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Die Dampflok AMTF Nr.

(ID 616079)



Die Dampflok AMTF Nr. 12 der Museumsbahn Train 1900,  eine Preußische T 7, am 16.06.2013 vor dem Lokschuppen in Fond de Gras (L), seit 2014 ist sie auch wieder betriebsfähig. 

Die Preußische T 7 wurde 1903 von der Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff in Linden vor Hannover (ab 1912 in HANOMAG verkürzt) unter der Fabriknummer 4018 gebaut und ab die Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-AG in Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-AG in Differdingen (später HADIR und danach ARBED) als Nr. 2 geliefert. Im Jahre 1973 ging sie an die neu entstandene  Museumsbahn  „Train 1900“ der AMTF (Association des Musée et Tourisme Ferroviaires) a.s.b.l in Fond-de-Gras.

Obwohl sie nie eine Staats- bzw. Länderbahnlok war so ist die Lok eine Preußische T 7 (wie spätere DR 89.78). Die Gruppe T 7 der Preußischen Staatseisenbahnen waren Güterzugtenderlokomotiven der Achsfolge C, die hauptsächlich im schweren Verschub eingesetzt wurden. Dabei handelte es sich nicht um eine Baureihe im heutigen Sinne aus exakt gleichen Maschinen, die zwischen 1881und 1903 gebaut wurden. Von den über 460 Maschinen, existierten nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch einige Exemplare bei Privat- und Werksbahnen.

Heute sind nur noch zwei preußische T 7 erhalten geblieben,  neben dieser in Luxemburg, in Polen noch die Breslau 1839 (ex PKP TKh2-12).


TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 467
Hersteller: 	Borsig, Grafenstaden, Hanomag, Hohenzollern, Union-Gießerei, Vulcan
Baujahre: 	1881–1903
Bauart:  C n2
Gattung:  Gt 33.14
Spurweite: 	1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer:  9.560 mm
Dienstgewicht: 	42,0 t
Höchstgeschwindigkeit:  45 km/h
Treibraddurchmesser: 	1.330 mm
Zylinderanzahl: 	2
Zylinderdurchmesser: 	430 mm
Kolbenhub: 630 mm
Kesselüberdruck: 12 bar

Die Dampflok AMTF Nr. 12 der Museumsbahn Train 1900, eine Preußische T 7, am 16.06.2013 vor dem Lokschuppen in Fond de Gras (L), seit 2014 ist sie auch wieder betriebsfähig.

Die Preußische T 7 wurde 1903 von der Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Georg Egestorff in Linden vor Hannover (ab 1912 in HANOMAG verkürzt) unter der Fabriknummer 4018 gebaut und ab die Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-AG in Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-AG in Differdingen (später HADIR und danach ARBED) als Nr. 2 geliefert. Im Jahre 1973 ging sie an die neu entstandene Museumsbahn „Train 1900“ der AMTF (Association des Musée et Tourisme Ferroviaires) a.s.b.l in Fond-de-Gras.

Obwohl sie nie eine Staats- bzw. Länderbahnlok war so ist die Lok eine Preußische T 7 (wie spätere DR 89.78). Die Gruppe T 7 der Preußischen Staatseisenbahnen waren Güterzugtenderlokomotiven der Achsfolge C, die hauptsächlich im schweren Verschub eingesetzt wurden. Dabei handelte es sich nicht um eine Baureihe im heutigen Sinne aus exakt gleichen Maschinen, die zwischen 1881und 1903 gebaut wurden. Von den über 460 Maschinen, existierten nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch einige Exemplare bei Privat- und Werksbahnen.

Heute sind nur noch zwei preußische T 7 erhalten geblieben, neben dieser in Luxemburg, in Polen noch die Breslau 1839 (ex PKP TKh2-12).

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 467
Hersteller: Borsig, Grafenstaden, Hanomag, Hohenzollern, Union-Gießerei, Vulcan
Baujahre: 1881–1903
Bauart: C n2
Gattung: Gt 33.14
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 9.560 mm
Dienstgewicht: 42,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Treibraddurchmesser: 1.330 mm
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 430 mm
Kolbenhub: 630 mm
Kesselüberdruck: 12 bar

Armin Schwarz 23.06.2018, 707 Aufrufe, 0 Kommentare

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Die Stehkessel-Dampflok (Kastendampflok) Cockerill 503 „Jeanne“ der AMTF präsentierte sich am 16 Juni 2013 bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. 

Die Lok wurde 1920 von der Société Cockerill Seraing Belgique (Gesellschaft John Cockerill in Seraing (Belgien) bei Lüttich) unter der Fabriknummer 2952 gebaut und Atelier ABR in Manage (Belgien) bei Charleroi geliefert. Diese Lokomotive stammte aus der vierten (von fünf) Serien von über 900 Lokomotiven dieses Typs. Diese zierlichen, aber leistungsfähigen Stehkesselloks waren ideale Werkrangierlokomotiven, welche dank kurzem Achsenstand auch bei sehr engen Kurvenradien bis 15 m Halbmesser und starke Steigungen problemlos eingesetzt werden konnten.

Im Jahr 1968 wurde die Dampflokomotive durch eine Diesellokomotive ersetzt. Sie wurde von dem Sammler in Maldegem (Belgien) gekauft. Dort verkam sie im Freien abgestellt, dem Regen und in der Kälte ausgesetzt bis ein Mitglied von AMTF Train 1900 die Lok und eine weitere Schwester 1999 erwarb. Eine gute Investition, da die Bauteile der anderen benutzt wurden, um diese zu reparieren.

Der neue Besitzer brauchte jedoch viel Ausdauer und etwas Glück um eine Werkstatt zu finden die sich bereit erklärte die Lokomotive in Stand zu setzen. Zu oft lehnten Betriebe die Arbeiten ab unter dem Vorwand, die Maschine befinde sich in zu schlechten Zustand. Eine slowakische Werkstatt ist dann doch bereit sich der Reparatur der Lokomotive anzunehmen. Nichtsdestotrotz muss ein komplett neuer Dampfkessel gefertigt werden. Dieser wird in der Tschechischen Republik, genauer bei der Firma ZVU Potez in Hradec Kralove gebaut.

Seit 2002 kann man die Lok im Fond-de-Gras bestaunen. Wegen ihrer kleinen Größe und ihrem Gewicht von 15 Tonnen ist sie auch im Stande einfach per Straßen Transport zu reisen (Große Worte für eine Lokomotive) um an Veranstaltungen im In- und Ausland teilzunehmen. So war sie schon in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Polen im Einsatz.

Lokomotiven des Typs Cockerill 503 sind aufgrund des geringen Anschaffungspreises und der günstigeren Wartungskosten interessant. Eine Person reicht, um die Lokomotive zu heizen und zu führen. Die Lokomotive kann in 90 Minuten aufgewärmt werden, während andere Maschinen 4 bis 5 Stunden Vorbereitung benötigen. Die Firma Cockerill genoss einen guten Ruf für ihre vertikalen Kessel, die in großer Zahl exportiert wurden, zwischen 1871 und 1950 wurden 942 Exemplare in mehr als 20 Ländern verkauft. Die Fabrik John Cockerill war 1835 die erste Fabrik, die auf dem europäischen Kontinent Dampflokomotiven baute, und die bekannt war für ihre Stehkessel-Konstruktionen.

Der kleine Zweikuppler ist ein seltenes Unikum mit seinem Stehkessel und der Dampfbremse. 

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: John Cockerill (Belgien)
Baujahr: 1920
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 4.900 mm
Achsabstand: 1.800 mm
Triebraddurchmesser: 700 mm
Eigengewicht: ca. 15 t
Dienstgewicht: 22 t 
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Leistung: 68 PS
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 350 mm Hub)
Rostfläche: 1,0 m²
Wasservorrat: 2,6 m³
Kohlevorrat: 0,5 t
Kleinster befahrbarer Halbmesser:  R 15 m 
Max. Anhängelast in der Ebene: 700 t
Die Stehkessel-Dampflok (Kastendampflok) Cockerill 503 „Jeanne“ der AMTF präsentierte sich am 16 Juni 2013 bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. Die Lok wurde 1920 von der Société Cockerill Seraing Belgique (Gesellschaft John Cockerill in Seraing (Belgien) bei Lüttich) unter der Fabriknummer 2952 gebaut und Atelier ABR in Manage (Belgien) bei Charleroi geliefert. Diese Lokomotive stammte aus der vierten (von fünf) Serien von über 900 Lokomotiven dieses Typs. Diese zierlichen, aber leistungsfähigen Stehkesselloks waren ideale Werkrangierlokomotiven, welche dank kurzem Achsenstand auch bei sehr engen Kurvenradien bis 15 m Halbmesser und starke Steigungen problemlos eingesetzt werden konnten. Im Jahr 1968 wurde die Dampflokomotive durch eine Diesellokomotive ersetzt. Sie wurde von dem Sammler in Maldegem (Belgien) gekauft. Dort verkam sie im Freien abgestellt, dem Regen und in der Kälte ausgesetzt bis ein Mitglied von AMTF Train 1900 die Lok und eine weitere Schwester 1999 erwarb. Eine gute Investition, da die Bauteile der anderen benutzt wurden, um diese zu reparieren. Der neue Besitzer brauchte jedoch viel Ausdauer und etwas Glück um eine Werkstatt zu finden die sich bereit erklärte die Lokomotive in Stand zu setzen. Zu oft lehnten Betriebe die Arbeiten ab unter dem Vorwand, die Maschine befinde sich in zu schlechten Zustand. Eine slowakische Werkstatt ist dann doch bereit sich der Reparatur der Lokomotive anzunehmen. Nichtsdestotrotz muss ein komplett neuer Dampfkessel gefertigt werden. Dieser wird in der Tschechischen Republik, genauer bei der Firma ZVU Potez in Hradec Kralove gebaut. Seit 2002 kann man die Lok im Fond-de-Gras bestaunen. Wegen ihrer kleinen Größe und ihrem Gewicht von 15 Tonnen ist sie auch im Stande einfach per Straßen Transport zu reisen (Große Worte für eine Lokomotive) um an Veranstaltungen im In- und Ausland teilzunehmen. So war sie schon in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Polen im Einsatz. Lokomotiven des Typs Cockerill 503 sind aufgrund des geringen Anschaffungspreises und der günstigeren Wartungskosten interessant. Eine Person reicht, um die Lokomotive zu heizen und zu führen. Die Lokomotive kann in 90 Minuten aufgewärmt werden, während andere Maschinen 4 bis 5 Stunden Vorbereitung benötigen. Die Firma Cockerill genoss einen guten Ruf für ihre vertikalen Kessel, die in großer Zahl exportiert wurden, zwischen 1871 und 1950 wurden 942 Exemplare in mehr als 20 Ländern verkauft. Die Fabrik John Cockerill war 1835 die erste Fabrik, die auf dem europäischen Kontinent Dampflokomotiven baute, und die bekannt war für ihre Stehkessel-Konstruktionen. Der kleine Zweikuppler ist ein seltenes Unikum mit seinem Stehkessel und der Dampfbremse. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: John Cockerill (Belgien) Baujahr: 1920 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B Länge über Puffer: 4.900 mm Achsabstand: 1.800 mm Triebraddurchmesser: 700 mm Eigengewicht: ca. 15 t Dienstgewicht: 22 t Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Leistung: 68 PS Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 350 mm Hub) Rostfläche: 1,0 m² Wasservorrat: 2,6 m³ Kohlevorrat: 0,5 t Kleinster befahrbarer Halbmesser: R 15 m Max. Anhängelast in der Ebene: 700 t
Armin Schwarz

Die Stehkessel-Dampflok (Kastendampflok) Cockerill 503 „Jeanne“ der AMTF präsentierte sich am 16 Juni 2013 bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. 

Die Lok wurde 1920 von der Société Cockerill Seraing Belgique (Gesellschaft John Cockerill in Seraing (Belgien) bei Lüttich) unter der Fabriknummer 2952 gebaut und Atelier ABR in Manage (Belgien) bei Charleroi geliefert. Diese Lokomotive stammte aus der vierten (von fünf) Serien von über 900 Lokomotiven dieses Typs. Diese zierlichen, aber leistungsfähigen Stehkesselloks waren ideale Werkrangierlokomotiven, welche dank kurzem Achsenstand auch bei sehr engen Kurvenradien bis 15 m Halbmesser und starke Steigungen problemlos eingesetzt werden konnten.

Im Jahr 1968 wurde die Dampflokomotive durch eine Diesellokomotive ersetzt. Sie wurde von dem Sammler in Maldegem (Belgien) gekauft. Dort verkam sie im Freien abgestellt, dem Regen und in der Kälte ausgesetzt bis ein Mitglied von AMTF Train 1900 die Lok und eine weitere Schwester 1999 erwarb. Eine gute Investition, da die Bauteile der anderen benutzt wurden, um diese zu reparieren.

Der neue Besitzer brauchte jedoch viel Ausdauer und etwas Glück um eine Werkstatt zu finden die sich bereit erklärte die Lokomotive in Stand zu setzen. Zu oft lehnten Betriebe die Arbeiten ab unter dem Vorwand, die Maschine befinde sich in zu schlechten Zustand. Eine slowakische Werkstatt ist dann doch bereit sich der Reparatur der Lokomotive anzunehmen. Nichtsdestotrotz muss ein komplett neuer Dampfkessel gefertigt werden. Dieser wird in der Tschechischen Republik, genauer bei der Firma ZVU Potez in Hradec Kralove gebaut.

Seit 2002 kann man die Lok im Fond-de-Gras bestaunen. Wegen ihrer kleinen Größe und ihrem Gewicht von 15 Tonnen ist sie auch im Stande einfach per Straßen Transport zu reisen (Große Worte für eine Lokomotive) um an Veranstaltungen im In- und Ausland teilzunehmen. So war sie schon in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Polen im Einsatz.

Lokomotiven des Typs Cockerill 503 sind aufgrund des geringen Anschaffungspreises und der günstigeren Wartungskosten interessant. Eine Person reicht, um die Lokomotive zu heizen und zu führen. Die Lokomotive kann in 90 Minuten aufgewärmt werden, während andere Maschinen 4 bis 5 Stunden Vorbereitung benötigen. Die Firma Cockerill genoss einen guten Ruf für ihre vertikalen Kessel, die in großer Zahl exportiert wurden, zwischen 1871 und 1950 wurden 942 Exemplare in mehr als 20 Ländern verkauft. Die Fabrik John Cockerill war 1835 die erste Fabrik, die auf dem europäischen Kontinent Dampflokomotiven baute, und die bekannt war für ihre Stehkessel-Konstruktionen.

Der kleine Zweikuppler ist ein seltenes Unikum mit seinem Stehkessel und der Dampfbremse. 

TECHNISCHE DATEN:
Hersteller: John Cockerill (Belgien)
Baujahr: 1920
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsfolge: B
Länge über Puffer: 4.900 mm
Achsabstand: 1.800 mm
Triebraddurchmesser: 700 mm
Eigengewicht: ca. 15 t
Dienstgewicht: 22 t 
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Leistung: 68 PS
Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 350 mm Hub)
Rostfläche: 1,0 m²
Wasservorrat: 2,6 m³
Kohlevorrat: 0,5 t
Kleinster befahrbarer Halbmesser:  R 15 m 
Max. Anhängelast in der Ebene: 700 t
Die Stehkessel-Dampflok (Kastendampflok) Cockerill 503 „Jeanne“ der AMTF präsentierte sich am 16 Juni 2013 bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. im Industrie- und Eisenbahnpark Fond-de-Gras, die Museumsbahn ist auch als „Train 1900“ bekannt. Die Lok wurde 1920 von der Société Cockerill Seraing Belgique (Gesellschaft John Cockerill in Seraing (Belgien) bei Lüttich) unter der Fabriknummer 2952 gebaut und Atelier ABR in Manage (Belgien) bei Charleroi geliefert. Diese Lokomotive stammte aus der vierten (von fünf) Serien von über 900 Lokomotiven dieses Typs. Diese zierlichen, aber leistungsfähigen Stehkesselloks waren ideale Werkrangierlokomotiven, welche dank kurzem Achsenstand auch bei sehr engen Kurvenradien bis 15 m Halbmesser und starke Steigungen problemlos eingesetzt werden konnten. Im Jahr 1968 wurde die Dampflokomotive durch eine Diesellokomotive ersetzt. Sie wurde von dem Sammler in Maldegem (Belgien) gekauft. Dort verkam sie im Freien abgestellt, dem Regen und in der Kälte ausgesetzt bis ein Mitglied von AMTF Train 1900 die Lok und eine weitere Schwester 1999 erwarb. Eine gute Investition, da die Bauteile der anderen benutzt wurden, um diese zu reparieren. Der neue Besitzer brauchte jedoch viel Ausdauer und etwas Glück um eine Werkstatt zu finden die sich bereit erklärte die Lokomotive in Stand zu setzen. Zu oft lehnten Betriebe die Arbeiten ab unter dem Vorwand, die Maschine befinde sich in zu schlechten Zustand. Eine slowakische Werkstatt ist dann doch bereit sich der Reparatur der Lokomotive anzunehmen. Nichtsdestotrotz muss ein komplett neuer Dampfkessel gefertigt werden. Dieser wird in der Tschechischen Republik, genauer bei der Firma ZVU Potez in Hradec Kralove gebaut. Seit 2002 kann man die Lok im Fond-de-Gras bestaunen. Wegen ihrer kleinen Größe und ihrem Gewicht von 15 Tonnen ist sie auch im Stande einfach per Straßen Transport zu reisen (Große Worte für eine Lokomotive) um an Veranstaltungen im In- und Ausland teilzunehmen. So war sie schon in Luxemburg, Belgien, Frankreich und Polen im Einsatz. Lokomotiven des Typs Cockerill 503 sind aufgrund des geringen Anschaffungspreises und der günstigeren Wartungskosten interessant. Eine Person reicht, um die Lokomotive zu heizen und zu führen. Die Lokomotive kann in 90 Minuten aufgewärmt werden, während andere Maschinen 4 bis 5 Stunden Vorbereitung benötigen. Die Firma Cockerill genoss einen guten Ruf für ihre vertikalen Kessel, die in großer Zahl exportiert wurden, zwischen 1871 und 1950 wurden 942 Exemplare in mehr als 20 Ländern verkauft. Die Fabrik John Cockerill war 1835 die erste Fabrik, die auf dem europäischen Kontinent Dampflokomotiven baute, und die bekannt war für ihre Stehkessel-Konstruktionen. Der kleine Zweikuppler ist ein seltenes Unikum mit seinem Stehkessel und der Dampfbremse. TECHNISCHE DATEN: Hersteller: John Cockerill (Belgien) Baujahr: 1920 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsfolge: B Länge über Puffer: 4.900 mm Achsabstand: 1.800 mm Triebraddurchmesser: 700 mm Eigengewicht: ca. 15 t Dienstgewicht: 22 t Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Leistung: 68 PS Zylinderanzahl: 2 (Ø 320 mm x 350 mm Hub) Rostfläche: 1,0 m² Wasservorrat: 2,6 m³ Kohlevorrat: 0,5 t Kleinster befahrbarer Halbmesser: R 15 m Max. Anhängelast in der Ebene: 700 t
Armin Schwarz

Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux.

Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung  Train 1900  in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.
Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux. Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung "Train 1900" in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.
Armin Schwarz

Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux.

Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung  Train 1900  in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.
Damals (am 16 Juni 2013) leider einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich die bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. (Train 1900) in Fond-de-Gras abgestellte CLF 5621 der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux. Die Lok wurde 1943 von der Krauss-Maffei AG in München-Allach, als Kriegsdampflokomotive 1 (KDL 1) unter der Fabriknummer 16630 gebaut und als 52 3504 an die DRB (Deutsche Reichsbahn) geliefert. Nach dem 2. Weltkrieg verblieb sie in Österreich und wurde so zur ÖStB 52.3504 (Österreichische Staatseisenbahn) und ab August 1947 zur ÖBB 52.3504 (Österreichische Bundesbahnen). 1978 wurde die Lok durch die Vereinigung GAR - Groupement des Amis du Rail von der ÖBB übernommen. Nach ihrem Verkauf an die GAR wurde die Lok über mehrere Tage von Wien-Nord in das Bahnbetriebswerk Luxembourg überführt. Am 9.September 1978 wurde mit Hilfe der 215 072 die letzte Etappe von Ulm über Lauda und Mainz nach Luxemburg absolviert. Am 16. August 1980 wurde die Lok nach langer Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach der betriebsfähigen Aufarbeitung kam die Lok vom 6. September 1980 bis April 1981 vor Museumszügen bei der Chemin de Fer des Trois Vallées in Mariembourg (Belgien) zum Einsatz. Anschließend war die Lok von Mai 1982 bis Oktober 1984 bei der Merzig-Büschfelder Eisenbahn im Saarland im Einsatz. Schlussendlich wurde die Lok im Oktober 1984 nach Luxembourg rücküberführt, da die Revisionsfristen abgelaufen waren und die Lok aus dem Betrieb genommen wurden. Seither ist die Lok im Depot Luxembourg kalt abgestellt. 2004 wurde die Lok an die Service des Sites et Monuments Nationaux abgegeben. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok ist auch in absehbarer Zukunft nicht vorgesehen. Von 2012 bis März 2021 stand die Lok im Depot der Vereinigung "Train 1900" in Fond-de-Gras. Am 26.März 2021 wurde die Lok von Fond-de-Gras nach Pétange in die Neubauhalle der SSMN - Service des Sites et Monuments Nationaux überführt. Hier wird sie wohl nun wieder etwas aufgearbeitet.
Armin Schwarz






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