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NS Reizigers 9570 durcheilt Tilburg Universiteit am 31 März 2021.
NS Reizigers 9570 durcheilt Tilburg Universiteit am 31 März 2021.
Leon schrijvers

Die 212 247-1 (92 80 1212 247-1 D-EVB) der EVB - Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH steht am 11 März 2024 mit einem Kesselwagenzug im Bahnhof Sande (Friesland).

Die Streckendiesellokomotive wurde 1965 von der MaK - Maschinenbau Kiel GmbH (Kiel) unter der Fabriknummer 1000294 gebaut und als V 100 2247 an die DB - Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 212 247-1, so fuhr sie bis zur Ausmusterung 2002. Über die ALS - ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal  ging sie 2004 an die MWB - Mittelweserbahn GmbH in Bruchhausen-Vilsen als MWB V 1251 (92 80 1212 247-1 D-MWB. Seit 2015 ist sie nun bei der evb. 

Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) ist ein Verkehrsunternehmen im als Elbe-Weser-Dreieck bekannten Teil Niedersachsens mit Sitz in Zeven (bzw. Bremervörde). Eigentümer sind zu 59 % die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen, 24 % Land Niedersachsen, sowie 17 % Landkreise und Gemeinden aus der Elbe-Weser-Region.
Die 212 247-1 (92 80 1212 247-1 D-EVB) der EVB - Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH steht am 11 März 2024 mit einem Kesselwagenzug im Bahnhof Sande (Friesland). Die Streckendiesellokomotive wurde 1965 von der MaK - Maschinenbau Kiel GmbH (Kiel) unter der Fabriknummer 1000294 gebaut und als V 100 2247 an die DB - Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. Zum 01.01.1968 erfolgte die Umzeichnung in DB 212 247-1, so fuhr sie bis zur Ausmusterung 2002. Über die ALS - ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal ging sie 2004 an die MWB - Mittelweserbahn GmbH in Bruchhausen-Vilsen als MWB V 1251 (92 80 1212 247-1 D-MWB. Seit 2015 ist sie nun bei der evb. Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) ist ein Verkehrsunternehmen im als Elbe-Weser-Dreieck bekannten Teil Niedersachsens mit Sitz in Zeven (bzw. Bremervörde). Eigentümer sind zu 59 % die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen, 24 % Land Niedersachsen, sowie 17 % Landkreise und Gemeinden aus der Elbe-Weser-Region.
Armin Schwarz

Am 14 September 2009 durchfahrt SBB 620 058 Erstfeld.
Am 14 September 2009 durchfahrt SBB 620 058 Erstfeld.
Leon schrijvers

Schweiz / E-Loks (Normalspur) / Re 6/6 (Re 620)

533 1200x800 Px, 27.11.2019

Am 6 Juli 2024 steht TUC rail/Infrabel 7800 in Baasrode Noord während ein Ausstellung der SDP.
Am 6 Juli 2024 steht TUC rail/Infrabel 7800 in Baasrode Noord während ein Ausstellung der SDP.
Leon Schrijvers

ET 445.113 (445 113-4) ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH als RE2 (RE 37379) von Cottbus nach Wismar in Vietznitz. 05.08.2013
ET 445.113 (445 113-4) ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH als RE2 (RE 37379) von Cottbus nach Wismar in Vietznitz. 05.08.2013
Stephan Kemnitz

189 843-6 durchfährt am 31. Juli 2013 mit einem Containerzug in Richtung Hamburger Hafen den Bahnhof von Hamburg-Harburg.
189 843-6 durchfährt am 31. Juli 2013 mit einem Containerzug in Richtung Hamburger Hafen den Bahnhof von Hamburg-Harburg.
Rolf Eisenkolb

Deutschland / Unternehmen / MRCE

378 1200x800 Px, 23.03.2015

Die 185 115-3 (91 80 6185 115-3 D-DB) der DB Cargo Deutschland AG fährt am 26 September 2024 mit einem Röhrenzug auf der Siegstrecke durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Köln. Der Zug bestand aus Drehgestellflachwagen mit Niederbindeeinrichtungen der Gattungen Snps 719 / Sns 727, beladen mit gelb beschichteten Gasrohren bzw. HFI-längsnahtgeschweißte Stahlrohre Ø 323.9 x 12,7 (DN/NW 300 mm bzw. 12 ¾ Inch) mit gelber MAPEC® Polyethylen (HDPE)-Umhüllung), der Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH in Siegen (ex RW Fuchs), in Herstellungslänge von 12 m. 

Nochmals einen lieben Gruß an den netten grüßenden Lokführer zurück.

Die TRAXX F140 AC1 wurde 2003 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33554 gebaut. Man kann es auch an den vier Stromabnehmern erkennen, die Lok hat die Zulassung für Deutschland und die Schweiz (D/CH).
Die 185 115-3 (91 80 6185 115-3 D-DB) der DB Cargo Deutschland AG fährt am 26 September 2024 mit einem Röhrenzug auf der Siegstrecke durch Siegen-Eiserfeld in Richtung Köln. Der Zug bestand aus Drehgestellflachwagen mit Niederbindeeinrichtungen der Gattungen Snps 719 / Sns 727, beladen mit gelb beschichteten Gasrohren bzw. HFI-längsnahtgeschweißte Stahlrohre Ø 323.9 x 12,7 (DN/NW 300 mm bzw. 12 ¾ Inch) mit gelber MAPEC® Polyethylen (HDPE)-Umhüllung), der Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH in Siegen (ex RW Fuchs), in Herstellungslänge von 12 m. Nochmals einen lieben Gruß an den netten grüßenden Lokführer zurück. Die TRAXX F140 AC1 wurde 2003 von der Bombardier Transportation GmbH in Kassel unter der Fabriknummer 33554 gebaut. Man kann es auch an den vier Stromabnehmern erkennen, die Lok hat die Zulassung für Deutschland und die Schweiz (D/CH).
Armin Schwarz

Blick am 20 Mai 2025 aus einem Zug auf den Abstellbereich (Schieneninfrastruktur) der Eiffage Infra-Rail GmbH in Herne (ehemals Heitkamp Rail GmbH): 
Vorne steht der Klv 53 mit einem neuem MKG 76 Ladekran (der MKG Maschinen- und Kranbau GmbH, Garrel), 99 80 9685 028-9 D-ERD, mit zwei Kla 03 - Anhänger für schweren Rottenkraftwagen. Hinten der Kla 03 – 99 80 9783 131-2 D-ERD und vorne der 99 80 9683 132-0 D-ERD. Die Abkürzung Klv steht für Kleinwagen mit Verbrennungsmotor. Oft wird er auch als Skl 53 bezeichnet, wobei das Skl für Schwerkleinwagen steht.

Rechts dahinter die an die Eiffage Infra-Rail vermietete 275 807-6 (92 80 1275 807-6 D-NRAIL), eine Vossloh G 1206 der der Northrail GmbH. Sie wurde 1999 von der Vossloh Locomotives GmbH in Kiel-Friedrichsort unter der Fabriknummer 1001016, als Mietlok der Vossloh, gebaut. Nach vielen Stationen ging sie 2024 an Northrail GmbH in Hamburg.

Und hinten die SIEMENS Vectron Dual Mode 248 025-9 (90 80 2248 025-9 D-ERD) der Eiffage Infra-Rail. Die SIEMENS Vectron DM wurde 2022 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach unter der Fabriknummer 23164 gebaut und im Januar 2023 an die Eiffage Infra-Rail geliefert.

Eiffage ist ein börsennotiertes französisches Bauunternehmen mit Firmensitz in Vélizy-Villacoublay. In Deutschland hat die Eiffage Infra-Rail GmbH ihren Sitz in Herne. Im Jahre 2010 übernahm Eiffage von Heijmans den Bereich Schieneninfrastruktur der ehemaligen Firma Heitkamp. Die Gleisbaugeräte und die zugehörige Werkstatt sind auf dem Gelände der ehemaligen Heitkamp Bauholding in Herne-Wanne beheimatet.
Blick am 20 Mai 2025 aus einem Zug auf den Abstellbereich (Schieneninfrastruktur) der Eiffage Infra-Rail GmbH in Herne (ehemals Heitkamp Rail GmbH): Vorne steht der Klv 53 mit einem neuem MKG 76 Ladekran (der MKG Maschinen- und Kranbau GmbH, Garrel), 99 80 9685 028-9 D-ERD, mit zwei Kla 03 - Anhänger für schweren Rottenkraftwagen. Hinten der Kla 03 – 99 80 9783 131-2 D-ERD und vorne der 99 80 9683 132-0 D-ERD. Die Abkürzung Klv steht für Kleinwagen mit Verbrennungsmotor. Oft wird er auch als Skl 53 bezeichnet, wobei das Skl für Schwerkleinwagen steht. Rechts dahinter die an die Eiffage Infra-Rail vermietete 275 807-6 (92 80 1275 807-6 D-NRAIL), eine Vossloh G 1206 der der Northrail GmbH. Sie wurde 1999 von der Vossloh Locomotives GmbH in Kiel-Friedrichsort unter der Fabriknummer 1001016, als Mietlok der Vossloh, gebaut. Nach vielen Stationen ging sie 2024 an Northrail GmbH in Hamburg. Und hinten die SIEMENS Vectron Dual Mode 248 025-9 (90 80 2248 025-9 D-ERD) der Eiffage Infra-Rail. Die SIEMENS Vectron DM wurde 2022 von Siemens Mobility GmbH in München-Allach unter der Fabriknummer 23164 gebaut und im Januar 2023 an die Eiffage Infra-Rail geliefert. Eiffage ist ein börsennotiertes französisches Bauunternehmen mit Firmensitz in Vélizy-Villacoublay. In Deutschland hat die Eiffage Infra-Rail GmbH ihren Sitz in Herne. Im Jahre 2010 übernahm Eiffage von Heijmans den Bereich Schieneninfrastruktur der ehemaligen Firma Heitkamp. Die Gleisbaugeräte und die zugehörige Werkstatt sind auf dem Gelände der ehemaligen Heitkamp Bauholding in Herne-Wanne beheimatet.
Armin Schwarz

52 8134-0 der Eisenbahnfreunde Betzdorf (EFB) kommt von Siegen und fährt mit Sonderzug Tender voraus am 08.05.2011 in den Bahnhof Kirchen/Sieg. In Betzdorf war Kreisheimattag vom (Landkreis Altenkirchen/Ww) und 150 Jahre Streckenjubiläum Siegstrecke.
52 8134-0 der Eisenbahnfreunde Betzdorf (EFB) kommt von Siegen und fährt mit Sonderzug Tender voraus am 08.05.2011 in den Bahnhof Kirchen/Sieg. In Betzdorf war Kreisheimattag vom (Landkreis Altenkirchen/Ww) und 150 Jahre Streckenjubiläum Siegstrecke.
Armin Schwarz

Güterwagen: ERHALTUNG ANSTATT VERSCHROTTUNG. Dieser letzte in der Schweiz noch vorhandene Kühlwagen UIC 51 23 85 849 1801-1 mit dem ursprünglichen Holzkasten aus den frühen 1950er Jahren, der dem Bahnhofumbau Busswil weichen muss, wurde vom Verein IG Schiene Schweiz im letzten Moment gerettet. Bis zum Abtransport in die Ostschweiz war er im Besitz des N-Bahn Clubs Busswil (NBCB). Die Aufnahme entstand am 27. Februar 2016.
Foto: Walter Ruetsch
Güterwagen: ERHALTUNG ANSTATT VERSCHROTTUNG. Dieser letzte in der Schweiz noch vorhandene Kühlwagen UIC 51 23 85 849 1801-1 mit dem ursprünglichen Holzkasten aus den frühen 1950er Jahren, der dem Bahnhofumbau Busswil weichen muss, wurde vom Verein IG Schiene Schweiz im letzten Moment gerettet. Bis zum Abtransport in die Ostschweiz war er im Besitz des N-Bahn Clubs Busswil (NBCB). Die Aufnahme entstand am 27. Februar 2016. Foto: Walter Ruetsch
Walter Ruetsch

Schweiz / Wagen (Normalspur) / Güterwagen sonstige

897 1200x899 Px, 27.02.2016

er Bahnhof von Cully wird umgebaut, um im Regionalverkehr in Richtung Lausanne künftig den Viertelstunden Takt anzubieten. Seit heute ist das nach Norden verschwenkte Gleis 1 wieder in Betrieb und passend mit den einfahrenden SBB Flirt 3 RABe 523 107 und 109 als S 5 24535 nach Aigle bestückt. 

1. April 2021
er Bahnhof von Cully wird umgebaut, um im Regionalverkehr in Richtung Lausanne künftig den Viertelstunden Takt anzubieten. Seit heute ist das nach Norden verschwenkte Gleis 1 wieder in Betrieb und passend mit den einfahrenden SBB Flirt 3 RABe 523 107 und 109 als S 5 24535 nach Aigle bestückt. 1. April 2021
Stefan Wohlfahrt

Der elektrischer Zahnradtriebwagen Bhe  1/2 Nr. 2 der Dolderbahn steht am 06.06.2015 in der Talstation zur Abfahrt bereit.

Die beiden Elektrischer Zahnradtriebwagen Bhe  1/2 der Dolderbahn
Im Jahr 1972 stellte die Dolderbahn- Betriebs AG den Seilbahnbetrieb ein, verlängerte die Strecke um rund 500 m auf 1,3 km und verlegte eine Lamellenzahnstange (System von Roll) in das erneuerte Gleis. Für den Zahnradbetrieb lieferte die SLM 1973 zwei zweiachsige Zahnradtriebwagen. Jeder dieser Zahnradtriebwagen hat talseitig eine Triebachse und bergseitig eine Bremsachse. Ein im Untergestell in Längsrichtung angeordneter Fahrmotor treibt über eine Kardanwelle und ein zweistufiges Getriebe das Triebzahnrad an. Die Verbundbauweise des Wagenkastens mit dem Untergestell ergibt eine selbsttragende, leichte und solide Konstruktion.  Volle Betriebssicherheit wird durch eine elektrische Widerstandsbremse, eine Zahnradbremse sowie eine Klinkenbremse gewährleistet.

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik), Winterthur
Elektrischen Ausrüstung: BBC (Brown, Boveri & Cie. AG), Baden
Spurweite: 1.000 mm (Meterspur)
Zahnstangensystem: von Roll
Achsformel: 2z
Max. Steigung: 196 ‰
Länge über Puffer: 11.520 mm
Achsabstand: 5.400 mm
Laufraddurchmesser: 690 mm
Teilkreisdurchmesser Treib- und Bremszahnrad: 573 mm
Eigengewicht: 14,4 t
Max. Zuladung: 7,8 t
Leistung: 131,5 kW (dauernd) / 149,5 kW (einstündig)
Zugkraft: 22,9 kN (dauernd) / 27,2 kN (einstündig)
Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h (Bergfahrt) / 16 km/h (Talfahrt)
Getriebeübersetzung: 1 : 10,45
Sitzplätze: 26
Stehplätze: 74
Fahrdrahtspannung: 600 V = (DC)

Die Dolderbahn ist eine Privatbahn in der Stadt Zürich. Die Zahnradbahn erschließt das Dolder-Gebiet im Quartier Hottingen ab der Haltestelle Römerhof am Römerhofplatz auf 444 Metern über Meer und endet in der Station Dolder auf dem Adlisberg auf 606 Metern über Meer. Die Bahn dient nebst der Verbindung mit dem Wohnquartier auch als Zubringer für zwei Hotels, dem Wellenbad Dolder, der offenen Eisbahn Dolder und dem als Naherholungsgebiet dienenden Adlisberg.

Die Betreibergesellschaft wurde 1893 gegründet. 1895 wurde der Betrieb als Standseilbahn aufgenommen. Sie führte auf einer Strecke von rund 800 Metern vom Römerhofplatz zum Hotel Waldhaus Dolder auf 548 Metern über Meer.

Zur Verbindung mit dem Grand Hotel Dolder wurde am 5. Juli 1899 ein meterspuriges Tram in Betrieb genommen. Es wurde mit einem einzigen Wagen gleicher Bauart wie die StStZ-Wagen 57–84 betrieben. Die Strecke hatte keine direkte Verbindung zum Zürcher Tramnetz, jedoch sorgte die StStZ für den Unterhalt des Motorwagens und stellte während einer längeren Revision einen Ersatzwagen. Am 31. Dezember 1930 wurde das Dolder-Tram eingestellt und ein Bus übernahm die Verbindung zwischen Waldhaus und Grand Hotel.

Zwischen 1972 und 1973 wurde die Standseilbahn durch eine Zahnradbahn ersetzt und die Strecke bis zum Grand-Hotel Dolder verlängert. Weil dazu eine Kurve nötig war, wurde aus der Seil- eine Zahnradbahn. Seither misst sie 1.328 Meter und überwindet dabei eine Höhendifferenz von 162 Metern mit einer Neigung von maximal 19,6 Prozent. Weitere Vorteile gegenüber einer Standseilbahn sind, die Bahntrasse kann besser dem Gelände angepasst werden, die Ausweichstelle muß nicht genau in der Mitte der Bahnstrecke liegen. Zudem ist ein Einwagenbetrieb oder ein späterer Ausbau für automatischen Betrieb möglich.
Der elektrischer Zahnradtriebwagen Bhe 1/2 Nr. 2 der Dolderbahn steht am 06.06.2015 in der Talstation zur Abfahrt bereit. Die beiden Elektrischer Zahnradtriebwagen Bhe 1/2 der Dolderbahn Im Jahr 1972 stellte die Dolderbahn- Betriebs AG den Seilbahnbetrieb ein, verlängerte die Strecke um rund 500 m auf 1,3 km und verlegte eine Lamellenzahnstange (System von Roll) in das erneuerte Gleis. Für den Zahnradbetrieb lieferte die SLM 1973 zwei zweiachsige Zahnradtriebwagen. Jeder dieser Zahnradtriebwagen hat talseitig eine Triebachse und bergseitig eine Bremsachse. Ein im Untergestell in Längsrichtung angeordneter Fahrmotor treibt über eine Kardanwelle und ein zweistufiges Getriebe das Triebzahnrad an. Die Verbundbauweise des Wagenkastens mit dem Untergestell ergibt eine selbsttragende, leichte und solide Konstruktion. Volle Betriebssicherheit wird durch eine elektrische Widerstandsbremse, eine Zahnradbremse sowie eine Klinkenbremse gewährleistet. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik), Winterthur Elektrischen Ausrüstung: BBC (Brown, Boveri & Cie. AG), Baden Spurweite: 1.000 mm (Meterspur) Zahnstangensystem: von Roll Achsformel: 2z Max. Steigung: 196 ‰ Länge über Puffer: 11.520 mm Achsabstand: 5.400 mm Laufraddurchmesser: 690 mm Teilkreisdurchmesser Treib- und Bremszahnrad: 573 mm Eigengewicht: 14,4 t Max. Zuladung: 7,8 t Leistung: 131,5 kW (dauernd) / 149,5 kW (einstündig) Zugkraft: 22,9 kN (dauernd) / 27,2 kN (einstündig) Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h (Bergfahrt) / 16 km/h (Talfahrt) Getriebeübersetzung: 1 : 10,45 Sitzplätze: 26 Stehplätze: 74 Fahrdrahtspannung: 600 V = (DC) Die Dolderbahn ist eine Privatbahn in der Stadt Zürich. Die Zahnradbahn erschließt das Dolder-Gebiet im Quartier Hottingen ab der Haltestelle Römerhof am Römerhofplatz auf 444 Metern über Meer und endet in der Station Dolder auf dem Adlisberg auf 606 Metern über Meer. Die Bahn dient nebst der Verbindung mit dem Wohnquartier auch als Zubringer für zwei Hotels, dem Wellenbad Dolder, der offenen Eisbahn Dolder und dem als Naherholungsgebiet dienenden Adlisberg. Die Betreibergesellschaft wurde 1893 gegründet. 1895 wurde der Betrieb als Standseilbahn aufgenommen. Sie führte auf einer Strecke von rund 800 Metern vom Römerhofplatz zum Hotel Waldhaus Dolder auf 548 Metern über Meer. Zur Verbindung mit dem Grand Hotel Dolder wurde am 5. Juli 1899 ein meterspuriges Tram in Betrieb genommen. Es wurde mit einem einzigen Wagen gleicher Bauart wie die StStZ-Wagen 57–84 betrieben. Die Strecke hatte keine direkte Verbindung zum Zürcher Tramnetz, jedoch sorgte die StStZ für den Unterhalt des Motorwagens und stellte während einer längeren Revision einen Ersatzwagen. Am 31. Dezember 1930 wurde das Dolder-Tram eingestellt und ein Bus übernahm die Verbindung zwischen Waldhaus und Grand Hotel. Zwischen 1972 und 1973 wurde die Standseilbahn durch eine Zahnradbahn ersetzt und die Strecke bis zum Grand-Hotel Dolder verlängert. Weil dazu eine Kurve nötig war, wurde aus der Seil- eine Zahnradbahn. Seither misst sie 1.328 Meter und überwindet dabei eine Höhendifferenz von 162 Metern mit einer Neigung von maximal 19,6 Prozent. Weitere Vorteile gegenüber einer Standseilbahn sind, die Bahntrasse kann besser dem Gelände angepasst werden, die Ausweichstelle muß nicht genau in der Mitte der Bahnstrecke liegen. Zudem ist ein Einwagenbetrieb oder ein späterer Ausbau für automatischen Betrieb möglich.
Armin Schwarz

Die Lok 1 der Inselbahn Langeoog vom Eigenbetrieb der Schiffahrt der Inselgemeinde Langeoog, eine SCHÖMA Lok vom Typ CFL 250 DCL, steht am 13 Februar 2024 im Bahnhof Anleger Langeoog am Zugschluss einer Sandwich-Wendezug-Garnitur, Seit 1995 verkehren im Personenverkehr Sandwich-Wendezug-Garnituren, so ist am anderen Zugende die Lok 5. Hier direkt hinter der Lok der vierachsige Gepäckcontainer-Tragwagen 94/11 (Länge 16 m, Eigengewicht 12 t, Tagfähigkeit 22 t).

Die Lok wurde 1995 von SCHÖMA (Christoph Schöttler Maschinenfabrik GmbH) in Diepholz unter der Fabriknummer 5344 für die Schiffahrt der Inselgemeinde Langeoog gebaut und geliefert.

TECHNISCHE DATEN:
Spurweite: 1.000 mm
Achsfolge: B
Länge über Rahmen: 7.500 mm
Achsabstand: 3.300 mm
Treibraddurchmesser: 840 mm (neu)
Max. Breite: 2.700 mm
Max. Höhe ü. Schienenoberkante: 3.850 mm
Dienstgewicht:  26 t
Achslast: 13 t
Bremsgewicht: 20 t
Dieselmotor: 12-Zylinder luftgekühlter Dieselmotor vom Typ Deutz F12L 413W
Motorleistung: 204 kW (293 PS) bei 2.300 U/min
Höchstgeschwindigkeit im Direktgang: 48 km/h
Geschwindigkeit im 1, Gang: 0 - 12 km/h
Geschwindigkeit im 2. Gang: 0 - 22 km/h
Geschwindigkeit im 3. Gang: 0 - 43 km/h

Für interessierte im Anhang eine etwas längere Beschreibung der Diesellokomotiven Lok 1bis 5 der Inselbahn Langeoog:
Für den in Spitzenzeiten durchzuführenden Zweizugbetrieb werden 4 Lokomotiven benötigt. Zusammen mit einer weiteren Maschine als (Werkstatt) Reserve baute die Lokfabrik SCHÖMA in Diepholz zwischen Juli 1994 und Februar 1995 fünf neue Diesellokomotiven mit den Fabriknummern 5344 bis 5348 vom Typ CFL-250 DCL. Dabei steht C für Kardanantrieb, FL für Flüssigkeitsgetriebe, 250 für die Leistungsklasse bis 250 kW, D für Dieselmotor und CL Clark-Getriebe. Auch wenn sie sich doch äußerlich unterscheiden sind die Loks so innerlich ähnlich wie die RhB Tm 2/2 111 bis 120.

Die Mehrfach-Steuerung (Motordrehzahl, Getriebesteuerung, Sanden, Beleuchtung und Federspeich-Feststellbremse) sowie die Datenübertragung zur Überwachung der Wagen, erfolgt via 13-poligen UIC-Kabel. Mit der “Zeitmultiplexen Wendezugsteuerung” (ZWS5), die auch bei der S-Bahn Rhein-Ruhr und den neuen IR-Wendezügen eingesetzt wird, können zeitgleich bis zu 36 Signale in beide Richtungen übertragen werden. Auch die Zugbremse wird elektrisch angesteuert, um die Durchschlagzeit optimal zu reduzieren und um die Zugbremse aus beiden Lokomotiven füllen zu können. Da der Lokführer die ferngesteuerte Maschine nicht am eigenen Leib erlebt, müssen alle Lokomotiven mit Gleit- und Schleuderschutzsystemen ausgestattet sein.

Als Traktionsmotor dient ein elastisch gelagerter, luftgekühlter 12 Zylinder 4-Takt Wirbelkammer Deutz Dieselmotor vom Typ F12L 413W. Er leistet bei 2.300 U/min 204 kW (293 PS). Bei hohem Druck und Temperaturen sowie Sauerstoffmange! in der Wirbelkammer wird die Stickoxydbildung verhindert. Die Nachverbrennung erfolgt bei niedrigem Druck und relativ niedrigen Temperaturen im Doppelwirbelbrennraum des Kolbens, Luftüberschuss und starke Verwirbelung sorgen für eine vollständige Verbrennung des Kohlenmonoxids zu Kohlenwasserstoffen und Ruß. Wirbelkammermotoren wurden für den Einsatz in geschlossenen Räumen entwickelt, wobei die Abgase vor dem Austritt ins Freie durch einen Katalysator und einen Schalldämpfer strömen. Dadurch wird dem besonders großen Umweltbewusstsein auf Langeoog Rechnung getragen. Der Motor wird elektrisch angelassen. Die Luftansaugung erfolgt weit oben über gut zugängliche unter der Motorhaube angeordnete Trockenluftfilter.

An das Motorschwungradgehäuse ist ein Drehmomentwandler mit Direktgang, Clark CL 8572, angeflanscht. Der Wandler kann mittels einer Durchschaltkupplung überbrückt werden, dann besteht zwischen Motor und Radsätzen eine formschlüssige Verbindung größtmöglichen Wirkungsgrades. Dabei werden Gang- und Wendeschaltung so verriegelt, dass Fehlbedienungen ausgeschlossen sind. Über Gelenkwelle wird das Lastschaltwendegetriebe angetrieben. Gang- und Wendeschaltung erfolgen elektrohydraulisch in einem Steuerblock. Wandler und Getriebe haben einen gemeinsamen Ölkreislauf und Sekundärschmierung für Schleppbetrieb, die bei laufendem Antriebsmotor überbrückt wird.

Die Achsgetriebe werden über Gelenkwellen angetrieben. Es handelt sich um bogenverzahnte Stirn-/Kegelrad-Getriebe mit stark dimensionierten Ritzel- und Seitenlagern, vollständig gekapselt und somit auch für raue Betriebsbedingungen geeignet. Die Achsgetriebe werden von SCHÖMA selbst hergestellt und zwar ganz nach Kundenwünschen. 

Die Achslager sind mit schweren zweireihigen Kegelrollenlagern ausgerüstet, Die Achslagergehäuse sind in ihrer Konstruktion, mit Rücksicht auf Inspektionen, ohne Ausbau des Radsatzes nach außen abziehbar. Dabei kann der Ausbau sogar ohne großen Geräteaufwand vorgenommen werden. Die Abfederung des Rahmens gegenüber den Radsätzen erfolgt durch wartungsfreie Metall-Gummi-Federn. In Verbindung mit hydraulischen Stoßdämpfern werden gute Laufeigenschaften, sowie gute Rad-Schienenhaftung gewährleistet. Selbstverständlich sind die Lokomotiven mit Spurkranzschmierung ausgerüstet.

Der geschweißte kastenförmige Außenrahmen ist verwindungssteif ausgeführt. Die Halterungen der Scharfenbergkupplungen befinden sich im Innern des Rahmens. An den Stirnseiten sind Pratzen (Konsolen) die zum Aufgleisen mittels Stockwinden vorgesehen sind, Die seitlichen Stahlbleche dienen zur Aufnahme der Federelemente, deren Führungen eingeschweißt sind. Durch Ausschnitte ist eine gute Zugänglichkeit zu Achsgetrieben, Gelenkwellen usw. gewährleistet. An allen 4 Ecken befinden sich Rangiertritte.

Die direkt wirkenden Bremszylinder können sowohl vom Führerstand als auch elektrisch von der anderen Lok aus angesteuert werden. 2 Federspeicher-Bremszylinder wirken als Feststellbremse mittels Bremszange auf die Radsätze. Gelöst wird mit Druckluft, eine Notlösemöglichkeit bei fehlender Druckluft besteht über Bowdenzug.

Die Lokomotiven sind mit Fahr- und Stillstandsüberwachung ausgerüstet, die zeitabhängig arbeitet und nur bei rollendem Fahrzeug wirksam wird, Die Zeit/Zeit-Sifa ist mit ihren Ansprechzeiten auf die Einsatzbedingungen einstellbar. Im Stillstand ist sie unwirksam.

Da die Zugheizung elektrisch erfolgt, muss je eine Lokomotive im Zug elektrische Zugenergie zur Verfügung stellen, Um dies zu gewährleisten, sind 3 der 5 Lokomotiven mit einem zweiten Dieselmotor und Generator ausgerüstet. Die beiden anderen Lokomotiven wurden entsprechend mit Gewichten aufgelastet. Nur an der Generatorseite der 3 ausgerüsteten Maschinen befinden sich Kupplungsdosen, um eine Einspeisung aus 2 Lokomotiven sicher auszuschließen. Als Dieselaggregat wurde ein ebenfalls luftgekühlter Deutz-Dieselmotor F6L 413 FRW mit einer Leistung von 72 kW eingebaut. Daran angeflanscht wurde ein Ansaldo-Generator mit einer Leistung von 80 kVA, 400 V, Beide sind hinter dem Führerhaus in einem Nachbau mit großen Seitenklappen untergebracht, so dass auch hier gute Zugänglichkeit besteht. Über einen Stecker kann auch zum Vorheizen aus dem stationären 400-V-Netz extern eingespeist werden. Eine Pilotleitung überwacht den Kontakt.

Die 750 Liter fassenden Kraftstofftanks liegen unterhalb des Rahmens und können beidseitig befüllt werden, Eine Pumpe fördert den Kraftstoff in einen auf der Deckplatte stehenden Zwischentank. Die Pumpe wird über Niveauschalter gesteuert.

Das in Fahrzeugmitte befindliche Führerhaus mit seitlichen Pendeltüren ist aus rostfreien (auf Langeoog ist ja die Luft salzhaltig) Stahlblechen und -profilen gefertigt und gegen Wärme und Schall isoliert. Die Motorvorbauten bestehen ebenfalls aus rostfreien Stählen und sind besonders gut schallisoliert. Die Rundungen resultieren aus den besonderen Wünschen der Inselbahn. Auch die Nietkopfimitationen an den Aufbauten gehören nicht zum üblichen Lieferumfang des Herstellers.

Farbgebungen der Lok 1 bis 5:
Lackierung Aufbauten:     RAL 3000 (Feuerrot)
Lackierung Rahmen:        RAL 9005 (Schwarz)
Lackierung Dach:             RAL 9002 (Grauweiß)
Lackierung Beschriftung:  RAL 9010 (Weiß)
Lackierung Handläufer:    RAL 9005 (Schwarz)
Lackierung Zierleisten:     RAL 9005 (Schwarz)
Die Lok 1 der Inselbahn Langeoog vom Eigenbetrieb der Schiffahrt der Inselgemeinde Langeoog, eine SCHÖMA Lok vom Typ CFL 250 DCL, steht am 13 Februar 2024 im Bahnhof Anleger Langeoog am Zugschluss einer Sandwich-Wendezug-Garnitur, Seit 1995 verkehren im Personenverkehr Sandwich-Wendezug-Garnituren, so ist am anderen Zugende die Lok 5. Hier direkt hinter der Lok der vierachsige Gepäckcontainer-Tragwagen 94/11 (Länge 16 m, Eigengewicht 12 t, Tagfähigkeit 22 t). Die Lok wurde 1995 von SCHÖMA (Christoph Schöttler Maschinenfabrik GmbH) in Diepholz unter der Fabriknummer 5344 für die Schiffahrt der Inselgemeinde Langeoog gebaut und geliefert. TECHNISCHE DATEN: Spurweite: 1.000 mm Achsfolge: B Länge über Rahmen: 7.500 mm Achsabstand: 3.300 mm Treibraddurchmesser: 840 mm (neu) Max. Breite: 2.700 mm Max. Höhe ü. Schienenoberkante: 3.850 mm Dienstgewicht: 26 t Achslast: 13 t Bremsgewicht: 20 t Dieselmotor: 12-Zylinder luftgekühlter Dieselmotor vom Typ Deutz F12L 413W Motorleistung: 204 kW (293 PS) bei 2.300 U/min Höchstgeschwindigkeit im Direktgang: 48 km/h Geschwindigkeit im 1, Gang: 0 - 12 km/h Geschwindigkeit im 2. Gang: 0 - 22 km/h Geschwindigkeit im 3. Gang: 0 - 43 km/h Für interessierte im Anhang eine etwas längere Beschreibung der Diesellokomotiven Lok 1bis 5 der Inselbahn Langeoog: Für den in Spitzenzeiten durchzuführenden Zweizugbetrieb werden 4 Lokomotiven benötigt. Zusammen mit einer weiteren Maschine als (Werkstatt) Reserve baute die Lokfabrik SCHÖMA in Diepholz zwischen Juli 1994 und Februar 1995 fünf neue Diesellokomotiven mit den Fabriknummern 5344 bis 5348 vom Typ CFL-250 DCL. Dabei steht C für Kardanantrieb, FL für Flüssigkeitsgetriebe, 250 für die Leistungsklasse bis 250 kW, D für Dieselmotor und CL Clark-Getriebe. Auch wenn sie sich doch äußerlich unterscheiden sind die Loks so innerlich ähnlich wie die RhB Tm 2/2 111 bis 120. Die Mehrfach-Steuerung (Motordrehzahl, Getriebesteuerung, Sanden, Beleuchtung und Federspeich-Feststellbremse) sowie die Datenübertragung zur Überwachung der Wagen, erfolgt via 13-poligen UIC-Kabel. Mit der “Zeitmultiplexen Wendezugsteuerung” (ZWS5), die auch bei der S-Bahn Rhein-Ruhr und den neuen IR-Wendezügen eingesetzt wird, können zeitgleich bis zu 36 Signale in beide Richtungen übertragen werden. Auch die Zugbremse wird elektrisch angesteuert, um die Durchschlagzeit optimal zu reduzieren und um die Zugbremse aus beiden Lokomotiven füllen zu können. Da der Lokführer die ferngesteuerte Maschine nicht am eigenen Leib erlebt, müssen alle Lokomotiven mit Gleit- und Schleuderschutzsystemen ausgestattet sein. Als Traktionsmotor dient ein elastisch gelagerter, luftgekühlter 12 Zylinder 4-Takt Wirbelkammer Deutz Dieselmotor vom Typ F12L 413W. Er leistet bei 2.300 U/min 204 kW (293 PS). Bei hohem Druck und Temperaturen sowie Sauerstoffmange! in der Wirbelkammer wird die Stickoxydbildung verhindert. Die Nachverbrennung erfolgt bei niedrigem Druck und relativ niedrigen Temperaturen im Doppelwirbelbrennraum des Kolbens, Luftüberschuss und starke Verwirbelung sorgen für eine vollständige Verbrennung des Kohlenmonoxids zu Kohlenwasserstoffen und Ruß. Wirbelkammermotoren wurden für den Einsatz in geschlossenen Räumen entwickelt, wobei die Abgase vor dem Austritt ins Freie durch einen Katalysator und einen Schalldämpfer strömen. Dadurch wird dem besonders großen Umweltbewusstsein auf Langeoog Rechnung getragen. Der Motor wird elektrisch angelassen. Die Luftansaugung erfolgt weit oben über gut zugängliche unter der Motorhaube angeordnete Trockenluftfilter. An das Motorschwungradgehäuse ist ein Drehmomentwandler mit Direktgang, Clark CL 8572, angeflanscht. Der Wandler kann mittels einer Durchschaltkupplung überbrückt werden, dann besteht zwischen Motor und Radsätzen eine formschlüssige Verbindung größtmöglichen Wirkungsgrades. Dabei werden Gang- und Wendeschaltung so verriegelt, dass Fehlbedienungen ausgeschlossen sind. Über Gelenkwelle wird das Lastschaltwendegetriebe angetrieben. Gang- und Wendeschaltung erfolgen elektrohydraulisch in einem Steuerblock. Wandler und Getriebe haben einen gemeinsamen Ölkreislauf und Sekundärschmierung für Schleppbetrieb, die bei laufendem Antriebsmotor überbrückt wird. Die Achsgetriebe werden über Gelenkwellen angetrieben. Es handelt sich um bogenverzahnte Stirn-/Kegelrad-Getriebe mit stark dimensionierten Ritzel- und Seitenlagern, vollständig gekapselt und somit auch für raue Betriebsbedingungen geeignet. Die Achsgetriebe werden von SCHÖMA selbst hergestellt und zwar ganz nach Kundenwünschen. Die Achslager sind mit schweren zweireihigen Kegelrollenlagern ausgerüstet, Die Achslagergehäuse sind in ihrer Konstruktion, mit Rücksicht auf Inspektionen, ohne Ausbau des Radsatzes nach außen abziehbar. Dabei kann der Ausbau sogar ohne großen Geräteaufwand vorgenommen werden. Die Abfederung des Rahmens gegenüber den Radsätzen erfolgt durch wartungsfreie Metall-Gummi-Federn. In Verbindung mit hydraulischen Stoßdämpfern werden gute Laufeigenschaften, sowie gute Rad-Schienenhaftung gewährleistet. Selbstverständlich sind die Lokomotiven mit Spurkranzschmierung ausgerüstet. Der geschweißte kastenförmige Außenrahmen ist verwindungssteif ausgeführt. Die Halterungen der Scharfenbergkupplungen befinden sich im Innern des Rahmens. An den Stirnseiten sind Pratzen (Konsolen) die zum Aufgleisen mittels Stockwinden vorgesehen sind, Die seitlichen Stahlbleche dienen zur Aufnahme der Federelemente, deren Führungen eingeschweißt sind. Durch Ausschnitte ist eine gute Zugänglichkeit zu Achsgetrieben, Gelenkwellen usw. gewährleistet. An allen 4 Ecken befinden sich Rangiertritte. Die direkt wirkenden Bremszylinder können sowohl vom Führerstand als auch elektrisch von der anderen Lok aus angesteuert werden. 2 Federspeicher-Bremszylinder wirken als Feststellbremse mittels Bremszange auf die Radsätze. Gelöst wird mit Druckluft, eine Notlösemöglichkeit bei fehlender Druckluft besteht über Bowdenzug. Die Lokomotiven sind mit Fahr- und Stillstandsüberwachung ausgerüstet, die zeitabhängig arbeitet und nur bei rollendem Fahrzeug wirksam wird, Die Zeit/Zeit-Sifa ist mit ihren Ansprechzeiten auf die Einsatzbedingungen einstellbar. Im Stillstand ist sie unwirksam. Da die Zugheizung elektrisch erfolgt, muss je eine Lokomotive im Zug elektrische Zugenergie zur Verfügung stellen, Um dies zu gewährleisten, sind 3 der 5 Lokomotiven mit einem zweiten Dieselmotor und Generator ausgerüstet. Die beiden anderen Lokomotiven wurden entsprechend mit Gewichten aufgelastet. Nur an der Generatorseite der 3 ausgerüsteten Maschinen befinden sich Kupplungsdosen, um eine Einspeisung aus 2 Lokomotiven sicher auszuschließen. Als Dieselaggregat wurde ein ebenfalls luftgekühlter Deutz-Dieselmotor F6L 413 FRW mit einer Leistung von 72 kW eingebaut. Daran angeflanscht wurde ein Ansaldo-Generator mit einer Leistung von 80 kVA, 400 V, Beide sind hinter dem Führerhaus in einem Nachbau mit großen Seitenklappen untergebracht, so dass auch hier gute Zugänglichkeit besteht. Über einen Stecker kann auch zum Vorheizen aus dem stationären 400-V-Netz extern eingespeist werden. Eine Pilotleitung überwacht den Kontakt. Die 750 Liter fassenden Kraftstofftanks liegen unterhalb des Rahmens und können beidseitig befüllt werden, Eine Pumpe fördert den Kraftstoff in einen auf der Deckplatte stehenden Zwischentank. Die Pumpe wird über Niveauschalter gesteuert. Das in Fahrzeugmitte befindliche Führerhaus mit seitlichen Pendeltüren ist aus rostfreien (auf Langeoog ist ja die Luft salzhaltig) Stahlblechen und -profilen gefertigt und gegen Wärme und Schall isoliert. Die Motorvorbauten bestehen ebenfalls aus rostfreien Stählen und sind besonders gut schallisoliert. Die Rundungen resultieren aus den besonderen Wünschen der Inselbahn. Auch die Nietkopfimitationen an den Aufbauten gehören nicht zum üblichen Lieferumfang des Herstellers. Farbgebungen der Lok 1 bis 5: Lackierung Aufbauten: RAL 3000 (Feuerrot) Lackierung Rahmen: RAL 9005 (Schwarz) Lackierung Dach: RAL 9002 (Grauweiß) Lackierung Beschriftung: RAL 9010 (Weiß) Lackierung Handläufer: RAL 9005 (Schwarz) Lackierung Zierleisten: RAL 9005 (Schwarz)
Armin Schwarz

Ex-NS 658 steht mit der ebenfalls z-gestellter 1315 am 21 Oktober 2012 ins SSN Hauptquartier Rotterdam Noord Goederen.
Ex-NS 658 steht mit der ebenfalls z-gestellter 1315 am 21 Oktober 2012 ins SSN Hauptquartier Rotterdam Noord Goederen.
Leon Schrijvers

Am 23 Juli 1998 steht SNCF BB 15029 mit EC 'VICTOR HUGO' in LUxembourg Gare abfahrtbereit nach Paris Est.
Am 23 Juli 1998 steht SNCF BB 15029 mit EC 'VICTOR HUGO' in LUxembourg Gare abfahrtbereit nach Paris Est.
Leon Schrijvers

Frankreich / E-Loks / BB 15000 (nez cassé)

343 1200x800 Px, 11.01.2025

Der FART ABDe 6/6 31  Ticinio  (UIC 90 85 843 0031-7)  ist bei Intragna als Regionalzug unterwegs. 

20. März 2018
Der FART ABDe 6/6 31 "Ticinio" (UIC 90 85 843 0031-7) ist bei Intragna als Regionalzug unterwegs. 20. März 2018
Stefan Wohlfahrt

Am 8 Juli 2017 verlässt 2205 mit ein Pendelzug nach Kerkrade Simpelveld während die ZLSM Dampftage.
Am 8 Juli 2017 verlässt 2205 mit ein Pendelzug nach Kerkrade Simpelveld während die ZLSM Dampftage.
Leon schrijvers

Niederlande / Dieselloks / Series 2200 / 2300

534 1200x799 Px, 14.07.2017

Setra 415 GT-HD von Fortuna Reisen aus Österreich am 16.11.2014 in Krems.
Setra 415 GT-HD von Fortuna Reisen aus Österreich am 16.11.2014 in Krems.
ferdinand baumgartner

TMR (M-C) BDeh 4/8 21 (SNCF Z800 UIC N° 90 85 838 0821-1 CH-TMRSA) unterwegs nach Le Châtelard Frontière in Le Trétien.
3. Okt. 2014
TMR (M-C) BDeh 4/8 21 (SNCF Z800 UIC N° 90 85 838 0821-1 CH-TMRSA) unterwegs nach Le Châtelard Frontière in Le Trétien. 3. Okt. 2014
Stefan Wohlfahrt

Jahresrückblick 2017 von Walter Ruetsch, Riedholz AUGUST Streckenunterbruch bei Rastatt. Die MRCE-Lokomotive 92 80 1275 009-9 D-DISPO im Dienste von der SBB schleppte am 30. August 2017 im Auftrag von DB Netz einen südwärts fahrenden Güterzug mit BLS- und Hector Rail -Lok durch den Bahnhof Horb.
Jahresrückblick 2017 von Walter Ruetsch, Riedholz AUGUST Streckenunterbruch bei Rastatt. Die MRCE-Lokomotive 92 80 1275 009-9 D-DISPO im Dienste von der SBB schleppte am 30. August 2017 im Auftrag von DB Netz einen südwärts fahrenden Güterzug mit BLS- und Hector Rail -Lok durch den Bahnhof Horb.
Walter Ruetsch

In der Winter- und Sommersaison bietet die SNCF zumindest auf Teilabschnitten der Strecke St Gervais-Chamonix-Le Châtelard einen Halbstundentakt: Ein SNCF Z 850 hat gerade Vallorcine verlassen und ist auf dem Weg in Richtung Chamonix. 

1. August 2022
In der Winter- und Sommersaison bietet die SNCF zumindest auf Teilabschnitten der Strecke St Gervais-Chamonix-Le Châtelard einen Halbstundentakt: Ein SNCF Z 850 hat gerade Vallorcine verlassen und ist auf dem Weg in Richtung Chamonix. 1. August 2022
Stefan Wohlfahrt

Ein ICE 3 (zwei gekuppelte Triebzüge) kommt am 18.07.2012 von Köln und fährt in den ICE Bahnhof Montabaur ein.
Ein ICE 3 (zwei gekuppelte Triebzüge) kommt am 18.07.2012 von Köln und fährt in den ICE Bahnhof Montabaur ein.
Armin Schwarz

Deutschland / Hochgeschwindigkeitszüge / BR 403 / ICE 3

1136  4 890x1024 Px, 21.07.2012