerung sowie die Hilfsbetriebe und zwei für die Zugheizung vorhanden. Die Steuerung war eine handbetriebene Schlittenschaltung. Sie besaß eine Schnellauslösung für jeden Fahrmotor in jeder der 13 Fahrstufen. Die Fahrtrichtungsänderung wurde über einen druckluftbetätigten Walzenschalter vorgenommen. Die zwölfpoligen Fahrmotoren waren mit denen der DR-Baureihe E 16 gleich. Sie hatten eine maximale Drehzahl von 960 mm−1 und besaßen Wendepole. Die Lokomotivbeleuchtung war original von einem Bordnetz von 24 V = gesteuert, dieses wurde von einem Beleuchtungsgenerator bzw. der Batterie gespeist. Die Lokomotiven besaßen eine Wegabhängige Sifa. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 29 Hersteller: BBC, Maffei Baujahre: 1924 bis 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: 1'C1' Länge über Puffer: 13.010 mm Gesamtradstand: 8.950 mm Dienstgewicht: 84,8 t Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h (E 32.0) Stundenleistung: 1.170 kW Dauerleistung: 1.010 kW Anfahrzugkraft: 107 kN Dauerzugkraft: 58 kN Treibraddurchmesser: 1.400 mm Laufraddurchmesser: 850 mm Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz AC Anzahl der Fahrmotoren: 2 Doppelmotoren Antrieb: Schrägstangenantrieb (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 1.6.2017 12:18
Ein schönes Bild alten Lok, die den Wunsch nährt, eine Zeimaschiene zu besizten...
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 3.6.2017 10:00
Hallo Stefan,
danke es freut mich dass es Dir gefällt.
Ja, eine Zeitmaschine hätte ich auch gerne und würde gerne damit dann mal ein paar Jahre zurück reisen.
Liebe Grüße
Armin

Detailbild vom Triebwerk und Schrägstangenantrieb der E 32 27, ex 132 027-4, ex Bay. EP 2 20 027 am 30.04.2017 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Die E 32 besaß langsam laufende hochliegende Repulsionsmotoren. Diese nahmen wegen ihrer Größe den ganzen Querschnitt des Lokomotivkastens ein, früher hatten solche Motoren eine beachtliche Größe. Für die Übertragung der Antriebskraft von diesem wurde in einem Winkel von ungefähr 45° angeordnete Treibstange angebracht. Die Treibstange übertrug die Kraft auf die Blindwelle, von der die Kraft mittels Kuppelstangen auf drei Achsen übertragen wurde. Zwischen dem Rechten und Linken Triebwerk war ein Kurbelversatz von 90°. Damit ist immer eine Antriebsseite in der Lage, die Antriebskräfte aufnehmen und übertragen zu können, wenn die andere Seite im Totpunkt ist. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 1.6.2017 12:19
Immer wieder erstaunlich, dass der anscheinden zierliche Antrieb funktionierte.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 3.6.2017 9:57
Hallo Stefan,
ja da gebe ich Dir recht.....
Einen lieben Gruß
Armin

Die E 94 080, ex DB 194 080-8, am 30.04.2017 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Das Deutsche Krokodil wurde 1942 von der AEG (Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft) in Hennigsdorf bei Berlin unter der Fabriknummer 5484 gebaut und im Januar 1943 an die Deutsche Reichsbahn geliefert. Bezeichnungen und Eigentümer: 1943 bis 1949 als E 94 080 der DRB 1949 bis 1968 als E 94 080 der DB 1968 bis 1987als 194 080-8 der DB 1988 bis 1991 als Denkmallok 194 080-8 der VEW (Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen) seit 1991 als E 94 080 (DGEG - Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen) Die Baureihe E 94 (spätere DB-Baureihe 194, DR-Baureihe 254, ÖBB Reihe 1020) mit dem Spitznamen „Deutsches Krokodil“ bezeichnet eine Baureihe sechsachsiger schwerer Elektrolokomotiven der Deutschen Reichsbahn, die für den Güterzugdienst konzipiert waren. Außerdem sollten sie die Durchlassfähigkeit schwieriger Rampenstrecken, wie zum Beispiel der Geislinger Steige, der Frankenwaldbahn, der Arlbergbahn und der Tauernbahn erhöhen. Die Co’Co’-Loks stellten eine direkte Weiterentwicklung der Baureihe E 93 dar, von der sich die E 94 äußerlich auf Anhieb durch die fischbauchförmigen und gelochten Langträger des Brückenrahmens sowie durch die andere Anordnung der seitlichen Fenster und Lüftungsgitter unterscheiden lässt. Die AEG lieferte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 146 dieser auch KEL 2 (Kriegsellok) genannten Maschinen mit den Betriebsnummern E 94 001 bis 136, 145 und 151 bis 159. Beim Fahrzeugbau wurden zunehmend sogenannte Heimstoffe verwendet. Als Kriegslok hatte ihr Bau Priorität. Die Loks waren für 90 km/h Höchstgeschwindigkeit zugelassen. Die Loks der Reihe E 94 waren in der Lage, Güterzüge mit 2.000 Tonnen in der Ebene mit 85 km/h, 1600 Tonnen über 10 Promille Steigung mit 40 km/h, 1000 Tonnen über 16 Promille mit 50 km/h und 600 Tonnen über 25 Promille mit 50 km/h zu ziehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieben die meisten Loks bei der Deutschen Bundesbahn (DB). Aus vorhandenen Teilen wurden auch nach Kriegsende noch Lokomotiven fertiggestellt und bei der DB und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in Betrieb genommen. Die DB ließ zwischen 1954 und 1956 weitere Lokomotiven mit den Nummern E 94 178 bis 196 und E 94 262 bis 285 nachbauen und erwarb vier weitere von der Deutschen Reichsbahn, so dass sie insgesamt 124 Fahrzeuge im Bestand hatte. 1968 zeichnete die DB die E 94 gemäß ihrem Baureihenschema in die UIC-Baureihenbezeichnung 194 um. Der Einsatz der Baureihe 194 bei der Bundesbahn beschränkte sich ausschließlich auf den süddeutschen Raum. Neben der Beförderung von Güterzügen waren sie als Schiebelokomotiven auf der Geislinger Steige und der Spessartrampe im Einsatz. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Co’Co’ Länge über Puffer: 18.600 mm Drehzapfenabstand: 10.000 mm Drehgestellachsstand: 4.600 mm Gesamtradstand: 13.700 mm Dienstgewicht: 118,7 t Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h Stundenleistung: 3.300 kW Dauerleistung: 3.000 kW Anfahrzugkraft: 363 kN Treibraddurchmesser: 1.250 mm Stromsystem: 15 kV 16⅔ Hz Anzahl der Fahrmotoren: 6 Antrieb: Tatzlager (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 25.5.2017 10:42
Auch wenn "nur" ausgestellt, ein wunderschönes Bild, Armin. Und wie immer ein sehr informativer Begleittext.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 26.5.2017 18:03
Danke Stefan,
es freut mich sehr dass Dir das Bild und der Text gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Die SBB Cargo Re 482 041-1 (91 85 4482 041-1 CH-SBBC) kommt, am 06.05.2017 mit einem Getriedesilozug, aus Richtung Stendal und biegt nun in Magdeburg in Richtung Berlin ab. Die TRAXX F140 AC2 wurde 2006 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 34100 gebaut, z.Z. ist sie an die HSL Logistik GmbH (Hamburg) vermietet. Nochmals einen netten Gruß an den freundlichen Lokführer zurück. (zum Bild)

Stefan Wohlfahrt 8.5.2017 19:03
Hallo Armin,
dein Bild der SBB Re 482 gefällt mir sehr gut.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 22.5.2017 18:18
Hallo Stefan,
danke es freut mich sehr dass es Dir gefällt.
Liebe Grüße
Armin

Zwei gekuppelte dreiteilige Bombardier Talent 2 der DB Regio (BR 1 442) haben gerade (am 06.05.2017) die Elbe, über die Herrenkrug-Eisenbahnbrücke, überquert und erreichen bald die Bahnhof Magdeburg Neustadt. (zum Bild)

Jonas Locher 16.5.2017 20:34
Hallo Armin,
diese Aufnahme der beiden 442 gefällt mir ausgezeichnet!
LG Jonas

Armin Schwarz 17.5.2017 18:23
Danke Jonas,
es freut mich sehr dass es Dir so gut gefällt.
Liebe Grüße
Armin

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