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DB Regio (allgemein) Fotos

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Der „Quietschie“ ET 425 568-3 / 435 568-1 / 435 068-2 / 425 068-4 (94 80 0425 568-3 D-DB / 94 80 0435 568-1 D-DB / 94 80 0435 068-2 D-DB / 94 80 0425 068-4 D-DB) der DB Regio fährt am 15.07.2021 als Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) bzw. Lz (Lokzug) durch Wissen (Sieg) in Richtung Köln. Aufgenommen vom Parkdeck des Bahnhofes Wissen (Sieg).

Der Elektrotriebzug wurde 2000 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH (ADtranz) in Hennigsdorf  unter den Fabriknummer 22973 bis 22976 gebaut.

Die Triebwagen der Baureihen 425 und 426 des Konsortiums Siemens Transportation Systems/Bombardier/DWA sind leichte Elektro-Gliedertriebzüge für S-Bahn- und Regionalverkehr. Sie sind nahezu baugleich mit der Baureihe 424, die im hannoverschen S-Bahnnetz eingesetzt wird. Mit der hochflurigen und äußerlich sehr ähnlichen reinen S-Bahn-Baureihe 423 gibt es dagegen nur wenige technische Gemeinsamkeiten.

Wie hier die BR 425 ist ein vierteiliger Triebzug, wobei die Mittelwagen als BR 435 eingereiht sind. Dagegen die BR 426 sind zweiteige Triebzüge.

Das Konzept:
Die Wagenkästen sind in selbsttragender Bauweise aus Aluminium-Strangpressprofilen geschweißt. Um die Außenhaut möglichst glatt und frei von konstruktionsbedingten Erhebungen zu halten, sind die Scheiben, der Rahmen und der Kasten untereinander bündig verklebt, dies verbessert die Aerodynamik und ermöglicht eine effiziente automatisierte Außenreinigung. Die Scheiben sind Thermofenster aus zweilagigem Verbundglas.

In Anlehnung an die S-Bahn-Züge der Baureihe 420 wurde die Länge der vierteiligen Einheit auf rund 70 Meter festgelegt. Anders als die Triebzüge der Baureihe 420 sollten diejenigen der Baureihe 425 in voller Länge begehbar und übersehbar sein, sie sind durch eine Glaspendeltüre unterteilt. Um die geforderten großen freien Durchgänge zwischen den Wagen zu realisieren, wurde das Fahrzeug als vierteiliger Gliedertriebzug mit Kurzkupplungen und Jakobs-Drehgestellen an den Wagenübergängen vorgesehen, was die Bewegungen und Abstände der Wagenkästen zueinander minimiert.
Dachpartie der Baureihe 425

Das Fahrzeug ist dabei in zwei Zughälften eingeteilt, die weitgehend ähnlich aufgebaut sind. Beim 424 und 425 ist jede von ihnen jeweils mit einem Zugsteuergerät, einem Transformator zu 1,2 MVA, einem Antriebsstromrichter, einer Bordnetzversorgung, einer Druckluft-Bremsausrüstung mit einem Bremssteuergerät sowie einer Funkanlage (früher Mesa 2002, jetzt MTRS) versehen. Der 426 hat hingegen nur einen Transformator und einen Antriebsstromrichter. Dabei werden die schon ausgelieferten Fahrzeuge nach einer Lösung der DB AG mit einer MTRS-Anlage mit abgesetzten Bedienteil für den zweiten Führerstand ausgerüstet. Vom Hersteller werden wieder zwei Anlagen mit je einem Bedienteil eingebaut.

Die restlichen Installationen verteilen sich:
•	Wagen 1 (425 001 ff) enthält das behindertengerechte Vakuum-WC und die Indusi LZB oder I60R
•	Wagen 2 (435 001 ff) enthält den Stromabnehmer und die Hauptschalter
•	Wagen 3 (435 501 ff) enthält den Luftpresser
•	Wagen 4 (425 501 ff) enthält das Thermofach für den Lokführer und den Rechner des Fahrgastinformationssystems

In Wagen 1 ist im Anschluss an den Führerstand ein 1.-Klasse-Abteil mit 12 Plätzen ausgewiesen. Es unterscheidet sich durch den größeren Sitzreihenabstand und eine andere Polsterfarbe von der 2. Klasse, Sitzteilung 2+2 entspricht der 2. Klasse. 

Die Antriebsstromrichter realisieren Drehstromantrieb mit Bremsstromrückspeisung über vier Fahrmotoren in den Enddrehgestellen und den äußeren beiden Jakobs-Drehgestellen. Der Antrieb erfolgt über eine Bogenzahnkupplung. Das mittlere Laufdrehgestell ist weder angetrieben noch gebremst.

Um die von den meisten Einsatzorten geforderten Flügelkonzepte mit dem Fahrgastaufkommen angepassten Zuglängen zu realisieren, wurden automatische Scharfenberg-Kupplungen eingebaut. Die Baureihen 424 bis 426 sind untereinander frei kuppelbar. Auch 420er und 423er lassen sich ankuppeln, allerdings mechanisch und nicht elektrisch, was den Nutzen auf das Abschleppen liegengebliebener Fahrzeuge beschränkt.

Der Triebwagen hat eine Fußbodenhöhe von 798 Millimetern (bzw. 780 Millimetern), ähnlich den reinen S-Bahn-Wagen der Baureihe 424. Im Gegensatz zu letzteren kann dieser Zug allerdings an unterschiedlichen Bahnsteighöhen eingesetzt werden und ist daher mit vier Rollstuhlhubliften ausgestattet. Acht elektrische zweiflügelige Schwenkschiebetüren pro Seite erlauben schnellen Fahrgastwechsel. Um das technikbasierte Abfertigungsverfahren (TAV) zur Selbstabfertigung von Zügen durch den Triebfahrzeugführer zu ermöglichen, sind sie mit Lichtgittern und Einklemmschutz sowie Fahrgastsprechstellen versehen.

Zugzielanzeigen an den Fronten und den Seiten, ein Fahrgastinformationssystem (FIS) mit Anzeige von Linie, Endstation und nächstem Halt sowie eine automatische Ansage von nächstem Halt und Umsteigemöglichkeiten sorgen für Informationen. Die automatische Ansage erfolgte ursprünglich wie bei der Baureihe 423 wenige Meter nach der Abfahrt, wurde aber inzwischen auf eine per Wegmessung über einen Radsatz (424/425.0/426) bzw. per GPS (425.2 bis 425.5) gestützte Ansage kurz vor Erreichen des nächsten Halts umgerüstet.

TECHNISCHE DATEN:
Achsformel: Bo'(Bo)(2)(Bo)Bo' (in Klammern Jakobs-Drehgestellen)
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Scharfenbergkupplung: 67.500 mm (17,87m + 15,11m + 15,11m + 17,87m)
Achsabstand im End-Drehgestell: 	2.200 mm 
Achsabstand im Jakobs-Drehgestell: 2.700 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 850 mm (neu) / 780 mm (abgenutzt)
Leergewicht: 114,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (1. u. 3. Serie mit LZB 160 km/h)
Leistung: 8 x 293,75 = 2.350 kW
Bremskraft: 140 kN
Beschleunigung: 1,0 m/s²
Bremsverzögerung: 0,9 m/s²
Motorentyp: Drehstrom-Asynchron  vom Typ 	1TB1724 0GA02
Anzahl der Fahrmotoren: 4 × 2
Kupplungstyp: 	Scharfenbergkupplung Typ 10
Sitzplätze: 206 (davon 12 in der 1. Klasse)
Stehplätze: 228
Fußbodenhöhe: 780 mm (798 mm bei 1. Bauserie)
Der „Quietschie“ ET 425 568-3 / 435 568-1 / 435 068-2 / 425 068-4 (94 80 0425 568-3 D-DB / 94 80 0435 568-1 D-DB / 94 80 0435 068-2 D-DB / 94 80 0425 068-4 D-DB) der DB Regio fährt am 15.07.2021 als Tfzf (Triebfahrzeugfahrt) bzw. Lz (Lokzug) durch Wissen (Sieg) in Richtung Köln. Aufgenommen vom Parkdeck des Bahnhofes Wissen (Sieg). Der Elektrotriebzug wurde 2000 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH (ADtranz) in Hennigsdorf unter den Fabriknummer 22973 bis 22976 gebaut. Die Triebwagen der Baureihen 425 und 426 des Konsortiums Siemens Transportation Systems/Bombardier/DWA sind leichte Elektro-Gliedertriebzüge für S-Bahn- und Regionalverkehr. Sie sind nahezu baugleich mit der Baureihe 424, die im hannoverschen S-Bahnnetz eingesetzt wird. Mit der hochflurigen und äußerlich sehr ähnlichen reinen S-Bahn-Baureihe 423 gibt es dagegen nur wenige technische Gemeinsamkeiten. Wie hier die BR 425 ist ein vierteiliger Triebzug, wobei die Mittelwagen als BR 435 eingereiht sind. Dagegen die BR 426 sind zweiteige Triebzüge. Das Konzept: Die Wagenkästen sind in selbsttragender Bauweise aus Aluminium-Strangpressprofilen geschweißt. Um die Außenhaut möglichst glatt und frei von konstruktionsbedingten Erhebungen zu halten, sind die Scheiben, der Rahmen und der Kasten untereinander bündig verklebt, dies verbessert die Aerodynamik und ermöglicht eine effiziente automatisierte Außenreinigung. Die Scheiben sind Thermofenster aus zweilagigem Verbundglas. In Anlehnung an die S-Bahn-Züge der Baureihe 420 wurde die Länge der vierteiligen Einheit auf rund 70 Meter festgelegt. Anders als die Triebzüge der Baureihe 420 sollten diejenigen der Baureihe 425 in voller Länge begehbar und übersehbar sein, sie sind durch eine Glaspendeltüre unterteilt. Um die geforderten großen freien Durchgänge zwischen den Wagen zu realisieren, wurde das Fahrzeug als vierteiliger Gliedertriebzug mit Kurzkupplungen und Jakobs-Drehgestellen an den Wagenübergängen vorgesehen, was die Bewegungen und Abstände der Wagenkästen zueinander minimiert. Dachpartie der Baureihe 425 Das Fahrzeug ist dabei in zwei Zughälften eingeteilt, die weitgehend ähnlich aufgebaut sind. Beim 424 und 425 ist jede von ihnen jeweils mit einem Zugsteuergerät, einem Transformator zu 1,2 MVA, einem Antriebsstromrichter, einer Bordnetzversorgung, einer Druckluft-Bremsausrüstung mit einem Bremssteuergerät sowie einer Funkanlage (früher Mesa 2002, jetzt MTRS) versehen. Der 426 hat hingegen nur einen Transformator und einen Antriebsstromrichter. Dabei werden die schon ausgelieferten Fahrzeuge nach einer Lösung der DB AG mit einer MTRS-Anlage mit abgesetzten Bedienteil für den zweiten Führerstand ausgerüstet. Vom Hersteller werden wieder zwei Anlagen mit je einem Bedienteil eingebaut. Die restlichen Installationen verteilen sich: • Wagen 1 (425 001 ff) enthält das behindertengerechte Vakuum-WC und die Indusi LZB oder I60R • Wagen 2 (435 001 ff) enthält den Stromabnehmer und die Hauptschalter • Wagen 3 (435 501 ff) enthält den Luftpresser • Wagen 4 (425 501 ff) enthält das Thermofach für den Lokführer und den Rechner des Fahrgastinformationssystems In Wagen 1 ist im Anschluss an den Führerstand ein 1.-Klasse-Abteil mit 12 Plätzen ausgewiesen. Es unterscheidet sich durch den größeren Sitzreihenabstand und eine andere Polsterfarbe von der 2. Klasse, Sitzteilung 2+2 entspricht der 2. Klasse. Die Antriebsstromrichter realisieren Drehstromantrieb mit Bremsstromrückspeisung über vier Fahrmotoren in den Enddrehgestellen und den äußeren beiden Jakobs-Drehgestellen. Der Antrieb erfolgt über eine Bogenzahnkupplung. Das mittlere Laufdrehgestell ist weder angetrieben noch gebremst. Um die von den meisten Einsatzorten geforderten Flügelkonzepte mit dem Fahrgastaufkommen angepassten Zuglängen zu realisieren, wurden automatische Scharfenberg-Kupplungen eingebaut. Die Baureihen 424 bis 426 sind untereinander frei kuppelbar. Auch 420er und 423er lassen sich ankuppeln, allerdings mechanisch und nicht elektrisch, was den Nutzen auf das Abschleppen liegengebliebener Fahrzeuge beschränkt. Der Triebwagen hat eine Fußbodenhöhe von 798 Millimetern (bzw. 780 Millimetern), ähnlich den reinen S-Bahn-Wagen der Baureihe 424. Im Gegensatz zu letzteren kann dieser Zug allerdings an unterschiedlichen Bahnsteighöhen eingesetzt werden und ist daher mit vier Rollstuhlhubliften ausgestattet. Acht elektrische zweiflügelige Schwenkschiebetüren pro Seite erlauben schnellen Fahrgastwechsel. Um das technikbasierte Abfertigungsverfahren (TAV) zur Selbstabfertigung von Zügen durch den Triebfahrzeugführer zu ermöglichen, sind sie mit Lichtgittern und Einklemmschutz sowie Fahrgastsprechstellen versehen. Zugzielanzeigen an den Fronten und den Seiten, ein Fahrgastinformationssystem (FIS) mit Anzeige von Linie, Endstation und nächstem Halt sowie eine automatische Ansage von nächstem Halt und Umsteigemöglichkeiten sorgen für Informationen. Die automatische Ansage erfolgte ursprünglich wie bei der Baureihe 423 wenige Meter nach der Abfahrt, wurde aber inzwischen auf eine per Wegmessung über einen Radsatz (424/425.0/426) bzw. per GPS (425.2 bis 425.5) gestützte Ansage kurz vor Erreichen des nächsten Halts umgerüstet. TECHNISCHE DATEN: Achsformel: Bo'(Bo)(2)(Bo)Bo' (in Klammern Jakobs-Drehgestellen) Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Länge über Scharfenbergkupplung: 67.500 mm (17,87m + 15,11m + 15,11m + 17,87m) Achsabstand im End-Drehgestell: 2.200 mm Achsabstand im Jakobs-Drehgestell: 2.700 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 850 mm (neu) / 780 mm (abgenutzt) Leergewicht: 114,0 t Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h (1. u. 3. Serie mit LZB 160 km/h) Leistung: 8 x 293,75 = 2.350 kW Bremskraft: 140 kN Beschleunigung: 1,0 m/s² Bremsverzögerung: 0,9 m/s² Motorentyp: Drehstrom-Asynchron vom Typ 1TB1724 0GA02 Anzahl der Fahrmotoren: 4 × 2 Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Typ 10 Sitzplätze: 206 (davon 12 in der 1. Klasse) Stehplätze: 228 Fußbodenhöhe: 780 mm (798 mm bei 1. Bauserie)
Armin Schwarz

Fast frisch aus der Produktion....
Der dreiteilige Siemens Mireo 463 050-5 / 863 050-1 / 463 550-4 (94 80 0463 050-5 D-DB / 94 80 0863 050-1 D-DB /94 80 0463 550-4 D-DB) der DB Regio AG für die S-Bahn Rhein-Neckar fährt am 22.04.2021 durch Rudersdorf (Kreis Siegen) in südlicher Richtung. Er ist wohl auf Überführungsfahrt.

Der Triebzug wurde 2020 von Siemens Mobility im Werk Krefeld (ehemals DUEWAG) gebaut.

Im Sommer 2017 erhielt Siemens den Auftrag zur Lieferung von 57 Zügen vom Typ Mireo an die DB Regio AG, für den Einsatz der S Bahn Rhein-Neckar. Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im Rhein-Neckar-Gebiet auf den künftigen Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt. Außerdem wird er als „Murgtäler Radexpress“ auf der Strecke zwischen Mannheim und Baiersbronn verkehren.

Als Mireo wird ein von Siemens Mobility entwickelter elektrischer Triebzug für den Schienenpersonennahverkehr bezeichnet, der im Produktportfolio von Siemens den Desiro ML ersetzt.

Der Mireo wird ausschließlich als Elektrotriebzug angeboten, eine Variante mit Verbrennungsmotor ist derzeit nicht geplant. Anders als der Desiro ML verfügt der Mireo über Jakobs-Drehgestelle, die, ähnlich wie beim ICE 4, mit innengelagerten Radsätzen ausgestattet sind. Die Wagenkästen werden in Aluminium-Integralbauweise hergestellt. Die Zahl der Einzelwagen, aus denen ein Triebzug gebildet wird, kann je nach Konfiguration zwischen zwei und sieben variiert werden. Jeder Endwagen des Mireo hat eine Länge von 26 m, jeder Mittelwagen ist 19 m lang. Es werden Versionen für Bahnsteighöhen von 550 mm, 760 mm und 960 mm angeboten. Die Zahl der angetriebenen Drehgestelle kann variiert werden, wodurch sich unterschiedliche Werte für die Anfahrbeschleunigung ergeben. Nach Angaben von Siemens wurden bei der Konstruktion des Zuges der Traktionsstromrichter und die elektrodynamische Bremse optimiert. Die Zwischenkreisspannung beträgt 750 V.

Im Zuge der Erweiterung der S-Bahn Rhein-Neckar auf den Strecken zwischen Mannheim, Eppingen, Karlsruhe und Aglasterhausen, an der Bergstraße und nach Mainz, setzt die DB Regio seit 13. Dezember 2020 stufenweise insgesamt 57 Neufahrzeuge vom Typ Mireo ein. Die Fahrzeuge gehen ins Eigentum einer Landesgesellschaft der Aufgabenträger über und werden während der 14-jährigen Laufzeit des Verkehrsvertrags an DB Regio Mitte verpachtet. Das Außendesign der Fahrzeuge integriert bestehende Designelemente der Länder Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg und ergänzt sie mit einem fahrzeughohen S-Bahn-Symbol.

Die Fahrzeuge haben pro Seite sechs doppelflügelige Schwenkschiebetüren eine Einstiegshöhe von 800 mm, mit Schiebetritten auf 770 mm, aufweisen.  Die Fahrzeuge sind mit Fahrgast-WLAN ausgestattet. Sie haben 8 Sitze in der ersten Klasse, in der zweiten Klasse 152 Festsitze mit Armlehnen und je einer halben Steckdose und 40 Klappsitze und mit Stehplätzen eine Kapazität von etwa 454 Fahrgästen. Mit bis zu sechs Fahrrädern in den fünf Mehrzweckbereichen können in einem Triebzug 26 Fahrräder mitgenommen werden. Die optische Fahrgastinformation erfolgt über sechs doppelseitige Flachbildschirmdeckengondeln sowie Flachbildschirme in den Einstiegsbereichen. Im Fahrgastraum erfolgt wie schon in den modernisierten Triebzügen der Baureihe 425 eine Videoüberwachung, deren Aufzeichnungen 72 Stunden lang gespeichert werden. Die Triebzüge kosten zusammen etwa 340 Mio. Euro.

TECHNISCHE DATEN der BR 463 (Siemens Mireo, dreiteilig):
Spurweite: 	1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: Bo‘ 2‘2‘ Bo‘
Länge über Kupplung: 69.860 mm 
Breite: 2.808 mm
Drehzapfenabstand: 19.680 mm (Endwagen) / 19.800 m (Mittelwagen)
Achsabstand in den Antriebs-Drehgestellen: 2.300 mm
Achsabstand in den Jakobs-Drehgestellen: 2.600 mm
Treib- und Laufraddurchmesser: 880 mm (neu) / 810 mm (abgenutzt)
Leergewicht: 109 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Dauerleistung: 2.600 kW
Beschleunigung: 0,96 m/s²
Anfahrzugkraft: 130 kN
Bremskraft: 130 kN
Kleinster bef. Halbmesser: 	R 125 m (Werkstatt R 100 m)
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Stromübertragung: Oberleitung
Sitzplätze: 	200 (davon 8 in der 1. Klasse)
Anzahl der Türen je Seite: 6
Niederfluranteil: 	ca. 60 %
Einstiegshöhe: 800 mm
Kupplungstyp:  S10

Bis Ende 2020 waren bereits über 180 Mireo-Triebzüge bei Siemens bestellt.

Es werden aber  auch noch folgende Varianten als Hybrid-Triebzüge angeboten:

Mireo Plus B
Im März 2020 erhielt Siemens Mobility den ersten Auftrag für eine Variante, die mit einer zusätzlichen Batterie ausgestattet ist. Die zweiteiligen Fahrzeuge sollen ab Juni 2023 im Ortenau-Netz fahren. Sie haben ohne Oberleitung eine Reichweite bis zu 80 km.

Mireo Plus H
Neben dem Oberleitungselektrischen Triebzug plant Siemens gemeinsam mit dem kanadischen Unternehmen Ballard Power Systems eine Mireo-Variante zu entwickeln, die den benötigten Strom mit Hilfe eines Brennstoffzellensystems aus Wasserstoff erzeugt und daher auf nicht-elektrifizierten Strecken eingesetzt werden kann (Mireo Plus H). Eine 200 kW starke Brennstoffzelle von Ballard Power Systems soll dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h ermöglichen. Die ersten Einsätze dieses Brennstoffzellenhybridtriebzugs sind ab 2021 geplant.

Quelle: Siemens Mobility, DB Regio und Wikipedia
Fast frisch aus der Produktion.... Der dreiteilige Siemens Mireo 463 050-5 / 863 050-1 / 463 550-4 (94 80 0463 050-5 D-DB / 94 80 0863 050-1 D-DB /94 80 0463 550-4 D-DB) der DB Regio AG für die S-Bahn Rhein-Neckar fährt am 22.04.2021 durch Rudersdorf (Kreis Siegen) in südlicher Richtung. Er ist wohl auf Überführungsfahrt. Der Triebzug wurde 2020 von Siemens Mobility im Werk Krefeld (ehemals DUEWAG) gebaut. Im Sommer 2017 erhielt Siemens den Auftrag zur Lieferung von 57 Zügen vom Typ Mireo an die DB Regio AG, für den Einsatz der S Bahn Rhein-Neckar. Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im Rhein-Neckar-Gebiet auf den künftigen Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt. Außerdem wird er als „Murgtäler Radexpress“ auf der Strecke zwischen Mannheim und Baiersbronn verkehren. Als Mireo wird ein von Siemens Mobility entwickelter elektrischer Triebzug für den Schienenpersonennahverkehr bezeichnet, der im Produktportfolio von Siemens den Desiro ML ersetzt. Der Mireo wird ausschließlich als Elektrotriebzug angeboten, eine Variante mit Verbrennungsmotor ist derzeit nicht geplant. Anders als der Desiro ML verfügt der Mireo über Jakobs-Drehgestelle, die, ähnlich wie beim ICE 4, mit innengelagerten Radsätzen ausgestattet sind. Die Wagenkästen werden in Aluminium-Integralbauweise hergestellt. Die Zahl der Einzelwagen, aus denen ein Triebzug gebildet wird, kann je nach Konfiguration zwischen zwei und sieben variiert werden. Jeder Endwagen des Mireo hat eine Länge von 26 m, jeder Mittelwagen ist 19 m lang. Es werden Versionen für Bahnsteighöhen von 550 mm, 760 mm und 960 mm angeboten. Die Zahl der angetriebenen Drehgestelle kann variiert werden, wodurch sich unterschiedliche Werte für die Anfahrbeschleunigung ergeben. Nach Angaben von Siemens wurden bei der Konstruktion des Zuges der Traktionsstromrichter und die elektrodynamische Bremse optimiert. Die Zwischenkreisspannung beträgt 750 V. Im Zuge der Erweiterung der S-Bahn Rhein-Neckar auf den Strecken zwischen Mannheim, Eppingen, Karlsruhe und Aglasterhausen, an der Bergstraße und nach Mainz, setzt die DB Regio seit 13. Dezember 2020 stufenweise insgesamt 57 Neufahrzeuge vom Typ Mireo ein. Die Fahrzeuge gehen ins Eigentum einer Landesgesellschaft der Aufgabenträger über und werden während der 14-jährigen Laufzeit des Verkehrsvertrags an DB Regio Mitte verpachtet. Das Außendesign der Fahrzeuge integriert bestehende Designelemente der Länder Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg und ergänzt sie mit einem fahrzeughohen S-Bahn-Symbol. Die Fahrzeuge haben pro Seite sechs doppelflügelige Schwenkschiebetüren eine Einstiegshöhe von 800 mm, mit Schiebetritten auf 770 mm, aufweisen. Die Fahrzeuge sind mit Fahrgast-WLAN ausgestattet. Sie haben 8 Sitze in der ersten Klasse, in der zweiten Klasse 152 Festsitze mit Armlehnen und je einer halben Steckdose und 40 Klappsitze und mit Stehplätzen eine Kapazität von etwa 454 Fahrgästen. Mit bis zu sechs Fahrrädern in den fünf Mehrzweckbereichen können in einem Triebzug 26 Fahrräder mitgenommen werden. Die optische Fahrgastinformation erfolgt über sechs doppelseitige Flachbildschirmdeckengondeln sowie Flachbildschirme in den Einstiegsbereichen. Im Fahrgastraum erfolgt wie schon in den modernisierten Triebzügen der Baureihe 425 eine Videoüberwachung, deren Aufzeichnungen 72 Stunden lang gespeichert werden. Die Triebzüge kosten zusammen etwa 340 Mio. Euro. TECHNISCHE DATEN der BR 463 (Siemens Mireo, dreiteilig): Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: Bo‘ 2‘2‘ Bo‘ Länge über Kupplung: 69.860 mm Breite: 2.808 mm Drehzapfenabstand: 19.680 mm (Endwagen) / 19.800 m (Mittelwagen) Achsabstand in den Antriebs-Drehgestellen: 2.300 mm Achsabstand in den Jakobs-Drehgestellen: 2.600 mm Treib- und Laufraddurchmesser: 880 mm (neu) / 810 mm (abgenutzt) Leergewicht: 109 t Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Dauerleistung: 2.600 kW Beschleunigung: 0,96 m/s² Anfahrzugkraft: 130 kN Bremskraft: 130 kN Kleinster bef. Halbmesser: R 125 m (Werkstatt R 100 m) Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~ Stromübertragung: Oberleitung Sitzplätze: 200 (davon 8 in der 1. Klasse) Anzahl der Türen je Seite: 6 Niederfluranteil: ca. 60 % Einstiegshöhe: 800 mm Kupplungstyp: S10 Bis Ende 2020 waren bereits über 180 Mireo-Triebzüge bei Siemens bestellt. Es werden aber auch noch folgende Varianten als Hybrid-Triebzüge angeboten: Mireo Plus B Im März 2020 erhielt Siemens Mobility den ersten Auftrag für eine Variante, die mit einer zusätzlichen Batterie ausgestattet ist. Die zweiteiligen Fahrzeuge sollen ab Juni 2023 im Ortenau-Netz fahren. Sie haben ohne Oberleitung eine Reichweite bis zu 80 km. Mireo Plus H Neben dem Oberleitungselektrischen Triebzug plant Siemens gemeinsam mit dem kanadischen Unternehmen Ballard Power Systems eine Mireo-Variante zu entwickeln, die den benötigten Strom mit Hilfe eines Brennstoffzellensystems aus Wasserstoff erzeugt und daher auf nicht-elektrifizierten Strecken eingesetzt werden kann (Mireo Plus H). Eine 200 kW starke Brennstoffzelle von Ballard Power Systems soll dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h ermöglichen. Die ersten Einsätze dieses Brennstoffzellenhybridtriebzugs sind ab 2021 geplant. Quelle: Siemens Mobility, DB Regio und Wikipedia
Armin Schwarz

Die 146 006-2 (91 80 6146 006-2 D-DB) der DB Regio NRW verlässt am 20.04.2021als Schublok, mit dem RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Siegen - Köln – Aachen, den Bahnhof Kirchen/Sieg.

Die TRAXX P160 AC1 wurde 2001 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33813 gebaut.
Die 146 006-2 (91 80 6146 006-2 D-DB) der DB Regio NRW verlässt am 20.04.2021als Schublok, mit dem RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Siegen - Köln – Aachen, den Bahnhof Kirchen/Sieg. Die TRAXX P160 AC1 wurde 2001 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33813 gebaut.
Armin Schwarz

Die 146 005-4 (91 80 6146 005-4 D-DB) der DB Regio NRW fährt am 24.03.2021, mit dem RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Aachen - Köln - Siegen, durch Niederschelden in Richtung Siegen.

Die TRAXX P160 AC1 wurde 2001 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33812 gebaut.
Die 146 005-4 (91 80 6146 005-4 D-DB) der DB Regio NRW fährt am 24.03.2021, mit dem RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Aachen - Köln - Siegen, durch Niederschelden in Richtung Siegen. Die TRAXX P160 AC1 wurde 2001 von ABB Daimler-Benz Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33812 gebaut.
Armin Schwarz

143 270 zog am frühen Morgen des 17. Februars 2021 ihre RB22 nach Frankfurt Hbf aus dem Haltepunkt Lindenholzhausen.
143 270 zog am frühen Morgen des 17. Februars 2021 ihre RB22 nach Frankfurt Hbf aus dem Haltepunkt Lindenholzhausen.
Fabian Laßmann

114 021 war am Nachmittag des 01. März 2021 als RE20 auf dem Weg von Limburg nach Frankfurt Hbf und wurde dabei bei Würges fotografiert.
An diesem Tag wurden insgesamt 4 von 9 Umläufen mit Lokomotiven der Baureihe 114 gefahren. Aufgrund ihres (weitgehends) verlorenen Einsatzgebietes auf der Kinzigtalbahn (Frankfurt - Wächtersbach - Fulda) und der Abstellung von Loks der Baureihe 143, kommt es vermehrt zu Einsätzen der Baureihe 114. Mitte April sollen dann auch die neuen 146.1er auf der Main-Lahn-Bahn eingesetzt werden.
114 021 war am Nachmittag des 01. März 2021 als RE20 auf dem Weg von Limburg nach Frankfurt Hbf und wurde dabei bei Würges fotografiert. An diesem Tag wurden insgesamt 4 von 9 Umläufen mit Lokomotiven der Baureihe 114 gefahren. Aufgrund ihres (weitgehends) verlorenen Einsatzgebietes auf der Kinzigtalbahn (Frankfurt - Wächtersbach - Fulda) und der Abstellung von Loks der Baureihe 143, kommt es vermehrt zu Einsätzen der Baureihe 114. Mitte April sollen dann auch die neuen 146.1er auf der Main-Lahn-Bahn eingesetzt werden.
Fabian Laßmann

143 228 war am Abend des 01. März 2021 mit dem RE20 Limburg - Frankfurt Hbf unterwegs und wurde dabei bei den letzten Sonnenstrahlen des Tages bei Würges fotografiert.
143 228 war am Abend des 01. März 2021 mit dem RE20 Limburg - Frankfurt Hbf unterwegs und wurde dabei bei den letzten Sonnenstrahlen des Tages bei Würges fotografiert.
Fabian Laßmann

143 227 war am 19. Dezember 2020 als RB22 auf dem Weg von Limburg nach Frankfurt Hbf und wurde dabei beim BÜ in Niederbrechen aufgenommen.
Es gibt bereits Überlegungen diesen Bahnübergang zu beseitigen und eine Überquerung mittels einer 6 Meter hohen Brücke zu ermöglichen, da es an diesem BÜ immer wieder zu schweren Unfällen kommt. Wann jedoch diese Maßnahme erfolgen wird, ist noch nicht bekannt.
143 227 war am 19. Dezember 2020 als RB22 auf dem Weg von Limburg nach Frankfurt Hbf und wurde dabei beim BÜ in Niederbrechen aufgenommen. Es gibt bereits Überlegungen diesen Bahnübergang zu beseitigen und eine Überquerung mittels einer 6 Meter hohen Brücke zu ermöglichen, da es an diesem BÜ immer wieder zu schweren Unfällen kommt. Wann jedoch diese Maßnahme erfolgen wird, ist noch nicht bekannt.
Fabian Laßmann

143 227 war am frühen Vormittag des 27. Februar 2021 auf dem Weg als RB22 von Limburg(Lahn) nach Frankfurt Hbf und wurde dabei unmittelbar vor dem BÜ in Ennerich fotografiert.
143 227 war am frühen Vormittag des 27. Februar 2021 auf dem Weg als RB22 von Limburg(Lahn) nach Frankfurt Hbf und wurde dabei unmittelbar vor dem BÜ in Ennerich fotografiert.
Fabian Laßmann

143 803 war am 24. März 2021 mit einem gedrehten RE20 auf dem Weg von Frankfurt Hbf nach Limburg(Lahn) und wurde dabei in der Einfahrt von Eschhofen aufgenommen. Grund für die gedrehte Garnitur war, dass der Zug am Vortag wegen Personen im Gleis zunächst nach Frankfurt-Niederrad gefahren ist; dort Kopf gemacht hat und dann schließlich mit Lok voraus nach Limburg gefahren ist. Zeit für eine Drehfahrt ist lediglich in der Abstellung in Frankfurt möglich, weshalb eine gedrehte Garnitur meistens dann auch 2-3 Tage unterwegs ist.
143 803 war am 24. März 2021 mit einem gedrehten RE20 auf dem Weg von Frankfurt Hbf nach Limburg(Lahn) und wurde dabei in der Einfahrt von Eschhofen aufgenommen. Grund für die gedrehte Garnitur war, dass der Zug am Vortag wegen Personen im Gleis zunächst nach Frankfurt-Niederrad gefahren ist; dort Kopf gemacht hat und dann schließlich mit Lok voraus nach Limburg gefahren ist. Zeit für eine Drehfahrt ist lediglich in der Abstellung in Frankfurt möglich, weshalb eine gedrehte Garnitur meistens dann auch 2-3 Tage unterwegs ist.
Fabian Laßmann

Steuerwagen voraus (geschoben von der 146 001-3) fährt am 20.03.2021 der RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Siegen - Köln – Aachen durch Niederschelden in Richtung Köln.
Steuerwagen voraus (geschoben von der 146 001-3) fährt am 20.03.2021 der RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Siegen - Köln – Aachen durch Niederschelden in Richtung Köln.
Armin Schwarz

Die 147 019-4 (91 80 6147 019-4 D-DB) der DB Regio Baden-Württemberg steht am 09.09.2017 im Hbf Stuttgart.

Die Bombardier Traxx P160 AC3 wurde 2016 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 35111 gebaut.
Die 147 019-4 (91 80 6147 019-4 D-DB) der DB Regio Baden-Württemberg steht am 09.09.2017 im Hbf Stuttgart. Die Bombardier Traxx P160 AC3 wurde 2016 von Bombardier in Kassel unter der Fabriknummer 35111 gebaut.
Armin Schwarz

Steuerwagenvoraus, geschoben von der DB 182 015-8, erreicht der RE 1 den Zielbahnhof Brandenburg an der Havel Hauptbahnhof.
Steuerwagenvoraus, geschoben von der DB 182 015-8, erreicht der RE 1 den Zielbahnhof Brandenburg an der Havel Hauptbahnhof.
Armin Schwarz

Auch schon historisch, da diese Diesel-Triebzüge mit Neigetechnik bereits abgestellt wurden....
Der zweiteilige VT 611 518 / 611 018 (95 80 0611 518-1 D-DB / 95 80 0611 018-2 D-DB) der DB Regio fährt am 17.06.2016 durch den Hp Bietingen in Richtung Schaffhausen. Er fährt als IRE 3 (3076)  die Verbindung Singen - Schaffhausen - Basel Bad Bf.. Betreiber der Linie (IRE 3) ist die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (Ulm).
Nachmals einen lieben Gruß an den freundlichen Triebfahrzeugführer zurück.

Der Diesel-Triebzug mit Neigetechnik wurde 1996 von Adtranz (ABB Daimler-Benz Transportation GmbH)  unter den Fabriknummern 22022 (018) und 22023 (518)  gebaut und an die DB geliefert. Seit Juni 2018 ist der VT, wie so viele, im DB Stillstandsmanagment (SSM) in Mukran abgestellt.

Die VT der DB-Baureihe 611 sind zweiteilige Triebzüge mit Neigetechnik für den schnellen Schienenpersonennahverkehr, die von der Deutschen Bahn beschafft und eingesetzt wurden. Die Fahrzeuge waren Nachfolger der Baureihe 610. Im Gegensatz zur Baureihe 610 bewährten sich die von ADtranz neuentwickelten Fahrzeuge nicht. Ihr planmäßiger Einsatz endete 2018.

Im Unterschied zum Vorgänger (BR 610) Neigetechnik. Das Neigetechnik-System von Adtranz (heute Bombardier) baut auf einem System auf, das beim Leopard-Panzer dazu dient auch bei schneller Fahrt über Geländeunebenheiten gezielt schießen zu können. Dazu wird das Rohr der Hauptwaffe durch eine Art Neigetechnik in der waagerechten gehalten.  Natürlich hat das endgültige Neigesystem nicht mehr viel mit dem des Panzers gemeinsam. Die Neigung erfolgt aber nicht, wie bei FIAT, mit Hilfe einer Hydraulik sondern stattdessen elektrisch mit Hilfe von Servomotoren. Bei diesem System beträgt der mögliche Neigewinkel ebenfalls 8°.

Große Probleme hatten vor allem die Neigetechnik und Anrisse in klassischen, aber neu optimierten Fahrwerksteilen bereitet. Infolgedessen wurden die Fahrzeuge lange Zeit mit geringen Geschwindigkeiten gefahren und die aktive Neigetechnik kam nicht zum Einsatz. Aufgrund der Probleme wurde eine Option zum Abruf 50 weiterer Triebzeuge dieser Baureihe nicht eingelöst. In der Folge schrieb die Deutsche Bahn einen neuen Auftrag für die Nachfolge-Baureihe 612 aus, der wieder an die Firma Adtranz aus Hennigsdorf. Diese wurde in weiten Teilen neuentwickelt, um den Problemen mit der Neigetechnik bei der DB-Baureihe 611 zu begegnen.

TECHNISCHE DATEN:
Nummerierung: 611 001/501–050/550
Gebaute Anzahl:  50
Hersteller: Adtranz
Baujahre: 1996–1997
Ausmusterung: 2019
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsformel: 2’B’+B’2’
Länge über Kupplung: 51.750 mm
Dienstgewicht (tara): 104,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Installierte Leistung: 2 x 540 kW (2 x 735 PS)
Motor: MTU-Dieselmotor MTU 12 V 183 TD 13
Nenndrehzahl: 2100/min
Leistungsübertragung: hydraulisch (Voith-Strömungsgetriebe T 312br mit einem Strömungswandler und zwei Strömungskupplungen)
Max. Neigewinkel: 8°.
Tankinhalt: 2× 1300 l
Sitzplätze: 148 (23 in der 1. Klasse und 125 in der 2. Klasse)
Besonderheiten: Mehrfachsteuerung für bis zu vier Einheiten in Traktion

Zum 30. April 2018 wurde die Baureihe 611 auch auf der IRE-Linie Ulm–Basel durch die Baureihe 612 abgelöst, sie wurde seitdem nur noch ersatzweise eingesetzt. Im Juli 2019 wurde der letzte Triebwagen, 611 021, abgestellt. Bis auf einen verschrotteten VT sind alle Triebwagen der Baureihe 611 im DB Stillstandsmanagement Mukran abgestellt.  

Über die ganzen Probleme mit der Baureihe könnte ich hier einen Roman schreiben, dies würde aber hier den Rahmen sprengen. Aber was ich nicht verstehe das man 20 Jahre braucht um festzustellen dass die Triebzüge nicht für den Einsatzzweck tauglich sind. Zumal uns andere Länder zeigen das Triebzug mit Neigetechnik ihren Sinn haben und auch störungsfrei laufen können
Auch schon historisch, da diese Diesel-Triebzüge mit Neigetechnik bereits abgestellt wurden.... Der zweiteilige VT 611 518 / 611 018 (95 80 0611 518-1 D-DB / 95 80 0611 018-2 D-DB) der DB Regio fährt am 17.06.2016 durch den Hp Bietingen in Richtung Schaffhausen. Er fährt als IRE 3 (3076) die Verbindung Singen - Schaffhausen - Basel Bad Bf.. Betreiber der Linie (IRE 3) ist die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (Ulm). Nachmals einen lieben Gruß an den freundlichen Triebfahrzeugführer zurück. Der Diesel-Triebzug mit Neigetechnik wurde 1996 von Adtranz (ABB Daimler-Benz Transportation GmbH) unter den Fabriknummern 22022 (018) und 22023 (518) gebaut und an die DB geliefert. Seit Juni 2018 ist der VT, wie so viele, im DB Stillstandsmanagment (SSM) in Mukran abgestellt. Die VT der DB-Baureihe 611 sind zweiteilige Triebzüge mit Neigetechnik für den schnellen Schienenpersonennahverkehr, die von der Deutschen Bahn beschafft und eingesetzt wurden. Die Fahrzeuge waren Nachfolger der Baureihe 610. Im Gegensatz zur Baureihe 610 bewährten sich die von ADtranz neuentwickelten Fahrzeuge nicht. Ihr planmäßiger Einsatz endete 2018. Im Unterschied zum Vorgänger (BR 610) Neigetechnik. Das Neigetechnik-System von Adtranz (heute Bombardier) baut auf einem System auf, das beim Leopard-Panzer dazu dient auch bei schneller Fahrt über Geländeunebenheiten gezielt schießen zu können. Dazu wird das Rohr der Hauptwaffe durch eine Art Neigetechnik in der waagerechten gehalten. Natürlich hat das endgültige Neigesystem nicht mehr viel mit dem des Panzers gemeinsam. Die Neigung erfolgt aber nicht, wie bei FIAT, mit Hilfe einer Hydraulik sondern stattdessen elektrisch mit Hilfe von Servomotoren. Bei diesem System beträgt der mögliche Neigewinkel ebenfalls 8°. Große Probleme hatten vor allem die Neigetechnik und Anrisse in klassischen, aber neu optimierten Fahrwerksteilen bereitet. Infolgedessen wurden die Fahrzeuge lange Zeit mit geringen Geschwindigkeiten gefahren und die aktive Neigetechnik kam nicht zum Einsatz. Aufgrund der Probleme wurde eine Option zum Abruf 50 weiterer Triebzeuge dieser Baureihe nicht eingelöst. In der Folge schrieb die Deutsche Bahn einen neuen Auftrag für die Nachfolge-Baureihe 612 aus, der wieder an die Firma Adtranz aus Hennigsdorf. Diese wurde in weiten Teilen neuentwickelt, um den Problemen mit der Neigetechnik bei der DB-Baureihe 611 zu begegnen. TECHNISCHE DATEN: Nummerierung: 611 001/501–050/550 Gebaute Anzahl: 50 Hersteller: Adtranz Baujahre: 1996–1997 Ausmusterung: 2019 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsformel: 2’B’+B’2’ Länge über Kupplung: 51.750 mm Dienstgewicht (tara): 104,0 t Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Installierte Leistung: 2 x 540 kW (2 x 735 PS) Motor: MTU-Dieselmotor MTU 12 V 183 TD 13 Nenndrehzahl: 2100/min Leistungsübertragung: hydraulisch (Voith-Strömungsgetriebe T 312br mit einem Strömungswandler und zwei Strömungskupplungen) Max. Neigewinkel: 8°. Tankinhalt: 2× 1300 l Sitzplätze: 148 (23 in der 1. Klasse und 125 in der 2. Klasse) Besonderheiten: Mehrfachsteuerung für bis zu vier Einheiten in Traktion Zum 30. April 2018 wurde die Baureihe 611 auch auf der IRE-Linie Ulm–Basel durch die Baureihe 612 abgelöst, sie wurde seitdem nur noch ersatzweise eingesetzt. Im Juli 2019 wurde der letzte Triebwagen, 611 021, abgestellt. Bis auf einen verschrotteten VT sind alle Triebwagen der Baureihe 611 im DB Stillstandsmanagement Mukran abgestellt. Über die ganzen Probleme mit der Baureihe könnte ich hier einen Roman schreiben, dies würde aber hier den Rahmen sprengen. Aber was ich nicht verstehe das man 20 Jahre braucht um festzustellen dass die Triebzüge nicht für den Einsatzzweck tauglich sind. Zumal uns andere Länder zeigen das Triebzug mit Neigetechnik ihren Sinn haben und auch störungsfrei laufen können
Armin Schwarz


Die 111 062-6 (91 80 6111 062-6 D-DB) der DB Regio NRW, verlässt am 14.12.2020, mit dem RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Aachen - Köln - Siegen, den Bahnhof Betzdorf (Sieg) in Richtung Siegen.

Die Lok wurde 1976 Henschel & Sohn in Kassel unter der Fabriknummer 31908 gebaut.
Die 111 062-6 (91 80 6111 062-6 D-DB) der DB Regio NRW, verlässt am 14.12.2020, mit dem RE 9 (rsx - Rhein-Sieg-Express) Aachen - Köln - Siegen, den Bahnhof Betzdorf (Sieg) in Richtung Siegen. Die Lok wurde 1976 Henschel & Sohn in Kassel unter der Fabriknummer 31908 gebaut.
Armin Schwarz

Auch schon historisch, da die Lok abgestellt wurde....
Die 120 207-6 (91 80 6120 207-6 D-DB) der DB Regio NRW, ex DB 120 136-7 (91 80 6120 136-7 D-DB), erreicht mit dem RE 9 - Rhein Sieg Express (RSX) Aachen - Köln – Siegen, am 11.04.2016 den Bahnhof Au (Sieg). 

Die Lok wurde 1988 von Krauss-Maffei unter der Fabriknummer 19961 (die elektrische Ausrüstung ist von Siemens) gebaut und als 120 136-7 an die DB geliefert, Ende 2010 wurde sie mit einem Nahverkehrspaket ausgestattet (Zugzielanzeiger, Zugabfertigungssystem, Server u. a.) und in die 120 207-6 umgezeichnet. Seit 2019 ist sie im SSM (Stillstandsmanagement) in Leipzig-Engelsdorf abgestellt. Ob sie nochmal eingesetzt wird ist sehr ungewiss.

Die Baureihe 120 ist eine Elektrolokomotivbaureihe der Deutschen Bahn AG. Sie gilt als die weltweit erste in Serie gebaute Drehstrom-Lokomotive im Hochleistungsbereich mit Umrichter in Halbleitertechnik und ist ein Meilenstein in der Entwicklung elektrischer Lokomotiven. Sie repräsentierte zu ihrer Zeit den letzten Stand der Entwicklung des Drehstromantriebs, bei dem aus dem Wechselstrom der Fahrleitung in Traktionsstromrichtern der Drehstrom zum Antrieb der Asynchron-Fahrmotoren gewonnen wird. Ausgehend von der Technologie der Baureihe 120 wurden Mitte der 1980er Jahre die ersten ICE-Triebköpfe entwickelt. Bis 2020 wurden fast alle sich noch im Einsatz befindlichen Loks der Baureihe 120 abgestellt, wie dies bereits 2019.

Die Serienlok BR 120.1:
Nach vierjähriger Erprobung wurden 1984 insgesamt 60 Serienlokomotiven der Baureihe 120.1 zu einem Stückpreis von 5,5 Millionen D-Mark bestellt. 

Die technischen Änderungen im Vergleich zu den Prototypen waren gering, so entfiel beispielsweise die als Rückfallebene eingebaute elektrische Widerstandsbremse, da sich die Nutzbremse entgegen ersten Erwartungen als zuverlässig herausgestellt hatte. Dafür erhielten die Lokomotiven einen zusätzlichen Hochspannungsfilter, der zwei zusätzliche Dachleitungen erforderlich machte. Diese wurden bei den Vorserienlokomotiven nachgerüstet. Kritisch betrachtet, wurden die mechanischen Schwächen der Vorserienmodelle der Baureihe 120.0 ebenfalls in der Serie beibehalten. Nach erfolgreichen Versuchen mit den für maximal 160 km/h zugelassenen Prototypen 120 001 bis 004 und der bereits für 200 km/h zugelassenen 120 005 konnten die Serienloks für bis zu 200 km/h zugelassen werden.

Am 13. Januar 1987 übergab die Industrie im Bundesbahn-Ausbesserungswerk München-Freimann mit der 120 103 die erste Serien-Drehstromlokomotive an die damalige Deutsche Bundesbahn. Die Auslieferung der Serienloks dauerte bis Ende des Jahres 1989. Sie wurden sofort im planmäßigen Dienst eingesetzt, wobei sie in einem gestrafften Umlaufplan tagsüber Intercity- und Interregio-Züge und nachts schnelle Güterzüge bespannten.

Die Umbau-Variante 120.2:
Im Jahr 2007 wurden 5 Maschinen wegen der erhöhten fahrdynamischen Werte (fünf statt bisher vier Wagen) der BR 120.1 in die BR 120.2, für den „Hanse-Express“  (Teilnetz „Ostseeküste“) umgebaut. Die in Rostock beheimateten Maschinen erhielten ein Nahverkehrspaket (Zugzielanzeiger, Zugabfertigungssystem, Server u. a.), die Loks der nun neuen Baureihe 120.2 wurden mit den neuen fortlaufenden Ordnungsnummer 201 bis 205 eingereiht.

Ende 2010 wurden drei weitere Maschinen mit den neuen Ordnungsnummern 120 206 bis 208 (ehemals 120 136, 139, 117) für die DB Regio NRW umgebaut und in Aachen beheimatet. Sie wurden in Nordrhein-Westfalen auf dem „Rhein-Sieg-Express“ eingesetzt. Zeitweise waren diese Maschinen wegen vermehrten Ausfällen abgestellt. Da es aufgrund diverser Schäden und Fristabläufen auch bei den fünf Rostocker Maschinen regelmäßig zu Engpässen kam, unterstützten die drei Aachener Maschinen abwechselnd auch den Rostocker Bestand. Im Frühjahr 2013 waren 120 207 und 208 wieder von Aachen aus im Einsatz, während 120 206 weiterhin in Rostock aushalf. Im Oktober 2018 endete der Einsatz der Baureihe auf dem Rhein-Sieg-Express. Hier werden aktuell (wenn lokbespannt) Loks der Baureihe 146.0 eingesetzt.

Ausmusterung
Durch den technischen Fortschritt im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik gilt die Baureihe 120 mittlerweile als überholt und zeigt sich zunehmend störanfällig. Der Betriebsbestand der Serienmaschinen bei der DB ist stetig rückläufig. Erste Serienlokomotiven sind bereits verschrottet. Andere Lokomotiven wurden verkauft.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.435 mm,
Achsformel: Bo`Bo`
Länge über Puffer: 19.200 mm
Drehzapfenabstand: 10.200 mm
Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu)
Dienstgewicht: 83,2 t
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Dauerleistung: 5.600 kW (4 x 1.400 kW)
Anfahrzugkraft: 340 kN (20 137 bis 120 160 nur 290 kN)
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h (als BR 120.2 160 km/h)
Fahrmotoren: 4 Drehstrom-Asynchron-Motoren
Antrieb: Hohlwellen-Kardan-Einzelachsantrieb
Auch schon historisch, da die Lok abgestellt wurde.... Die 120 207-6 (91 80 6120 207-6 D-DB) der DB Regio NRW, ex DB 120 136-7 (91 80 6120 136-7 D-DB), erreicht mit dem RE 9 - Rhein Sieg Express (RSX) Aachen - Köln – Siegen, am 11.04.2016 den Bahnhof Au (Sieg). Die Lok wurde 1988 von Krauss-Maffei unter der Fabriknummer 19961 (die elektrische Ausrüstung ist von Siemens) gebaut und als 120 136-7 an die DB geliefert, Ende 2010 wurde sie mit einem Nahverkehrspaket ausgestattet (Zugzielanzeiger, Zugabfertigungssystem, Server u. a.) und in die 120 207-6 umgezeichnet. Seit 2019 ist sie im SSM (Stillstandsmanagement) in Leipzig-Engelsdorf abgestellt. Ob sie nochmal eingesetzt wird ist sehr ungewiss. Die Baureihe 120 ist eine Elektrolokomotivbaureihe der Deutschen Bahn AG. Sie gilt als die weltweit erste in Serie gebaute Drehstrom-Lokomotive im Hochleistungsbereich mit Umrichter in Halbleitertechnik und ist ein Meilenstein in der Entwicklung elektrischer Lokomotiven. Sie repräsentierte zu ihrer Zeit den letzten Stand der Entwicklung des Drehstromantriebs, bei dem aus dem Wechselstrom der Fahrleitung in Traktionsstromrichtern der Drehstrom zum Antrieb der Asynchron-Fahrmotoren gewonnen wird. Ausgehend von der Technologie der Baureihe 120 wurden Mitte der 1980er Jahre die ersten ICE-Triebköpfe entwickelt. Bis 2020 wurden fast alle sich noch im Einsatz befindlichen Loks der Baureihe 120 abgestellt, wie dies bereits 2019. Die Serienlok BR 120.1: Nach vierjähriger Erprobung wurden 1984 insgesamt 60 Serienlokomotiven der Baureihe 120.1 zu einem Stückpreis von 5,5 Millionen D-Mark bestellt. Die technischen Änderungen im Vergleich zu den Prototypen waren gering, so entfiel beispielsweise die als Rückfallebene eingebaute elektrische Widerstandsbremse, da sich die Nutzbremse entgegen ersten Erwartungen als zuverlässig herausgestellt hatte. Dafür erhielten die Lokomotiven einen zusätzlichen Hochspannungsfilter, der zwei zusätzliche Dachleitungen erforderlich machte. Diese wurden bei den Vorserienlokomotiven nachgerüstet. Kritisch betrachtet, wurden die mechanischen Schwächen der Vorserienmodelle der Baureihe 120.0 ebenfalls in der Serie beibehalten. Nach erfolgreichen Versuchen mit den für maximal 160 km/h zugelassenen Prototypen 120 001 bis 004 und der bereits für 200 km/h zugelassenen 120 005 konnten die Serienloks für bis zu 200 km/h zugelassen werden. Am 13. Januar 1987 übergab die Industrie im Bundesbahn-Ausbesserungswerk München-Freimann mit der 120 103 die erste Serien-Drehstromlokomotive an die damalige Deutsche Bundesbahn. Die Auslieferung der Serienloks dauerte bis Ende des Jahres 1989. Sie wurden sofort im planmäßigen Dienst eingesetzt, wobei sie in einem gestrafften Umlaufplan tagsüber Intercity- und Interregio-Züge und nachts schnelle Güterzüge bespannten. Die Umbau-Variante 120.2: Im Jahr 2007 wurden 5 Maschinen wegen der erhöhten fahrdynamischen Werte (fünf statt bisher vier Wagen) der BR 120.1 in die BR 120.2, für den „Hanse-Express“ (Teilnetz „Ostseeküste“) umgebaut. Die in Rostock beheimateten Maschinen erhielten ein Nahverkehrspaket (Zugzielanzeiger, Zugabfertigungssystem, Server u. a.), die Loks der nun neuen Baureihe 120.2 wurden mit den neuen fortlaufenden Ordnungsnummer 201 bis 205 eingereiht. Ende 2010 wurden drei weitere Maschinen mit den neuen Ordnungsnummern 120 206 bis 208 (ehemals 120 136, 139, 117) für die DB Regio NRW umgebaut und in Aachen beheimatet. Sie wurden in Nordrhein-Westfalen auf dem „Rhein-Sieg-Express“ eingesetzt. Zeitweise waren diese Maschinen wegen vermehrten Ausfällen abgestellt. Da es aufgrund diverser Schäden und Fristabläufen auch bei den fünf Rostocker Maschinen regelmäßig zu Engpässen kam, unterstützten die drei Aachener Maschinen abwechselnd auch den Rostocker Bestand. Im Frühjahr 2013 waren 120 207 und 208 wieder von Aachen aus im Einsatz, während 120 206 weiterhin in Rostock aushalf. Im Oktober 2018 endete der Einsatz der Baureihe auf dem Rhein-Sieg-Express. Hier werden aktuell (wenn lokbespannt) Loks der Baureihe 146.0 eingesetzt. Ausmusterung Durch den technischen Fortschritt im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik gilt die Baureihe 120 mittlerweile als überholt und zeigt sich zunehmend störanfällig. Der Betriebsbestand der Serienmaschinen bei der DB ist stetig rückläufig. Erste Serienlokomotiven sind bereits verschrottet. Andere Lokomotiven wurden verkauft. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.435 mm, Achsformel: Bo`Bo` Länge über Puffer: 19.200 mm Drehzapfenabstand: 10.200 mm Achsabstand im Drehgestell: 2.800 mm Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) Dienstgewicht: 83,2 t Anzahl der Fahrmotoren: 4 Dauerleistung: 5.600 kW (4 x 1.400 kW) Anfahrzugkraft: 340 kN (20 137 bis 120 160 nur 290 kN) Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h (als BR 120.2 160 km/h) Fahrmotoren: 4 Drehstrom-Asynchron-Motoren Antrieb: Hohlwellen-Kardan-Einzelachsantrieb
Armin Schwarz

245 020 war am 5. Dezember 2020 mit insgesamt 15 Doppelstockwagen und der schiebenden 143 064-4 auf dem Weg von Frankfurt-Griesheim nach Limburg(Lahn) und wurde dabei zwischen den Orten Oberbrechen und Niederbrechen fotografiert. Grund für die Überführung der Fahrt war die Streckensperrung zwischen Idstein(Taunus) und Eppstein aufgrund einer maroden Straßenbrücke in Niedernhausen, die akut einsturzgefährdet war. Mit einmaliger Erlaubnis durfte die Überführung stattfinden, da zwischen Idstein und Limburg lediglich zwei Garnituren eingesperrt waren, die zum Aufrecht erhalten des Betriebs langfristig gesehen nicht gereicht hätten. So kam es zu dem ungewohnten Bild, dass sich eine 245 auf die Main-Lahn-Bahn verirrte und eine große Menge an Doppelstockwagen mit sich führte. In Niedernhausen war nämlich der Strom abgestellt, weshalb man eine Diesellok benötigte.
245 020 war am 5. Dezember 2020 mit insgesamt 15 Doppelstockwagen und der schiebenden 143 064-4 auf dem Weg von Frankfurt-Griesheim nach Limburg(Lahn) und wurde dabei zwischen den Orten Oberbrechen und Niederbrechen fotografiert. Grund für die Überführung der Fahrt war die Streckensperrung zwischen Idstein(Taunus) und Eppstein aufgrund einer maroden Straßenbrücke in Niedernhausen, die akut einsturzgefährdet war. Mit einmaliger Erlaubnis durfte die Überführung stattfinden, da zwischen Idstein und Limburg lediglich zwei Garnituren eingesperrt waren, die zum Aufrecht erhalten des Betriebs langfristig gesehen nicht gereicht hätten. So kam es zu dem ungewohnten Bild, dass sich eine 245 auf die Main-Lahn-Bahn verirrte und eine große Menge an Doppelstockwagen mit sich führte. In Niedernhausen war nämlich der Strom abgestellt, weshalb man eine Diesellok benötigte.
Fabian Laßmann

143 215-2 war am 4. Juli 2020 als S2 von Altdorf nach Roth unterwegs und wurde dabei von einer Autobahn-Brücke in Winkelhaid fotografiert.
143 215-2 war am 4. Juli 2020 als S2 von Altdorf nach Roth unterwegs und wurde dabei von einer Autobahn-Brücke in Winkelhaid fotografiert.
Fabian Laßmann

143 241-2 war am 4. Juli 2020 als S2 nach Roth unterwegs und wurde dabei unmittelbar vor der Einfahrt in den Haltepunkt Feucht-Moosbach fotografiert. Leider sind die 143er mit ihren x-Wagen seit dem Fahrplanwechsel 2020/21 nicht mehr planmäßig unterwegs.
143 241-2 war am 4. Juli 2020 als S2 nach Roth unterwegs und wurde dabei unmittelbar vor der Einfahrt in den Haltepunkt Feucht-Moosbach fotografiert. Leider sind die 143er mit ihren x-Wagen seit dem Fahrplanwechsel 2020/21 nicht mehr planmäßig unterwegs.
Fabian Laßmann

143 855-3 war am 4. Juli 2020 als S2 von Altdorf nach Roth unterwegs und konnte dabei in einer gerade so rechtzeitigen Wolkenlücke bei Winkelhaid fotografiert werden.
143 855-3 war am 4. Juli 2020 als S2 von Altdorf nach Roth unterwegs und konnte dabei in einer gerade so rechtzeitigen Wolkenlücke bei Winkelhaid fotografiert werden.
Fabian Laßmann

111 096 war am 21. Juli 2020 als RE4-Verstärkerzug (10450) von Düsseldorf Hbf nach Aachen Hbf unterwegs und wurde dabei in den Feldern bei Kleinenbroich fotografiert.
111 096 war am 21. Juli 2020 als RE4-Verstärkerzug (10450) von Düsseldorf Hbf nach Aachen Hbf unterwegs und wurde dabei in den Feldern bei Kleinenbroich fotografiert.
Fabian Laßmann

111 121-0 war am frühen Vormittag des 22. Juli 2020 als RE 4 (10414) auf dem Weg von Dortmund Hbf nach Aachen Hbf und wurde dabei mit ihren Doppelstockwagen in Ennepetal fotografiert. Die Ära mit lokbespannten Doppelstockzügen auf dem RE4 (Wupper-Express) wird leider am 12. Dezember 2020 mit der Umstellung auf den Rhein-Ruhr-Express (RRX) enden.
111 121-0 war am frühen Vormittag des 22. Juli 2020 als RE 4 (10414) auf dem Weg von Dortmund Hbf nach Aachen Hbf und wurde dabei mit ihren Doppelstockwagen in Ennepetal fotografiert. Die Ära mit lokbespannten Doppelstockzügen auf dem RE4 (Wupper-Express) wird leider am 12. Dezember 2020 mit der Umstellung auf den Rhein-Ruhr-Express (RRX) enden.
Fabian Laßmann

628 628 der Südostbayernbahn war am frühen Abend des 10. Juli 2020 als RB 27130 auf dem Weg von Mühldorf(Oberbay) nach Landshut(Bay)Hbf. Zwischen Neumarkt-St Veit und Egglkofen wurde dieser bei seiner Fahrt fotografiert.
628 628 der Südostbayernbahn war am frühen Abend des 10. Juli 2020 als RB 27130 auf dem Weg von Mühldorf(Oberbay) nach Landshut(Bay)Hbf. Zwischen Neumarkt-St Veit und Egglkofen wurde dieser bei seiner Fahrt fotografiert.
Fabian Laßmann

628 572 der Südostbayernbahn war am Vormittag des 10. Juni 2020 als RB 29426 auf dem Weg nach Pocking und wurde in Niederreisching auf seiner Reise fotografiert.
628 572 der Südostbayernbahn war am Vormittag des 10. Juni 2020 als RB 29426 auf dem Weg nach Pocking und wurde in Niederreisching auf seiner Reise fotografiert.
Fabian Laßmann

GALERIE 3
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